DRK Presseinformationen https://www.drk-wanzleben.de de DRK Fri, 30 Sep 2022 22:12:02 +0200 Fri, 30 Sep 2022 22:12:02 +0200 TYPO3 EXT:news news-238 Tue, 27 Sep 2022 13:51:15 +0200 Gymnasiasten spenden für die Tafel /aktuell/presse-service/meldung/gymnasiasten-spenden-fuer-die-tafel.html Tradition zum Erntedankfest Viele kleine Dinge sind in der Summe ein ganz großes Geschenk: Das stand im Aufruf des Wanzleber Bördegymnasiums und Schüler und Eltern nahmen es sich zu Herzen. Seit vielen Jahren sammelt das Gymnasium zum Erntedankfest Spenden für die Tafel. Und in all den Jahren gaben Schüler und Eltern reichlich, so auch am gestrigen Montag. Das Motto hatte Autor Uwe Heimowski vorgegeben. Im Aufruf der Schule stehen seine Worte: „Ein Tag, um mal nicht zu meckern, zu nörgeln und unzufrieden zu sein. Ein Tag, um die vielen kleinen Dinge in den Blick zu nehmen, die in der Summe ein ganz, ganz großes Geschenk sind.“ Am Ende war es in der Tat ein großes Geschenk, das Barbara Schürmann und ihr Team von der Tafel entgegennahmen.

Volksstimme, 27.09.2022 (Christian Besecke)

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news-237 Fri, 23 Sep 2022 11:14:32 +0200 Neue Sport- und Spielgeräte sind dringend nötig /aktuell/presse-service/meldung/neue-sport-und-spielgeraete-sind-dringend-noetig.html Volksbank Börde Bernburg übergibt Scheck an Vertreter der „Tenne“ in Wanzleben Das Kinder- und Jugendzentrum „Tenne“ des DRK-Kreisverbands Wanzleben hat eine Spende von der Volksbank Börde Bernburg bekommen. Anlässlich der 1133-Jahr-Feier der Stadt Wanzleben hatte die Volksbank eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Auf dem Stadtfest wurde durch die Mitarbeiter Popcorn verkauft und gleichzeitig Spenden für das Kinder- und Jugendzentrum gesammelt. An diesem Nachmittag kamen so 350 Euro zusammen. Eine Aufstockung durch die Volksbank um 100 Euro und eine Spende durch den Ortsbürgermeister Tino Bauer (parteilos) in Höhe von 50 Euro ergaben insgesamt eine Summe von 500 Euro für die Kinder- und Jugendarbeit.

Das gespendete Geld wird zur Anschaffung neuer Sport- und Spielgeräte genutzt, die im Kinder- und Jugendzentrum „Tenne“ einen hohen Verschleiß unterliegen. „Wir möchten und bei allen Spendern ganz herzlich für das Engagement bedanken“, sagt „Tenne“-Leiter Jörg Schulz während der Spendenübergabe. „Das Geld können wir wirklich sehr gut gebrauchen.“

Volksstimme, 23.09.2022 (Christian Besecke)

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news-235 Wed, 21 Sep 2022 13:25:43 +0200 2000 Euro für die Tafel in Wanzleben /aktuell/presse-service/meldung/2000-euro-fuer-die-tafel-in-wanzleben.html Vertreter des „Lions Club Oschersleben – die Börde“ übergeben Scheck im Sozialen Zentrum Der „Lions Club Oschersleben – Die Börde“ hat eine Spende in Höhe von 2000 Euro an die Tafel des Kreisverbandes Wanzleben des Deutschen Roten Kreuzes im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ übergeben.

Der 2009 gegründete Lions Club setzt sich vor allem für soziale Projekte in der Region ein, so die Förderung der Hospizarbeit in Oschersleben und Umgebung. Unterstützt werden auch Vorhaben, wie „Klasse 2000“ und der Friedensplakatwettbewerb und des Projektes Lions Quest sowie der Förderkreis krebskranker Kinder, die Gesundheitsförderung und die Sucht- und Gewaltvorbeugung in Grundschulen. „Grundsätzlich helfen wir Lions aber auch in vielen anderen Notlagen, und deshalb geht nun die Spende an die Tafel in Wanzleben“, sagt Martina Neshau. Bereits im August wurde die Tafel in Oschersleben mit einer Spende bedacht.

Die Geldsumme für diese Spenden stammt aus Projekten des Clubs wie dem jährlichen Verkauf von Adventskalendern. „Auch in diesem Jahr wird die gute Tradition fortgesetzt, denn der Kalender für Advent 2022 ist bereits fertig und der Verkauf läuft“, versichert Dr. Martina Neshau. Die Spende in Wanzleben wurde von der DRK-Einrichtungsleiterin Barbara Schürmann überaus dankbar entgegengenommen.

Volksstimme, 20.09.2022 (Christian Besecke)

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news-236 Tue, 20 Sep 2022 13:27:00 +0200 Wormsdorfer Marktplatz mit Vorteilen gegenüber Ebay /aktuell/presse-service/meldung/wormsdorfer-marktplatz-mit-vorteilen-gegenueber-ebay.html Baby- und Familienbörde ist fester Bestandteil des DRK-Veranstaltungskalenders geworden An- und Verkauf war einmal. Heutzutage läuft „second hand“, also der Gebrauchtwarenhandel, meist über ebay, Vinted, Amazon und ähnliche Angebote im Internet. Doch es gibt noch die allseits beliebten Flohmärkte und – wie in Wormsdorf mittlerweile fest etabliert – die speziell auf Kleinkinder ausgerichteten Babybörsen. Kristina Schrader vom DRK-Ortsverein Wormsdorf meint: „Viele Menschen suchen eben auch den persönlichen Kontakt, das Gespräch und auch die Beratung, dem Erfahrungstausch. All das kann das Internet so nicht bieten. Und deshalb ist es nicht verwunderlich, dass unsere Baby- und Familienbörse zu einem festen Bestandteil im Veranstaltungskalender des DRK in Wormsdorf geworden ist. Auch die neunte Auflage kann als voller Erfolg bezeichnet werden. Kinderkleidung, Spielzeug, Bücher und viele weitere schöne Dinge für Kinder wechselten den Markt von Eltern für Eltern den Besitzer.“

Mehr als 20 Verkaufsstände waren drei Stunden lang eine gut frequentierte Anlaufstelle rund um die DRK-Begegnungsstätte. Und Familienbörse bedeutet beim DRK Wormsdorf auch immer Familienprogramm. Während die Erwachsenen auf Schnäppchensuche waren, fanden die Kleinen beim Vergnügen beim Kinderschminken und Kleben von Glitzertattoos. Im Namen ihres eifrigen Orga-Teams bilanziert Kristina Schrader: „Eine sehr schöne Veranstaltung. Vielen Dank an jeden Einzelnen, der hieran vielfältig mitgewirkt hat. Die Außenanlage rund um die DRK-Begegnungsstätte war gut gefüllt, das Wetter perfekt. Die Baby- und Familienbörse in Wormsdorf ist definitiv was Besonderes.“ Deshalb werde es auch eine zehnte Auflage geben. „Voraussichtlich wieder im Frühjahr, wenn die Wintersachen raus müssen.“ Innerhalb des DRK-Kreisverbands Wanzleben finde am 1. Oktober eine ähnliche Veranstaltung statt, die Schrader interessierten Gästen ans Herz legt: ein Familienfest und Flohmarkt beim Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ in Wanzleben (11 bis 15 Uhr).

Volksstimme , 19.09.2022 (Ronny Schoof)

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news-234 Sun, 18 Sep 2022 14:43:00 +0200 Senioren machen in Beyendorf-Sohlen Jagt auf die Pins /aktuell/presse-service/meldung/senioren-machen-in-beyendorf-sohlen-jagt-auf-die-pins.html Die Teilnehmer am DRK-Bowlingturnier wollen möglichst viele Strikes schaffen Das 34. Seniorenbowling-Turnier des Osterweddinger Ortsvereins des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) fand am Donnerstag in Beyendorf-Sohlen statt.24 Teilnehmer aus Dodendorf,Alten- und Osterweddingen traten, wie es bereits beim Bowling des DRK-Ortsvereins üblich ist, nach einer Gymnastikrunde in vier Gruppen zwei Mal auf zwei Bahnen gegeneinander an.

„Die Familie Neutze aus Altenweddingen feierte im August ihre Diamantene-hochzeit und heute sind sie hier bei uns beim Bowling-Turnier mit dabei“, freute sich die Vorsitzende des Ortsvereins, Margitta Falkenberg, und überreichte dem Jubelpaar im Namen des DRK-Ortsvereins ein kleines Präsent. Traditionsgerecht hatte Margitta Falkenberg auch in diesem Jahr wieder als Mittagessen Erbsensuppe mit Bockwurst vorbereitet. Nachmittags gab es Kaffee und Kuchen. „Ich will wieder vorne mitspielen. Ich war auch schon mal Erster“, hatte sich Dieter Wiese aus Osterweddingen für das diesjährige Turnier vorgenommen.

Möglichst viele Strikes, alle Pins kommen bei nur einem Wurf zu Fall, erhoffte sich im Vorfeld des Turniers auch Christa Gutjahr aus Osterweddingen. Sie war zusammen mit ihrem Mann Günter nach Beyendorf-Sohlen gekommen „Wenn ich alle Pins auf einmal abräume, ist das schon etwas Tolles. Dieses Turnier ist immer gut organisiert. Das macht immer wieder Spaß“.

Volksstimme, 17.09.2022 (Udo Mechenich)

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news-233 Thu, 15 Sep 2022 14:16:00 +0200 Die Muskeln und Gelenke auf Trab halten /aktuell/presse-service/meldung/die-muskeln-und-gelenke-auf-trab-halten.html Das Deutsche Rote Kreuz bietet in Osterweddingen in seinem Bewegungsgarten dafür gezielt Übungskurse Der Bewegungsgarten auf dem Areal „Rusches Hof“ beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Osterweddingen wird vielfältig genutzt. So beispielsweise von den Frauen des Radsportvereins Osterweddingen (RSV).

Die Frauen nutzen die Geräte des DRK-Bewegungsgartens in den Sommermonaten wöchentlich für ihr Trainingsprogramm. An der frischen Luft machte es ihnen Spaß, ihren Körper zu ertüchtigen. Die Kondition wurde gefördert. Die Glieder und Gelenke gekräftigt. Und in den Pausen gab es auf den Bänken immer etwas Neues zu erfahren.

„Über die Hälfte der RSV-Frauengruppe ist Mitglied beim DRK-Ortsverein Osterweddingen. Es ist schön, wenn die Vereine übergreifend zusammenarbeiten und die Möglichkeit nutzen“, sagt die Vorsitzende des DRK-Ortsvereines Osterweddingen, Margitta Falkenberg.

Volksstimme, 15.09.2022 (Udo Mechenich)

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news-232 Wed, 14 Sep 2022 13:38:51 +0200 Das Jugendrotkreuz in Wanzleben startet wieder /aktuell/presse-service/meldung/das-jugendrotkreuz-in-wanzleben-startet-wieder.html „Mach mit - sei dabei!“ Das Jugendrotkreuz (JRK) ist der selbstverantwortliche Kinder- und Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes. Über 100.000 Mitglieder im Alter von 6 bis 27 Jahren sind in rund 5.500 Gruppen organisiert. Sie treffen sich zu unterschiedlichen Programmen und vielen gemeinsamen Aktivitäten.

Regelmäßig treffen sich Kinder und Jugendliche in Gruppen des Jugendrotkreuzes im Kreisverband Wanzleben. Die Inhalte dieser Treffen sind sehr vielfältig. Ein Schwerpunkt ist die Aus- und Fortbildung in Erster Hilfe. Es geht hierbei aber nicht nur darum, das Versorgen von Wunden zu trainieren, sondern vor allem gibt es den Teilnehmern die Möglichkeit, Teamgeist und Gruppengefühl kennen zu lernen. Darüber hinaus beschäftigen sich die Gruppen mit den unterschiedlichsten Themenbereichen. Was alle eint, ist der Spaß an gemeinsamen Aktionen. Denn was die Kinder und Jugendlichen unternehmen, tun sie aus eigenem Interesse, denn die Gruppen legen ihre Interessensgebiete selbst fest. Jährlicher Höhepunkt der Jugendrotkreuzarbeit sind die Kreis-, Landes- und ggf. Bundeswettbewerbe.

Geleitet werden die Gruppenstunden von pädagogischen Fachkräften und ehrenamtlichen Gruppenleitern, die viel Freizeit für das Jugendrotkreuz aufbringen.

Am Donnerstag den 20.10.2022 starten wir wieder mit JRK-Gruppen in Wanzleben. Wir treffen uns um 16:00 Uhr im Kinder- und Jugendzentrum TENNE Wanzleben. Das 1. Treffen dauert ca. eine Stunde. Interessierte Eltern sind an diesem Tag auch gern gesehen.

Stephan Dill
Abteilungsleiter Hilfsgesellschaft, Kinder und Jugend

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news-231 Mon, 05 Sep 2022 15:13:33 +0200 Buntes Programm auch nach den Sommerferien /aktuell/presse-service/meldung/buntes-programm-auch-nach-den-sommerferien.html DRK-Kinder- und Jugendzentrum sorgt für Abwechslung und schafft Erlebnisse Durchweg positiv fällt das Fazit des DRK-Kinder- und Jugendzentrums Eilsleben für die Sommerferien aus. Einrichtungsleiterin Simone Brandes: „Wir hatten wieder einige Freizeitangebote im Programm, die allesamt sehr gut angenommen worden sind und uns viel Freude und Abwechslung bereitet haben. Mein Team fasst es so zusammen: Immer wieder gern mit euch allen!“

Schon der Auftakt sei ein vergnügliches Spektakel gewesen. „Da haben wir unser traditionelles Neptunfest im Eilsleben Freibad veranstaltet“, blickt Brandes zurück. „Es war angereichert mit neuen sportlichen Ideen. Mit dabei waren die anliegenden Feuerwehren und auch die Bademeister der Gemeinde Eilsleben. Viel Dank dafür sowie auch für die Unterstützung durch das Jugendamt unseren DRK-Kreisverband Wanzleben.“

Es schloss sich die einwöchige Ferienfreizeit mit Übernachtung im Eilsleber Kinder- und Jugendzentrum an. „Wir haben wieder alles dafür getan, dass die Schüler ein paar tolle Tage bei uns erleben“, so Simone Brandes. „Sie waren gefüllt mit Aktivitäten wie Baden, Kino, Disko und einer Fahrt in den Harz nach Pullman City.“ Höhepunkt war schließlich das Ferienlager am Löderburger See. Zwei Durchgänge, organisiert durch die Kollegen der „Tenne“ in Wanzleben, standen auf dem Programm. „Auch hier stand natürlich das Baden im Vordergrund“, berichtet Brandes, „zumal der See den Schlauchbooten und den Standup-Boards freie Bahn gewährt. Alles in allem waren es tolle drei Wochen, ausgefüllt mit viel Spaß, Erlebnissen und neuen Freundschaften.“ In diesem Sinne soll es auch nach dem Sommer weitergehen: „Zum Weltkindertag am 20. September werden wir ein paar Aktionen starten, in den Herbstferien geht es nach Arendsee, und wir werden ein Kartoffelprojekt beginnen.“

Volksstimme, 05.09.2022 (Ronny Schoof)

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news-230 Fri, 26 Aug 2022 12:18:12 +0200 Ferienfreizeiten am Löderburger See mit 100 Teilnehmern /aktuell/presse-service/meldung/ferienfreizeiten-am-loederburger-see-mit-100-teilnehmern.html Auch in diesem Jahr hat das Kinder- und Jugendzentrum „Tenne“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben das beliebte Feriencamp am Löderburger See angeboten, und zwar in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendzentrum „Obere Aller“ in Eilsleben. Kinder aus der Region hatten erlebnisreiche Wochen am See. Erstmals wurden zwei Durchgänge angeboten, um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden, denn es gab 100 Teilnehmer. Es handelte sich dabei zum großen Teil um Kinder und Jugendliche aus benachteiligten sozialen Verhältnissen. „In diesem Jahr konnten wir noch einmal Mittel aus der Förderung `Aufholen nach Corona`, die durch das Land Sachsen-Anhalt und den Landkreis Börde bereitgestellt wurde, nutzen“, berichtet „Tenne“-Leiter Jörg Schulz.

In den Vormittagsstunden wurden mit den Teilnehmern kleine Wettbewerbe durchgeführt oder kreative Angebote, wie das Gestalten von T-Shirts, gemacht. Diese Angebote verfolgten unterschwellig das Ziel der Teambildung immer wieder neuer Gruppen unter den Kindern und Jugendlichen. Aufgrund der heißen Temperaturen standen nachmittags natürlich das Baden, Schwimmen und das Fahren mit den neuen Stand-up-Paddleboards und Schlauchbooten, die von den DRK Einrichtungen angeschafft werden konnten, im Mittelpunkt.

„Durch die Förderung war es auch möglich, den Teilnehmern täglich drei Mahlzeiten zu bieten, die durch das Team der Gaststätte des Löderburger Sees täglich für die Kinder zubereitet wurden“, so Schulz.

So gingen die erlebnisreichen Wochen für die Teilnehmer immer viel zu schnell vorbei. Aber nach den Ferien ist vor den Ferien. So wird es in den Oktoberferien, vom 24. bis 28. Oktober, eine weitere Ferienfreizeit in Arendsee geben.

Anmeldungen können dafür schon jetzt erfolgen. Das Team der Tenne ist telefonisch, von Montag bis Freitag in der Zeit von 11 bis 18 Uhr, unter der Telefonnummer 039209/46772 oder per E-Mail an tenne-wzl(at)drk-wanzleben.de zu erreichen. Jörg Schulz beantwortet hier auch weitere Fragen von Interessenten. Außerdem sind die Kinder und Jugendlichen, die sich das Kinder- und Jugendzentrum einmal ansehen wollen, immer gern gesehen beim Team.

Volksstimme, 25.08.2022 (Christian Besecke)

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news-227 Thu, 11 Aug 2022 08:58:00 +0200 „Sanifüchse“ patrouillieren auf dem Pausenhof /aktuell/presse-service/meldung/sanifuechse-patrouillieren-auf-dem-pausenhof.html Jugendrotkreuz des DRK-Kreisverbandes Wanzleben bietet Schulen Kooperationen an Auf der Basis einer Kooperationsvereinbarung unterstützt der DRK-Kreisverband Wanzleben über das Jugendrotkreuz die Schule in Altenweddingen. Dort gibt es einen Schulsanitätsdienst – die „Sanifüchse“.

„Damit sich die Kinder in Notsituationen frühzeitig helfen können, ist es wichtig, sie bereits im Grundschulalter mit einfachen Erste-Hilfe-Maßnahmen vertraut zu machen“, sagt Stephan Dill, Abteilungsleiter Hilfsgesellschaften, Kinder, Jugend und Soziales vom DRK. Es sei notwendig, dass Kinder ein Bewusstsein für Gefahren entwickeln, um Verletzungen zu vermeiden und die eigene Sicherheit zu erhöhen. „an bundesdeutschen Schulen ereignen sich jedes Jahr mehr als eine Million Schulunfälle“, so Dill. „Oft sind die ersten Minuten entscheidend für den Erfolg der Hilfeleistung.“

Wichtig ist dann der Schulsanitätsdienst, den es an vielen Schulen in Deutschland gibt, so auch seit mehreren Jahren an der Grundschule Altenweddingen. Auf Basis einer Kooperationsvereinbarung zwischen Jugendrotkreuz Wanzleben und der Schule leitet die Lehrerin Ines Kolley eine Schulsanitätsdienstgruppe mit dem Namen „Sanifüchse“.

Etwas 16 Schüler aus vorwiegend den Klassenstufen 3 bis 5 treffen sich einmal pro Woche und lernen im Ernstfall Verantwortung zu übernehmen und überlegt zu handeln – auch in brenzligen Situationen. „Sie sind nicht nur fit in Erster Hilfe, sie lernen auch, sich in andere Menschen einzufühlen“, sagt Dill. „Damit tun sie auch etwas für sich, denn wer anderen Menschen helfen kann, gewinnt an Selbstbewusstsein.“

Außerdem können die Kinder hier ihre Sozialkompetenz weiterentwickeln. Auch die Grundschule Altenweddingen profitiert von ihren „Sanifüchsen“. Auf Basis eines Dienstplanes, den die Schüler zusammen wöchentlich mit Ines Kolley erstellen, unterstützen sie in Zweierteams die Pausenaufsicht. Ausgestattet mit Erste-Hilfe-Tasche und gekennzeichnet mit einer Sicherheitsweste, patrouilliert das Helferteam gewissenhaft und aufmerksam über den Pausenhof, um jederzeit Hilfe für Groß und Klein leisten zu können. Auch das Schulpersonal benötig hin und wieder ein Pflaster. Ebenso sind die Helfer der „Sanifüchse“ bei jedem Schul- und Sportfest sowie großen Ausflügen ein fester Bestandteil. Gern würde das Jugendrotkreuz Wanzleben mit weiteren Schulen (auch Sekundarschulen, Gymnasien und Förderschulen) kooperieren, um somit möglich vielen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zum Engagement in einem Schulsanitätsdienst zu geben. Infos gibt es unter der Telefonnummer 039209/6390.

 

Volksstimme, 10.08.2022 (C. Besecke)

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news-229 Tue, 09 Aug 2022 13:53:00 +0200 Schunkelstunden zwischen den Häusern /aktuell/presse-service/meldung/schunkelstunden-zwischen-den-haeusern.html Kleinerer Rahmen fürs Sommerfest des Rot-Kreuz-Zentrums „Obere Aller“ Ein launig-geselliger Nachmittag „zwischen den Häusern“, das hatte schon ein wenig Tradition zum Sommerfest des Rot-Kreuz-Zentrums „Obere Aller“ in Eilsleben. In den zurückliegenden zwei Jahren aber musste die Tradition  jäh unterbrochen werden – zu groß das Risiko von Ansteckungen, zumal dem DRK-Zentrum eben auch Einrichtungen der Pflege und Seniorenbetreuung angeschlossen sind.

„Umso schöner für uns, dass wir nun endlich mal wieder ein Sommerfest feiern konnten“, meint Hausleiterin Sandra Bergeest mit Blick auf das heiter Stelldichein, das man sich traditionsgemäß auf dem Platz zwischen den beiden Blöcken des Rot-Kreuz-Zentrums in der Wilhelmstraße verschafft hatte. „Es fand in deutlich kleinerem Rahmen statt als gewohnt“, so Bergeest weiter, denn nach wie vor müsste man etwas Vorsicht walten lassen, „aber so haben wir ein Sommerfest nach der Devise `Klein aber fein´ gefeiert. Die Gäste vom Service Wohnen, der Wohngemeinschaft sowie von der Tagepflege wurden bei herrlichem Sonnenschein mit Livemusik unterhalten. Es war das Saxofon-Duo „Achim und Michael“ aus Altenweddingen, das sozusagen für das Salz in der Suppe sorgte, für beschwingte und/ oder bekannte Melodien, die zum Mitsingen und Schunkeln anregten. Versüßt wurde der Nachmittag mit Eis, Kuchen und Bowle. Bonbon obendrauf: Das „Lebe hoch!“ für Alfons Freund. „Wir nutzen die Gelegenheit dieses Festes um ihm noch nachträglich eine Überraschung zu bescheren“, erklärt Sandra Bergeest. „Herr Freund hatte am Tag zuvor mit seiner Frau Sigrid und im Kreise der Familie seinen 90. Geburtstag gefeiert.“

Volksstimme, 08.08.2022 (Ronny Schoof)

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news-226 Mon, 08 Aug 2022 09:44:00 +0200 Büchsenwerfen und Denksport /aktuell/presse-service/meldung/buechsenwerfen-und-denksport.html Sommerfest beim DRK in Osterweddingen / Helferinnern vom RSV packen mit an Körperliche Wettbewerbe und geistige Übungen machten das Sommerfest des DRK in Osterweddingen zu einem abwechslungsreichen Nachmittag für die Senioren. Margitta Falkenberg hatte sich viel einfallen lassen.

„Heiß, heiß, heiß. Langsam, langsam, langsam.“ Mit diesem Motto begrüßte die Vorsitzende des Ortsvereins des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Osterweddingen, Margitta Falkenberg, die Gäste beim diesjährigen Sommerfest. Über 30 Seniorinnen und Senioren waren am vergangen Mittwochnachmittag ins DRK-Zentrum Sülzetal in Osterweddingen gekommen.

„Ich hatte ein festes Programm vorbereitet, und wir machen das ganz langsam“ sagte die DRK-Vorsitzende Falkenberg, „wir werden alle zusammen aktiv sein. Bei den Temperaturen müssen wir aber besonders darauf achten, dass sich niemand übernimmt.“

„Die Menschen sind begeistert, wenn Sie ein Programm bekommen und nicht bloß eine Tasse Kaffee trinken können“.

Bei den körperlichen Wettbewerben waren Büchsenwerfen, Hundeleckerlis aufsuchen, Eierlauf und auch der Pantoffelzielwurf mit dabei. Am Tisch gab es zudem Denksportaufgaben. So mussten die Gäste aus 22 Aufzählungen von jeweils fünf Begriffen den falschen herausfinden. Eine der Reihen lautete beispielsweise „Donner, Flöte, Klavier, Pauke, Violine“.

Schon seit über 20 Jahren organsiert Falkenberg das DRK-Sommerfest. Jedes Jahr, außer 2020, wegen Corona. Falkenberg: „Die Menschen sind begeistert, wenn sie ein Programm bekommen. Sie wollen Spaß haben. Sie wollen sich bewegen.“ Als Auszeichnung für die Gewinner versprach Falkenberg „die schönsten Preise aller Zeiten, wahrhafte Unikate. Ich habe sie alle tagelang selbst gebastelt.

Zwei Mitglieder des DRK-Ortsvereins und drei Helferinnern vom Osterweddingen Radsportverein (RSV) unterstützen Falkenberg an diesem Nachmittag. Eine von ihnen war Ingrid Meyer. „Ich möchte einfach nur helfen. Alle Besucher hier sind ältere Menschenhier aus Osterweddingen und der näheren Umgebung. Auch meine Nachbarn sind mit dabei. Da fällt das Helfen nochmal leichter. Nur so kann das Miteinander funktionieren. Nur dann, wenn man sich gegenseitig hilft.“. Beim Sommerfest packte Meyer überall mit an, wo es nötig war. Sie hat das schon öfter gemacht. „Das ist nicht nur ein Geben. Mit macht das einfach auch Spaß.“

Unter den Gästen waren auch Bärbel Westphal und Brigitte Lange. Sie sind schon regelmäßig Gäste von Margitta Falkenberg, wenn sie jährlich zum DRK-Sommerfest einlädt. „Es ist toll, wenn wir bei solchen Festen, mit anderen zusammenkommen. Sonst ist man schon oft ziemlich alleine. Heute bin ich wieder einmal extra hier hingekommen. Meine Nachbarin habe ich gleich mitgebracht.“ erzählte Lange. Beide Rentnerinnen sind begeistert von dem Programm. „Frau Falkenberg macht das immer wunderbar. Das ist immer ein abwechslungsreicher Nachmittag. Wir müssen körperlich und geistig ran. Gerade die Ratespiele finde ich interessant. Und währenddessen gibt es immer leckeren Kaffee und Kuchen sowie dann noch frisch Gegrilltes am Abend.“ urteilte Besucherin Westphal, „wenn wir Frau Falkenberg nicht hätten, dann hätten wie hier in Osterweddingen gar kein Programm mehr. Sie ist nicht zu ersetzen, durch niemanden. Der ganze Nachmittag ist immer wunderbar von ihr vorbereitet.

Volksstimme, 05.08.2022 (Udo Mechenich)

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news-225 Thu, 04 Aug 2022 15:12:00 +0200 Tafel: Es werden mehr Bedürftige /aktuell/presse-service/meldung/tafel-es-werden-mehr-beduerftige.html Einrichtung des DRK-Kreisverbandes Wanzleben steht vor weiteren Herausforderungen Seit Jahresbeginn ist bei der Tafel des DRK-Kreisverbandes Wanzleben ein Anstieg der Bedürftigen verzeichnet worden. „Die Zahl der Menschen, die zu uns kommen, ist um zehn Prozent im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen“, sagt die Leiterin Barbara Schürmann. „Das wird noch nicht das Ende der Fahnenstange sein.“

Dabei sind die inzwischen schon 84 gemeldeten Flüchtlinge aus der Ukraine in den Zahlen noch nicht einmal eingerechnet, „Wir kommen mit dem zusätzlichen Aufwand noch ganz gut klar“, versichert die Leiterin gegenüber der Volksstimme. Das hat auch damit zu tun, dass sich der DRK-Kreisverband schon beizeiten auf die Herausforderungen nach dem Kriegsbeginn in der Ukraine eingestellt hat. „Uns war gleich klar, dass da ganz neue Herausforderungen auf uns zu kommen“, erzählt Barbara Schürmann.

Tätig sind für den DRK-Kreisverband 20 Mitarbeiter im Sozialen Zentrum, oft als Ehrenamtler. Auf Ein-Euro-Basis werden seit dem 1.Juli drei Mitarbeiter beschäftigt, aber auch nur befristet. „Wir leben von den Freiwilligen, die uns oft schon lange Jahre unterstützen“, bringt die Leiterin vor. Diese müssen sich allein bei der Tafelausgabe oder um über 500 Bedarfsgemeinschaften kümmern. Das können ein bis sechs Personen sein. In etwa handelt es sich um 1400 Erwachsene plus Kinder.

Das ist eine Hausnummer und das DRK in Wanzleben rechnet mit weiteren Zugängen, denn langsam entfaltet die Energiekrise in Deutschland ihre Wirkung. „Wir rechnen schon jetzt damit, dass sich die Zahlen insbesondere bei Rentnern und Niedrigverdienern weiter erhöhen werden“, blickt die Leiterin voraus. Dazu kommen dann noch die gestiegenen Nebenkosten, die auch den alten Bahnhof nicht verschonen werden.

„Das wird dazu führen, dass wir sicherlich mehr Menschen hier versorgen müssen“, schätzt Schürmann. Niemand solle sich scheuen, den Weg zur Tafel zu gehen, auch wenn der Schritt Überwindung koste. „Wir beraten die Leute auch gern und erklären die einzelnen Schritte.“

Wie sieht es aber bei der Versorgung mit Lebensmitteln und anderen Waren des täglichen Bedarfs aus? „Bei uns gibt es bislang keine Beschränkungen“, sagt die Leiterin. Das ist nicht überall in Sachsen-Anhalt so. In Salzwedel gab es Versorgungsengpässe (Volksstimme berichtete) und in Halle einen Aufnahmestopp aus ähnlichen Gründen. Davon weis der Vorsitzende des Tafelverbands Sachsen-Anhalt, Andreas Steppuhn zu berichten. „Auch Zerbst hat temporäre Aufnahmestopps erlebt und in Dessau waren eine Woche lang einfach nicht genug ehrenamtliche Helfer da“, sagt er. Durch die vielen Kriegsflüchtlinge, die im Land Aufnahme fanden und die steigende Inflation hat sich das Angebot der Tafeln an einigen Stellen verknappt.

„Das hat schon während der Corona-Pandemie begonnen“, berichtet der Landesvorsitzende. Dem wurde inzwischen begegnet, denn in Hohenerxleben wurde ein zentrales Verteillager eingerichtet, in dem vornehmlich Großspenden angenommen werden, die dann verteilt werden.

Das Land Sachsen-Anhalt hat in diesem Jahr erstmals 30000 Euro zur Verfügung gestellt, die die Tafeln in Sachen Invest- und Mietkosten unterstützen sollen. Dennoch blicke der Tafelverband mit Sorge auf den kommenden Herbst und erst recht den Winter. „Die Inflation sorgt dafür, dass die Menschen weniger für ihr Geld bekommen, wobei die Tafel sicherlich kein Vollversorger ist“, so Steppuhn. Der Verband habe jedoch klare Forderungen an die Politik. So müssten Armutsbetroffene besser gestellt werden und ein Lebensmittelrettungsgesetz auf Bundeseben eingeführt werden. „Es kann nicht sein, dass potenzielle Großspender auch noch Mehrwertsteuer auf ihre Gaben bezahlen müssen“, betont Andreas Steppuhn. „Wir als Tafelverband sehen uns letztendlich auch als Lebensmittelretter.“

Auf die Flüchtlingsproblematik hat die Wanzleber Tafel schnell reagiert. So habe man sich mit anderen Institutionen und Ämtern abgesprochen und die besonderen Voraussetzungen abgefragt. Dazu gehören spezielle Meldebögen und Antragsformulare, aber auch die Wege, die die Flüchtlinge behördlich gehen müssen. Das zahlt sich aus, denn die Mitarbeiter können entsprechende Ratschläge geben. Besonders positiv macht sich der Einsatz von Lesia Shkilniak als Dolmetscherin bemerkbar. Diese wohnt schon länger in Deutschland und war mit ihrer geflüchteten Familie nach Wanzleben ins Soziale Zentrum gekommen, um hier die Möglichkeiten für ihre Angehörigen zu erkunden. Spontan hatte sie Barbara Schürmann ihre ehrenamtliche Hilfe zugesichert. Zweimal in der Woche steht sie nun als Dolmetscher zur Verfügung, so in der kommenden Woche wieder Dienstag und Donnerstag in der Zeit von 9 bis 13 Uhr.

„Das macht die Sache unkomplizierter“, sagt die Leiterin. „Ich hätte mir allerdings mehr finanzielle Unterstützung für die Tafeln gewünscht, damit solche Projekte für alle umgesetzt werden können.“ Für die Wanzleber ist die Dolmetscherin ein echter Gewinn.

Volksstimme, 03.08.2022 (Christian Besecke)

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news-228 Thu, 04 Aug 2022 13:48:00 +0200 Den Dauerstrammen gelingt ein Novum /aktuell/presse-service/meldung/den-dauerstrammen-gelingt-ein-novum.html Sommerfest mit viel Flugeinlagen an der DRK-Begegnungsstätte Wormsdorf Allmählich haben sie sich auf dem Siegerpodest eingenistet, die Jungs von „Ajax Dauerstramm“. Das Wormsdorfer Quartett hat bei der zwölften Auflage des Wormsdorfer Beachcups erneut triumphiert, seinen Titel aus dem Vorjahr nicht gänzlich ohne Mühen, aber dennoch letztlich ungeschlagen verteidigt. „Das ist übrigens das erste Mal in der Turniergeschichte überhaupt, dass es einer Mannschaft gelingt, den Wanderpokal zweimal in Folge mitzunehmen“, stellte Turnierleiter Guido Fellgiebel bei der Siegerehrung respektvoll fest.

In den sieben Stunden zuvor flog unentwegt der Ball von Nord nach Süd und umgekehrt und entwickelte sich im Wormsdorfer Strandsand ein buchstäblich aufwühlendes Turniergeschehen, an dem elf Mannschaften Anteil hatten. „Eigentlich sogar zwölf“, wie Guido Fellgiebel erklärt und damit ein so großes Starterfeld wie noch nie, „aber leider gab es im familiären Umfeld des Teams der Waschbären, die stets auch zu den Titelanwärtern zählen, einen tragischen Todesfall, weshalb sie ihre Teilnahme kurzfristig absagen mussten.“

So wurde in einer Sechser- und einer Fünfergruppe gebaggert und geschmettert, was das Zeug hält, um sich einen Platz im Halbfinale zu sichern. Dies gelang sowohl den Dauerstrammen als auch den beiden „Voll am Ball“-Vertretungen sowie dem Gastgebertrupp um Moderator Fellgiebel, der sich seit jeher schlicht „Die Wormsdorfer“ nennt.

Mit einsetzendem Sonnenuntergang war schließlich der letzte Ball gespielt – zugunsten der Ajax-Artisten, die nach dem Finale gegen „Voll am Ball I“ und nun zum zweiten Mal von ganz oben jubeln durften. 2018 und 2019 war Dauerstramm jeweils als Zweiter auf dem Podest vertreten. 2020 entfiel das Turnier coronabedingt.

„Das war eigentlich wieder das Wichtigste“, fasste DRK-Ortsvereinsvorsitzende Ingrid Siedentopf zur Siegerehrung, bei der keiner leer ausging, zusammen. „Das wir das Turnier und unser Sommerfest wieder ohne Einschränkungen veranstalten konnten.“ Siedentopf lobte nicht nur die Spieler für ihren Einsatz, sondern vor allem „die vielen Helfer, die hier alles vorbereitet, aufgebaut und betreut haben, so dass es ein gelungener Tag wurde.“

Volksstimme, 03.08.2022 (Ronny Schoof)

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news-224 Fri, 22 Jul 2022 09:42:00 +0200 Stärkendes Wochenende in Familie /aktuell/presse-service/meldung/staerkendes-wochenende-in-familie.html ELAN-Programm des DRK wieder angelaufen „Schön, dass wir auch das endlich wieder anbieten können“, sagt Simone Brandes, Leiterin des DRK-Kinder- und Jugendzentrums Eilsleben, mit Verweis auf das Familienbildungswochenende, das die Einrichtung kürzlich in Nebra abgehalten hat, und fügt an: „Gerade nach der auch für Familien schwierigen und entbehrungsreichen Corona-Zeit ist das eine ganz wichtige Stütze in unserer Arbeit. Diese sogenannten „ELAN-Module“ sind ein Projekt des DRK-Landesverbands. Ausführende Instanzen in dem Familienbildungsprogramm sind zumeist die Einrichtungen und Vereine der Kreisverbände. Darunter das Eilsleber Kinder- und Jugendzentrum des DRK-Kreisverbands Wanzleben. ELAN-Module bestehen aus Familienwochenenden in einem Erholungszentrum oder einer Jugendherberge und werden durch mehrere anschließende Treffen im Wohnort ergänzt.

Für das Wochenende in Nebra hatten sich die Betreuer und Referenten viel vorgenommen. „Es sollte ein attraktiver Aufenthalt werden, unterhaltsam und informativ zugleich, eine Kombination aus Bildungsseminaren und attraktiver Freizeitgestaltung“, so Simone Brandes. „60 Teilnehmer sollten unter dem Thema Persönlichkeitsentwicklung bei Kindern und Erwachsenen mehr über sich erfahren. Hierbei ist es uns wichtig, bereits vorhandene Kompetenzen zu stärken und Defizite zu mildern. Das alltägliche Familiengeschehen soll reflektiert und beobachtet werden, um somit die Lebensbedingungen aller Familienmitglieder zu verbessern und sie in ihrem familiären Alltag und im Gesamtsystem zu stärken.“

Für die Eilslebener Einrichtung bedeutete es einen weiteren Schritt „zurück zur Normalität im Rahmen der regelmäßigen Angebote. Simone Brandes fasst zusammen: „Das Wetter meinte es gut mit uns, so dass die Kinder auch im anliegenden Freibad erlebnispädagogische Einheiten absolvieren konnten. Andere Teilnehmer entschlossen sich für eine Besichtigung des Himmelsscheiben-Fundorts in Nebra. So fanden Bildung, Kultur, Natur, Spaß und Spiel an diesem Wochenende einen guten Einklang. Die Abende wurden musikalisch umrahmt und in gemütlicher Runde für Eltern und Kinder, auch zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch genutzt.“

Neben den „Nachhaltigkeitsveranstaltungen“ schließt sich an dieses Wochenende im September noch eine zweite Fahrt nach Schierke an.

Volksstimme, 21.07.2022 ( Ronny Schoof)

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news-223 Mon, 04 Jul 2022 09:27:00 +0200 DRK Kreisverband ehrt die aktivsten Blutspender /aktuell/presse-service/meldung/drk-kreisverband-ehrt-die-aktivsten-blutspender.html Traditionsveranstaltung findet nach zwei Jahren Coronapause wieder statt Nach zwei Jahren Coronapause hat der DRK-Kreisverband Wanzleben kürzlich die aktivsten Blutspender für ihr uneigennütziges Engagement  geehrt. Insgesamt wurden 289 Blutspender für den Zeitraum 2020 bis 2022 in die Festhalle eingeladen. „Ausgezeichnet wurden Blutspender ab der 25. Spende, und die höchste Anzahl der Blutspenden, die geehrt wurde, war die 165.“, sagt die Blutspendebeauftragte des DRK, Sabine Tacke.

Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer Guido Fellgiebel und den Vorsitzenden des DRK-Kreisverbandes Wanzleben, Torsten Winkelmann, folgte ein kurzer unterhaltsamer besuch vom Kabarett „… nach Hengstmanns“ mit „Manni aus Magdeburg“. Anschließend wurden die Spender mit einer Urkunde, einem kleinen Geschenk und Blumen für ihre Jubiläumsspende geehrt.

In 16 verschiedenen Orten und Einrichtungen führt der DRK-Kreisverband Blutspendeaktionen durch. „Dies erfordert eine gute organisatorische und logistische Vorbereitung, die von unseren vielen ehrenamtlichen Helfern aus den Ortsvereinen übernommen wird“, sagt die Blutspendebeauftragte. „Dafür möchten wir Danke sagen.“ Gerade in den kommenden Monaten sei es wichtig, dass möglichst viele Spender die Blutspendetermine besuchen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie, Ferien, Feiertage sowie ein hohes Reiseaufkommen sorgen seit Wochen für eine rückläufige Spendenbereitschaft und mittlerweile für eine bundesweite kritische Versorgungslage.

Die Spendentermine der nächsten drei Monate im DRK-Verbandsgebiet Wanzleben auf einen Blick:

08.07.2022 Wormsdorf DRK Begegnungsstätte 16:30-20:00
13.07.2022 Hohendodeleben Gemeindezentrum "Pferdestall" 17:00-19:30
20.07.2022 Wanzleben DRK Kinder- und Jugendzentrum TENNE 16:00-20:00
26.07.2022 Eilsleben Rot-Kreuz-Zentrum "Obere Aller" 16:00-19:30
01.08.2022 Domersleben Kulturhaus 17:00-19:30
09.08.2022 Klein Oschersleben Gemeindesaal 17:00-19:30
11.08.2022 Osterweddingen Rot-Kreuz-Zentrum Sülzetal 17:00-19:30
15.08.2022 Klein Wanzleben Grundschule 17:00-19:30
16.08.2022 Ummendorf Grundschule 16:30-19:30
22.08.2022 Altenweddingen Festhalle 16:30-19:30
26.08.2022 Kroppenstedt Begegnungsstätte des DRK 16:00-19:30
16.09.2022 Wormsdorf DRK Begegnungsstätte 16:30-20:00
21.09.2022 Wanzleben DRK Kinder- und Jugendzentrum TENNE 16:00-20:00
27.09.2022 Seehausen Vereinshaus "Sonne" 16:00-19:30

Volksstimme, 02.07.2022 (Christian Besecke)

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news-222 Tue, 28 Jun 2022 08:45:00 +0200 Infoveranstaltung in der „Tenne“ in Wanzleben /aktuell/presse-service/meldung/infoveranstaltung-in-der-tenne-in-wanzleben.html Jugendliche bereiten sich auf Bildungsreise nach Krakau und Auschwitz vor Nach acht Monaten Vorbereitung haben sich im Kinder- und Jugendzentrum „Tenne“ des DRK Kreisverbandes Wanzleben die Teilnehmer am Projekt  „Aus der Geschichte lernen – Rechtextremismus und menschenverachtenden Einstellungen entgegentreten“ zur Auftaktveranstaltung versammelt. An dem Abend standen Informationen zur Bildungsfahrt nach Krakau und in das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz, die vom 27. bis 30. Juni stattfinden wird, auf dem Programm.

Bei der Bildungsfahrt werden die Teilnehmer einige Orte der jüdischen Geschichte erkunden, darunter das Museum „Oskar Schindlers Fabrik“ in Krakau, aber vor allen die Besichtigung der Gedenkstätte des KZ Auschwitz vornehmen. Die 45 Teilnehmer dieses generationsübergreifenden Projektes sind schon sehr gespannt auf die kommenden Tage. Nachdem alle allgemeinen Infos zur Fahrt bekannt waren, haben sich die Teilnehmer den Film „Der Junge im gestreiften Pyjama“ angesehen. Möglich wurde dieses Projekt durch die Landeszentrale für politische Bildung und die Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Börde.

 

Volksstimme vom 27.06.2022, (Christian Besecke)

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news-220 Fri, 24 Jun 2022 13:31:00 +0200 Besuch vom DRK begeistert „Sarrezwerge“ /aktuell/presse-service/meldung/besuch-vom-drk-begeistert-sarrezwerge.html Schnelle Hilfe für Bär Bruno Der Fahrdienst des DRK hat die Kinder der Kindertagesstätte „Sarrezwerge“ besucht und ihnen seine Aufgaben vorgestellt. Auf großes Interesse bei den Knirpsen stieß dabei der Einsatzwagen. Den schauten sich die Kinder dann auch sehr genau an. Und ihre vielen neugierigen Fragen wurden von der Wagenbesatzung ausführlich und geduldig beantwortet.

Auch die Funktion der Krankentrage wurde ausführlich erklärt. Dafür gab es einen großen Teddybären. Der landete als Patient auf der Trage und bekam umgehend eine Sauerstoffmaske aufgesetzt. Dem „Patienten“ ging es – ganz zur Beruhigung der Kinder – schnell wieder gut und er wartet auf seinen nächsten Einsatz.

Volksstimme vom 23.06.2022 (Christian Besecke)

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news-221 Wed, 22 Jun 2022 10:05:00 +0200 Bewusst etwas für die Gesundheit tun /aktuell/presse-service/meldung/bewusst-etwas-fuer-die-gesundheit-tun.html Heute findet der letzte Trainingstag der Seniorensportgruppe des Roten Kreuzes statt Nach 15 Wochen endet am heutigen Dienstag, 21. Juni, der erste Kurs des Jahres 2022 für Seniorengymnastik. Die beiden Sportgruppen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hatten sich dazu in den DRK-Begegnungsstätten in Osterweddingen und Langenweddingen getroffen.

Insgesamt 21 Sportlerinnen kamen hier einmal in der Woche zusammen, um gemeinsam Sport zu treiben und um über die neusten Nachrichten im Ort zu schnacken. „Zuallererst ging es bei den Treffen der Sportgruppen aber natürlich darum, bewusst etwas für die eigene Gesundheit im Alter zu tun“, erklärt die Leiterin der beiden DRK-Begegnungsstätten im Sülzetal, Jutta Spurek. Das dabei auch nicht der Spaß zu kurz gekommen sei, verstehe sich von selbst.

Nochmals vor der Sommerpause wird sich heute in Osterweddingen und in Langenweddingen gedehnt, werden Übungen für Beine, Hände und auch den Rücken gemacht. Bestandteil jeder Übungseinheit ist auch ein Gedächtnistraining. Alle Einheiten werden von einer ausgebildeten Kursleiterin vorbereitet und geplant, um sie dann gemeinsam in der jeweiligen DRK-Begegnungsstätte umzusetzen.

Die Osterweddinger DRK-Seniorensportgruppe trifft sich am heutigen Dienstagvormittags um 10 Uhr im Rot-Kreuz-Zentrum. Die Langenweddinger Sportlerinnen kommt dann anschließend nachmittags um 13.30 Uhr in der örtlichen Begegnungsstätte, Jubelberg 1, zusammen.

Volksstimme vom 21.06.2022 (Udo Mechenich)

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news-219 Wed, 15 Jun 2022 13:03:00 +0200 Stabiler Nachschub in der Börde /aktuell/presse-service/meldung/stabiler-nachschub-in-der-boerde.html Weltblutspendetag: Sicherheitsregeln gelten weiter/ Kostenlose Antikörpertests möglich Das Resümee zum Weltblutspendetag ist auch ganz einfach: Bei aller Stabilität der Spendenbereitschaft in der Bevölkerung ist der Bedarf entschieden größer. Das hat verschiedene Gründe.

Die Corona-Pandemie hat, deutschlandweit gesehen, einen Einbruch bei der Versorgung mit frischem Blut nach sich gezogen. Außerdem sind die Spenden nicht ewig haltbar, und der Nachschub muss ständig fließen. Abgesichert ist das in den Verbänden durch die Veranstaltungen in den einzelnen Orten, eine echte Steigerung ist aber nicht in Sicht. Ferien, Feiertage sowie ein hohes Reiseaufkommen sorgen seit Wochen für eine rückläufige Spendebereitschaft und mittlerweile für eine bundesweit extrem kritische Versorgungslage.

Aktuell spenden lediglich drei Prozent der Menschen in Deutschland Blut. Mit der bundesweit angelegten Kampagne „#missingtype - erst wen's fehlt, fällt's auf“ machen die Blutspendedienste zum 14. Juni mit breiter Unterstützung auf die dringende Notwendigkeit von Blutspenden aufmerksam. Ziel ist es, neue Spenderinnen und Spender für eine erste Blutspende zu begeistern, und dann als Lebensretter kontinuierlich aktiv zu bleiben. Als prominente Botschafter machen sich die Sängerin Vanessa Mai und der Fußballer Leon Goretzka für die Notwendigkeit von lebensrettenden Blutspenden stark und wollen mehr Menschen zum Spenden motivieren. Der DRK-Blutspendedienst NSTOB appelliert zudem, dringend Blut spenden zu gehen und die angebotenen Termine über den Sommer hinweg zu nutzen.

Daher hat sich der Blutspendedienst entschlossen, die Veranstaltungen zusätzlich noch attraktiver zu machen. Die Antikörpertest-Aktionswochen starten nämlich ab heute. Sie laufen allerdings nur bis zum 10. Juli. Wer also dabei sein will, sollte nach den Terminen in seiner Region in diesem Zeitraum schauen. „Nach der erfolgreichen Aktion im Frühjahr haben wir uns entschlossen, das Testangebot zum Weltblutspendetag zu wiederholen. Die Nachfrage war riesig. Natürlich erhoffen wir uns, möglichst viele Menschen für eine Blutspende zu gewinnen. Wir blicken mit großer Sorge auf die Blutversorgung in den kommenden Monaten", äußert sich Markus Baulke, Sprecher des NSTOB.

Der Antikörpertest bietet dem Teilnehmer die Möglichkeit, zu erfahren, ob und wie viele Antikörper gegen das Corona-Virus SARS-CoV-2 im eigenen Blut nachweisbar sind. Das Ergebnis kann nach einer erfolgten Spende ausschließlich über den digitalen Spenderservice (www.spenderservice.net) oder die Blutspende-App des DRK-Blutspendedienstes abgerufen werden.

Der digitale Spenderservice ist übrigens das neue Service­Portal für Blutspender in Deutschland. Auf der Internetseite www.blutspende-leben.de/termine finden Lebensretter ihren Spendetermin in ihrer Nähe und können sich ihre Wunschspendezeit reservieren.

Im DRK-Kreisverband Wanzleben sind in diesem Jahr schon 27 von über 50 Veranstaltungen gelaufen. Mit dabei sind auch die Bereiche Kroppenstedt und Klein Oschersleben. „Die Beteiligung liegt im gewohnten Bereich", sagt die Blutspendenbeauftragte Sabine Tacke. Es wird noch immer im Corona-Sicherheitsmodus verfahren. So werden bei den Veranstaltungen weiterhin Masken getragen und, da wo es die Räumlichkeiten nicht zulassen, gibt es auch keinen Imbiss, sondern nach wie vor die seit etwa zwei Jahren übliche Tüte mit Speisen.

Wieder stattfinden wird am heutigen Abend die Blutspenderehrung durch den Kreisverband, und zwar in der Altenweddinger Festhalle. Von 289 eingeladenen Spendern werden etwa 200 erwartet. „Die Veranstaltung konnten wir zwei Jahre lang nicht in dieser Form abhalten", sagt Sabine Tacke.

In der Region Oschersleben hat der mögliche Antikörper­Test im Frühjahr nicht zu Anstürmen auf die Blutspende-Angebote geführt. „Bei uns war die Spendenbereitschaft eigentlich immer auf einem ähnlichen Niveau", sagt Niels Langhammer vom DRK-Kreisverband Börde. Vielleicht hätte das an nicht ausreichender Werbung gelegen, mutmaßt er. Immerhin hätten sie während der Corona-Beschränkungen kaum Spender verloren. „Ich hatte eher den Eindruck, dass die Leute, die spenden wollen, sich auch auf längere Wartezeiten einstellen. Sie wollen ja immerhin was Gutes tun."

Das Blut, dass im Landkreis Börde gespendet wird, geht anschließend nach Dessau und Springe. Dort werde es untersucht und in Laboren weiterverarbeitet und anschließend an die Krankenhäuser geliefert. Besonders problematisch beim Transport und der Weiterverarbeitung seien die weißen Blutplättchen. Diese würden vor allem für Leukämiepatienten benötigt, sind aber nur vier Tage haltbar. „Das heißt, nach Feiertagen wie Ostern und Weihnachten kann es da schon einmal eng werden", sagt Langhammer. „Deswegen gibt es in diesen Zeiträumen oft extra Spendetermine." Seit diesem Jahr dürfen auch homosexuelle Männer Blut spenden, was ihnen bisher verwehrt wurde. Eine Neuerung, die Langhammer begrüßt. Zudem seien Anmeldebögen vereinfacht worden. Insgesamt biete der DRK-Kreisverband Börde pro Jahr etwa 160 Spendetermine an.

Volksstimme, 14.06.2022 (Kaya Krahn und Christian Besecke)

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news-217 Thu, 09 Jun 2022 09:58:01 +0200 DRK-Begegnungsstätte: In den Ferien immer volles Haus /aktuell/presse-service/meldung/drk-begegnungsstaette-in-den-ferien-immer-volles-haus.html Kroppenstedter Einrichtung hält Angebote für Kinder und Jugendliche bereit 35 Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis Börde konnten kürzlich in der DRK Begegnungsstätte in Kroppenstedt zu einer Ferienfreizeit mit Übernachtung begrüßt werden. „Die Mädchen und Jungen im Alter von 6 und 18 Jahren hatte dabei wirklich viel Spaß“, berichtete Einrichtungsleiterin Yvonne Kirchhoff.

Geschlafen wurde in der Begegnungsstätte und die Mahlzeiten wurden draußen in einem Zelt eingenommen. Am Dienstag sorgte das Sportmobil der Sportjugend Börde mit einer Hüpfburg und Bull-Riding vor allem für viel Bewegung. „Unsere aufregende Fahrt in den Serengeti-Park nach Hodenhagen war das Highlight dieser Ferienwoche“, erzählt Yvonne Kirchhoff.

Weiterhin stand unter anderem die Gestaltung von Glitzer- und Neon-Tattoos, Filmabende, Lagerfeuer und Marshmallows, Grillen und ein Fußballturnier auf dem Programm. Die Verbandsgemeinde Westliche Börde, der Landkreis Börde, die Stadt Kroppenstedt und die ehrenamtlichen Eltern trugen neben dem Betreuerteam um Simone Kunze und Yvonne Kirchhoff ebenfalls zum Gelingen dieser Ferienfreizeit bei.

Und schon jetzt möchten die Begegnungsstätte auf weitere Ferienangebote aufmerksam machen:

  • 18. bis zum 22. Juli mit Übernachtung in Kroppenstedt
  • 1. Bis zum 5. August im KIEZ Arendsee
  • 31. Oktober bis zum 4. November im Naturfreundehaus Stecklenberg

Interessierte können sich schon jetzt für diese Ferienfreizeiten anmelden. „Wer Zeit und Lust hat, sollte nicht allzu lange überlegen, denn die Plätze sind begrenzt“, rät die Einrichtungsleiterin.

Für weitere Fragen können unter der Telefonnummer 039264/35577 oder per E-Mail unter der Adresse begegnungsstaette-kroppenst(at)drk-wanzleben.de eingeholt werden.

Volksstimme, 03.06.2022 (Yvonne Heyer)

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news-218 Thu, 09 Jun 2022 09:56:00 +0200 1300 Euro für die Tafel in Wanzleben /aktuell/presse-service/meldung/1300-euro-fuer-die-tafel-in-wanzleben.html Ehepaar Isensee sammelt für das Soziale Zentrum in der Sarrestadt Eine besondere Spende haben die Eheleute Christel und Ernst Isensee aus Wanzleben im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof des DRK-Kreisverbandes Wanzleben übergeben. Leiterin Barbara Schürmann nahm die beachtliche Summe von 1300 Euro entgegen.

Diese stammt aus einer Sammlung, die die Eheleute anlässlich ihrer Goldenen Hochzeit unter den Gästen gemacht haben. „Wir hatten darum gebeten, auf Geschenke zu verzichten und für die gute Sache zu spenden“, sagt Ernst Isensee. Das Geld wird für die Tafel verwendet. Das passt ganz gut, denn das DRK hat hier massive Spendeneinbrüche erlebt.

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass die Beiden eine solche Aktion auf die Beine gestellt haben. „Zu meinem 70. Geburtstag habe ich für die Kirchtürme in Wanzleben gesammelt“, berichtet Christel Isensee. „Da kam schon eine gute Summe zusammen.“

Volksstimme, 08.06.2022 (Christian Besecke)

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news-216 Thu, 19 May 2022 12:07:00 +0200 Bühne frei für die Altenweddinger Tanzsterne /aktuell/presse-service/meldung/buehne-frei-fuer-die-altenweddinger-tanzsterne.html Das Deutsche Rote Kreuz feiert in Osterweddingen mit einem abwechslungsreichen Programm Eigentlich sollte es eine Weihnachtsfeier 2021 des DRK-Ortsvereins und der Ortschaft Osterweddingen geben. Leider stampfte aber nur der Nikolaus – pandemiebedingt – von Haus zu Haus. Eine Ersatzfeier organisierte nun der Ortsverein Osterweddingen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Landhotel „Schwarzer Adler“.

An den festlich gedeckten Tischen nahmen über 50 Teilnehmer Platz, voller Erwartung auf die Veranstaltung. Auf jedem Tisch stand zur Begrüßung für die Gäste ein Blumentopf mit einem Fähnchen „Alles Gute zum Muttertag“. Begonnen wurde mit Kaffee und leckeren Torten. Dann folgten Kultureinlagen.

Als erstes traten die Kinder aus dem Hort der Osterweddingener Grundschule auf. Sie stimmte die Gäste bei der Muttertagsfeier mit ihrem Programm auf den Frühling ein. Anschließend folgten zwei Tanzvorführungen der Senioren-Tanzgruppe des DRK-Ortsvereins.

Danach hieß es „Bühne frei für die Tanzsterne“. „Unter der Leitung von Melanie Rosentreter führte die Kindertanzgruppe aus Altenweddingen ganz tolle Darbietung auf“, freut sich die Vorsitzende des DRK-Ortsvereins, Margitta Falkenberg. Natürlich kamen auch zwei Wichtel mit lautem „Hohoho“ vorbei und verteilten an die Gäste Marienkäfer aus Schokolade. „An den Tischen wurde nach langer Feierpause endlich wieder geschwätzelt. Ich konnte nur mit lautem Hüsteln den Redeschwall unterbrechen, um ein Gedicht und eine humorvolle Pflegebedienungsanleitung für das Blumentöpfchen ankündigen“, berichtet Margitta Falkenberg.

Dankenden Applaus von den Gästen für alle Einlagen gab es zum Schluss des Programms.

Volksstimme,18.05.2022 (Udo Mechenich)

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news-215 Tue, 17 May 2022 14:16:39 +0200 Jugendrotkreuz des DRK Wanzleben wieder beim Landeswettbewerb dabei /aktuell/presse-service/meldung/jugendrotkreuz-des-drk-wanzleben-wieder-beim-landeswettbewerb-dabei.html Nach 2 Jahren Pause – Spaß stand im Vordergrund Die Corona-Pandemie hat in den letzten Jahren auch in vielen Freizeitbereichen harte Einschnitte verursacht. So konnten auch Kinder und Jugendliche die sich im Jugendrotkreuz engagieren und hier eine tolle, erlebnis- und lehrreiche Zeit verbringen sollten, kaum treffen.

Mit dem diesjährigen Frühjahr konnte mit der JRK-Gruppenarbeit Schritt für Schritt wieder begonnen werden. Hier hat das Jugendrotkreuz des Ortsvereines Wormsdorf aktuell eine besonders aktive Rolle. Organisiert durch die ehrenamtlichen Gruppenleiter Ingrid Siedentopf und Steffi Wipper nahmen trotz der langen Pause 3 JRK-Gruppen an den traditionellen Landeswettbewerben des Jugendrotkreuzes Sachsen-Anhalt am 14.05.2022 in Genthin teil. Mit dem Wettbewerbsmotto „Komm, spiel mit uns!“ standen Spiel und Spaß im Vordergrund. Viele kleine und große Herausforderungen mussten gemeistert werden, so dass am Ende eines erlebnisreichen Tages die JRK Gruppe Altersstufe 3 „Wormsdorfer Wölfe“ einen Pokal für den 3. Platz stolz in den Händen halten durften. Auch die jüngsten Teilnehmer aus der Gruppe „Sani-Kings“ mit ihren 4. Platz und die Mädels der „Sani-Queens“ (Gruppe Altersstufe 2) mit dem erreichten 6. Platz waren erfolgreich dabei und durften eine Medaille mit nach Hause nehmen.

Stephan Dill (Abteilungsleiter Hilfsgesellschaft, Kinder und Jugend)

 

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news-214 Thu, 12 May 2022 11:47:47 +0200 Heiter - besinnliche Frühlingslesung /aktuell/presse-service/meldung/heiter-besinnliche-fruehlingslesung.html Erzähl-Café mit Helga Schettge beim DRK „Übersät mit blauen Blüten steht die Wegwarte am Rain“ lautet der Titel des Erzähl-Cafés mit der Magdeburger Lyrikerin Helga Schettge am Mittwoch, 22. Juni. Der Ortsverein Osterweddingen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) lädt dazu ins DRK-Zentrum, Mittelstraße 1, ein. Ab 14 Uhr wird Schettge ihre heiter-besinnliche Frühlingslesung gestalten.

Im Mittelpunkt der Vorlesung Schettges stehen Texte aus ihrem neuen Lyrikband: „Blaue Blume“. Aber auch zahlreiche aktuelle Gedichte und Geschichten zu vielfältigen Themen unseres Alltags hat Schettge vorbereitet.

Wie immer wird Helga Schettge auch einige Exemplare ihrer Gedichtbände mitbringen. Interessenten können sie kaufen, gern auch mit persönlicher Widmung. Die Vorsitzende des DRK-Ortsvereins, Margitta Falkenberg, bittet um Anmeldung unter den Nummern 039205780345 oder 0171/4463875.

Volksstimme, 11.05.2022 (Udo Mechenich)

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news-213 Tue, 10 May 2022 10:59:21 +0200 Erste Sanitätsdienstausbildung nach 2 Jahren Corona-Pandemie /aktuell/presse-service/meldung/erste-sanitaetsdienstausbildung-nach-2-jahren-corona-pandemie.html Nachwuchs gesucht In den Corona-Jahren 2020 und 2021 konnte der DRK-Kreisverband Wanzleben auf Grund der geltenden gesetzlichen Vorschriften und insbesondere zum Schutz der Teilnehmer keine neuen Sanitäter ausbilden. Diese führte auch zu Belastungen im Sanitätsdienst des DRK, da dessen Sanitätszug als Basiseinheit stets auf engagierten Nachwuchs angewiesen ist.

Die Sicherung der dauerhaften Einsatzbereitschaft der Sanitätsdiensteinheiten ist für den Schutz der Bevölkerung von großer Bedeutung. Katastrophen wie Zugunglücke, Chemieunfälle, Hochwasser oder schwere Stürme, zeigen uns immer wie verletzlich unsere hochzivilisierte, moderne Gesellschaft sein kann. Viele Sanitäter wurden in der Corona-Pandemie bei der Versorgung der hilfebedürftigen Bevölkerung und als Helfer in Impf- und Teststellen eingesetzt. Dies war und ist eine unverzichtbare Hilfe.

Mitglied im Sanitätsdienst zu sein, heißt aber im DRK Wanzleben viel mehr als nur das Warten auf den Ernstfall. Die Helfer haben das ganze Jahr über die Möglichkeit, bei der Absicherung von Veranstaltungen in der Motorsport Arena Oschersleben, Volksfesten sowie Reit- und Sportturnieren mitzuwirken. Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Sanitätsdienst ist die Teilnahme am Sanitätsdienstlehrgang. Zur Freude des DRK findet 2022 endlich wieder eine Sanitätsdienstausbildung statt. (Termine siehe Infokasten) Grundsätzlich kann jeder Interessierte ab dem 16. Lebensjahr an diesem Lehrgang teilnehmen. Für Interessenten, die im Anschluss aktiv im Sanitätsdienstlehrgang mitwirken wollen, ist die Teilnahme kostenlos. Selbstverständlich sind auch die Kameraden der Feuerwehren und des Technischen Hilfswerkes gern gesehen. Für mehr Informationen oder eine Teilnahmeanmeldung, sind die Mitarbeiter des DRK jederzeit unter 039209/6390 für Sie erreichbar.

27.05. – 29.05.2022 Helfergrundausbildung
10.06. – 12.10.2022 Sanitätsdienstausbildung Module I – III
17.06. – 19.06.2022 Sanitätsdienstausbildung Module IV - VI

Stephan Dill
(Abteilungsleiter Hilfsgesellschaft, Kinder, Jugend und Soziales)

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news-212 Tue, 10 May 2022 10:55:56 +0200 Rettungshundeprüfung im Frühjahr /aktuell/presse-service/meldung/rettungshundepruefung-im-fruehjahr.html Eine Herausforderung für Mensch und Tier Ab dem frühen Morgen des 30. April haben sich insgesamt 7 Rettungshundeteams bestehend aus je einem Hundeführer und seinem Suchhund anspruchsvollen Prüfungen unterzogen.

Hierzu lud der Kreisverband Wanzleben zusammen mit dem Landesverband Sachsen-Anhalt nach Colbitz ein. Nur geprüfte Rettungshundeteams dürfen bei der Suche nach Vermissten z.B. im Wald, Parks oder Feldern eingesetzt werden. Die Prüfungsaufgaben wurden zum Teil auf dem örtlichen Hundeplatz und zum Teil in einem nahegelegenen Waldstück absolviert. Alle Prüflinge waren hochmotiviert und haben im Vorfeld lange und intensiv für diesen Tag trainiert.

Am Ende des Prüfungstages konnten drei Rettungshundeteams aus Wanzleben die Urkunden für den erfolgreichen Abschluss der Prüfung übergeben werden – „Herzlichen Glückwunsch!“ Diese Teams stärken nun die Einsatzbereitschaft der Rettungshundestaffel Wanzleben.

Stephan Dill (Abteilungsleiter Hilfsgesellschaft, Kinder und Jugend)

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news-210 Sat, 07 May 2022 10:17:00 +0200 Projekt der „Tenne“ führt nach Auschwitz /aktuell/presse-service/meldung/projekt-der-tenne-fuehrt-nach-auschwitz.html Bildungsfahrt vom 27. bis 30. Juni / Interessierte Teilnehmer können sich ab sofort dafür anmelden Ein Projekt des Kinder- und Jugendzentrums „Tenne“ des DRK-Kreisverbands in Wanzleben bietet 45 Teilnehmern generationsübergreifend neue Perspektiven auf die Geschichte. Es ist eine Bildungsfahrt nach Krakau und Auschwitz vom 27. Bis 30 Juni unter dem Motto „Aus der Geschichte für die Gegenwart lernen – Rechtsextremismus und menschenverachtenden Einstellungen entgegentreten“.

Federführend bei diesem Projekt ist der Einrichtungsleiter Jörg Schulz in Zusammenarbeit mit den Einrichtungsleitern vom Mehrgenerationshaus in Kroppenstedt sowie vom Kinder- und Jugendzentrum „Obere Aller“ in Eilsleben.

„Die Idee zu diesem außerordentlichen Projekt reifte bereits im September 2021 in einer Gesprächsrunde bei einem Projekt und stammte von den teilnehmenden Jugendlichen und deren Eltern“, beschreibt Schulz. „Sie hatten davon gehört, dass ein ähnliches Projekt in der Vergangenheit schon einmal gelaufen war.“ Zu beginn dieses Jahres wurde mit der ersten Umsetzung, dem Schreiben von Förderanträgen, begonnen. Unterstützung kommt auch von der Landeszentrale für politische Bildung und der Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Börde.

Den Hauptteil des Projektes bildet eine viertägige Bildungsfahrt nach Krakau und in die Gedenkstätte des ehemaligen deutschen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Teilnehmen an diesem generationsübergreifenden Projekt kann jeder im Alter ab 14 Jahren. Die zukünftigen Teilnehmer erwartet in Krakau und in der Gedenkstätte KZ Auschwitz ein anspruchsvolles Programm. In Krakau werden das Museum „Oskar Schindlers Fabrik“ und das ehemalige jüdische Ghetto besichtigt.

„Auch der Besuch einer Synagoge mit dazugehörigem Friedhof und die Besichtigung des geschichtsträchtigem jüdischen Viertels in Krakau stehen auf dem Programm“, sagt Schulz. „Im Vorfeld der Fahrt wird es im Juni ein erstes Treffen aller Teilnehmer geben.“ Am zweiten Tag steht dann eine sechsstündige Studientour durch die beiden Lager der Gedenkstätte KZ Auschwitz auf dem Programm. In weiteren folgenden Veranstaltungen im Rahmen des Projektes stehen dann der Holocaust, seine Lehren und Bedeutung und die Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus und seinen Erscheinungsbildern in der Gegenwart im Mittelpunkt.

Interessenten sollten sich schon jetzt in der „Tenne“ in Wanzleben anmelden, denn die Plätze sind auf die angegebene Teilnehmerzahl beschränkt. Erfahrungsgemäß ist das Interesse von potentiellen Teilnehmern in Wanzleben recht groß- Ausführliche Informationen gibt es direkt bei einem Besuch im Kinder- und Jugendzentrum oder per Telefon unter der Nummer 039209/46772.

Volksstimme vom 06.05.2022 (Christian Besecke)

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news-211 Mon, 02 May 2022 10:25:00 +0200 10 Jahre DRK Kinder- und Jugendzentrum /aktuell/presse-service/meldung/10-jahre-drk-kinder-und-jugendzentrum.html Buntes Geburtstagsfest in Eilsleben Mit einem bunten und abwechslungsreichen Geburtstagfest hat das DRK Kinder- und Jugendzentrum in Eilsleben seinen 10-jährigen Geburtstag gefeiert. Gemeinsam mit vielen Gästen hat das Team um die Einrichtungsleiterin Simone Brandes auf die vergangenen erlebnisreichen Jahre zurückgeschaut und einen kleinen Ausblick in die Zukunft gewagt.

Zahlreiche Mitmachaktionen für die Besucher, eine Rundumversorgung für jeden Geschmack und das schöne, sonnige Wetter, haben dieses Geburtstagfest zu einem weiteren Höhepunkt in Geschichte des Kinder- und Jugendzentrums gemacht.

Stephan Dill (Abteilungsleiter Hilfsgesellschaft, Kinder und Jugend)

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news-209 Thu, 28 Apr 2022 11:37:00 +0200 Senioren aus dem Sülzetal machen Jagd auf die Pins /aktuell/presse-service/meldung/senioren-aus-dem-suelzetal-machen-jagd-auf-die-pins.html "Alter Bowlinghase" ermittelt Das 33. Seniorenbowling-Turnier des Osterweddinger Ortsvereins des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) fand kürzlich in Beyendorf / Sohlen statt. 22 aktive Teilnehmer traten in vier Gruppen zwei Mal auf zwei Bahnen gegeneinander an. Sie kamen aus Altenweddingen, Dodendorf und Osterweddingen. „Insgesamt nahmen 1913 Lebensjahre an unserem Bowling-Turnier teil. Das entspricht einem Durchschnittsalter von 73,6 Jahre“, berichtet die Organisatorin des Turniers, Margitta Falkenberg, der Redaktion der Volksstimme. Die ältesten Teilnehmer waren Hannelore Häseler aus Osterweddingen mit 87 Jahren und Karl-Heinz Neutze aus Altenweddingen mit 83 Jahren. Sie erhielten vom DRK-Ortsverein einen Pozellanhasen mit der Beschriftung „Alter Bowlinghase“.

„Wir machen schon seit 21 Jahren diese Art des Turniers. Nur drei Mal mussten wir es ausfallen lassen. Immer wieder scheiden Pinjäger aus, aber immer wieder kommen auch neue wieder dazu“, erklärt Margitta Falkenberg. Mittlerweile habe sich eine richtig schöne Gemeinschaft entwickelt.

Mit dabei war in diesem Jahr auch wieder Beate Schulze aus Dodendorf. „Seit dem ersten Mal nehme ich immer daran teil. Es macht Spaß. Allein aus Dodendorf sind wir schon zu sechst. Es ist prima, dass Margitta das immer wieder organisiert hat.“ Auch Klaus-Dieter Schiergott aus Altenweddingen was schon öfters mit auf der Bahn. „Spaß haben, darauf kommt es an. Wenn wir nicht gewinnen, ist das nicht so schlimm. Hauptsache dabei gewesen.“

Geschlossen waren alle Teilnehmer des Turniers auf der Bowlingbahn in Beyendorf / Sohlen der Meinung, dass es auch in diesem Jahr wieder ein toller und fairer Wettbewerb war. DRK-Organisatorin Falkenberg: „Wir hatten viel Spaß und Unterhaltung und freuen uns alle schon jetzt auf ein fröhliches Wiedersehen.“

Der DRK-Ortsverein Osterweddingen plant schon jetzt sein 34. Senioren-Bowlingturnier. Termin dafür ist Donnerstag, 15. September. Gleicher Ort. Gleiche Zeit. Anmeldungen sind bis Donnerstag 1. September, möglich. Auch Neueinsteiger sind immer willkommen.

Volksstimme, 27.04.2022 (Udo Mechenich)

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news-208 Thu, 28 Apr 2022 10:40:00 +0200 Flüchtlinge aus der Ukraine werden in Wanzleben begrüßt /aktuell/presse-service/meldung/fluechtlinge-aus-der-ukraine-werden-in-wanzleben-begruesst.html Gespendete Hygienesets werden ausgehändigt Auch in Wanzleben kommen immer mehr Flüchtlinge aus der Ukraine an. Oft führt  sie der Weg zur Tafel im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes. Dort werden sie von Einrichtungsleiterin Barbara Schürmann (links) und ihren Mitarbeitern begrüßt. Inzwischen sind auch Hygienesets gespendet worden, die jetzt an die Neuankömmlinge ausgegeben werden. Für die Spende zeichnen gleich mehrere Privatpersonen verantwortlich. Die Sets werden von Mitarbeitern des Sozialen Zentrums speziell zusammengestellt.

Volksstimme, 27.04.2022 (Christian Besecke)

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news-207 Tue, 26 Apr 2022 13:25:12 +0200 Spende für Soziales Zentrum /aktuell/presse-service/meldung/spende-fuer-soziales-zentrum.html Karl-Heinz Daehre übergibt 1000 Euro in Wanzleben Der Schirmherr des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ in Wanzleben, Karl-Heinz Daehre, hat einen Spendenscheck über 1000 Euro an die Einrichtungsleiterin Barbara Schürmann übergeben. Der Spender will damit das Soziale Zentrum des DRK_Kreisverbandes Wanzleben gerade im Bereich der zusätzlichen Betreuung von ukrainischen Flüchtlingen unterstützen. Daehre ist Mitbegründer und langjähriger Schirmherr der Einrichtung.

Die Spende kommt der Leiterin wie gerufen, denn auch gerade bei der hier ebenfalls stationierten Tafel wird der Nachschub langsam knapp. „Wir haben einen ernormen Einbruch bei den Spenden von großen Marktketten“, sagt sie. „Daher sind wir auf jeden Cent angewiesen.“ Zusätzlich ist für das Soziale Zentrum noch die unbürokratische Versorgung der eintreffenden Flüchtlinge aus der Ukraine dazu gekommen. Auch private Lebensmittelspenden werden von den Mitarbeitern gern angenommen.

Volksstimme, 26.04.2022 (Christian Besecke)

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news-206 Thu, 21 Apr 2022 14:17:43 +0200 Bubbleballturnier sorgt für Spaß bei den Teilnehmern /aktuell/presse-service/meldung/bubbleballturnier-sorgt-fuer-spass-bei-den-teilnehmern.html Kinder und Jugendliche tummeln sich auf dem Gelände der „Tenne“ in Wanzleben Kürzlich haben sich im Kinder- und Jugendzentrum „Tenne“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben über 40 Kinder und Jugendliche getroffen, um einen geselligen Nachmittag zu verbringen. Gemeinsam mit der Sportjugend Börde organisierte das Team der „Tenne“ ein sogenanntes Bubbleballturnier. Die Teilnehmer konnten ihre Kräfte – nahezu komplett in einen großen Luftpolsterball eingehüllt – miteinander messen. „Am Anfang schauten alle erst recht skeptisch auf die riesigen, aufgeblasenen Bälle“, berichtet „Tenne“-Leiter Jörg Schulz. „Nachdem aber die ersten sich in die Bälle getraut haben und ihren Spaß beim Herumkugeln und Herumschubsen hatten, ging es richtig zur Sache.“

Alle konnten einmal Sachen ausprobieren, die man sonst so nicht auf einem Sportplatz macht. Schnell war die Skepsis bei allen Teilnehmern verflogen. In Dreierteams wurden etliche Spiele gegen- und miteinander absolviert, bei denen es aber darum ging, einen normalen Fußball ins gegnerische Tor zu bringen. „Dies verlief natürlich doch nicht so einfach, wie man sich das vorstellte, denn da war ja noch die gegnerische Mannschaft, die das zu verhindern versuchte“, erzählt der Leiter weiter. „Natürlich hatten die zahlreichen Zuschauer auch ihren Spaß dabei.“

Schon nach ein paar Minuten wurden schnell die Teams ausgewechselt, denn der Bubbleball strengt gehörig an. Für Verpflegung wurde auch gesorgt. Es gab kalte Getränke, selbst gebackenen Kuchen und Wurst vom Grill. So verflog die Zeit recht schnell, und auch die Freunde des Fußballs und Volleyballs kamen auf ihre Kosten. Alle waren am Ende des Nachmittags glücklich und zufrieden“, sagt Schulz.

Volksstimme, 21. 04.2022  (Christian Besecke)

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news-205 Fri, 08 Apr 2022 13:56:42 +0200 Tafel braucht dringend Nachschub /aktuell/presse-service/meldung/tafel-braucht-dringend-nachschub.html Wie Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine geholfen wird und wie sich ihr Leben entwickeln kann Mehr Tafelkunden und gleichzeitig weniger Lebensmittelspenden – wie den anderen drei Tafeln im Landkreis Börde geht es auch der Tafel des DRK-Kreisverbandes Wanzleben im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“.

„Seit etwa vier Wochen haben wir mehr Bedürftige, die unsere Tafel nutzen“, erzählt Einrichtungsleiterin Barbara Schürmann. Darunter seien nicht nur Tafelkunden, die wegen der gestiegenen Lebensmittelpreise und Lebenshaltungskosten vermehrt auf die Tafeln angewiesen sind, auch Flüchtlinge aus der Ukraine seien auf Hilfe und Unterstützung angewiesen. „Die ukrainischen Familien – das sind meist Mütter und ihre Kinder – bekommen die Tafelpakete derzeit kostenfrei ausgehändigt. Die meisten haben ja noch gar kein Geld zur Verfügung, weil sie erst angemeldet werden müssen“, informiert Schürmann. Sonst betrage der symbolische Obolus drei Euro pro Tafelpaket.

Bei der erhöhten Anzahl von Kindern, die wegen der Flüchtlingssituation unterstützt werden müssten, sei vor allem die Nachfrage nach Obst und Gemüse gestiegen. „Davon wird von den Supermärkten weniger abgegeben, Nicht erst jetzt, das ist schon länger so“, sagt Schürmann. Vermutlich liege das an der besseren Planung und der Digitalisierung der Märkte, die so besser in der Lage seien, der Lebensmittelverschwendung vorzubeugen. Dennoch: „Die Märkte, die wir haben, versuchen immer, uns zu unterstützen“, ergänzt die Einrichtungsleiterin.

Erschwerend hinzu kämen die Hamsterkäufe. Diese führten nicht nur dazu, dass die Supermärkte weniger Nudeln, Mehl und Öl abgeben könnten, auch die ohnehin schon sozial Bedürftigen müssten so im Supermarkt auf die teureren Markenprodukte ausweichen, die sie sich meist nicht leisten könnten. Problematisch am gestiegenen Vorratskonsum sei vor allem, dass Grundnahrungsmittel, die nicht mehr verfügbar sind, auch nicht mehr von den Supermärkten gespendet werden könnten.

„Es gilt bei den Tafeln das Prinzip: Es kann nur das geteilt werden, was vorher eingesammelt worden ist. Das kann mal mehr und mal weniger sein“, sagt Schürmann. Da die Tafeln ausschließlich von Spenden leben, seien sie daher auf die Unterstützung anderer angewiesen.

„Geholfen werden kann von jedem Einzelnen durch die Abgabe von Konserven, Obst, Gemüse und Hygiene- und Kosmetikartikeln, auch Kleidung wird gebraucht“, erklärt Schürmann.

Inzwischen sind im Landkreis Börde 1068 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen. Darunter befinden sich 142 Kinder im Kindergarten- und 311 Kinder im schulpflichtigen Alter. Bisher nicht erfasst sind ukrainische Kriegsflüchtlingen die bei Freunden und Verwandten oder anderweitig privat untergekommen sind.

Schwierigkeiten bereitet immer noch die Prozedur der Registrierung, der Landkreis Börde wirkt dabei wie ein Nadelöhr. Kriegsflüchtlinge warten mehrere Wochen, bis sie einen Termin bekommen. Wie läuft das Prozedere ab?

Zunächst melden sich die Kriegsflüchtlinge an. Dafür füllen sie ein Formular aus, das auf der Internetseite des Landkreises zu finden ist. Auch wenn die Fragen auf dem Formular in deutsch, ukrainisch und russisch gestellt sind, sollen sie in der hier üblichen lateinischen Schrift beantwortet werden. Jedes Familienmitglied muss einen eigenen Fragebogen ausfüllen, dazu Kopien des Personalausweises, beziehungsweise der Geburtsurkunden mitschicken. Dann heißt es: Warten.

Es kann mehrere Wochen dauern, bis sich eine Mitarbeiterin des Landkreises meldet und einen Termin für die Registrierung nennt. Bei diesem Registrierungstermin werden Fingerabdrücke genommen, außerdem ein biometrisches Foto gemacht. Das sogenannte Pik-Gerät, mit dem die Fingerabdrücke genommen werden, ist im Landkreis nur einmal vorhanden. Inzwischen unterstützen die Polizeistationen in Wolmirstedt, Haldensleben und Oschersleben.

Diese Registrierung dient der erkennungsdienstlichen Erfassung und geht an das zentrale Bundesregister. Doch mit dieser Registrierung vergibt der Landkreis auch eine Anerkennung als ukrainischer Kriegsflüchtling. Die gilt als Übergangslösung, bis ein Pass vorliegt. Mit dieser Anerkennung können sich ukrainische Kriegsflüchtlinge bereits beim Einwohnermeldeamt anmelden, zum Arzt gehen, ein Konto eröffnen und nach der Anmeldung beim Einwohnermeldeamt die Kinder in Kita oder Schule anmelden. Außerdem bekommen sie Geld nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und bei Bedarf Mietgeld.

Um den Pass und damit einhergehende Aufenthaltstitel zu bekommen, müssen ukrainische Kriegsflüchtlinge noch einmal Formulare ausfüllen und ein biometrisches Foto anfertigen lassen und auf einen Termin beim Landratsamt warten. Dort erfolgt die ausländerrechtliche Erfassung. Der Pass kommt nach vier bis sechs Wochen und gilt zwei Jahre.

Viele Ukrainer waren zunächst davon ausgegangen, schnell wieder in die Heimat zurückzukehren. Angesichts des andauernden Krieges stellen sie sich inzwischen allerdings auf einen längeren Aufenthalt ein. Darauf hat auch die Kreisvolkshochschule reagiert und sich beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge um Integrationskurse bemüht.

Eine erste Informationsveranstaltung gab es am 1. April bereits in Wolmirstedt, 33 Ukrainer haben sich dort für einen Integrationskurs angemeldet.

Der startet voraussichtlich nach Ostern. Zuvor durchlaufen die Teilnehmer einen Einstufungstest, bei dem vor allem Sprachkenntnisse ermittelt werden. In Haldensleben, Oschersleben und Wanzleben soll dieses Prozedere zeitnah folgen. Dringend gesucht werden Honorarkräfte, die über eine Zulassung vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge verfügen.

Anmeldungen für Integrationskurse in Wolmirstedt und Haldensleben nimmt die Kreisvolkshochschule unter der Telefonnummer 03904/7240 7260, für Oschersleben unter 03904/7240 7280 entgegen.

Sind die Kinder in Kita oder Schule angemeldet, benötigen sie eine hausärztliche Untersuchung, vorrangig um den Masern-Impfstatus zu überprüfen.

Volksstimme, 07.04.2022 (Gudrun Billowie und Kristina Reiher)

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news-204 Sun, 27 Mar 2022 16:43:00 +0200 Ein Defibrillator ist jetzt möglich /aktuell/presse-service/meldung/ein-defibrillator-ist-jetzt-moeglich.html Spendenaktion des DRK-Kreisverbandes sorgt für dringend benötigte finanzielle Hilfe Nach dem Totalausfall im Pandemiejahr 2020 ist die Spendensammlung 2021 des DRK mit einem durchaus ansprechenden Ergebnis zu Ende gegangen.

Immerhin wurden 20 000 Euro eingenommen. In den Jahren vor der Corona-Pandemie waren Summen von knapp 30 000 Euro üblich. Angesichts der auch diesmal zu beachtenden Umstände sind der Schirmherr der Aktion, Landrat Martin Stichnoth (CDU) und der DRK-Vorstandsvorsitzende Torsten Winkelmann mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Eingesetzt wird das Geld vor Ort, das heißt im Gebiet des Kreisverbandes Wanzleben. So werden Projektkosten für sozial Benachteiligte im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ in Wanzleben sowie Miet-, Betriebs- und Nebenkostenzuschuss damit beglichen. Dazu gesellen sich Personalkosten für Seniorenarbeit in der Begegnungsstätte Langenweddingen und Miet-, Betriebs- und Nebenkosten für Seniorenarbeit in Begegnungsstätte Seehausen. Ein automatisierter externer Defibrillator für die Begegnungsstätte Kroppenstedt wird angeschafft. Weiterhin geht es um Sach- und Projektkosten für die Modernisierung der Begegnungsstätte Wormsdorf für die Kinder- und Jugendarbeit. Es gibt auch einen Rücklauf an die Ortsvereine für Förderung des Ehrenamtes und Projekte in Osterweddingen, Wormsdorf, Eilsleben, Wanzleben, Klein Wanzleben, Ummendorf, Seehausen, Groß Germersleben, Hohendodeleben und Langenweddigen. Außerdem werden Einsatzkosten für die Rettungshundestaffel übernommen.

Die Weihnachtssammlung 2021 stand beim Start auch unter keinem günstigen Stern. Vom DRK-Bundesverbandes wurde eine Durchführung von Präsenzveranstaltungen nicht empfohlen. „Trotz steigender Zahl an Corona-Infizierten wurde gemeinsam mit dem Ortsverein, dem Vorstand und den Ehrenamtlichen entschieden, die Sammlung trotzdem durchzuführen“, berichtete Carolin Sauer vom DRK. „Die Gelder werden einfach dringend für freiwillige und nicht kostenträger-finanzierte Projekte vor Ort dringend benötigt.“

Statt der klassischen Haus- und Straßensammlung wurde um eine kontaktlose Spende gebeten. Dafür verteilten viele Ehrenamtliche Handzettel mit Überweisungsträgern in die Briefkästen. Außerdem konnte online gespendet werden. Auch bekamen Mitglieder und Partnerfirmen Spendenanschreiben. Die Auswertung dauerte allerdings eine ganze Weile, da immer wieder Corona mit allen seinen Auswirkungen dazwischen kam. Torsten Winkelmann zeigte sich bei dem offiziellen Akt trotzdem recht begeistert. „Für gute Nachrichten, insbesondere in der heutigen Zeit, ist es nie zu spät“, formulierte er.

Stichnoth, als Schirmherr, zeigte sich ebenso erstaunt wie erfreut über das Ergebnis und setzte noch einen obenauf, indem er spontan den Spendencheck auf 20000 aufrundetet. „Diese 655,33 Euro möchte ich der Kinder- und Jugendarbeit des Vereins zukommen lassen“, betonte er.

Auch der DRK-Geschäftsführer Guido Fellgiebel hätte mit einem solchen Ergebnis nicht gerechnet. Das DRK könne nun trotz der pandemiebedingten finanziellen Ausfälle in Aufgabenfeldern, die weder von Kostenträgern noch von staatlichen Stellen umfänglich finanziert werden, wieder gut arbeiten. „Dafür möchten wir uns bei allen Beteiligten – angefangen beim Schirmherr bis zu den Ehrenamtlern und den Spendern – bedanken.“

Volksstimme, 26.03.2022 (Christian Besecke)

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news-203 Sun, 27 Mar 2022 16:39:00 +0200 Testzentrum: Verkürzung am Abend /aktuell/presse-service/meldung/testzentrum-verkuerzung-am-abend.html DRK paar Zeiten an verändertes Terminaufkommen an Die Bürgertestungen im Rot-Kreuz-Zentrum „Obere Aller“ laufen weiter, und sie werden zunächst auch unverändert täglich angeboten. Doch der DRK-Kreisverband Wanzleben passt die Zeiten dem Terminaufkommen an. So werden sie unter der Woche durchweg um eine Stunde gekürzt. Konkret: Von Montag bis Freitag ist das Testzentrum nicht mehr bis 19 Uhr, sondern nur noch bis 18 Uhr geöffnet. Dies greift ab kommende Woche. Es habe vor allem damit zu tun, sagt die Einrichtungsleiterin Sandra Bergeest, dass die Nachfrage an Abendtermine in den letzten Wochen spürbar nachgelassen habe. Die hänge mit den gelockerten Regeln für die Betriebe und Unternehmen zusammen, vermutet sie. „Seit 3G am Arbeitsplatz nicht mehr zwingend notwendig ist, haben wir deutlich weniger Testaufkommen abends.“

Insgesamt jedoch, sagt Bergeest, sei die Nachfrage nach den zertifizierten Schnelltests ungebrochen hoch: „Es geht bei uns nicht sehr ruhig zu. Die Teststelle ist weiterhin sehr stark beansprucht, vor allem vormittags.“ Zwischen 40 und 50 Testungen pro Tag seinen noch der Normalfall im Rot-Kreuz-Zentrum. Sandra Bergeest führt das auch darauf zurück, dass die Eilsleber Einrichtung die zentrale Anlaufstelle für einen größeren Umkreis ist: „In Seehausen ist vor einiger Zeit noch eine dauerhafte Teststelle dazugekommen. Seitdem kommen aus der Ecke weniger Leute zu uns. Aber in Richtung Wefensleben/Völpke gibt es kaum oder gar keine Alternativen mit regelmäßig täglichem Testangebot. Ich denke, das erklärt das recht höhe Aufkommen bei uns.

Aufgrund der täglichen Testzeitfenster in Eilsleben kämen „auch viele unangemeldet.“ Eigentlich sollen die Besuche im Haus über die Online-Terminbuchung beim DRK gesteuert werden. „Aber es gibt dann doch einige ältere Menschen, denen das zu kompliziert ist oder die gar nicht technischen Möglichkeiten haben, oder auch jene, die ganz kurzfristig feststellen, dass die ein Negativzertifikat für einen Veranstaltungsbesuch benötigen.“ Sandra Bergeest schickt dann niemanden weg. „Wir gesagt, wir dann meist die einzige Möglichkeit in der Gegend, schnell einen Test zu bekommen. Deswegen regeln wir das kulant.“ Wer unangemeldet kommt, müsse unter Umständen allerdings mit einer etwas längeren Wartezeit rechnen. Generell bittet das DRK um Anmeldung über einen Link auf der Homepage des Kreisverbands Wanzleben (drk-wanzleben.de).

Volksstimme, 26.03.2022 (Ronny Schoof)

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news-201 Thu, 24 Mar 2022 10:21:52 +0100 Übersetzen – und noch viel mehr /aktuell/presse-service/meldung/uebersetzen-und-noch-viel-mehr.html Ukrainerin sorgt ab sofort in Wanzleben für die Kommunikation im Sozialen Zentrum Lesia Shkilniak nimmt hier die Ukrainer in Empfang. Künftig ist sie immer dienstags im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ in Wanzleben vor Ort und sorgt hier für die problemlose Verständigung.

Die 43-Jährige ist 2014 nach Deutschland gekommen und hat in Wanzleben ihren Mann geheiratet. Natürlich ist sie mit ihrer Tochter auch in die Sarrestadt gezogen. Inzwischen hat das Ehepaar noch einen Sohn bekommen und Lesia Shkilniak ist voll in das Leben der Kleinstadt integriert. „Ich finde es hier einfach toll“, sagt sie im Gespräch mit der Volksstimme. „Hier lebt man fern von der Hektik einer Großstadt. Das Leben ist hier schön.“ Das erzählt sie in einem perfekten Deutsch, denn auch die Sprache hat sie verinnerlicht.

„Wir haben viele Freunde hier, und gerade in der jetzigen Zeit ist das sehr gut“, schätzt sie ein. Mittlerweile hat sie nämlich ihre Eltern aus der Ukraine nach Deutschland geholt. Diese sind erst vor kurzem in Wanzleben angekommen und wohnen erst einmal bei dem Ehepaar und den Kindern. Die ganze Sache gestaltet sich im Augenblick noch etwas beengt, aber für die Familie ist die Aufnahme Ehrensache. Eine Besserung erhoffen sich Lesia Shkilniak und ihr Mann durch die Vermittlung von Wohnraum an die Eltern. Die ganze Sache gestaltet sich aber aufgrund von notwendigen Behördengängen und dem Ausfüllen von Antragsformularen derzeit noch etwas mühselig. Dabei ist Lesia Shkilniak aufgefallen, dass die Kommunikation mit den Flüchtlingen aus der Ukraine nicht perfekt ist.

Daher hat sie sich entschlossen, hier helfend einzugreifen. „Das ist einfach ein Grundbedürfnis für mich“, sagt sie. „Ich will helfen und als jemand, der hier schon acht Jahre heimisch ist, den Neuankömmlingen helfen.“ Aber auch die Behörden dürfen sich über das Engagement der 43-Jährigen freuen.

Jedenfalls ist das bei der Tafel in Wanzleben so. Hierher ist Lesia Shkilniak nämlich mit ihren Eltern gekommen, um die Möglichkeiten der Unterstützung zu erkunden. Und hier ist sie auch spontan in das Ehrenamt als Dolmetscherin eingestiegen. „Das war ein Glücksfall für uns“, sagt die Leiterin des Sozialen Zentrums, Barbara Schürmann. Sie ist einst als Koordinatorin für Flüchtlingshilfe nach Wanzleben zum DRK-Kreisverband gekommen und ist im Augenblick auch die absolut richtige Frau am richtigen Platz. „Wir verspüren seit Wochen einen Anstieg von hilfesuchenden Ukrainern bei der Tafel“, sagt sie. „Die Unterstützung von Lesia ist daher nicht hoch genug einzuschätzen.“

Den Beweis dafür tritt die Dolmetscherin auch während des Volksstimme-Vor-Ort-Termins an. Eine ukrainische Familie ist in der Kleiderkammer angekommen und wird direkt von Lesia in Empfang genommen. Im Nu entwickelt sich ein angeregtes Gespräch, und die Flüchtlinge fühlen sich gleich gut aufgenommen. Genau das ist es auch, was das DRK erreichen will.

Lesia Shkilniak selber macht ihr Engagement auch Freude, sie will sich aber noch viel stärker engagieren. „Ich möchte gern mit den Behörden sprechen und vielleicht eine Hilfesammlung mit organisieren, die das beinhaltet, was in der Ukraine auch wirklich von den Menschen gebraucht wird. Der Krieg in ihrem Vaterland nimmt sie genauso mit wie ihre Eltern.

„Ich informiere mich viel über das Internet über das aktuelle Geschehen“, erzählt sie. „Wenn ich den Fernseher anschalte, dann muss meine Mutter immer gleich weinen. Daher mache ich das so.“ Die Lage sei in der Tat schrecklich für die Menschen, und sie rechnet damit, dass noch viel mehr Ukrainer vertrieben werden. Lesia Shkilniak schaut sich aber auch die russischen Nachrichten an. Auch diese Sprache spricht sie perfekt. „Das ist alles Propaganda“, sagt sie. „Ich bekomme Angst, wenn ich höre, was dort über die Ukraine gesprochen wird.“

Sie sei sich sicher, dass die Ukrainer weiter für ihr Land kämpfen werden und dabei die Frauen und Kinder wie auch die Älteren in Sicherheit in der Europäischen Union wissen wollen. „Wir sind nicht anspruchsvoll“, schätzt sie ein. „Was für die Leute in Deutschland normal ist, ist in unseren Augen schon viel Luxus.“ Viele ihrer Landsleute hätten gelernt, mit wenig auszukommen. Wichtig sein ihnen der Respekt vor Älteren und vor allen Dingen den eigenen Eltern. Die große Hilfsbereitschaft der Deutschen werde sehr positiv aufgenommen.

Am Ende stehe für sie die Hoffnung auf Frieden in der Ukraine als selbstständiges Land und dass die jungen Menschen dort leben können. „Die Jugend hat die westlichen Ideale für sich akzeptiert und will frei aufwachsen“, sagt sie. „Und gerade diese Jugend lernt sehr schnell.“

Volksstimme, 23.03.2022 (Christian Besecke)

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news-200 Fri, 18 Mar 2022 11:41:00 +0100 Sport, Spaß und viel Geselligkeit /aktuell/presse-service/meldung/sport-spass-und-viel-geselligkeit.html Das Deutsche Rote Kreuz startet wieder mit seinen Seniorensportkursen Die Hände vor die Brust. Langsam mit den Armen nach oben gehen. Langsam mit den Armen nach unten gehen. Wieder zurück in die Mitte. Die Arme nach rechts. Die Arme nach links. Wieder zurück in die Mitte.

Das war eine der Übungen beim Seniorensport am Dienstag in den Begegnungsstätten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Osterweddingen und in Langenweddingen. Nach zwei Jahren Pause aufgrund der Einschränkungen im Rahmen der Bekämpfung der Corona-Pandemie begann die Leiterin der DRK-Begegnungsstätten, Jutta Spurek, nun wieder mit ihren Kursen im Rahmen der Seniorengymnastik.

Der DRK-Kreisverband Wanzleben bietet die Kurse an, Spurek setzt sie als Übungsleiterin im Sülzetal um. „Es freuen sich alle, dass es endlich wieder losgeht. Gerade auch die Möglichkeit des Gespräches ist für die Teilnehmerinnen enorm wichtig. Hier bei uns können sie ihre Neuigkeiten aus dem Ort austauschen.“

Eine Stunde dauert der Kurs jeweils. Spurek vertraut weiterhin auf ihren Übungsrhythmus aus Bewegung und Ruhepausen. Inhalte sind seniorengerechte Lockerungsübungen. Schon seit dem 1999 bietet Spurek den Kurz im Sülzetal an. „Die Senioren sind froh, dass es so ein auf sie zugeschnittenes Angebot gibt, und das auch noch mitten in den Orten. Bei uns spielen der Sport und der Spaß die zentrale Rolle. Entscheidend ist das Miteinander“, unterstreicht Spurek. Oft entstehen bei den Kursen auch Kontakte, die anderweitig fortgesetzt werden.

Ursula Sandring aus Osterweddingen war gleich beim ersten Mal nach der Corona-Pause in der Begegnungsstätte in Osterweddingen beim Seniorensport wieder mit dabei. „Ich machte schon bei Margita Falkenberg mit. Das ist wunderbar. Wir älteren Menschen haben wenig Bewegung. Da tut es gut, wenn wir uns hier in der Gemeinschaft unter Anleitung fit halten.“

Isolde Wesemann ist seit zwei Jahren Kursteilnehmerin. Damals ist sie nach Osterweddingen gezogen und hat sofort auch mit dem Kurs begonnen. „So ein DRK-Kurs ist wunderbar. Wenn es so etwas nicht gäbe, wäre hier alles tot. Als älterer Mensch findet man in den Sportclubs nur selten ein Angebot. Da ist das hier schon eine Ausnahme. Das hier passt genau“, sagt die 91-Jährige.

„Ich nehme schon seit der ersten Stunde hier bei Jutta Spurek an den Kursen teil“, berichtete Margit Reisener, „das ist das Einzige, was wir hier in Langenweddingen noch haben. Wenn Frau Spurek aufhört, dann gibt es hier gar nichts mehr.“  Schön sei, es dass der Kurs exakt auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sei. „Wir sind hier ja alle schon fast über 80 Jahre alt. Da muss so ein Sportkurs natürlich auch genau auf uns zugeschnitten sein“, betonte die gebürtige Langenweddingerin. Die Übungen dienten der Gesundheit. Reisener:“Wir haben den Kurs in der Zeit der Corona-Einschränkungen dolle vermisst.“

Auch Karin Zeiß nimmt in Langenweddingen an dem Sportkurs teil. „Ich bin schon viele Jahre mit an Bord. Die Pause war schlimm. Schade, dass wir so lange keinen Sport hatten. Gut, dass wir nun wieder damit anfangen. Ich freue mich schon darauf, wenn wir alle Übungen geschafft haben. Das ist immer ein schönes Gefühl, etwas für den eigenen Körper getan zu haben.“

Künftig finden die Kurse immer wieder wöchentlich an jedem Dienstag in Osterweddingen von 10 bis 11 Uhr und in Langenweddingen von 13.30 bis 14.30 Uhr statt. Insgesamt wird Spurek 15 Wochen lang ihren Kurs anbieten. Wer jetzt noch einsteigen will, muss sich bei ihr anmelden, so lange es noch Kapazitäten gibt. Die E-Mail-Adresse dafür lautet: info@drk-wanzleben.de

Volksstimme, 17.03.2022 (Udo Mechenich)

 

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news-202 Fri, 18 Mar 2022 10:26:00 +0100 Hoffnungsvoller Auftakt in ein spektakuläres Jahr /aktuell/presse-service/meldung/hoffnungsvoller-auftakt-in-ein-spektakulaeres-jahr.html Gelungener Start für die Projekt- und Freizeitwochen im Kinder- und Jugendzentrum in Eilsleben Wieder zurück in der Normalität ist das Kinder- und Jugendzentrum des DRK in Eilsleben. „Wir haben alle Hände voll zu tun, und darüber freuen wir uns sehr“, meint Einrichtungsleiterin Simone Brandes. Ein erster Höhepunkt in diesem Jahr, der das nicht besser untermauern könnte, war jüngst die winterabschließende Ferienfreizeit. „Die sollte die Einleitung in ein hoffentlich spektakuläres Jahr für die Kinder und Jugendlichen sein, weil es nach jetziger Planung vollgestopft ist mit Projekten, Fahrten und Veranstaltungen, so dass wir möglichst vielen Schülern Erholung, Spaß und vielleicht auch Neugelerntes bieten können“, so Brandes.

Zum ersten großen Ferienvergnügen waren 50 Jungen und Mädchen angemeldet und erlebten eine mit vielen Attraktionen angereicherte Woche im Kinder- und Jugendclub am Eilsleber Gemeindezentrum. „Wir haben die Ferienfreizeit wieder mit Übernachtung bei uns angeboten“, berichtet Simone Brandes. Das bedeute, stets auch, dass man sich essenstechnisch weitgehend selbst versorgt. In dieser Hinsicht sei „nach dem Ankommen zum Mittagessen Nudeln mit Tomatensoße schon die Traditionspflicht am ersten Tag“, kommentiert die Chefin mit einem Augenzwinkern.

Das Rahmenprogramm hatten die Betreuer zusammengestellt; wie es im Detail dann befüllt wurde, durften die Kinder wieder mitentscheiden. So gehörten Bogenschießen und Fußball ebenso dazu, wie Bastelstunden, Faschingsdisco und Filmabende auf der hauseignen Kinoleinwand.

Abenteuerlich wurde es bei der obligatorischen Nachtwanderung, die mit einer Schatzsuche verknüpft war. Simone Brandes: „Es ging zunächst durch die Allerwiesen. Ein Teil unserer Betreuer lag dort auf der Lauer und hatte sich so manchen Spaß einfallen lassen, so dass jeder auf seine Weise in das nächtliche Treiben einbezogen wurde. Am Ende musste natürlich noch der Schatz gehoben werden. Fündig wurden wir auf dem Brunnen am Rot-Kreuz-Zentrum, und zur Belohnung gab es dann am Feuer gegrillte Marshmallows.“ Nicht minder spaßig der Badeausflug tags nach darauf nach Halberstadt: „Im Seeland konnten sich alle fünf Stunden lang im Wasser austoben. Baden ist für die Kinder und Jugendlichen immer ein Highlight.“

Gefühlt viel zu schnell flog die Woche vorüber, meint Brandes: „Gern hätten die Kinder ihre Sachen nach der Abschiedsrunde wieder ausgepackt, aber wir mussten sie auf die nächste Ferienfreizeit vertrösten.“ Die ist bereits fest geplant und gar nicht mehr all zu weit entfernt, wie Simone Brandes ankündigt: „In der Ferienwoche vor Ostern ist es so weit, also vom 11. Bis 14. April – und das auch wieder mit Übernachtung.“ Anmeldungen können noch erfolgen, wie auch für die Reiterferien in Altenhausen (25. Bis 29. Mai).

Den Blick noch weiter nach vorn gerichtet, erklärt Brandes zum Rahmenterminplan: „Im Sommer findet natürlich wieder unsere gemeinsame Ferienfreizeit mit der Wanzleber Tenne statt, und wir wollen in diesem Jahr unser Neptunfest im Eilsleber Freibad etwas größer aufziehen, arbeiten dabei mit der Feuerwehr und dem Sportverein zusammen.“

Kommende Woche drehe sich im Kinder- und Jugendzentrum alles um das Thema Haustiere: „Das wird eine Projektwoche mit unterschiedlichen Angeboten. Unter anderem wollen wir die Kinder darauf aufmerksam machen, dass mit Haustieren auch Pflichten verbunden sind und sie nicht allein zum Kuscheln und Streicheln da sind.“ Projektabschluss bildet eine öffentliche Vorführung der DRK-Rettungshundestaffel am Sonnabend, 26. März am Reitplatz in Richtung Allerwiesen.

Volksstimme vom 17.03.2022 (Ronny Schoof)

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news-199 Wed, 09 Mar 2022 11:13:00 +0100 Ukraine-Krieg: DRK rät zu Geldspenden /aktuell/presse-service/meldung/ukraine-krieg-drk-raet-zu-geldspenden.html Flüchtlinge werden im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ versorgt Die Not der Ukrainerinnen und Ukrainer sowohl im Land als auch auf der Flucht und damit ihr Bedarf an humanitärer Hilfe ist immens und wächst immer weiter. „Wir wissen, dass die Betroffenheit in der deutschen Bevölkerung angesichts der entsetzlichen Ereignisse in der Ukraine groß ist und der Wunsch, den betroffenen Menschen Unterstützung zu bieten, ebenso. Es ist überwältigend zu sehen, wie schnell und engagiert die Zivilgesellschaft in Deutschland auf allen Ebenen zu helfen bereit ist, Dies trifft auf unzählige Privatpersonen, kleine und große Initiativen, Unternehmen und natürlich auch auf all unsere ehrenamtlichen und hauptamtlichen Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler zu. Auch wenn es für viele weniger persönlich und ungreifbarer erscheinen mag, sind Geldspenden tatsächlich in der gegenwärtigen Lage die beste und wirkungsvollste Art, um die humanitäre Hilfe im Ausland zu unterstützen“, sagt Guido Fellgiebel, Geschäftsführer DRK-Kreisverband Wanzleben.

„Damit die Hilfe tatsächlich ankommt, bitten uns all unsere Schwestergesellschaften in der Ukraine und den Nachbarländern sehr eindringlich darum, die stark beanspruchten Logistik- und Hilfeleistungsstrukturen nicht zu blockieren. Gut gemeinte, aber nicht abgestimmte Lieferungen füllen Lagerhäuser, binden Transport- und Sortierkapazitäten. Sie helfen leider nicht, sie behindern vielmehr die humanitäre Arbeit vor Ort. Es bestehe seitens unserer Schwestergesellschaften des DRK momentan keinerlei Kapazität zur Annahme nicht zentral abgesprochener und nicht zentral angeforderter Hilfslieferungen und Unterstützungsangebote“, so Guido Fellgiebel weiter. Das Soziale Zentrum „Alter Bahnhof“ in Wanzleben in Bahnhofspromenade 6 sei derzeit Anlaufstelle für die ersten Flüchtlinge, die dort über den Kleiderladen und die Tafel versorgt würden. Spenden wie Hygieneartikel, Lebensmittel und Kleider sei diesbezüglich nach wie vor gewünscht.

„Sollten darüber hinaus Sachspenden für Geflüchtete in unserem Verbandsgebiet benötigt werden, rufen wir zu gegebener Zeit gezielt zu Spenden auf“, so der DRK-Geschäftsführer weiter.

Geldspenden seien gegenüber Sachspenden wesentlich effektiver. Ihr großer Vorteil sei, dass sie sehr flexibel eingesetzt werden könnten. Damit lasse sich die humanitäre Hilfe gezielter an die jeweiligen Bedarfslagen vor Ort anpassen. Dies sei absolut erforderlich in Situationen, die sich beständig ändern und höchst unvorhersehbar sind, wie aktuell in der Ukraine und ihren Nachbarländern.

Wer spenden möchte, könnte sich auf der Internetseite des DRK-Wanzleben unter der Adresse www.drk-wanzleben.de informieren.

Volksstimme, 08.03.2022 (P. Ließmann)

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news-197 Mon, 07 Mar 2022 11:25:30 +0100 Hilfe für Menschen aus der Ukraine /aktuell/presse-service/meldung/hilfe-fuer-menschen-aus-der-ukraine.html DRK: Spenden für wirkungsvolle humanitäre Hilfe für die Ukraine Die Not der Ukrainerinnen und Ukrainer sowohl im Land als auch auf der Flucht und damit ihr Bedarf an humanitärer Hilfe ist immens und wächst immer weiter. „Wir wissen, dass die Betroffenheit in der deutschen Bevölkerung angesichts der entsetzlichen Ereignisse in der Ukraine groß ist und der Wunsch, den betroffenen Menschen Unterstützung zu bieten, ebenso. Es ist überwältigend zu sehen, wie schnell und engagiert die Zivilgesellschaft in Deutschland auf allen Ebenen zu helfen bereit ist. Dies trifft auf unzählige Privatpersonen, kleine und große Initiativen, Unternehmen und natürlich auch auf all unsere ehrenamtlichen und hauptamtlichen Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzler zu. Auch wenn es für viele weniger persönlich und ungreifbarer erscheinen mag, sind Geldspenden tatsächlich in der gegenwärtigen Lage die beste und wirkungsvollste Art, um die humanitäre Hilfe im Ausland zu unterstützen“, sagt Guido Fellgiebel, Geschäftsführer DRK-Kreisverband Wanzleben e. V.

„Damit die Hilfe tatsächlich ankommt, bitten uns all unsere Schwestergesellschaften in der Ukraine und den Nachbarländern sehr eindringlich darum, die stark beanspruchten Logistik- und Hilfeleistungsstrukturen nicht zu blockieren. Gut gemeinte, aber nicht abgestimmte Lieferungen füllen Lagerhäuser, binden Transport- und Sortierkapazitäten. Sie helfen leider nicht, sie behindern vielmehr die humanitäre Arbeit vor Ort. Es bestehen seitens unser Schwestergesellschaften momentan keinerlei Kapazitäten zur Annahme nicht zentral abgesprochener und nicht zentral angeforderter Hilfslieferungen und Unterstützungsangebote“, sagt Guido Fellgiebel weiter. Unser Soziales Zentrum „Alter Bahnhof“ in Wanzleben, Bahnhofspromenade 6, ist derzeit Anlaufstelle für die ersten eintreffenden Flüchtlinge, die hier über den Kleiderladen und die Tafel versorgt werden. Spenden wie Hygieneartikel, Lebensmittel und Kleider sind diesbezüglich nach wie vor gewünscht.

Sollten darüber hinaus Sachspenden für Geflüchtete in unserem Verbandsgebiet benötigt werden, rufen wir zu gegebener Zeit gezielt zu Spenden auf.

Geldspenden sind gegenüber Sachspenden wesentlich effektiver: Ihr großer Vorteil ist, dass sie sehr flexibel eingesetzt werden können. Damit lässt sich die humanitäre Hilfe gezielter an die jeweiligen Bedarfslagen vor Ort anpassen. Dies ist absolut erforderlich in Situationen, die sich beständig ändern und höchst unvorhersehbar sind, wie aktuell in der Ukraine und ihren Nachbarländern.

Das DRK bittet um Spenden für die betroffene Bevölkerung:

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Ukraine

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news-196 Sat, 05 Mar 2022 11:18:00 +0100 Wenn Hilfe selbstverständlich wird /aktuell/presse-service/meldung/wenn-hilfe-selbstverstaendlich-wird.html Die Region packt an, um ukrainischen Flüchtlingen schnell zu helfen Sabine aus Alpen ist es nicht die erste Aktion dieser Art. Sie hat letztes Jahr erfolgreich Kuschelkissen genäht, gehäkelt und gestrickt für die Kinder im Hochwassergebiet in Deutschland.

Hilfe benötigt Iris Parlak nun noch bei der Herstellung, sie würde gern noch mehr Menschen in der Region von der Idee begeistern, die mit ihr zusammenarbeiten könnten. Außerdem würde sie gern Trostkissen bei entsprechenden Transporten in die Ukraine mitgeben. „So wüssten wir, dass sie auch verlässlich abgeliefert werden“, sagt sie.

Oscherslebens Landwirt Helge Beckurs zögerte ebenfalls nicht lange. Gemeinsam mit seinen Kollegen der „Interessengemeinschaft Sachsen-Anhalt“, einem losen Zusammenschluss von bundesweit organisierten Landwirten, holte er Flüchtlinge aus der Ukraine zu sich. Am Telefon klingt Beckurs bedrückt über die Ereignisse. Und motiviert. Er wolle helfen, schnell und unkompliziert.

Der Hordorfer Helge Beckurs pflegt eine ganz besondere Beziehung in die Ukraine. „Seit 2010 bin ich regelmäßig in der Ukraine, mache dort Bodenanalysen und halte Vorträge“, sagt er. Noch am vergangenen Freitag wollte er, wie so oft in die Ukraine fliegen. Da waren Putins Truppen schon einmarschiert.

Beckurs blieb in Deutschland. Anders als einer seiner Kollegen, der seit 30 Jahren in dem Land zwischen Russland und Polen lebt. „Dann kamen die Granateinschläge“, sagt Beckurs. Sein Mitarbeiter sitzt nun in der Hauptstadt Kiew fest. „Er will kämpfen“, sagt Helge Beckurs düster.

Der Hordorfer Landwirt nahm als erste Anlaufstelle einige Ukrainer bei sich auf. Immerhin, so sagt er, habe er und viele Mitglieder der „Interessengemeinschaft Sachsen-Anhalt“ einige Wohnungen, die möbliert sind und frei zur Verfügung stehen. „In der Saison gastieren hier Erntehelfer und die Wohnungen stehen großteils gerade leer.“ Die Interessengemeinschaft vernetzt sich per WhatsApp, organisiert Demos in Magdeburg und Halle, schauen dem Bauernverband intensiv auf die Finger – und wollen nun Dutzenden Flüchtlingen ein Dach über dem Kopf anbieten. Eine weitere Aufgabe: Hilfsgüter an die polnisch-ukrainische Grenze bringen, wie Decken, Nahrung, Hygieneartikel. In diesen Tagen wollen die Landwirte einen Bus organisieren, um die Gestrandeten nach Deutschland zu holen. Das kostet alles Geld, Spenden sind nötig. Um die Kosten decken zu können, arbeitet die Interessengemeinschaft mit dem Verein „Kinderhorizont" zusammen, der wiederum Spenden sammelt (www.kinderhorizont.de/fluechtlingshilfe-ukraine.html).

Die ersten von Helge Beckurs aufgenommen ukrainischen Geflüchteten sind derweil bereits weitergezogen, in eine Aufnahmestation in Quedlinburg. Er erwarte die nächsten in den kommenden Wochen, vielleicht schon in den nächsten Tagen. Platz bei ihm und seinen Kollegen gebe es für etwa 50 Personen. Ein kleines Licht am Horizont für einige wenige.

Auch Wanzlebens Nachbar Oschersleben fährt hoch. Es sollen schnell und einfach Wohnungen für ukrainische Flüchtlinge bereitgestellt werden, sagt Oscherslebens Bürgermeister Benjamin Kanngießer. Dafür arbeitet die Gemeinde mit der Wohnungsbaugesellschaft und den Wohngenossenschaften zusammen.

Das generelle Problem: Viele Wohnungen sind unmöbliert. „Wir haben uns an den Landkreis gewandt, um diese Wohnungen schnell mit Tischen, Schränken und Betten einzurichten", sagt Kanngießer. Er klingt zuversichtlich, betont, wie beeindruckend er findet, was die Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Gemeinschaften in der Stadt leisten. Der Bürgermeister spricht von den vielen Initiativen, die von Geschäften und Oschersleber auf die Beine gestellt werden, um den Geflüchteten zu helfen.

Die Stadt wiederum ruft auf der Internetseite der Stadt Oschersleben die Bürger um Wohnungsangebote an. Wer kurzfristig Wohnraum für Flüchtlinge anbieten kann, darf ein Mietangebot samt Informationen zur Unterkunft bei der Stadt einreichen. „Wir erheben die Daten und schicken sie an den Landkreis weiter, der wiederum entscheidet", so Kanngießer.

Eine durchaus unorthodoxe Methode, die ihr Ziel jedoch nicht verfehlen dürfte.

Volksstimme, 04.03.2022 (Christian Besecke und Nico Esche)

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news-198 Tue, 01 Mar 2022 11:35:00 +0100 Endlich raus aus dem Winterschlaf /aktuell/presse-service/meldung/endlich-raus-aus-dem-winterschlaf.html DRK Kreisverbände im Bördekreis blicken mit Sorge zurück / Große Pläne für 2022 „Wir mussten unsere Arbeit immer wieder hoch- und runterfahren, das hat uns das ganze Jahr begleitet“, sagt Carolin Sauer, Koordinatorin für Vereinsarbeit des DRK-Kreisverbands Wanzleben am Telefon. Sie schaut auf das zweite Pandemiejahr, das Jahr 2021, mit Sorge. Eine der wichtigsten Grundpfeiler, des DRK, den vom Verein organisierten Blutspendetermine, geriet zwar nicht ins Wanken – über 2100 Blutspenden im Vorjahr bei 54 Terminen. Allerdings ergaben sich ungeahnte Hürden.

Die Hemmschwelle mancher Blutspender stieg mit den Corona-Hygienevorschriften, wie zum Beispiel das bei Spenden-Terminen vorgeschriebene 3G; also geimpft, genesen oder getestet. „Früher saß man noch nach der Spende zusammen am Tisch, aß etwas, unterhielt sich“, sagt Carolin Sauer. Blutspende im Jahr 2021 in Wanzleben sah so aus, dass die Spender ihr Blut gaben und anschließend mit einem Lunchpaket unterm Arm zügig gehen mussten. Gemeinschaftlicher Zusammenhalt, wie es Sauer nennt? Fehlanzeige.

Obendrein bleiben immer mehr Menschen dem vom DRK bereitgestellten Kleiderladen im sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ fern. Bedürftige seien von der dort aufgelegten 2G-Regel abgeschreckt. Positiv: Die dort ebenso ansässige Tafel werde trotz Hygienekonzepte weiterhin gut angenommen. Gleiches gelte laut Sauer für die vom Kreisverband betriebenen Test- und Impfstellen in Wanzleben und Eilsleben. Mitgliederschwund

Ein weiteres Problem, das sich vor allem nachhaltig auf das DRK auswirken könnte, zeigt sich bei den Mitgliedern- oder besser gesagt, deren Anzahl. Mehr als 2100 Mitglieder zählt der DRK Kreisverband Wanzleben. Viele von ihnen, vor allem Ehrenamtliche, waren „schlichtweg nicht im Einsatz“, wie Carolin Sauer sagt. Auch aus Angst vor Infektionen mit dem potenziell tödlichen Coronavirus. Und obwohl der Kreisverband im vergangenen Jahr einige Mitglieder hinzugewinnen konnte, dünnen sich die Reihe aus. Sauer: „Die Altersstruktur unserer Mitglieder ist sehr hoch, viele schaffen es gesundheitlich nicht mehr.“ Oder sie sterben schlicht. Über sechzig Mitglieder verlor das DRK Wanzleben allein im vergangenen Jahr. Tendenz steigend. Denn selbst wenn, so Sauer, zwanzig neue Mitglieder sich dem Kreisverband anschlössen, reiche das noch lange nicht, um den Schwund abzufedern. Ein Dilemma.

Einige Kilometer weiter westlich von Wanzleben, sitzt der DRK-Kreisverband Börde, der auch zuständig für Oschersleben und Umgebung ist. Ralf Kürbis ist Vorstandsvorsitzender des Kreisverbandes mit Sitz in Haldensleben. Den Verband unterstützen laut eigener Aussage mehr als dreitausend fördernde Mitglieder, die Bereiche Soziale Arbeit und Ehrenamt. Doch auch hier seien die Mitgliederzahlen rückläufig, auch hier lege es an dem sehr hohen Altersdurchschnitt.

Klar ist, dass das DRK von Mitgliedern lebt und Ehrenamtliche eine wichtige Stütze der Vereine darstellen. Das DRK Wanzleben unterstreicht, dass sie notwendigerweise auf die Mitglieder angewiesen sind, „auch wegen der Beiträge“, so Carolin Sauer. Breche dieser Faktor weg, könnte das ganze Fundament des Vereins ins Wanken geraten. Doch wie dagegen vorgehen? „Es gibt kein Patentrezept, um Menschen für das DRK zu gewinnen“, stellt Sauer fest und wirkt fast verzweifelt. Thema, das für Jahr 2023 weit oben auf der Tagesordnung stehen werde, so die Koordinatorin.

Noch ist nicht abzuschätzen, wie sich dieses Jahr, das dritte Corona-Jahr in Folge entwickeln wird. Das DRK Wanzleben lässt sich davon nicht abhalten und plant. Am 14. Juni soll das erste Mal seit zwei Jahren wieder eine Auszeichnungsveranstaltung sattfinden, bei der die fleißigsten Blutspender geehrt werden sollen. Eigentlich eine Traditionsveranstaltung, seit der Pandemie nur noch eine Erinnerung an bessere Zeiten. Im Herbst soll zudem die Kreisversammlung sowie gemeinschaftliche Aktivitäten wie das Seniorensportfest stattfinden. „Wir wollen zurück zur Normalität“, sagt Carolin Sauer vom DRK Wanzleben. Gemeinsame Gymnastik, Basteln, das Digitalcafe, wo Senioren an moderne Technik herangeführt werden – alles in der Warteschleife, mit Blick auf die Inzidenzzahlen. Ein Großprojekt, verrät Sauer, sei auch in Planung. So soll das Rot-Kreuz-Zentrum in Eilsleben erweitert werden, im Sinne der Quartiersentwicklung. Noch könne sie dazu keine Details preisgeben.

Ähnlich hoffnungsvoll blickt der für Oschersleben zuständige DRK-Kreisverband Börde in das laufende Jahr. Schwerpunkte seien laut Verbandschef Ralf Kürbis die Nachwuchsgewinnung im Haupt- und Ehrenamt: „Daneben festigen und erweitern wir unsere Angeboten, insbesondere in den Bereichen der ambulanten und teilstationären Pflege, der Eingliederung sowie im sozialen Bereich, der Wohlfahrts- und Sozialarbeit.“ Ein Highlight, das lange aufgeschoben und nun dieses Jahr stattfinden soll, ist zudem die Feierlichkeit zum 10-jährigen Bestehen des Kreisverbandes; eigentlich schon am 14. August 2020 begangen, soll dieses nun nachgeholt werden. Kürbis: „Wir hoffen darauf, unsere Angebote an allen Standorten im Bördekreis im Laufe des Jahres ohne Einschränkungen umzusetzen und nach außen zu öffnen.“

Auch die so wichtigen Blutspendetermine werden im Landkreis in diesem Jahr vorgenommen, versichert Ralf Kürbis. Die Zahlen seien 2021 noch „weitgehend stabil“ gewesen, über 7300 Menschen spendeten bei 142 Terminen ihr Blut, auch wenn viele Termine wegen Corona abgesagt werden mussten. Wann und wo in diesem Jahr zur Blutspende aufgerufen wird, ist auf der Internetseite zu lesen. Gleiches gilt für den DRK-Kreisverband aus Wanzleben.

Corona zerfurcht das Deutsche Rote Kreuz im Landkreis. Ralf Kürbis untermauert: „Die Belastung unserer Mitarbeiter war und ist teilweise enorm“. Wichtig sei deswegen in diesen Tagen „ein großer Zusammenhalt und Unterstützungswille“, um die „Herausforderung in dieser Zeit gemeinsam zu bewältigen.“ Oder, wie es Carolin Sauer aus Wanzleben formuliert: „Wir wollen raus aus dem Winterschlaf“.

Blutspendetermine finden Sie unter www.drk-wanzleben.de oder www.drk-boerde.de

Volksstimme, 28.02.2022 (Nico Esche)

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news-195 Sat, 26 Feb 2022 14:19:00 +0100 Nach dem Pflasterkleben wird getanzt /aktuell/presse-service/meldung/nach-dem-pflasterkleben-wird-getanzt.html Erste-Hilfe-Kurs des Deutschen Roten Kreuzes in der Kindertagesstätte „Abenteuerland“ in Osterweddingen Den Abschlusstest des Lernprogramms „Henry und Michi“ des Deutschen Roten Kreuzes machten jetzt sieben Mädchen und neun Jungen aus der Kindertagesstätte (Kita) „Abenteuerland“ in Osterweddingen. „Bei dem Programm wird das DRK insgesamt, die Angebote sowie auch die Einrichtung hier in Osterweddingen kennengelernt. Unter fachkundiger Anleitung haben wir spezielle Aufgaben der ersten Hilfe durchgeführt“, berichtet die Leiterin der Gummibären-Gruppe, Petra Vogt.

Schon seit ein paar Jahren führe die Kita in Osterweddingen dieses Programm durch. „Die Kinder lernen dabei praktische Dinge, die im Ernstfall wichtig sind. Dazu gehören das richtige Absetzen eines Notrufs, das Aufkleben eines Pflasters und das Anlegen eines Verbandes.“ Entscheidend sei es, dass die Kinder erkennen, wie wichtig es ist, sich zu melden, wenn ein Unfall passiert ist.

Diese Art des Unterrichts sei ihr „auf jeden Fall ein Herzensanliegen“, unterstreicht Betreuerin Vogt. Den Kurs führe die Kita Abenteuerland in jedem Jahr mit der älteren Gruppe durch. So hätten die Fünf- und Sechsjährigen eine gute Basis für den Einstieg in die Grundschule nach den Sommerferien.

„Alle Kinder waren schon vor dem Start des Kurses total neugierig und begeistert“, erinnert sich Vogt, „über fünf Wochen lange hat das gedauert. Es gab dabei unter anderen einen kindgerechten Vortrag über den Aufbau des Deutschen Roten Kreuzes, einen Besuch beim betreuten Wohnen hier in Osterweddingen und eine Stippvisite im Kräutergarten.“ Auch eine Vorstellung der DRK-Fahrzeuge habe mit zum Programm gehört. „Ein weiterer Punkt war das Training des richtigen Notrufs und das Anlegen von Verbänden sowie das Verarzten mit Pflastern. Genau das wurde heute zum Abschluss getestet.“

Die Durchführung des Tests übernahm die Vorsitzende des Ortsvereins Osterweddingen des Deutschen Roten Kreuzes, Margitta Falkenberg. „Wenn es um Erste Hilfe geht, können Erklärungen und Hilfestellungen dazu nicht früh genug stattfinden. Gerade auch die Kinder sehen schon Unfälle auf den Spielplätzen, in den Kindertagesstätten und zu Hause. Da ist es wichtig, dass sie wissen, wie sie in solchen Fällen reagieren müssen.“ Wenn Kinder in solchen Momenten alleine seien, sollten sie wissen, was zu tun ist, wie sie sich richtig verhalten. Wichtig sei es, nicht weg zu schauen, sondern zu handeln. Falkenberg: „Dabei ist das richtige Absetzen des Notrufs mit den fünf W’s – wo ist das Ereignis, wer ruft an, was ist geschehen, wie viele sind betroffen, warten auf Rückfragen – das A und O.“

Dieses Angebot des Roten Kreuzes finde sie unverzichtbar, betont Falkenberg. Sie habe jahrelang bei den DRK Kinderkreismeisterschaften in den Grundschulen geholfen. Es sei wunderbar, wie pfiffig die Kinder die Aufgaben immer wieder lösen würden.

„Wir sind eine Einrichtung, die nach dem kneippbezogenen Ansatz arbeitet. Für die Entwicklung der Kinder spielt es eine sehr wichtige Rolle, dass sie auch schon in diesem Alter, solche Dinge wie Erste Hilfe vermittelt bekommen“, betont die Leiterin der Kindertagesstätte Abenteuerland, Anja Ulrich. Auch schon in ihrer Kita-Zeit habe man auf solche Angebote großen Wert gelegt.

Frida (6) aus Osterweddingen findet die verschiedenen Teile des Kurses „ganz toll. Diese Art der Schulung ist ganz wichtig. Wir haben schon Kräuter gesammelt. Das hat Spaß gemacht.“

Auch Robin (5) aus Osterweddingen ist absolut begeistert angesichts der Technik und des Einsatzes der DRK-Mitarbeiter: „Die helfen den Menschen in Not. Wir alle durften Pflaster kleben. Schon nach kurzer Zeit hat das richtig geklappt. Meinen Eltern werde ich heute Abend auf jeden Fall meine Urkunde und meine Medaille zeigen.“

Volksstimme, 25.02.2022 (Udo Mechenich)

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news-194 Thu, 10 Feb 2022 12:04:00 +0100 Der Bedarf für Senioren-Computerkurse steigt /aktuell/presse-service/meldung/der-bedarf-fuer-senioren-computerkurse-steigt.html Immer mehr Services nur noch digital nutzbar / Corona-Pandemie hemmt die Umsetzung von Angeboten Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran – viele Services werden nur noch oder überwiegend digital angeboten. So wird etwa der Abfallkalender des Kommunalservices Landkreis Börde ab Juli nicht mehr ausgedruckt an alle Haushalte ausgegeben. Stattdessen ist er im Internet oder per App abrufbar.

Für Senioren kann das Schwierigkeiten bereiten, weil sie keinen Computer oder Smartphone haben oder sie nicht richtig bedienen können. Dabei können Computer-Kurse helfen. Doch entsprechende Angebote sind im Landkreis Börde rar gesät.

Der DRK-Kreisverband Wanzleben sieht durchaus den Bedarf. „Die ältere Bevölkerung braucht derartige Angebote, das merken wir auch im Alltag“, erklärt Stephan Dill als Abteilungsleiter beim DRK-Kreisverband.

Stolz ist er, dass der Kreisverband diesbezüglich eine Vorreiterrolle einnimmt und seit Oktober 2019 einer von etwa 100 offiziellen Digital-Kompass-Standorten in Deutschland ist. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Verbraucherschutz und Justiz und in Zusammenarbeit mit der Bundesgemeinschaft der Seniorenorganisationen und dem Verein Deutschland sicher im Netz umgesetzt.

Praktisch heißt das, wie Stephan Dill weiter erläutert, dass in Wanzleben, Osterweddingen und Eilsleben in sogenannten Digitalcafés Hilfe zur Selbsthilfe angeboten wird. „Wir bringen den älteren Menschen, also der Generation 60+, die digitale Welt und ihre Möglichkeiten näher“, erklärt er. Zum Heranführen an den sicheren Umgang mit dem Internet und digitalen Angeboten nutzen sogenannte Internetlotsen Smartphones und Tablets. Ziel ist es, Freude zu wecken, Ängste abzubauen, aber auch die Gemeinschaft zu pflegen.

Die Resonanz auf das kursartige Angebot war von Anfang an gut, allerdings hat Corona dem Projekt einen harten Schlag verpasst und es nahezu zum Erliegen gebracht. „Zweimal haben wir einen Neustart gemacht, aber wurden schnell wieder ausgebremst“, blickt Dill zurück. Ein weiterer Neustart sei jetzt voraussichtlich zum 1. April geplant, möglicherweise aber in anderen Strukturen.

Unterstützung bietet auch die Kreisvolkshochschule. Dort gibt es Kurse, die sich explizit, aber nicht ausschließlich, an ältere Menschen richten. Etwa Computer-Grundkurse und Kurse zum sicheren Nutzen des Internets in Haldensleben, Oschersleben und Wolmirstedt. Oder Kurse zum sicheren Umgang mit Laptop, Tablet und Smartphone, jeweils in Zielitz und Völpke.

Doch die Nachfrage ist gering. „Ich denke, das liegt daran, dass viele aufgrund der Corona-Pandemie nicht wissen, dass unsere Kurse in Präsenz angeboten werden“, sagt Uwe Küchenhoff von der Kreisvolkshochschule. Dabei gelte nur die 3G-Regel. „Die Luft ist einfach raus. Bei einem Kurs, der kommenden Montag beginnt, habe ich bisher nur eine Anmeldung. Da ist nicht mal klar, ob wir den durchführen können.“ Küchenhoff würde sich freuen, wenn es wieder mehr Anmeldungen gebe. „Vielleicht ja, wenn die Corona-Zahlen sinken.“

Die Volkshochschule bietet neben den Grundlagenkursen auch Computer-Clubs für Senioren an. Die Termine haben in diesem Jahr jedoch bereits begonnen. „In dem Kurs, der am 23. Februar das zweite Mal stattfindet, ist noch ein Platz frei“, sagt Uwe Küchenhoff.

Volksstimme, 09.02.2022 (Kaya Krahn und Constanze Arendt-Nowak)

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news-193 Wed, 09 Feb 2022 12:02:00 +0100 Preisjagd eröffnet: Wormsdorfer Werfertage durchgeplant /aktuell/presse-service/meldung/preisjagd-eroeffnet-wormsdorfer-werfertage-durchgeplant.html Dartsaison des DRK-Ortsvereins läuft / Freizeitvergnügen immer sonntags Die Preisjagd ist einigermaßen plangemäß angelaufen, die ersten Runden in der neuen Dartsaison des DRK-Ortsvereins Wormsdorf sind gespielt. Verbunden damit ist die Hoffnung, dass das Grundgerüst nicht erneut ins Wanken gerät und die Terminkette auch mit Blick auf die noch nachzuholenden Finalturniere somit eingehalten werden kann.

Ligaleiter Guido Fellgiebel dazu: „Wir haben die Anzahl der Spieltage in beiden Ligen erneut verringern müssen, allerdings erst mal nur um einen Spieltag beim Highscore und um zwei beim Cricket. Es sind also insgesamt elf beziehungsweise zehn Monatsturniere vorgesehen, Die Ersten konnten bereits stattfinden.“ Dies stimme zuversichtlich, da es trotz der derzeitigen widrigen Umstände gelungen ist, die Veranstaltungsreihe zu starten.

Der DRK-Ortsverein als Veranstalter hatte dafür auf ein strenges Präventionskonzept unter 2G-plus-Gebot zurückgegriffen. Das wird laut Verein „grundsätzlich auch noch bis auf Weiteres bei allen Liga-Spieltagen angewendet.“ Lediglich Gäste und Teilnehmer, die eine Auffrischungsimpfung nachweisen können, sind von der Vorlage eines aktuellen Negativtests befreit. Zum Sportlichen: Das muntere Pfeilewerfen bedeutet in Wormsdorf E-Dart, also Zielen auf eine elektronische Scheibe mit automatischer Zählung. Teilnehmen kann prinzipiell jeder, es handelt sich um offene Ligen ohne Anbindung an einen Dachverband. Die Mitgliedschaft in einem Verein ist daher nicht vonnöten. Das Start- beziehungsweise Steckgeld beläuft sich auf 3,50 Euro. „Es ist reines Freizeitvergnügen“, so Guido Fellgiebel, „und der Spaß kommt nicht zu kurz, denn in angenehmer Atmosphäre bei kühlen Getränken, guter Musik und kleinen Snacks lässt es sich in Wormsdorf besonders gut darten. Einfach mal vorbeikommen und mitmachen!“

Gespielt werden die Monatsturniere sonntags ab 18 Uhr in der Wormsdorfer DRK-Begegnungsstätte, Eilslebener Straße 1. Davon abweichend finden die Finalturniere sonnabends statt, da sie erst zu vorgerückter Stunde beendet sind.

In den noch ausstehenden Spieltagen geht es darum, sich für jene Finals bestmöglich in Stellung zu bringen. Erst dann geht es um die Wurst, sprich um die attraktiven Sachpreise und Jackpot-Gelder.

Informationen und Zwischenstände rund um die Wormsdorfer Dartligen auf dart-drk-wms-jimdofree.com

Volksstimme, 08.02.2022 (Ronny Schoof)

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news-192 Tue, 01 Feb 2022 14:13:00 +0100 Corona macht vor allem einsam /aktuell/presse-service/meldung/corona-macht-vor-allem-einsam.html Lebensmittelausgabe, Mittagessen und Kleiderladen – all das organisieren Tafeln der Region Eher ruhig geht es an diesem Vormittag in der Oscherslebener Tafel zu. Nur wenig Menschen haben an diesem Tag den Weg hierher gefunden. „Sie trauen sich nicht raus“, sagt Mandy Oelke. Die Leiterin Soziale Arbeit im DRK-Kreisverband Börde führt gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Ralf Kürbis Gäste durch das Haus.  Auch durch die Kleiderkammer, die gut gefüllt ist. Geöffnet hat diese montags bis bis mittwochs jeweils von 9.30 bis 12 Uhr. Hier gilt die 3G-Regel.

Joseph Wachtel und Vesna Koch vom Saatzuchtunternehmen aus Söllingen und Schlanstedt sind nach Oschersleben gekommen, nicht mit leeren Händen. Mit einem Scheck in Höhe von 1500 Euro wollen sie die Arbeit der Tafel unterstützen. „Wir haben uns schon vor längerer Zeit von den Weihnachtsgeschenken für unsere Kunden verabschiedet. Mit dem Geld unterstützen wir lieber soziale Projekte. In diesem Jahr sind es die Tafeln in Oschersleben und Helmstedt“, erzählt Joseph Wachtel. Mandy Oelke und auch Sozialarbeiter Sebastian Penke müssen nicht lange überlegen, wenn es um die Verwendung dieser Summe geht: Küchengeräte, aber auch Küchenmöbel sind in die Jahre gekommen und müssen ersetzt werden.

Im Gespräch mit den Vertretern des DRK erfahren Verena Koch und Joseph Wachtel, dass nicht wesentlich mehr Menschen seit Ausbruch der Pandemie Unterstützung brauchen. Insgesamt sind in der Oschersleber Tafel 287 Erwachsene und 17 Kinder (bis 16 Jahre) registriert, die regelmäßig die Angebote der Tafel in Anspruch nehmen müssen.

Die Ausgabe der Lebensmittel ist in den vergangenen beinahe zwei Jahren wegen der Corona-Pandemie neu organisiert worden. So nehmen die Menschen Lebensmittelbeutel durch ein Fenster entgegen. Die Räumlichkeiten dürfen nicht betreten werden.

Um die Lebensmittelbeutel füllen zu können, stehe ausreichend Spenden zur Verfügung. „Mal kommen die Lebensmittelspenden aus den Discountern reichlicher, mal sind es weniger.  Die Menschen, die die Tafel besuchen, haben keinen Anspruch auf reichhaltig gepackte Lebensmittelbeutel. Es wird das gepackt, was im Lager liegt und zur Verfügung steht“, berichtet DRK-Sprecherin Andrea Diegelmann

Beim Packen der Beutel werde darauf geachtet, dass die Beutel immer familien- und besucherspezifisch gepackt werden. Das heißt: Familien mit vielen Kindern erhalten mehr Lebensmittel als beispielsweise ein Alleinstehender. Weiterhin wird darauf geachtet, dass beispielweise muslimische Familien kein Schweinefleisch in ihren Lebensmittelbeuteln finden.

Die Ausgabe der Lebensmittelbeutel erfolgt für Berufstätige und Schwerbehinderte montags von 13.30 bis 15.30 Uhr sowie mittwochs und freitags von 12.30 bis 14 Uhr.

Gern können auch private Lebensmittelspenden in der Tafel abgegeben werden. Voraussetzung ist, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum ersichtlich ist.

Während die Besucher die Tafel besichtigen, zieht der Duft nach einem leckeren Mittagessen durch das Haus. Maria Bock und Katrin Nestler stehen heute am Herd. Sie braten Schnitzel, haben eine Pilzsoße zubereitet. Beide Frauen sind schon lange ehrenamtliche Helfer. Maria Bock schon seit 2007. Vor der Pandemie kamen die Menschen in das Haus, nahmen das Essen gemeinsam ein.

Unter Pandemie-Bedingungen wird die warme Mittagsmahlzeit in Assietten gefüllt und ebenfalls durch ein Fenster ausgegeben. Oder zu den Menschen nach Haus gebracht. „Wir treffen viele Menschen zu Hause allein an. Corona macht schon sehr einsam“, weiß Sebastian Penke aus Erfahrung.

Etliche Ideen, die Menschen wieder mehr zusammenzubringen, können nicht umgesetzt werden, hängen in der Warteschleife. So waren Kaffeenachmittag geplant oder ein Kleiderbasar vor dem Gebäude. Insgesamt 18 freiwillige Helfer und drei Beschäftigte über sogenannte AGH-Maßnahmen sorgen dafür, dass die Unterstützung für die Menschen funktioniert.

Im Gebäude der Oscherslebener Tafel befindet sich auch die Obdachlosenunterkunft. Über Kooperationsverträge können auch die Gemeinden Sülzetal und Obere Aller Obdachlose unterbringen lassen. „Die Gestrandeten nutzen unsere Netzwerke. In vielen Fällen können wir ihnen schnell eine Wohnung und weitere Unterstützung organisieren“, erzählt Mandy Oelke.

In Wanzleben im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“, eine Einrichtung des DRK Wanzleben, herrscht am Freitagnachmittag sozusagen Ruhe vor dem Sturm. Um 12.30 Uhr beginnt die Ausgabe der Lebensmittelkisten. Diese wurden an diesem Tag von Bärbel Trenn, Kerstin Kosmehl und Carla Erxleben unter gleichen Gesichtspunkten wie in Oschersleben gepackt. Unterdessen waren Fahrer Frank Borchert und Veit Vatterodt in den Discountern unterwegs, haben Lebensmittelspenden abgeholt. Nach der Lebensmittelausgabe sortieren die Frauen noch alles, bringen es in die Kühlung. Damit sind sie für die Ausgabe am Dienstag wieder gerüstet. Die Ausgabe der Lebensmittel erfolgt dienstags, donnerstags und freitags.

Im Vorbereitungsraum der Einrichtung gibt es zahlreiche Kühl- und Tiefkühlschränke. Diese sind gut gefüllt. Aktuell ist besonders viel Milch da. „Der Jahreszeit geschuldet ist wohl die Tatsache, dass nicht so viel frisches Obst und Gemüse wie zu anderen Jahreszeiten da ist“, sagt Barbara Schürmann.

Auch in Wanzleben erfolgt die Ausgabe der Lebensmittel über die Fenster.

Das soziale Zentrum ist seit geraumer Zeit ein zertifiziertes Testzentrum, auch geimpft wird hier. „So halten wir uns über Wasser. Wir haben weniger Umsatz, aber zusätzliche Einnahmen durch das Testen“, erklärt Barbara Schürmann.

Das soziale Zentrum „Alter Bahnhof“ Wanzleben arbeitet mit zwei Festangestellten (Leiterin und Tafelfahrer), fünf Ein-Euro-Jobbern und 18 Ehrenamtlichen. Sie alle leisten ihren Beitrag, damit 1000 Bedarfsgemeinschaften vom Sülzetal über Wanzleben bis in die Obere Aller betreut werden können. „Das sind natürlich weite Wege. Deshalb gibt es die mobile Tafel. Alle 14 Tage werden die angemeldeten Lebensmittel an die Familien oder Einzelpersonen geliefert“, berichtet die Leiterin. Die Suppenküche gibt es in dieser Wanzleber Einrichtung im Übrigen nicht mehr.

Während die drei Frauen an diesem Freitagvormittag die Lebensmittelausgabe vorbereiten, hat Ilona Wackernagel Dienst im Kleiderladen. Sie berät Nasrin bei Auswahl von Kinderbekleidung für ihre vier Kinder.

Der Kleiderladen ist dienstags und donnerstags von 10 bis 14 Uhr sowie mittwochs und freitags von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Volksstimme, 31.01.2022 (Yvonne Heyer)

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news-191 Sat, 29 Jan 2022 13:44:00 +0100 Ferienspaß mit Übernachtung /aktuell/presse-service/meldung/ferienspass-mit-uebernachtung.html Interessierte können sich in der „Tenne“ Wanzleben anmelden Neben den täglichen Angeboten im Kinder- und Jugendzentrum „Tenne“, bietet die Einrichtung des DRK-Kreisverbandes Wanzleben jedes Jahr auch mehrere Ferienfreizeiten.

In diesem Jahr wird es nun nach einjähriger Pause wieder eine Winterferienfreizeit geben.

Vom 14. Februar bis 18. Februar haben Jörg Schulz und Sabine Stitz ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das aber auch Raum für eigene Ideen der Teilnehmer lässt.

Die Ferienfreizeit bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, von Montag bis Freitag in der „Temme“ zu übernachten. „Dazu müssen die Teilnehmer dann auch eine eigene Luftmatratze oder ähnliches und Bettzeug oder Schlafsack mitbringen. Für die Teilnahme ist die Übernachtung aber nicht unbedingt Voraussetzung“, sagt Jörg Schulz. Neben den täglichen Angeboten in der Tenne wird es auch einen Tagesausflug in das Spielhaus nach Halberstadt geben, soweit das die Coronazahlen zulassen.

„Für die Teilnahme ist aber unbedingt notwendig, sich vorher anzumelden und den Teilnehmerbetrag für die Woche zu entrichten“, betont der Leiter. Die Anmeldeunterlagen können im Kinder- und Jugendzentrum montags bis freitags in der Zeit von 11 bis 19 Uhr abgeholt werden.

Für Fragen stehen die Mitarbeiter der „Tenne“ telefonisch unter der Nummer 039209/46772 oder unter der Mailadresse tenne-wzl(at)drk-wanzleben.de zur Verfügung.

Volksstimme, 28.01.2022 (Christian Besecke)

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news-190 Thu, 06 Jan 2022 10:50:00 +0100 Bücherzelle braucht Kinderbücher /aktuell/presse-service/meldung/buecherzelle-braucht-kinderbuecher.html Organisatoren bitten um Buchspenden Die öffentliche Bücherzelle am Rotkreuzzentrum in Osterweddingen hat ein Problem: Es fehlt an Kinderbüchern.

„Leider ist die Kinderbuch-Kiste seit fast drei Wochen leer“, berichtet Margitta Falkenberg. „Wir würden uns freuen, wenn wir auch unseren kleinen Lesern wieder Lesematerial vorhalten könnten“, bittet Margitta Falkenberg um Unterstützung. Wer Kinderbücher aller Art hat, die nicht mehr benötigt werden, könne sie einfach in die Kinderbuch-Kiste in der Bücherzelle stellen.

Aus der Bücherzelle kann man sich kostenlos Bücher ausleihen, aber auch Bücher, die man nicht mehr benötigt, die aber doch zu schade sind, um im Altpapier zu landen, zur kostenlosen Ausleihe zur Verfügung stellen. Wöchentlich werden alte und neue Bücher in der Bücherzelle eingepflegt, so Margitta Falkenberg

Volksstimme, 05.01.2022 (Peter Ließmann)

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news-189 Wed, 29 Dec 2021 10:31:00 +0100 Damit der Lebenssaft nicht ausgeht /aktuell/presse-service/meldung/damit-der-lebenssaft-nicht-ausgeht.html Das Deutsche Rote Kreuz organisiert in Langenweddingen in der Gemeinschaftsschule eine Blutspendeaktion Mit Abstand und Maske, ruhig und professionell – so führte der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wie gewohnt seine letzte Blutspendeaktion in Langenweddingen in der Gemeinschaftsschule an der Halberstädter Straße in diesem Jahr durch. Anmeldung, Spenderfragebogen, Labor, ärztlicher Check, Blutspende und Imbissausgabe: Wie gewohnt gab es die sechs Stationen, die jeder Spender durchlaufen muss.

„Blut ist lebenswichtig für die Menschen. Es kann nicht industriell produziert werden. Aus diesem Grund sind wir nach wie vor in allen Einrichtungen der Gesundheitsversorgung auf Blutspenden angewiesen“, erklärte die Leiterin der DRK-Begegnungsstätte in Langenweddingen, Jutta Spurek. Auch trotz Corona müssten für Notfälle Blutreserven vorhanden sein. „Bei allem Hin und Her um den Virus muss man trotzdem auch das sicherstellen. Die Sicherheit der Versorgung mit Blutkonserven muss jederzeit gewährleistet sein. Blut rettet Menschenleben!“

In der Ortschaft Langenweddingen gebe es aufgrund von Corona schon einen leichten Rückgang der Spendebereitschaft, so Spurek weiter. Umso wichtiger sei es, die Bedeutung von Blutkonserven immer wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Spurek: „Aus diesem Grund bin ich gerade den Menschen dankbar, die immer wieder zu unseren Terminen kommen.“

Die Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Langenweddingen, Carola Rettig, hat schon seit ihrer Kindheit beim DRK mitgeholfen. „Ich arbeite als Krankenschwester und sehe tagtäglich, schon vom Beruf her, wie wichtig Blutkonserven sind. Gerade mit Blick auf Corona sind sie unverzichtbar. Schön wäre es gerade jetzt, wenn noch mehr Menschen beim DRK mitmachen würden und so tatkräftig unsere Arbeit unterstützen.“

Eine der ersten Spenderinnen in der Gemeinschaftsschule in Langenweddingen war Isabel Dub. „Das ist für mich eine Gewohnheit. Ich versuche, das in jedem Jahr vier Mal ein zu takten. Das schaffe ich natürlich nicht immer, aber mein Zeil ist es“, sagte die Sülldorferin. Gerade jetzt an Weihnachten wollte sie sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen, trotz Fußverletzung. „Ich mache das jetzt seit meinem 18. Lebensjahr. Damals wollte ich nur wissen, welche Blutgruppe ich habe. Danach habe ich das dann immer weiter fortgeführt. Das ist für mich so eine Art Staatsbürgerpflicht.“

Normalerweise bereiten die ehrenamtlichen Helfer des DRK-Ortsvereins für die Spenden immer ein kleines Buffet vor: Hier werden ihnen Obst und Salat sowie Getränke zur Stärkung angeboten.

„Da wir die Kontaktbegrenzungen und die Hygienebestimmungen rund um Corona einhalten müssen, können wir das so aktuell nicht anbieten. Aus diesem Grund haben wir Lunchpakete vorbereitet, wovon sich jeder Spender eines mitnehmen darf“, berichtete die DRK-Ortsvereinsvorsitzende Rettig, „als kleine Überraschung haben wir in die Lunchpakete auch ein kleines Fläschchen Sekt reingesteckt, weil Weihnachten ist.“

Schon seit über zehn Jahren ist Alexandra Heuer beim DRK-Ortsverein Langenweddingen mit dabei. „Ich helfe immer beim Imbiss mit. Das ist für mich mein Beitrag, damit solche Aktionen reibungslos ablaufen.“

Der Ortsverein bedankt sich bei der Leitung der Gesamtschule. „Erneut wurden uns die Räumlichkeiten für unsere Blutspendeaktion zur Verfügung gestellt. Hier gilt unser Dank ganz besonders dem Hausmeister, der uns die Räume aufgeschlossen hat und sie für uns vorbereitet hat“, ergänzte Spurek die Aussagen der Ortsvereinsvorsitzenden Rettig, „so konnten wir direkt unsere Gerätschaften aufstellen und mit der Blutspende beginnen.“

Auch Britta Zabel aus Osterweddingen gehört zu den regelmäßigen Spenderinnen. „Heute ist mindestens schon meine 30. Spende“, betonte sie, „das ist meine gute Tat. Danach habe ich immer ein besseres Gefühl- So helfe ich anderen Menschen in Not. Letztlich kann ja auch ich jederzeit in solch eine Notsituation kommen. Nur mit gegenseitiger Hilfe und Partnerschaft kann die Gemeinschaft insgesamt funktionieren. Das ist das A und O.“

Volksstimme, 28.12.2021 (Udo Mechenich)

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news-187 Wed, 29 Dec 2021 10:21:00 +0100 Impflage entspannt sich etwas /aktuell/presse-service/meldung/impflage-entspannt-sich-etwas.html In Wanzleben und Eilsleben wird auch zwischen den Feiertagen der „Piks“ angeboten Der DRK-Kreisverband Wanzleben bietet gleich zwei Impfstellen an, und zwar in der Sarrestadt und in Eilsleben.

„Zum Start ging es jedoch ein wenig drunter und drüber bei uns im Sozialen Zentrum“, sagt die Leiterin des „Alten Bahnhofs“, Barbara Schürmann. Verwunderlich sei das nicht gewesen, denn Anlaufschwierigkeiten waren fast überall zu bemerken (Volksstimme berichtete). In Wanzleben lag das jedenfalls nicht am DRK-Kreisverband. „Wir haben den Ablauf generalstabsmäßig geplant und haben ihn auch so eingehalten“, sagt Barbara Schürmann.

Etliche Probleme gab es zum Start mit dem Parken der Impfwilligen vor dem „Alten Bahnhof“. Da wurde nicht viel Wert auf die Straßenverkehrsordnung gelegt, und die PKW standen an allen nur möglichen Stellen und an unmöglichen noch dazu. „Die benachbarte Lieferantenzufahrt des Supermarkts wurde gleich mit als Parkfläche genutzt. Immer wieder machte die Leiterin des Sozialen Zentrums die Parksünder persönlich auf diesen Umstand aufmerksam. „Man kann aber nicht überall sein“, berichtet sie. Letztendlich wurden die Lieferfahrer doch behindert.

Diesen Umstand hat Barbara Schürmann dem Ordnungsamt der Stadt gemeldet. Dort wusste man die Lösung. So wurden kurzfristig zwei Halteverbotsschilder vom Bauhof der Einheitsgemeinde zur Verfügung gestellt.

„Die haben wir als DRK dann auch selber abgeholt und nach entsprechender Absprache aufgestellt“, berichtet die Leiterin. Somit lief beim zweiten Impftermin der Verkehr vor der Tür schon entspannter. Seitdem hat sich die Lage in Wanzleben eingependelt. In Eilsleben war das von Beginn an der Fall.

„Es lief so an, wie wir uns das vorgestellt hatten“, sagt Sandra Bergeest, Leiterin vom dortigen Rot-Kreuz-Zentrum. „Lange Wartezeiten gibt es nicht, der Vorgang läuft wie am Fließband.“ Eilsleber, die zur Teststelle nach Oschersleben gefahren sind, wussten von dort ganz andere Probleme zu berichten. Da waren in den ersten Tagen stundenlange Wartezeiten üblich. Entspannter wäre es ganz sicher gewesen, es direkt beim DRK in ihrem Heimatort zu versuchen. „Solche Berichte sind und hier völlig fremd“, erklärt Sandra Bergeest. „Die Menschen kommen gut vorbereitet zu uns, mal muss vielleicht noch ein Blatt ausgefüllt werden. Das ist aber nicht etwa die Norm.“

Dadurch sind die Wartezeiten auch extrem kurz. „Von Parkproblemen wurde uns auch noch nichts berichtet, da viele Bürger möglichst genau zu den vorgesehenen Zeiten in das Rot-Kreuz-Zentrum kommen.“ Während in Eilsleben wieder am Mittwoch geimpft wird, ist das schon heute in Wanzleben der Fall.

„Da sich bei uns jetzt auch alles eingespielt hat, gehe ich von einem normalen Ablauf aus“, sagt Barbara Schürmann. Wichtig sei es, die Unterlagen im Vorfeld entsprechend auszufüllen, damit ein flüssiger Ablauf gewährleistet werden könne. Diese finden sich auf der Internetseite des Landkreises Börde. Von dort aus können sie ausgedruckt werden (siehe Informationskasten).

„Außerdem sollten die Hinweise der mitzubringenden Dokumente beachtet werden“, fügt die Leiterin des Sozialen Zentrums hinzu. Der Landkreis Börde verweist zu dem darauf, dass gebuchte Termine, wenn sie nicht wahrgenommen werden wollen, weil die Impfung vielleicht zwischendurch anderswo erfolgt ist, unbedingt abgesagt werden. Das könne entweder per E-Mail unter impfzentrum.terminabsage(at)landkreis-boerde.de oder telefonisch unter 03904/44726 erfolgen. Somit könne das vorhandene Potenzial in jedem Fall besser ausgeschöpft werden.

Mitbringen müssen Impfwillige auf jeden Fall den Personalausweis und den Impfpass. Wenn dieser nicht vorhanden ist, gibt es eine Ersatzbescheinigung. Eine FFP2-Maske zur Einhaltung der Hygienemaßnahmen ist ebenfalls erforderlich. Das Aufklärungsmerkblatt zum Impfstoff sollte gelesen werden. Eventuelle Fragen sollten die Bürger vorher notieren. Der Landkreis empfiehlt zudem, die Einwilligungserklärung ebenfalls im Vorfeld zu lesen sowie die An- und Rückfahrt zu planen. Zeit für Nachbeobachtung müsse auch eingeplant werden Dabei handelt es sich um einen Zeitraum von etwa 15 Minuten. Menschen, die sich boostern lassen, sind mit dem Ablauf inzwischen schon bestens bekannt. Aber immer wieder gibt es auch Impfwillige, die sich ihren ersten „Piks“ abholen.

Für das Gesundheitswesen hat die Bundesregierung eine allgemeine Impfpflicht beschlossen. Auf diesem Gebiet werde mit einer erhöhten Nachfrage gerechnet.

Volksstimme, 28.12.2021 (Christian Besecke)

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news-188 Fri, 24 Dec 2021 10:24:00 +0100 Geschenke für Kinder von zahlreichen Spendern /aktuell/presse-service/meldung/geschenke-fuer-kinder-von-zahlreichen-spendern.html Weihnachtswunschbaum sorgt für strahlende Kinderaugen in Wanzleben und Seehausen Die Aktion „Wunschbaum“ in Wanzleben ist mit der Übergabe der Geschenke an Kinder aus bedürftigen Familien abgeschlossen worden. Dazu kamen Bürgermeister Thomas Kluge (parteilos) sowie Verwaltungsmitarbeiterin und Mitorganisatorin Victoria Genz zum Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverband Wanzleben und zum Kinderhaus „Rübenland“ in Seehausen, um die Präsente zu übergeben.

Die in diesem Jahr zum zweiten Mal durchgeführte Aktion sorgte dafür, dass sich insgesamt 70 Kinderwünsche erfüllen konnten – auch dank der Spendenbereitschaft der Bürger. „In Seehausen haben wir die Präsente direkt bei der Weihnachtsfeier übergeben. Ein Trampolin als Gruppenwunsch gab es obendrauf. In Wanzleben übernimmt die Verteilung das DRK“, sagt Victoria Genz. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich übrigens die Zahl der Spender leicht erhöht. Auch deshalb wird die Wunschbaumaktion von den Organisatoren aus der Verwaltung der Einheitsgemeinde als ein voller Erfolg angesehen.

Volksstimme, 23.12.2021 (Christian Besecke)

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news-186 Wed, 22 Dec 2021 13:27:10 +0100 Gemütliches Beisammensein im Feuerschein /aktuell/presse-service/meldung/gemuetliches-beisammensein-im-feuerschein.html Angebote für Kinder und Jugndliche Auch im Kinder- und Jugendzentrum „Tenne“ ist die besinnliche Zeit angebrochen. Was liegt also näher, als einmal so richtig die Seele baumeln zu lassen und bei einem gemütlichen Beisammensein über die alltäglichen Dinge des Lebens zu erzählen? Genau das haben die Kinder und Jugendlichen auch getan. Der DRK-Kreisverband Wanzleben bietet den jungen Wanzlebern so allerhand interessante Beschäftigungsmöglichkeiten. So werden die Spieleangebote gern angenommen und auch die Workshops stoßen gerade in der Vorweihnachtszeit auf großes Interesse. Junge Besucher können sich an den Wochentagen zu den Öffnungszeiten von 13 bis 19 Uhr einfinden. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 039209/46772 von den Mitarbeitern der „Tenne“.

Volksstimme, 20.12.2021 (Christian Besecke)

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news-185 Wed, 22 Dec 2021 13:21:35 +0100 Robin Food: Kinder der Tafel Wanzleben kochen mit Horst Lichter /aktuell/presse-service/meldung/starkoch-horst-lichter-kocht-fuer-die-wanzleben-tafel.html Zum Auftakt des Projekts „Robin Food“ hat Entertainer Horst Lichter die Tafel Wanzleben besucht, zusammen mit Kindern gekocht und ihnen viele Küchentricks verraten. „Wer möchte mir helfen, die Kartoffeln zu stampfen?“ Horst Lichter steht hinter einem großen Kochtopf voll dampfender Kartoffeln. Der Entertainer blickt verschmitzt auf die Kinder, die in farbenfrohen Schürzen und Kochmützen vor ihm sitzen. Die zehnjährige Amy meldet sich aufgeregt. Kurz zeigt ihr Horst Lichter, wie er den Stampfer mit beiden Händen bis auf den Boden des Topfes drückt, schon greift sie selbst danach und zerquetscht die Kartoffeln voller Elan.

Elf Kinder trafen sich am 20. Oktober 2021 in dem ehemaligen Bahnhofsgebäude, in dem die Tafel Wanzleben zuhause ist, um gemeinsam mit dem Team der Tafel zu kochen. Die 6- bis 14-Jährigen nehmen am Tafel-Projekt „Robin Food“ teil, das ihnen zeigen möchte, wie sie gesunde und leckere Gerichte ganz einfach selbst zubereiten können. Auch die Eltern sind eingeladen mitzumachen.

Möglich wird „Robin Food“ durch die Unterstützung der Deutschen Vermögensberatung (DVAG), die mit ihrem Verein Menschen brauchen Menschen e.V. den Projektbereich “Tafel-Bildungschancen: Kinder und Jugendliche stärken“ der Tafel Deutschland fördert.

Zum Auftakt kam ein besonderer Gast vorbei: Horst Lichter, Kult-Moderator der TV-Show „Bares für Rares“, gelernter Koch und Markenbotschafter der DVAG. Bei „Robin Food“ wirke er sehr gerne mit, erzählt Horst Lichter: „Kochen mit Kindern ist etwas sehr Schönes! Und es ist sehr schade, dass heutzutage alle glauben, Kochen mit frischen Lebensmitteln wäre immens teuer. Wir haben früher zuhause nur mit frischen Lebensmitteln gekocht, weil wir kein Geld hatten. Die schmecken auch leckerer als Fertigpackungen, wenn man mal ganz ehrlich ist.“

Die Tafeln unterstützt Horst Lichter schon lange: „Auch ich stamme aus Verhältnissen, die nicht mit Reichtum gesegnet waren. Als es uns besser ging, hat meine Mutter im hohen Alter die Tafel in unserem Heimatort Rommerskirchen mitbegründet. Deswegen bin ich den Tafeln recht eng verbunden.“

Koch-Tipps vom Profi

Amy zerdrückt unter dem aufmerksamen Blick von Horst Lichter weiter die Kartoffeln. Butterflöckchen und Milch kommen dazu und der Stampfer gleitet durch die warme Masse. Eine großzügige Portion Salz rein, mal kosten, dann geriebene Muskatnuss – aber nicht zu viel, denn Muskatnuss in großen Mengen ist giftig, verrät Horst Lichter den überraschten Kindern. Fein dosiert verleiht sie dem Essen jedoch ein erdiges Aroma.

Kein Wunder also, dass das selbstgemachte Kartoffelpüree der absolute Renner bei den Kindern ist: Sie lernen, dass sie es mit wenigen Zutaten selbst zubereiten können und das Püree dann viel besser schmeckt als das angerührte Fertigpulver aus der Tüte.

Horst Lichter vermittelt den Kleinen geschickt, wie viel Spaß Kochen machen kann und streut immer wieder praktische Tipps ein. „Wisst ihr, warum man Kartoffelpüree nie mit dem Mixer macht? In der Kartoffel löst sich die Stärke, dann wird das ein Kleister und ihr könnt damit Wände verputzen.“ Die Kinder lachen und stellen sich gleich noch mal an, um das gründlich gestampfte und natürlich nicht im Mixer zubereitete Püree zu probieren. Später wird sich der kleine Ben nach dem Essen eine zweite Portion Kartoffelpüree holen. Möchte er auch nochmal Soße oder Möhrengemüse dazu? „Nö, das schmeckt so am besten!“

Gesund kochen mit Lebensmitteln aus der Tafel

„Unser Ziel bei ‚Robin Food‘ ist es, mit Lebensmitteln aus der Tafel etwas Gesundes zu zaubern“, erklärt Barbara Schürmann, Einrichtungsleiterin und Projektverantwortliche beim Deutschen Roten Kreuz Wanzleben, dem Träger der Tafel. „Damit möchten wir auch die Eltern-Kind-Beziehung stärken. Was mir ebenfalls wichtig ist: Die Kinder sollen für unsere Wegwerfgesellschaft sensibilisiert werden.“ Neben Kindern und Jugendlichen, die mit ihren Familien zur Tafel kommen, können auch andere Interessierte teilnehmen: „So entsteht ein Kontakt untereinander. Das hilft allen Kindern.“

„Robin Food“ ist eines von elf Projekten, die es sich zur Aufgabe machen, Chancenungleichheiten von armutsbetroffenen Kindern und Jugendlichen zu reduzieren und Teilhabe zu fördern. „Mir ist es wichtig, dass wir in unserer Tafel soziokulturelle Angebote für Kinder haben, da die Familien das häufig nicht aus eigenen Mitteln bezahlen können“, sagt Barbara Schürmann.

Kinder aus Wanzleben und Umgebung werden nun ein Jahr lang jeden Mittwoch zur Tafel kommen und verschiedenste Gerichte gemeinsam zubereiten. Was auf dem Speiseplan steht, können die jungen Köchinnen und Köche mitbestimmen. Ganz oben auf der Wunschliste: Königsberger Klopse.

Horst Lichter und die Kinder der Tafel: ein Spitzenteam

Zum Auftakt gab es als Vorspeise ein fruchtiges Apfelkompott, anschließend bereiteten die Kinder unter der Anleitung von Horst Lichter und den Tafel-Köchinnen Birgit Kaczinski und Carola Erxlebe das besagte Kartoffelpüree sowie Möhrengemüse und Jägerschnitzel – panierte Geflügelwurst nach regionaler Art – zu. Der erste Kochnachmittag war ein voller Erfolg, wie Barbara Schürmann begeistert erklärt: „Es hat mir sehr gut gefallen und die Kinder haben die vielen Tipps von Horst Lichter sehr gut angenommen.“

Horst Lichter verriet nicht nur Tricks, die Kartoffelpüree besonders schmackhaft machen. Er zeigte den Kleinen beispielsweise auch, wie sie einen Apfel vierteln und zum Schälen am besten auf den Teller legen, um sich nicht in den Finger zu schneiden. Die Kinder setzen die Tipps des erfahrenen Kochs sofort um: Ben, Zunge konzentriert im Mundwinkel, hält sein Stück Apfel fest zwischen Daumen und Zeigefinger. Das Obstmesser setzt er oben an und schneidet die Schale sauber und sicher in Richtung Teller ab. Anschließend würfelt Ben die Äpfel für das Kompott. „Ich bin begeistert, wie schnell ihr alle gelernt habt“, lobt Horst Lichter die Nachwuchsköchinnen und -köche. „Ich hab‘ ein Spitzenteam!“

Was wünscht sich Horst Lichter, dass die Kinder von diesem Tag mitnehmen? „Ich hoffe, dass sie weiterhin Lust haben zu kochen und dass sie nach Hause gehen und sagen: ‚Das war lecker und der alte Mann war ein cooler Typ.‘“

Ein Blick auf die Kinder, die Horst Lichter zum Abschied glücklich strahlend hinterherwinken, und es wird deutlich, dass der Wunsch in Erfüllung gegangen ist.

Hinweis: Die Veranstaltung fand unter 3G-Bedingungen statt. Alle Anwesenden waren geimpft, genesen und/oder getestet.

DVAG, 11.12.2021

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news-184 Sat, 18 Dec 2021 09:51:00 +0100 Weniger Blut auf Spendenbasis /aktuell/presse-service/meldung/weniger-blut-auf-spendenbasis.html DRK-Kreisverbände sehen die Ursache vor allem in Begleiterscheinungen der Coronapandemie Von einem Einbruch bei den Blutspenden, so wie sie der Blutspendedienst NSTOB insgesamt für sein Verbreitungsgebiet sieht, spricht man im südlichen Landkreis Börde nur bedingt. Ein Großteil der Blutspenden in diesem Bereich wird von den DRK-Kreisverbänden Wanzleben und Börde abgesichert und genau die sehen auch Gründe, dass die Spenderergebnisse der Vorjahre nicht erreicht werden konnten, die sich nicht unbedingt mit denen des Blutspendedienstes decken.

„Wir haben eine treue und stabile Zahl von Spendern“, sagt sie. „Dafür sind wir auch sehr dankbar.“ In diesem Jahr sind allerdings einige Veranstaltungen ausgefallen. Daher konnten die Zahlen aus 2020 nicht erreicht werden. An manchen Stellen ist die Entwicklung aber auch gegensätzlich, so in Klein Wanzleben. Hier kamen bei vier Veranstaltungen 128 Bürger. Das sind 13 mehr als im Vorjahr. In Klein Oschersleben blieb die Zahl mit 81 Personen stabil.

In den anderen Bereichen gab es weniger Spender als zuvor. Hohendodeleben sticht dabei heraus. Hier waren es 36 Personen weniger. Das geht aber auch auf eine komplett ausgefallene Blutspende zurück. „Im Prinzip sind alle Zahlen gut zu erklären, wenn man die aktuellen Gründe berücksichtigt“, sagt Sabine Tacke. „Die haben zuletzt vermehrt mit der Quarantäne zu tun.“ So erfahren die Blutspendeteams oft aus den Gesprächen mit den Bürgern, dass deren Nachbarn, Bekannte oder gar Familienangehörige eben derzeit zu Hause bleiben müssen.

Den allgemeinen Umgang mit der 3-G-Rege, die seit November gilt, schätzt Sabine Tacke als unproblematisch ein. „Die Menschen haben sich bei uns schnell daran gewöhnt und es gibt keine Debatten“, sagt sie. Das sei im gesamten Verbandsgebiet so, auch im Sülzetal und in der Oberen Aller. „Trotz aller Widrigkeiten lassen sich die Menschen auch nicht von der Coronapandemie abschrecken“, hebt sie hervor.

Ähnlich wird das auch beim DRK-Kreisverband Börde gesehen, der im Raum Oschersleben die Blutspendetermine im katholischen Vereinshaus in Oschersleben, in Wulferstedt, Harbke und Gröningen absichert. In diesem Jahr fanden zwei Termine unter Regie des DRK-Kreisverbandes Börde auch im Krankenhaus Neindorf statt. „Das war ein Versuch“, sagt Mandy Oelke, Leiterin Soziale Arbeit beim DRK-Kreisverband Börde.

Insgesamt kann man auch hier auf treue Spender zählen. So kann sie auf ein gutes, stabiles Jahr zurückblicken. Lediglich vor wenigen Wochen, als die Inzidenzen im Landkreis stark anstiegen, spürte der Kreisverband an seinen Spendestandorten einen leichten Einbruch. Der ließ sich schnell aufklären und war damit begründet, dass auch hier viele verantwortungsbewusst handelten und zu Hause blieben, wenn jemand aus dem Umfeld in Quarantäne war.

Mit der neuen 3-G-Regel gibt es auch hier keine Probleme. Wie Mandy Oelke hinweist, gibt es auch die Möglichkeit, sich vor Ort zu testen. Die Aussage des Blutspendedienstes NSTOB für das Gesamtgebiet deckt sich teilweise mit dem Regionalen. Demnach wird hier grundsätzlich von einer Spendenbereitschaft gesprochen, die bis zum Beginn des Sommers herausragend gut gewesen sei. Somit konnte auch in dieser Zeit der erhöhte Blutbedarf der Kliniken gut bedient werden.

Mit Rücknahme der Pandemiebeschränkungen im Sommer habe die Blutspende den ersten Einbruch erfahren. Mit den steigenden Inzidenzen ab Oktober kam es zu weiteren massiven Rückgängen. „Es ist im Herbst nicht gelungen, die notwendigen Reserven wieder aufzubauen. Die vierte Welle hat den geringen Bestand auf ein Fünfjahrestief reduziert. Jeden Tag müssen die Klinikbestellungen gekürzt werden“, berichtet Markus Baulke vom DRK-Blutspendedienst NSTOB. Langfristig müssten daher Behandlungen und Operationen abgesagt werden.

Jeden Tag werden im Versorgungsgebiet des DRK Blutspendedienstes NSTOB bis zu 36 Spendetermine angeboten. Das Sicherheitskonzept hat sich über 12000 Termine bewährt. Jedoch halten die Sicherheitsmaßnahmen auch Spender von der Blutspende ab. Um dem Blutkonservenmangel entgegenzuwirken, ruft der DRK-Blutspendedienst NSTOB nun nachdrücklich zum Blutspenden auf. Ziel ist es, über die Feiertage und den Jahreswechsel wieder in eine sichere Versorgungssituation zu kommen. Die Lage ist derzeit in Sachsen-Anhalt angespannt. Die Anzahl der Blutpräparate in den Lagern liegt weit unter dem Mindestbestand.

Volksstimme, 17.12.2021 (Christian Besecke und Constanze Arendt-Nowak)

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news-183 Tue, 14 Dec 2021 11:58:00 +0100 Kinder und Jugendliche Backen und Kochen /aktuell/presse-service/meldung/kinder-und-jugendliche-backen-und-kochen.html In der „Tenne“ in Wanzleben laufen aktuelle Projekte / Auch Spiele sind bei den Besuchern sehr beliebt Im Kinder- und Jugendzentrum „Tenne“ des DRK Kreisverbandes Wanzleben laufen seit dem Ende der Herbstferien täglich unterschiedliche Angebote. Diese reichen von Kreativkursen, Sport- und Spiel bis hin zum Kochclub mit vorweihnachtlichem Backen.

„Die besondere Herausforderung für uns ist es, aufgrund der stetig steigenden Coronazahlen die Besucher in kleinen Gruppen zu beschäftigen und die Einhaltung der geltenden Regeln ständig im Auge zu haben“, sagt Leiter Jörg Schulz. „Besonders beliebt bei den Kids ist das Bolzen auf unserem Fußballplatz an der frischen Luft.“

Im Innenbereich stehen Tischtennis, Billard und Darts ganz weit oben auf der Beliebtheitsskala der Besucher. Bei den jüngeren Gästen sind vor allem Gesellschaftsspiele und Kreativangebote wie Malen, Gestalten und Basteln gefragt. Großer Beliebtheit erfreut sich das Kochen und Backen bei allen Besuchern. Dazu gibt es immer am Freitag den Kochclub in der Tenne und regelmäßig gehen die Kinder und Jugendlichen zum Kinderkochclub im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ des DRK Kreisverbandes Wanzleben.

Ganz oben auf der Agenda stehen dabei einfache und schnelle Gerichte, die eine Alternative zu Fastfood darstellen und einen Beitrag zur gesunden Ernährung der Kinder und Jugendlichen liefern. Parallel zu den täglichen Angeboten werden in der Tenne durch den Landkreis Börde geförderte Projekte umgesetzt.

Diese werden durch das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ gefördert. „Dadurch ist es uns möglich, auf Teilnehmerbeiträge und Eigenmittel zu verzichten da alle Aufwendungen und Kosten durch die Förderung abgedeckt sind“, erklärt Schulz. Ein Projekt beschäftigt sich mit dem „Gold der Börde“, der Kartoffel. Es geht hierbei nicht nur um Möglichkeiten der Zubereitung und Verwertung. Es werden auch Fragen der Herkunft und Nutzung in anderen Bereichen der Wirtschaft beantwortet. Das zweite Projekt beschäftigt sich mit dem Weihnachtsfest, seinen Sitten und Gebräuchen und es stehen die Vorbereitungen auf das Fest mit Basteln und Backen im Mittelpunkt. Interessierte können sich Montag bis Freitag zu den Öffnungszeiten von 13 bis 19 Uhr einfinden. Weitere Infos gibt es unter Telefon 039209/46772

Volksstimme, 13.12.2021 (Christian Besecke)

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news-182 Fri, 03 Dec 2021 15:00:15 +0100 Die Klingelbüchse bleibt im Schrank /aktuell/presse-service/meldung/die-klingelbuechse-bleibt-im-schrank.html Traditionelle Sammlung läuft auch in diesem Jahr beim DRK online / Handzettel werden verteilt Pünktlich zum Jahresende steigt auch in diesem Jahr wieder die Zahl der Corona-Infizierten an. Das kennen die Organisatoren der großen Weihnachtsspendenaktion des DRK-Kreisverbandes schon aus 2020. Die „Klingelbüchse“ bleibt also wieder einmal im Lager stehen, allerdings besteht auch die Gefahr, dass die so dringend nötigen Spenden ausbleiben oder nur im geringeren Umfang zusammenkommen. Auch das ist eine Erfahrung, die das DRK im zurückliegenden Jahr gemacht hat. Zwei Jahre ohne eine gelungene Aktion hintereinander sind aber auch schwer zu verdauen. Die Rede ist von 20000 bis 30000 Euro, die in normalen Jahren auf diese Weise zusammengekommen sind. „2020 waren es nur einige tausend Euro“, sagt Guido Fellgiebel vom DRK-Kreisverband. Das haben die Organisatoren irgendwie verschmerzt, denn es liefen kaum Projekte während des Lockdowns.

„Wir haben gerade im Sozialen Zentrum in Wanzleben so einige Projekte wieder aufgenommen oder neu auf den Weg gebracht“, schildert Fellgiebel. „Das kostet natürlich Geld, und gerade im sozialen Bereich sind wir auf Spenden und Förderungen angewiesen.“ Auch dem DRK wird nämlich nichts geschenkt, jedenfalls nicht von der öffentlichen Hand. Die Weihnachtsspendenaktion gibt es schon seit der Wende in Wanzleben und sie war bis auf 2020 ein Garant, um die Vorhaben finanzieren zu können. „Diese schöne Tradition wollen wir auf jeden Fall beibehalten“, sagt Fellgiebel. „Allerdings bitten wir um Spenden, die möglichst kontaktlos zu uns kommen sollten.“ Das kann über eine Banküberweisung oder über den QR-Code auf einem Handzettel geschehen.

Diese Handzettel werden ab heute von den Ehrenamtlern des DRK in die Briefkästen geworfen. Auf Bargeld sollte möglichst verzichtet werden. Allerdings haben gerade Guido Fellgiebel und die Mitarbeiter des DRK schon im zurückliegenden Jahr oft Umschläge mit Geld in ihren Briefkästen gefunden. „Ich wurde auch in diesem Jahr schon im Vorfeld angesprochen, wie wir die Aktion handhaben werden“, sagt der Geschäftsführer. „Letztendlich zählt jeder Betrag, damit wir am Ende den sozial Schwachen helfen können. Wir fördern damit ausschließlich regionale Projekte.“ Das Geld bleibt also vor Ort.

Eine mögliche Telefonaktion scheiterte, da sich der Anbieter überraschend von einem Vertrag zurückzog. Der Vorstandsvorsitzende des DRK in Wanzleben, Torsten Winkelmann, stimmt zudem auf den Tag des Ehrenamtes ein, der auf den kommenden Sonntag fällt. „Gerade die vielen Unterstützer sind die, die in der Vergangenheit und auch jetzt dafür sorgen, dass wir die Bürger persönlich erreichen“, sagt er, „Derzeit geschieht das natürlich eher auf Abstand, wir sind aber auch dadurch ganz nah an den Bürgern dran.“ Schirmherr der Aktion ist der Landrat Martin Stichnoth (CDU). Geld überwiesen werden kann auch direkt an den

DRK-Kreisverband Wanzleben, Weihnachtsaktion, Kreissparkasse Börde IBAN: DE 72 8105 5000 3010 0040 94.

Volksstimme, 03.12.2021 (Christian Besecke)

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news-181 Thu, 25 Nov 2021 11:32:32 +0100 Wunschbaum steht ab sofort im Rathaus /aktuell/presse-service/meldung/wunschbaum-steht-ab-sofort-im-rathaus.html Spender können ab sofort sozial benachteiligten Kindern einen sehnlichen Weihnachtswunsch erfüllen Direkt vor dem Einwohnermeldeamt im Wanzleber Rathaus steht in diesem Jahr der Wunschbaum. An ihm hänge die Weihnachtswünsche von Kindern aus sozial benachteiligten Familien. Interessierte Spender können sich ab sofort an dem Baum bedienen und sich Sterne abpflücken, um diese Wünsche zu erfüllen. „Der Zutritt zum Rathaus für diesen guten Zweck ist natürlich ohne Voranmeldung möglich“, sagt Mitorganisatorin Victoria Genz von der Verwaltung. „Und außerdem gilt: Wer zuerst kommt, der erfüllt zuerst den Wunsch.“

Insgesamt gibt es, 70 Kinderwünsche zu erfüllen. Sieben kommen vom Kinderheim Seehausen und 63 Wünsche von bedürftigen Kindern wurden über das Soziale Zentrum „Alter Bahnhof“ und die „Tenne“ eingesammelt. Die Altersgruppe liegt dafür im Alte von 0 bis 17 Jahren. Dabei geht es oft um herkömmliche Dinge wie einen Fußball, Lego, Bastelsachen oder eine Puppe. Absoluter Renner bei den Mädchen in diesem Jahr ein „Tik Tok-Pullover“. Die entsprechenden Geschenke können bis Mittwoch, 15. Dezember am Empfang im Wanzleber Rathaus abgegeben werden. Die Sterne müssen dabei an das Präsent gebunden werden. Die Sterne wurden im Vorfeld von den Knirpsen der Kindertagesstätten mit viel Elan gebastelt.

Volksstimme, 23.11.2021 (Christian Besecke)

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news-180 Thu, 25 Nov 2021 11:30:40 +0100 Großeinsatz beim Gas-Händler /aktuell/presse-service/meldung/grosseinsatz-beim-gas-haendler.html Zweiter Zug der Einheitsgemeinde absolviert gemeinsam mit dem DRK eine besondere Übung Die Funkmeldeempfänger und -sirenen der Feuerwehren Bottmersdorf, Domersleben, Klein Germersleben und Wanzleben gehen plötzlich los. Gemeldet wird der Brand einer Werkhalle in einem Unternehmen in Wanzleben. Die freiwilligen Retter, die allesamt dem zweiten Zug angehören, sputen sich, um schnell zu ihren Feuerwehrdepots zu gelangen. Wenig später sind alle Einsatzfahrzeuge auf dem Weg in die Sarrestadt.

Bei Ankunft der ersten Fahrzeuge wird den Kameraden berichtet, dass es beim Wechsel von Gasflaschen an einen Gabelstapler zu einer Verpuffung gekommen ist. Dabei ist auch die Werkhalle in Brand geraten. Alles muss jetzt ganz schnell gehen, denn es werden elf Mitarbeiter vermisst. Fünf Menschen sollen sich in der Werkhalle befinden und weitere fünf in der gleich angrenzenden Halle.

Hier ist durch eine Detonation die Trennwand der beiden Hallen eingestürzt und hat die Mitarbeiter unter sich begraben. Ein weiterer Mensch läuft verletzt und unter Schock über den Hof. Zum Glück ist das alles nur eine Übung!

Um es aber so realistisch wie möglich aussehen zu lassen, wurden die Statisten allesamt von einem professionellen Unfalldarstellungsteam des DRK-Kreisverbandes entsprechend vorbereitet. Die Statisten weisen zum Teil schwerste Verletzungen auf, die aber glücklicherweise nur aufgemalt sind.

Zur medizinischen Unterstützung sind auch zwei Rettungswagen der Firma Ackermann alarmiert worden. „Das war mir persönlich auch ganz wichtig“, sagt der stellvertretende Stadtwehrleiter David Leseberg, der diese Übung im voraus geplant hat. „Denn nur eine gute Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr ist der Schlüssel zum Erfolg.“ Somit sei es möglich, die Schnittstellen besser kennenzulernen und weiter zu trainieren.

Die 60 Einsatzkräfte vor Ort hatten jedenfalls mächtig zu tun. Die Mitarbeiter konnten natürlich zügig gerettet und erstversorgt werden. „Zwei Dummypuppen wäre es allerdings nicht so gut ergangen“, schätzt David Leseberg ein. „Aber gerade so etwas zeigt uns auf, wie wir bei einem realen Einsatz besser vorgehen können. Dafür sind solche Übungen schließlich da.“ Zudem spitze sich die Lage an dem Tag noch einmal zu. Es brannten auf einmal Gasflaschen auf dem Hof. Da in diesem Unternehmen viele Propangasflaschen gelagert werden, mussten diese aus den Gefahrenbereichen gebracht und gekühlt werden. Hierbei kam es – per Brandsimulationsanlage – zur Entzündung einer Gasflasche, welche dann mit viel Wasser gelöscht wurde. Die Anlage berechnet genau, ob so ein Löscheinsatz erfolgreich ist.

„Alles in allem war es für alle Kameraden eine erfolgreiche und sehr lehrreiche Einsatzübung“, schätzt der Stellvertreter ein. „Wir werden bei der Auswertung auch das kleinste Haar in der Suppe suchen und dann entsprechend auswerten, unser Handeln künftig verbessern.“

Jede Feuerwehr in der Einheitsgemeinde muss einmal im Jahr so eine große Übung absolvieren. Das war im Jahr 2020 nicht der Fall. Wegen der Corona-Pandemie musste die Übung ausfallen. „Ohnehin waren die abgehaltenen Übungsstunden im zurückliegenden Jahr nicht ausreichend“, sagt Leseberg. Somit hatten die Wehrleute einiges nachzuholen.

Die simulierten Großeinsätze werden inzwischen auf Zugebene angehalten. Davon gibt es in der Einheitsgemeinde drei an der Zahl. So gesehen sei das aber keineswegs schlecht für die Ausbildung und das Zusammenspiel.
„Das Zusammenwirken der Kameraden aus verschiedenen Ortswehren ist ganz wichtig für uns im echten Einsatzfall“, erklärt David Leseberg. „Jeder Handgriff muss sitzen, und die Kameraden müssen sich aufeinander verlassen können.“

Alle Beteiligten seien recht froh gewesen, auf dieser Ebene endlich mal wieder gemeinsam üben zu können. „Das hat den Leuten gefehlt“, bestätigt der stellvertretende Stadtwehrleiter. „Schön ist auch, dass wir das Firmengelände nutzen konnten.“

Volksstimme, 24.11.2021 (Christian Besecke)

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news-179 Tue, 23 Nov 2021 10:30:22 +0100 Ehrenmedaille für Rosemarie Wagenführ /aktuell/presse-service/meldung/ehrenmedaille-fuer-rosemarie-wagenfuehr.html Hohe Auszeichnung für verdiente Mitarbeiterin Rosemarie Wagenführ ist mit der Ehrenmedaille des Präsidenten des DRK-Landesverbandes Sachsen-Anhalt auf der 31. Landesversammlung des DRK-Landesverbandes in Magdeburg geehrt worden.

Die Auszeichnung bekam sie für ihre ehrenamtliche Tätigkeit im DRK-Ortsverein Wanzleben vom Präsidenten Roland Halang persönlich überreicht. Rosemarie Wagenführ ist seit 1950 Mitglied im Roten Kreuz. Seit 2007 war sie aktiv am Aufbau und an der Weiterentwicklung des Ortsvereins Wanzleben maßgeblich beteiligt. „Mit Fleiß und Herzblut widmet sie sich der Seniorenarbeit“, sagt Silke Behrends, Abteilungsleiterin Buchhaltung und Verwaltung. „Als Seniorenbeauftragte des Ortsvereinsvorstandes ist es ihr maßgebliche zu verdanken, dass sich in Wanzleben das DRK als Anlaufpunkt für Seniorinnen und Senioren entwickelt hat.“

Rosemarie Wagenführ organisierte während ihrer Tätigkeit viele informative Kaffeenachmittage, besondere Lesungen, kleine Konzerte und Tagesausflüge in den Harz, in die Altmark, Shoppingtouren in die Landeshauptstadt sowie Fahrten nach Slubice in Polen. 2020 hat sie altersbedingt ihre Vorstandsposition im Ortsverein in jüngere Hände gegeben und wirkt nun nach ihren Möglichkeiten an der Erhaltung der von ihr geschaffenen Angebote weiter mit.

Volksstimme, 18.11.2021 (Christian Besecke)

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news-178 Tue, 23 Nov 2021 10:26:56 +0100 Dritter Start für das Digitalcafé /aktuell/presse-service/meldung/dritter-start-fuer-das-digitalcafe.html Kurs für Senioren zum Umgang mit mobilen Computern Einen besseren Fachmann als Reinhard Wilke hätte das DRK kaum finden können. Der Rentner war einst bei der Deutschen Post und der Telekom tätig. Als gelernter Fernmeldemechaniker sind ihm die elektromechanischen Abläufe bestens bekannt. Beruflich hatte er ein ganzes Leben mit der Entwicklung hin in das heutige Computerzeitalter zu tun. Natürlich ist er dabei immer auf dem aktuellsten Stand geblieben.

Von dieser Warte aus hat er den acht Teilnehmern des Kurses im neuen Digitalcafé eine ganze Menge zu vermitteln. Der aktuelle Kurs wurde aufgrund einer Initiative der Bundesregierung geschaffen und ist in Wanzleben unter der Ägide des DRK-Kreisverbandes gestartet worden. Eigentlich soll dieser Kurs mit zwei Stunden wöchentlich über einen Zeitraum von 12 Monaten laufen. So richtig ist die Sache aber noch nicht in Gange gekommen. Schuld daran waren zwei Unterbrechungen durch die Corona-Pandemie. Nach dem nunmehr dritten Start in das Vorhaben wollen die Beteiligten das Projekt aber endlich durchziehen – sofern es die Pandemie und die Verordnungen dann auch gestatten.

Grundlage ist der sogenannte Digitalkompass, der eigens für Senioren der Generation 60+ geschaffen wurde. Dabei geht es darum, der reiferen Generation die Möglichkeiten der Computertechnik nahe zu bringen. „Und die liegen eindeutig im mobilen Bereich“, sagt Reinhard Wilke.

Dabei hat er besonders Smartphones und Tablets im Visier. Letztere sind quasi Minicomputer, die man überall mit hinnehmen kann. „Bei Handys klammern wir einmal das Telefonieren aus. Damit kommt jeder klar“, sagt Wilke „Aber es gibt so viele Anwendungsmöglichkeiten, die bedient werden wollen.“ Damit meint er das Verschicken von Bildern und Videos, den Gebrauch von sozialen Medien oder die Kommunikation per Whatsapp und ähnlicher Dienste.

„Der Gebrauch von SMS gehört mittlerweile zum alten Eisen“, sagt der Fachmann. „Es geht um die komplette Nutzung der Bedienoberfläche bei den Geräten.“ So haben sich die Teilnehmer am Montag mit der Cloud beschäftigt oder der „ausgelagerten Festplatte im Internet“, wie Reinhard Wilke zu sagen pflegt. Auf spezielle Wünsche der Teilnehmer geht er auch ein.

Weitere Punkte in der Zukunft sind auch das Online-Banking und der Online-Einkauf. Speziell sind es hier die Sicherheitsfragen, die vermittelt werden. „So weit sind wir aber noch nicht“, resümiert der Fachmann. „Erst einmal habe ich das bislang Erlernte abgefragt. Da sind wir aber auf einem guten Stand nach den Unterbrechungen.“

Die Unterweisungen erfolgen nach der 2-G-Regel im Sozialen Zentrum Alter Bahnhof. Der Kurs ist für die Teilnehmer kostenfrei.

Volksstimme, 18.11.2021 (Christian Besecke)

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news-177 Mon, 08 Nov 2021 12:15:00 +0100 Priers auf kürzestem Weg zum Triumph /aktuell/presse-service/meldung/priers-auf-kuerzestem-weg-zum-triumph.html Wieder keine Titelverteidigung beim Wormsdorfer Teamdartturnier Torsten und Stefan Prier heißen die Sieger des Wormsdorfer Teamdartturniers 2021. Das Onkel-Neffe-Duo aus Wefensleben setzte sich in der langen Dartnacht ungeschlagen im 16er – Feld durch, bezwang dabei gleich zweimal die Titelverteidiger.

Lange Dartnacht trifft auf die Herstveranstaltung des DRK-Ortsvereins Wormsdorf gleich im doppelten Sinne zu. Zum einen, weil sie nun schon traditionell zur Zeitumstellung stattfindet und somit eine Stunde mehr auf der Uhr hat. Zum anderen weil die Teilnehmer durchaus einen langen Atem brauchen, wenn sie die Podestplätze angreifen wollen.

Die Kunst, Zielgenauigkeit, Konzentration und natürlich auch das nötige Quäntchen Glück über einen längeren Zeitraum punktgenau miteinander zu vereinen, beherrschte in der Nacht von Sonnabend zu Sonntag das Zweierteam Prier und Prier am besten. Wie so oft beim Dartsport, gaben Millimeter und Nervenstärke den Ausschlag. Auch für die Priers hätte es anders laufen können, drohte schon früh im Turnier die erste Niederlage.

Doch die erfahrenen Pfeilwerfer überstanden letztlich alle für sie kritischen Situationen und schwangen sich auf dem kürzestmöglichen Weg des Doppel-K.o.-Turniers erstmalig zum Siegerteam auf. Bemerkenswert dabei: Zweimal hintereinander, in ihrer Vorschlussrunde sowie dann im Finale, gaben Torsten und Stefan Prier den leicht favorisierten Vorjahressiegern Maik Falke und Heiko Skolik das Nachsehen.

Für das Ummendorfer/Barneberger Duo war Platz zwei dennoch ein Erfolg, den es gern mitnahm. Die Auslosung hatte den beiden durchaus knifflige Aufgaben beschert, beginnend mit dem Duell gegen die zweifachen Turniersieger Friedbert Schmidt und Stefan Franke. Die jedoch hatten nicht ihren besten Tag erwischt, mussten nach der knappen Auftaktniederlage direkt den nächsten Rückschlag einstecken und waren somit unerwartet früh ausgeschieden.

Besser hingegen machten es Heiko Reese und Torsten Müller als ebenfalls zweifache Turniersieger und Dauergäste unter den Platzierten. Zwar haderten sie auch am Ende etwas mit ihrem Spiel auf die Doppel, durften sich aber immerhin mit Rang vier trösten. Platz drei ging an das nicht minder wurferfahrene Ummendorfer Duo Ingo Lösche und Stefan Lorenz – ein Erfolg, den beide schon einmal erreicht hatten, aber nicht in dieser Konstellation, sondern mit jeweils anderem Partner.

In den Augen von Turnierleiter Guido Fellgiebel war es „eine rundum gelungene Veranstaltung mit viel Spannung und zwei neuen Gesichtern auf der Siegerliste, was ich persönlich immer ganz toll finde.“ Das Wormsdorfer Teamdartturnier verzeichne nach seinen sieben Ausgaben nun fünf verschiedene Siegerteams. „Das spricht auch für das dichte Leistungsniveau und zeigt, dass sich Dinge immer wieder ändern können“, meint Fellgiebel.

Achte Auflage ist geplant

Er ist gespannt, ob sich das auch im nächsten Jahr bewahrheiten wird, „denn das Teamturnier, so viel steht schon fest, wird auch eine achte Ausgabe erleben“, so Fellgiebels Ankündigung. Ob dann noch mit oder schon ohne Zeitumstellung, wird man sehen. Es dürfte so oder so wieder eine lange Nacht am letzten Oktober-Wochenende werden.

Volksstimme,  06.11.2021 (Ronny Schoof)

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news-176 Fri, 05 Nov 2021 15:11:00 +0100 Weinglas spielt eine Melodie /aktuell/presse-service/meldung/weinglas-spielt-eine-melodie.html Kaffeenachmittag in der DRK-Begegnungsstätte Osterweddingen In der Begegnungsstätte Osterweddingen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) fand kürzlich ein Kaffeenachmittag statt. „Mit Wein, Weib und Gesang“ war das Motto des Tages vorgegeben. Gesungen wurden dann auch bekannte Volkslieder. „Ein ganz besonderes Mitbringsel hatte mal wieder Ruth Ruprecht zur Freude aller Gäste mit dabei. Eine Flasche Wein mit Schokoladengeschmack, dazu passend ein Weinglas“, berichtet die Leiterin der DRK-Begegnungsstätte, Jutta Spurek, „das tolle Glas machte uns Musik. Denn wenn man daraus trinkt, erklingt eine wunderschöne Wiener Melodie.“

Schon jetzt kann der Termin Montag, 15. November, ab 14 Uhr, für den nächsten gemütlichen Nachmittag vorgemerkt werden. „Witzig, witzig“ heißt es dann. Spurek: „An diesem Nachmittag sollte jeder einen Witz im Gepäck haben.“

Volksstimme, 04.11.2021 (Ude Mechenich)

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news-175 Tue, 02 Nov 2021 11:11:00 +0100 Bunte Blätter und Volkslieder /aktuell/presse-service/meldung/bunte-blaettern-und-volkslieder.html DRK lädt zum Herbst-Kaffeenachmittag ein Der Herbst gilt allgemein hin als lustiger Geselle. Und wenn die Ernte, auch die des Lebens, eingefahren ist, gibt es manchmal auch einen Grund zu feiern.

Ganz in diesem Sinne fand kürzlich unter dem Motto „Wein, Weib und Gesang“ ein Kaffeenachmittag für Seniorinnen und Senioren in der DRK-Begegnungsstätte Langenweddingen im Bürgerhaus statt. „Das Treffen wird nach dem Hygienekonzept für Veranstaltungen durchgeführt“, sagte Jutta Spurek, Leiterin der Begegnungsstätte des DRK im Sülzetal. Für die Veranstaltungsteilnehmer fertigte Jutta Spurek zunächst Lose an, auf denen Musiktitel standen. Die ersten zwei Anfangszeilen, zumeist von Volksliedern, konnten dann erst einmal von den jeweiligen Gästen vorgetragen werden; danach sangen alle das komplette Lied gemeinsam. Auch spontan wurde dabei in ausgelassener Stimmung manches alte Liedgut intoniert, das gerade in den Sinn kam. Zudem trugen Teilnehmerinnen Herbstgedichte vor, wie etwa „Wenn die Blätter bunt sich färben“. Ein paar Anekdoten aus der Ortschaft, die die Seniorinnen zum Besten gaben, rundeten den Nachmittag ab. Wie immer gab es dazu Kaffee und Kuchen. „Es ist für mich immer ganz wichtig, dass nicht ich das mache, sondern alle mit einbeziehe. Und es wird auch jeder gehört“, meinte die Leiterin der DRK-Begegnungsstätte. Der obligatorische Kaffeenachmittag findet jeweils jeden dritten Donnerstag im Monat statt – das nächste Mal am 25. November ab 14 Uhr.

„Dann wird sich alles um das Thema ‚Ostalgie‘ drehen, so etwa DDR-Produkte, die es heute noch gibt, oder Utensilien, die man aus früherer Zeit noch zu Hause in der Schublade findet. Wir wollen zur Abwechslung immer jeden Monat etwas anderes thematisieren“, so Spurek.

Volksstimme, 01.11.2021 (Dirk Halfas)

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news-173 Sat, 30 Oct 2021 12:04:00 +0200 Abstecher in jugendliche Gefilde /aktuell/presse-service/meldung/abstecher-in-jugendliche-gefilde.html Tagespflege zu Gast im Kinder- und Jugendzentrum / Oktoberfest im geschmückten Saal Im Grunde lag diese Form der Kooperation auf der Hand, denn beide Häuser – die Tagespflege im Rot-Kreuz-Zentrum „Obere Aller“ und die Kinder- und Jugendeinrichtung am Gemeindezentrum – befinden sich in Trägerschaft des DRK-Kreisverbands Wanzleben.

„Außerdem“, sagt Simone Brandes, Leiterin des Jugendclubs, „bedeutet eine Tagespflege mit Herz, nicht nur die Tagesbetreuung immer nach Schema F durchzuführen, sondern sie auch gemünzt auf die Wünsche und Ideen der Besucher zu gestalten.“ Eine dieser Ideen wurde also kurzerhand in die Tat umgesetzt: Besuch im Kinder- und Jugendzentrum Eilsleben. Unterstützt vom DRK-Fahrdienst, traf die Seniorengruppe am Gemeindezentrum in der Ernst-Thälmann-Straße ein Ihr sollte ein Tag gespickt mit Geselligkeit und Abwechslung, voller Spiel, Spaß und Musik bevorstehen.

Auf die Frage der Gäste, womit sich denn die Jugend hier so die Zeit vertreibe, wurden diese Dinge direkt ausprobiert. „So zum Beispiel auch das beliebte Bogenschießen, woran auch die älteren Damen und Herren reges Interesse zeigten“, so Simone Brandes. „Und im weiteren Verlauf widmeten wir uns auch Dingen, die sie noch aus ihren Kindertagen kannten.“ Musikalisch vereint wurden Alt und Jung durch den Besuch der evangelischen Kita „Arche Noah“: „Da wurde gemeinsam geträllert. Lieder von heute und auch Lieder von früher, die zum Erstaunen aller sogar einige Kinder mitsingen konnten.“

Beim gemütlichen Grillen zum Abschluss wurde beschlossen, diesen Abstecher in jugendliche Gefilde zu wiederholen. „Jung und Alt gemeinsam, das soll bei uns ein ständiges Motto sein“, so Brandes. „Ein Erfahrungsaustausch zwischen beiden Generationen kann sehr spannend sein.“

Gelegenheit dazu bot schon wenige Tage darauf das Oktoberfest der Tagespflege, das im Gemeindezentrum veranstaltet wurde. „Nach einem gemütlichen Frühstück wurde angeregt über Bräuche und Tradition gesprochen“, berichtet Franziska Rabe, stellvertretende Pflegedienstleiterin der Tagespflege. Für Festzeltklänge sorgt derweil DJ Jörg Schulze. Zum Mittagsvesper gab es freilich Weißwurst mit hausgemachtem Kartoffelsalat und dazu ein kühles Bier.

Im Anschluss erfreute Julia Preiß-Weihe mit ihrem Therapiebegleithund Frieda Frühling viele Herzen. „Frieda beherrscht weit über 200 Tricks“, ließ ihr Frauchen wissen und begeisterte die weißblaue Runde mit einer Auswahl daraus. Zum Lohn für Frieda gab es ein paar Leckerlis und reichlich Streicheleinheiten der Senioren.

Krönender Abschluss des Oktoberfests war der Auftritt der Mädchentanzgruppe unter der Leitung von Liane Helmecke.

Volksstimme, 29.10.2021 (Ronny Schoof)

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news-174 Thu, 28 Oct 2021 11:08:00 +0200 Turniernacht: Zielwerfen im Duett /aktuell/presse-service/meldung/turniernacht-zielwerfen-im-duett.html DRK-Ortsverein Wormsdorf heißt zum Teamdart willkommen / Vor Ort keine Testmöglichkeit Der Turnierplan steht, die Rahmenplanung auch. In mittlerweile schon siebenter Auflage heißt der DRK-Ortsverein Wormsdorf am Sonnabend, 30. Oktober, zum Teamdartturnier „501 Double Out“ willkommen. Ein Team besteht dabei aus zwei Spielern, die im Wechsel versuchen, 501 Punkte schnellstmöglich auf null zu bringen.

„Alle Startplätze sind vergeben, die Auslosung ist erfolgt“, teilt Turnierleiter Guido Fellgiebel mit. Für die erste Runde hätten sich dabei “einige interessante Paarungen“ ergeben, darunter das Duell der Titelverteidiger Maik Falke und Heiko Skolik gegen die zweifachen Turniersieger (2017,2018) Friedbert Schmidt und Stefan Franke.

„Fans und Freunde der Dartsport sind herzlich eingeladen“, so Fellgiebel weiter, „müssen sich jedoch unter der Telefonnummer 039209/6390 voranmelden.“ Beginn ist um 19 Uhr in der Wormsdorfer DRK-Begegnungsstätte. Außerdem gilt sowohl für Zuschauer als auch für Spieler die 3-G-Regel. Tests dürfen nicht älter als 24 Stunden sein. Fellgiebel weist in diesem Zusammenhang auf die Testmöglichkeit sonnabends von 15 bis 18 Uhr im Eilsleber Rot-Kreuz-Zentrum hin, „denn vor Ort werden wir keine Tests anbieten.“ Zwecks Buchung eines Testtermins im Rot-Kreuz-Zentrum ist ein Anruf unter der vorangegangenen Rufnummer spätestens am Freitag erforderlich.

Beim Teamdartturnier handelt es sich im eine Soloveranstaltung, bei der die Gesamtsieger noch am selben Abend feststehen und gekürt werden. Anders verhält es sich mit den monatlich ausgetragenen Ligadisziplinen im Rahmen des Wormsdorfer Drabe-Dart- Cups, Highscore und Cricket. Hier dienen die Einzelturniere jeweils vor allem der Qualifikation für das Saisonfinale der Jahresbesten, bei dem es dann für gewöhnlich im Januar um attraktive Preise und viel Prestige geht. Denn immerhin kommen die Annalen der Wormsdorfer Werferliga auf nun ununterbrochene 26 Jahre.

Verkürzte Saison

Vom üblichen Muster abweichen musste der DRK-Ortsverein in der vorigen Saison. „Wir mussten sie aus bekannten Gründen irgendwann abbrechen, ohne dass die außenstehenden Spieltage und das Finalturnier noch ausgetragen werden konnten“, so Guido Fellgiebel. Gewertet wurde sie dann aber trotzdem.

Auch die laufende Saison war coronabedingt noch mit Schwierigkeiten behaftet: „Wir konnten erst spät starten, haben deshalb von den eigentlichen zwölf Spieltagen auf sieben heruntergekürzt.“  Diese Mini-Saison nähert sich nun allmählich ihrem Ende. In der Disziplin „Highscore“ stehen noch zwei Spieltage auf dem Programm, im „Cricket“ gibt es nur noch eine Gelegenheit, entscheidende Qualifikationspunkte zu sammeln (siehe Infokasten). „Stand jetzt werden die Finals dann am 8. beziehungsweise 15. Januar wieder in gewohnter Form über die Bühne gehen“, blickt Fellgiebel hoffnungsvoll voraus und ist guter Dinge, dass die Spielserie 2022 vollumfänglich vonstattengehen kann.

Traditionell wird in Wormsdorf Softdart beziehungsweise E-Dart gespielt, also auf Automaten mit elektronischer Zählung. Das bringt kleine, aber wesentliche Unterschiede gegenüber dem klassischen Steeldart auf eine Kork- oder Sisalscheibe mit sich, doch das Grundkonzept und die Spielregeln sind jeweils dieselben. „Neue Gesichter sind uns stets willkommen“, so Guido Fellgiebel. „Wer also Lust hat auf Darten in angenehmer Atmosphäre bei kühlen Getränken, guter Musik und kleinen Snacks, der schnuppert einfach mal rein. Und es gibt natürlich ordentlich was zu gewinnen.“

Volksstimme, 28.10.2021 (Ronny Schoof )

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news-172 Fri, 22 Oct 2021 14:05:26 +0200 Kochen für Soziales und Integration in Wanzleben /aktuell/presse-service/meldung/kochen-fuer-soziales-und-integration-in-wanzleben.html Das Soziale Zentrum im Alten Bahnhof in Wanzleben bietet ab sofort einen besonderen Kochkurs für Kinder aus sozial benachteiligten Familien an. Der Start dazu ist am Mittwoch erfolgt. Die Laufzeit beträgt zunächst ein Jahr und am Ende steht ein große Koch-Wettbewerb. Mit dem Kochkurs der unter dem Titel „Robin Food“ läuft, schlagen die Mitarbeiter des Sozialen Zentrums gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. So geht es in erster Linie darum, Wissen zu vermitteln, aber auch die integrative Schiene soll bedient werden, das Soziale steht ohnehin mit im Vordergrund. Mitmachen sollen nämlich alle, die Interesse daran haben. „Da setzen wir keine Grenzen“, erläutert Barbara Schürmann, die Leiterin des Zentrums. „Ob sozialbenachteiligte Kinder oder solche aus Zuwandererfamilien, alle sind bei uns gern gesehen.“

Kochen sollen aber nicht ausschließlich nur Kinder. „Wenn die Mütter mit dabei sind, dann können sie mit ihren Zöglingen etwas gemeinsam machen und das verbindet natürlich“, weiß Barbara Schürmann.

Die Notwendigkeit für solch einen liegt für die Mitarbeiter im Alten Bahnhof auf der Hand, denn hier ist auch die Tafel stationiert. „Immer wieder bekommen wir mit den Spenden die verschiedensten Früchte oder Obstsorten herein“, schildert die Leiterin. „Manchmal müssen auch wir erst einmal über die Verwendung in der Küche nachdenken.“ Das tun die Mitarbeiter aber und können entsprechende Auskünfte geben.

Die Kursbetreuung übernehmen Carola Erxlebe, die seit über 3 Jahren bei der Tafel sowie Birgit Kaczinski. Letztere hat die Tafel sogar einst mitbegründet und zu der Zeit hatte sie noch ihren Standort in der Windmühlenbreite. Mit der Küche kennen sich die beiden Damen bestens aus. Exotische Früchte stellen für die beiden lediglich eine Herausforderung dar, die gemeistert werden will. „Bei der Tafelausgabe werden wir oft gefragt, was man mit Avocados, Maracuja und Auberginen so alles anstellen kann“, berichtet die Leiterin.

Das breite Sortiment von gesunden und frischen Artikeln bietet auf jeden Fall schonmal eine Grundlage für den Kurs. Gesund soll es nämlich sein, was da auf den Tisch kommt. Wenn dann eine Migrantin vormacht, was alles aus einer Aubergine gezaubert werden kann, hat der Kurs sogar noch einen echten Mehrwert.

„Wir treffen uns künftig immer mittwochs um 14 Uhr“, erklärt die Leiterin weiter. „Gedacht ist die Einteilung in Gruppen, so dass jeder mindestens einmal im Monat dabei ist. Wer öfter kommen möchte, kann dies natürlich tun.“ Notwendig sei allerdings die vorherige telefonische Anmeldung im Alten Bahnhof.

Den Namen „Robin Food“ haben die Mitarbeiter übrigens nicht etwa aus dem Internet übernommen, sondern selber gewählt.

Gefördert wird das Projekt wird das Projekt von der Tafel Deutschland. Zum Abschluss soll es einen großen Kochwettbewerb geben. „Wir hoffen nach einem Jahr auf eine Anschlussfinanzierung, um die Reihe fortsetzen zu können“, sagt Barbar Schürmann.

Bei der Wanzleber Tafel werden im Augenblick etwa 300 Bedarfsgemeinschaften versorgt, dabei kann es sich um ganze Familien handeln. Damit ist die Zahl 2021 in etwa stabil geblieben und zumindest nicht weiter geklettert. Die Ausgabe erfolgt dienstags, donnerstags und freitags immer von 12.30 bis 13.30 Uhr. Sie läuft coronakonform über die Fensterausgabe von vorher zusammengestellten Beuteln. Nach wie vor gibt es auch die mobile Zustellung der Waren. Dazu können sich Interessenten telefonisch anmelden. Eingeschränkte Mobilität der Empfänger oder schlechte Busverbindungen qualifizieren für diese Art der Versorgung.

Im Alten Bahnhof gibt es dieses Jahr wieder eine große Weihnachtsfeier, blickt die Leiterin voraus. Dabei sollen auch die Geschenke aus der derzeit auf Hochtouren laufenden Aktion Wunschbaum an die Empfänger übergeben werden.

Volksstimme, 22.10.2021 (Christian Besecke)

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news-169 Thu, 14 Oct 2021 14:06:00 +0200 Aktion Wunschbaum bringt Geschenke für bedürftige Kinder /aktuell/presse-service/meldung/aktion-wunschbaum-bringt-geschenke-fuer-beduerftige-kinder.html Aktion Wunschbaum ist in Wanzleben angelaufen / Liste liegt im Sozialen Zentrum aus Das Grundanliegen der Aktion ist es, sozial benachteiligten Kindern einen Weihnachtswunsch zu erfüllen. Einen Riesenerfolg gab es schon 2020, als der Wunschbaum aus der Taufe gehoben wurde. Da erfüllten sich nämlich schon für knapp einhundert Knirpse besondere Wünsche. Die Ideen dazu haben Victoria Genz und ihre Mitstreiter von der Stadtverwaltung entwickelt.

Eine entsprechende Liste liegt im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ aus. Dort können sich kinderreiche, bedürftige Familien einschreiben. „In unserem Haus befindet sich die Tafel, da wissen wir schon sehr genau, wer Anspruch hat“, sagt Leiterin Barbara Schürmann.

Im Augenblick haben sich auch schon etliche Kinder einschreiben lassen. „Es gibt aber genug Potenzial für weitere Kinder“, versichert Victoria Genz. Die Geschenke sollten pro Kind einen Wert von etwa 20 Euro haben. „Wertgutscheine oder dergleichen sollten nicht angeboten werden“, erläutert Barbara Schürmann. „Die nutzen unter Umständen die Eltern und nicht die Kinder.“ Die Regelung gelte bis zu einem Alter von 17 Jahren. Von ihnen erfahren sie späteren Spende lediglich die Vornamen, das Alter und die Konfektionsgröße. „Das Verfahren ist anonym und wir händigen die Präsente an die entsprechenden Kinder aus“, sagt die Leiterin. „Die Eltern wiederum sollten auch wirklich alle ihre Kinder in die Liste schreiben.“

Bei der Premiere 2020 kam es nämlich zu einem besonders kuriosen Fall. Da wurde schlichtweg ein Kind von einer Familie vergessen. Das musste allerdings nicht traurig sein, denn im sozialen Zentrum wurde noch ein passendes Präsent gefunden. „Verrückt war die Situation doch schon irgendwie“, merkt Barbara Schürmann schmunzelnd an.

Die Aktion kam gerade bei den Familien sehr gut an. „Wir hatten mit so einem Angebot gar nicht gerechnet“, sagt eine Mutter, deren Kinder sich über die unverhofften Präsente unglaublich gefreut haben. „Wir hatten bei der Abholung Tränen in den Augen“, versichert die Frau. Sie selber sei sehr beeindruckt gewesen über die Hilfsbereitschaft der Menschen.

„Viele Familien haben ähnlich reagiert“, sagt Barbara Schürmann. „Von daher war die ganze Sache ein Riesenerfolg.“ Letztendlich waren 2020 sogar noch Spender „über“, die gern noch ein bedürftiges Kind beschenkt hätten. Dazu gibt es in diesem Jahr Gelegenheit. Die Summe von seinerzeit knapp 100 Beschenkten soll getoppt werden, wenn es nach Victoria Genz und ihren Mitstreitern geht.

Die Liste der Namen wird letztendlich der Verwaltung übergeben und verwandelt sich in Sterne, die an einem Weihnachtsbaum im Rathaus hängen. Ein potenzieller Spender nimmt sich einfach einen Stern ab und hat dann die Chance, den Wunsch eines Kindes zu erfüllen. Aufgebaut wird der Baum im November.

Der Zutritt ist zu den normalen Öffnungszeiten möglich“, versichert Victoria Genz. „Das geschieht auch ohne einen vorherigen Termin.“ Auch die Geschenke können ohne Termin abgeliefert werden. Die werden dann zum Sozialen Zentrum gebracht und dort vergeben – ganz anonym eben. Auch die Kindertagesstätten sind wieder zur Mitarbeit aufgerufen. So haben die Kinder hier schon im Jahr 2020 die entsprechenden Sterne gebastelt, auf denen die Namen der Wunschkinder stehen.

Volksstimme, 13.10.2021 (Christian Besecke)

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news-171 Wed, 13 Oct 2021 09:01:00 +0200 Herzhafte Schlachtefrühstücke beim Roten Kreuz /aktuell/presse-service/meldung/herzhafte-schlachtefruehstuecke-beim-roten-kreuz.html In den zwei Begegnungsstätten im Sülzetal gab es Hausschlachtewurst, Gehacktes, Stich- und Wurstsuppe, Brot und Brötchen Die Mitarbeiter der Begegnungsstätten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Sülzetal hatten nach längerer Pause, bedingt durch die Corona-Pandemie, jetzt wieder Schlachtefrühstücke in den Begegnungsstätten organisiert. Für ihre Gäste hatten sie die Tische extra herbstlich mit Blumen geschmückt.

„Frische Hausschlachtewurst, Gehacktes, Stich- und Wurstsuppe, Brot und Brötchen standen zum Verzehren bereit“, berichtet die Leiterin der Begegnungsstätten des Deutschen Roten Kreuzes, Jutta Spurek, „alles schmeckte in den gemnütlichen Runden gleich viel besser als allein am Frühstückstisch. Die Osterweddinger und die Langenweddinger Gäste freuten sich sehr über das schmackhafte Frühstück, welches von einem lokalen Fleischer aus Sülldorf in den Einrichtungen des DRK im Sülzetal angeboten wurde.“

Das gemeinsame Frühstück beim DRK diene nicht nur der Nahrungsaufnahme, sagt Spurek. „Es bietet unseren Gästen auch die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.“ Die Frühstücksrunden im Sülzetal seien eines der Projekte des DRK-Kreisverbandes Wanzleben.

So lädt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) aus Osterweddingen im Monat Oktober auch wieder zu einem weiteren thematischen Kaffeenachmittag in deine Begegnungsstätte ein. „Mit „Wein, Weib und Gesang“ wird dieser Nachmittag ganz im Zeichen bekannter Lieder stehen“, kündigt Leiterin Spurek an. Treffpunkt ist das Rot-Kreuz-Zentrum am Montag, 18. Oktober, ab 14 Uhr.

Die DRK-Begegnungsstätte Langenweddingen lädt am Donnerstag, 28. Oktober, von 14 Uhr bis 16 Uhr ebenfalls zum Kaffeenachmittag ein. Gemeinsames Singen steht auch hier auf der Tagesordnung.

Für beide Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich, Telefon 0171/9364108. Es gelten die aktuellen Hygienebestimmungen.

Volksstimme, 12.10.2021 (Udo Mechenich)

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news-170 Sat, 09 Oct 2021 14:16:00 +0200 Draußen geht auch: Babybörse unter freiem Himmel /aktuell/presse-service/meldung/draussen-geht-auch-babyboerse-unter-freiem-himmel.html Organisatoren vom Wormsdorfer DRK zufrieden mit Resonanz und Ablauf Inhaltlich unverändert, allerdings in einem anderen Umfeld als gewohnt, hat der DRK Ortsverein Wormsdorf seine achte Baby- und Familienbörse aufgezogen. Dem Gelingen habe dies keinen Abbruch getan, bilanzieren die Organisatoren. Ganz im Gegenteil: Sonniges Wetter sorgte für einen zusätzlichen Heiterkeitsschub, denn man hatte den Marktplatz von Eltern für Eltern diesmal im Freien auf der Wiese rund um das Beachvolleyballfeld der DRK-Begegnungsstätte, aufgebaut.

Dieser Schritt habe die Organisation vor dem Hintergrund der Corona-Bestimmungen sehr erleichtert, sagt Kristin Schrader vom Orga-Team. „So war viel Platz zwischen den 30 Verkaufsständen, so dass unsere Gäste gemütlich schlendern, stöbern und somit Kleiderschrank, Kinderzimmer und Co. ihrer Kinder füllen konnten. Die zahlreichen Voranmeldungen zur Standvergabe zeigten schon, dass viele auf eine solche Gelegenheit gewartet haben. Kurzum, die Veranstaltung im Freien war ein voller Erfolg. Auch das Rahmenprogramm wurde wieder gern von zahlreichen Besuchern in Anspruch genommen. Wir waren froh, einen Kuchenbasar zur Stärkung anbieten zu können und auch die kleinen Gäste mit Kinderschminken, den allseits beliebten Glitzertattoos sowie bunten Preisen bei einem Würfelspeil glücklich zu machen.“ 

Die Nachfragen auf die nächste Schnäppchenjagd hätten dann auch nicht lange auf sich warten lassen, so Schrader weiter. „Dazu können wir sagen, dass wir die nächste Baby- und Familienbörse schon planen. Sie soll im kommenden Frühjahr stattfinden. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben. Anmeldungen zur Standvergabe können bereits ab 15.Januar erfolgen.“

Volksstimme, 08.10.2021 (Ronny Schoof)

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news-166 Wed, 06 Oct 2021 15:48:01 +0200 Wöchentliches Training für Körper und Geist /aktuell/presse-service/meldung/woechentliches-training-fuer-koerper-und-geist.html DRK-Seniorengymnastik: Fünf fortlaufende Kurse in fünf Ortschaften Schrittweise zurück zur Normalität bedeutet für den DRK-Kreisverband Wanzleben auch, seine Angebote der Seniorengymnastik wieder hochzufahren. „Dieser Schritt ist nun in der vergangenen Woche erfolgt“, sagt DRK-Mitarbeiterin Carolin Sauer, „nach knapp einem Jahr Coronazwangspause bieten wir unter einem Hygienekonzept endlich wieder Seniorengymnastik an.“

Ab sofort ist somit wieder regelmäßig „Bewegung im Alter“ im Programm. Der Kreisverband setzt dabei noch intensiver als zuvor auf eine breite Fächerung – inhaltlich sowie räumlich. Carolin Sauer: „Kurse der Seniorengymnastik finden in der Oberen Aller derzeit in fünf Ortschaften statt.“ Es handele sich um ein Bewegungsangebot ohne feste Altersgrenzen, das sich generell an ältere Menschen richte und auch für Teilnehmer mit körperlichen Einschränkungen oder chronischen Erkrankungen geeignet sei. „Wohldosierte Übungen unter qualifizierter Anleitung zur Aktivierung von Körper und Geist“, so Sauer. Die Übungsleiterinnen hätten alle eine entsprechende Zertifizierung: „Sie alle haben eine komplexe Ausbildung nach den Richtlinien der DRK-Gesundheitsprogramme durchlaufen und bilden sich regelmäßig fort. Dies gewährleistet einen einheitlichen Ausbildungsstandard und sichert die Qualität der Angebote. Die Kursleiter helfen Einsteigern, die Übungen korrekt auszuführen und können auch individuelle Programme gestalten.“

Zu den fortlaufenden Zehnwochenkursen könne man jederzeit hinzustoßen, betont Carolin Sauer: „Wer Interesse hat, kommt einfach vorbei und schnuppert unverbindlich rein. Zu beachten ist dabei, dass als Zugangsvoraussetzung die 3G-Regel gilt, also ein vollständiger Impfschutz, Genesenennachweis oder ein Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist.“

Die Kursangebote im Einzelnen:

  • Wefensleben – Gymnastik/Gedächtnistraining jeweils montags von 14 bis 15 Uhr in der Sporthalle, Leitung: Barbara Schürmann;
  • Wormsdorf - Gymnastik/Gedächtnistraining jeweils montags von 15.30 bis 16.30 Uhr in der DRK-Begegnungsstätte, Leitung: Barbara Schürmann;
  • Drackenstedt - Gymnastik/Gedächtnistraining jeweils dienstags von 9 bis 10 Uhr in der Kleinen Schule (Große Str. 21), Leitung: Cordula Schuft;
  • Druxberge - Gymnastik/Gedächtnistraining jeweils mittwochs von 9.30 bis 10.30 Uhr im Bürgerhaus (Krugberg 4), Leitung: Franziska Kaiser;
  • Eilsleben - Stuhlgymnastik/Gedächtnistraining jeweils mittwochs von 10 bis 11 Uhr im Rot-Kreuz-Zentrum „Obere Aller“ (Wilhelmstr. 1), Leitung: Petra Donig.

Volksstimme, 04.10.2021 (Ronny Schoof)

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news-168 Wed, 06 Oct 2021 10:25:00 +0200 „Alter Bahnhof“: Ort der Begegnung /aktuell/presse-service/meldung/alter-bahnhof-ort-der-begegnung.html Nach dem Familienfest stehen die Kinder beim Kochclub im Sozialen Zentrum im Mittelpunkt Die Idee ist zwar schon ein paar Jahre alt, aber auch am Wochenende 2./3. Oktober 2021 war das Familienfest am Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“, das der DRK-Kreisverband Wanzleben betreibt, ein echtes Fest der Begegnung. Der Besucherstrom kannte kaum Unterbrechungen, zu Hunderten kamen Neugierige auf den Platz vor dem „Alten Bahnhof“. Das Vorhaben, wieder einmal auf das Soziale Zentrum „Alter Bahnhof“ aufmerksam zu machen, war geglückt.

„Das ist ein offenes Angebot für die Menschen aus dem gesamten Gebiet unseres DRK-Kreisverbandes Wanzleben“, erklärte „Bahnhofs-Chefin“ Barbara Schürmann. Grund zur Freude war für sie auch, dass das Wetter dazu beitrug, dass der Tag ein Festtag werden konnte.

Unter ihrer Regie hatten mehr als 25 Ehrenamtliche schon vor der Festeröffnung Großes geleistet. Die Riesenrutsche war aufgeblasen und lud zum Rutschvergnügen ein, die Pinsel waren gespitzt, um den Kindern lustige Gesichter zu schminken. Wer stöbern wollte, konnte an 15 Flohmarktständen verweilen, wo allerhand Gebrauchtes auf einen neuen Besitzer wartete. „Das mit dem Flohmarkt machen wir jetzt im dritten Jahr, das hat sich bewährt“, sagte Barbar Schürmann und richtete ihren Dank an alle Menschen, die das Soziale Zentrum „Alter Bahnhof“ unterstützen.

Der Grill und die Gulaschkanone waren angeheizt, das Stockbrot, Zuckerwatte und Kuchen standen bereit, um Gaumen zu erfreuen und hungrige Mägen zu füllen.

Dass es beim geselligen Verweilen nicht langweilig wurde, dafür sorgte auch DJ Micha. Er legte nicht nur selbst die ein oder andere Gesangseinlage ein, sondern legte auch Musik auf, die besonders die Kinder zum Tanzen verleitete.

Die Kinder sind es auch, die ab dem morgigen Mittwoch, 6. Oktober, im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ im Mittelpunkt stehen, wenn unter dem Namen „Robin Food“ der neue Kochclub im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ startet. Das Projekt wird von der Tafel Deutschland gefördert.

„Wir kochen jeden Mittwoch von 14 bis 15 Uhr“, so Barbara Schürmann, die auch pro Kind eine erwachsene Begleitperson herzlich willkommen heißt. Ziel des Projektes ist es, mit den Kindern gesund zu kochen, und sie spielerisch an den Umgang mit Lebensmitteln heranzuführen. Barbara Schürmann denkt dabei auch an Gerichte, die schnell zuzubereiten sind, und die die Kinder davon abhalten, Lebensmittel wegzuwerfen. „Im Fokus steht, dass gesunde Ernährung auch lecker schmecken kann“, unterstrich sie weiter und hoffte, dass es gelingt, die Teilnehmer auch von den Fertigprodukten abzulenken. Wer Lust hat, kann sich auch vorher telefonisch unter der Nummer 039209/202739 für den Kochclub anmelden.

Volksstimme, 05.10.2021 (Constanze Arendt-Nowak)

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news-167 Sat, 02 Oct 2021 10:14:00 +0200 Ein Nachmittag ganz im Zeichen des Herbstes /aktuell/presse-service/meldung/ein-nachmittag-ganz-im-zeichen-des-herbstes.html Kaffeenachmittag in der DRK-Begegnungsstätte in Langenweddingen Zum dritten Mal, seit dem die Corona-Bedingungen wieder gelockert wurden, fand kürzlich ein Kaffeenachmittag für Seniorinnen und Senioren in der DRK-Begegnungsstätte Langenweddingen im Bürgerhaus statt. Das Motto des Nachmittags hieß diesmal „Herbstlich willkommen“. Dabei ging es unter anderem um alte Backrezepte. „Die Veranstaltung wird trotzdem nach dem Hygienekonzept für Veranstaltungen durchgeführt“, sagte Jutta Spurek, Leiterin der Begegnungsstätten des DRK im Sülzetal.

Die Veranstaltungsteilnehmer tauschten sich darüber aus, welche alten Backrezepte es heute noch gibt und wie diese aufbewahrt werden. Wer schöne Herbstblumen hatte, konnte welche mitbringen. So kamen einige ansehnliche Sträuße zusammen.

Im herbstlichen Ambiente wurden in ausgelassener Stimmung Herbstgedichte und -lieder vorgetragen. Wie immer gab es dazu Kaffee und Kuchen.

Der obligatorische Kaffeenachmittag findet jeweils jeden dritten Donnerstag im Monat statt, beim nächsten Mal am 21. Oktober um 14 Uhr. „Dann wird sich alles um das Thema ‚Wein, Weib und Gesang‘ drehen“, verriet Jutta Spurek.

Volksstimme, 01.10.2021 (Dirk Halfas)

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news-165 Wed, 29 Sep 2021 12:52:14 +0200 Osterweddinger Senioren ziehen zum Bowlen ins Nachbardorf /aktuell/presse-service/meldung/osterweddinger-senioren-ziehen-zum-bowlen-ins-nachbardorf.html Der DRK-Ortsverein Osterweddingen organisiert im Nachbarort Beyendorf/Sohlen sein Senioren-Bowlingturnier. 30 Sportfreunde waren mit dabei. Über 30 Teilnehmer traten beim traditionellen Bowlingturnier für Seniorinnen und Senioren des Ortsvereins Osterweddingen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Beyendorf/Sohlen in der „Alten Kaufhalle“ auf zwei Bahnen im Wechsel gegeneinander an.

„Wir sind eine bunte Truppe. Die Teilnehmer kommen aus Sülldorf, Dodendorf, Alten- und Osterweddingen. Das Alter der Teilnehmer erstreckt sich bei uns von 68 bis hoch auf 82 Jahre. Das Gesamtalter liegt bei diesem Turnier heute bei 2177 Jahren. Das Durchschnittsalter bei 71,1 Jahren. Die älteste Teilnehmerin ist Marlis Dahlke mit 81 Jahren. Der älteste Teilnehmer ist Lothar Möbius. Auch er ist bereits 81 Jahre alt“, berichtete Margitta Falkenberg.

Eingeteilt in vier Gruppen wurde auf den beiden Bahnen in Beyendorf/Sohlen in der ehemaligen alten Kaufhalle gespielt. DRK-Mitarbeiterin Falkenberg organisierte in diesem Jahr zum 32. Mal das DRK-Bowlingturnier. „Es macht immer Spaß, diesen Tag für uns zu organisieren – auf alle Fälle. Wir haben um 10 Uhr begonnen, und der Gewinner kristallisierte sich erst kurz vor Schluss gegen 15.30 Uhr heraus.“

„Dieses Angebot läuft über das Deutsche Rote Kreuz. Ich bin hier schon seit Jahren mit dabei. Das ist immer eine schöne Runde und macht immer so richtig Spaß“, erklärt die Dodendorferin Beate Schulze, die zusammen mit ihrem Mann Bernd die Bowlingkugel rollen ließ, in der Hoffnung, möglichst viele Pins umzuwerfen. „Auch wenn im Alter es an manchen Stellen schon mal ein wenig zwickt, egal, Hauptsache wir sind dabei.“

Mit ein wenig Wehmut bowlte in diesem Jahr der Altenweddinger Lothar Möbius mit. Auch er gehörte mit zum Organisationsteam. Hört aber nach diesem Jahr auf damit. „Es hat immer sehr viel Spaß gemacht, im Team diesen Tag hier auf der Bowlingbahn vorzubereiten. Aber aus gesundheitlichen Gründen muss ich nach diesem Turnier damit aufhören. Ich habe das hier nun über 15 Jahre lang mitorganisiert.“

Volksstimme, 28.09.2021 (Udo Mechenich)

 

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news-164 Thu, 23 Sep 2021 13:01:00 +0200 Aktion Wunschbaum startet wieder /aktuell/presse-service/meldung/aktion-wunschbaum-startet-wieder.html Ab sofort liegen im Sozialen Zentrum in Wanzleben die Listen für bedürftige Familien aus Das Grundanliegen der besonderen Aktion ist es, sozial benachteiligten Kindern einen Weihnachtswunsch zu erfüllen. Einen Riesenerfolg gab es schon 2020 zu verzeichnen, als der Wunschbaum aus der Taufe gehoben wurde. Da erfüllten sich nämlich schon für knapp einhundert Knirpse besondere Wünsche. „Die Zettel mit den Anliegen der Kinder waren innerhalb kürzester Zeit vom Baum gepflückt, und wir hätten noch mehr interessierte Spender gehabt“, berichtet Mitorganisatorin Victoria Genz, die als Standesbeamte bei der Einheitsgemeinde tätig ist.

In diesem Jahr soll es ähnlich laufen. „Wenn es ein paar mehr Wünsche sind, bekommen wir das auch hin.“, versichert die Beamte. Ihr und den Mitstreitern liegt daran, die Aktion in der Region bekannter zu machen.

Ab sofort können sich entsprechende Familien oder Alleinerziehende im Sozialen Zentrum melden und in eine Liste eintragen. Dabei wird natürlich vom DRK darauf geachtet, dass auch wirklich nur bedürftige Familien die Kinderwünsche anmelden. Die Prozedur an sich erfolgt anonym. Nur der Vorname, das Geschlecht und das Alter des Kindes werden dem Spender verraten. Der pflückt sich einen Stern vom Wunschbaum und erfüllt den Wunsch. Das Geschenk nimmt die Verwaltung entgegen. Klar, denn der bewusste Baum steht ja auch ab November im Rathaus.

Dann trägt er auch neben dem Weihnachtsschmuck allerhand Zettel, die die Bürger sich abnehmen und zur Tat schreite können. „Der Zutritt ist zu den normalen Öffnungszeiten möglich“, versichert Victoria Genz. „Das natürlich auch ohne einen entsprechenden Termin.“ Auch die Geschenke können ohne Termin abgeliefert werden. Die werden dann zum Sozialen Zentrum gebracht und dort vergeben- ganz anonym eben.

Die Aktion erfolgt in Zusammenarbeit mit der „Tenne“ und eben dem „Alten Bahnhof“. Beides sind Einrichtungen des DRK-Kreisverbandes Wanzleben. Auch die Kindertagesstätten sind wieder zur Mitarbeit aufgerufen. So haben die Kinder hier schon im Jahr 2020 die entsprechenden Sterne gebastelt, auf denen die Namen der Wunschkinder stehen.

„Auf diese Weise lernen die Kleinen schon beizeiten die Mitarbeit an einer sozialen Aktion und tun etwas Gutes“, erklärt die Standesbeamtin. Gerade in der Vorweihnachtszeit werde somit der positive Grundgedanke des besonderen Festes für die Familien noch mehr verdeutlicht und mit Leben erfüllt.

Volksstimme vom 22.09.2021 (Christian Besecke)

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news-163 Sat, 18 Sep 2021 12:50:00 +0200 Familienfest steigt Anfang Oktober /aktuell/presse-service/meldung/familienfest-steigt-anfang-oktober.html Soziales Zentrum des DRK-Kreisverbandes wird zur Partymeile Das Leben nach dem Corona-Lockdown ist auch im Sozialen Zentrum des DRK-Kreisverbandes Wanzleben wieder in Schwung gekommen. „Das haben die Menschen auch sehnlichst erwartet“, sagt die Leiterin Barbara Schürmann gegenüber der Volksstimme. Der Zuspruch zu den Angeboten ist dementsprechend hoch.

„Immer wieder kam aber die Frage auf, ob wir in diesem Jahr wieder das Familienfest, verbunden mit dem Flohmarkt, veranstalten werden“, erzählt die Leiterin weiter. Genau das werden die Mitarbeiter des Sozialen Zentrums auch am Sonnabend, 2.Oktober tun. „Die Veranstaltung geht von 10 bis 15 Uhr“, sagt Barbara Schürmann. „Dabei werden wir so einige Attraktionen bieten, natürlich achten wir auf die aktuellen Hygieneregeln.“ Der Umfang wird sich dennoch an dem orientieren, was das Team im Alten Bahnhof schon immer auf die Beine gestellt hat. Das Fest werde mit Musik begleitet, für das leibliche Wohl sei auch gesorgt, versichert die Leiterin.

„Die Nachfrage nach der Vergabe von Ständen erleben wir schon seit einigen Wochen“, führt Barbara Schürmann aus. „Natürlich können sich die Leute weiter bei uns melden. Es ist noch Platz-Potenzial vorhanden.“ Die Interessenten melden sich unter 039209/202739. Gefördert wird das traditionelle Fest übrigens mit Mitteln des Bundesministeriums des Inneren für Bau und Heimat.

Der Ablaufplan steht schon einmal fest. Das DRK erwartet einen ähnlichen Zuspruch wie bei bisherigen Veranstaltungen. Da kamen immer mehrere Hundert Besucher und verbreiteten echte Partystimmung.

Aber auch die anderen Angebote des Sozialen Zentrums werden inzwischen wieder intensiv genutzt. Im Klönclub, der immer montags stattfindet, wurde zuletzt unter fachkundiger Anleitung Schmuck gebastelt. „Alle diese Angebote werden durch die Glücks-Spirale gefördert. Gerade bei diesen besonderen Angeboten für sozial benachteiligte Menschen sind wir oft auf Sponsoren abgewiesen, die uns finanziell, aber auch mit Sachleistungen unterstützen. Diese Vorteile können wir so an unsere Besucher weitergeben“, so Leiterin Barbara Schürmann abschließend.

Volksstimme vom 17.09.2021 (Christian Besecke)

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news-162 Wed, 08 Sep 2021 18:04:00 +0200 Ferienvergnügen mit Farbenschlacht /aktuell/presse-service/meldung/ferienvergnuegen-mit-farbenschlacht.html Kinder- und Jugendclub Eilsleben hat den grauen Sommer bunt gestaltet „Wir haben das Beste draus gemacht“, spricht Einrichtungsleiterin Simone Brandes mit Blick auf die Ferienfreizeit des DRK-Kinder- und Jugendzentrums Obere Aller jenen Satz, den auch viele Urlauber in diesem Sommer anführen mussten. Das Wetter wollte nicht ganz so mitspielen, wie man sich das erhofft und erwartet hatte. „Dennoch waren es für uns und die Kinder prall gefüllte Tage mit einer tollen Resonanz“, freut sich Brandes, dass das Wolkengrau nicht zum Spielverderber wurde.

Mehr als 60 Jungen und Mädchen hatten zur Ferienfreizeit in Eilsleben Quartier bezogen. Das Betreuerteam der Oberen Aller machte dabei abermals gemeinsame Sache mit den Kollegen der Wanzleber „Tenne“. „Wir hatten uns wieder viele Dinge einfallen lassen, um den Kindern eine vergnügliche und abwechslungsreiche Woche zu bieten“, erklärt Simone Brandes. „Zu den Aktivitäten zählte eine Fahrt in den Elbauenpark, eine Holifarbenparty, eine Rallye mit Hindernissen und Wissensquiz durch Eilsleben, eine Wanderung zum Wasserturm, Besuche im Freibad, Filmvorführungen und eine Disco. Das Programm kam sehr gut an, alle haben mitgezogen und so für reichlich Spaß gesorgt.“

Das war jedoch „nur“ Teil eins im Gesamtprogramm. Der zweite Akt fand auswärts statt: „Es ging ja direkt weiter mit einer Projektwoche am Löderburger See, die von der Tenne unter Leitung von Jörg Schulz organisiert wurde“, berichtet Brandes. „Es wurden acht wundervolle Tage, denn der Löderburger See bietet ja eine rasante Fläche für Freizeitaktivitäten an und nicht nur einen wunderschönen See zum Baden,“ Tretbootfahren, Nachtrutschen, Stand-up-Paddling, Fotorallye, Volleyballturnier oder die täglich zur Verfügung stehende Hüpfburg waren nur einige der Angebote, die dafür sorgten, dass die Zeit des Aufenthalts viel zu schnell vorüber war. „Die Kinder packten nur ungern ihre Koffer, als es wieder nach Hause ging“, so Brandes.

Mit der Begeisterung im Rücken können beide DRK-Einrichtungen aber bereits jetzt schon verkünden: „Weil es einfach so toll war, haben wir für die Sommerferien 2022 gleich zwei Durchgänge im Piratendorf Löderburger See vereinbart.“ Auch damit war die Ferienbetreuung noch nicht vorbei. Teil drei fand wieder in der Eilsleber Zentrale statt – ohne Übernachtung, aber mit täglichem Erlebnisangebot. Simone Brandes: „So hatten wir auch in den letzten beiden Ferienwochen noch reichlich Kreativität, Sport, Spiel und Fahrten im Programm.“ Mal wurden Traumfänger gebastelt, mal entstanden Plüschtiere von eigener Hand. Ausflüge führten in den Tierpark Essehof und nach Marienborn in die Räuberhöhle.

„Besonders faszinierend für die Teilnehmer war der Abstecher in die Tenne nach Wanzleben zur Makerthek mit 3D-Drucker und Batikkunst“, berichtet Brandes. „Das bedarf einer schnellen Wiederholung in der kommenden Herbstferienfreizeit.“ Diese ist für die Woche vom 25. Bis 29. Oktober mit Übernachtung in Wanzleben geplant. Anmeldungen können ab sofort in der Tenne oder im Kinder- und Jugendzentrum Eilsleben erfolgen.

Brandes Bilanz: „Viele Kinder haben gleich nachgefragt, wann die nächste Ferienfreizeit stattfindet und hätten auch gern noch eine weitere Woche drangehängt. Solche Worte sind für uns als Betreuer immer wieder ein deftiges Lob, denn es bedeutet, dass alle sich wohlgefühlt haben und unsere Planung richtig war. Vielen Dank dabei auch an die Eltern für das Feedback uns gegenüber. Da ist Vertrauen ja immer ein wichtiger Aspekt.“

Volksstimme, 07.09.2021 (Ronny Schoof)

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news-161 Sat, 04 Sep 2021 09:43:00 +0200 Farbbeutel-Fest und jede Menge Programm /aktuell/presse-service/meldung/kropp.html DRK-Ferienfreizeit für Kinder und Jugendliche in Kroppenstedt 63 Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis Börde konnte die DRK-Begegnungsstätte Kroppenstedt zu ihrer Ferienfreizeit mit Übernachtung begrüßen. Auch unter Corona-Bedingungen hatten die Mädchen und Jungen zwischen 6 und 16 Jahren mit Abstand und Hygienekonzept viel Spaß, berichtete Einrichtungsleiterin Yvonne Kirchhoff. Geschlafen wurde in der Begegnungsstätte und in der Sporthalle des Ortes. Der Kroppenstedter Sportverein stellte zwei Zelte zur Verfügung, damit die Mahlzeiten der Teilnehmer im Freien eingenommen werden konnten. Die Kroppenstedt-GbR-Pächtergemeinschaft stellte, wie schon im vergangenen Jahr, auch in dieses Mal wieder eine Kaupe mit 8000 Liter Wasser zur Verfügung, damit die Planschbecken befüllt werden konnten. Die Pools luden die Kinder zum täglichen Badespaß ein.

„Mit Unterstützung zweier Busse vom Kranken- und Behindertenfahrdienst des DRK Kreisverband Wanzleben war es möglich, die Kinder und Jugendlichen zu unseren Ausflügen ins Freibad Großalsleben und nach Gröningen zur Paddeltour auf der Bode zu transportieren“, so die Einrichtungsleiterin. Weiterhin standen T-Shirt Gestaltung, Kinoabende, Lagerfeuer mit Stockbrot, Grillen, eine Poolparty sowie jede Menge Spiel und Spaß auf dem Programm der Ferienfreizeit.

Zu den Höhepunkten des Programms gehört noch ein besonderes Fest: „Mit unserem traditionellen Holi-Farbfest und Abschlussdisco ging die abwechslungsreiche Ferienwoche farbenfroh zu Ende“, sagte Yvonne Kirchhoff. Bei einem Holi-Farbfest, das auf eine indische Tradition zurückgeht, werden mit farbigem Pulver gefüllte Beutel so lange in die Luft geworfen, bis alle Teilnehmer in bunten Pastellfarben leuchten. Die Verbandsgemeinde Westliche Börde, der Landkreis Börde, die Stadt Kroppenstedt und die Eltern trugen neben dem Betreuerteam um Yvonne Kirchhoff, Lilli Wetzstein und Simone Kunze zum Gelingen der Ferienfreizeit bei.

Volksstimme, 03.09.2021 (Yvonne Heyer)

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news-160 Thu, 02 Sep 2021 09:31:00 +0200 Mit 100 Jahren auch digital auf der Höhe /aktuell/presse-service/meldung/mit-100-jahren-auch-digital-auf-der-hoehe.html Aus dem Leben einer Holländerin, die durch die Liebe Deutsche wurde Als die 20-jährige Wilhelmina auf einem Rummel im holländischen Culemborg mit ihrer Freundin in einen Autoscooter stieg, ahnte sie noch nicht, dass bei dieser Spaßfahrt die Weichen für ihr weiteres Leben gestellt werden würden. Auch nicht, als dann zwei deutsche Soldaten sie mehrmals mit ihrem Fahrzeug verfolgten und anrempelten – aus Spaß. Sie konnten sie auch nach der Fahrt nicht abhängen, und so lernte „Minchen“, wie sie gerufen wurde, ihren Fritz kennen, den sie schon 1942 heiratete.

Nun musste sich Minchen, die eigentlich Wilhelmina Henrika Marie Antonia heißt und mit Schlittschuhen, beim Turnen und Schwimmen sehr sportlich und lebenslustig unterwegs war, dem Ernst des Lebens stellen. Es passierte in diesen Kriegsjahren, dass man Mädchen und Frauen, die sich mit den deutschen Besatzern einließen, durchaus verachtete. Selbst ihre Verwandtschaft ging auf Abstand, obwohl auch ihr Vater Deutscher war und hier ein Elektrogeschäft betrieb.

Das zunehmende Kriegsgeschehen zwang die junge Mutter, inzwischen war Sohn Fritz-Werner geboren worden, Culemborg zu verlassen und in einen anderen Ort zu ziehen. Vater Fritz, der hier stationiert war, konnte nicht mit umziehen,

Im Juni 1944 entschloss sich das junge Paar, Minchen mit dem Kind nach Druxberge zu bringen, denn das war sein Heimatdorf, wo seine Eltern sie aufnahmen. Fritz musste an die Ostfront, Minchen auf den Acker. Aber in schwarzer Kleidung aufs Feld, daran konnte sie, die ein Leben in Fröhlichkeit und Farbigkeit liebte, sich nicht gewöhnen.

Bald aber kam Fritz verwundet von der Front zurück, 1947 wurde Tochter Johanna geboren, man plante Veränderungen für die Zukunft. Dazu gehörte die Rückkehr nach Holland. Die wurde auch für Minchen und die Kinder genehmigt, Vater Fritz versteckte sich unter den Kohlen auf dem Tender der Dampflok. Sie kamen auch gut an, Minchens Vater hatte schon für den Bäcker Fritz den Kauf einer Bäckerei ins Auge gefasst.

Doch schon nach wenigen Wochen packte Fritz dermaßen das Heimweh, nach Druxberge, dass die Familie wieder die Fahrt in die Börde antreten musste. Als sie dort dann auch noch in Eilsleben die Konsum-Bäckerei (vormals Zacharias) in der Bahnhofstraße übernehmen konnten, war die Freude groß.

Minchen, die in Holland eine kaufmännische Lehre in einer Zigarrenfabrik abgeschlossen hatte, reichte den Kunden über den Ladentisch nicht nur Brot, Brötchen oder „Tortschestüschen“ sondern stets Frohsinn und gute Laune kostenlos dazu. Sie qualifizierte sich dann nach zur Verkaufsstellenleiterin. 1981 gab sie dann den Schlüssel ab. Seit August 2013 ist sie Witwe.

Seit 13 Jahren lebt Wilhelmina Kühne in einer Wohngemeinschaft im Rot-Kreuz-Zentrum in Eilsleben. Tochter Hanni mit Mann Günter, die gleich gegenüber wohnen, Enkel Timo und Urenkelin Helena sind oft in Sichtweite, Hanni ist sogar täglich in der WG. Diese Besuche tun ihr immer sehr gut.

Weil sie die Geselligkeit liebt und noch hellwach im Kopf ist, hat sie dort auch keine Langeweile. Beim Kartenspiel und Bingo hat sie schon Preise gewonnen und als vor Corona das DRK das „Digitalcafé für Seniorinnen und Senioren“ eröffnete, war sie mit ihrem Tablet sofort dabei. Und das Digitale möchte sie auch heute nicht missen. Sie braucht es nicht nur zum Spielen, si liest darin auch die holländische Zeitung „Telegraaf“, im Fernsehen schaltet sie oft einen Sender von dort ein.

Der Blick dorthin ist ihr heute noch so wichtig wie damals in der DDR. Als sie füre Tochter Johanna (Hanni) eine Erklärung für die Schule unterschreiben sollte, dass bei Kühnes kein Westfernsehen geguckt wird, legte sie sich mit dem strengen Schulleiter Reinoß an: „Das unterschreibe ich nicht, das ist der einzige Sender, auf dem ich etwas über meine Heimat erfahre.“ Den Gesetzen nach ist Wilhelmina Henrika Marie Antonia Kühne durch ihre Heirat Deutsche. Heute, an ihrem Geburtstag, steht sie im DRK-Zentrum natürlich im Mittelpunkt. Ein Team von Helferinnen steht bereit, um ab 10 Uhr die Jubilarin und ihre Gäste umfassend zu betreuen. „Schon seit einigen Tagen war sie ganz schön aufgeregt“, erzählte Tochter Hanni.

Volksstimme, 01.09.2021 (Hartmut Beyer)

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news-159 Wed, 01 Sep 2021 15:05:19 +0200 Familienfest mit digitalem Thema /aktuell/presse-service/meldung/familienfest-mit-digitalem-thema.html Viele Mitmachaktionen für jung und alt Beim „Familienfest der Begegnung“ in der DRK-Begegnungsstätte stand kürzlich die „digitale Welt“ im Mittelpunkt. Die älteren Besucher konnten sich beispielsweise beim „Digitalen Engel – Deutschland sicher im Netz“ über digitale Angebote informieren. Den Besuchern wurden Möglichkeiten aufgezeigt, wie digitale Angebote das Leben älterer Menschen im Alltag bereichern und erleichtern können. Am Informationsstand „Digital Kompass“ des DRK-Kreisverbands Wanzleben wurde das Angebot „Digitalcafé“ vorgestellt. Dabei bearbeiteten Internetlotsen gemeinsam mit Senioren digitale Themen. Ziel war es, Senioren beim täglichen Umgang mit dem Internet und digitalen Angeboten zu unterstützen. Da dieses Angebot auch in der Begegnungsstätte geplant ist, konnten sich Interessierte auf einer Teilnehmerliste eintragen.

Für die jüngeren Besucher stand das Body+Grips-Mobil, ein Mitmach-Parcours mit Informations-, Wahrnehmungs- und Experimentierstationen, zur Verfügung, die auf die Themen „Gesunde Ernährung“, „Entspannung“, „Bewegung“ und „Suchtverhalten“ ausgerichtet waren.

Im Schminkpavillonwurden die Kinder in Schmetterlinge, Tiger oder Delfine verzaubert.

Für das leibliche Wohl sorgten die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter der Begegnungsstätte und des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ mit Getränken und Kuchen.

Volksstimme, 31.08.2021 (Yvonne Heyer)

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news-158 Sat, 21 Aug 2021 14:59:00 +0200 Kinder und Jugendliche aus der Region machen „See-Urlaub“ /aktuell/presse-service/meldung/kinder-und-jugendliche-aus-der-region-machen-see-urlaub.html Zehntes Feriencamp des DRK-Kreisverbands Wanzleben erhält einen großen Zuspruch/ Weitere Ferienangebote in Wanzleben Das Kinder- und Jugendzentrum der „Tenne“ des DRK Kreisverbandes Wanzleben hat bereits zum zehnten Mal das traditionelle Sommercamp angeboten. Die Reise ging zum Löderburger See. „Über 60 Teilnehmer erleben ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm“, berichtet der Leiter der „Tenne“, Jörg Schulz. Die Kinder kamen auch in diesem Jahr vorwiegend aus den Einzugsgebieten unseres Jugendzentrums und dem Kinder- und Jugendzentrum „Obere Aller“ in Eilsleben.

„Es handelt sich dabei um vorwiegend Kinder und Jugendliche aus benachteiligten sozialen Verhältnissen“, sagt Schultz. „Unser Grundanliegen war es, dass sich Teilnehmer aus allen sozialen Schichten nach diesem langen Lockdown wieder gemeinsam erholen können und dabei und soziale Kontakte pflegen oder gar neue aufbauen“.

Neben sportlicher und spielerischer Betätigung durften alle viel Baden und Schwimmen sowie ausführlich die Umgebung und die Natur des Löderburger Sees erkunden.

Tägliche kleine Wettbewerbe dienten der Teambildung und Motivation der Kinder und Jugendlichen. Alle hatten sichtlich Spaß bei der Sache- „Möglich gemacht wurde dieses Feriencamp durch die Förderung durch den Landkreis Börde und den DRK Kreisverband Wanzleben“, fügt Jörg Schulz hinzu.

In der kommenden Woche bietet das Kinder- und Jugendzentrum „Tenne“ eine ausgefüllte Ferien-Abschlusswoche mit vielfältigen Aktivitäten in Wanzleben an. So findet am Dienstag, 24. August, ein Neptunfest statt und am Mittwoch geht es dann in den Tierpark Essehof. „Anmeldungen dafür können noch kurzfristig erfolgen unter tenne-wzl(at)drk-wanzleben.de oder telefonisch unter der Nummer 039209/46772“, versichert der Leiter der „Tenne“

Volksstimme, 20.08.2021 (Christian Besecke)

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news-156 Thu, 19 Aug 2021 11:47:00 +0200 Dem Sommer fröhlich zugewunken /aktuell/presse-service/meldung/dem-sommer-froehlich-zugewunken.html Endlich wieder ein Kaffeenachmittag des DRK im Bürgerhaus in Langenweddingen Mit einem Vögelchen auf dem Kopf, mit bunten Tüchern und einem orangenen Baseball-Cap, mit Sommer- sowie Strohhüten kamen die Besucherinnen und der Besucher zum Kaffeenachmittag in das Bürgerhaus in Langenweddingen. Die Leiterin der DRK-Begegnungsstätte, Jutta Spurek, hatte sie eingeladen. Das Motto des Nachmittags lautete: „Ab in den Sommer“.

Jutta Spurek hatte zuvor den gesamten Saal sommerlich geschmückt. So standen auf den Tischen Vasen mit bunten Sommersträußen und andere mit jeweils mehreren kleinen Sonnenblumen darin. Unter den Keksen befanden sich auch Krokusplätzchen.

Thematisch organisiert Jutta Spurek solche Kaffeenachmittage, damit für die Besucherinnen und Besucher ein gewisser Anreiz entsteht, sich auf neue Themen einzulassen. „Meine Gäste hier in der Begegnungsstätte des DRK sollen ihre Nachmittage bewusst mitgestalten. Ich selbst mache diese Nachmittage nicht alleine. Das geschieht mit den Teilnehmerinnen zusammen. Darum ist es mir sehr wichtig, dass wir hier bei uns ein sehr abwechslungsreiches Programm haben. Nur dann gehen meine Gäste auch mit.“

Zum Glück spiele das Wetter genau jetzt mit, freute sich Jutta Spurek angesichts des Sonnenscheins. „Wir haben heute einen wunderbaren Sommertag. Da passt unser Motto absolut. Die Menschen sollen jetzt wieder aktiv spüren, dass wir vom DRK für sie da sind. In der Corona-Zeit waren wir das auch, aber eben nur im Hintergrund“, sagte Jutta Spurek. Natürlich habe auch sie ein Sommerutensil dabei: „Ich habe extra meinen schönen, bunten Sommerschal mitgebracht.“

Maria Marschall aus Langenweddingen hatte sich kleine Vogelflügel ins Haar gesteckt. „Bei mir fliegt der Vogel aus“, erklärte sie lachend der Runde. Zum ersten Mal bei einem Kaffeenachmittag mit dabei war Karin Goth. „Ich bin ein absoluter Newcomer. Solche thematisierten Kaffeenachmittage sind sehr schön, weil wir so eine Chance haben, zusammenzukommen. Der Heimatort ist wie eine Plattform. Jeder kennt jeden, und bei solchen Angeboten können wir uns bei Kaffee und Kuchen austauschen.“ Schön sei es auch, dass die Ausstellung des Heimatvereins immer noch im Saal aufgebaut sei. „So können wir uns das heute noch einmal intensiver anschauen.“

„Sehr schön ist so ein Kaffeenachmittag, gerade für uns Ältere. Sonst kommt man ja gar nicht mehr zusammen“, lobte ebenfalls Ursula Buchheister das Engagement Jutta Spureks.

Margot Kühne war begeistert, von der Idee Jutta Spureks einen Sommer-Kaffeenachmittag zu organisieren. „Das ist das Einzige. Sonst passiert hier ja nichts mehr. Wir freuen uns schon immer, wenn vier Wochen herum sind, und der nächste Kaffeenachmittag ansteht.“

Natürlich schauten sich die Gäste des Kaffeenachmittags im Bürgerhaus auch die Ausstellung des Heimatvereins zur Geschichte des Dorfes Langenweddingen an (die Volksstimme berichtete über die Eröffnung). „So eine Zusammenstellung zur Geschichte von unserem Langenweddingen ist ganz toll“, meinte Ilona Kuhfeld aus Langenweddingen, die eine Pause beim Kaffeenachmittag nutzte und sich die Schaukästen mit den Fotos anschaute. „Wenn man all die Fotos sieht, kommen die Erinnerungen zurück.“

Neben Kuhfeld stand Inge Harting, Auch sie betrachtete die Fotoboxen. „Ich bin in Langenweddingen geboren und große geworden. Manche Menschen auf den Fotos erkenne ich wieder, andere nicht. An die meisten der Geschäfte kann ich mich noch erinnern – eine sehr schöne Zusammenstellung der Geschichte Langenweddingens, sehr liebevoll.“ Jutta Spurek hatte für den Nachmittag auch ein kleines Programm vorbereitet. Zum einen gab es ein Bewegungsspiel, bei dem ihre Gäste immer aufstehen mussten, wenn ihr Name in einer Geschichte erwähnt wird. Zum anderen gab es eine Reihe von Hits, die A capella gesungen wurden. „Ich gebe dabei immer eine Zeile vor, und meine Gäste singen dann weiter.“

Viele der Gäste Jutta Spureks wussten dabei gar nicht, dass der Kaffeenachmittag im Vorfeld schon komplett auf der Kippe stand: „Von Freitag auf Samstag hatten wir hier in Langenweddingen einen fürchterlichen Regenguss. Auf mehreren Straßen sammelte sich das Wasser. Auch im Keller des Bürgerhauses stand das Wasser zehn Zentimeter hoch. Ich habe daraufhin sofort die Verwaltung der Gemeinde alarmiert. Der Schaden wurde kurzfristig behoben. Dafür möchte ich mich noch einmal bedanken. Wenn das nicht so schnell geklappt hätte, hätte ich den Kaffeenachmittag absagen müssen“, lobte Jutta Spurek den Einsatz und die Hilfe aus Osterweddingen.

Am Donnerstag, 23. September, findet ab 14 Uhr der nächste Kaffeenachmittag des Deutschen Roten Kreuzes im Bürgerhaus, Jubelberg 1, in Langenweddingen statt. Dann lautet das Motto: „Herbstlich willkommen“.

Volksstimme, 18.08.2021 (Udo Mechenich)

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news-157 Wed, 18 Aug 2021 12:04:00 +0200 MakerThek begeistert Ferienkinder /aktuell/presse-service/meldung/makerthek-begeistert-ferienkinder.html Zusammenarbeit mit dem DRK-Kreisverband Wanzleben wird ausgeweitet Der Andrang bei den Ferienspielen des DRK ist durchaus enorm zu nennen, denn in Eilsleben kamen allein 65 Kinder, um hier bei einer Premiere live dabei zu sein. Zu Gast war die MakerThek aus Wanzleben. Die Macher hatte ein breites Workshop-Angebot im Gepäck. „Für uns war dies ein Testlauf für die künftige Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendzentrum „Tenne“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben“, berichtet Maker-Manager Manfred Gramer.

Er, wie auch der Leiter der „Tenne“, Jörg Schulz, waren am Ende ganz begeistert von dem Tag mit den Kindern. „Das trifft aber auch auf die Kinder zu“, merkt Schulz an. „Sie waren sehr interessiert an dem Angebot und konnten sich mit den Möglichkeiten der digitalen Technik auseinandersetzen.“ Gramer und sein Team vermittelten den Teilnehmern der Workshops die neuen Erfahrungen auf spielerische Weise.

„Wir haben uns im Vorfeld abgesprochen und die Themen ausgewählt“, erläutert Manfred Gramer. „Gezeigt wurde, wie der moderne 3-D-Druck funktioniert und was man damit alles machen kann. Das hat die Kinder schon sehr interessiert.“ Zumal sich die Teilnehmer am Ende über Trillerpfeifen freuen durften, die sie auch behalten konnten.

Aber nicht nur dieser Teil des Workshops erwies sich als Volltreffer. So beschäftigten sich die Kinder auch mit sogenanntem haptischen Spielzeug. „Dafür ist die MakerThek natürlich eine echte Quelle, da wir über die entsprechenden Materialien verfügen“, sagt der Manager. „Es handelt sich dabei um Dinge, die man in die Hand nehmen kann, um das entsprechende Fingerspitzengefühl zu bekommen.“

So kamen Würfel und Ringe zur Anwendung. Beides musste auseinandergenommen und wieder zusammengefügt werden. „Was so einfach aussieht, kann ganz schön kompliziert werden, wenn man nicht die Lösungswege beschreitet“, erzählt Gramer schmunzelnd. „Auf jeden Fall schult der Umgang die Logik und erzeugt die entsprechende Aufmerksamkeit.“ Weiter im Programm waren auch technische Spielereien und das Schreiben von Programmen an Mini-Computer. „Für die Heranwachsenden ist es wichtig, schon beizeiten einen Bezug zur Digitalisierung herzustellen“, weiß Manfred Gramer. „Das sind die modernen Anforderungen, denen sich die Kinder schon jetzt stellen sollten.“ In ihrem weiteren Leben sei durchaus Kreativität gefragt.

Davon hat sich Jörg Schulz ebenfalls gut überzeugen können. „Wir freuen uns schon auf die weitere Zusammenarbeit mit der MakerThek“, sagt er. Die läuft auch schon seit dem gestrigen Montag. So reisten Gramer und sein Team zu den Ferienspielen der „Tenne“ an den Löderburger See, um auch dort die Teilnehmer mit Workshops zu begeistern.

Außerdem wurde die gesamte Bandbreite des MakeThek-Angebots vorgestellt. „Das hat so manches sogenannte Mauerblümchen aus der Reserve gelockt und zur Mitarbeit veranlasst“, schätzt der Manager ein.

Jörg Schulz hat das begeistert und die Zusammenarbeit geht ab September in eine weitere Runde. „Wir wollen direkt an der ‚Tenne‘ eine Gruppe aufbauen, die sich jeden Freitag trifft und an den Workshops teilnimmt“, blickt der Leiter voraus. „Anmelden können sich interessierte Kids ab sofort.“ Sollte der Zuspruch entsprechend sein, sei auch eine Erweiterung denkbar.

Manfred Gramer ist recht glücklich über die Fortschritte. „Der große Zuspruch hat dafür gesorgt, dass wir ganz schön in Bewegung gekommen sind“, sagt er. „Aber das ist ja auch gut so. Unsere Vorstellungen vom Bedarf sind aber schon jetzt übertroffen worden.“

Nach der kurzen Anlaufphase mit der ersten Premiere am Gymnasium (Volksstimme berichtete) und der Resonanz bei den Ferienspielen ist an einen möglichen Leerlauf nicht zu denken, denn es stehen die nächsten Termine an.

So gibt es Veranstaltungen mit dem Hort der Grundschule in der Bibliothek. In drei Online-Workshops hat Gramer zudem als Moderator fungiert. Dabei drehte es sich um die Erstellung der Internetpräsenz der MakerThek. „Wir werden daran regelmäßig weiterarbeiten“, versichert er. „Nach wie vor können sich Interessenten melden, die da mitmachen wollen.“

Das funktioniert ganz einfach, denn die Internetseite ist schon aufrufbar unter makerthek.com. Auf ihr sind die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme hinterlegt. „Mit Workshops wird der Entstehungsprozess weiter von uns begleitet“, sagt der Manager. „Den Logowettbewerb haben wir übrigens noch einmal bis zum 26. August verlängert und erhoffen uns dadurch noch weitere Ideen.“ Die haben die Macher auch und darum schon neue Workshops in Vorbereitung, die sich mit dem Erstellen von Drucksachen und dem Bedrucken von T-Shirts beschäftigen. In die Region hinaus kann die MakerThek auch bald schon mobil fahren. Das dafür benötigte Makermobil wird wohl zum Monatsende zum Einsatz übergeben. Das ist auch notwendig, denn nach den Ferien beginnt der Einsatz an den Schulen in der Region. Das Pilotprojekt wird durch den „Fonds hochdrei“ der Kulturstiftung des Bundes insgesamt mit 200 000 Euro gefördert, wovon die Stadt Wanzleben-Börde 20 000 Euro trägt. Die Förderung ist am 1. Januar 2021 gestartet worden und bis zum 31. Dezember 2022 befristet. Die Leitung des Projektes hat die Stadt- und Kreisbibliothek Wanzleben.

Volkstimme, 17.08.2021 (Christian Besecke)

 

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news-155 Tue, 10 Aug 2021 15:35:00 +0200 Junge Teilnehmer zeigen ihr Können /aktuell/presse-service/meldung/junge-teilnehmer-zeigen-ihr-koennen.html Bandcampus an der Wanzleber „Tenne“ endet mit einer Vorstellung vor Publikum Eine ganze Woche lang haben 26 ausgewählte Kinder im Alter von 9 bis 14 Jahren aus vier verschiedenen Schulen der Börde nehmen an einem Bandcampus in der „Tenne“ in Wanzleben teilgenommen. Dabei handelte es sich um ein Kooperationsprojekt der Kreisvolkshochschule im Programm „Kultur macht stark“, der AWO Netzwerkstelle „Schulerfolg sichern“ und fünf Schulsozialarbeiterinnen des Paritätischen. Beteiligt waren auch zwei Musikpädagogen. Am Freitag gab es den Höhepunkt mit einem Auftritt vor Gästen in der „Tenne“. Dabei zeigten die Teilnehmer, was sie so alles gelernt haben. So spielte die Band ein einstudiertes Lied und auch die Tanzgruppe führte ihr Können vor. Beifall gab es von den anwesenden Eltern, Verwandten und Bekannten der Kinder.

Im Rahmen des einwöchigen Workshops befassten sich die 26 Kinder und Jugendlichen damit, kreative Lösungen zu finden. Außerdem standen ein respektvoller und freundlicher Umgang mit einander im Fokus. Ziel des Talentcampus war es auch ein Ziel, die soziale Kompetenz der Kinder und Jugendlichen sowie ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Darauf nahmen auch die beteiligten Schul-Sozialarbeiter entsprechenden Einfluss. Somit war nicht nur die reine musikalische Weiterbildung gefragt. Die Musikpädagogen führten die Kinder in die Musiktheorie und Musikgeschichte ein, wobei das Kennenlernen verschiedener Instrumente und die Bandgründung im Mittelpunkt stand.

Das alles haben die Teilnehmer gut gemeistert und allen hat es offensichtlich viel Spaß gemacht. Das schätzt auch Annika Reinert, Schulsozialarbeiterin Sekundarschule Wanzleben so ein. Zum Abschluss konnten das auch die Eltern und Verwandten sehen und sie spendeten entsprechend Beifall für die Vorführungen.

Volksstimme , 09.08.2021 von Christian Besecke

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news-154 Mon, 09 Aug 2021 11:12:00 +0200 Impfen ohne Voranmeldung /aktuell/presse-service/meldung/impfen-ohne-voranmeldung.html Offener Impftermin in Wanzleben und Eilsleben In Kooperation mit dem Landkreis Börde bietet der DRK-Kreisverband Wanzleben in Eilsleben und Wanzleben erstmals an Sonnabenden Impfaktionen an. Insbesondere ist das Angebot an die Berufstätigen gerichtet, die in der Woche kaum oder keine Gelegenheit haben, sich impfen zu lassen. Die Teilnahme ist ab dem zwölften Lebensjahr möglich, aber nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten. Geimpft wird das Vakzin von Biontech/Pfizer. Es sind Erst- und Zweitimpfungen möglich, ebenso wie die Zweitimpfung mit Biontech/Pfizer nach einer Erstimpfung mit Astrazeneca. Die Termine sind ohne vorherige Anmeldung möglich. „Wichtig ist, die Krankenkassenkarte und den Impfausweis mitzubringen“, betont Stephan Dill, Abteilungsleiter Hilfsgesellschaft Kinder, Jugend und Soziales des DRK Wanzleben. Die Angebote richten sich an alle Interessierten Bürger auch aus anderen Regionen.

Termine:
Rot-Kreuz-Zentrum „Obere Aller“
21. August, 10 bis 15 Uhr

Soziales Zentrum „Alter Bahnhof“ Wanzleben
14. August, 10 bis 15 Uhr
11. September, 10 bis 15 Uhr

Volksstimme, 09.08.2021 (Christian Besecke)

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news-153 Sun, 08 Aug 2021 11:02:00 +0200 Helfer für den Sanitätsdienst werden händeringend gesucht /aktuell/presse-service/meldung/helfer-fuer-den-sanitaetsdienst-werden-haenderingend-gesucht.html Die Ausbildung zum ehrenamtlichen Sanitäter wird ab dem Herbst wieder von DRK-Kreisverband Wanzleben angeboten. Das hat seinen Grund, denn der Bedarf ist groß, zumal im zurückliegenden Jahr niemand ausgebildet werden konnte und der Zuspruch 2019 doch etwa mau ausgefallen ist. Motivierte Menschen dafür zu finden ist nicht einfach. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass es nicht immer knallen, brennen oder gar die Erde beben muss, um auf die Unterstützung engagierter ehrenamtlicher Sanitäter angewiesen zu sein. Während des Corona-Lockdowns haben in ganz Deutschland Sanitäter des Roten Kreuzes hilfebedürftigen Menschen in der schweren Zeit geholfen. Zudem sind die Helfer eine unverzichtbare Stütze für die Impf- und Testaktionen.

„Aber auch die aktuellen Flutkatastrophen insbesondere in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zeigen auf, wie verletzlich unsere moderne Zivilgesellschaft ist“, sagt Stephan Dill, Abteilungsleiter Hilfsgesellschaft sowie Kinder und Jugend beim Kreisverband Wanzleben.

Die Helfer des Sanitätsdienstes Wanzleben sind wirkliche Allrounder. Die medizinische Absicherung von Veranstaltungen wie in der Motorsport Arena Oschersleben gehört genauso zu ihren Aufgaben, wie der Einsatz bei Reitturnieren und Volksfesten. Dazu kommen dann noch Hochwasser, Zugunglücke oder auch Evakuierungen ganzer Stadtteile wegen Bombenfunden. Beispiele dafür gibt es genug in der jüngeren Vergangenheit. „Wir brauchen gar nicht das Hochwasser im Westen Deutschlands zu bemühen“, sagt Dill. „Ein Blick auf Zugunglücke in Hordorf oder auf der Strecke Eilsleben/Ummendorf oder einen Chemieunfall in Barleben genügt völlig.“ Aber auch beim Sturm Kyrill, einem Reisebusunfall oder der Evakuierung einen Pflegeheims, immer waren die Helfer des DRK-Kreisverbandes Wanzleben mit dabei oder zumindest in Bereitschaft gestellt.

Das hat seinen Grund, denn der Kreisverband Wanzleben übernimmt die Absicherung bei Schadensereignissen im gesamten südlichen Landkreis und hilft auch schon mal in Nordbereich aus. Das geschieht über den Sanitätszug. Er kommt zum Einsatz, wenn die normalen Rettungsdienste den gesamten Bedarf nicht mehr leisten können. Dann geht es auch um Verletztentransporte, die medizinische Versorgung der Bevölkerung, die Errichtung von Behandlungsplätzen. Sanitätsdienstgruppen können dann vor Ort entsprechend eingesetzt werden.

Auf Grund der Vielzahl seiner Aufgaben und der natürlichen Fluktuation braucht eben dieser Sanitätszug als taktische Einheit des Sanitätsdienstes jedes Jahr neue Helfer, um die Einsatzbereitschaft zu sichern. „Leider ist der Grundlehrgang im Jahr 2020 coronabedingt ausgefallen“, erläutert Stephan Dill. „Auch haben wir im Jahr 2019 nur sechs Teilnehmer ausbilden können.“

Nun hofft das DRK auf viele Teilnehmer für den Grundlehrgang 2021. Grundsätzlich kann jeder Interessierte ab dem 16. Lebensjahr daran teilnehmen. Für Menschen, die im Anschluss aktiv im Sanitätsdienstlehrgang mitwirken wollen, ist die Teilnahme in jedem Fall kostenlos. „Selbstverständlich sind auch die Kameraden der Feuerwehren und des Technischen Hilfswerkes gern gesehen“, betont Dill. „Der große Bedarf an Nachwuchs stellt einen Riesenproblem dar. Das muss man einmal so sagen.“

Für mehr Informationen oder eine Teilnahmeanmeldung, sind die Mitarbeiter des DRK Wanzleben jederzeit unter der Telefonnummer 039209/6390 erreichbar. „Der Sinn ist es, den Menschen in einem Gefahrenfall schnellstmöglich aktiv zu helfen und die Bevölkerung entsprechend zu versorgen“, so der Abteilungsleiter.

Termine:
Helfer-Grundausbildung (24. bis 26. September)
Sanitätsdienstausbildung, Module I – III (8. bis 10. Oktober)
Sanitätsdienstausbildung, Module IV - VI1 (5. bis 17. Oktober)

Volksstimme, 07.08.2021 (Christian Besecke)

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news-152 Wed, 04 Aug 2021 10:42:26 +0200 Dauerstrammen glückt die Revanche beim Sommerfest in Wormsdorf /aktuell/presse-service/meldung/dauerstrammen-glueckt-die-revanche-beim-sommerfest-in-wormsdorf.html Etwas sommerlicher hätte es gern sein dürfen beim Sommerfest des DRK-Ortsvereins Wormsdorf. Doch letztlich taten Wind und Wolken der heiteren Stimmung im Sand und um das Beachvolleyballfeld herum keinen Abbruch. Der Siegesjubel des jungen Sextetts „Ajax Dauertramm“ war nicht die einizige stürmische Begleiterscheinung bei der elften Auflage des Wormsdorfer Beach-Cups. Ein hartnäckig böiger Wind stellte die Teilnehmer im Sand stetig vor spieltechnische Herausforderungen und ließ auch die Bühnentraverse neben dem Feld gehörig klappern und wedeln. Das Beachvolleyballturnier war einmal mehr die Hauptattraktion beim DRK-Sommerfest. Und da 2020 in dieser Hinsicht völlige Flaute geherrscht hatte, nahm man nun die windige Sause an der Begegnungstätte allenthalben gern in Kauf.

So bilanziert denn auch Turnierleiter Guido Fellgiebel vom DRK-Ortsverein erleichtert: „Nach dem Jahr Corona- Unterbrechung konnten sowohl das Sommerfest als auch der Beach-Cup stattfinden. Ich denke, das war für alle das Wichtigste, unabhängig vom Wetter. Und nicht nur der Wind war an diesem Tag zum Teil recht stürmisch, auch die Jungs von Ajax Dauerstramm stürmten regelrecht das Siegertreppchen und jagten dem Titelverteidiger, den Waschbären aus Magdeburg, den Wanderpokal ab.“

Für die „Dauerstrammen“, die ihrem Namen zumindest während des Turniers glücklicherweise nicht gerecht wurden und es so nüchtern wie gekonnt absolvierten, bedeutete der Triumph nach zuvor zwei zweiten Plätzen in Folge zudem eine geglückte Revanche, denn bei der Jubiläumsauflage des Beach-Cups 2019 hatten sie im Finale gegen die Waschbären noch das Nachsehen. Für die ebenfalls traditionell erfolgreichen Sandwühler aus der „Voll am Ball“-Gruppe blieben diesmal die Plätze drei und fünf. Dazwischen reihte sich die einheimische Riege der Wormsdorfer um Turnierleiter Fellgiebel ein.

Chancenlos im Pokalgeschehen, jedoch mit bester Laune ausgestattet und mit sichtlich viel Spaß bei der Sache, bekam der Feuerwehrmanntrupp aus Eilsleben den Trostapplaus bei der Siegerehrung, und auch dem mit Abstand jüngsten Team, den Jungs von „Energie Kopfnuss“, wurde anerkennend bescheinigt, dass sie sich achtbar gegen die „Großen“ geschlagen hatten.

Wer noch zu klein war für Beachvolleyball und Geselligkeit am Ausschank, fand vergnügliche Abwechslung auf der Riesenrutsche oder im Planschbecken, ließ sich ein Glitzertattoo auf die Haut malen und genoss Eis und süße Muffins – für all dies hatte der DRK-Ortsverein mit seinen rührigen Mitgliedern gesorgt.

Frohen Mutes blickte Guido Fellgiebel nach dem gelungenen Fest somit nach vorn: „Wir sehen uns wieder – im Sommer 2022!“ Das Kapitel Beachvolleyball ist damit aber für dieses Jahr noch nicht geschlossen. Noch den ganzen Restsommer wird an der Wormsdorfer Begegnungsstätte gepritscht und gebaggert – offen für jedermann, immer mittwochs ab 18 Uhr.

Volksstimme, 04.08.2021 (Ronny Schoof)

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news-151 Sat, 31 Jul 2021 09:40:00 +0200 Senioren wollen bessere Pflege der Grünanlagen /aktuell/presse-service/meldung/senioren-wollen-bessere-pflege-der-gruenanlagen.html Welche Neuigkeiten aus der Gemeinde es bei der Kaffeerunde des DRK in Osterweddingen gab Zur ersten Kaffeerunde nach langer Corona-Pause begrüßte kürzlich die Mitarbeiterin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Jutta Spurek, Senioren in der DRK-Begegnungsstätte in Osterweddingen. Künftig werde es wieder jeden dritten Nachmittag im Monat ab 14 Uhr solch eine Möglichkeit zum Beisammensein geben. Auch an den Terminen für das Schlachtefrühstück arbeite sie. „Die Menschen wollen wieder zusammen sein. Sie suchen das Gespräch miteinander. Sie brauchen den Austausch untereinander“, betonte Spurek.

Für diesen ersten Anlauf hatte Jutta Spurek als Gast den Fachbereichsleiter „Inneres, Ordnung, Soziales“, Steffen Globig, gewinnen können. Außerdem kam Osterweddingens Ratsmitglied Marco Falkenberg aus Interesse vorbei. Der Experte aus der Verwaltung schilderte vorneweg den Besuchern der Kaffeerunde einige aktuelle Projekte und Nöte der Verwaltung.

„Bei der Kindertagesstätte in Langenweddingen kann man schon erahnen, wie schön sie sein wird. Aber dieser Neubau zeigt auch, wo es hingeht. Die Kitas in den anderen Dörfern sind auch schon voll. Die Menschen ziehen aufs Land. Mit ihnen wächst der Bedarf an Kinderbetreuung“, so Globig.

Auch die Grundschule in Osterweddingen platze schon aus allen Nähten, sagte Globig. „Gegenüber der Schule soll jetzt eine neue Turnhalle gebaut werden und oben drauf kommen Räume für einen Hort. Das hat der Gemeinderat beschlossen.“

Die Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Osterweddingen, Margitta Falkenberg, dankte im Namen der Senioren der Verwaltung für den „Service rund ums Impfzentrum in der Langenweddingener Sporthalle. Wir waren voll zufrieden mit dem Angebot.“ Das sei auch ein Kraftakt gewesen, gestand Globig ein, der Fahrdienst zusammen mit dem Osterweddingener Sportverein, der Kirche und Freiwilligen habe Kraft gekostet. „Aber es gab kaum Wartezeiten. Alle haben es gut überstanden“, resümierte der Fachbereichsleiter. Aktuell seien über 55 Prozent der Sülzetaler geimpft.

Christa Zimmermann wollte von Globig wissen, wer für die Pflege der Grünanlagen verantwortlich sei. Darunter würden die Dörfer sehr leiden. Da müsse mehr getan werden.

Die Länge des Einsatzes in den Orten des Sülzetals richte sich nach der Einwohnerzahl. Problem sei es aber, dass die Gemeindearbeiter auch für die Gewerbegebiete zuständig seien. Diese Zeit fehle ihnen in den Orten. Man könne die Betriebe in den Gewerbegebieten nicht verpflichten, sich daran zu beteiligen.

Einmal bei den Gewerbetreibenden angekommen, sprach Spurek das Thema Gewerbesteuer an. Es sei ein Unding, dass die großen Unternehmen diese woanders bezahlen könnten, wo die Sätze geringer sind. „Gerade bei den kleinen, lokalen Unternehmen wächst hier viel Unmut.“ Hier zeigte Fachbereichsleiter Globig Verständnis.

„Die Bushaltestelle an der Bank in Osterweddingen ist ein Schandfleck“, empörte sich Besucherin Zimmermann, „da gibt es kein Dach und auch keine Seitenwände.“ Falkenberg kennt dieses Problem. „Das Ordnungsamt wird dem nicht Herr. Da fehlen die Verursacher für den Vandalismus und auch für die Schmierereien.“

Jutta Spurek bat um Verständnis für die Polizeibeamten. Die könnten nicht überall vor Ort zu jeder Zeit sein. Sie schlug eine Verschiebung der Arbeitszeit in die Abendstunden vor. Dann seien effektivere Kontrollen möglich. Mit Blick auf Globig bat sie hier um Klärung.

Volksstimme, 30.07.2021 (Udo Mechenich)

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news-150 Sun, 25 Jul 2021 10:21:00 +0200 Märchenhafter Nachmittag /aktuell/presse-service/meldung/maerchenhafter-nachmittag.html Kaffeerunde beim DRK in Langenweddingen Kürzlich verbrachten die Senioren aus Langenweddingen in der Begegnungsstätte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) gemeinsam einen märchenhaften Nachmittag. Fabeln aus der Kindheit spielten dabei eine besondere Rolle. Als Tischdekoration dienten Stroh, Äpfel und vieles mehr, das die Märchenatmosphäre verstärkte und Hinweise auf ein Märchen lieferte.

Welche Märchen verbergen sich wohl dahinter? Es gab einen Schneemann. Ein Fläschchen Wein. Einen Kuchen. Jede Menge Wackersteine und Lebkuchen. All diese Dinge spiegelten die Märchenwelt wieder.

„Alle Teilnehmer waren hellwach und konnten natürlich alles zuordnen“, berichtet die Leiterin der DRK-Begegnungsstätte, Jutta Spurek, „da es zu manchen Märchen auch Liedtexte gibt, wurden diese auch gesungen.“ Kaffee und Kuchen rundeten den schönen Nachmittag ab.

Schon jetzt kann der Termin des nächsten Treffens vorgemerkt werden. Es ist Donnerstag, 12. August. „Unser Thema für diesen Nachmittag steht jetzt schon fest. Es lautet: Sommer, Sonne, Partyzeit“, kündigt die DRK-Mitarbeiterin Jutta Spurek an.

Volksstimme, 24.07.2021 (Udo Mechenich)

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news-149 Tue, 13 Jul 2021 09:44:18 +0200 Alter Bahnhof macht seine Pforten noch in diesem Monat wieder auf /aktuell/presse-service/meldung/alter-bahnhof-macht-seine-pforten-noch-in-diesem-monat-wieder-auf.html Es ist soweit: Das soziale Zentrum „Alter Bahnhof“ in Wanzleben bietet wieder Veranstaltungen an. Wenngleich auch weiter Hygieneregeln beachtet werden müssen, geht das DRK damit auf den vorhandenen Bedarf bei den Menschen ein. Speziell die Möglichkeit für die Bürger, sich endlich wieder in gewohnter Umgebung zu treffen, steht dabei im Mittelpunkt. Barbara Schürmann, die Leiterin des DRK-Zentrums „Alter Bahnhof“ in Wanzleben, atmet sichtlich auf beim Termin mit der Volksstimme. „Wir öffnen wieder für Veranstaltungen und Treffs“, sagt sie. Das sei auch bitter nötig, denn die Besucher des Zentrums hatten über den harten Lockdown genügend darben müssen.

„Das wissen wir aus den vielen Gesprächen, die wir bei der Tafelausgabe geführt haben oder bei Begegnungen im Ort“, berichtet die Leiterin. „Für die Menschen war es ein harter Einschnitt, dass sie sich nicht mehr begegnen konnten und dass unsere umfangreichen Angebote von heute auf morgen ausfallen müssten“. Es gebe zwar etliche bedürftige Familien, aber eben auch viele Alleinstehende, die praktisch mit einem Mal alle Kontakte abbrechen mussten und damit schwer klar gekommen sind.

„Daher freuen wir uns mindestens ebenso, dass ab Montag, 19. Juli, die Begegnungsangebote wieder möglich sind“, betont Barbara Schürmann. „Wer noch nicht den vollständigen Impfschutz hat oder keine geheilte Coronainfektion vorweisen kann, hat die Möglichkeit, sich bei uns kostenlos vor den Veranstaltungen testen zu lassen.“

Am Starttag trifft sich von 13 bis 15 Uhr wieder der Kreativ- und Klönclub bei Kaffee und Kuchen. Weiter geht es dann immer wöchentlich. Von Mittwoch, 21. Juli an gibt es immer von 14 bis 15 Uhr Spiel, Spaß und Sport sowie Meditation unter Anleitung von der Reikimeisterin Regine Buchert. Zu dem Wochenangebot sollten die Teilnehmer warme Socken und eine Decke mitbringen.

Am selben Tag öffnet auch wieder das beliebte „Café grenzenlos“ von 15 bis 17 Uhr. Das durchaus sehr gemütliche Beisammensein bei Kaffee und Kuchen wird dann wieder jeden Mittwoch angeboten. Die Beförderung zu einem Vortrag von Claudia Schreiner im Magdeburger Elbauenpark wird ebenfalls vom DRK angeboten. Der Vortrag dreht sich um Kräuter und deren Verwendungsmöglichkeiten. Der Zeitraum im Elbauenpark wird von 10 bis 15 Uhr angegeben.

Eine ganz große Nummer dürfte das Familienfest mit Flohmarkt am 4. September werden. „Hierbei handelt es sich um eine unserer beliebtesten Veranstaltungen, und es gab schon zahlreiche Nachfragen dazu“, sagt die Leiterin. „Ja, wir bieten es auch in diesem Jahr wieder auf dem Gelände des Alten Bahnhofs an.“ Bei Interesse kann ab sofort auch schon ein Stand angemeldet werden. Genauere Informationen gibt es, wenn die Planungen fertiggestellt sind. „Da nur eine begrenzte Teilnehmeranzahl möglich ist, erbitte ich entsprechende Anmeldungen im sozialen Zentrum unter Telefon 039209/63 90 oder persönlich bei Ilona Wackernagel“, betont Barbara Schürmann.

Auch bei der Tafelausgabe gibt es alsbald Lockerungen, so dass Besucher wieder die Räume betreten können – unter Einhaltung der Hygieneregeln und in einer angemessenen Anzahl.

Volksstimme, 07.07.2021 (Christian Besecke)

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news-148 Thu, 08 Jul 2021 09:40:00 +0200 Senioren in Langenweddingen treffen sich zum Gespräch mit Politikern /aktuell/presse-service/meldung/senioren-in-langenweddingen-treffen-sich-zum-gespraech-mit-politikern.html „Das ist schon die halbe Miete für mich als Bürgermeister des Sülzetals, wenn es solche Möglichkeiten des direkten Austausches mit den Bürgern gibt“, sagte Jörg Methner zum Einstieg in das Gespräch beim Kaffeenachmittag des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Bürgerhaus in Langenweddingen. Zusammen mit dem Leiter des Fachbereichs Ordnung, Sicherheit und Soziales, Steffen Globig, stellte er sich den Fragen der Besucherinnen. Ob sie denn schon den Spatzen an der Wand der neuen Kindertagesstätte (Kita) gesehen hätten, wollte Methner gleich zu Beginn von den Besucherinnen wissen. „Ja klar“, wurde ihm da lautstark geantwortet, „das sieht wunderbar aus.“

Wie viele Kinder dort künftig betreut werden könnten, wollte Besucherin Karin Zeiss von Methner wissen. „Das sind nicht mehr nur 86, sondern weit über 100. Überall gibt es den Negativtrend bei den Kinderzahlen. Bei uns im Sülzetal nicht. Die Zahlen sind richtig gut. Ich freue mich richtig auf die Eröffnung“, verriet Methner.

Ob denn die Parkplatzfrage geklärt worden sei, fragte Besucherin Margot Kühne. „Das ist sehr schwer. Gleich vor der Kita können wir nur drei bis vier Parkplätze anbieten. In der Straße ,Am Rennberg' können wir eventuell noch welche auf der Straße einzeichnen“, kündigte der Verwaltungschef an.

Margit Reisener und Bärbel Malek lobten die Impfkampagne im Sülzetal, das sei „gut organisiert und sehr schön gewesen“. Methner kündigte dazu an, dass er alle ehrenamtlichen Helfer zum Dank für ihren Einsatz zum Essen einladen werde.

Bärbel Malek wollte von Methner dann noch wissen, wann der Neubau der Grundschule in Altenweddingen beginne. „Da sind wir dran“, versicherte ihr Methner, „wir bewegen mit all unseren Projekten aktuell über 16 Millionen Euro.“

Eines der Vorhaben sei unter anderem das altersgerechte Wohnen im Buschhof, womit noch in diesem Jahr begonnen werde, sagte Methner. So etwas sei auch in Langenweddingen sinnvoll, hieß es dazu. „Dazu brauchen wir aber eine Fläche, die wir derzeit in Langenweddingen nicht haben“, meinte Methner.

Alle Besucherinnen waren sich einig, dass die Sanierung der Tränke in Langenweddingen rundherum gelungen sei. „Das war total schlammig dort. Das ist sehr schön geworden“, urteilte Margot Kühne. Einen Sponsor für ein Entenhaus habe er auch schon gefunden, berichtete Methner den Damen im Bürgerhaus. In der Mitte des Teiches sei schon eine Kette am Boden verankert, an der dieses dran hängen werde. Auch die Bänke würden noch folgen und dann sei die Sanierung des Teiches abgeschlossen.

Ob denn auch Bänke an der „Bauernwand“ aufgestellt werden könnten, fragte Margot Kühne nach. Gerade für die älteren Bewohner sei dies enorm wichtig, denn diese Straße sei sehr lang. Methner notierte sich diesen Hinweis und versprach, es in der Verwaltung zum Thema zu machen.

Mit einer kuriosen Anmerkung sorgte Fachbereichsleiter Globig für Erstaunen und Freude unter den Besucherinnen. „Jetzt haben wir auch wieder einen Storch in Langenweddingen. Wenn mich nicht alles täuscht, hat der auch schon drei oder vier Junge in seinem Nest.“ Ganz so neu war diese Info für Besucherin Waltraud Warnecke nicht: „Der hat schon an mein Fenster geklopft.“

Wie es um die Ausbesserung von Straßen stehe, hinterfragte Besucherin Reisener. Da gebe es so viele Beispiele, wo was gemacht werden müsse. „Das ist eine oft gestellte Frage“, gab Methner zu, „hier mussten wir Prioritäten setzen und haben uns zunächst für solche Aufgaben wie beispielsweise den Neubau der Kita hier in Langenweddingen entschieden. Nun sind bei den Straßen die Ortschaftsräte gefragt. Sie sollen an den Gemeinderat eine Liste mit den vor Ort wichtigsten Straßen geben. Sicher ist jedoch schon jetzt, dass dann die Mittel, die uns Magdeburg zur Verfügung stellt, dafür nicht ausreichen werden.“ Hier sei jedoch das Land in der Pflicht, seinen Aufgaben nachzukommen. „Wir haben so viele Projekte – Kitas, Schulen, Teichsanierungen, Feuerwehren –, hier muss Magdeburg liefern.“

„Solche Gespräche mit dem Bürgermeister der Gemeinde und der Verwaltung sind immens wichtig. Wir brauchen einen intensiven Austausch zwischen dem Rathaus und den Bürgern“, betonte die Leiterin der Begegnungsstätte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Langenweddingen, Jutta Spurek, nach dem Gespräch. Die Menschen müssten bei den Entscheidungen in der Verwaltung mitgenommen werden. „Bei solchen Gesprächen haben die Besucher die Möglichkeit, ihre Ideen an die Verwaltung weiterzugeben. Hier vor Ort wissen die Menschen doch viel besser, wo der Schuh im Ort drückt“, so Spurek, „die Fragen wurden heute entweder sofort von Bürgermeister Methner oder dem Fachbereichsleiter Globig beantwortet oder aber sie nehmen sie mit und machen es zum Thema bei der nächsten Sitzung des Gemeinderats.“

„Das war eine gelungene Informationsveranstaltung. Die Besucherinnen haben sich gefreut, dass wir da waren und ihnen Informationen aus erster Hand geliefert haben“, urteilte der Bürgermeister Jörg Methner im Anschluss an das Treffen.

Hier habe der Austausch stattgefunden, den die Menschen im Sülzetal von ihm erwarten würden, versicherte Sozialdemokrat Methner. „Sie wollen immer auf dem Laufenden gehalten werden. Bei solchen Terminen haben wir die Chance, offen und zeitnah, ehrlich und ohne Zeitdruck über die Entwicklungen im Sülzetal zu sprechen. Das kam wieder einmal super an.“

Volksstimme, 07.07.2021 (Udo Mechenich)

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news-147 Sat, 26 Jun 2021 15:40:00 +0200 Endlich: Kaffeenachmittag mit vielen Neuigkeiten /aktuell/presse-service/meldung/endlich-kaffeenachmittag-mit-vielen-neuigkeiten.html Wiedersehen beim Deutschen Roten Kreuz in der Begegnungsstätte in Langenweddingen Die Türen in der Begegnungsstätte Langenweddingen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) haben sich wieder für die Besucher geöffnet. „Voller Freude machten sich die Teilnehmer auf den Weg, um gemeinsam, mit einigen Gleichgesinnten, einen gemütlichen Nachmittag zu verbringen“, berichtet die Leiterin der DRK Begegnungsstätte, Jutta Spurek.

Spurek begrüßte all ihre Gäste nach langer Pause ganz herzlich. Auch der Bürgermeister der Gemeinde Sülzetal Jörg Methner, ließ sich den Neustart nicht nehmen und war nach Langenweddingen zum DRK gekommen. „Nach so langer Zeit geht es nun hier wieder los. Da ist es doch klar, dass ich beim ersten Mal dabei bin.“

In den Gesprächen sei deutlich geworden, dass alle glücklich sind, endlich wieder miteinander schwatzen zu können, erklärt Jutte Spurek. Die Gäste freuten sich, die neuesten Nachrichten aus dem Dorf und dem Sülzetal zu erfahren. „Für alle Teilnehmer ist schon jetzt klar, dass sie auch bei den nächsten Veranstaltungen wieder mit dabei sein werden.“

Dass bei den Veranstaltungen des Deutschen Roten Kreuzes die Einhaltung der gültigen Hygienebestimmungen notwendig ist, ist für die Mehrheit überhaupt kein Problem. „Endlich dürfen wir uns wieder treffen, gern mit vorschriftsmäßigen Maßnahmen. Es wird besser und besser“, sagte Besucherin Maria Marschall. Kaffee, Kuchen und kühle Getränke belohnten die Gäste für langes Warten.

Volksstimme, 25.06.2021 (Udo Mechenich)

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news-145 Sat, 19 Jun 2021 16:52:00 +0200 Bereitschaft auf stabilem Niveau /aktuell/presse-service/meldung/bereitschaft-auf-stabilem-niveau.html DRK-Kreisverband zieht eine Zwischenbilanz zu den Blutspenden im laufenden Jahr Die Spendenbereitschaft der Menschen liegt bislang auf dem Niveau des Vorjahres. Das sind 21 Spender pro Termin. Allerdings sind die Bestände an Blutkonserven durch die derzeitige Corona-Pandemie nicht eben üppig. Daher freuen sich die Mitarbeiter des DRK über jedes neue Gesicht, welches sie bei den Terminen begrüßen können.

Unter den bislang erschienen Bürgern im Jahr 2021 waren immerhin 38 Erstspender bei bislang 22 Veranstaltungen. Im Jahresverlauf wird sich die Zahl der Spendentermine noch auf 53 erhöhen. In Hohendodeleben gab es noch keinen Termin. Die für Februar geplante Veranstaltung musste aufgrund der extremen Schneemassen ausgefallen.

Jährlicher Höhepunkt für die Teilnehmer ist übrigens im DRK-Kreisverband Wanzleben der Weltblutspendetag am 14. Juni. Der muss auf das kommende Jahr verschoben werden. Dann gibt es eine offizielle Würdigung der bisherigen Leistungen. „Im zurückliegenden Jahr wurde bemerkenswerte Anzahl Rot-Kreuz-Blutspenden geleistet“, sagt die Blutspendebeauftragte, Sabine Tacke. „Geehrt werden sollten schon da die Spender für die 25., 40., 50., 60., 70., 80., 90., 100. Bis hin zur 160. Spende.“ Die diesjährige Ausrichtung der Ehrungsveranstaltung wird aber nunmehr verschoben. Das hat seinen Grund. „Erst am 1. Juni wurden durch die Landesregierung die neuen Lockerungen in der geänderten 13. Eindämmungsverordnung beschlossen“, erläutert die DRK-Beauftragte. „Organisatorisch war es uns daher nicht möglich, die Auszeichnungsveranstaltung am Weltblutspendetag durchzuführen. Die Zeit, so etwas umfassend zu planen und umzusetzen, hat einfach gefehlt.“ Über den neuen Termin werden die Auszuzeichnenden rechtzeitig informiert.

Aber warum ist das Blutspenden so wichtig? „Blutspender sind echte Lebensretter“, sagt Sabine Tacke. „Mit einer Spende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden.“ Eine Vielzahl von Patienten verdanke ihr Leben fremden Menschen, die ihr Blut freiwillig und uneigennützig spenden. Neben Unfallopfern und Patienten mit Organtransplantationen sind vor allem Krebspatienten auf Blutpräparate angewiesen. „Jeden Tag werden in Deutschland etwa 15000 Blutspenden benötigt“, weiß Sabine Tacke zu berichten. „Die DRK-Blutspendedienste organisieren in Deutschland rund 43000 Blutspendetermine im Jahr, nach strengen ethischen Normen, freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich.“ Das sei auch beim DRK-Kreisverband Börde so. Das Deutsche Rote Kreuz deckt auf dieser Grundlage mehr als 75 Prozent der Blutversorgung in Deutschland ab. „Grundsätzlich darf jeder gesunde Mensch ab 18 Jahren bis zu seinem 69. Geburtstag Blut spenden“, erläuter die Beauftragte. „Erstspender werden bis zu ihrem 61. Geburtstag zugelassen. Frauen können vier Mal innerhalb von 12 Monaten Blutspenden.“ Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens acht Wochen liegen.

„Mitbringen zu einem Termin sollten die Blutspender ihren gültigen Personalausweis und, wenn vorhanden, einen gelben oder digitalen Unfallhilfe- und Blutspenderpass.“ Die nächsten Termine sind am Freitag, 18. Juni, in Wormsdorf, am Montag, 21. Juni, in Altenweddingen in der Festhalle, am Mittwoch, 7. Juli, in Langenweddingen, Ganztagsschule Sülzetal, am Mittwoch, 21 Juli, in Wanzleben in der Tenne sowie am Montag, 26. Juli, in Eilsleben im Rot-Kreuz-Zentrum „Obere Aller“.

Volksstimme, 18.06.2021 (Christian Besecke)

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news-144 Wed, 16 Jun 2021 13:46:00 +0200 Endlich wieder Beschäftigung: Jugendclub Eilsleben hat die „Draußen-Freizeit“ bestens genutzt /aktuell/presse-service/meldung/endlich-wieder-beschaeftigung-jugendclub-eilsleben-hat-die-draussen-freizeit-bestens-genutzt.html Noch nicht wieder völlig zwanglos, jedoch unter durchaus brauchbaren Bedingungen hat das Kinder- und Jugendzentrum des DRK-Kreisverbands Wanzleben in Eilsleben seine erste große Bewährungsprobe seit dem Restart gemeistert. Für die Kinder und Betreuer war es von enormer Bedeutung: „Wir können endlich wieder was machen!“ Die Erleichterung darüber war nach den langen Monaten der Zwangsschließung ebenso groß wie der Tatendrang. Kein Wunder: die Ferienfreizeit mit täglichen Angeboten über zwei Wochen kam sozusagen einem späten und somit herbeigesehnten Jahresauftakt gleich.

„Viele neue Gesichter waren zur Freude der Mitarbeiter gekommen“, berichtet Einrichtungsleiterin Simone Brandes. „Wir waren bestens vorbereitet, hatten alles durchgeplant und haben den Kids, denke ich, eine gute Mischung aus Beschäftigung, Spaß und Spiel bieten können.“

Wie im Vorfeld angekündigt, verfolgte man im Kinder- und Jugendzentrum – auch geschuldet der Tatsache, dass sich das Geschehen draußen abspielen musste – das Hauptziel, den Außenbereich zu verschönern. Kreativ konstruktiv sollte es vorangehen. „Ganz wichtig dabei“, betont Brandes, „dass man die Kinder einbezieht, denn dann wissen sie das Geleistete viel mehr zu schätzen und halten es in Ehren.“ Also ließ man die Jungen und Mächen selbst zu Akkuschrauber, Schleifer und Pinsel greifen. „Natur und Umfeld lautete das Motto“, erklärt Simone Brandes. „Wir wollten aus Holzpaletten Sitzmöglichkeiten bauen, Hochbeete anlegen, und auch ein Insektenhotel sollte bei uns einen Platz finden.“

Das Baumaterial beschafften die Betreuer im Vorfeld bei umliegenden Betrieben und Baumärkten. „Danke an alle für die Unterstützung, das hat uns sehr geholfen“, so Brandes. Für das entsprechende Werkzeug konnte die Einrichtung sich aus dem hauseigenen Budget bedienen. Und dann wurde eifrig gewerkelt: „Wir teilten Gruppen für verschiedene Aufgaben ein. Die einen hobelten Paletten unter Anleitung ab, die anderen strichen diese und die nächsten waren schon grob mit dem Aufbau beschäftigt.“

Ehe wenige Tage später Teil zwei des „Natur und Umfeld“-Projekts in Angriff genommen wurde, hatten sich die fleißigen Arbeiter eine Verschnaufpause verdient. Da wurden Traumfänger, Federmasken und Windspiele gebastelt oder sich zum Spielplatz begeben oder den Wasserbüffeln in den Allerwiesen ein Besuch abgestattet. Dort ließ sich auch prima Kräuterkunde mit Kräuterhexe betreiben. Eine weitere Zwischenaufgabe: Mit dem Bollerwagen Blumenerde, Pflanzen und Saatgut bei Eilsleber Betrieben abholen. Schließlich sollten die Hochbeete bald auch befüllt werden.

Einen Zweitanstrich später konnten dann endlich alle Sitzpaletten und Hochbeete vollends zusammengeschraubt und aufgestellt werden. „Da war noch einmal viel zu tun, aber mit gesammelten Kräften haben wir alles bis Tagesende geschafft“, ist Simone Brandes stolz auf ihre Schützlinge.

Gegen Ende der Ferienfreizeit standen noch Walderkundungen auf dem Programm. „Dabei wurden nützliche Dinge für unser Insektenhotel gesammelt“, erklärt Brandes. „Außerdem gibt es im Wald immer interessante Dinge der Natur zu entdecken. So konnten verschiedene Tiere beobachtet werden, und ein Picknick im Grünen rundete den schönen Ausflug ab.“

Zu guter Letzt konnten sich die Kinder und Jugendlichen vor Augen führen, was sie geschafft und geschaffen hatten. Simone Brandes dazu: „Bei einem gemütlichen Zusammensitzen begutachteten alle die gebauten Dinge und wie schön es doch in der Umgebung bei uns jetzt aussieht. Unser Ziel war es, unsere Außenanlagen zu verschönern, eigentlich in allen drei Einrichtungen, also auch in Harbke und Badeleben. Aber beide sind zurzeit Baustellen, sodass uns ein Aufbau noch nicht möglich war.“

Volksstimme, 16.06.2021 (Ronny Schoof)

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news-146 Mon, 14 Jun 2021 17:00:00 +0200 Kreisversammlung des DRK /aktuell/presse-service/meldung/kreisversammlung-des-drk.html Jahresabschluss 2019 ohne Anwesenheit im Umlaufverfahren Aufgrund der uns noch immer begleitenden Corona-Pandemie, konnte die Kreisversammlung für das Berichtsjahr 2019 nicht in der gewohnten Art und Weise stattfinden. Der Vorsitzende des Deutschen Roten Kreuz (DRK), Kreisverband Wanzleben e. V. hat seinen Delegierten daher eine „Kreisversammlung im Umlaufverfahren“ vorgeschlagen. Alle Ortsvereine stimmten diesem erstmals zugelassenen Verfahren einheitlich zu. Die entsprechenden Unterlagen werden den stimmberechtigten Mitgliedern ab dem 07.07.2021 zugesandt.

Die Tagesordnung der „Beratung ohne physische Teilnahme“ umfasst den Tätigkeits- und Finanzbericht 2019, die Richtgrößen für das Haushaltsjahr 2021, verschiedene Beschlussvorlagen wie z. B. die Änderung der Satzung sowie die Entlastung des Vorstandes für den Berichtszeitraum.

Alle Unterlagen können von den nicht stimmberechtigten Mitgliedern nach telefonischer Terminvereinbarung unter 039209-6390 in der DRK-Geschäftsstelle Wanzleben eingesehen werden.

 

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news-143 Mon, 07 Jun 2021 12:20:05 +0200 Die Testzentren bleiben weiter in Betrieb /aktuell/presse-service/meldung/die-testzentren-bleiben-weiter-in-betrieb.html Der DRK-Kreisverband Wanzleben bietet weiterhin seine Testzentren in Wanzleben im Alten Bahnhof und in Eilsleben an. Beide Standorte bleiben damit auch geöffnet. Eine vorherigen Anmeldung der Bürger ist erforderlich. Der Inzidenzwert ist im Landkreis Börde weiter auf Talfahrt und die ersten Anbieter von Teststellen fahren deutschlandweit ihre Angebote herunter oder schließen gar. Der DRK-Kreisverband Wanzleben hält aber an seinem Angebot fest. An beiden Stellen wird weiterhin getestet, das bestätigt Geschäftsführer Guido Fellgiebel.

„Schon allein die Beweggründe des DRK, die Testzentren zu eröffnen, setzen voraus, dass die Versorgung weiter gewährleistet wird“, sagt Fellgiebel. Es habe nämlich seinerzeit Anfragen aus der Bevölkerung und von den Mitgliedern gegeben. Nicht zuletzt die Anfrage des Landkreises verpflichte zur Aufrechterhaltung des Angebots.

„Das sehen nicht nur wir, sondern auch die anderen Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsvereine so“, betont der Geschäftsführer. „Wir alle sind für die Bürger und den Landkreis da.“ Wie das Ganze laufen würde, sei schon im Vorfeld nicht eindeutig abzuschätzen gewesen. Als Zwischenfazit gilt für das DRK in Wanzleben ein Plus-minus-null-Geschäft. „Wir haben auf der Ausgabenseite bislang 13 999 und auf der Einnahmenseite 14 035 Euro stehen“, erläutert der Geschäftsführer. Dabei seien die Investitionen für die Vorleistungen aber noch ausgeklammert. „Im April hatten wir an beiden Standorten 287 Tests, im Mai waren es dann schon 560“, sagt er weiter. „Geordert haben wir 2000 Tests, es sind also noch genug da.“ Schließlich gehe es auch immer um den Bevölkerungsschutz.

Das unterscheidet das DRK und die anderen Verbände auch von jenen Geschäftemachern, die zuletzt als „schwarze Schafe“ in der Presse benannt wurden. „Da ging es um Geldmacherei“, sagt Guido Fellgiebel. Er bringt die ungenügenden gesetzlichen Voraussetzung mit einem einfachen Gleichnis zum Ausdruck. „Was hat denn der Gesetzgeber erwartet, wenn er quasi ein Auto mit offener Tür und einem Bündel Geld auf dem Beifahrersitz einfach so hinstellt“, fragt er.

Bei den Verbänden wie dem DRK seien solche illegalen Handlungsweisen gar nicht möglich. „Wir haben im Vorfeld 22 Mitarbeiter eigens für die Aufgaben vom Landesverband schulen lassen“, beschreibt er. Das hat schon allein 1700 Euro gekostet.“ Dazu kamen noch Ausgaben für die jeweilige Ausgestaltung der Stellen, außerdem müsse das entsprechende Personal bereitstehen.

„Daher testen wir auch weiterhin nur mit vorheriger Anmeldung, um gerade hier die Kosten nicht höher als nötig zu haben“, erklärt Fellgiebel. Jeder Bürger könne sich sicher sein, dass beim DRK und den anderen Wohlfahrtsverbänden ganz andere und geprüfte Standards vorhanden sind.

„Unser Wunsch ist in jedem Fall wie der der Bevölkerung, nämlich das Ganze erst einstellen zu können, weil wirklich kein Bedarf mehr dafür da ist“, schließt der Geschäftsführer seine Ausführungen.

Getestet wird in Wanzleben montags, mittwochs und freitags von 14 bis 17 Uhr. Im Rot-Kreuz-Zentrum Eisleben geschieht das montags von 10 bis 12 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 bis 12 und 17 bis 19 Uhr sowie freitags von 10 bis 12 Uhr. Sonnabends läuft der Zeitraum von 15 bis 18 Uhr. In jedem Fall ist die telefonische Anmeldung unter der Nummer 039209/63 90 absolut notwendig.

Volksstimme, 04.06.21 (Christian Besecke)

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news-142 Sat, 22 May 2021 09:53:00 +0200 Alter Bahnhof in Wanzleben soll möglichst schon bald wieder zum Ort der Begegnung werden /aktuell/presse-service/meldung/alter-bahnhof-in-wanzleben-soll-moeglichst-schon-bald-wieder-zum-ort-der-begegnung-werden.html In Corona-Zeiten ist in der Einheitsgemeinde Wanzleben der Anteil an mobilen Lieferungen durch die DRK-Tafel im Alten Bahnhof gestiegen. Aber auch hier sind allmähliche Öffnungen vorgesehen und es werden wieder Feste geplant. Die Corona-Pandemie hat auch das soziokulturelle Zentrum Alter Bahnhof in Wanzleben hart getroffen. Gewohnte Veranstaltungen fielen aus, Begegnungen waren praktisch nicht mehr möglich. „Gerade dieser Punkt war für alle ein besonderer Einschnitt“, sagt die Leiterin Barbara Schürmann. „Das Café grenzenlos, der Nähclub, die Veranstaltungen, die Suppenküche - all das war mit einem Mal nicht mehr möglich.“ Seit März 2020 ist die Küche nun geschlossen und das ist für viele Bedürftige hart.

Die Tafel allerdings hatte keinen Tag geschlossen. Es gab keinen Abbruch in der Versorgung der Kunden, wenn auch beim ersten Lockdown 2020 die Ein-Euro-Kräfte mit einem Schlag abgezogen wurden und es für sie kein Geld mehr gab. „Unsere Helfer sind treu geblieben“, sagt Barbara Schürmann. „Sie und die vielen Ehrenamtler kamen weiter, um mit anzupacken und das auch ohne Bezahlung.“ Das bewies einmal mehr den Gemeinschaftsgedanken in dem Team. Immerhin sorgen im Alten Bahnhof 20 Leute dafür, dass 100 Bedarfsgemeinschaften entsprechend bedient werden.

Dafür erhalten diese ein Paket in der Woche im Warenwert von etwa 30 Euro. Das beinhaltet Fleisch, Wurst, Käse, Milch, Brot sowie Obst und Gemüse. Auch etwas Naschwerk für Kinder landet in so einem Paket. Ausgegeben wird das alles derzeit über ein Fenster an die Kunden. „So manches Mal müssen wir aber an Abstände und Maskenpflicht erinnern“, merkt die Leiterin an. Vermehrt ist in dieser Zeit aber die sogenannte mobile Tafel in den Fokus gerückt. Dabei liefern die DRK-Mitarbeiter die Pakete nach Hause. Ein Wunschkonzert ist das allerdings nicht, wenngleich die Termin telefonisch vereinbart werden können. Barbara Schürmann rechnet damit, dass dieser Service auch weiterhin gut in Anspruch genommen wird.

Die Abholzeiten der Ausgabe sind dienstags, donnerstags und freitags jeweils 12.30 bis 13.30 Uhr. Alles geschieht dabei natürlich coronakonform. Für ein Paket werden 3.50 Euro fällig, die Lieferung kostet 5 Euro. Möglich wird dies durch eine ganze Reihe an Unterstützern. Da sind Supermärkte, aber auch viele private Unterstützer, sodass die benötigten Waren auch in einem entsprechenden Umfang zur Verfügung stehen. Außerdem gibt es spezielle Aktionen von Menschen wie auch Institutionen.

Der Altkleidermarkt dagegen ist in der Corona-Krise zusammengebrochen. „Er erholt sich zwar gerade wieder, aber insgesamt hat das zu einem großen Einnahmeverlust geführt“, erklärt die Leiterin. Der Kleiderladen ist inzwischen wieder per Sondergenehmigung geöffnet. Kunden können sich, möglichst per Voranmeldung, dort wieder eindecken. Durch die langen zuvor angeordneten Schließzeiten gab es aber auch hier Mindereinnahmen, wenn auch Bedürftige hier durchaus günstig gewünschte Kleidung erhalten.„Letztendlich fehlen uns in der Tat die Gelder und wir sind natürlich froh über jede Spende, die wir bekommen“, betont Barbara Schürmann.

Da jetzt die ersten Lockerungen der Bundesnotbremse anlaufen, macht auch die Leiterin schon Pläne, wie es in der Zukunft weitergehen soll. „Wir wollen nach Möglichkeit wieder Veranstaltungen anbieten“, erzählt sie. Die lange und auch schmerzlich vermissten Begegnungen sollen wieder möglich sein. „Im zurückliegenden Jahr haben wir am 3. Oktober gerade einmal Glück gehabt und konnten dort eine Veranstaltung organisieren“, sagt sie. Das Familienfest und der Flohmarkt liegen Barbara Schürmann am Herzen. „Ich sehe das für den September und wir haben schon erste Anfragen“, verrät sie. „Aber auch der Kochclub für Kinder und Jugendliche sollte drin sein.“

Volksstimme, 21.05.2021 (Christian Besecke)

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news-136 Thu, 20 May 2021 08:46:32 +0200 Keine Langeweile für Ferienkinder /aktuell/presse-service/meldung/keine-langeweile-fuer-ferienkinder.html In der DRK-Begegnungsstätte Kroppenstedt wird wieder eine Kinder- und Jugendarbeit angeboten Lilli Wetzstein, Mitarbeiterin der DRK-Begegnungsstätte Kroppenstedt, wirft hin und wieder einen Blick in Richtung Himmel. Bleibt es trocken? So lange es nicht regnet, tummeln sich die Mädchen und Jungen auf dem weitläufigen Gelände der Einrichtung. Ella Fischer und Finja Mia Vinzelberg basteln. Jamie Dean Kunze und Luca Schmidt testen die Scooter-Roller. Da lassen sich auch die Mädels nicht lange bitten. Auch nicht Simone Kunze. Sie ist seit dem 1. Februar dieses Jahres in der Begegnungsstätte als Mitarbeiterin der offenen Kinder- und Jugendarbeit eingestellt und für den nördlichen Bereich der Westlichen Börde zuständig. Bis zum 31. Januar 2021 war die Kroppenstedterin 18 Monate in der Einrichtung im Rahmen des Bundes Freiwilligen Dienstes (BFD) beschäftigt und davor schon viele Jahre für das DRK ehrenamtlich tätig.

„Unter Einhaltung des Hygienekonzeptes und der AHA-Regeln durften wir am 10. Mai die Einrichtung wieder für die Kinder und Jugendlichen öffnen. Zweimal wöchentlich werden für die Kinder kostenlos Schnelltests ausgegeben. Den Test selbst führen die Eltern bei ihren Kindern durch. Das Ergebnis dokumentieren die Eltern auf einem Vordruck,“ erklärt Einrichtungsleiterin Yvonne Kirchhoff. Ebenso werden Besucherlisten geführt, um Kontakte nachvollziehen zu können.

Am Tag der Öffnung begannen die Ferien. „Da wir unsere Ferienfreizeit im Harz-Park Güntersberge aufgrund der derzeitigen Verordnung absagen mussten, entschieden wir uns, trotz allem ein buntes Ferienprogramm für die Kinder und Jugendlichen zu organisieren“, so Yvonne Kirchhoff.

Die Einrichtung ist täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Die Eltern können ihr Kind zum Mittagessen anmelden. Von diesem Angebot machten in der zweiten Ferienwoche bereits sieben Kinder Gebrauch. Und was mittags auf den Tisch kommt, können die Mädchen und Jungen mitbestimmen. Am Montag gab es Pizza, am Dienstag Nudelsalat mit Bouletten, Mittwoch Fischstäbchen und Kartoffelbrei, Donnerstag Pommes und Nuggets und zum krönenden Abschluss am Freitag Nudeln mit Tomatensoße. Natürliche fehlt an keinem Tag der Nachtisch, der oft aus frischem Obst besteht.

Langeweile kommt trotz des wenig ferienfreundlichen Wetters nicht auf. Gemeinsam wird gespielt, gemalt und gebastelt. Hin und wieder ist auch das Spielen am Computer erlaubt.

„Durch die Förderung der Bürgerstiftung Ausleben war es uns möglich, fünf Scooter Roller anzuschaffen, welche vorwiegend in der mobil aufsuchenden Jugendarbeit eingesetzt werden. Derzeit sind sie aber das Highlight und in diesen Tagen bei den Kindern und Jugendlichen heiß begehrt. Auch im Namen der Kinder möchten wir uns recht herzlich bei der Bürgerstiftung Ausleben für die Scooter-Roller bedanken“, so Yvonne Kirchhoff.

Volkstimme, 19.05.2021 ( Yvonne Heyer)

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news-45 Tue, 11 May 2021 09:21:56 +0200 Geöffnet: Komplette Ferienfreizeit am Jugendclub in Eilsleben /aktuell/presse-service/meldung/geoeffnet-komplette-ferienfreizeit-am-jugendclub-in-eilsleben.html Kinder- und Jugendeinrichtung in Eilsleben geht mit Ganztagsbetreuung in die nächsten zwei Wochen „Wir sind ab Montag wieder auf“, verkündet Einrichtungsleiterin Simone Brandes sichtlich erleichtert und tatenfreudig. „Wir dürfen zwar nur das Außengelände nutzen und müssen uns auf Aktivitäten im Freien beschränken, aber das stört uns jetzt erst mal wenig. Wir haben ein paar interessante Projekte am Start, die uns da gut in die Karten spielen.“

Nach Monaten der Entbehrung ist das nun mehr als ein Hoffnungsschimmer für die vom DRK-Kreisverband Wanzleben getragenen Einrichtungen der Jugendbetreuung in der Oberen Aller. Denn auch für die Zeit nach den Ferien ist reguläre Kinder- und Jugendarbeit angedacht, wie Stephan Dill, beim DRK zuständig für die Abteilung Kinder, Jugend und Soziales, erklärt: „Ziel ist, dass die Einrichtungen auch nach den Ferien offen bleiben. Unser überarbeitetes Hygienekonzept ist in Absprache mit dem Jugend- und dem Gesundheitsamt bis 25. Mai gültig. Es wird dann entsprechend der Entwicklungen angepasst.“

Grundsätzlich sei die Öffnungsstrategie an die der Schulen gekoppelt. „Das heißt, solange die Sieben-Tage-Inzidenz unter 165 liegt, bieten wir auch unsere offene Kinder- und Jugendarbeit an“, so Dill. Analog dazu werde das DRK alle Einrichtungen geschlossen halten, wenn auch die Schulen in dem Gebiet auf Präsenzunterricht verzichten müssten. „Alles andere wäre auch schwer zu vermitteln und zu verstehen.“ Im Sinne seiner Mitarbeiter, der Schüler und der Eltern ist Dill optimistisch, „dass sich nun Schritt für Schritt wieder Normalität einstellen wird.“

Das sei an der Zeit, ist sich Simone Brandes sicher: „Die Kinder brauchen das – und wir Mitarbeiter auch. Wir haben in den vergangenen Monaten sehr gelitten. Viele Eltern haben den Kontakt zu uns gehalten und Rat gesucht, weil sie mit der Situation teilweise überfordert waren. Da hat man einfach großes Herzeleid.“

Wie sehr auch den Schülern das regelmäßige und abwechslungsreiche Programm im Jugendclub fehlt, habe sich gezeigt, als Brandes die frohe Botschaft von der Ferienfreizeit über die internen Kanäle verbreitet hat: „In zwei Tagen hatten wir schon 14 Anmeldungen. Und ich sag's ganz ehrlich, nicht nur manche Mutti hat vor Freude und Erleichterung geweint.“ Kapazität sei noch ausreichend vorhanden: „Wir planen zunächst mit 45 Kindern, aber wenn es 60 werden, finden wir auch eine Lösung, da wir mehrere Aktivitäten aufbieten, denen gut in getrennten Gruppen nachgegangen werden kann.“

Das Hauptaugenmerk der Ferienfreizeit liege sozusagen auf Garten- und Heimwerkerarbeit. „Konstruktiv und kreativ“, wie Brandes betont. „Wir wollen unsere Außenanlage aufbessern, Palettenbänke zusammenschrauben, Insektenhotels bauen und Hochbeete anlegen. Alles unter Mitwirkung und Mitbestimmung – das ist ganz wichtig für den Erhalt und die Akzeptanz – der Kinder und Jugendlichen.“ Inhaltlich baue diese Gestaltung der Ferien auch schon dem Anschlussprojekt vor, das da lautet „Wir gestalten und pflegen“. „Dabei wollen wir den Kindern mal näherbringen, was man im Garten so alles anstellen kann“, blickt Simone Brandes voraus. Und auf die „Ferienarbeit“ bezogen versichert sie: „Auch Sport und Spiel werden natürlich nicht zu kurz kommen. Da sind wir ja bestens ausgerüstet.“

Grundvoraussetzung für die Teilnahme an der Ferienfreizeit ist ein negativer Selbsttest. „Auch hier richten wir uns eins zu eins an dem aus, was in den Schulen praktiziert wird, mit dem Unterschied, dass wir den Kindern vollwertige Einzeltests mit nach Hause geben“, so Stephan Dill. Von den Eltern ist dann ein Formular der Selbstauskunft auszufüllen. „Da haben jetzt einige zwar schon etwas zurückhaltend reagiert“, räumt Simone Brandes ein, „aber da kommen wir nicht drum rum, und wir merken auch schon, dass die Kinder damit gelassener und verständnisvoller umgehen.“ Ähnlich sieht es Stephan Dill: „Wir bauen auf die Erfahrung des Schulalltags der Kinder und haben daher geringe Sorge, was das angeht.“

Das Ferienangebot des Kinder- und Jugendzentrums erstreckt sich über beide Ferienwochen. Die Einrichtung ist dafür montags bis freitags jeweils von 8 bis 19 Uhr geöffnet. Teilnehmen kann man auch nur tageweise. Der Unkostenbeitrag (Verpflegung) beläuft sich auf fünf Euro pro Tag. Eine Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich.

Notwendig dagegen ist ein Schnelltest (zweimal pro Woche). Die Testkits stellt das DRK zur Verfügung. Sie können zuhause durchgeführt und mit einer entsprechenden Selbstauskunft bestätigt werden.

Volksstimme, 08.05.2021 (Ronny Schoof)

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news-95 Mon, 10 May 2021 16:32:00 +0200 DRK weitet Angebot in Eilsleben aus: Kostenlose Tests nun auch sonnabends /aktuell/presse-service/meldung/drk-weitet-angebot-in-eilsleben-aus-kostenlose-tests-nun-auch-sonnabends.html Der DRK-Kreisverband Wanzleben erweitert sein Corona-Schnelltestangebot in Eilsleben. Die Aufstockung von zwei auf fünf Tage pro Woche resultiert aus dem sprunghaft gestiegenen Bedarf der Bevölkerung. Ab sofort können sich Bürger im Rot-Kreuz-Zentrum „Obere Aller“ an fünf Tagen testen lassen. Bislang war das lediglich dienstags und donnerstags möglich. Die Nachfrage sei im Zuge der bundesverordneten Notbremse enorm gestiegen, heißt es vom DRK. „Auch, weil es unserer Kenntnis nach in Eilsleben und der näheren Umgebung ansonsten keine weiteren Teststellen gibt, werden wir das Angebot ab 10. Mai um drei weitere Tage erweitern“, begründet Carolin Sauer vom DRK-Kreisverband.

Die Testzeiten am Dienstag und Donnerstag bleiben unverändert (jeweils 9 bis 12 Uhr sowie 17 bis 19 Uhr). Zusätzlich werden Kapazitäten montags (10 bis 12 Uhr), freitags (10 bis 12 Uhr) sowie auch sonnabends (15 bis 18 Uhr) geschaffen. „Gerade die Samstage dürften für einen Großteil der arbeitenden Bevölkerung hilfreich sein“, schätzt Sauer ein.

Sandra Bergeest als Leiterin des Rot-Kreuz-Zentrums in Eilsleben und Koordinatorin vo Ort sagt: „Von vornherein schon hatten wir eine ganz gute Resonanz auf das Angebot, aber durch die Notbremse gab es nochmal einen Schub und hat sich das Testaufkommen hier mehr als verdoppelt.“ Die Termine vorige Woche seien komplett ausgebucht gewesen. Bergeest zufolge können die Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer etwa 20 Testungen pro Stunde vornehmen.

Der Ablauf bleibe unverändert, heißt es vom DRK-Kreisverband weiter. „Das heißt, es muss eine telefonische Anmeldung bis spätestens am Vortag der Testung erfolgen“, erklärt Carolin Sauer.

Testzeiten und Terminvergabe

Kostenlose Schnelltests im Rot-Kreuz-Zentrum „Obere Aller“:

• montags 10 bis 12 Uhr

• dienstags 9 bis 12 Uhr sowie 17 bis 19 Uhr

• donnerstags 9 bis 12 Uhr sowie 17 bis 19 Uhr

• freitags 10 bis 12 Uhr

• sonnabends 15 bis 18 Uhr

Anmeldung unter 039209/6390

Volksstimme, 09.05.2021 (Ronny Schoof)

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news-44 Fri, 30 Apr 2021 10:08:00 +0200 Altkleidersammlung in Wanzleben: DRK-Container werden geklaut, aufgebrochen und beschmiert /aktuell/presse-service/meldung/altkleidersammlung-in-wanzleben-drk-container-werden-geklaut-aufgebrochen-und-beschmiert.html Der DRK-Kreisverband Wanzleben beklagt zunehmend Müll und beschädigte sowie falsch verpackte Textilien in den Altkleider-Containern. Oftmals werden Behälter beschmiert, aufgebrochen oder sogar gestohlen. Das ist problematisch, weil der Verband einen Teil seiner Ausgaben über Altkleidersammlungen bestreitet. Einzelne Schuhe, Verpackungsmüll und gerissene Kleidersäcke finden die Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer des DRK-Kreisverbandes Wanzleben neuerdings vermehrt in den Altkleider-Containern des DRK. „In den Behältern liegt mittlerweile etliches, was da eigentlich nicht reingehört“, sagt der Geschäftsführer des Verbandes, Guido Fellgiebel. Oftmals würden durch den Abfall in den Containern auch die Nachbarsäcke mit beschädigt, so dass gute Textilien dadurch ebenso unbrauchbar werden. Barbara Schürmann, die Leiterin des sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“, koordiniert die Altkleidersammlung und bestätigt: „Das betrifft aktuell etwa 80 Prozent der Container, die wir leeren.“ Woran das liegt und ob es mit der Pandemie zu tun hat, sei schwer zu sagen, so Fellgiebel und Schürmann.

„Wir haben sogar schon erlebt, dass ein ganzer Container verschwunden ist, der dann später irgendwo bei Schönebeck an der Elbe wieder aufgetaucht ist“, berichtet die Leiterin des sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“. Die Schlösser an den Containern würden darum mittlerweile so ausgewählt, dass es leichter ist, sie zu knacken als den ganzen Container mitzunehmen.

Helfer und Mitarbeiter des „Alten Bahnhofs“ entleeren die Container regelmäßig und bringen die Kleidung in das soziale Zentrum. Dort wird die Kleidung sortiert. Wenn die Qualität stimmt, werden Schuhe, Hosen, Röcke, Blusen oder Heimtextilien im sozialen Kleiderladen für Bedürftige angeboten. „Natürlich verkaufen wir die Sachen auch weiter, weil wir nicht alles gebrauchen können, was wir in den Containern finden“, sagt Guido Fellgiebel. Was sich nicht für den sozialen Kleiderladen eignet, wird an eine Fremdfirma verkauft, die die Textilien anderweitig einsetzt, beispielsweise zu Putzlappen verwertet. „Wir arbeiten immer mit derselben Vertragsfirma zusammen“, betont der Geschäftsführer. Diese sei zertifiziert und kommuniziere transparent, was sie mit den Kleidern macht.

Auf der Internetseite der Firma Dohmann wirbt das Unternehmen mit möglichst rückstandsloser Verwertung und Ressourcen schonender Verarbeitung. Hauptsächlich arbeite der Betrieb mit namhaften karitativen Verbänden zusammen. „Der Erlös aus den Verkäufen fließt direkt in die Miete sowie Personal- und Sachkosten des Alten Bahnhofs“, sagt Guido Fellgiebel.

Aber was gehört denn eigentlich in einen Altkleider-Container? „Saubere Textilien jeglicher Art nehmen wir gern an“, so die Leiterin des sozialen Zentrums. Dazu gehören auch Schuhe, diese natürlich nur paarweise, sowie Bettwäsche, Handtücher und Bettdecken, auch Kuscheltiere. Alles sollte möglichst gut in Säcken verpackt sein, damit der Inhalt vor Schmutz und Witterung gut geschützt ist, so Schürmann weiter.

Der DRK-Kreisverband Wanzleben ist ständig auf der Suche nach neuen Standorten für seine Altkleider-Container. Allerdings nur dort, wo der Verband keine Miete Zahlen muss, sagt der Geschäftsführer. Die Mietkosten seien Gelder, die an anderer Stelle für soziale Zwecke verloren gingen. Mit der Stadt Wanzleben-Börde habe der DRK-Kreisverband eine besondere Standortvereinbarung getroffen, nach der in der Einheitsgemeinde keine Miete für das Aufstellen der Container verlangt wird. Im gesamten Gebiet des DRK-Kreisverbandes Wanzleben gibt es insgesamt 39 Standorte.

Im Jahr 2019 hatte der DRK Kreisverband Wanzleben etwa 69 Tonnen Altkleider gesammelt, im vergangenen Jahr sogar 70 Tonnen. Wer herausfinden möchte, wo sich in der Nähe ein DRK-Altkleidercontainer befindet, kann den Standort per DRK-App des Bundesverbandes suchen. Einfach unter der entsprechenden Rubrik die Postleitzahl eingeben und Standorte in der Nähe werden angezeigt.

Volksstimme, 30.04.2021 (Josephine Schüer)

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news-47 Wed, 28 Apr 2021 14:27:00 +0200 Wenn die Spendendose leer bleibt /aktuell/presse-service/meldung/wenn-die-spendendose-leer-bleibt.html DRK Wanzleben Geschäftsführer bangt um Veranstaltungen in diesem Jahr Zahlreiche Angebote des DRK-Kreisverbandes Wanzleben sind im vergangenen Jahr wegen der Corona Pandemie ausgefallen. Für dieses Jahr hatten Mitglieder hoffnungsfroh geplant, doch nun steht die Blutspender-Auszeichnung im Juni erneut auf der Kippe. Auch die Jugendrotkreuz-Wettbewerbe sowie das Seniorensportfest müssen wahrscheinlich wieder abgesagt werden.

In den Sternen stehe weiter, ob die jährliche Weihnachtsspenden-Sammlung in diesem Jahr wieder stattfinden kann. „Die Aktion ist im vergangenen Jahr erstmals seit der Wende ausgefallen“, sagt Guido Fellgiebel, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Wanzleben. Im Rahmen der Aktion gehen die ehrenamtlichen Helfer des DRK in der Adventszeit von Tür zu Tür, um Spenden für den Verband zu sammeln. „Normalerweise generieren wir darüber um die 25000 Euro jährlich“, so Fellgiebel. Diese Gelder fehlen in diesem Jahr. Das sei zwar bisher nicht so dramatisch, weil vieles nicht stattfindet, wofür man die Gelder verwendet hätte. „Aber wenn wir wieder vollständig starten dürfen, wird es knapp.“

Darum hofft der Geschäftsführer, dass zumindest die Spendensammlung in diesem Dezember wieder möglich ist. 2020 seien dennoch immerhin etwa 5000 Euro zusammen gekommen. „Das war erstaunlich, viele Menschen sind trotzdem von ganz allein auf uns zugekommen“, sagt Fellgiebel. Die Spendengelder werden normalerweise für Projekte verwendet, für die es keine Kostenträger oder andere finanzielle Unterstützung gibt, letztes Jahr beispielweise für die Hundestaffel. Die Blutspender-Auszeichnung ist eigentlich ein Jahreshöhepunkt und steht ebenfalls auf der Kippe, sagt Fellgiebel. „Viele Blutspender freuen sich darauf.“ Die Veranstaltung musste im vergangenen Jahr wegen der Pandemie ausfallen und sollte dieses Jahr dafür im noch größeren Rahmen stattfinden. Damals seien alle Blutspender auf den Weltblutspendetag am 14. Juni 2021 vertröstet worden. Im Moment hält der Geschäftsführer eine Veranstaltung mit 200 Personen zu diesem Zeitpunkt aber für sehr unwahrscheinlich. Eine endgültige Entscheidung sei noch nicht getroffen.

Auch das große Seniorensportfest im September „haben wir gedanklich schon fast abgehakt“, bedauert Fellgiebel. Begründung ist hierbei, dass die Sportgruppen über ein Jahr lang nicht zusammen trainieren durften. Das Seniorensportfest sei normalerweise der Jahreshöhepunkt für die Mitglieder der DRK-Sportgruppen. Nur fehlen momentan auch die Einnahmen, die blockweise für die Sportangebote von den Teilnehmenden entrichtet werden. Darüber werden normalerweise Veranstaltungen wie das Seniorensportfest bezahlt. Ein weiterer Veranstaltungshöhepunkt seien die Jugendrotkreuz-Wettbewerbe, die meistens kurz vor den Sommerferien stattfinden. Dabei handelt es sich um einen Wettstreit rund um die Themen „Erste Hilfe“, „Verkehrserziehung“ und „Soziales Verhalten“. Die Jugendrotkreuz und die Schulsanitätsdienstgruppen treffen sich dafür und tragen Wettkämpfe in den verschiedenen Altersgruppen aus. Die Sieger dürfen dann normalerweise an den Landeswettbewerben teilnehmen. Nur sei auch hier das Problem, dass die Praxis fehle, da in den Schulen schon seit Monaten kein Schulsanitätsdienst stattgefunden habe. Und auch das Jugendrotkreuz habe ich seit fast einem Jahr nicht getroffen, so Guido Fellgiebel. „Es scheint nicht sinnvoll, einen Wettbewerb auszurichten, auf den sich niemand vorbereitet hat.“ Geschäftsführer Guido Fellgiebel sorgt sich nicht nur um den Wegfall einzelner Veranstaltungshöhepunkte, sondern auch um einige Mitglieder.

Neben pflegerischen Aufgaben engagiert sich das DRK auch stark im gesellschaftlichen Leben. So bieten kleinere Ortsvereine beispielsweise Sportkurse oder Kaffeenachmittage an. Auch Angebote für junge Menschen wie im Kinder- und Jugendzentrum TENNE in Wanzleben stehen normalerweise in der Freizeit zur Verfügung. „Uns erreichen täglich Anfragen von jüngeren und älteren Personen, wann Zusammenkünfte wieder möglich sind – einige treffen die Kontaktbeschränkungen sehr hart“, sagt Fellgiebel.

Schaut man sich die Planungsübersicht des DRK Kreisverbandes Wanzleben für den Regelbetrieb an, zeigt das Bild ein durchgestrichenes Datum nach dem nächsten. Mit jeder neuen Eindämmungsverordnung müssen Veranstaltungen nach hinten verschoben werden. Die Corona-Notbremse des Bundes gebe nun etwas mehr Planungssicherheit, so Fellgiebel. „Wenigstens ist dort einheitlich festgelegt, was ab welchem Inzidenzwert was möglich ist, auch wenn die Inzidenzwerte selbst stark schwanken können und weiter flexibel reagiert werden muss.“

Der Geschäftsführer sagt, dass der DRK Kreisverband Wanzleben plant, die Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Wanzleben, Kroppenstedt und Eilsleben analog zu den Schulen zu betrachten. Das heißt: Wenn die Schulen öffnen dürfen, sollen auch die Jugendklubs wieder aufmachen, sollte die Bundesgesetzgebung dies zulassen. Ein strenges Hygienekonzept sei laut Fellgiebel schon im letzten Jahr installiert worden. Wenn nun wieder geöffnet würde, könnten regelmäßige Testungen der Kinder und Jugendlichen hinzukommen. Zudem sollen die Außenbereiche vorrangig genutzt werden. Wann die Seniorenbegegnungsstätten des DRK wieder öffnen, diese Prognose möchte Guido Fellgiebel lieber nicht abgeben. „Bisher mussten wir immer wieder verschieben. Darum halten wir uns mit Ankündigungen mittlerweile zurück.“ Es werde mit Mitte Mai gerechnet.

Volksstimme, 27.04.2021 (Josephine Schlüer)

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news-43 Fri, 23 Apr 2021 10:10:00 +0200 Fleißige Helfer leisten heute Ihren letzten Einsatz /aktuell/presse-service/meldung/fleissige-helfer-leisten-heute-ihren-letzten-einsatz.html Impfzentrum im Kulturhaus schließt Das Vakzin gegen Covid-19 hat die Gruppe der über 80-Jährigen aus der Stadt Wanzleben-Börde bis heute im Impfzentrum im Wanzleber Kulturhaus erhalten. Es sollten bis jetzt alle impfwilligen und-fähigen Einwohner der Priorisierungsgruppe 1 die zweite Dosis erhalten haben – circa 700 Personen insgesamt. Das Impfzentrum ist seit dem 16. März in Betrieb und öffnet heute zum letzten mal. Danach wird nur noch in den Hausarztpraxen geimpft. Gestern im Einsatz waren Sanitätsdienst, Impfhelfern und aus dem Dokumentationsteam Michael Schmitz, Juana Nebauer, Manja Mannhardt, Birgit Schuchardt, Sabine Stitz sowie das Impfteam DR. Marja Loderstedt und Schwester Sabine Mund.

Volksstimme, 15.04.2021 (Josephine Schüler)

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news-46 Fri, 16 Apr 2021 14:25:00 +0200 Ehrenmedaille ausgezeichnet /aktuell/presse-service/meldung/ehrenmedaille-ausgezeichnet.html Präsident des DRK Landesverbandes Sachsen-Anhalt Roland Halang würdigt Engagement Eva Schönrock ist seit 54 Jahren – länger als ein halbes Jahrhundert – Mitglied beim Deutschen Roten Kreuz. Seit 1986 engagiert sie sich aktiv beim DRK-Ortsverein Eilsleben. Seit 2014 ist sie zudem Mitglied des Vorstands des DRK-Kreisverbands Wanzleben. 2016 übernahm sie den stellvertretenden Vorsitz. Guido Fellgiebel, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands Wanzleben, sagt: „Frau Schönrock ist untrennbar verbunden mit dem Aufbau der ambulanten und stationären Altenhilfe unseres Kreisverbandes.“

Auch Roland Halang hob in seiner Laudatio Schönrocks Engagement für die Senioren in der Region Wanzleben hervor. So organisiert die 71-Jährige zahlreiche Veranstaltungen in der DRK-Begegnungsstätte, unterhält einen Stammtisch für pflegende Angehörige und ist seit 2019 als Internetlotsin tätig. In dieser Funktion vermittelt sie Senioren digitale Kompetenzen und bringt ihnen bei, wie sie mit einem Smartphone oder Tablet umgehen können.

„Es braucht engagierte Menschen wie Sie, liebe Frau Schönrock, die vor allem ältere Mitmenschen an die Hand nehmen und ihnen Pflege – das heißt Aufmerksamkeit, ein offenes Ohr und nicht zuletzt menschliche Wärme – zukommen lassen“, betonte Halang in seiner Rede.

DRK Landesverband Sachsen-Anhalt, 15.04.2021 (Annemarie Söder)

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news-48 Thu, 15 Apr 2021 14:31:00 +0200 Bisher keine positiven Ergebnisse /aktuell/presse-service/meldung/bisher-keine-positiven-ergebnisse.html Schnelltests vorerst nur nach Terminvereinbarung Auf Corona im Schnellverfahren werden Einwohner aus Wanzleben seit Mittwoch vergangener Woche getestet. Durchgeführt werden die Tests im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben in der Bahnhofspromenade in Wanzleben. Im Rahmen der Testverordnung des Bundes, wonach jeder Bürger entsprechend der Kapazitäten Anspruch auf einen Corona-Schnelltest mindestens einmal pro Woche hat, hat der DRK-Kreisverband Wanzleben Teststationen in Wanzleben und in Eilsleben eingerichtet. Einen Unterschied gibt es beispielsweise jedoch zu den Schnelltestzentren in Oschersleben: Wer sich auf Corona testen lassen möchte, der muss vorher einen Termin vereinbaren. Auch weil derzeit noch Helfer für die Teststationen benötigt werden, also das Personal knapp ist, hilft die Terminvergabe bei der zeitlichen Planung. „Wir wollen die ersten Wochen nutzen, um Erfahrungen zu sammeln“, sagt Guido Fellgiebel, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Wanzleben. Nach zwei Wochen soll evaluiert werden, was noch verbessert werden kann. Wenn alle Helfer und Mitarbeiter eingespielt sind, könne man von den Voranmeldungen vielleicht absehen, so Fellgiebel weiter. Im Moment solle durch die Termine verhindert werden, dass sich zu viele Menschen an den Testtagen vor dem „Alten Bahnhof“ versammeln.

In Eisleben wurde das Testangebot besser angenommen als in Wanzleben. Insgesamt haben sich dort in der vergangenen Woche an zwei Terminen 29 Personen einem Corona-Schnelltest unterzogen. In Wanzleben waren es an zwei Terminen nur 13 Testwillige. Die Kapazitäten reichen in den Testzentren für 15 Tests pro Stunde, dementsprechend 45 Schnelltests pro Testtag. Mehr wolle man den Helfern in den Teststationen derzeit nicht zumuten, bis alle die nötige Routine entwickelt haben. „Es kann sein, dass wir nach zwei Wochen die Kapazitäten höher ansetzen, wenn sich alle eingespielt haben“, so Fellgiebel weiter. Eine Infektion mit dem Coronavirus sei bisher nicht nachgewiesen worden. Mit einer größeren Nachfrage nach Corona-Schnelltests rechnet Guido Fellgiebel, wenn damit mehr Freiheiten einhergehen, beispielsweise Kinos oder Außengastronomie mit einem negativen Testergebnis besucht werden dürfen. Im Rahmen der Testkamapagne nimmt Fellgiebel teilweise eine starke Verunsicherung bei den Bürgern wahr. Häufig würden den Verein Anfragen erreichen, beispielweise ob auch Kinder getestet werden dürfen oder ob man den Schnelltests in den Schulen trauen könne. Die Anfragen würden die Telefonzentrale stark beanspruchen, so dass man derzeit über ein Online Beratungsangebot nachdenke. Letztendlich geht es bei dem möglichst flächendeckenden Testangebot darum, symptomfrei Infizierte herausfiltern, um die Pandemie einzudämmen. Wer sich im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ in Wanzleben testen lassen möchte, der kann dies immer montags, mittwochs und freitags jeweils von 13 bis 16 Uhr tun. Um eine Anmeldung bis mindestens einen Tag zuvor wird gebeten unter der Telefonnummer 039209/63 90.

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Volksstimme, 13.04.2021 (Josephine Schlüer)

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news-49 Thu, 08 Apr 2021 14:33:00 +0200 Wattestäbchen statt Bienenstich /aktuell/presse-service/meldung/wattestaebchen-statt-bienenstich.html Bürgertestungen in der Eilsleber DRK-Begegnungsstätte haben gestern begonnen Wattestäbchen und Röhrchen statt Kaffee und Kuchen: Die Begegnungsstätte im Rot-Kreuz-Zentrum „Obere Aller“ ist vom DRK-Kreisverband Wanzleben kurzerhand zur Bürgerteststation umfunktioniert worden. „Zugrunde liegt dem eine entsprechende Anfrage des Landkreises“, erklärt Geschäftsführer Guido Fellgiebel. „Und wir haben uns angesichts der Ost-West-Ausdehnung unseres Verbandsgebiets dafür entschieden, diese Bürgertestungen nicht nur in Wanzleben, sondern zusätzlich auch in Eilsleben anzubieten. Die Gemeinde Eilsleben unterstützt ja auch die Begegnungsstätte finanziell, da ist es für uns selbstverständlich, dass wir auf diese Weise etwas zurückgeben.“

Gestern Vormittag wurden die ersten Abstriche gemacht. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter des DRK haben zu diesem Zweck vorab eine Schulung bekommen und nehmen nun vorerst zweimal pro Woche die Schnelltests vor. „Das Angebot ist für alle kostenfrei“, betont Fellgiebel, „es muss allerdings eine Anmeldung spätestens am Vortag der Testung erfolgen und zum Termin dann der Personalausweis vorgelegt werden.“

Angewendet werden vom Paul-Ehrlich Institut freigegebene Schnelltests (PoC Antigen). „Das Ergebnis liegt nach etwa einer Viertelstunde vor“, sagt Hausleiterin Sandra Bergeest, „und wird auf einem Formblatt mit Stempel vermerkt.“ Zum Auftakt gestern mussten Bergeest und ihr Team noch auf den hauseigenen Schnelltestbestand zurückgreifen: „Auf die, bei denen man das Stäbchen recht tief in die Nase stecken muss. Spätestens ab nächster Woche wird es aber einfacher für uns und angenehmer für die Getesteten, denn dann kommt eine andere Sorte zum Einsatz, bei der es nicht so tief rein geht.“

Zur Schulung des Testpersonals gehört auch das Vorgehen bei einem Positiv-Fall. Unter anderem müsse dann die Schutzkleidung ausgetauscht werden. Wichtige sein jedoch, dass weder Tester noch Testperson in Panik verfallen: „Wir klären im Gespräch darüber auf, und es bekommt jeder auch ein Merkblatt, auf dem steht, was zu tun ist.“ Positive Schnelltests müsse das DRK zudem an den Landkreis melden.

Aus Guido Fellgiebels Sicht „dürfte dies nun die erste Phase der Schnelltestkampagne hin zu baldigen Öffnungsschritten im Sachsen-Anhalt-Plan“ sein. Er meinte: „Die Tests geben mehr persönliche Sicherheit für zum Beispiel Treffen mit Angehörigen. So habe ich es auch von den Menschen erfahren, die heute zum Testen gekommen sind. Sie wollen Bekannte besuchen oder die Mutti im Pflegeheim und sich dafür ein Stück sicherer fühlen.“

Nach dem offiziellen Startschuss kurz vor Ostern sei der Terminplan noch recht übersichtlich gehalten gewesen. „Jetzt wird es aber spürbar mehr“, so Fellgiebel. In Eilsleben will das DRK für zunächst zwei Wochen an den bestehenden Zeiten festhalten „und dann das Konzept gegebenenfalls anpassen.“ Denkbar sei etwa, dass auch an Sonnabenden getestet werden kann.

Volksstimme, 07.04.2021 (Ronny Schoof)

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news-50 Tue, 06 Apr 2021 14:35:00 +0200 Bürgertests sind ab sofort möglich /aktuell/presse-service/meldung/buergertests-sind-ab-sofort-moeglich.html DRK Wanzleben hat Teststellen errichtet Insgesamt 16 Helfer aus Haupt- und Ehrenamt sind durch Arnd Walter vom Bildungswerk des DRK Landesverbandes Sachsen-Anhalt auf die sachgerechte und sichere Durchführung von COVID-19 Schnelltest geschult worden.

Hintergrund ist die vom Landkreis Börde erfolgte Beauftragungdes DRK Wanzleben zur Durchführung der sogenannten Bürgertestungen. Die DRK Teststellen im Sozialen Zentrum "Alter Bahnhof" Wanzleben und im Rot-Kreuz-Zentrum "Obere Aller" Eilsleben sind seit Donnerstag geöffnet.

Bürger, bei denen noch keine Corona-Symptome vorliegen, können mit vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter 039209-6390 das Testangebot kostenfrei in Anspruch nehmen.

Volksstimme, 06.04.2021 (Christian Besecke)

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news-52 Tue, 26 Jan 2021 14:39:00 +0100 Tenne ohne Kinder und Trubel /aktuell/presse-service/meldung/tenne-ohne-kinder-und-trubel.html Die „Tenne“ in Wanzleben ist ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche ihre Freizeit zusammen verbringen können. Seit längerer Zeit ist sie nun schon geschlossen und muss es auch bleiben. Wie sieht die Situation dort aus und wie gehen die Kinder damit um? Wo normalerweise reges Treiben herrscht, Kinder durch die Gänge flitzen oder draußen toben, hört man nun nichts dergleichen. Seit Mitte Dezember ist das Kinder- und Jugendzentrum „Tenne“ in Wanzleben geschlossen. Schuld ist natürlich die Corona-Pandemie.

Aber wer kommt eigentlich alles in die Einrichtung des DRK Kreisverbands Wanzleben? Von der ersten Klasse bis 19 Jahre etwa sei alles dabei, sagte Sabine Stitz, Mitarbeiterin in der Tenne. Für sie ist es schade, dass die Einrichtung geschlossen ist und vorerst auch bleiben muss. Im vergangenen Jahr konnten wenigstens noch einige Veranstaltungen stattfinden, bevor das Jugendzentrum wieder die Türen schließen musste. So konnten die Kinder und Jugendlichen auf drei geplante Ferienfreizeiten fahren, darunter auch eine im Oktober. Eine Woche lang verbrachte die Gruppe am Arendsee. Als es noch möglich war, konnten die Kinder und Jugendlichen auch den Außenbereich nutzen, sagte Stitz. Dort wurden Zelte mit Bänken und Tischen aufgestellt und für die kälteren Tage wurden auch Decken ausgelegt. „Sie konnten Spiele spielen, basteln und Fußball spielen“, sagte sie weiter.

Andere Projekte mussten hingegen abgesagt werden. Unter anderem das Elan-Projekt, bei dem Familien zusammen ein Wochenende unter einem bestimmten Thema verbringen können. Dies sollte eigentlich im November stattfinden, doch musste das aufgrund der verschärften Maßnahmen abgesagt werden, sagte die Mitarbeiterin der Tenne.

Der Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen, die regelmäßig die Tenne besuchen, ist allerdings trotz der Schließung nicht abgebrochen. „Wir halten über Whatsapp und Telefon Kontakt“, sagte sie weiter. Für die Kinder haben sie und Einrichtungsleiter Jörg Schulz immer ein offenes Ohr. Das würden sie auch nutzen. Die Gespräche, die in letzter Zeit geführt worden sind, waren vor allem durch das Thema Corona geprägt gewesen. Gerade die Kleinsten, die im Grundschulalter sind, machen sich besonders große Sorgen, sagte Stitz. Sie sind mit der Gesamtsituation sehr unzufrieden und machen sich natürlich auch Sorgen um die eigenen Großeltern. Dass die Tenne geschlossen werden mussten, finden viele Kinder und Jugendlichen traurig. „Sie meckern zwar, aber das Verständnis ist bei allen da“, sagte Stitz. Allerdings kann es für die Kinder belastend sein, dass sie nicht in die Schule gehen dürfen und dann auch nachmittags niemanden treffen können, so wie es sonst in der Tenne der Fall gewesen ist. „Es sind allgemein viele Freizeitmöglichkeiten für sie weggebrochen“, sagte die Tenne-Mitarbeiterin. Doch viele rufen auch bei ihr an, um zu fragen, ob das Jugendzentrum vielleicht doch wieder geöffnet hat. Einige schleichen auch mal an der Einrichtung vorbei, um zu gucken, ob wieder geöffnet ist, sagte sie weiter.

Für Sabine Stitz ist die Situation und die Ungewissheit die größte Sorge. Die Tenne finanziert sich überwiegend durch Fördermittel. Und die seien zunächst gesichert, sagte Stitz. Aber was machen sie und Jörg Schulz eigentlich, wenn die Tenne keine Besucher mehr hat? Sie stecken in etlichen Planungen. Auch wenn keine Kinder da sind, werden fleißig Projekte und Freizeiten für dieses Jahr geplant. Die kommenden Ferien im Februar haben sie dabei allerdings schon abgehakt, denn da wird und darf auch nichts stattfinden. Doch für die Sommerferien wird auf jeden Fall schon was geplant, informierte Stitz. Ein Reiseziel sei der Löderburger See im Salzlandkreis, an dem die Kinder und Jugendlichen eine Woche verbringen können. Ob diese dann trotz der intensiven und aufwendigen Planung stattfinden können, bleibt allerdings abzuwarten.

Dennoch bleibt Sabine Stitz positiv gestimmt und hofft, dass diese Situation nicht noch monatelang anhält. „Sobald wir wieder die Möglichkeit haben, draußen etwas zu machen, dann werden wir das sofort nutzen“, sagte sie überzeugt. Bis dahin heißt es weiterhin durchhalten.

Volksstimme, 25.01.2021 (Jasmin Teut)

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news-51 Tue, 26 Jan 2021 14:37:00 +0100 DRK freut sich über die große Zahl an Blutspendern /aktuell/presse-service/meldung/drk-freut-sich-ueber-die-grosse-zahl-an-blutspendern.html Gleichzeitige Blutspendeaktion des Deutschen Roten Kreuzes in Osterweddingen und in Altenweddingen Ein absolut gelungener Start gelang dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) mit seinen Blutspendeaktionen für das neue Jahr 2021 in Osterweddingen und Altenweddingen. „Wenn das Rotkreuz-Zentrum in Osterweddingen durch Aushänge und Transparente im Ort zur Blutspende aufruft, dann ist es immer spannend, wie viele Bürger der Einladung folgen werden“, meint die ehrenamtliche DRK-Helferin Margitta Falkenberg.

Nun war es wieder soweit. Das Blutspendeteam und die ehrenamtlichen Helfer hatten alle Vorbereitungen für den ersten Spendetermin 2021 getroffen, und pünktlich startete die Aktion mit einem wahren Ansturm.

„In der ersten halben Stunde konnten wir bereits 24 Spender bei Einhaltung des Abstandes begrüßen“, berichtet Falkenberg. Natürlich seien dabei alle Verordnungen und Hygienebestimmungen der Corona Pandemie eingehalten und akzeptiert worden. Das Ergebnis des ersten Terminslautet: Osterweddingen 42 Spender, Altenweddingen 44 Spender und zwei Erstspender.
Während der Aktion reichte das DRK-Versorgungsteam Getränke und übergab anschließend Lunchpakete zum Mitnehmen. Falkenberg: „Da aktuell keine anderen Veranstaltungen stattfinden können, war es richtig schön, einen so helfenden Termin wahrzunehmen und etwas Gutes zu tun.Wir möchten uns bei allen Blutspendern bedanken und hoffen, dass wir beiden nächsten Terminen wieder viele Spender und Erstspender begrüßen können. Bitte bleiben Sie gesund!“

Volksstimme, 25.01.2020 (Udo Mechenich)

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news-60 Mon, 25 Jan 2021 12:43:00 +0100 DRK freut sich über die große Zahl an Blutspendern /aktuell/presse-service/meldung/drk-freut-sich-ueber-die-grosse-zahl-an-blutspendern-1.html Blutspendeaktion Ein absolut gelungener Start gelang dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) mit seinen Blutspendeaktionen für das neue Jahr 2021 in Osterweddingen und Altenweddingen. „Wenn das Rotkreuz-Zentrum in Osterweddingen durch Aushänge und Transparente im Ort zur Blutspende aufruft, dann ist es immer spannend, wie viele Bürger der Einladung folgen werden“, meint die ehrenamtliche DRK-Helferin Margitta Falkenberg.

Nun war es wieder soweit. Das Blutspendeteam und die ehrenamtlichen Helfer hatten alle Vorbereitungen für den ersten Spendetermin 2021 getroffen, und pünktlich startete die Aktion mit einem wahren Ansturm.

„In der ersten halben Stunde konnten wir bereits 24 Spender bei Einhaltung des Abstandes begrüßen“, berichtet Falkenberg. Natürlich seien dabei alle Verordnungen und Hygienebestimmungen der Corona Pandemie eingehalten und akzeptiert worden. Das Ergebnis des ersten Terminslautet: Osterweddingen 42 Spender, Altenweddingen 44 Spender und zwei Erstspender.
Während der Aktion reichte das DRK-Versorgungsteam Getränke und übergab anschließend Lunchpakete zum Mitnehmen. Falkenberg: „Da aktuell keine anderen Veranstaltungen stattfinden können, war es richtig schön, einen so helfenden Termin wahrzunehmen und etwas Gutes zu tun.Wir möchten uns bei allen Blutspendern bedanken und hoffen, dass wir beiden nächsten Terminen wieder viele Spender und Erstspender begrüßen können. Bitte bleiben Sie gesund!“

Volksstimme, 25.01.2020 (Udo Mechenich)

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news-53 Fri, 22 Jan 2021 14:42:00 +0100 Zahl der Erstspender bleibt gleich /aktuell/presse-service/meldung/zahl-der-erstspender-bleibt-gleich.html Trotz Corona-Pandemie hat der DRK Kreisverband Wanzleben seine Blutspende-Termine im vergangenen Jahr aufrecht erhalten können. Ein kurzes Pieksen und ein wenig Zeit kostet es diejenigen Menschen, die Blut spenden wollen. Blutkonserven können Leben retten und werden am häufigsten bei akutem Blutverlust für Bluttransfusionen eingesetzt, beispielsweise, wenn eine Person einen schweren Unfall erlitten hat. Darum bietet der DRK-Kreisverband Wanzleben in 15 verschiedenen Orten und Einrichtungen regelmäßig Blutspendeaktionen an.

„Trotz der Corona-Pandemie musste die Versorgung von Patienten mit lebenswichtigen Blutkonserven aufrecht erhalten werden“, sagt Sabine Tacke vom DRK-Kreisverband Wanzleben. Aus diesem Grund hätten die Blutspendetermine auch nach Beginn der Corona-Pandemie weiterhin stattgefunden, allerdings unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen. Blutspender, Mitarbeiter und Ehrenamtliche sollten bestmöglich geschützt sein, so Tacke. Dabei habe es insbesondere bei der Spenderversorgung starke Veränderungen gegeben. „Unsere Blutspender sind ein Buffet aus kalten und warmen Speisen gewöhnt“, sagt Sabine Tacke. Das könne momentan nicht mehr angeboten werden, stattdessen würden Lunchpakete ausgegeben. So falle leider auch das gemütliche Beisammensitzen nach der Spende weg, so Tacke.

Weiter bedauert die Zuständige für die Blutspende, dass wegen der Corona-Pandemie die Blutspender-Auszeichnungsveranstaltung abgesagt werden musste. „Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, sagt Tacke. Die Auszeichnung wird nun, wenn es dann möglich ist, auf den 14. Juni verlegt, den Weltblutspendetag. An diesem Datum sollen sowohl die Auszeichnungen für die Spender 2021 als auch die für das Jahr 2020 nachträglich verliehen werden.

Im vergangenen Jahr gaben laut Sabine Tacke 2179 Menschen Blut ab und das zu 53 Blutspendeterminen im Kreisverbandsgebiet. Dazu gehören die Ortschaften Altenweddingen, Domersleben, Eilsleben, Hohendodeleben, Klein Oschersleben, Klein Wanzleben, Kroppenstedt, Langenweddingen, Osterweddingen, Seehausen, Ummendorf, Wanzleben, Wefensleben und Wormsdorf.

Unter den über 2000 Spendern des vergangenen Jahres hätten sich laut Tacke 107 Erstspender befunden. 2019 waren es 78 Frauen und Männer weniger. Es spendeten insgesamt 2101, wovon aber bereits 106 Blutspenden von s Erstspendern stammten, nur einer weniger als im Jahr 2020. „Die Zahlen entsprechen einem Jahresdurchschnitt von 41 Blutspenden pro Termin jeweils in den Jahren 2019 und 2020. Für dieses Jahr stehen die Blutspendetermine für die Einheitsgemeinde Stadt Wanzleben-Börde bereits fest (siehe Infokasten). Sabine Tacke hofft auf eine hohe Spendenbereitschaft, so dass weiter genügend Blutkonserven in den Krankenhäusern zur Verfügung stehen.

Volksstimme, 24.01.2021 (Josephine Schlüer)

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news-54 Thu, 21 Jan 2021 14:43:00 +0100 „Nochmal schwieriger als im Frühling“ /aktuell/presse-service/meldung/nochmal-schwieriger-als-im-fruehling.html Kinder- und Jugendzentrum mit Dankbarkeit und Hoffnung zwischen altem und neuem Corona-Jahr Und wieder ist absolute Stille eingekehrt im DRK-Kinder- und Jugendzentrum an der Eilsleber Thälmannstraße. Wie schon im Corona-Frühling 2020. Mit dem Unterschied, dass man diesmal noch viel weniger weiß, ob, wann und wie es weitergeht. „Bis 31. Januar sind wir komplett zu. Was danach kommt, ist unklar. Wir planen, wenn man das so nennen kann, ins Blaue hinein. Die jetzige Situation ist für uns daher nochmal schwieriger. Der erste Lockdown war einfacher“, sagt denn auch Einrichtungsleiterin Simone Brandes.     

Sie hofft sehr, dass man auch 2020 „wieder die Kurve kriegt, für die Kinder da sein und ihnen etwas bieten kann“. Das sei im vorigen Jahr trotz aller Hindernisse noch gut gelungen: „Das betrifft sowohl die Ferienfreizeit als auch die erstmals angebotenen Projektwochen mit Übernachtung, die wir mit Unterstützung des Kreisjugendamts und des DRK-Kreisverbandes Börde durchführen konnten“, so Brandes. „Wir waren uns einig, dass gerade auch in Zeiten der Pandemie die Kinder und Jugendlichen ein besonders Augenmerk brauchen.“

Die Konzeption sei dementsprechend ausgerichtet und angepasst worden: „Besondere Dinge, wie mit Abstand ein Ziel zu erreichen oder mit Abstand trotzdem gemeinsam zu denken, waren bei der ersten Projektwoche am Löderburger See im Sommer das Ziel. Gekoppelt mit Spaß, Spiel und Sport, haben wir dort eine wundervolle Woche verbracht, und nach diesem Erfolg war die Planung einer zweiten Projektwoche nicht besonders schwer.“ Diese fand in den Herbstferien unter der Devise „Zusammen sind wir stark“ am Arendsee statt.          

„Zusammen“, meint Simone Brandes, „das ist ein großes Wort und im Alter der Kinder und Jugendlichen manchmal schwer umzusetzen. Aber wir waren sehr erstaunt über den Erfolg, denn es fiel den Kindern und Jugendlichen doch gar nicht so schwer, was sie unter anderem bei Erlebnispädagogik im sportlichen Bereich und einer gemeinsamen Kiez-Rallye unter beweis stellten.“

Rückblickend lautete Brandes‘ Fazit für 2020 also: „Ich denke wir haben es unter den gegebenen Umständen noch bestens hinbekommen. Wir möchten uns an dieser Stelle auch bei den Eltern für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken.“

Wunsch ist nun, möglichst noch im ersten Halbjahr 2021 daran anzuknüpfen. Simone Brandes: „Doch leider besteht ja noch nicht einmal Klarheit darüber, ob in den Osterferien etwas stattfinden darf. Unsere Vorbereitungen sind entsprechend vage. Langfristig haben wir jetzt erstmal nur die Ferienfahrten und Projektwochen terminlich geplant. Dafür nehmen wir auch schon Anmeldungen entgegen. Erfahrungsmäßig sind die verfügbaren Plätze immer recht schnell ausgebucht.“

Momentan bleibe den Mitarbeitern nicht viel mehr übrig: Wir frischen Akten auf und sortieren vieles neu. Dinge eben, die im regulären Betrieb sonst nur aufhalten.“ Und einmal pro Woche, mittwochs von 10 bis 15:30 Uhr, ist das Team in der Eilsleber Zentrale auch persönlich anzutreffen. „Für den Fall, dass Fragen oder Probleme auftreten, etwa in Schulangelegenheiten oder auch in häuslichen Angelegenheiten“, so Brandes. „Ansonsten sind wir in unseren Whatsapp-Gruppen kommunikativ für die Kinder, Jugendlichen und Eltern da.“

Volksstimme, 14.01.2021 (Ronny Schoof)

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news-55 Tue, 05 Jan 2021 14:45:00 +0100 Über 40 Privatpersonen spenden 3000 Euro für DRK /aktuell/presse-service/meldung/ueber-40-privatpersonen-spenden-3000-euro-fuer-drk.html Sammelaktion des Kreisverbandes Wanzleben wegen Pandemie abgesagt Die alljährliche Spendensammlung des DRK-Kreisverbandes Wanzleben musste in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Üblicherweise gehen die DRK-Mitarbeiter in der Vorweihnachtszeit von Haustür zu Haustür, um für ihre regionalen Projekte Gelder zu sammeln. "Das hielten wir in diesem Jahr für nicht angemessen", sagt der Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Wanzleben Guido Fellgiebel. Schließlich würde dabei in Kontakt mit der Bevölkerung getreten. Gerade in den Ortsvereinen gehörten viele Mitglieder der Risikogruppe an. "Das konnten wir nicht verantworten", betont Fellgiebel.

Für den 4. bis 13. Dezember war die jährliche Aktion geplant, bei der die DRK-Mitarbeiter für gewöhnlich zwischen 25 000 und 30 000 Euro sammeln. Im vergangenen Jahr waren es 28 000 Euro. "Die fließen normalerweise in soziale Projekte vor Ort", so der Geschäftsführer.

Gerade in den Begegnungsstätten der Ortsvereine werde die Unterstützung gebraucht. Dort fallen Miet- und Personalkosten an, "jedenfalls wenn wir die Qualität unserer Angebote aufrecht erhalten wollen", betont Fellgiebel und fügt hinzu: "Jetzt müssen wir uns was anderes einfallen lassen, wir sind aber zuversichtlich."

Obwohl die Spendensammlung wegen der Pandemie ausfallen musste, geht der DRK-Kreisverband Wanzleben nicht ganz leer aus. Nachdem die Volksstimme die Absage der Aktion für dieses Jahr veröffentlicht hatte, erreichten den Verband zahlreiche Privatspenden.

"Es gab eine Menge Anrufe. So viele Menschen wollten uns unterstützen", zeigt sich der Geschäftsführer gerührt. Letztendlich seien über die Großzügigkeit von mehr als 40 Menschen etwa 3000 Euro an Privatspenden zusammengekommen. "Das ist sehr beachtlich", sagt Guido Fellgiebel dankbar.

Das Spendenkonto und weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des DRK-Kreisverbandes Wanzleben auf www.drk-wanzleben.de

Volksstimme, 04.01.2021 (Josephine Schlüer)

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news-22 Thu, 31 Dec 2020 13:13:00 +0100 "Impfteam ist super eingespielt" /aktuell/presse-service/meldung/impfteam-ist-super-eingespielt.html Das Impfen gegen das Coronavirus hat in Wanzleben begonnen. Die mobilen Teams sind seit Montag im Landkreis Börde unterwegs. Die Bewohner des Alten- und Pflegeheims Klein Wanzleben wurden gestern als erste in der Stadt Wanzleben-Börde gegen Corona geimpft. Seit Montag sind die mobilen Teams im Landkreis Börde im Einsatz. Das Team des DRK Kreisverbandes Wanzleben ist zuständig für den südlichen Teil des Landkreises. Das mobile Impfteam Süd traf gestern Morgen in der Pflegeeinrichtung ein und begann mit den Injektionen.

Insgesamt 165 Menschen leben und arbeiten im Alten- und Pflegeheim Klein Wanzleben. Um alle mit dem Impfstoff des Herstellers Biontech/Pfizer zu versorgen, besuchen die Helfer des DRK-Kreisverbandes Wanzleben die Einrichtungen an zwei Tagen, also gestern und heute. „Bisher hat sich niemand geweigert, sich impfen zu lassen“, weiß Stephan Dill, Abteilungsleiter Hilfsgesellschaft, Kinder, Jugend und Soziales beim DRK-Kreisverband Wanzleben. Er leitet das mobile Impfteam Süd. Einige Pflegerinnen und Bewohner hätten sich aus Skepsis aber lieber am zweiten Tag impfen lassen wollen, weiß er.

Am Montag war das Impfteam Süd bereits in Flechtingen und Dolle im Einsatz. Zuständig ist das mobile Team für die Kommunen Obere Aller, Sülzetal, Oschersleben und Wanzleben. Der Auftakt sei bestens gelungen. „Das Heim in Klein Wanzleben war sehr gut auf unseren Besuch vorbereitet, dafür möchten wir uns herzlich bedanken.“

Eine Besonderheit beim bisher deutschlandweit einzigen zugelassenen Impfstoff von Biontech/Pfizer: „Punktgenau 21 Tage nach der ersten Injektion muss eine zweite erfolgen. Es ist sehr wichtig, dass der Zeitraum eingehalten wird“, betont der DRK-Mitarbeiter. Entsprechend müssen die Impfteams jede Einrichtung zweimal besuchen.

Das Alten- und Pflegeheim Klein Wanzleben sei die größte Pflegeeinrichtung in der Einheitsgemeinde Stadt Wanzleben-Börde. Als zudem kreiseigenes Heim sei es als eines der ersten angefahren worden, so Dill. „Wir sind erleichtert, dass die ersten Anläufe so gut geklappt haben.“

Einen konkreten Plan, welche Stationen in den kommenden Wochen angefahren werden, gebe es laut Dill zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Der Landkreis wolle eine möglichst faire Behandlung gewährleisten, so dass sich die beiden mobilen Impfteams der DRK-Kreisverbände Wanzleben und Börde morgens vor den Einsätzen am Impfzentrum in Haldensleben treffen. „Erst dort erfahren wir, welche Stationen wir am jeweiligen Tag anfahren“, sagt der Abteilungsleiter Hilfsgesellschaft beim DRK.

Das Personal und die Bewohner des Heims in Klein Wanzleben seien die letzten, die in diesem Jahr geimpft werden. „In der nächsten Woche verabreichen wir den Impfstoff Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag“, weiß Stephan Dill. An Feiertagen und Wochenenden werde zunächst nicht geimpft, weil derzeit noch nicht genügend Impfdosen zur Verfügung stehen.

Das Impfteam Süd besteht aus insgesamt drei Helfern. Außerdem steht ihnen vor Ort in den Einrichtungen der ortsansässige Hausarzt, der die Bewohner in der Regel behandelt, und sein Praxisteam zur Seite. In Klein Wanzleben war das Dr. Christian Freese mit seinen Angestellten. Arzthelferin Andrea Voltjes hatte sich ebenso vor Ort impfen lassen.

Bis zum gestrigen späten Nachmittag wurden alle Bewohner des Alten- und Pflegeheims Klein Wanzleben geimpft, heute erhalten die etwa 60 Mitarbeiter der Einrichtung die Injektion mit dem Impfstoff. Geschäftsführer Marcus Waselewski fasst zusammen: „Es hat alles reibungslos geklappt. Das Impfteam ist super eingespielt.“ Auch die Absprache zwischen dem Team von Dr. Freese und dem Impfteam von Stephan Dill hätte super funktioniert. Nebenwirkungen hätten sich laut Waselewski bisher bei keiner der etwa 100 geimpften Personen gezeigt. „Es geht allen gut, und das haben wir auch nicht anders erwartet“, sagt der Geschäftsführer der Pflegeeinrichtung. (Stand: 29. Dezember). Die erste geimpfte Wanzleberin ist übrigens die 80-jährige Ingrid Henne.

Die Impfstrategie des Bundes sieht vor, die Bevölkerung in zwei Phasen zu testen. „In einer ersten Phase sollen den Angaben zufolge zentrale Impfstellen mit mobilen Teams durch die Bundesländer ein­gerichtet werden, die auch deren Anzahl selbst bestimmen“, heißt es im Ärzteblatt. Zunächst sollen gezielt vulne­rable Bevölkerungsgruppen wie ältere Bürger und Menschen mit chronischen Erkrankungen geimpft werden, im Anschluss vulnerable und exponierte Gruppen wie Gesundheits- und Pflegepersonal. Der Impfstoff solle in der ersten Phase durch den Bund finanziert werden, heißt es in dem Artikel weiter. Zubehör wie Kanülen und Spritzen sollen demnach die Länder finanzieren. Die Impfstellen samt Personal sollen laut Papier gemeinschaftlich über die gesetzliche Kran­kenversicherung durch den Bund und die Länder bezahlt werden.

Volksstimme, 30.12.2020 (Josephine Schlüer)

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news-56 Wed, 30 Dec 2020 11:54:00 +0100 Telefonzelle hat es in sich /aktuell/presse-service/meldung/telefonzelle-hat-es-in-sich.html Deutsches Rotes Kreuz bietet in Osterweddingen Tauschbörse für Bücher an Diese Telefonzelle hat es in sich. In diesem Fall mehr als 50 Bücher. „Die Bücherzelle auf dem Gelände des Rot-Kreuz-Zentrums Sülzetal hier in Osterweddingen ist eine ausrangierte Telefonzelle der Telekom. Sie hat noch die klassischen Telekom-Farben: Magenta und Weiß“, sagt Jens Fröhlich, Leiter des Pflegeheims „Rusches Hof“ des Deutschen Roten Kreuz (DRK). Dort, wo früher das Telefon war, sind heute Regalbretter angebracht, auf denen die Bücher stehen.

Das Prinzip der Bücherzelle ist einfach: Man kann Bücher, die man haben will, ausleihen oder behalten und Bücher, die man nicht mehr braucht, hinstellen für andere potenzielle Leser. „Man kann beispielsweise ein Buch mitnehmen und zu Hause durchlesen und wenn es ausgelesen ist, es wieder mitbringen. Es ist auch nicht schlimm, wenn man mal kein Buch zum Tauschen hat“, sagt Fröhlich.

„eigentlich sollte die Bücherzelle ein Treffpunkt sein, wo verschiedene Generationen miteinander ins Gespräch kommen“, berichtet Guido Fellgiebel, der Geschäftsführer im DRK-Kreisverband Wanzleben. „Doch jetzt macht uns Corona einen Strich durch die Rechnung.“ Er dankt den Ehrenamtlichen, die sich um die Bücherzelle kümmern, allen voran Margitta Falkenberg, die selbst an Heilig Abend noch einmal nach dem Rechten sieht.

„Die Leute stellen manchmal Einkaufsbeutel oder Kartons voll mit Büchern dort ab. Wir sortieren das, was zu abgegriffen ist, aus“, berichtet Falkenberg.

Die aussortierten Büche kommen in den Altpapiercontainer der nahegelegenen Kindertagesstätte, die für einen vollen Container noch ein paar Euros erhält. „Meines Wissens nach ist es die einzige Bücherzelle dieser Art in Osterweddingen“, sagt Fröhlich. Die Unterhaltungskosten für die Bücherzelle tendieren gegen null: „Weil sie bei uns auf dem Gelände steht, haben wir so gut wie keine laufenden Kosten durch die Bücherzelle“, sagt Jens Fröhlich. „Ich schaue regelmäßig nach, ob in der Bücherzelle alles im Lot ist – wir hatten auch noch keinen Fall von Vandalismus“. Weibliche Autoren und Autoren aus dem Ausland seien auch gut vertreten: „Hier gibt es alles querfeldein. Viele Romane, Krimis, Ratgeber und Lexika sind dabei“, berichtet Jens Fröhlich. Was für Bücher er sich noch wünscht? „Wir könnten noch mehr Kinder- und Jugendbücher gebrauchen, weil Großeltern oft reinschauen und gucken, ob sie etwas für ihre Enkelkinder finden.“ Wobei es mittlerweile eine Plastikkiste gibt, wo Kinder- und Vorschulbücher drin enthalten sind.

An Sitzmöglichkeiten zum gemütlichen Schmökern mangelt es nicht: Direkt, wenn man aus der Zelle rauskommt, gibt es einige Sitzmöglichkeiten oder man kann in den Park gehen, Auf dem Gelände von „Rusches Hof“ gibt es einen Pavillon, wo man gut sitzen kann. Wie lange wird es das Angebot noch geben? „Da gibt es kein zeitliches Limit. Wir machen das, bis die Telefonzelle auseinanderfällt“, sagt Jens Fröhlich.

Volksstimme, 29.12.2020 (Florian Lim)

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news-23 Sat, 19 Dec 2020 00:00:00 +0100 „Globus“-Wichtel bescheren Senioren-WG /aktuell/presse-service/meldung/globus-wichtel-bescheren-senioren-wg.html Adventsaktion mit vielen Gewinnern/Wohngemeinschaft mit Spende bedacht Die freie Grundschule „Globus“ in Eilsleben hat in der Vorweihnachtszeit gewichtelt. Beschert wurde die Wohngemeinschaft im örtlichen Rot-Kreuz-Zentrum „Obere Aller“.

Exakt 243,51 Euro haben Abc-Schützin Abby und Drittklässler Friedrich dieser Tage an WG-Mitglied Thomas Habekost übergeben. Es war der Erlös einer schulinternen Tombola, die man Anfang Dezember im Globus-Hause verloste.

„Es ging darum, den Kindern vor Weihnachten noch mal was Schönes zu bieten“, erklärt Lehrerin Maria Malorni. „Wir hatten noch reichlich Sachpreise auf Lager, die wir vor einiger Zeit schon bei diversen Sponsoren besorgt hatten.“ Kollegin Susanne Rummel ergänzt: „Also haben wir beschlossen, Lose anzufertigen, haben den Kindern und Eltern Bescheid gesagt – und schon konnte die Adventstombola starten.“ Mit rund 300 Preisen wartete die Gewinnpalette auf – und das Schönste für die Schüler: Es waren keine Nieten im Topf, jedes Los bedeutete einen Gewinn. Das zog: beim Losverkauf in der großen Hofpause bildete sich eine ebenso lange Schlange wie beim Abholen der Preise.

An den Nachbarn gedacht

Was nun mit den Verkaufseinnahmen anstellen? Auf diese Frage fand die Schule schnell eine Antwort. „Wir hatten erfahren, dass die Weihnachtsspendensammlung des DRK in diesem Jahr wegen Corona ausfällt und somit auch einigen Projekte und Einrichtungen des DRK, die sonst davon profitiert haben, Zuschüsse wegfallen“, so Maria Malorni. Im Hause „Globus“ wurde daher entschieden, dass man da ein wenig Unterstützung leisten werde und hat kurzerhand Kontakt zum Rot-Kreuz-Zentrum zwei Straßen weiter aufgenommen. Nachbarschaftshilfe sozusagen.

DRK-Hausleiterin Sandra Bergeest zeigte sich dankbar und hatte auch direkt eine Idee, wer das Geld gut gebrauchen könnte: die elfköpfige Wohngemeinschaft im ersten Stock. Bei dieser WG handelt es sich um Mieter im Alter zwischen 50 und 100 Jahren, die dort eigenständig leben. Jeder hat Raum für sich und gleichzeitig wird die Gemeinschaft gepflegt. „Es gibt auch eine WG-Kasse für gemeinsame Anschaffungen“, so Bergeest. Und darin sei die Weihnachtsspende der Schule gut aufgehoben. WG-Vorstand Thomas Habekost: „Wahrscheinlich verwenden wir das Geld, um einen Windschutz für unseren Balkon zu kaufen. Aber das werden wir in der WG in Ruhe besprechen und gemeinsam entscheiden.“

Über die Feiertage werde sich dafür gewiss eine Gelegenheit ergeben, denn: „Weihnachten verbringen wir als WG in Gemeinschaft.“ Die aktuelle Situation sei auch für die WG-Mieter nicht einfach, sagt Sandra Bergeest. Sie dürfen vorerst nur einmal am Tag zu festen Zeiten von einer Person für maximal eine Stunde Besuch empfangen. „Aber sie haben immerhin auch sich als WG, das hilft.“ Thomas Habekost stimmt zu: „Wir arrangieren uns damit.“

Volksstimme, 18.12.2020 (Ronny Schoof)

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news-24 Tue, 15 Dec 2020 18:31:00 +0100 Hilfe, die ankommt! /aktuell/presse-service/meldung/hilfe-die-ankommt.html Spende für Projekte des Deutschen Roten Kreuzes Erstmals in der Geschichte des DRK-Kreisverbandes Wanzleben e. V. musste die Weihnachtsspendensammlung abgesagt werden. Die Mittel aus den jährlichen Aktionen bilden, neben den Mitgliedsbeiträgen des Vereins, die Grundlage der Finanzierung von regionalen Projekten und Hilfsangeboten, die weder von Kostenträgern noch von staatlichen Stellen finanziert werden.

Trotzdem ist das Spendenaufkommen von Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen groß. So überreichte unter anderen der Mitarbeiter David Stockmann von der Firma „Sorglosmakler Magdeburg“ einen Spendenscheck in Höhe von 800 Euro an den Geschäftsführer des DRK Kreisverbandes Wanzleben, Guido Fellgiebel, und der Vorsitzenden des DRK Ortsvereins Osterweddingen, Margitta Falkenberg. Das Geld fließt in Projekte der Seniorenarbeit vor Ort sowie der Kinder- und Jugendarbeit.

Wenn auch Sie das DRK mit einer Spende unterstützen möchten nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf. Vielen Dank!

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news-25 Fri, 11 Dec 2020 12:46:00 +0100 Lebensmittel für 3000 Euro ermöglichen Festagsschmaus /aktuell/presse-service/meldung/lebensmittel-fuer-3000-euro-ermoeglichen-festagsschmaus.html Soziales Zentrum Alter Bahnhof in Wanzleben erhält Corona-Soforthilfe der Aktion Mensch Fünf Europaletten voller Lebensmittel mit Mehl, Butter, Zucker und mehr Leckereien sind gestern Mittag Im Sozialen Zentrum Alter Bahnhof in Wanzleben eingetroffen. Die Einrichtung des DRK-Kreisverbandes unter Leitung von Barbara Schürmann hatte sich für die Corona-Soforthilfe der Aktion Mensch beworben und erhielt daraus 3000 Euro.

Zum Alten Bahnhof gehört neben Angeboten wie dem Kleiderladen auch die Tafel. „Also haben wir für 3000 Euro Lebensmittel gekauft“, sagt Barbara Schürmann. Diese sollen in der Weihnachtswoche ausgegeben werden, und zwar ab Dienstag, 22. Dezember, jeweils von 12.30 bis 13.30 Uhr, an Heiligabend von 11 bis 12 Uhr. „Wegen Corona sind die Supermarktspenden weniger geworden“, sagt die Leiterin des Alten Bahnhofs. Darum seien die 3000 Euro eine willkommene Hilfe.

Über eine Stunde brauchten sieben DRK-Mitarbeiter, um die Lieferung zu entladen. Der Tafel-Raum sei nun komplett mit Nahrungsmitteln eingedeckt. Dazu gehören Leckereien wie Sauerkraut, Geflügelwürstchen, verschiedene Eintöpfe, Klöße „und etwas besonderes, das es sonst nie gibt: Kaffee“, zeigt sich Schürmann erfreut. Eine weitere Seltenheit: auch Öl konnte neben Butter, Mehl und Zucker in der Weihnachtszeit an Bedürftige ausgegeben werden.

Seit Beginn der Corona-Pandemie erhält das Soziale Zentrum Alter Bahnhof vermehrt private Spenden in Form von Essen, weil es wegen der Hamsterkäufe während des erstens Lockdowns zu Engpässen bei den Supermarktspenden kam. „Dafür sind wir sehr dankbar“, sagt die Einrichtungsleiterin. Jede Hilfe sei Willkommen.

Volksstimme, 10.12.2020 (Josephine Schlüer)

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news-26 Mon, 07 Dec 2020 14:47:00 +0100 Wolfram kesselt noch weiter /aktuell/presse-service/meldung/wolfram-kesselt-noch-weiter.html DRK-Ortsverein Wormsdorf präsentiert bis Weihnachten wöchentlich Videonachschlag Mit einer Mischung aus Bedauern und Optimismus hat sich Wolfram Lippert vorige Woche bei der virtuellen Weihnachtsausgabe von „Ein Kessel Buntes“ präsentiert. Da war der Showmaster endlich einmal pünktlich und unversehrt mit seinem Trabi an der Wormsdorfer Begegnungsstätte aufgeschlagen – und dann war weit und breit nichts zu sehen als Trugbilder vom Weihnachtsmann und seinem Helferengel. Dem Wolfram blieb also nur, in Erinnerungen an die gute alte – und für ihn persönlich teils schmerzhafte – Kesselzeit zu schwelgen und die Bühneneinsamkeit mit einem Schluck Klaren fortzuspülen.

„Wir werden das schon schaukeln und jede Katastrophe hat irgendwann ein Ende“, richtete er schließlich aufmunternd das Wort an seine Fans und alle Kesselfreunde, „und dann wird es Zeit für einen dritten Kessel!“

Wer Wolframs jüngstes Gastspiel in der Börde in Gänze erleben möchte, kann den vom DRK-Ortsverein produzierten Videoclip über die Webseite drk-wormsdorf.de abrufen. Dort wird auch am heutigen und den folgenden zwei Sonnabenden jeweils eine neue Videoüberraschung mit Wolfram und Co. veröffentlicht. „Wir werden noch ein paar Hintergrundgeschichten aufgreifen und ein bisschen rumspinnen, was die Corona-Situation anbelangt“, schickt Regisseur Guido Fellgiebel voraus. Besonderen Dank richtet er dafür an seine Mitstreiter, die den Spaß mitmachen und ihre Freizeit dafür opfern: Andreas Gödecke in deiner Paraderolle als Wolfram Lippert, Mathias Kausch, der kurzerhand den Part des Weihnachtsmanns übernahm sowie „Zahnfee-Engel“ Mike Bergeest.

Terminpläne für den echten „Kessel-Buntes“ und weitere Veranstaltungen in der Begegnungsstätte bestehen erst mal noch nicht. „Wir können uns da derzeit ja nicht festlegen und müssen einfach abwarten“, so Fellgiebel. Für die unterbrochene Dartsaison habe er die vage Hoffnung, dass man Mitte Januar wieder den Spielbetrieb aufnehmen könne. „Wir werden auf jeden Fall alle noch ausstehenden Spieltage sowie natürlich die Finals austragen, notfalls auch erst im Frühling. Bis dahin bleibt uns nur der virtuelle Spaß.“

Volksstimme, 05.12.2020 (Ronny Schoof)

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news-27 Fri, 27 Nov 2020 14:49:00 +0100 Wolfram Lippert lässt es virtuell kesseln /aktuell/presse-service/meldung/wolfram-lippert-laesst-es-virtuell-kesseln.html DRK-Ortsverein Wormsdorf kündigt „Kessel Buntes“-Überraschung für Sonnabend an Kesseln muss es! Und frei nach dieser Devise verfährt der DRK-Ortsverein Wormsdorf auch im Coronakrisenmodus mit seiner vor zwei Jahren ins Leben gerufenen Talenterevue. „Der Kessel Buntes soll zum dritten Mal dampfen“, lässt Organisator Guido Fellgiebel dazu wissen, will sich aber noch nicht allzu tief in die Karten schauen lassen und kündigte am Mittwoch kryptisch an: „Der Showabend sollte ja eigentlich diesen Sonnabend, am 28. November, steigen, was aus bekannten Gründen aber nicht möglich ist. Wir wollen zum Veranstaltungstermin trotzdem ein wenig Unterhaltung in bewährter Kessel-Manier bieten und sind bemüht, kurzfristig noch eine Überraschung zusammenzubasteln.“

Diese soll dann am morgigen Sonnabend Punkt 18 Uhr auf der Homepage des DRK-Ortsvereins präsentiert werden. Guido Fellgiebel: „Bislang kam unser gebuchter Moderator, Wolfram Lippert, ja immer zu spät. Er wird doch wohl nicht ausgerechnet an diesem Abend pünktlich an der Begegnungsstätte erscheinen, weil er von Corona noch nichts mitbekommen hat?“

Dem treuen Kessel-Publikum schwant gewiss schon, worauf Guido Fellgiebel damit anspielt: vermutlich auf ein filmisches Bonmot in der Art, wie es jeweils als Overtüre für die ersten beiden Sowausgaben diente. Zweimal bereits war da der Eilsleber Andreas Gödecke – er ist auch Mitglied des Wormsdorfer Pfarrhoftheaters – in der Rolle des Wolfram Lippert, der Vernehmen nach der kleine Bruder von Ossi-Showmaster Wolfgang Lippert, geschlüpft. Tja, und dem Wolfram, dem geht irgendwie immer alles schief.

Auftritt Nummer eins im Wormsdorfer Anbau hätte er beinahe verdaddelt, wäre nicht Ortsvereinsvorsitzende Ingrid Siedentopf mit dem Wählscheibentelefon gewesen, um den tolpatschigen Entertainer hurtig aufs Moped zu jagen. Im Vorjahr dann nahm Wolframs Verspätung im „Ingridstadtpalast“, wie der Anbau beim „Kessel Buntes“ ehrfurchtsvoll genannt wird, hochdramatische Züge an. Da zeigte Lippert sich zwar ehrlichst bemüht, den Wormsdorfern einen pünktlichen Programmstart zu geben, jedoch war der Ärmste mit argen Zahnschmerzen geplagt. Erst eine angst- und schmerzerfüllte Wurzelbehandlung sowie eine Bestechungsfahrt im Rot-Kreuz-Krankentransportwagen später landete der Ehrengast im blutüberströmten Zwirn an den Allerwiesen an.

Beim Publikum kamen diese äußerst kreativen Prologe bestens an. Man darf also gespannt sein, was sich die Kesselmacher für die dritte, die virtuelle Auflage haben einfallen lassen. Neben dem Wiedersehen mit Wolfram Lippert soll noch etwas Archivmaterial der „Live im Anbau“-Veranstaltungen mit einfließen, so Guido Fellgiebel. Und da die Begegnungsstätte auch während der Adventszeit für derlei Unterhaltungszwecke geschlossen bleiben muss, möchte der Ortsverein daraus eine ganze kleine Internetüberraschungsreihe formen, in der an jedem Adventssonntag ein neuer Teil enthüllt wird. „Also einfach mal reinschauen!“, empfiehlt Fellgiebel.

Volksstimme, 27.11.20 (Ronny Schoof)

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news-28 Tue, 24 Nov 2020 14:50:00 +0100 40 Sterne wollen abgeholt werden /aktuell/presse-service/meldung/40-sterne-wollen-abgeholt-werden.html Im Wanzleber Rathaus startete die Aktion "Wunschbaum". Wer will, kann sich einen Stern abpflücken und einem Kind einen Wunsch erfüllen. Einen Fußball, eine Barbie, Lego, ein Freundschaftsbuch - so lauten die Kinderwünsche, die seit gestern in Form von Weihnachtssternen am geschmückten Tannenbaum vor dem Standesamt im Wanzleber Rathaus hängen. Initiiert wurde die Aktion Wunschbaum von den Mitarbeitern der Stadtverwaltung. Die Aktion soll Kindern eine Weihnachtsüberraschung bescheren, deren Eltern nicht genügend Mittel für üppige Geschenke haben.

„Ich begrüße die Initiative der Kolleginnen aus der Stadtverwaltung und mache selbst gern mit“, sagt Wanzlebens Bürgermeister Thomas Kluge während der Eröffnung des Wunschbaumes. Das sei eine tolle Idee, Kindern ein Geschenk direkt zukommen zu lassen. Damit einen Beitrag zu leisten, dass das Weihnachtsfest der Familien einen weiteren Höhepunkt hat, gebe ein gutes Gefühl, so Kluge.

Damit bedürftige Familien auf diese Möglichkeit aufmerksam werden konnten, kooperiert die Stadtverwaltung mit Barbara Schürmann vom Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ und mit Jörg Schulz vom Kinder- und Jugendzentrum „Tenne,“ zwei Einrichtungen des DRK-Kreisverbandes Wanzleben. Schürmann und Schulz hätten sich sofort begeistert gezeigt und ihre Unterstützung zugesichert, so die Standesbeamtin und Mitinitiatorin des Wunschbaumes, Victoria Genz. Beim Sozialen Zentrum ist unter anderem die Tafel für bedürftige Bürger der Einheitsgemeinde angesiedelt. „Da war es naheliegend, dass dort auch der Kontakt zu bedürftigen Kindern hergestellt werden kann“, so Genz.

Die Dekosterne am Wunschbaum stammen übrigens von den Wanzleber Hortkindern, die auf diese Weise mit ihrer Bastelarbeit ebenfalls einen Beitrag geleistet haben.

Bis zum 15. Dezember wird der Wunschbaum vor dem Standesamt im Wanzleber Rathaus stehen. In diesem Zeitraum haben alle interessierten Bürger die Gelegenheit, sich einen oder mehrere Wünsche vom Baum zu pflücken und diese zu erfüllen. „Die Präsente können in dieser Zeit im Wanzleber Rathaus abgegeben werden“, informiert Genz. Am 18. Dezember wird Wanzlebens Bürgermeister Thomas Kluge die Pakete dann an das Soziale Zentrum „Alter Bahnhof“ übergeben. Von dort können die Eltern der Kinder, die Wünsche abgegeben haben, die Geschenke abholen und unter den heimischen Weihnachtsbaum legen.

Insgesamt 40 Wünsche hingen gestern Morgen zur Eröffnung des Wunschbaumes an den Ästen. Bis zum Nachmittag wurden bereits etwa die Hälfte der Sterne von hilfsbereiten Wanzlebern abgenommen. Victoria Genz und ihre Kollegen hoffen, dass alle Wünsche erfüllt werden können.

Die Aktion Wunschbaum findet in diesem Jahr zum ersten Mal in Wanzleben statt.

Volksstimme, 24.11.2020 (Josephine Schlüer)

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news-29 Mon, 23 Nov 2020 14:50:00 +0100 Jugendliche nutze im Park den aufgestellten Eimer /aktuell/presse-service/meldung/jugendliche-nutze-im-park-den-aufgestellten-eimer.html DRK-Mitarbeiterin Margitta Falkenberg freut sich über die Verhaltensänderung: „Das Miteinanderleben kommt voran“ „Volksstimme wirkt. Mahnende Worte haben oft ihren Sinn“, freut sich die ehrenamtliche Mitarbeiterin beim Deutschen Roten Kreuz (DRK), in Osterweddingen Margitta Falkenberg.

Kürzlich hatte die Redaktion auf der Sülzetal-Seite über einen Treffpunkt von Jugendlichen an einer Rundbank im Park in Osterweddingen berichtet. Diese Stelle liegt nur 20 Meter entfernt vom Senioren-Wohnheim „Rusches Hof“. Von dort gab es Beschwerden seitens der Heimbewohner. Die Kinder und Jugendlichen aus dem Ort und auch aus der Umgebung seien oft zu laut und würden ihren Müll einfach dort im Park in Osterweddingen herumliegen lassen.

„Seit dem Bericht ist es dort immer sauber“, freut sich DRK-Mitarbeiterin Falkenberg, „hiertreffen nachmittags und auch in den Abendstunden Jung und Alt aufeinander. Eigentlich sollte das ein Miteinander sein. Viele der Bewohner fühlten sich in der Vergangenheit schon öfters in ihrer Ruhe aber gestört. Oft war die Musik zu laut. Keiner der Senioren traute sich jedoch, die Jugendlichen anzusprechen.“ Da seien in der Vergangenheit oft schon dumme Kommentare gefallen. Auch habe es verschiedentlich schon einen „Klingelsturm“ gegeben. Die Senioren hätten sich damit mittlerweile abgefunden.

Falkenberg: „Da hat keiner mehr, gerade abends auch, die Zivilcourage, den Kindern und Jugendlichen die Grenzen aufzuzeigen. Und wenn ich an die Ordnung hier an der Bank denke, kommt mir das Grauen. Das sah hier manchmal aus wie auf dem Schlachtfeld; Popcorn, Kippenreste, leere Dosen und so weiter.“

Vor einiger Zeit hatte Falkenberg daraufhin direkt an der Bank einen Papierkorb aufgestellt. Auf dem Deckel hatte sie mit Edding geschrieben: „unsere Jugend räumt auf. Bitte benutzt den Abfallbehälter und sorgt für Sauberkeit rund um eure Bank“. Das habe dann ab und zu Mal geklappt.

Aber seit einem Großeinsatz zusammen mit ihrem Sohn Marco und dem Artikel in der Zeitung sei das immer einwandfrei. „Die Jugendlichen können ihren Eimer 20 Meter weiter ausleeren in einen Eimer der Gemeinde, der dann auch regelmäßig geleert wird. Als sie hier saßen und keinen Papierkorb vor Ort hatten, ist fast alles immer auf der Erde gelandet.“

Der ursprünglich nur als Notbehelf gedachte Eimer direkt an der Bank funktioniere nun, so Falkenberg. Leider sei der Deckel verschwunden.

„Vor Kurzem erst habe ich mich wieder mit drei von ihnen am Baum im Park unterhalten. Als dann ein Vierter kam, mit etwas lauterer Mucke, haben sie ihn sofort daran erinnert, Rücksicht zu nehmen. ‚Leiser, leiser!‘ haben sie ihm zugerufen. Das Miteinanderleben kommt voran“, hofft Margitta Falkenberg.

Volksstimme, 23.11.2020 (Udo Mechenich)

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news-30 Thu, 19 Nov 2020 14:51:00 +0100 Grab des Vaters in Estland entdeckt /aktuell/presse-service/meldung/grab-des-vaters-in-estland-entdeckt.html Die letzten Stationen im Leben ihres Vaters hat Hannelore Eitel aus Seehausen ermittelt. Dazu wandte sie sich an den Suchdienst des DRK. Erinnern kann sich Hannelore Eitel an ihren Vater nicht. Was sie über ihn weiß, haben ihr die Mutter und die Großeltern erzählt. In einem Ordner bewahrt sie alle Dokumente, wie seinen alten Führerschein, Fotos und Postkarten, auf. Papiere, die über sein Leben und seinen Tod Auskunft geben.

Die Seehäuserin war drei Jahre alt, als die eidesstattliche Erklärung der Mutter zugestellt wurde mit dem Vermerk: „Ihr Angehöriger Walter Buchheister, geboren am 14. Februar 1911 in Seehausen, ist am 9. November 1947 verstorben. Todesort: Kriegsgefangenen-Hospital 4011 Kievöli/Estland. Grablage unbekannt“. Erst knapp ein Jahr nach dem Tod des 26-Jährigen erhielt die Familie Buchheister Bescheid über sein Ableben. Im Brief eines Ehrich Meyer an die Familie heißt es über den Verstorbenen: „... starb... um 6.15 Uhr ohne Besinnung. Ich kann die Uhrzeit deshalb so genau angeben, da ich dort Stubensanitäter war und bei dem Kameraden Buchheister gerade das Fieber messen wollte. Die Leiche wurde dann zur Beerdigung abtransportiert.“ Hannelore Eitel meint sich zu erinnern: „Meine Mutter hatte die Vorhänge zugezogen und geweint.“ Aber vielleicht sei auch nur so viel darüber gesprochen und getrauert worden, dass sie die Erinnerung nachträglich in ihr Gedächtnis eingebaut habe.

„...Inge ist unverändert geblieben, während Hannelore ebenso aussieht wie Gerda, als sie klein war“, beantwortete Walter Buchheister einen Brief mit Familienfoto, den ihm seine Frau in das Gefangenenlager geschickt hatte. Inge und Gerda waren die älteren Schwestern der heute 78-jährigen Hannelore. Auch, ob es in diesem Sommer 1947 eine gute Ernte gab, wollte er wissen. Weiter heißt es in der Postkarte: „Hoffentlich sehen wir uns bald für immer wieder. Herzliche Grüße an Oma und Opa. Seid nochmals herzlich gegrüßt von eurem Papa!“ Diese Zeilen schrieb Walter Buchheister noch am 20. Oktober 1947, knapp drei Wochen vor seinem Tod.

Obwohl klar war, dass der Vater in Kriegsgefangenschaft in Kievöli in Estland auf ehemals russischem Gebiet gestorben war, blieb Hannelore Eitel neugierig. Sie wollte mehr über die letzten Stationen im Leben ihres Vaters erfahren, etwa, ob es irgendwo eine Ruhestätte für ihn gibt. „Man will doch etwas über den eigenen Vater wissen, besonders, wenn man ihn nicht kennenlernen durfte“, sagt sie.

Also wandte sich die Seehäuserin an die Deutsche Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht (WASt). Von dort erhielt sie die Mitteilung, dass die Personalpapiere von Walter Buchheister, wie der Wehrpass, vermutlich durch Kriegseinwirkung verloren gegangen seien. In Erfahrung bringen konnte die Dienststelle noch die Erkennungsmarke (3. Batterie Flak Ersatzabteilung 7) und die letzten Meldungen vom Juni 1941 vom Standort Magdeburg und vom Oktober 1944 aus der 3. Batterie schwere Heeres Flak Artillerie Ersatz- und Ausbildungsabteilung 279, Standort Gotha.

2011 wandte sich die Nichte von Hannelore Eitel für weitere Informationen über ihren Großvater an den Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes. Aus den Recherchen des Suchdienstes geht hervor, dass Walter Ernst Buchheister am 13. März 1945 in russische Kriegsgefangenenschaft genommen wurde, registriert im Lager 289.

Dieses Lager habe sich im heutigen Kothla-Järve in Estland befunden. Zudem konnte das DRK herausfinden, dass der 26-jährige Seehäuser an einer Gehirnembolie verstorben war und auf dem Lagerfriedhof in Kivioli bestattet wurde. „Nach einer vorsorglichen Überprüfung der Gräberlisten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge konnten wir für Herrn Ernst Buchheister einen Eintrag feststellen“, heißt es im Schreiben des DRK. Auch Fotos von der Grabstätte ihres Vaters und Großvaters erreichten so Hannelore Eitel und ihre Nichte. Der Brief des Suchdienstes schließt taktvoll: „Es war uns wichtig, Sie über die letzten Stationen Ihres Angehörigen zu informieren, auch wenn dadurch nochmals alte Wunden aufgerissen wurden.“

Hannelore Eitel möchte auch andere Angehörige ermutigen, sich entweder an den Suchdienst des DRK oder an die WASt, heute im Bundesarchiv verankert, zu wenden und nachzuforschen. Schließlich wüssten viele bis heute so gut wie nichts über Väter und Großväter, die nicht aus dem Zweiten Weltkrieg zurück gekehrt sind, so die 78-Jährige.

Bis heute gehen beim Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes jährlich Tausende Suchanfragen ein, etwa 10 000 allein im vergangenen Jahr. Ehefrauen, Kinder und Enkelkinder möchten weiterhin die Lebenswege vermisster Verwandter aus dem Zweiten Weltkrieg nachvollziehen. Nachdem der Suchdienst des DRK eigentlich im Jahr 2023 eingestellt werden sollte, wurde er nun bis 2025 verlängert. Die bis Ende 2018 als Behörde des Landes Berlin geführte Deutsche Dienststelle (WASt) setzt ihre Tätigkeit als Abteilung Personenbezogene Auskünfte zum Ersten und Zweiten Weltkrieg im Bundesarchiv fort.

Volksstimme, 19.11.2020 (Josephine Schlüer)

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news-31 Tue, 17 Nov 2020 14:52:00 +0100 ESV auf Rang fünf in der Landeswertung /aktuell/presse-service/meldung/esv-auf-rang-fuenf-in-der-landeswertung.html DRK vergibt Preise für die Blutspendemeisterschaft 2020 Frei nach der Devise „Gemeinsam Blut spenden und gewinnen“ hatte der DRK-Blutspendedienst NSTOB im März die Blutspendemeisterschaft angepfiffen. „Dazu aufgerufen waren Amateurfußballmannschaften“, erklärt Gebietsreferentin Anett Sinast. „Sie sollten Freunde, Fans und Unterstützer mobilisieren und im Frühjahr gemeinsam eine Blutspende des DRK aufsuchen. Dafür gab es dann einen Teilnahmecode und dadurch die Möglichkeit für seinen Verein Stimmen zu sammeln.“

Es war bereits das fünfte Mal, dass der NSTOB eine solche Aktion gestartet hatte, um auf die Bedeutung der Blutspenden aufmerksam zu machen. „Gestartet zunächst nur in Niedersachsen, hat die Aktion diesmal auch Unterstützung von den Landesfußballverbänden in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen erfahren“, so Sinast. Das habe die Teilnehmerzahl „natürlich noch einmal gesteigert“, nachdem sich im Vorjahr bereits rund 11 000 Fußballfreunde für die gute, weil lebensrettende Sache begeistern ließen.

Auch die Kicker vom Eilsleber SV haben Engagement und Spendenfreude an den Tag gelegt – und durften dafür anlässlich des jüngsten Blutspendetermins im Eilsleber Rot-Kreuz-Zentrum die verdiente Anerkennung einheimsen. Platz fünf belegte der ESV am Ende in der Sachsen-Anhalt-Tabelle. Das hat knapp nicht für einen der Hauptpreise (Trikotsatz für die Plätze eins bis vier) gelangt. „Aber auch die Trainingsbälle können wir gut gebrauchen“, versicherte ESV-Fußballer Steven Blume. Ohnehin habe man an der Aktion nicht der ausgelobten Preise wegen teilgenommen: „Es ging um den guten Zweck – und deshalb werden wir bestimmt auch im nächsten Jahr wieder mitmachen.“ Das freilich hörte Anett Sinast nur allzu gern und kündigte an, dass der NSTOB die Blutspendemeisterschaft 2021 wiederum ausweiten werde: „Wir möchten dann nicht nur Fußballteams ins Rennen schicken, sondern Sportmannschaften generell.“

Unabhängig davon seien Blutspenden jederzeit ein wertvolles und benötigtes Gut. Die nächsten Termine in der Oberen Aller sind für 24. November in Ummendorf (ab 16.30 Uhr Grundschule) sowie für 18. Dezember in Wormsdorf (16.30 Uhr Begegnungsstätte) und Barneberg (17 Uhr Kulturscheune) angesetzt.

Volksstimme, 17.11.2020 (Ronny Schoof)

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news-32 Fri, 06 Nov 2020 14:53:00 +0100 Keine DRK-Sammlung /aktuell/presse-service/meldung/keine-drk-sammlung.html Weihnachtsspendensammlung 2020 auf Grund Corona abgesagt Der DRK Kreisverband Wanzleben sagt seine Weihnachtsspendensammlung ab. Geplant war sie für den Zeitraum von Freitag, 4. Dezember bis Freitag, 13. Dezember. Landrat Martin Stichnoth hatte sich bereit erklärt, die Schirmherrschaft zu übernehmen

 

"Das Geld aus der jährlichen Aktionen, 2019 waren es 28 384,57 Euro, bildet, neben den Mitgliedsbeiträgen des Vereins, die Grundlage der Finanzierung von regionalen Projekten und Hilfsangeboten, die weder von Kostenträgern noch von staatlichen Stellen finanziert werden", sagt der DRK-Geschäftsführer aus Wanzleben, Guido Fellgiebel. Die Absage sei dem DRK nicht leichtgefallen, da nun Projekte verschoben oder gestrichen werden müssten.

 

Volksstimme, 06.11.2020 (Udo Mechenich)

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news-33 Fri, 06 Nov 2020 12:56:00 +0100 Oft einziger Ort für soziale Kontakte /aktuell/presse-service/meldung/oft-einziger-ort-fuer-soziale-kontakte.html Der "Alte Bahnhof" in Wanzleben muss Angebote stark reduzieren "Masken auf und Abstand halten", ermahnt Barbara Schürmann eine Gruppe, Menschen, die vor dem "Alten Bahnhof" in Wanzleben auf die Öffnung der Tafel warten. Die Leiterin der Einrichtung legt größten Wert auf die Einhaltung der Hygienemaßnahmen. "Wenn sich auch nur einer von uns infiziert, dann müssen wir schließen", sagt sie. Die Bedürftigen sind jedoch auf die Lebensmittel angewiesen.

Etwa 100 Bedarfsgemeinschaften würden die Tafel am "Alten Bahnhof" pro Woche aufsuchen. Nur die Essenausgabe und der Kleiderladen sind im Sozialen Zentrum "Alter Bahnhof" des DRK Kreisverbandes Wanzleben derzeit möglich. Ohne Corona aber ist das Angebot hier vielfältig. Dabei geht es nicht nur ums Sattwerden, sondern auch um Begegnungen, Austausch und Integration.

"Die Teilnehmer am Kreativ- und Klönklub vermissen die wöchentlichen Treffen", weiß Schürmann. Im September sei dieser mit entsprechendem Hygienekonzept endlich wieder angelaufen. "Und nun ist schon wieder Schluss", zeigt sich die Leiterin enttäuscht. Auch dass die Frauen und Männer das Interesse verlieren, befürchtet sie. Neben dem Kreativ- und Klönklub war ein Sportangebot mit Spiel und Spaß für Familien geplant, das wegen der Pandemie nie starten konnte.

Auch gesellige Nachmittage bei Kaffee und Kuchen wie das Cafe International gehörten vor der Pandemie zum gut besuchten Angebot der Einrichtung. Nasrin Hesso, die aus Syrien stammt, fehlen die Begegnungen mit anderen Menschen im "Alten Bahnhof": "Hier kann ich Deutsch sprechen und mich verbessern, außerdem lerne ich viel über die deutsche Küche", sagt die 34-Jährige. Es sei schade, dass das im Moment nicht möglich sei.

Barbara Schürmann bedauert besonders, dass die Suppenküche seit beginn der Coronakrise geschlossen bleiben musste: "Hier bekamen die Besucher für kleines Geld eine warme Mahlzeit zum Mittag inklusive Nachtisch." Sie höre oft, dass die regelmäßigen Besucher der Suppenküche das gemeinsame Essen sehr vermissen. "Da konnte man mal quatschen, anschließend ging es gemeinsam zur Essensausgabe an die Tafel, das war gesellig", beschreibt Schürmann. Im Moment ließen die Maßnahmen das aber nicht zu. Das Raumkonzept erlaube nur 12 Leute gleichzeitig in einem Zimmer. "Wir wissen ja vorher nie, wie viele es sein werden und wollen auch niemanden wegschicken."

Für zahlreiche Bedürftige seien der Klönklub, die Suppenküche oder das Cafe International die wenigen sozialen Anlässe in ihrem Alltag. "Das fehlt mir schon sehr, nicht nur wegen der Mahlzeiten, sondern auch weil man hier Leute trifft", sagt eine Wanzleberin, die ihren Namen nicht nennen möchte. Klar habe sie auch andere Bekannte in Wanzleben, "aber es war immer sehr nett in der Suppenküche". Außerdem spare man Geld und bekomme trotzdem eine vollwertige leckere Mahlzeit. Sie sorgt sich, dass demnächst auch die Tafel schließen könnte. Ohne die gespendeten Lebensmittel würde das Geld noch knapper.

"Diese Angst hatten wir im ersten Lockdown, sagt Schürmann, sie sei jedoch unberechtigt. "Wir haben die Ausgabe nach draußen verlagert", so die Leiterin weiter. Die Lebensmittel werden durch zwei Fenster gereicht, so dass dadurch automatisch genügend Abstand zwischen den Menschen besteht. Entsprechend der jetzigen Verordnungen bestünde nur dann die Gefahr einer Schließung, wenn einer der DRK Mitarbeiter positiv auf Corona getestet würde oder wenn die Bundesregierung doch noch einen totalen Lockdown verordnet, wie es ihn in Frankreich und Spanien gab. An ein solches Szenario glaubt Barbara Schürmann jedoch nicht: "Wir haben in der ersten Lockdown-Phase durchgehalten, als alles noch viel chaotischer war und niemand irgendwas über das Virus wusste." Jetzt sei man zumindest etwas schlauer, daher besser vorbereitet und könne erfahrener mit dieser Situation umgehen.

Volksstimme, 05.11.2020 (Josephine Schlüer)

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news-34 Thu, 05 Nov 2020 13:58:00 +0100 Osterweddingener Sportverein gewinnt 15 Fußbälle /aktuell/presse-service/meldung/osterweddingener-sportverein-gewinnt-15-fussbaelle.html Bei einer Blutspendemeisterschaft belegt der OSV den sechsten Platz / Aktuell ist das Blutspendeverhalten sehr verhalten Mit acht Blutspendern bei einer Blutspendemeisterschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Wanzleben belegte der Osterweddinger Sportverein (OSV) dem sechsten Platz. Im DRK-Zentrum ,,Sülzetal“ in Osterweddingen übergab kürzlich die Gebietsreferentin vom DRK-Blutspendedienst, Anett Sinast, an den OSV-Vorsitzenden, Marco Falkenberg, den Gewinn: 15 Fußbälle.

"Wir hatten unseren OSV bei der DRK-Aktion angemeldet, weil es eine Ehrensache ist, bei der Blutspendemeisterschaft mit dabei zu sein, denn Blutspenden bedeutet Leben retten. Ich, als Vorsitzender, bedanke mich ganz herzlich bei allen Spendern, die mit dabei waren“, sagte Falkenberg bei der Übergabe, ,,unsere Spender kamen aus allen Ortschaften des Sülzetals. Der OSV hatte im Vorfeld des Termins im ganzen Sülzetal Werbung dafür gemacht und natürlich auch vereinsintern die Werbetrommel gerührt. Ich bin stolz darauf, dass so viele Menschen dann den Termin auch wahrgenommen haben. Es ist unverzichtbar, dass immer genügend Blutkonserven vorhanden sind.“ Marco Falkenberg hofft, dass all die Spender auch künftig regelmäßig die DRK-Blutspendetermine wahrnehmen werden. ,,Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie sollte niemand davor zurückschrecken, denn gerade jetzt sind ausreichende Vorräte an Blutkonserven immens wichtig.“

"Solch ein Engagement der Sportvereine ist für das DRK enorm wichtig, denn wir müssen uns immer darum bemühen, auch neue Blutspender zu gewinnen. Nur wenn wir Erstspender überzeugen können, werden wir auch unser Einlagerungspotenzial erhöhen können. Es fallen immer wieder altersbedingt Spender aufgrund der Grenze von 73 Jahren aus unserem Reservoir heraus, da ist ein Nachrücken unverzichtbar", betont DRK-Gebietsreferentin Sinast. In dem Maße wüchsen bisher die jungen Spender nicht nach. "Gerade hier sind solche Aktionstage enorm wichtig, denn da kommen junge Menschen zu uns. Da hoffen wir vom DRK immer, dass sie Wiederholungstäter werden."

Aktuell sei die Blutspendenfreudigkeit sehr verhalten. Sinast: Zu Beginn der Corona-Pandemie kamen die Spender in Strömen. Da waren unsere Termine richtig gut besucht. Zur Zeit aber ist es sehr verhalten, kurz unter Plan.“ Blutspender seien Lebensretter. Neben Unfallopfern und Patienten mit Organtransplantationen bräuchten vor allem auch Krebspatienten immer wieder frische Blutpräparate.

 

Volksstimme, 04.11.2020 (Udo Mechenich)

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news-35 Mon, 02 Nov 2020 18:00:00 +0100 Sechstes Teamdart mit SCM-Prominenz /aktuell/presse-service/meldung/sechstes-teamdart-mit-scm-prominenz.html Siegerpokale gehen nach Barneberg und Ummendorf Nach Position vier im Vorjahr ging es für Heiko Skolik (Barneberg) und Maik Falke (Ummendorf) diesmal direkt hoch auf den Spitzenplatz. Das Team hielt sich über alle seine fünf Partien im klassischen Spielmodus ,,501 double out“ hinweg schadlos. Im Finale hatten die zweimaligen Turniersieger Torsten Müller und Heiko Reese mit 0:2 Sätzen das Nachsehen. Kleiner Trost für die beiden Hordorfer Wurfspezialisten: Die Podestserie hat gehalten, bei allen sechs Teamturnieren wurden Reese und Müller mindestens Dritte.

Apropos Wurfspezialisten: Davon waren diesmal auch zwei der prominenten Sorte mit am Start: Der aus Seehausen stammende Olympiateilnehmer Martin Wierig (Diskus, SC Magdeburg) zusammen mit Kumpel Andreas Rojewski, ehemaliger SCM-Handballer. „Das war uns natürlich eine besondere Freude“, meinte Turnierleiter Guido Fellgiebel vom veranstaltenden DRK-Ortsverein Wormsdorf. Zwar war für die beiden Sportler trotz solider Leistung nach zwei knappen Auftaktniederlagen frühzeitig Turnierfeierabend, ,,aber wir hatten unseren Spaß und kommen gern wieder“, so Wierig. Von Zuhause aus seien sie beide Steeldarter, verriet Rojewski, und hätten daher wenig Erfahrung mit dem sogenannten Softdart auf eine elektronische Scheibe: ,,Wir haben uns eine Woche vorher vom Nachbarn eine E-Dartscheibe geliehen, aber das war ein ziemliches Klappergestell.“

Rang drei sicherte sich am Sonnabend des Wefensleber/ Ummendorfer Duo Torsten Prier und Stephan Lorenz. Namentlich platziert und mit reichlich Sachpreisen prämiert wurde gemäß des gewohnten Turniermodus mit Doppel-K.o.-System bis zum siebenten Platz. Guido Fellgiebel bilanzierte am Donnerstag: „Ein im Nachhinein denkwürdiges Turnier , hat es sich doch nach dem ersten und geradeso noch vor dem zweiten Corona-Lockdown mit strengen Hygieneregeln in den Oktober gequetscht. Umso spannender ging es an diesem Abend zu.“

Ob und wie nun die Ligaserie (Highscore und Cricket) fortgeführt wird, ist laut Fellgiebel noch offen. Voraussichtlich werde man die beiden November-Spieltage in den Dezember verschieben.

Volksstimme, 30.10.2020 (Ronny Schoof)

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news-36 Tue, 27 Oct 2020 13:01:00 +0100 Senioren lassen sich Wurst schmecken /aktuell/presse-service/meldung/senioren-lassen-sich-wurst-schmecken.html Erstmals Schlachteabendbrot in der DRK-Begegnungsstätte Osterweddingen veranstaltet Erstmals hatten die Mitarbeiterinnen der DRK-Begegnungsstätte zum „Schlachteabendbrot“ nach Osterweddingen in das Rote-Kreutz-Zentrum eingeladen. Frische Hausschlachteware, Stichfleisch und Wurstsuppe wurden den Senioren aufgetischt.

„Es hat nach langer Zeit mal wieder so richtig geschmeckt“, berichtet Jutta Spurek, Leiterin der DRK-Begegnungsstätten der Einheitsgemeinde Sülzetal in Osterweddingen und Langenweddingen. Daran habe ein Fleischer aus dem Sülzetal einen großen Anteil. Denn seine hergestellte Rotwurst, Leberwurst oder Bratwurst trafen genau den Geschmack der Teilnehmer. Wer wollte, konnte noch eine Scheibe Brot mit Stichfleisch essen. Gestärkt, satt und zufrieden traten die Gäste ihren Heimweg an.

 In der DRK-Begegnungsstätte Langenweddingen gab es ebenfalls ein Schlachtefrühstück. Am Vormittag wurden die Teilnehmer dort mit Hausschlachtewaren verwöhnt. Wie Jutta Spurek weiter informierte, findet der nächste Kaffeenachmittag in der DRK-Begegnungsstätte Langenweddingen am Donnerstag, 5. November, von 14 Uhr an statt. Dieses Mal dreht sich alles um Volkslieder. Allerdings sind diese verpackt in kleine Geschichten, verdreht oder es gibt sie gar nicht. Das sollten dann die Teilnehmer herausfinden. Wer von den Senioren der Ortschaft daran teilnehmen möchte, meldet sich direkt in der DRK-Begegnungsstätte Langenweddingen, Jubelberg 1, oder unter der Telefonnummer 0171/9364108 an.

Volksstimme, 26.10.2020 (Ronny Schoof)

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news-37 Sat, 17 Oct 2020 18:04:00 +0200 Senioren halten sich fit /aktuell/presse-service/meldung/senioren-halten-sich-fit.html DRK-Übungsleiterin Jutta Spurek bietet wieder Übungsstunden Seit einiger Zeit ist es wieder möglich, dass die Senioren aus Langenweddingen und Osterweddingen beim DRK wieder Sport treiben können. Die Übungsstunden waren wegen der Corona- Pandemie wochenlang nicht möglich. Unter Beachtung der Hygieneregeln und einem endsprechenden Hygienekonzept treffen sich die älteren Herrschaften einmal im der Woche, um für die Gesundheit auch im Alter, vorzubeugen, berichtet Jutta Spurek, die die DRK-Begegnungsstätten in Langenweddingen und Osterweddingen leitet, zudem ausgebildete Sportgruppenübungsleiterin ist und die Senioren anleitet.

Bei der jüngsten Zusammenkunft standen hauptsächlich Dehnübungen auf dem Programm. Unter fachlicher Anleitung von Jutta Spurek wurden die Übungen von den Senioren absolviert. „Trotz aller Anstrengungen bleibt auch Spaß und Zeit für den Austausch von neuen Informationen aus dem Ort“, beschrieb Jutta Spurek einen willkommenen und erwünschten Nebeneffekt der regelmäßigen Übungsstunden.

In der DRK Begegnungsstätte Langenweddingen findet die Seniorengymnastik dienstags von 13.30 Uhr bis 14.30 Uhr statt. Im Rot-Kreuz-Zentrum Osterweddingen treffen sich wegen der höheren Teilnehmerzahl zwei Gruppen. Die erste Gruppe kommt 9 bis 10 Uhr zusammen, die zweite von 10 bis 11 Uhr. Jutta Spurek leitet den Sport an.

Volksstimme, 16.10.2020 (Matthias Müller)

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news-39 Mon, 12 Oct 2020 18:06:00 +0200 Stöbern zum Familienfest /aktuell/presse-service/meldung/stoebern-zum-familienfest.html Flohmarkt beim Sozialen Zentrum "Alter Bahnhof" Zum Familienfest auf dem Gelände des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ in Wanzleben konnten Interessierte an 20 Flohmarktständen nach Büchern, Kleidung, Spielzeug und vielen anderen Dingen stöbern. Insgesamt besuchten 250 Interessierte die Veranstaltung. Clown Woody war für die Musik zuständig und bastelte für die Kinder Figuren aus Luftballons. Die Leiterin des DRK Kreisverbandes Wanzleben, Barbara Schürmann, bedankt sich bei Gästen und Standbetreuern für das gute Gelingen.

Volksstimme, 10.10.2020 (Josephine Schlüer)

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news-38 Mon, 12 Oct 2020 18:05:00 +0200 Baum voller Wünsche im Rathaus /aktuell/presse-service/meldung/baum-voller-wuensche-im-rathaus.html Aktion der Wanzleber Stadtverwaltung und des DRK soll bedürftigen Kindern zu Weihnachten helfen Ein schöneres Weihnachten soll das Projekt Wunschbaum für bedürftige Kinder der Einheitsgemeinde Stadt Wanzleben-Börde bescheren. Standesbeamtin Victoria Genz und andere Kollegen aus der Stadtverwaltung ließen sich von Institutionen in Oschersleben und Magdeburg inspirieren, die das Projekt in den vergangenen Jahren erfolgreich veranstaltet haben. „Wir finden die Idee toll“, sagt Genz. Darum solle in diesem Jahr auch im Wanzleber Rathaus der sogenannte Wunschbaum aufgestellt werden.

Die Stadtverwaltung setzt die Idee gemeinsam mit dem DRK-Kreisverband Wanzleben um. Stephan Dill, Abteilungsleiter „Hilfsgesellschaft Kinder, Jugend und Soziales“ sowie Barbara Schürmann, Leiterin des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ und Jörg Schulz, Leiter des Jugendzentrums „Tenne“ hätten sich sofort begeistert gezeigt und ihre Unterstützung zugesichert.

Beim Sozialen Zentrum ist unter anderem die Tafel für bedürftige Bürger der Einheitsgemeinde angesiedelt. „Da war es naheliegend, dass dort auch der Kontakt zu bedürftigen Kindern hergestellt werden kann“, so Genz. Während des DRK-Familienfestes Anfang Oktober hätten schon einige Mädchen und Jungen Wünsche geäußert, die für den Wunschbaum an die Stadtverwaltung weitergeleitet würden. Auch die Wanzleber Hortkinder würden bei der Aktion mithelfen und Weihnachtsanhänger für den Baum basteln. Darauf sollen die Wünsche der Kinder geschrieben werden.

Vom 23. November bis 15. Dezember wird der Wunschbaum vor dem Einwohnermeldeamt im Wanzleber Rathaus stehen. In diesem Zeitraum haben alle interessierten Bürger die Gelegenheit, sich einen oder mehrere Wünsche vom Baum zu nehmen und zu erfüllen. „Die Präsente können in dieser Zeit im Wanzleber Rathaus abgegeben werden“, informiert Genz.

Am 18. Dezember wird Wanzlebens Bürgermeister Thomas Kluge diese dann an das Soziale Zentrum „Alter Bahnhof“ übergeben. Von dort können die Eltern der Kinder, die Wünsche abgegeben haben, die Geschenke abholen und mit unter den Weihnachtsbaum legen. „Bei dieser Aktion ist es uns besonders wichtig, die Anonymität der betroffenen Kinder zu wahren“, so Genz. Es gehe lediglich darum, ihnen an Weihnachten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, nach dem Motto „Helfen vor der Haustür.“

Volksstimme, 10.10.2020 (Josephine Schlüer)

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news-40 Tue, 29 Sep 2020 18:07:00 +0200 Projekt im DRK-Kinder- und Jugendzentrum Wulferstedt zieht immer mehr Teilnehmer an /aktuell/presse-service/meldung/projekt-im-drk-kinder-und-jugendzentrum-wulferstedt-zieht-immer-mehr-teilnehmer-an.html Im DRK-Kinder- und Jugendzentrum Wulferstedt wird das Projekt "Kochen rund um die Welt" angeboten. Dabei kochen die Teilnehmer Gerichte aus aller Welt und lernen die Länder kennen. Helles Lachen dringt aus dem Gemeinschaftsraum des Kinder- und Jugendzentrums Wulferstedt in der Langen Straße. In der Luft liegt der Duft von Zwiebeln. Kinder und Jugendliche in einem Alter von 9 bis 20 Jahren sitzen um den großen, viereckigen Tisch herum, schnippeln Zwiebeln, schälen Kartoffeln und entblättern grünen Salat. Sie nehmen am Projekt "Kochen rund um die Welt" teil.

"Im Durchschnitt liegt das Alter der Kinder bei neun Jahren", sagt Carola Klaer, Mitarbeiterin des DRK-Kreisverbandes Wanzleben für die Kinder- und Jugendarbeit in der Verbandsgemeinde Westliche Börde. Sie leitet die Nachwuchsköche beim Zubereiten der Gerichte an. Das gemeinsame Kochen gehört zum Projekt "Kochen rund um die Welt", das der DRK-Kreisverband seit Anfang September im Kinder- und Jugendzentrum Kroppenstedt umsetzt. Das Zentrum, das sich im früheren Schwarzen Adler befindet, in dem nunmehr die Gemeinde Wulferstedt ihren Sitz hat, ist eine Außenstelle der DRK-Begegnungsstätte Kroppenstedt in der Westlichen Börde.

Die Kinder und Jugendlichen trafen sich am Freitagnachmittag bereits zum vierten Mal innerhalb des Projektes "Kochen rund um die Welt" in Wulferstedt. "Es ist einfach toll, das Interesse der Kinder und Jugendlichen wächst immer mehr. Heute habe ich bereits elf Teilnehmer, bald müssen wir anbauen", freute sich Carola Klaer über die Resonanz, die das Angebot findet. Die Kinder und Jugendlichen stammen aus Neuwegersleben, Hamersleben, Hornhausen, Beckendorf und natürlich Wulferstedt selbst.

Beim Projekt "Kochen rund um die Welt" reisen die Kinder und Jugendlichen sozusagen rund um die Welt und bereiten Speisen aus verschiedenen Ländern zu. Beim jüngsten Treffen am Freitag stand Australien auf dem Programm. Als typisches Gericht für Down Under hatte Carola Klaer im Internet recherchiert und sich für Shephards Pie entschieden. Shephards Pie ist ein traditionelles Gericht der britischen und irischen Küche und steht ins Deutsche übersetzt für Hirtenkuchen. Es ist ein Auflauf mit Kartoffelbrei, der in Australien mit Lammfleisch zubereitet wird. Das Lammfleisch ersetzten die Hobbyköche in Wulferstedt durch Gehacktes. Zum Nachtisch bereiteten sie einen Wombok Salad zu, der ebenso typisch für die australische Küche ist.

"Sydney, nee Canberra", kommt schnell die Antwort der Kinder auf die Frage von Carola Klaer, wie denn die Hauptstadt von Australien heißt. Neben dem gemeinsamen Kochen und Essen werde bei dem Projekt großen Wert darauf gelegt, dass die Kinder auch einiges an Wissen über das jeweilige Land vermittelt bekommen und mitnehmen.

Nach einer kleinen Pause, in der sich die Kinder auf dem Hof des Wulferstedter Zentrums bei Spiel und Spaß austoben konnten, machten sie sich daran, den Tisch zu dekorieren sowie mit Geschirr, Besteck und Servietten zu decken. Auf dem Herd in der Küche köchelten die Kartoffeln vor sich hin. Bis sie gar waren und von den Kindern zu Kartoffelbrei verarbeitet wurden. Schnell noch das gekochte Gehacktes und einige andere Zutaten zugemischt, fertig war Shephards Pie. Gemeinsam ließen sich die Kinder und Jugendlichen das selbst gekochte Essen schmecken.

Bei nächsten Treffen am Freitag, 2. Oktober, steht im DRK-Kinder- und Jugendzentrum Wulferstedt Indien auf dem Programm. "Ich kenne eine indische Familie, die mir ein leckeres Rezept liefen wird", freute sich Carola Klaer auf das nächste gemeinsame Kochen mit den Kindern.

Volksstimme, 28.09.2020 (Mathias Müller)

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news-41 Wed, 23 Sep 2020 18:08:00 +0200 Kinder lernen und haben Spaß /aktuell/presse-service/meldung/kinder-lernen-und-haben-spass.html Wie in der DRK-Begegnungsstätte Kroppenstedt Schüler bei ihren Hausaufgaben betreut werden Kurz vor 13 Uhr schlängelt sich ein kleiner Trupp von Mädchen und Jungen den Gehweg des Sportplatzes entlang. Fröhliches Gewirr von Kinderstimmen ist zu hören. Die ganz eiligen Jungen laufen voraus, um einen Vorsprung vor den anderen Kindern zu haben. Unter den Unter den wachsamen Augen von Lilli Wetzstein, die die Kinder von der Grundschule abgeholt hat, steuern die Steppkes ihr Ziel an – die DRK-Begegnungsstätte Kroppenstedt. Im hellen Gemeinschaftsraum der Begegnungsstätte werden die Kinder bereits von Carola Klaer und Simone Kunze erwartet. Während Lilli Wetzstein und Carola Klaer als Mitarbeiterinnen des DRK-Kreisverbandes Wanzleben für die Kinder- und Jugendarbeit in der Einheitsgemeinde Westliche Börde die Grundschüler der Klassen eins bis vier immer montags von 13 bis 15 Uhr beim Erledigen ihrer Hausaufgaben unterstützen, kümmert sich Simone Kunze in ihrem Bundesfreiwilligendienst um den reibungslosen Ablauf in der gesamten DRK-Begegnungsstätte. „Unsere Hausaufgabenhilfe wird sehr gut angenommen. Bis zu neun Mädchen und Jungen der Klassen eins bis vier nehmen jeden Montag daran teil. Wir haben hier sehr liebe Kinder, die sehr wissbegierig sind“, schätzt Carola Klaer ein. Sie und Lilli Wetzstein gehen von Kind zu Kind, um sie zu fragen, ob und welche Hilfe sie benötigen würden.

Konzentriert sitzen die Grundschüler über ihren Schulbüchern und Heften und erledigen ihre Hausaufgaben. Ab und an tuscheln sie miteinander, schließlich sind die Kinder ja schon in ihrer Freizeit und nicht mehr in der Schule. Dennoch haben sie fix und zur Zufriedenheit ihrer Betreuerinnen ihre Hausaufgaben erledigt und danach Zeit zum gemeinsamen Spielen. Die Freizeit startet aber erst, wenn alle Kinder mit ihren Aufgaben fertig sind. Da steht in der Begegnungsstätte zum Beispiel ein Kickertisch, der von den Jungen gleich zum ersten Match umlagert ist. An der frischen Luft lädt der nahe gelegene Spielplatz geradezu zum ausgelassenen Toben ein. Zwischendurch können sich die Kinder bei den Mitarbeiterinnen in der Begegnungsstätte zur Stärkung Eis oder Sandwich bestellen und dann schmecken lassen. Die Hausaufgabenhilfe immer montags in der DRK-Begegnungsstätte Kroppenstedt ist nur ein Angebot der Kinder- und Jugendarbeit, das Carola Klaer und Lilli Wetzstein betreuen. An vier Tagen in der Woche sind die beiden Frauen mit dem Kinder- und Jugendmobil in den Ortschaften der Westlichen Börde unterwegs. Das ist ein Kleinbus, der viele Spiele an Bord hat, die von den Frauen in den Dörfern ausgeladen werden, damit sich die Kinder und Jugendlichen damit beschäftigen können. Ziel dieser aufsuchenden Kinder- und Jugendarbeit sei es, so Carola Klaer, mit den Kindern und Jugendlichen in Kontakt zu treten, um ihnen eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu ermöglichen und ihnen die weiteren Angebote des DRK näher zu bringen. Wie die beliebten Ferienfreizeiten, die vom DRK-Kreisverband Wanzleben auch in der Begegnungsstätte Kroppenstedt angeboten werden. Allein im Sommer nahmen insgesamt 65 Kinder an den Ferienfreizeiten teil. Das Interesse daran ist groß, daher ist die Ferienfreizeit im Herbst bereits jetzt ausgebucht.

Immer freitags trifft sich in der DRK-Begegnungsstätte der Kochclub, der Bestandteil des Projektes „Essen um die Welt“ ist, das im Kinder- und Jugendzentrum Wulferstedt umgesetzt wird. „Wir kochen immer ein Gericht aus einem anderen Land“, berichtet Carola Klaer. Beim vergangenen Mal standen eine Minestrone, eine für Italien typische Gemüsesuppe und Tiramisu als Nachspeise auf dem Plan. Die Kinder stehen dabei selbst unter Anleitung der Betreuerinnen am Kochtopf und habenzuvor alle Zutaten vorbereitet. Sie decken gemeinsam den Tisch und lassen sich dann in Gemeinschaft das selbst zubereitete Gericht schmecken. Auch das Abwaschen gehört mit zum Programm. „Zudem legen wir großen Wert darauf, dass die Kinder auch etwas über das Land erfahren“, verdeutlicht Carola Klaer. Nächsten Freitag beschäftigt sich der Kochclub mit Australien. Welchen Gericht dann gekocht auf den Tisch kommt, müsse noch entschieden werden. Wer mitmachen möchte, soll sich bis Mittwoch den 23. September, 18 Uhr, in der DRK-Begegnungsstätte Kroppenstedt oder im Kinder- und Jugendzentrum Wulferstedt anmelden. „Damit wir wissen, für wie viele Personen wir einkaufen müssen“, sagt Carola Klaer und freut sich auf viele Köche.

Volksstimme, 22.09.2020 (Mathias Müller)

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news-42 Fri, 11 Sep 2020 18:09:00 +0200 Entschädigung für die Zeit des Stillstands /aktuell/presse-service/meldung/entschaedigung-fuer-die-zeit-des-stillstands.html Kinder- und Jugendzentrum Eilsleben blickt auf heitere Wochen zurück und den nächsten Höhepunkten entgegen Hinter den sozusagen noch geretteten Sommerferienspielen 2020 steht nun ein Punkt. Nach Ansicht von Einrichtungsleiterin Simone Brandes könnten es auch drei dicke Ausrufezeichen sein, „denn insbesondere der Abschluss hat uns alle nochmal für die Zeit des Stillstands entschädigt. Die Woche im Piratendorf am Löderburger See war einfach toll!“

Abermals zusammen mit den Kollegen und Kameraden der Wanzleber „Tenne“ verbrachte man dort seeräuberische Tage – 62 Kinder, 26 Grad Wassertemperatur und jede Menge Spaß. „Für die Kinder ist das dort eine perfekte Umgebung“, meinte Brandes, „sie können sich in der Anlage, die wie ein kleines Dorf aufgebaut ist, sehr frei bewegen und auch mal Dampf ablassen. Unsere waren gespickt mit Höhepunkten, darunter das Neptunfest und die Diskonacht, bei der wir auch eine halbe Stunde lang die Erlaubnis hatten, die Wasserrutsche im Dunkeln zu nutzen. Das war natürlich eine Riesengaudi.“ Einziges Bedauern bei den Betreuern: „Der Zulauf für die Ferienspiele war so groß, dass wir gar nicht alle Anfragen annehmen konnten und eine Warteliste anlegen mussten.“

Für 2020 ist allerdings nicht aller Tage Abend, in den Herbstferien (19. Bis 23. Oktober) bietet das DRK-Jugendzentrum eine Projektwoche unter dem Motto „Zusammen schaffen wir alles“ in Arendsee an. „Dafür stehen auch wieder rund 60 Plätze zur Verfügung, geplant sind unter anderem eine Seerallye mit Schatzsuche, Porzellanmalerei und eine Kräuterwanderung“, kündigt Simone Brandes an. „Zudem finden noch zwei Module im Rahmen des Elan-Familienprojekts statt – einmal vom 25. Bis 27. September und einmal vom 6. Bis 8. November. Dafür können auch noch Anmeldungen bei uns erfolgen.“

Was Brandes und ihr Team im neuen Schuljahr nun am meisten freut: „Unsere Einrichtung selbst ist wieder regulär offen, und unter Einhaltung der entsprechenden Konzeption können endlich auch die Freizeitnachmittage wieder stattfinden und sich die Projektgruppen treffen, was im Hinblick auf das Winterprogramm sehr wichtig für uns ist.“ Der Eilsleber Kinder- und Jugendclub hat sogar ein neues Angebot am Start: „Ein Trommelprojekt“, wie Betreuer Patrick Hildebrandt anmerkt, „das schon gut angelaufen ist und in dem wir ein bisschen was Neues ausprobieren möchten.“

Volksstimme, 10.09.2020 (Ronny Schoof)

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news-57 Sat, 22 Aug 2020 12:36:00 +0200 Mit Abstand gemeinsam die Stärken finden /aktuell/presse-service/meldung/mit-abstand-gemeinsam-die-staerken-finden.html 62 Kinder haben bei der Ferienfreizeit am Löderburger See viel Spaß / Wanzleber „Tenne“ geht jetzt wieder zum Normalbetrieb über Im Wanzleber DRK-Kinder- und Jugendzentrum „Tenne“ ist der Alltag wieder eingezogen. Wie Einrichtungsleiter Jörg Schulz sagt, ist jeweils montags bis freitags von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Inzwischen können auch alle Innenräume der Einrichtung wieder genutzt werden.

Noch vor einer Woche war das anders, da hing ein Zettel mit der Aufschrift „geschlossen“ an der Tür. Der Grund war einfach: Das Kinder- und Jugendzentrum „Tenne“ hatte ebenso wie das Jugendzentrum Obere Aller des DRK-Kreisverbandes seine Aktivitäten an den Löderburger See verlegt. Ferienfreizeit mit 62 Kindern war angesagt. „Die Ferienfreizeit am Löderburger See ist schon zur Tradition geworden und soll auch weiter fortgesetzt werden, weil es von den Kindern und Eltern gewünscht wird“, so Jörg Schulz.

Anders als in den Vorjahren war die Ferienfreizeit diesmal als Bildungsprojekt ausgerichtet. Unter dem Titel „Mit Abstand gemeinsam unsere Stärken finden“ ging es vor allem darum, dass die Kinder, die sich lange Zeit vor allem allein beschäftigen mussten, nun wieder etwas in der Gemeinschaft unternehmen konnten. Dementsprechend hatte trotz der Einhaltung der Abstandsregelungen das Miteinander einen hohen Stellenwert. Neben Badespaß stand auch viel Sport und Spiel auf dem Programm. Die Betreuer hatten sich einiges einfallen lassen. So brachten unter anderem ein Ball-über die-Schnur-Turnier, das sich jeden Abend nach dem Baden anschloss, eine Fotorallye, eine Schatzsuche oder das Werwolfspiel viel Spaß. „Zum Ausklang des Abends gab es altersgerechte Kinovorführungen auf der Großleinwand“, erinnert sich Jörg Schulz an einen weiteren Höhepunkt, der bei den Teilnehmern ins Schwarze traf.

Zeit fand sich, um im Hinblick auf den letzten Abend T-Shirts mit Leuchtfarbe zu gestalten. Sie kamen dann unter UV- und LED-Licht beim Abschlussfest richtig gut zur Geltung und die Kinder hatten viel Spaß, ebenso wie beim anschließenden Nachtrutschen auf der Riesenrutsche am See. Auch das Neptunfest durfte nicht fehlen im Programm.

„In der Auswertungsrunde waren sich die Kinder einig: Es war für alle eine tolle Woche“, resümiert Jörg Schulz und hat schon die nächste Ferienplanung vor Augen. In den Herbstferien geht es für eine Woche in das Kinder- und Erholungszentrum (KIEZ) Arendsee. Anmeldungen dafür können Interessenten ab sofort in der „Tenne“ bei Jörg Schulz oder Sabine Stitz abgeben.

Volksstimme, 22.08.2020 von Constanze Arendt-Nowak

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news-58 Wed, 19 Aug 2020 12:38:00 +0200 Fortführung des Förderprogramms erhofft /aktuell/presse-service/meldung/fortfuehrung-des-foerderprogramms-erhofft.html SPD-Politiker Eberhard Brecht und Silke Schindler besuchen Einrichtung des DRK-Kreisverbandes Wanzleben Ein positives Fazit hat Guido Fellgiebel, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Wanzleben, gezogen, nachdem der Bundestagsabgeordnete Dr. Eberhard Brecht (SPD) und die Wanzleber Landtagsabgeordnete
Silke Schindler (SPD) das Soziale Zentrum „Alter Bahnhof“ in Wanzleben besucht haben.

„Ich finde es gut, wenn die Politiker bei derartigen Terminen an der Basis ins Gespräch kommen“, so Fellgiebel. Silke Schindler sei eine langjährige Partnerin des DRK-Kreisverbandes. Das Gespräch, an dem auchder Vorstandsvorsitzende des DRK-Kreisverbandes, Torsten Winkelmann, und die Einrichtungsleiterin Barbara Schürmann beteiligt waren, galt zwar generell dem Austausch, war aber durchaus von coronabedingten Situationen bestimmt.

„Sorge bereitet uns zum Beispiel, dass das Förderprogramm Mehrgenerationenhäuser der Bundesregierung im kommenden Jahr aufgrund von coronabedingten Ausgaben ausgesetzt werden soll“, erklärte der Geschäftsführer. Wird es denn 2022 fortgeführt, so dass der Kreisverband dann Förderungen für die Begegnungsstätten in Osterweddingen, Eilsleben und den „Alten Bahnhof“ in Wanzleben beantragen und die Finanzierung langfristig sichern kann? Auch in den vergangenen Monaten gehörten die Begegnungsstätten
bereits zu den Sorgenkindern des Verbandes. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten sie wochenlang geschlossen bleiben und mussten so finanzielle Ausfälle verbuchen.

Ebenso wurde unter anderem über die „Tafel“ oder die Kinder- und Jugendarbeit gesprochen. Bei Guido Fellgiebel und seinen Mitstreitern bleibt nach dem Besuch auch die Hoffnung, dass Dr. Eberhard Brecht die Probleme, die den DRK-Kreisverband plagen, an entsprechender Stelle auf Bundesebene anbringt.

Volksstimme, 19.08.2020 (Constanze Arendt-Nowak)

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news-61 Wed, 05 Aug 2020 12:46:00 +0200 Offenes Fitnessstudio für jedermann /aktuell/presse-service/meldung/offenes-fitnessstudio-fuer-jedermann.html DRK-Osterweddingen lädt in den Bewegungsgarten ein / Bei Terminabsprache steht eine fachkundige Anleiterin bereit Wer fit bleiben will und etwas für seine Gesundheit tun möchte auch während der Corona-Pandemie, kann beim Ortsverein Osterweddingen des DRK den Bewegungsgarten besuchen. Das offene Fitnessstudio für jedermann befindet sich in der Mittelstraße 1.

"Unser Bewegungsgarten bietet viele Geräte mit Hinweisen und Anleitung. Unser Ziel ist die Ertüchtigung des Körpers", erklärt DRK-Mitarbeiterin Margitta Falkenberg. Bei Gruppenbesuchen bietet das Rote Kreuz bei vorheriger Terminabsprache auch eine fachkundige Anleiterin an.

Wer will, kann einfach bei einem Spaziergang durch den Osterweddinger Park beim DRK eine Pause machen und im Bewegungsgarten selbst Erfahrung sammeln.

"Es tut dem Körper gut. Es macht Spaß. Es fördert die Gesundheit." betont Rot-Kreuz-Mitarbeiterin Falkenberg gegenüber der Volksstimme, "um kleine Pausen bei den Übungen einzulegen, stehen viele Bänke bereit, die auch als Hilfsmittel bei den Sportübungen dienen können."

Die Frauengruppe des Radsportvereins Osterweddingen war nach einem ersten Kurs unter Anleitung begeistert. Margitta Falkenberg: "Sie hat sich bereits wieder hier eingefunden, um nicht nur ihr Konditionstraining bei uns zu absolvieren."

Volksstimme, 05.08.2020 (Udo Mechenich)

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news-62 Tue, 04 Aug 2020 12:47:00 +0200 Wanzleber Kleiderladen wechselt Kollektion /aktuell/presse-service/meldung/wanzleber-kleiderladen-wechselt-kollektion.html Im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben (Landkreis Börde) ist Sommerschlussverkauf. „Wir haben unter anderem ganz tolle Sommerkleider im Angebot“, sagt Ilona Wackernagel (57), zieht eines der Modelle aus dem Kleiderständer und zeigt es vor. Seit acht Jahren arbeitet sie im Kleiderladen des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben. Zunächst als Ein-Euro-Jobberin, dann im Bundesfreiwilligendienst und jetzt die meiste Zeit davon ehrenamtlich. Zusammen mit Pia Goetze (66) wickelt Ilona Wackernagel den Betrieb im sozialen Kleiderladen ab.

Im Kleiderladen startet am heutigen Dienstag der Sommerschlussverkauf. „Wir wechseln die Kollektion und nehmen nach und nach die Winterbekleidung ins Angebot“, sagt Barbara Schürmann, Leiterin des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben. Beim Sommerschlussverkauf gehen die Oberbekleidungsstücke für Damen, Herren und Kinder zum halben Preis über den Verkaufstresen. Die ohnehin schon niedrigen Kosten verringern sich zum Beispiel bei Sommerjacken auf 1,50 Euro oder T-Shirts auf einen Euro. Zu haben sind weiterhin Blusen, Hemden, Kleider, Röcke, Hosen oder Sommerschuhe. Wer von heute an den Sommerschlussverkauf im Kleiderladen besuchen möchte, wird gebeten, unbedingt einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Auch ist die Anzahl der Personen, die sich gleichzeitig im Laden aufhalten dürfen, auf maximal acht Kunden begrenzt. Die Mitarbeiterinnen tragen ebenso einen Mund-Nase-Schutz. Der Kleiderladen ist dienstags und donnerstags von 10 bis 15 Uhr sowie mittwochs und freitags von 11 bis 14 Uhr geöffnet.

Der Kleiderladen des „Alten Bahnhofs“ hat immer etwa 1000 Bekleidungsstücke im Angebot, schätzt Barbara Schürmann. Die Stücke stammen aus den Kleidersammelcontainern, die im Wanzleber DRK-Kreisgebiet stehen. „Die Container werden von unseren Mitarbeitern regelmäßig geleert“, sagt die Leiterin des Sozialen Zentrums. Die guten Stücke würden ihren Weg zum Verkauf in den Kleiderladen finden. Zuvor werden sie von den Mitarbeiterinnen gewaschen und aufgebügelt. Auch gebe es Einwohner, die ihre noch gut erhaltene Kleidung als Spende direkt persönlich zum „Alten Bahnhof“ bringen. Der Kleiderladen erwirtschaftet nach den Worten der Leiterin des Sozialen Zentrum einen Umsatz von etwa 20 000 Euro pro Jahr. Das Geld fließe in den Haushalt des „Alten Bahnhofs“ und diene neben weiteren Finanzierungen dazu, die anderen Angebote zu bezahlen.

In Rage bringt Barbara Schürmann jedoch, dass es immer häufiger zu gewaltsamen Aufbrüchen von Kleidercontainern komme. Die Täter würden die Container durchwühlen und sich die besten Stücke aneignen. Auch die großen Container auf dem Gelände des „Alten Bahnhofs“ seien bereits von Langfingern aufgebrochen worden. „Beim nächsten Aufbruch werde ich Anzeige bei der Polizei erstatten“, kündigt Barbara Schürmann an. Dann habe ihrer Ansicht nach die Polizei eine Handhabe, gegen die Täter zu ermitteln und schon einmal einen verdächtigen Transporter zu stoppen.

Die durch die Corona-Pandemie verhängten Kontaktbeschränkungen haben auch den sonst üblichen Betrieb im „Alten Bahnhof“ stark beeinträchtigt. Bei weiteren Lockerungen der Kontaktbeschränkungen hofft Barbara Schürmann, die Angebote vom 1. September an wieder nach und nach hochfahren zu können. Dann soll auch womöglich die Suppenküche wieder öffnen. Weiterhin sei es geplant, wieder die Computerkurse für ältere Menschen anzubieten. Neu im Angebot sind der Kreativ- und Klönclub, der Bereich Tagesausflüge und Exkursionen sowie Kurse mit dem Titel „Spiel, Spaß und Sport“. Bei diesem Kurs sei es nach den Worten von Barbara Schürmann das angestrebte Ziel, mehr Bewegung in den Alltag der Menschen zu integrieren und Aktivitäten in den Familien zu fördern.

Bereits jetzt freuen sich Barbara Schürmann und ihre etwa 30 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter auf den 3. Oktober. Am Tag der Deutschen Einheit findet auf dem Außengelände des „Alten Bahnhofs“ von 11 bis 14 Uhr das Familienfest mit Flohmarkt statt. Schon jetzt können sich Standbetreiber ohne Gebühren bei der Leiterin anmelden, das Soziale Zentrum stellt Bierzeltgarnituren zum Präsentieren der Flohmarktartikel zur Verfügung. Für Unterhaltung und Musik sorgt die Sängerin Pandora.

Kontakt zum Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben über Leiterin Barbara Schürmann, Telefon 039209/202739, E-Mail: szw[at]drk-wanzleben[dot]de

Volksstimme, 04.08.2020 (Mathias Müller)

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news-63 Fri, 24 Jul 2020 12:48:00 +0200 Farbenfroh geht die Ferienfreizeit zu Ende /aktuell/presse-service/meldung/farbenfroh-geht-die-ferienfreizeit-zu-ende.html 65 Kinder erleben beim DRK Kroppenstedt eine tolle Zeit Zum großen Finale wird es noch einmal richtig bunt: 65 Mädchen und Jungen feierten zum Abschluss der DRK-Ferienfreizeit ein Holi-Farbenfest. Gelbe, grüne, rote, blaue oder pinkfarbene Farbbeutel werfen die Ferienkinder mit viel Schwung in die Luft. Das Farbpulver färbt die Mädchen und Jungen bunt ein. Und weil es so viel Spaß gemacht hat, gibt es gleich noch eine zweite Runde. So geht also sehr farbenfroh diese Ferienfreizeit zu Ende. Auch unter Corona-Bedingungen hatten 65 Mädchen und Jungen zwischen 6 und 17 Jahren mit viel Abstand und Hygienekonzept viel Spaß. Geschlafen wurde in der Begegnungsstätte und in der Sporthalle des Ortes, der Kroppenstedter Sportverein stellte Zelte zur Verfügung, damit auch im Freien die Mahlzeiten eingenommen werden konnten.

Auch wenn in diesem Jahr die Ausflüge mit dem Bus ausfallen mussten, kam keine Langeweile auf. Dienstag und Mittwoch wurde gebadet, in zwei Gruppen. Die Gruppe, die nicht badete, gestaltete in der DRK-Begegnungsstätte Kroppenstedt T-Shirts in Batik-Optik.

Ehe am Donnerstagabend die Abschlussparty mit Grillen und Holi-Farbfest startete, machten sich die Mädchen und Jungen auf nach Gröningen, um dort auf der Bode eine Paddeltour zu starten.

Yvonne Kirchhoff und ihr Team mit Lilly Wetzstein, Carola Klaer und Simone Kunze waren während der Ferienfreizeit sprichwörtlich Mädchen für alles: Seelentröster und Köchin, denn die Kinder wurden voll verpflegt.

Die Gemeinde Westliche Börde, der Landkreis Börde, die Stadt Kroppenstedt und das DRK Wanzleben trugen neben dem Betreuerteam zum Gelingen auch dieser Ferienfreizeit bei.

Volksstimme, 24.07.2020 (Yvonne Heyer)

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news-64 Thu, 23 Jul 2020 13:12:00 +0200 Bullenrodeo im ausgebuchten Ferienlager /aktuell/presse-service/meldung/bullenrodeo-im-ausgebuchten-ferienlager.html Freizeitwoche im Eilsleber Kinder- und Jugendzentrum folgt dem Motto "Leben wie im Wilden Westen" Neugierig beäugen die Jungen und Mädchen auf dem Hof vor dem Gemeindezentrum, was "Rodeomeister" Piet Letz von der Kreissportjugend da ausbreitet und anschließt: eine große runde Plane, ein paar Gurte und ein Gebläse, wie es auch bei Hüpfburgen zum Einsatz kommt. Was der Piet aber gleich mit Luft füllen wird, ist nicht zum Hüpfen gedacht, sondern hat etwas mit einem wilden Ritt auf einem gehörnten Untier zu tun.

 

Betreuerin Simone Brandes, Leiterin des DRK-Kinder- und Jugendzentrums in Eilsleben, berichtet indes vom gelungenen Start des Ferienlagers, das wieder zusammen mit den Kollegen aus der "Tenne" Wanzleben organisiert worden ist: "Es läuft prima. Wir haben in dieser Woche 60 Kinder im Alter von 6 bis 14 hier und sind damit komplett ausgebucht. Getreu dem Wochenmotto ,Leben wie im Wilden Westen' begeben wir uns in die Welt der Cowboys und Indianer, haben schon Stirnbänder und Traumfänger gebastelt, getrommelt und versucht, Feuer zu machen wie die Indianer. Jetzt folgt der nächste Höhepunkt: das Bullenreiten."

Und schon stand er in voller Größe da, ein luftgefüllter Stier, dessen Zähmung sich der Reihe nach begeistert angeschickt wurde. Der einfacheren Handhabe wegen wurden die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine ging zunächst im Eilsleber Freibad planschen, die andere gab beim Rodeo Gas. Später wurde getauscht.

 

Auf dass der Bulle mit seinem jeweiligen Reiter auch gehörig tanzen möge, war es an den Kindern selber ihn in Wackelbewegung zu versetzen. Dazu wurde nach Kräften an den vier Gurten gezogen, die mit dem Leib des grimmigen Gesellen verbunden waren. Ein Heidenspaß, der zwar immer nur wenige Sekunden andauerte, aber eine ausgiebige Nachmittagsbeschäftigung garantierte.

Heute stehen unter anderem Bogenschießen und indianische Bräuche auf dem Programm.

 

Volksstimme, 23.07.2020 (Ronny Schoof)

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news-65 Wed, 22 Jul 2020 13:13:00 +0200 Überraschende Spende für Soziales Zentrum /aktuell/presse-service/meldung/ueberraschende-spende-fuer-soziales-zentrum.html Hubertus Friepförtner übergab in Wanzleben Lebensmittel für Bedürft ige Mit einer Spende ist vor wenigen Tagen das Soziale Zentrum „Alter Bahnhof“ überrascht worden. Darüber informierte die Einrichtungsleiterin Barbara Schürmann in einer Pressemitteilung. Hubert Friepförtner und seine Ehefrau übergaben dem Sozialen Zentrum Nudeln, Tomatensoße, Mehl, Zucker und Kaffee, die den Bedürftigen zugutekommen soll. Er sei sehr gerne bereit, für einen guten Zweck zu spenden, so Hubertus Friepförtner gegenüber der Einrichtungsleiterin. Vor allem wolle er in seiner Region spenden, wo die Hilfe auch direkt ankommt. Der DRK Kreisverband Wanzleben e.V. bedankte sich bei den Spendern, die beide das Soziale Zentrum auch weiterhin unterstützen wollen.

Der DRK Kreisverband Wanzleben e.V. betreibt im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ die Tafel. Die Kunden der Wanzlebener Tafel können einmal in der Woche Lebensmittelpakete abholen, erklärt der Kreisverband auf der Internetseite. Neben der Tafel gibt es im Sozialen Zentrum auch noch die Suppenküche. Sie ist Treff -punkt und gleichzeitig Beratungsstelle für sozial und wirtschaftlich benachteiligte Menschen. Das Essen wird hier gegen einen geringen Obolus ausgegeben.

Volksstimme, 22.07.2020 (Christian Besecke)

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news-66 Sun, 19 Jul 2020 13:16:00 +0200 Erste Schritte sind gemacht /aktuell/presse-service/meldung/erste-schritte-sind-gemacht.html Die Rettungshundestaffel des DRK Wanzleben versucht, wieder in den normalen Trainingsablauf nach der Corona-Pause zu kommen. Etwa zwei Monate mussten die Hundeführer mit ihren Hunden wegen Corona pausieren. Doch seit Mitte Mai geht es wieder in den Wald und auf den Trainingsplatz, um für den Ernstfall zu üben.

Während der Pause haben sich die Hundefreunde jedoch nicht zurückgelehnt. „Jeder hat für sich trainiert“, sagt Bernd Alpert, Leiter der Rettungshundestaffel. So wurde, wo es möglich war, auf der Wiese oder beim Gassi gehen geübt. Bernd Alpert spannte auch seine Frau mit ein. So wurde hier und da eine kleine Suche eingebaut. „Intensives Training war nicht möglich“, so Alpert. Um trotzdem in Kontakt zu bleiben, haben sich die Hundeführer über das Handy verständigt. So habe es laut Alpert mehr Aktivität in der WhatsApp-Gruppe der Hundestaffel gegeben. Nicht nur bei den Hundeführern, auch bei ihren Hunden machte sich die Pause bemerkbar. „Den Hunden hat man es auch angemerkt, dass das regelmäßige Training fehlt“, sagt Alpert.

Im Mai wurde die Rettungshundestaffel gleich zwei Mal zu Einsätzen in Klein Germersleben und Wackersleben gerufen. Unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen wurde nach vermissten Personen gesucht. Das habe die Arbeit etwas schwieriger gemacht, da der Mund-Nase-Schutz getragen und auf die Abstandsregeln geachtet werden musste.

Im Frühjahr dieses Jahres wären alle Hunde mit der Prüfung dran gewesen. Denn nach der dreijährigen Ausbildung der Vierbeiner und ihrer Hundeführer muss nach zwei Jahren erneut die Prüfung abegenommen werden. Hier machte Corona einen Strich durch die Rechnung. „Wir hoffen, dass im Herbst die Prüfungen nachgeholt werden können“, sagt Alpert. Damit die Rettungshunde trotzdem zu Einsätzen gerufen werden können, gibt es eine Sonderregelung. Hier haben laut Alpert die Hilfsorganisationen, wozu auch das DRK gehört, entschieden, dass bereits geprüfte Hunde ihren Status behalten.

Um für die weiteren Einsätze gewappnet zu sein, versuchen die Hundeführer langsam wieder in den normalen Trainingsablauf zu kommen. Der Ablauf des Trainings habe sich nicht stark verändert. Denn auch vor Corona haben die Männer und Frauen in Einzelgruppen trainiert. „Die Hunde werden eh einzeln bearbeitet, sodass wir soweit normal trainieren“, berichtet Bernd Alpert. Lediglich das gemeinschaftliche Beisammensein nach und während der Trainingseinheiten läuft anders ab. Hier wird auf den Abstand von 1,5 Metern geachtet. Für den Leiter der Rettungshundestaffel ist es wichtig, dass wieder trainiert werden könne. Der persönliche Kontakt zwischen den Mitgliedern der Staffel ist wichtig. „Wir sind eine eingeschworene Gemeinschaft“, so Alpert.

Seit 2012 gehört die Rettungshundestaffel zum DRK-Kreisverband Wanzleben. Über diesen sind die Mitglieder bei Einsätzen versichert. Es kann jedoch keine Lohnfortzahlung für die Zeit des Einsatzes erfolgen, weil bislang die Staffel nicht als offizielles Hilfsmittel des Landkreises Börde anerkannt ist. Um hier eine Lösung zwischen DRK und Landkreis zu finden, plädierte Stephan Dill, Abteilungsleiter beim DRK Wanzleben im Februar dieses Jahres dafür, eine Lösung zu finden.

Auf Nachfrage der Volksstimme nach dem aktuellen Stand konnte Stephan Dill positive Nachrichten verkünden: „Der bestehende Vertrag zur Vorhaltung eines Rettungsdienstes im Rahmen des Katastrophenschutzgesetzes wird überarbeitet.“ So solle hier auch die Arbeit der Rettungshundestaffel berücksichtigt werden. Derzeit laufen Gespräche und Abstimmungen zwischen dem DRK Wanzleben und dem Landkreis Börde. Man wolle, laut Dill, dass die Rettungshundestaffel Einsatzmittel des Landkreises werde. Damit würden die Fragen zu Versicherung, Kosten und Haftungspflicht positiv für die Einheit beantwortet werden. „Das DRK ist sehr zuversichtlich, dass das in diesem Jahr abgeschlossen ist“, so der Abteilungsleiter. Der erste Schritt ist bereits getan. Der DRK Kreisverband bekommt vom Landkreis eine Helferpauschale. Im Jahr seien dies etwas 110 Euro pro Helfer. „Wir freuen uns, dass auch in dieser schweren Zeit die Ohren und Türen beim Landkreis für unsere Rettungshundestaffel offen sind“, sagt Stephan Dill.

Volksstimme, 19.07.2020 (Michelle Kosub)

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news-68 Thu, 16 Jul 2020 13:19:00 +0200 Blutspende: Kein Einbruch in der Corona-Krise /aktuell/presse-service/meldung/blutspende-kein-einbruch-in-der-corona-krise.html In Klein Wanzleben hat der DRK- Kreisverband Wanzleben zu einer Blutspende aufgerufen. Mit Mund-Nase-Schutz stehen die Spender auf der Treppe vor der Eingangstür des Gemeindezentrums der evangelischen Kirche. Bevor es mit dem Blutspenden losgeht, stellt ein Mitarbeiter des DRK-Blutspende-Instituts Fragen bezüglich des Corona-Virus.

Bei diesen Fragen wird geklärt, ob sich der Spender in den vergangenen Wochen im Ausland aufgehalten und ob er Fieber hat. Außerdem wird erfragt, ob er zu einer Person, die am Corona-Virus erkrankt ist, Kontakt hatte. Dies ist eine von mehreren Änderungen, die aufgrund der Schutzmaßnahmen eingeführt wurden.

„Wir haben höhere Hygienestandards. Angepasst an die Schutzmaßnahmen“, sagt Sabine Tacke, Blutspendebeauftragte des DRK-Kreisverbands Wanzleben. Bei der Anmeldung steht ein Gerät zur Händedesinfektion. Wer keinen Mund-Nase-Schutz dabei hat, bekommt vor Ort einen. „Viele bringen ihren ,eigenen Mundschutz mit. Aber für die, die keinen dabei haben, liegen hier einige parat“, so Tacke. 

Karin Thurik hat sich ihre eigene Maske mitgebracht. Es ist das 133. Mal, dass die Klein Wanzleberin ihr Blut spendet. Im Jahr 1980 ging die damals 24-Jährige zum ersten Mal zur Blutspende. „Ich bin mit meiner Freundin mitgegangen. Erstmal zum gucken, wie es so ist“, erinnert sich Karin Thurik. Seitdem geht sie regelmäßig.

Auf die Frage, warum sie ihr Blut spendet, findet sie schnell eine Antwort: „Es ist eine gute Sache und man kann anderen helfen.“ Aus ihrer Familie ist sie die Einzige, die zur Blutspende geht. „Meine Schwester kann kein Blut sehen. Die wird dann ohnmächtig“, sagt Thurik. Trotz der Corona-Pandemie habe sie nicht gezögert, zur Spende zu gehen. „Es ist alles top hier und die Abstände werden eingehalten“, sagt die Klein Wanzleberin.

Nachdem Karin Thurik den Fragebogen in einem separaten Raum ausgefüllt hat, geht es zum Messen des Hämoglobinwertes. Dieses Protein der roten Blutkörperchen ist bei der Blutspende sehr wichtig. Um den Blutverlust nach einer Spende ausgleichen zu können, benötigt der Körper ausreichend Hämoglobin. „Bei den Männern muss der Hämoglobin-Wert bei 11,5 liegen und bei den Frauen bei 12,5“, sagt Sabine Tacke. Ist dieser Wert zu niedrig, darf nicht gespendet werden. Deshalb durften beim Blutspendetermin in Wanzleben etwa zehn Personen ihr Blut nicht spenden. Dies war laut Sabine Tacke sehr auffällig, da die Spenderzahl von sonst 70 auf 40 Personen sank. „Das kann vorkommen, wenn man regelmäßig Spenden geht“, sagt die Blutspendebeauftragte. Dann reiche es manchmal aus, einen Spendentermin zu pausieren.

Nach der Klärung der gesundheitlichen Vorgeschichte durch einen Arzt folgt dann die Blutspende. In Klein Wanzleben stehen fünf Liegen zur Verfügung. Karin Thurik bekommt von Krankenschwester Dagmar Ströber die Nadel gelegt. Und auch hier gibt es wegen der Schutzmaßnahmen eine Änderung. Einen Knetball, den viele Spender üblicherweise nehmen, damit das Blut schneller fließt, gibt es nicht. „Dann müssten wir den andauernd desinfizieren“, sagt Dagmar Ströber. Wer einen solchen Ball benötige, könne ihn von Zuhause mitbringen.

Nach etwa zehn Minuten ist die Blutentnahme fertig. Dann sollten sich die Spender auch etwa zehn Minuten erholen, damit der Kreislauf wieder in Gang kommt. Danach würde es normalerweise einen Imbiss geben, gemeinsam mit den anderen Spendern. Das gibt es wegen der Pandemie jedoch nicht. „Die Versorgung ist eingeschränkt, im Moment gibt es Verpflegungsbeutel“, sagt Sabine Tacke. Diese werden von den ehrenamtlichen Helfern des DRK-Ortsvereins Klein Wanzleben gepackt. In der Küche des Gemeindezentrums verteilen Giana Digulla, Helga Marta Blenk und Sabine Tacke, die auch Mitglied des Ortsvereins ist, die Verpflegungsbeutel. Diese werden vor Beginn der Blutspende zusammengestellt. Mit Joghurt, einem Sandwich, Salat und etwas Süßem gefüllt, können sich die Spender stärken. Im Garten hinter dem Gemeindezentrum steht ein Tisch mit Stühlen, an dem sich kurz ausgeruht und etwas getrunken werden kann. Das übliche Beisammensein sei laut Tacke aber nicht möglich. „Das ist eigentlich wie eine große Familie hier. Ich finde es schade, dass es jetzt nicht so ist“, sagt Karin Thurik. Denn bei der Blutspende treffe sie immer die gleichen Leute, die sie sonst nicht so oft sehen würde.

Trotz der Schutzmaßnahmen habe sich die Corona-Pandemie nicht negativ auf die Blutspende ausgewirkt, sagt Sabine Tacke. Zu Beginn seien es sogar einige Spender mehr gekommen. So kamen Eltern zusammen mit ihren Kindern, die normalerweise in einer anderen Stadt studieren, mit zur Spende. „Man merkt, dass jetzt die Urlaubszeit ist“, sagt die Blutspendebeauftragte. Denn bei den Terminen in Hohendodeleben und Wanzleben kamen weniger Spender. In Klein Wanzleben waren es an diesem Nachmittag 27. Darunter auch ein Erstspender. Karin Thurik ist auch beim nächsten Termin dabei „Eine Blutkonserve kann man irgendwann auch selber mal brauchen. Eigentlich könnte jeder Blut spenden“, sagt sie.

Volksstimme, 16.07.2020 (Michelle Kosub)

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news-69 Wed, 08 Jul 2020 13:21:00 +0200 Mehr Lebensmittel für die Tafeln /aktuell/presse-service/meldung/mehr-lebensmittel-fuer-die-tafeln.html DRK-Kreisverbandsgeschäftsführer Guido Fellgiebel fordert Ende der Vernichtung Guido Fellgiebel, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Wanzleben, tritt für ein Ende der Lebensmittelverschwendung in Deutschland ein. Wie er gegenüber der Volksstimme sagte, sei die Bundesrepublik ein Entwicklungsland was den Umgang mit Lebensmitteln angehe.

Ähnlich wie in Frankreich wünsche sich Fellgiebel in Deutschland ein Verbot, Lebensmittel zu vernichten. Vielmehr müssten wie im Nachbarland Logistikzentren eingerichtet werden, die dann die überschüssigen Lebensmittel an Einrichtungen wie die Tafeln verteilen. Es könne nicht sein, so der DRK-Kreisverbandsgeschäftsführer, dass teuer erzeugte Lebensmittel einfach entsorgt würden. Allein die Industrie vernichte 30 Prozent der von ihr hergestellten Lebensmittel. Lebensmittel, die in den Tafeln dringend benötigt werden. Gerade die Corona-Krise habe gezeigt wie auch die Lebensmittelspenden der großen und regionalen Märkte für die Wanzlebener DRK-Tafel dramatisch zurück gingen, so dass es sogar zu Engpässen bei der Versorgung der etwas 2000 Bedarfsgemeinschaften gekommen sei. Auch stieg die Anzahl der Kunden um etwa 30 an. Es habe sogar Tage gegeben, an denen die Tafel-Mitarbeiter Bedürftige wegschicken mussten, weil die Lebensmittel nicht ausreichten. Spenden aus der Bevölkerung, von Parteien, dem Börde-Gymnasium und Institutionen halfen, diesen Engpass nicht noch größer werden zu lassen. Das Problem der ausreichenden Lebensmittelversorgung der Tafeln sei indes damit nicht gelöst.

Während der weiter andauernden Corona-Pandemie sei ebenso der Anteil der Bedürftigen gestiegen, die von den Wanzleber Tafel-Mitarbeitern mit Lebensmittelpaketen direkt an der Haustür in ihren Wohnorten beliefert wurden. Das betreffe gerade ältere und kranke Menschen, die zur Risikogruppe der besonders von Corona gefährdeten Menschen zählen würden. Durch ein Projekt des Bundesverbandes des Deutschen Roten Kreuzes war es dem Wanzleben Kreisverband möglich, diese Menschen mit Dingen des täglichen Bedarfs zu versorgen. Der Bundesverband unterstützt das Wanzleber DRK dabei mit 16 000 Euro.

Volksstimme 08.07.2020 (Mathias Müller)

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news-71 Mon, 06 Jul 2020 13:23:00 +0200 Tafel rüstet sich für Hochsommer /aktuell/presse-service/meldung/tafel-ruestet-sich-fuer-hochsommer.html Die Wanzlebener Tafel des Roten Kreuzes rüstet sich für den Hochsommer. Ein neues Klimagerät soll Obst und Gemüse frisch halten. Der Hochsommer steht bevor und mit ihm Temperaturen, die nicht nur den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern der Wanzlebener Tafel des DRK-Kreisverbandes im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ zu schaffen machen werden. Auch das Obst und Gemüse, das kistenweise im Vorbereitungsraum der Tafel lagert, wird bei hohen Temperaturen in Mitleidenschaft gezogen und kann schneller verderben. Die anderen Lebensmittel hingegen lagern gut geschützt gegen die Hitze in großen Kühlschränken.

Dem schnellen Verderben von Obst und Gemüse will die Tafel jetzt entgegenwirken. Im Vorbereitungsraum nahm sie ein neues Klimagerät in Betrieb. „Das Obst und Gemüse, das wir als Spenden von den Supermärkten bekommen, ist bereits bei der Ankunft bei uns grenzwertig nahe am Verfallsdatum“, sagte Barbara Schürmann, Leiterin des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben. Da diese Spenden keinen Platz in den großen Kühlschränken finden würden, da diese von anderen Lebensmitteln belegt seien, sei es wichtig, die Temperatur im Vorbereitungsraum herunterzukühlen. Die verderbliche Ware müsse dann schnellstmöglich an die Tafel-Kunden ausgegeben werden, damit sie das Obst und Gemüse noch essen zu können.

Beim Kühlen der Luft im Vorbereitungsraum der Tafel hilft jetzt ein neues Klimagerät. Es konnte Dank einer Spende der städtischen Wanzleber Wohnungsbaugesellschaft Wobau gekauft und installiert werden. „Die Gesamtkosten liegen bei etwa 1000 Euro“, verdeutlichte Wobau-Geschäftsführer Rainer Lippelt bei der Übergabe des Gerätes an Barbara Schürmann und Guido Fellgiebel, den Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes.

Eigentlich wollte die Wobau in diesem Sommer ihr 25-jähriges Bestehen mit einem großen Mieterfest feiern. Wegen der Kontaktbeschränkungen durch die Corona-Pandemie fiel das Fest aus und soll im kommenden Jahr nachgeholt werden. Gratulanten gab es zum 25. Geburtstag der Wobau dennoch. Sie hatte Lippelt gebeten, auf Geschenke zu verzichten und stattdessen Geld für die Anschaffung und Installation des Klimagerätes in der Wanzlebener Tafel zu spenden. Die Wobau stockte die Geldsumme noch etwas auf, so dass das Projekt nunmehr erfolgreich in die Tat umgesetzt werden konnte. „Damit wurden wir als Tafel zum 25. Jubiläum der Wobau beschenkt“, freute sich Fellgiebel im Namen des DRK-Kreisverbandes Wanzleben über die großzügige Unterstützung der Wohnungsbaugesellschaft. Wie der Verbandsgeschäftsführer sagte, sei die Wobau ein Partner der ersten Stunde und habe als Vermieter einen entscheidenden Anteil daran, dass das Soziale Zentrum „Alter Bahnhof“ überhaupt noch existiere. Denn für den Unterhalt und die weiteren Angebote der Einrichtung wie Suppenküche und Kleiderkammer sowie Kurse für die Bevölkerung bekomme der DRK-Kreisverband keinen Cent staatliche Unterstützung und müsse alles aus eigener Tasche, durch Spenden oder Fördermittel finanzieren.

Durch die Corona-Pandemie hat die Wanzlebener Tafel einen Zuwachs von etwa 30 Kunden bekommen, berichtete Barbara Schürmann. Etwa 2000 sogenannte Bedarfsgemeinschaften aus dem Gebiet des DRK-Kreisverbandes Wanzleben, das den Altkreis und die Stadt Kroppenstedt umfasst, seien berechtigt, in der Tafel Lebensmittelpakete entgegenzunehmen. „Die kommen natürlich nicht alle auf einmal“, verdeutlichte die Leiterin, sondern nur bei Bedarf. Zunehmend seien unter den Kunden Senioren, die von Altersarmut bedroht und Menschen, die durch Corona in Kurzarbeit geraten sind. Durch die noch immer steigenden Arbeitslosenzahlen rechne sie auch mit einem weiteren Anstieg der Bedürftigen, die auf die Lebensmittelpakete der Tafel angewiesen seien. „Das ist ein schwieriges Jahr für uns“, bilanzierte Barbara Schürmann. Auch deshalb, weil der „Alte Bahnhof“ die sonst üblichen Kurse und Weiterbildungen der Bevölkerung wegen den Corona-Kontaktbeschränkungen noch nicht wieder voll anbieten dürfe.

Volksstimme, 06.07.2020 (Mathias Müller)

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news-70 Mon, 06 Jul 2020 13:22:00 +0200 Sportparcour beim DRK /aktuell/presse-service/meldung/sportparcour-beim-drk.html Bewegungsgarten kann nun genutzt werden Den Ganzkörpertrainer lernt Jaqueline Focke kennen. Gabriele Bialas, Ehrenamtskoordinatorin beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Wanzleben erklärt ihr die Funktion und Handhabung. Das Gerät ist eines von sieben des neuen Bewegungsgartens auf dem Außengelände der DRK-Begegnungsstätte in Osterweddingen. „Heute weise ich unsere Mitarbeiter ein“, sagt Bialas, „beim Parcours mit dabei ist ein Gleichgewichtstrainer, eine Bewegungsschule und auch eine Schultermobilisierung – wir haben für jeden Körperbereich etwas.“ Künftig können hier Bewohner und Patienten des DRK-Pflegeheims trainieren. Auch den DRK-Seniorengruppen aus dem ganzen Sülzetal stehen die Geräte zur Verfügung. Geplant sind für sie hier Zirkeltraining-Runden. Das DRK lädt alle anderen Sportbegeisterten ein, den Parcours – kostenfrei - zu benutzen. „Wir haben nicht weit weg einen Kindergarten und eine Grundschule. So kann man sich generationsübergreifend zum Sport treffen“, hofft Focke.

Volksstimme, 06.07.2020 (Udo Mechenich)

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news-72 Sun, 28 Jun 2020 13:23:00 +0200 Über den Sommer wird wieder gebaggert /aktuell/presse-service/meldung/ueber-den-sommer-wird-wieder-gebaggert.html Die jährliche Beachvolleyballsaison der DRK-Begegnungsstätte Wormsdorf läuft. Einmal wöchentlich darf im Sand gewühlt werden. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachtet Guido Fellgiebel vom DRK-Ortsverein Wormsdorf die gegenwärtige Situation. „Wir sind schon ganz froh, dass wir den Corona-Sommer nicht völlig ohne die gemeinschaftliche sportliche Betätigung verbringen müssen und uns beim Volleyball im Sand fit halten können“, kommentiert er den positiven Aspekt. „Leider wird es aber voraussichtlich kein Sommerfest und damit auch kein Turnier geben, da Wettbewerbe gemäß staatlicher Bestimmungen bis auf weiteres verboten bleiben.“

Vor diesem Hintergrund hat der DRK-Ortsverein sein für 1. August angedachtes Sommerfest bereits abgesagt. Ein Fünkchen Hoffnung in puncto Turnier bleibt bei Organisator Fellgiebel: „Mal sehen, vielleicht können wir im Rahmen der nächsten Eindämmungsverordnung doch noch etwas auf die Beine stellen.“

Fakt ist: Vorerst wird jeden Mittwoch ab 18 Uhr auf dem Beachfeld an der Begegnungsstätte gebaggert und gepritscht. „Dafür haben wir ein Hygienekonzept erstellt, das sich an den sogenannten Leitplanken des Deutschen Volleyballverbands orientiert und entsprechenden Schutz bieten soll“, so Fellgiebel. Dazu zählt die freiwillige Beschränkung auf maximal vier Akteure pro Team, um während des Spiels Abstand wahren zu können. Auch direkte Ballaktionen am Netz (Angriff-Block) sollen möglichst vermieden werden. Desinfizieren der Hände und Führen einer Anwesenheitsliste sind obligatorisch.

„Eine private Nutzung des Beachvolleyballareals ist noch untersagt“, betont Guido Fellgiebel. Gespielt werden darf nur während der regulären Öffnungszeit der Begegnungsstätte. Eventuell könne auch diese Regelung im Laufe des Sommers noch gelockert werden.

Generell fahre der DRK-Ortsverein seine normalerweise betriebsame Begegnungsstätte „Schritt für Schritt mit begrenzten Angeboten“ wieder hoch. Die Clubräume bleiben aufgrund ihrer engeren Beschaffenheit noch außen vor, sämtliche Aktivitäten finden im geräumigen „Anbau“ statt. Ob man diesen demnächst auch wieder für Feiern vermieten wird, will der Vereinsvorstand in den nächsten Tagen beraten.

Volksstimme, 28.06.2020 (Ronny Schoof)

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news-73 Thu, 25 Jun 2020 13:24:00 +0200 Mehl, Zucker und Nudeln helfen sehr /aktuell/presse-service/meldung/mehl-zucker-und-nudeln-helfen-sehr.html Linkspartei des Landkreises Börde unterstützt Tafeln mit Lebensmittelspenden Der Kreisvorstand der Partei „Die Linke“ hat der Tafel im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Lebensmittel im Wert von 200 Euro gespendet. Zuvor hatte die Partei bei Barbara Schürmann, Leiterin des Sozialen Zentrums, in Erfahrung gebracht, welche Lebensmittel zurzeit am nötigsten benötigt würden.

„Wir erhielten die Auskunft, dass vor allem Mehl, Zucker und Nudeln gebraucht werden. Zum einen, um sie an Bedürftige auszugeben, zum anderen auch, um wieder backen und kochen zu können“, sagte Gudrun Tiedge, stellvertretende Kreisvorsitzende der Linken und Stadträtin in Wanzleben. Zusammen mit Wilfried Futh, Schatzmeister des Kreisvorstandes und ebenfalls Mitglied des Stadtrates in Wanzleben, machte sie sich in einen Einkaufsmarkt auf, um drei Wagen mit Lebensmitteln zu füllen. „Nicht ohne uns natürlich vorher mit den Angestellten zu verständigen, um nicht in den Verdacht zu geraten, wir würden hamstern wollen. Wir wurden sehr nett unterstützt“, berichtete Gudrun Tiedge weiter von der Aktion.

Mit den mit Lebensmitteln gefüllten Einkaufswagen zogen Gudrun Tiedge und Wilfried Futh zum Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“, um die Spende zu übergeben.

Dort freuten sich Chefin Barbara Schürmann und ihre Mitarbeiter riesig über den Nachschub an Mehl, Zucker und Nudeln. „An dieser Stelle möchten wir ausdrücklich Danke sagen bei Barbara Schürmann und ihren haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die eine unschätzbar wichtige Arbeit leisten und auch in diesen schwierigen Zeiten sich nicht haben unterkriegen lassen“, würdigte Gudrun Tiedge die Arbeit der Wanzleber Tafel des DRK. Diese Aktion der Linken wird in anderen Tafeln des Landkreises Börde fortgesetzt.

Vor dem Beginn der Aktion hatten sich die Mitglieder des Kreisvorstandes der Linken ausführlich mit dem Thema der knappen Lebensmitteln in den Tafeln wegen der Corona-Pandemie auseinandergesetzt. Da eine Partei kein Geld spenden dürfe, seien die Kommunalpolitiker zu dem Entschluss gekommen, Lebensmittel zu kaufen und dieses den Tafeln zu spenden.

Volksstimme, 25.06.2020 (Mathias Müller)

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news-74 Fri, 19 Jun 2020 13:27:00 +0200 Tenne: Geschlossen und doch geöffnet /aktuell/presse-service/meldung/tenne-geschlossen-und-doch-geoeffnet.html Kinder- und Jugendzentrum des DRK in Wanzleben organisiert zwei Ferienfreizeiten Eigentlich ist die Kinder- und Jugendeinrichtung Tenne in Wanzleben wegen der Corona-Pandemie noch immer geschlossen. „Aber im Grunde haben wir doch geöffnet“, sagt Sabine Stitz, Mitarbeiterin im Kinder- und Jugendzentrum in Wanzleben. „Der Außenbereich der Tenne ist für die Kinder und Jugendlichen geöffnet. Wir haben eine große Freifläche mit Tischtennisplatte, Volleyballkorb und Fußballfeld.“ Da sein auch jede Menge Platz und Gelegenheit zum Abhängen, erklärt die Mitarbeiterin der Volksstimme. An Sitzgelegenheiten und schattigen Plätzen würde es im Außenbereich der Tenne nicht Mangeln. „Wir können zudem den Besuchern der Tenne alles an Freizeitmöglichkeiten anbieten, was wir auch in den Räumlichkeiten zur Verfügung stellen würden. Egal ob Bastelmaterial oder Gesellschaftsspiele.“ Eine einzige „traurige“ Nachricht hat die Mitarbeiterin der Tenne dennoch für die Besucher: Das wohl am meisten nachgefragte Spielzeug kann leider nicht genutzt werden. „Die bei den Kindern und Jugendlichen sehr beliebte Spielkonsole muss leider verschlossen in den Räumlichkeiten der Tenne bleiben. Für die Nutzung im Freien ist die Technik einfach nicht gemacht.“

In der Wanzleber Freizeiteinrichtung des DRK sind dafür die Vorbereitungen für gleich zwei Ferienfreizeiten fast abgeschlossen. So soll es gleich in der ersten Woche der Sommerferien, also vom 20. Bis zum 24. Juli, in die Jugendeinrichtung nach Eilsleben gehen. Im August soll es mit den jungen Leuten an den Löderburger See gehen. Zwar stünde hinter der August-Reise noch ein kleines Fragezeichen. Doch sollten die Regeln der nächsten Eindämmungsverordnung nicht verschärft werden, gehe sie davon aus, dass „diese Ferienfreizeit stattfindet.“

Auf jeden Fall können sich die jungen Interessenten für diese beiden Sommerferienaktionen ab sofort anmelden. Die Tenne-Mitarbeiterin gibt jedoch zu bedenken, dass angesehen von allen anderen Angeboten der Tenne diese Ferienfreizeiten kostenpflichtig sind. „Die Nutzung der sonstigen Angebote der Tenne bleiben auch weiterhin wie gewohnt kostenfrei“, so Sabin Stitz.

Volksstimme, 19.06.2020 (Hendrik Reppin)

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news-76 Mon, 15 Jun 2020 13:34:00 +0200 Herzinfarkt macht keine Pause /aktuell/presse-service/meldung/herzinfarkt-macht-keine-pause.html Beim DRK-Kreisverband Wanzleben starten wieder die Kurse in Erster Hilfe. Gerade Führerscheinbewerber haben darauf gewartet. Juana Nebauer und Monique Wrüske freuen sich und sind hoch motiviert. Die beiden Ausbilderinnen beim DRK-Kreisverband Wanzleben stehen zusammen mit ihrer Kollegin Liane Reim in den Startlöchern, um ab sofort wieder Kurse in Erster Hilfe leiten zu dürfen. Die Lockerungen in den Kontaktbeschränkungen zwischen den Menschen während der Corona-Pandemie machen es möglich. Die Kurse finden ausschließlich am Sitz des DRK-Kreisverbandes in der Wanzleber Lindenpromenade statt. Unter strengen Hygenieauflagen, die sich der Kreisverband zum Schutz der Teilnehmer und seiner Mitarbeiter selbst auferlegt und mit der sogenannten Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt in Einklang gebracht hat.

„Hier in unserer Geschäftsstelle können wir gewährleisten, dass wir die Hygeniebestimmungen der Eindämmungsverordnung des Landes auch einhalten können“, sagt Stephan Dill, Abteilungsleiter Hilfsgesellschaft Kinder, Jugend und Soziales im DRK-Kreisverband Wanzleben. Nur in dem eigenen Haus an der Lindenpromenade sei es eben möglich, im Schulungsraum den nötigen Sicherheitsabstand zwischen den Teilnehmern zu ermöglichen. Jeder sitze an einem Tisch und habe mindestens zwei Meter Abstand zum nächsten Kursteilnehmer. Hygenie werde dabei ganz groß geschrieben. Die Teilnehmer der Erste-Hilfe-Kurse bekommen vom DRK-Kreisverband frische Mund-Nase-Schutzmasken zur Verfügung gestellt um sicherzustellen, dass die eigenen, eher zu lange genutzten Masken nicht zu sehr verschmutzt seien. „Die Teilnehmer müssen unsere frischen Masken benutzen“, verdeutlicht Dill den hohen Sicherheitsstandart. Dass sei nebenbei auch hilfreich, wenn gerade Schüler, die auf dem Weg zum Führerschein sind und den Kurs in Erster Hilfe beim DRK besuchen, aus der Hektik heraus einmal ihre Maske vergessen sollten.

Die Masken sind der eine wesentliche Schutz für Kursteilnehmer und Ausbilder. Der Schulungsraum werde zudem ständig gelüftet, um die Übertragung möglicher Corona-Viren zu erschweren. Auf den direkten Kontakt zum Ausbilder an der Übungspuppe müssen die Teilnehmer aus Sicherheitsgründen verzichten. Daher treten sie allein an die Puppe heran und üben unter anderem die Herzdruckmassage. Auf das Üben der Mund-zu-Mund-Beatmung werde am Dummy ganz verzichtet. Zu groß sei die Gefahr einer Tröpfcheninfektion und damit die Ansteckung an Corona. Nur wenn einer der Auszubildenden infiziert sein und es nicht wisse. Nachdem ein Kursteilnehmer an der Puppe geübt hat, werde die ganz gründlich desinfiziert. Dann ist der nächste Teilnehmer an der Reihe. Ist ein Kurs beendet, der einen Tag von 8 bis 15 Uhr oder 15 bis 20 Uhr dauert, werden alle Tische und Stühle desinfiziert. Ebenso die Toilette im DRK-Kreisverband.

Als Mitte März die Nachricht kam, dass die Kurse in Erster Hilfe wegen der Corona-Kontaktbeschränkungen nicht mehr möglich sind, traf das die Führerscheinbewerber wie ein Schock. Zudem stellten die Fahrschulen ihren Betrieb ein. Der Weg zum Führerschein rückte in weite Ferne. „Deshalb haben wir Wartelisten, die wir jetzt abarbeiten. Die ersten Kurse sind schon komplett ausgebucht“, macht Ausbilderin Juana Nebauer deutlich. Die Anzahl der Teilnehmer sei unter den besonderen Bedingungen auf sechs pro Kurs begrenzt, in normalen Zeiten seien es 15. Um der Nachfrage gerecht zu werden, hat der DRK-Kreisverband die Angebote von sonst drei Kursen auf sechs Lehrgänge hoch gefahren. „Dadurch ist es möglich, mehr Bürgern die Teilnahme an den Kursen in der Region zu ermöglichen und sie müssen nicht nach Magdeburg ausweichen“, sagt Stephan Dill. Leider bedeute der erhöhte Aufwand an Personal und Mitteln für die Hygenie ebenso eine Steigerung der Kosten. Kostet ein Kurs in Erste Hilfe unter normalen Bedingungen pro Teilnehmer sonst 40 Euro, sind es jetzt in Corona-Zeiten 70 Euro. „Wir wissen, dass ist viel Geld. Es ist aber keine versteckte Preiserhöhung. Wir reiten nicht auf der Corona-Welle. Die höheren Kosten sind einfach dem größeren Aufwand geschuldet. Wir hoffen, die Preise bald wieder runter nehmen zu können und sind überhaupt froh, die Kurse der Bevölkerung wieder anbieten zu können“, sagt Dill.

„Wir müssen die Bevölkerung wieder in Erster Hilfe ausbilden. Schlaganfall und Herzinfarkt machen wegen Corona keine Pause“, verdeutlicht Juana Nebauer. Bei der Ausbildung unter diesen Ausnahmebedingungen werde jedoch nichts sein wie früher. Vielmehr müssten die Teilnehmer die meiste Zeit auf ihrem Platz bleiben und die Übungen mit dem nötigen Abstand verfolgen. Anders gehe es nicht. Das neue Regime stelle auch die Ausbilder vor ganz neue Herausforderungen. Der DRK_Kreisverband ist bereit dafür.

Volksstimme, 15.06.2020

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news-75 Mon, 15 Jun 2020 13:28:00 +0200 Leistungen des DRK /aktuell/presse-service/meldung/leistungen-des-drk.html Fast Regelbetrieb „Die Maßnahmen der Eindämmungsverordnungen des Landes Sachsen-Anhalt zur Bekämpfung des Coronavirus haben durch die Disziplin und Geduld der Bevölkerung zu einem spürbaren Rückgang der Infektionszahlen geführt“, urteilt der Wanzleber Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Guido Fellgiebel.

Nun könnten auch im Sülzetal weitere DRK-Einrichtungen und DRK-Dienste wieder geöffnet werden, kündigt Fellgiebel an. „Wir haben uns entschieden, Schritt für Schritt unsere Einrichtungen und Angebote unter entsprechenden Hygienekonzepten zu öffnen.“

Die Tagespflege in Osterweddingen arbeitet schon wieder mit dem eingeschränkten Regelbetrieb. Erste-Hilfe-Kurse, Beispielweise zum Erwerb des Führerscheines, finden mit reduzierter Teilnehmerzahl wieder regelmäßig statt. Erste-Hilfe-Kurse für Betriebe, beispielsweise Lehrgänge der Berufsgenossenschaft, bietet das DRK voraussichtlich wieder ab Sonntag, 1. September, an.

Den Bewegungsgarten in Osterweddingen öffnet das DRK am Mittwoch, 1. Juli, mit einer Einweisung in die Geräte.

Beim Pflegeheim „Rusches Hof“ Osterweddingen und der Wohngemeinschaft Osterweddingen dürfen die Bewohner einmal am Tag von einer Person für eine Stunde Besuch empfangen. Allerdings nicht von Kindern unter 16 Jahren oder Menschen mit Atemwegsinfektionen. In den Einrichtungen gibt es Besuchszeiten. Das DRK empfiehlt hier eine Anmeldung.

Da ältere Menschen als besonders gefährdet gelten, hält das DRK die ambulante Pflege und die Versorgung durch den Menüdienst Osterweddingen unter strengen hygienischen Standards und Maßnahmen aufrecht. „Unsere Pflegeteams sind hier besonders sensibilisiert“, Versichert Fellgiebel.

Alle Blutspenden-Aktionen finden wie geplant statt. Auch bei dem Angebot „Service Wohnen Osterweddingen“ bittet das DRK die Angehörigen darum, ihre Besuche auf ein Minimum zu beschränken und sich an die entsprechenden Hygiene- und Abstandsregelungen zu halten. Die Begegnungsstätte Osterweddingen bleibt bis Mittwoch, 1. Juli, geschlossen.

Volksstimme, 15.06.2020 (Udo Mechernich)

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news-77 Sun, 14 Jun 2020 13:35:00 +0200 Hoflastig: Jugendclub nur im Freien /aktuell/presse-service/meldung/hoflastig-jugendclub-nur-im-freien.html Das Kinder- und Jugendzentrum in Eilsleben empfängt seit dieser Woche wieder Besuch - unter erheblichen Einschränkungen. Bogenschießen, Basketball, Badminton und noch ein paar andere Outdoor-Aktivitäten sind im Angebot. Die Sport- und Spielgeräte stehen zur Nutzung auf dem Hof am Eilsleber Gemeindezentrum bereit – ebenso Clubleiterin Simone Brandes mit ihren beiden Kollegen Kathrin und Patrick Hildebrandt. Das Betreuer-Trio würde allzu gern wieder Leben in der Bude haben, begeisterungsfähige Clubgänger, lärmende Kinder, aufmüpfige Jugendliche, die sich auch mal mit ihren Sorgen und Nöten an die Erwachsenen wenden – so wie vor Corona. Doch das Kinder- und Jugendzentrum des DRK-Kreisverbands Wanzleben bleibt in dieser Woche noch weitgehend verwaist. Der Haken an der Sache: Der Hof ist vorerst die einzige „Räumlichkeit“, die die Einrichtung nutzen darf.

„Seit Montag haben wir wieder geöffnet“, erklärt Simone Brandes, „aber nur draußen, weil wir im Haus die Einhaltung der Corona-Vorschriften nicht gewährleisten können. Dadurch hält sich der Trubel, den wir eigentlich gewohnt sind, in Grenzen. Es muss sich jetzt wahrscheinlich auch erst mal rumsprechen, dass wir wieder da sind, und dann läuft es hier nach und nach wieder an.“ Fast sehnsüchtig fügt die Einrichtungsleiterin an: „Wir warten. Es ist traurig. Die Kinder fehlen uns einfach.“ Vor der Zwangsschließung waren unter der Woche täglich 15 bis 20 Kinder und Jugendliche vor Ort, haben im Club ihre Hausaufgaben erledigt, Nachhilfe in Anspruch genommen, mit den Freunden gespielt, gezofft und gelacht. „Jetzt hatten wir nur noch Kontakt miteinander in der Whatsapp-Gruppe oder dass die Eltern mal angerufen haben, um sich Rat zu holen“, so Brandes.

Noch bis mindestens Ende Juni sollen die Räume im DRK-Kinder- und Jugendzentrum außen vor bleiben. Auch die Außenstellen in Harbke und Badeleben müssen noch geschlossen gehalten werden. „Wir hoffen, dass wir ab Juli wieder langsam zur Normalität hochfahren vor allem unsere Ferienfreizeit veranstalten können“, blickt Brandes voraus. „Das wäre für uns, für die Kinder und auch die Eltern enorm wichtig, denn was wir so mitbekommen ist, dass inzwischen alle ziemlich auf dem Zahnfleisch kriechen.“

Pläne und Ideen hat das Mitarbeiterteam genug. „Zurzeit dürfen wir nur kaum etwas davon umsetzen, das ist frustrierend“, meint Patrick Hildebrandt. Im Rahmen der so genannten aufsuchenden Tätigkeit, die seit einem Monat bereits wieder läuft, klappert der Jugendsozialarbeiter regelmäßig die Treffpunkte und Spielplätze in seinem Verantwortungsbereich ab. „Aber es ist nichts los, und wir können unter diesen Bedingungen ja auch nicht viel los machen.“ Selbst die Aktivitäten im Freien sind mit einigen Auflagen verbunden, deren Sinn, da sind die Betreuer ehrlich, sich ihnen nicht immer erschließt.

„Wir erfüllen sie trotzdem“, betont Simone Brandes. Doch die Enge an Vorschriften sei für die Kinder- und Jugendarbeit wenig hilfreich, untergrabe ihren Zweck letztlich auch. Noch unverständlicher wird es, wenn man bedenkt, dass der Nachwuchs außerhalb des Jugendclubs, in der Schule oder nachmittags in der Clique oft nur seinen eigenen Verhaltensregeln folgt.„Wie auch immer“, so Brandes, „wir würden uns sehr freuen, wenn uns ab nächster Woche wieder einige Kinder und Jugendliche aufsuchen würden. Immerhin müssen sie hier keinen Mundschutz tragen. Wir sind von 13 bis 18 Uhr da. In dieser Zeit können auch Anmeldungen für die Ferienfreizeit erfolgen.“

Volksstimme, 14.06.2020 (Ronny Schoof)

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news-79 Thu, 11 Jun 2020 13:38:00 +0200 Kostenloser Einkaufsservice /aktuell/presse-service/meldung/kostenloser-einkaufsservice.html DRK Wanzleben verstärkt seine Unterstützung für sozial Hilfsbedürftige und Risikopersonen Auf Grund der „Corona-Notverordnungen“ und den damit verbundenen umfassenden Einschränkungen für das alltägliche Leben aller Menschen, benötigen insbesondere sozial schwache Personen sowie Menschen aus Hochrisikogruppen (z.B. hohes Alter, relevante Vorerkrankungen) zusätzliche, unkomplizierte Unterstützung.

Gefördert aus Mitteln der Aktion Mensch sowie dem bundesweitem DRK-Corona-Nothilfefonds, können der Kranken- und Behindertenfahrdienst als auch das Soziale Zentrum „Alter Bahnhof“ Wanzleben hilfebedürftigen Menschen verstärkt unterstützend zur Seite stehen. Auch die sozialen Dienste des DRK müssen aktuell mit den Corona-Herausforderungen kämpfen um Bedürftigen Hilfe leisten zu können. Unter den hygienisch massiv gesteigerten Anforderungen ist eine Ausgabe von Lebensmitteln durch die Tafel in den bisherigen Räumen nicht möglich.


Viele Hilfebedürftige, insbesondere Personen die zur Risikogruppe gehören, können ihre Häuslichkeit nur begrenzt verlassen und sich somit nicht bei der Tafel vor Ort versorgen. Der öffentliche Personennahverkehr ist nur eingeschränkt für Jeden verfügbar, so dass viele Bedürftige, insbesondere aus den kleineren Ortschaften, keine Möglichkeit haben zur Tafel zu kommen. Aufgrund der privaten Bevorratung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs (Hamsterkäufe), gehen von den Supermärkten, Discounter, etc. nur noch sehr wenige Tafel-Spenden ein. Diese sind bei weitem nicht ausreichend, die aktuellen und zukünftigen Bedarfe zu decken. Um bei diesen Problemen Abhilfe zu schaffen, werden die bewilligten Fördermittel gezielt vom DRK Wanzleben eingesetzt.


Der Kranken- und Behindertenfahrdienst bietet Hilfebedürftigen mit seinem mobilen-sozialen Hilfsdienst einen kostenlosen Einkaufsservice, der zum Beispiel auch die Abholung von Medikamenten oder Pakten von der Post umfasst. Zu dem können Menschen aus den Hochrisikogruppen, wenn Sie über keinen eigenen PKW verfügen, den Fahrdienst nutzen, um das erhöhte Ansteckungsrisiko in Bussen und Bahn zu vermeiden. Die Tafel hat die Auslieferung von Tafelpaketen und sonstigen Gegenständen des täglichen Bedarfs erweitert und versorgt nun fast 50 % mehr Bedürftige mit der mobilen Tafelausgabe.


Das Soziale Zentrum „Alter Bahnhof“ konnte Pavillons und Bierzeltgarnituren beschaffen, mit denen die Tafelausgabe fast bei jedem Wetter auch im Außenbereich möglich ist. Grundnahrungsmittel wie Zucker, Mehl, Nudeln werden vom DRK hinzugekauft um die Basisversorgung der sozial Benachteiligten zu verbessern. Bei allen Angeboten und Leistungen werden die hygienischen Vorgaben beachtet, was einen hohen Kostenaufwand aber auch insbesondere eine zusätzliche Anstrengung für die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter verursacht, bei denen sich das DRK ganz herzlich bedankt.

11.06.2020 (Stephan Dill)

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news-78 Sat, 06 Jun 2020 13:37:00 +0200 Jugendclubs bleiben zu /aktuell/presse-service/meldung/jugendclubs-bleiben-zu.html DRK Kinder- und Jugendzentrum nur im Außenbereich geöffnet Nach einer Telefonkonferenz mit Verantwortlichen des Landkreises Börde zu den erforderlichen Hygienevorschriften in den Jugendclubs teilte Kai Pluntke, Ordnungsamtsleiter der Stadt Wanzleben-Börde, den Ortsbürgermeistern mit, dass „wir die Vorgaben für die durch uns betriebenen Einrichtungen nicht erfüllen und die Öffnung dieser Einrichtungen nicht verantworten können“. Damit bleiben die Jugendeinrichtungen wegen der Corona-Pandemie weiter geschlossen.

Zu den allgemein bekannten Hygiene- und Abstandsvorschriften seien laut Pluntke für die Einrichtung vor allem verantwortliche Personen zu benennen, die die notwendigen Vorgaben umsetzen und die auch rechtlich dafür einstehen müssen. Je Einrichtung sei ein Hygienekonzept zu erstellen. So seien unter anderem wöchentlich Einverständniserklärungen der Eltern abzufordern und tägliche Kontaktlisten zum Gesundheitszustand zu führen.

„Darüber hinaus können wir kaum Hygienestandards, wie beispielsweise das Händewaschen oder Händedesinfizieren vor dem Betreten der Einrichtungen erfüllen. Auch die Einhaltung der Abstandsregelungen halte ich für nicht umsetzbar“, verdeutlichte Pluntke. Ende Juni werde die nächste Eindämmungsverordnung erwartet. Sollte es dahingehend neue Vorgaben geben, werde die Stadt Wanzleben-Börde entsprechende Änderungen veranlassen.

Das DRK wird im Wanzleber Kinder- und Jugendzentrum „Tenne“ ab Montag, 8. Juni, zwar die Angebote wieder aufnehmen, allerdings nur in den Außenbereichen. Die Einhaltung der Vorgaben in den Räumlichkeiten könne selbst mir dem vorhandenen Personal nicht sichergestellt werden. Die aufsuchende Jugendarbeit in den Ortsteilen werde allerdings wieder aufgenommen.

Hingegen sind die Sportplätze und Sporthallen der Stadt Wanzleben-Börde wieder geöffnet. Es gelten für jede Sportstätte Vorschriften, die einzuhalten und vom jeweiligen Sportverein zu bestätigen seien, sagte Pluntke.

Volksstimme, 06.06.2020 (Mathias Müller)

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news-80 Thu, 28 May 2020 13:38:00 +0200 Mit „Maskenball“ dem Virus Stirn zeigen /aktuell/presse-service/meldung/mit-maskenball-dem-virus-stirn-zeigen.html DRK-Ortsverein Wormsdorf sucht den schönsten und kreativsten Mundschutz Einen ganz besonderen Wettbewerb hat der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes in Wormsdorf ins Leben gerufen. Dabei geht es darum, die schönste Mund-Nasen-Maske zu ermitteln. Wer teilnehmen möchte, kann ein Porträtbild mit Maske an den Ortsverein schicken.

Der DRK-Ortsverein Wormsdorf hat zum „Maskenball“ eingeladen. Dahinter verbirgt sich ein Wettbewerb bei dem die Teilnehmer ihren schönsten, kreativsten Mundschutz präsentieren dürfen. „Die Idee kam ganz spontan“, sagt Guido Fellgiebel, Vorstandsmitglied im Ortsverein. Aufgrund der Corona-Pandemie finden beim Verein in Wormsdorf keine Aktivitäten statt. „Bis 7.Juni sind unsere Einrichtungen geschlossen“, sagt Fellgiebel. Telefonisch bleiben die Vorstandsmitglieder in Kontakt und tauschen sich regelmäßig aus. Hierbei ist die Idee des Wettbewerbs gewachsen.

„Zeigt dem Coronavirus die Stirn - Und uns dein schönstes Gesicht!“ heißt es auf der Internetseite des Wormsdorfer Ortsvereins. Der Wettbewerb startet mit Beginn der Maskenpflicht in Sachsen-Anhalt. Er richtet sich an alle, die Lust haben ihren Mundschutz zu zeigen. „Es gab schon ein paar Einsendungen“, erzählt Fellgiebel. Darunter seien einige kreative Masken, bei denen sich laut Fellgiebel viel Mühe gegeben wurde. Geplant ist es am 1.August mit einer Jury die schönste Maske zu küren. „Ursprünglich sollte dies im Rahmen des Sommerfestes stattfinden“, erzählt Fellgiebel. Aufgrund der Corona-Pandemie ist jedoch noch nicht klar, ob das Fest stattfinden wird. Der DRK Ortsverein hofft, dass es durch neue Bestimmungen des Landes bald wieder möglich ist, Veranstaltungen durchzuführen.

„Wir möchten die Treffen wieder hochfahren. Wir warten jetzt ab, was die neuen Bestimmungen bringen“, so Guido Fellgiebel. Für die Gewinner gibt es Überraschungspreise, die zu einem Teil von Sponsoren und zum anderen vom DRK bereit gestellt.

Wer an dem Wettbewerb teilnehmen möchte, sendet ein Porträtbild mit seiner Maske an info[at]drk-wormsdorf[dot]de.

Volksstimme, 28.05.2020 (Michelle Kobub)

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news-81 Wed, 27 May 2020 13:39:00 +0200 Bücherzelle beim DRK /aktuell/presse-service/meldung/buecherzelle-beim-drk.html Kostenloser Lesespaß Auf dem Gelände des Rot-Kreuz-Zentrums „Sülzetal“ in Osterweddingen steht eine Bücherzelle. Die ausrangierte Telefonzelle wurde mit Regal und Beleuchtung ausgestattet und optisch ansprechend gestaltet. Sie ist öffentlich und für jedermann zugänglich.

Sie dient von nun an als Gib- und Nimm-Regal. Wer ein Buch nicht mehr benötigt, kann es hineinstellen und ein anderer Passant darf es mit nach Hause nehmen. Neben einem Outdoorfitnessplatz, einer Elektro-Ladestation und schönen Sitznischen hat das DRK Areal „Rusches Hof“ damit noch ein weiteres Element, das ihn zum beliebten Aufenthaltsort macht.

27.05.2020 (DRK Wanzleben)

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news-82 Fri, 22 May 2020 13:40:00 +0200 Mobile Jugendarbeit ist wieder möglich /aktuell/presse-service/meldung/mobile-jugendarbeit-ist-wieder-moeglich.html Fahrzeug tourt durch die Westliche Börde Die DRK-Begegnungsstätte Kroppenstedt ist wegen der Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie weiterhin bis zum 5. Juni geschlossen. Doch die aufsuchende Jugendarbeit ist bereits wieder möglich und so sind Carola Klaer und Lilli Wetzstein bereits seit dem 18. Mai wieder mit dem Fahrzeug in der Verbandsgemeinde Westliche Börde unterwegs. An welchen Tagen, wo und wann sich die Jugendlichen einfinden können, darüber können sich Interessierte im nebenstehenden Kasten informieren. Unabhängig vom vom Jugendmobil ist die DRK-Begegnungsstätte telefonisch montags bis donnerstags von 11 bis 19 Uhr besetzt, freitags von 11 bis 13.30 Uhr. Dann können Kinder und Jugendliche bei Problemen in der Schule, mit den Eltern, bei schlechten Noten oder Ärger mit Freunden an Carola Klaer oder Lilli Wetzstein wenden.

Volksstimme, 22.05.2020 (Yvonne Heyer)

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news-83 Wed, 20 May 2020 13:41:00 +0200 Über 100 Mal Blut gespendet /aktuell/presse-service/meldung/ueber-100-mal-blut-gespendet.html Andreas Kobel gehört zu den treuen Spendern, die sich kaum einen Blutspendetermin entgehen lassen Schon eine Viertelstunde vor Beginn der Blutspende saßen am Montagnachmittag fünf Freiwillige auf den Bänken vor dem Rot-Kreuz-Zentrum in Osterweddingen. Sie alle warteten darauf, dass es los geht. „Solche Termine bei uns im Rot-Kreuz-Zentrum sind immer wichtig – aber heute ganz besonders, weil wir in dieser kritischen Zeit der weltweiten Pandemie auf keine Spende verzichten können“, versicherte Margitta Falkenberg, Mitarbeiterin beim DRK-Osterweddingen.

Margitta Falkenberg betreute im Ruheraum bei dem Termin im DRK-Zentrum die Freiwilligen vor und nach ihrer Spende. „In Osterweddingen gibt es schon mehr Spender als früher. Gott sei Dank. Gerade auch bei den Erstspendern geht es immer wieder weiter nach oben“, freute sie sich.

Zu den Treuen Spendern gehört auch Andreas Kobel. Er ist schon weit über 100 Mal mit dabei gewesen. „Für mich ist es klar, dass ich regelmäßig hier mitmache. Es kann ja immer mal passieren, dass man selbst auf eine Blutkonserve angewiesen ist und da verlässt man sich darauf, dass die dann auch vorhanden ist. Hier, heute etwas Gutes zu tun, kann nicht schlecht sein. Im Übrigen gibt es auch immer die ärztliche Untersuchung. So ein Gesundheitscheck kann ja nie verkehrt sein“, betonte Kobel.

Die Blutspendebeauftragte Sabine Tacke vom DRK-Kreisverband Wanzleben nahm bei dem Termin in Osterweddingen die Daten der Spender am Eingang auf. „Nur wenn wir für unsere Termine beim DRK genügend Spender überzeugen können, ist auch die Versorgung mit Blut in den Krankenhäusern gesichert. Gerade in der Zeit, wo wieder wärmer wird, ist ein ausreichender Vorrat an Blutkonserven unverzichtbar. Bei der Hitze können immer schnell Unfälle passieren, weil die Fahrer unkonzentriert sind.“

Im Kreisverband Wanzleben des DRK gebe es glücklicherweise sehr viele Dauerspender, die regelmäßig zu den Terminen kommen, berichtete Tacke. Auf diese treuen Spender könne sich das DRK immer wieder verlassen. Manche kämen schon jahrelang zu den Blutspendeterminen in Osterweddingen.

Beim DRK seien immer auch die Mitglieder der jeweiligen Ortsvereine bei der Blutspende mit dabei, erklärte Tacke. Sie würden ehrenamtlich mithelfen und seien bei den Bürgern vor Ort bekannt. Tacke: „Dieser persönliche Bezug schafft Vertrauen in puncto Hygiene und Versorgung.“

Es mache sie schon ein wenig stolz, dass diese Menschen immer wieder freiwillig zum DRK kämen und sich auf die Erfahrung sowie Kompetenz verlassen würden. „Sicherlich ist gerade auch der persönliche, lokale Bezug dabei ein entscheidender Faktor“, meinte Tacke. Sie selbst sei natürlich auch Spenderin, nicht zuletzt auch einfach deswegen, weil es gut für ihren eigenen Körper sein.

Anett Sinast, DRK Gebietsreferentin aus Dessau, organisierte den gesamten Ablauf der Spende im DRK-Zentrum. „Wir bieten pro Jahr allein in Osterweddingen vier Termine an, alle Vierteljahr. Bei unseren Terminen muss immer alles den gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Gerade jetzt ist dabei die Hygiene ein absolut wichtiger Aspekt. Mein persönlicher Anspruch ist es, durch die besonderen hygienischen Standards beim DRK unseren Spendern die nötige Ruhe zu vermitteln.“

Gleich am Eingang gab es beim Blutspendetermin in Osterweddingen eine hygienische Station, an der sich die Besucher die Hände desinfizieren mussten. Hier bekamen sie einen Mundschutz und einen eigenen Kugelschreiber. Es wurde auch gleich überprüft, wo sie sich in der letzten Zeit aufgehalten haben.

„Hier werfen wir gleich ein Auge darauf, ob sie Symptome einer Erkrankung haben“, betonte Sinast. Ihr Kollege, Christoph Baumgart, messe aus diesem Grund schon am Eingang die Körpertemperatur, was bislang erst im Labor geschehen sei. Nur wenn Baumgart das Okay gebe, dürften die Spender reinkommen.

Aus Sülldorf war Nicole Rudolph gekommen. Sie stand als zweite an der Anmeldung. „Wie sieht es aus, wenn ich mal eine Blutübertragung brauche? Diese Frage stellen sich viel zu wenig Menschen. Da kann man nur froh sein, wenn die Vorräte stimmen. Ich jedenfalls will meinen Beitrag leisten.“

Ihren Spenderausweis schon in der Hand kam auch Britta Zabel zur Anmeldung ins DRK-Zentrum. „Für mich ist es ganz wichtig, wenn es hier bei uns in Osterweddingen heißt ‚Blutspendetermin‘, mit dabei zu sein. Das ist für mich eine Selbstverständlichkeit. So zeige ich meine Mitmenschlichkeit. Das ist ein gutes Gefühl nach den Spenden“, betonte die Osterweddingerin.

Sascha Meinecke, ebenfalls aus Osterweddingen, war bei den letzten zwei Terminen krank. Aus diesem Grund konnte er kein Blut spenden. „Ich habe die Blutgruppe Null und die ist immer sehr gefragt. Aus diesem Grund bin ich heute wieder mit dabei. Das mache ich sehr gerne, denn das DRK bietet das hier in der Ortsmitte von Osterweddingen an, und das ist quasi vor der Haustür. Praktischer kann das doch gar nicht sein“, meinte er.

Der nächste Termin für eine Blutspende im DRK-Zentrum ist am Mittwoch, 26. August.

Volksstimme, 20.05.2020 (Udo Mechenich)

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news-67 Sun, 17 May 2020 13:17:00 +0200 Startklar für die großen Ferien /aktuell/presse-service/meldung/startklar-fuer-die-grossen-ferien.html Ferienfreizeit im DRK Kinder- und Jugendzentrum Eilsleben Haus und Hof des Kinder- und Jugendzentrums in Eilsleben sind startklar für die großen Ferien. „Die Ruhezeit in den vergangenen drei Monaten war auch für uns nicht einfach. Jetzt freuen wir uns auf etwas Action mit den Kindern“, ist sich das Betreuerteam (Foto von links nach rechts: Kathrin Hildebrandt, Simone Brandes und Patrick Hildebrandt) einig. Die Einrichtung des DRK-Kreisverbands Wanzleben legt gleich in der ersten Ferienwoche mit einem programmatischen Freizeitangebot los: „Leben wie im Wilden Westen“ lautet das Motto vom 20. Bis 24. Juli. Einer der Höhepunkte dabei soll das für Dienstag geplante Bullenreiten werden. Auch ein Ausflug zum Abenteuerspielplatz Harzer Seeland steht auf der Agenda. Viel wird dann die folgenden Wochen begleiten. Das Kinder- und Jugendzentrum ist montags bis freitags ab 10 Uhr geöffnet. Vom 10. Bis 14. August geht es ins Ferienlager an den Löderburger See. Kontakt und Anmeldung unter 039409/93 43 75

Volksstimme 17.07.2020 (Ronny Schoof)

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news-84 Fri, 15 May 2020 13:44:00 +0200 Öffnungszeiten erweitert /aktuell/presse-service/meldung/oeffnungszeiten-erweitert.html Soziales Zentrum „Alter Bahnhof“ des DRK Durch die Lockerungen der Kontaktbeschränkungen durch die Corona-Pandemie gelten in den Einrichtungen des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben wieder erweiterte Öffnungszeiten.

Wie Barbara Schürmann, Leiterin des „Sozialen Zentrums, informiert, erfolgt die Lebensmittelausgabe durch die Mitarbeiter der Wanzleber Tafel dienstags, donnerstags und freitags in der Zeit von 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr. Der Donnerstag ist dabei den älteren Bedürftigen vorbehalten. Bedürftige haben nach wie vor keinen Zutritt zur Einrichtung, um Tafelpakete abzuholen. „Die mobile Tafelausgabe, das heißt die Belieferung an sozial Bedürftige mit Einschränkungen oder aus Altersgründen, hat in den letzten Wochen zugenommen“, schätzte Barbara Schürmann ein.

Der Kleiderladen ist wieder zu den alten Öffnungszeiten unter Einhaltung der Abstandsregeln und des Tragens eines Mund- und Nasen-Schutzes für die Besucher geöffnet. Es werden maximal zwei Kunden in den Laden gelassen, die dort gut erhaltene Kleidung kaufen können. Der Kleiderladen ist dienstags und donnerstags von 10 bis 15 Uhr sowie mittwochs und freitags von 11 bis 14 Uhr geöffnet.

Die Suppenküche bleibt noch bis einschließlich 5. Juni geschlossen.

Volksstimme, 15.05.2020 (Mathias Müller)

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news-59 Fri, 15 May 2020 12:41:00 +0200 Es ist nur ein Piks /aktuell/presse-service/meldung/es-ist-nur-ein-piks.html Blutspende-Aktion in der Festhalle Altenweddingen „Gerade jetzt sind viele Spender unverzichtbar, weil wir ein Sommerdefizit haben. Wegen der Hitze sind die Menschen generell nicht ganz so spendenfreudig. Solche Termine sind zwar nur mein Beruf, ich bin ausgebildete Krankenschwester, aber die Hilfe am Menschen bezeichne ich als meine Berufung“, sagt Annette Fritsche, Teamleiterin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Dessau.

Zusammen mit fünf Kollegen und einem ärztlichen Leiter betreute sie kürzlich eine Blutspendeaktion in Altenweddingen in der Festhalle. An sechs Plätzen organisierte das Team die Blutabnahme. Alle Spender durchlaufen in der Festhalle sechs Stationen: Anmeldung, Ausfüllen des personalisierten Fragebogens, Messung des Blutfarbstoffs und der Temperatur, ärztlicher Check, vertraulicher Selbstausschluss und die Blutspende. „Ich möchte Gutes tun. Solch eine Blutspende in regelmäßigen Abstände ist für mich eine absolute Selbstverständlichkeit. Da ist es auch kein Problem, die paar Kilometer von Langenweddingen nach Altenweddingen zu fahren“, sagte Stephanie Lang-Peuser aus Langenweddingen. Seinen Blutspendeausweis hat Jan Lang aus Altenweddingen schon in der Hand. „Das ist eine einfache Sache, mit der ich Gutes bewirken kann. Wenn man es mal selber braucht, ist man froh, dass es zuvor Spender gab, die den Bestand beim Roten Kreuz aufgefüllt haben.“

Teamarzt bei der Blutspende ist Thomas Gramm. Er schaut, ob es bei den Freiwilligen Krankheiten gibt, die eine Spende unmöglich machen. „Diese Art des Checks ist zum einen ein Selbstschutz für die Spender. Auf der anderen Seite geht es auch um einen Spenderschutz. Es dürfen keine Krankheiten übertragen werden“, sagt er. Besonders achte er auf Infektionskrankheiten. Außerdem dürfen keine Operationen durchgeführt worden sein und können erst vier Monate später wieder anstehen. Die Fakten rund um die Aktion nennt nach dem Termin Katja Brand, Abteilungssekretärin beim DRK-Blutspendedienst: „Wir hatten 45 Spender, darunter drei Erstspender. So sind 45 Blutkonserven mit jeweils einem halben Liter zusammengekommen. Für uns ist der Termin gut gelaufen. Ich bin glücklich über die Spender und ziehe meinen Hut davor, dass sie bei diesen Temperaturen Blut gespendet haben.“

Volksstimme, 15.05.2020 (Udo Mechenich)

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news-85 Wed, 13 May 2020 14:28:00 +0200 Begegnungsstätten und „Tenne“ weiter geschlossen /aktuell/presse-service/meldung/begegnungsstaetten-und-tenne-weiter-geschlossen.html DRK-Kreisverband Wanzleben verlängert Stillstand wegen Corona bis zum 5. Juni / Blutspenden finden statt Die Begegnungsstätten des DRK-Kreisverbandes in Wanzleben und Seehausen bleiben wegen der Corona-Pandemie vorerst bis zum 5. Juni geschlossen. Das gilt für öffentliche und nicht-öffentliche Veranstaltungen gleichermaßen, heißt es in einer Mitteilung des DRK-Kreisverbandes Wanzleben. Alle Angebote der offenen Seniorenarbeit wie Kaffee- und Spielenachmittage, kulturelle Veranstaltungen, Vorträge, Seniorensport und Gymnastik, werden ausgesetzt.

Betroffen davon ist ebenso das Kinder- und Jugendzentrum „Tenne“ in Wanzleben, das bis zum 5. Juni geschlossen ist. Alle Angebote sowohl der offenen Kinder- und Jugendarbeit wie Treffs, Ferienspiele, Veranstaltungen, aufsuchende Tätigkeit und die Angebote des Jugendrotkreuzes, Schulsanitätsdienstes wie Gruppenstunden und Ausbildungen sind zunächst gestrichen.

Der Kleiderladen sowie die Wanzleber Tafel im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ in der Sarrestadt arbeiten seit gestern wieder zu den üblichen, gewohnten Öffnungszeiten. In der Einrichtung sind von den Besuchern ein entsprechender Mundschutz zu tragen. Hygiene- und Abstandsregeln sind einzuhalten. Die Suppenküche bleibt weiterhin zunächst bis 5. Juni geschlossen.

Der DRK-Kreisverband Wanzleben sagt zudem alle für 2020 geplanten, größeren Veranstaltungen ab. Das betrifft unter anderem das Sommerfest der Demokratie in Wanzleben, das Fest der Gemeinschaften und die Ehrung von Blutspendern. Die Blutspendetermine in den Orten des DRK-Kreisverbandes finden wie geplant statt. Der nächste Termin zur Blutspende ist am heutigen Mittwoch von 16 bis 20 Uhr im DRK-Kinder- und Jugendzentrum „Tenne“ in der Alten Promenade. Dabei gelten wegen Corona besondere Hygieneregeln.

Volksstimme, 13.05.2020 (Mathias Müller)

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news-86 Mon, 11 May 2020 14:29:00 +0200 Beim Deutschen Roten Kreuz gibt es erste Lockerungen /aktuell/presse-service/meldung/beim-deutschen-roten-kreuz-gibt-es-erste-lockerungen.html Besuchsverbot „Rusches Hof“ in Osterweddingen wird ab heute aufgelockert / Alle DRK-Blutspenden finden wie geplant statt Erste Lockerungen der coronabedingten Einschränkungen bei der Pflege und den sozialen Diensten sowie in den festen Einrichtungen gibt es auch beim Deutschen Roten Kreuz im Sülzetal. „Es ist gelungen, die Dynamik der Pandemie zu bremsen. Jedoch gibt es noch keine Entwarnung, bis endlich ein Impfstoff oder ein Medikament gegen das Virus zur Verfügung steht“, sagt die DRK-Einrichtungsleiterin im Sülzetal, Jutta Spurek.

Das Besuchsverbot im DRK-Pflegeheim „Rusches Hof“ in Osterweddingen wird ab dem heutigen Montag, 11. Mai, aufgelockert. Bewohner dürfen einmal am Tag von einer Person für eine Stunde Besuch empfangen, allerdings nicht von Kindern unter 16 Jahren oder Menschen mit Atemwegsinfektionen. In den Einrichtungen gibt es Besuchszeiten. „Wir empfehlen eine Anmeldung“, rät Spurek. Alle Besucher seien verpflichtet, Mund-Nase-Schutz zu tragen. Es gelten Hygiene- und Abstandsregelungen. Es erfolge eine Registrierung.

Ältere Menschen gelten als besonders gefährdet. Für sie wird es jedoch weiterhin die ambulante DRK-Pflege unter strengen hygienischen Maßnahmen geben. Auch der Menüdienst „Essen auf Rädern“ in Osterweddingen wird unter strengen, hygienischen Standards aufrechterhalten. Spurek: „Wir haben unsere Pflegeteams besonders dafür sensibilisiert.“

Derzeit finden beim Deutschen Roten Kreuz alle Blutspenden wie geplant statt. Details dazu gibt es im Internet auf www.blutspende-leben.de. Die Zulassungsbestimmungen für die DRK-Blutspende gewährleisten einen hohen Schutz für Blutspender und Empfänger.

Die DRK-Begegnungsstätten in Langen- und Osterweddingen bleiben weiterhin noch bis Freitag, 5. Juni, geschlossen. Dies gilt für öffentliche und nicht-öffentliche Veranstaltungen gleichermaßen. Alle Angebote der offenen Seniorenarbeit, wie beispielsweise Kaffee- und Spielenachmittage, kulturelle Veranstaltungen, Vorträge, Seniorensport sowie Gymnastik, ruhen.

Ebenso setzte das Deutsche Rote Kreuz seine Erste-Hilfe-Kurse (Aus- und Fortbildungen) bis Sonntag, 31. Mai, aus, informiert Spurek. Gleiches gelte auch für Erste-Hilfe „Schnupperstunden“.

Die Tagespflege in Osterweddingen bleibt bis Mittwoch, 27. Mai, einschließlich geschlossen. Für Personen, die einen täglichen Pflege- und Betreuungsauswand benötigen oder von ihren Angehörigen betreut werden, die in Bereichen der kritischen Infrastruktur beschäftigt sind, können gesonderte Absprachen getroffen werden.

Volksstimme, 11.05.2020 (Udo Mechenich)

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news-87 Mon, 04 May 2020 14:30:00 +0200 Hilfe in Zeiten der Corona-Pandemie /aktuell/presse-service/meldung/hilfe-in-zeiten-der-corona-pandemie.html Energieversorger spendet für Vereine der Stadt Wanzleben-Börde Der Energieversorger Danpower hat der Stadt Wanzleben-Börde eine Spende zur Unterstützung von Vereinen übermittelt. Die Firma kümmert sich um die örtliche Wärmeversorgung und möchte mit dieser Spende Vereinen, die durch die Corona-Pandemie in eine Notlage geraten sind, helfen. So trat sie an Bürgermeister Thomas Kluge heran.

Laut Kluge sei es eine tolle Idee und eine wirklich gute Sache. „Mir ist es in Corona-Zeiten ein Anliegen, den Vereinen zu helfen“, sagt der Bürgermeister. Ein Teil der Spende geht an das Soziale Zentrum „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben. Die Mitarbeiter freuen sich über die Spende. „Für uns ist dies Spende wichtig, um fehlende Einnahmen kompensieren zu können“, erklärt Barbara Schürmann, Leiterin des Sozialen Zentrums. Denn durch die Corona-Krise mussten die Suppenküche und der Kleiderladen schließen. Letzterer hat seit 22. April wieder geöffnet (Volksstimme berichtete).

Durch die Schließung kam es zu finanziellen Einbrüchen. Für die Tafel, die sich ebenfalls im „Alten Bahnhof“ befindet, sei es immer noch schwierig, an Lebensmittel zu kommen. „Einen Teil der Spende wollen wir verwenden, um Lebensmittel für die Bedürftigen zu bekommen“, so Schürmann.

Die fünf Reitvereine der Stadt Wanzleben-Börde erhalten ebenfalls eine Spende. „Ich habe mich riesig gefreut“, sagt Annette Müller. Laut der Vorsitzenden des Reitvereins Wanzleben komme es nicht oft vor, dass sich ein Spender von sich aus melde. „Meistens müssen wir die Sponsoren fragen“, sagt sie. Jeder Betrag sei für den Reitverein wichtig. So wird die Spende für Sportausführung uns Ausbildungen verwendet. So müsse der Richterturm erneuert werden.

Die Kultur steht in Wanzleben, wie auch in allen anderen Städten derzeit still. „Wir wollen uns als Stadt dem Thema Kultur öffnen“, sagt Thomas Kluge. Daher ist ein Konzert der Bigband der Musikschule Kurt Masur für Oktober geplant. Die Stadt wolle das Konzert anbieten, um auch sich am kulturellen Leben zu beteiligen. Die Gelder wurden bereits an die Vereine überwiesen.

Volksstimme, 04.05.2020 (Michelle Kosub)

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news-88 Tue, 28 Apr 2020 14:32:00 +0200 Kleiderladen hat wieder geöffnet /aktuell/presse-service/meldung/kleiderladen-hat-wieder-geoeffnet.html Nach fünf Wochen Zwangspause hat der Kleiderladen im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ in Wanzleben wieder geöffnet. Die Freude bei Einrichtungsleiterin Barbara Schürmann und ihren Mitarbeiterinnen ist groß. Seit vergangenem Mittwoch stehen die Türen des Kleiderladens des DRK Kreisverbands Wanzleben wieder für ihre Kunden offen. Mit der Lockerung der Landesregierung, Sachsen-Anhalts Geschäfte wieder zu öffnen, deren Fläche nicht Größer als 800 Quadratmeter ist, war dies auch für den Kleiderladen eine erfreuliche Botschaft. „Unser Laden hat eine Größe von etwa 500 Quadratmeter“, sagt Barbara Schürmann. Denn die Schließung bedeutete für den DRK Kreisverband Wanzleben finazielle Einbrüche. „Wir haben 2000 Euro eingebüßt, das ist für uns viel Geld“, sagt Schürmann. Hinzu kommt die noch geschlossene Suppenküche.

 

Momentan wird das Sortiment von Winter- auf Sommerware umgestellt. „Die Wintersachen kommen dann erstmal ins Lager“, erklärt die Einrichtungsleiterin. Beliebte Waren sind momentan Kinderkleidung, Sommersachen und Bettwäsche. „Für die Altersklassen von 16 bis 50 Jahre fehlt uns leider Kleidung“, so Schürmann. Oftmals kämen durch Haushaltsauflösungen Sachen zum Kleiderladen. „Wir haben viel Mode für Senioren“, erzählt Pia Goetze. Spenden werden ab jetzt auch wieder angenommen. „Gut erhaltene Ware, die wir im Kleiderladen verkaufen können, nehmen wir an“, sagt Schürmann. Was derzeit nicht angenommen wird, sind nicht verwertbare Waren, wie kaputte Kleidung. „Durch die Corona-Krise können diese Sachen nicht abtransportiert werden“, erklärt die Einrichtungsleiterin. Ein Mal in der Woche werden auch die 50 Altkleidercontainer im DRK Kreisverband Wanzleben geleert. Diese werden dann zum Kleiderladen gebracht und dort von den Mitarbeitern sortiert. Traurig sei laut Barbara Schürmann, dass viele Menschen ihre Gartenabfälle in die Container werfen. „Derzeit werden auch viele Container aufgebrochen und durchwühlt“,sagt Schürmann. Daher kämen die Leute direkt zum sozialen Zentrum, um ihre Sachen im Kleiderladen abzugeben.

Neben Mode bietet der Laden des DRK Geschirr, Spiele, Elektrogeräte, Dekoartikel, Kosmetik und Möbel an. „Bei Möbeln versuchen wir, dass wir gleich einen Kunden haben und liefern können“, sagt Barbara Schürmann. Denn im Laden ist kein Platz die Möbel unterzubringen. Durch die Corona-Krise ist die Möbellieferung aktuell nicht möglich. „Wir sehen zum Schutz unserer Mitarbeiter derzeit davon ab“, erklärt Schürmann.

Möchten Kunden den Kleiderladen im sozialen Zentrum besuchen, müssen sie einige Dinge beachten. Draußen vor dem Laden befindet sich eine Wartezone. Hier warten die Besucher mit einem Abstand von 1,5 Metern auf die Aufforderung der Mitarbeiterinnen, dass sie den Laden betreten dürfen. „Es werden lediglich zwei Besucher hineingelassen“, sagt Barbara Schürmann. Außerdem müssen die Besucher im Laden einen Mundschutz tragen. Wer keinen Mundschutz hat, kann auch einen Schal oder ein Tuch nehmen. Auch Ilona Wackernagel und Pia Goetze tragen einen Mundschutz. Vor der Kasse sind grüne Kisten aufgestapelt, damit der Abstand zu den beiden Verkäuferinnen eingehalten wird. Hatte der Laden sonst von Dienstag bis Freitag auf, so ist er jetzt montags und mittwochs von 9 bis 14 Uhr geöffnet. „Wir machen es montags und mittwochs, weil an diesen Tagen keine Tafelausgabe ist, um die Kontaktbeschränkungen auf ein Minimum zu reduzieren“, sagt Schürmann.

Volksstimme, 28.04.2020 (Michelle Kosub)

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news-89 Wed, 22 Apr 2020 15:32:00 +0200 Kleiderladen öffnet wieder /aktuell/presse-service/meldung/kleiderladen-oeffnet-wieder.html Regeln sind einzuhalten Nach fünfwöchiger Zwangspause wegen der Corona-Pandemie öffnet heute um 9 Uhr der Kleiderladen des DRK Kreisverbandes Wanzleben im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ wieder, teilte Leiterin Barbara Schürmann gestern mit. Wer den Laden betreten und dort einkaufen will, muss sich an besondere Regeln halten. Es werden lediglich zwei Besucher nach Aufforderung gleichzeitig hineingelassen. Die Besucher müssen einen Mundschutz tragen. Vor dem Laden draußen in der Wartezone ist von den Gästen ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Der Kleiderladen im Sozialen Zentrum hat montags von 9 bis 14 Uhr und mittwochs von 9 bis 14 Uhr geöffnet. „Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit unseren Kunden“, sagt Barbara Schürmann.

Volksstimme, 22.04.2020 (Matthias Müller)

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news-90 Mon, 20 Apr 2020 15:33:00 +0200 Gymnasium spendet für Tafel /aktuell/presse-service/meldung/gymnasium-spendet-fuer-tafel.html Traditionelle Osterspende einmal anders Das Börde Gymnasium Wanzleben hat der Tafel des DRK-Kreisverbandes im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ 460 Euro gespendet. Die Idee, der Tafel Geld zu spenden, wurde von der Lehrerin Marion Bauer ins Leben gerufen. „Traditionell spenden uns die Schüler zu Erntedank und Ostern Lebensmittel für unsere Bedürftigen des Sozialen Zentrums. Da dies aufgrund der Corona – Pandemie zu Ostern nicht möglich war, hat Frau Bauer kurzerhand über die Internetseite des Börde-Gymnasium zu Spenden aufgerufen“, berichtet Barbara Schürmann, Leiterin des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“, die sich im Namen der Bedürftigen Menschen, die in der Einrichtung versorgt werden, herzlich dafür bedankt.

Ihr Dank gilt auch den anderen Spendern, die das Soziale Zentrum in dieser schwierigen Zeit mit Sach- und Geldspenden unterstützen.

Auch das Soziale Zentrum musste wegen Corona die Angebote fast komplett herunterfahren. Suppenküche und Kleiderladen sind geschlossen, wodurch auch Einnahmen wegbrachen.

Auch die Beratungsangebote sind gestrichen. Lediglich die Wanzleber Tafel gibt weiterhin Lebensmittel an bedürftige Menschen heraus. Die Ausgabe ist nur noch dienstags und freitags in der Zeit von 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr. Allerdings sind die Angebote wegen fehlender Lebensmittelspenden reduziert.

Volksstimme, 20.04.2020 (Mathias Müller)

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news-91 Thu, 16 Apr 2020 15:34:00 +0200 Gutscheine für die Tafeln /aktuell/presse-service/meldung/gutscheine-fuer-die-tafeln.html Landestafelchef überbrachte Gutscheine vom Lebensmittel-Discounter Damit Lebensmittel-Engpasse bei den Tafeln im Landkreis Börde abgefedert werden können, kann nun beim Discounter eingekauft werden. Der Landesvorsitzende der Tafeln in Sachsen-Anhalt Andreas Stepphuhn hat vor wenigen Tagen in Wanzleben Einkaufsgutscheine an Vertreterinnen der Tafeln im Landkreis übergeben. Zur Verfügung gestellt wurden diese von der Discounterkette Aldi-Nord. Alle Tafeln des Landes wurden in den vergangenen Tagen mit Coupons im Gesamtwert von 10.000 Euro versorgt.

„Es war mir eine besondere Freude, Barbara Schürmann und Mandy Oelke vom Deutschen Roten Kreuz diese Lebensmittelgutscheine zu übergeben. Davon werden die Tafelkunden in Wanzleben, Oschersleben, Haldensleben und Wolmirstedt profitieren. Wir sind Aldi-Nord sehr dankbar für diese großzügige Spende. Das ist gelebte Solidarität in für die Tafeln herausfordernden Zeiten.“ So Andreas Stepphuhn. Wie der Landesvorsitzende ergänzt, hätte man bei der Übergabe selbstverständlich auf den vorgeschriebenen Mindestabstand geachtet.

„Hier im Landkreis Börde und im gesamten Bundesland haben sich in den vergangenen Tagen auch sehr viele private Spenderinnen und Spender gefunden, denen ich in diesem Zusammenhang ebenfalls meinen Dank aussprechen möchte. Gemeinsam werden wir diese Krise überstehen!“ Schon vor einigen Tagen, wurde berichtet, dass wegen der sogenannten Hamsterkäufe die Discounter weniger Lebensmittel der Tafel übergeben können.

Volksstimme, 16.04.2020 (Ronny Schoof)

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news-92 Thu, 09 Apr 2020 15:36:00 +0200 Wanzleber Tafel versorgt Bedürftige /aktuell/presse-service/meldung/wanzleber-tafel-versorgt-beduerftige.html Trotz der Corona-Krise läuft der Betrieb der Tafel des DRK-Kreisverbandes Wanzleben im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ weiter. Die Sonne strahlt an diesem Dienstagmittag mit den Helfern des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben um die Wette. „Herzlich willkommen, wir beginnen gleich mit der Ausgabe“, begrüßt Barbara Schürmann, Leiterin der Einrichtung, die etwa ein Dutzend wartenden Frauen und Männer. Sie haben sich wegen der Corona-Krise im gebührenden Abstand von einander vor dem roten Backsteingebäude aufgereiht. Und warten geduldig bis sie an der Reihe sind und von den DRK-Mitarbeitern die Pakete mit Lebensmitteln übergeben bekommen.

Dann besucht Claus Christian Kühne die Tafel. Der Wanzleber Landwirt ist Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Wanzleben-Börde und hat als Geschenk 480 bunt gefärbte Ostereier dabei, die er Barbara Schürmann überreicht. „Sonst stehen wir immer zu Ostern am Sonnabend in Wanzleben auf dem Parkplatz vor der Fleischerei Lutter und verschenken die Ostereier an die Einwohner“, gibt Kühne zu verstehen. Dabei kommen die CDU-Politiker gerne mit den Einwohnern über Gegebenheiten ins Gespräch, die die Menschen im Alltag in Wanzleben und im Land bewegen. Doch ist wegen der Corona-Krise in diesem Jahr alles anders. Da gelte es wegen der Sicherheitsmaßnahmen Abstand zu halten. Deshalb stehen auf einem Tisch die bunten Eier zum Mitnehmen parat. Auf persönlich Gespräche muss leider verzichtet werden.

Derweil stehen die Menschen geduldig in der Schlange vor der Ausgabe der Lebensmittelpakete vor der Wanzleber Tafel an. Mit dem nötigen Abstand reichen ihnen die Mitarbeiter aus dem Fenster des „Alten Bahnhofs“ die Pakete. Unter ihnen Andreas Köhler und Heiko Kunze aus Wefensleben in der Oberen Aller. „Die Lebensmittel von der Wanzleber Tafel sind schon wichtig, um über die Runden zu kommen“, sagt Andreas Köhler, der dankbar für dieses Hilfsangebot ist und es gerne in Anspruch nimmt.

„Wir hatten am Dienstag 50 Kunden, das waren echt viele“, sagte Barbara Schürmann, die zusammen als Leiterin des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben mit ihrer Mitarbeiterin Ilona Wackernagel die Lebensmittelpakete an die bedürftigen Menschen ausgab. Die Tafel habe palettenweise Kekse und Brötchen gespendet bekommen, die nunmehr zusammen mit anderen Produkten an die Bedürftigen ausgegeben worden. „Was fehlt, sind zurzeit Obst und Gemüse“, bedauert Barbara Schürmann. Deshalb sei sie auch dem Schleibnitzer Landwirt Jonas Schulze Niehoff sehr dankbar, der die Tafel bei Bedarf mit gesunden Biokartoffeln versorge. Die Tafel sei noch mehr als in Tagen ohne Corona auf Lebensmittelspenden angewiesen. Erst am Mittwoch habe ein Privatspender etliches an Zucker vorbei gebracht. Ebenso spendeten Wanzleber CDU-Stadtratsmitglieder und Ortschaftsräte der Einheitsgemeinde mehr als 400 Euro aus ihren privaten Geldbörsen für die Tafel.

Die Chefin des „Alten Bahnhofs“ hoffe in Wanzleben, dass sich nach Ostern die Lage wieder stückweise normalisieren und das Soziale Zentrum zum Alltag und den damit verbundenen Angeboten wie Kleiderladen, Suppenküche und täglichen Begegnungsangeboten zurück finde. Die Suppenküche mit dem Mittagessen von montags bis freitags werde jedoch erst wieder öffnen, wenn auch die Gastronomie wieder ihren Betrieb aufnimmt.

Volksstimme, 09.04.2020 (Mathias Müller)

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news-93 Wed, 08 Apr 2020 15:38:00 +0200 Osterhasi will beim Namen genannt werden /aktuell/presse-service/meldung/osterhasi-will-beim-namen-genannt-werden.html DRK-Ortsverein Wormsdorf ermuntert über die Feiertage zum kleinen Club-Quiz „Bleibt zu Hause – bleibt gesund!“, appeliert das weiße Häschen auf der Startseite drk-wormsdorf.de an die Besucher und animiert zugleich dazu, beim Club-Osterhasi-Quiz mitzumachen, „damit euch die Decke nicht auf den Kopf fällt.“ Zur Motivation verspricht das freundliche Langohr: „Ihr könnt tolle Preise gewinnen.“

Die Teilnahme an der Aktion ist denkbar einfach: Zwei nicht allzu schwere Aufgaben stellt das Osterhasi. Sind die gelöst, verschickt man eine Email mit den Antworten, dazu Name, Alter und Telefonnummer zwecks Gewinnbenachrichtigung – und schon ist man im Lostopf dabei.

In Rumpelstilzchen-Manier möchte das Osterhasi, es ist übrigens ein Weibchen, gern beim Namen genannt werde. Den verrät es auch selber, aber man muss sich dafür ein wenig auf den Seiten umschauen, dann springen einem Hasi und Sprechblase schon ins Auge. Kleiner Tipp: Man sollte in der Einrichtung suchen…

Auf den Seiten verstecken sich außerdem vier „Durchhaltesongs“, Verlinkungen zu Youtube-Videos prominenter Künstler. Hasi hat auch dafür jeweils ein paar Worte übrig. Drei der Interpreten sollte man ausfindig machen. Tipp: Quiz-Initiator und Webmaster Guido Fellgiebel hat für eines der Lieder seine hinreichend bekannte Lieblingssängerin auserwählt…

Zur virtuellen Ostersuchaktion – sie läuft bis Montag, 13. April, meint Fellgiebel: „Es soll ein kleiner Ausgleich sein für die vielen Ausfälle, die wir und die Besucher der Begegnungsstätte gerade verkraften müssen.“

Volksstimme, 08.04.2020 (Ronny Schoof)

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news-97 Sat, 28 Mar 2020 17:03:00 +0100 Stopp der Tagespflege /aktuell/presse-service/meldung/stopp-der-tagespflege.html Gesonderte Absprachen möglich Mit dem Ziel die Infektionskurve der Corona Pandemie abzuflachen, setzt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) auch im Sülzetal weitere Einschränkungen um. Das DRK schließt nach einem Erlass des Magdeburger Innenministerium für Arbeit, Soziales und Integration seine Tagespflege in Osterweddingen bis voraussichtlich Sonntag 19. April.

Für Personen, die einen täglichen Pflege- und Betreuungsaufwand benötigen oder von Angehörigen betreut werden, die in Bereichen der kritischen Infrastruktur beschäftigt sind, können gesonderte Absprachen getroffen werden. Darüber hinaus besteht für diese Personen durch die Sozialstationen Eilsleben und Wanzleben die Alternative der ambulanten Versorgung in der Häuslichkeit.

Volksstimme, 28.03.2020 (Udo Mechenich)

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news-96 Sat, 28 Mar 2020 17:00:00 +0100 Lebensmittel gehen zur Neige /aktuell/presse-service/meldung/lebensmittel-gehen-zur-neige.html Die Mitarbeiter der Tafel in Wanzleben stehen vor Problemen. Geschlossene Restaurants und Hamsterkäufe erschweren die Arbeit. Die Regale der Tafel des Deutschen Roten Kreuzes leeren sich allmählich. Die Beschaffung von Lebensmitteln wird seit der Corona-Krise immer schwerer. Das spürt auch Barbara Schürmann, Einrichtungsleiterin des sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“. Die Liste der benötigten Waren ist lang. „Wir brauchen vor allem haltbare Lebensmittel wie Konserven, Mehl, Nudeln, Zucker und vieles mehr“, sagt Barbara Schürmann.

Um den Bedarf der Gäste einigermaßen zu decken, benötige die Tafel von allen Lebensmitteln etwa 60 Stück. In Zeiten von Corona ist das eine Herausforderung. Die Mitarbeiter der Tafel fahren vor allem die Supermärkte an, um von ihnen Lebensmittel zu bekommen. Doch die Hamsterkäufe machen der Tafel einen Strich durch die Rechnung. „Sonst haben wir die Supermärkte fast jeden Tag angefahren. Jetzt nur noch zweimal die Woche“, sagt die Einrichtungsleiterin. Unterstützung bekommen sie auch von dem Großmarkt Metro. Doch Barbara Schürmann vermutet, dass in den nächsten Tagen und Wochen auch dieser nicht mehr genügend für die Tafel übrig hat. Grund dafür ist, dass die Restaurants geschlossen sind und so auch die Metro keine großen Mengen mehr bestellt, von denen etwas bei der Tafel landen könnte, erklärt Schürmann. Was nun noch von der Metro komme, seien die Rückläufer.

Bei der jüngsten Warenausgabe konnte noch Obst und Gemüse verteilt werden, denn „wir haben noch welches von der Tafel in Magdeburg bekommen. Ansonsten hätten wir heute keins hier gehabt“, informiert Schürmann.

Doch während dieser schwierigen Zeit sorgen vor allem private Spenden für freudige Momente. In die Regale der Tafel kamen unter anderem 44 Pakete Nudeln und 10 Pakete Mehl. „Das hilft unseren Bedürftigen ein kleines Stück weiter, haben sie doch nicht die Möglichkeit, sich zu bevorraten“, betont Schürmann. Eine weitere junge Frau brachte während der jüngsten Essenausgabe eine Tüte voller Lebensmittel vorbei. „Natürlich nehmen wir alles gern entgegen, was haltbar ist. Ich bedanke mich ganz herzlich für diese Hilfsbereitschaft“, fügt Schürmann hinzu.

Die Ausgabe der Lebensmittel wurde von dreimal in der Woche auf zweimal, also dienstags und freitags reduziert und auch die Übergabe der Lebensmittel erfolgt mit viel Abstand aus dem Fenster, Handschuhen und der Vermeidung von Körperkontakt. Obwohl einige der Besucher öfter auf die Abstandsregelung hingewiesen werden mussten, hielten sich alle daran und zeigten Verständnis.

Die Mitarbeiter der Tafel lassen sich von all dem Stress und den Engpässen, die momentan herrschen, nichts anmerken.Sie stehen immer wieder aufs Neue mit einem Lächeln im Gesicht hinter dem Tresen oder auch am Ausgabe-Fenster für ihre Kunden bereit.

Volksstimme, 28.03.2020 (Jasmin Teut)

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news-98 Thu, 26 Mar 2020 17:08:00 +0100 Tagespflege für drei Wochen geschlossen /aktuell/presse-service/meldung/tagespflege-fuer-drei-wochen-geschlossen.html Gesonderte Absprachen möglich Mit Bezug auf den erneuerten Erlass des Landes zur Eindämmung des Coronavirus hatder DRK-Kreisverband Wanzleben über weitere Einschränkungen seiner Dienste informiert, die auch die Tagespflege im Eilsleber Rot-Kreuz-Zentrum betreffen. Dazu heißt es von der Geschäftsführung: "Die Tagespflege schließt bis voraussichtlich 19. April. Für Personen, die einen täglichen Pflege- und Betreuungsaufwand benötigen oder von Angehörigen betreut werden, die in Bereichen der kritischen Infrastruktur beschäftigt sind, können gesonderte Absprachen getroffen werden." Darüber hinaus bestehe durch die Sozialstation Eilsleben die Alternative der ambulanten Versorgung in der Häuslichkeit.

Volksstimme, 26.03.2020 (Ronny Schoof)

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news-100 Tue, 24 Mar 2020 17:09:00 +0100 Punktionen über dem Schnitt /aktuell/presse-service/meldung/punktionen-ueber-dem-schnitt.html DRK-Ortsverein Wormsdorf stellt erfreulich hohe Zahl an Blutspenden fest Kurz vor Weihnachten hatte der DRK Blutspendedienst bis dato letztmals seine Gerätschaften in der Begegnungsstätte aufgestellt. Es war kreisweit die letzte Blutspende im Jahr 2019. Nun waren der Wormsdorfer DRK-Orstverein und seine Gäste die ersten, die einen solchen Termin im Corona-Frühling wuppen sollten. Das ist gelungen. „Ich hatte erlich gesagt keine großen Erwartungen“, sagt Vereinsvorsitzende Ingrid Siedentopf, „weil ich davon ausgegangen bin, dass viele aus Angst vor Ansteckung oder weil sie einfach gerade anderes im Kopf haben, zu Hause bleiben. 30 Spender - damit wäre ich in dieser Situation schon zufrieden gewesen.“ Am Ende war es fast das Doppelte und Ingid Siedentopf ganz aus dem Häuschen: „Ich bin überwältigt und total glücklich. 57 Spender, drei noch dazu, die vor Ort nicht die ärztliche Freigabe erhalten haben, denen ich hiermit aber trotzdem für ihr Bemühen danke, das ist sogar leicht über dem Schnitt von rund 50 Spendern, die wir hier sonst immer haben. Ich musste tatsächlich auch nochmal los, um Nachschub an Brötchen und Baguettes zu holen.“

Siedentopf zufolge sei die erfreuliche Zahl der Spender nicht zuletzt auf die „vielen Gäste von außerhalb“ zurückzuführen, die sich etwa aus Völpke, Wefensleben oder Seehausen auf den Weg gemacht hatten.

Die Spende selbst nahm für die Gäste den weitgehend gewohnten Verlauf. Coronabedingte Änderungen waren die Desinfektion der Hände sowie ein erstes messen der Körpertemperatur vor dem Betreten des Spendenlokals. Drinnen wurde in allen Bereichen auf Abstand geachtet. Die eigene Jacke führte jeder mit sich. Auch gab es keine Gemeinschaftsstifte zum Ausfüllen der Fragebögen. „Insgesamt, denke ich, haben wir den Spagat zwischen Vorsichtsmaßnahmen und Wohlgefühl optimal hinbekommen“, so Ingrid Siedentopf. Es habe sich dennoch “anders angefühlt als sonst.“ Blutspenden sind aufgrund ihrer enormen Bedeutung für die medizinische  Versorgung vom Veranstaltungs- und Versammlungsverbot ausgenommen. Im Volksstimme Interview hatte DRK-Kreisgeschäftsführer Guido Fellgiebel unlängst betont: „Wir können angesichts des großen täglichen Bedarfs nicht darauf verzichten.“ Nächste Termine im Kreisverband Wanzleben sind in Seehausen (2.April), Langenweddingen (8.April) und Eilsleben (22.April).

Volksstimme, 25.03.2020 (Ronny Schoof)

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news-99 Tue, 24 Mar 2020 17:08:00 +0100 Blutspende inmitten der Corona-Krise /aktuell/presse-service/meldung/blutspende-inmitten-der-corona-krise.html Der DRK-Kreisverband Wanzleben hält sein Blutspendeangebot trotz Corona-Krise aufrecht. Der DRK-Kreisverband Wanzleben hält sein Blutspendeangebot trotz Corona aufrecht. Wormsdorf ist am Freitag (20. März) die erste Station, nachdem tiefgreifende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus ergriffen worden sind. Lebenssaft spenden inmitten der Krise – Volksstimme-Redakteur Ronny Schoof sprach darüber mit DRK-Kreisgeschäftsführer Guido Fellgiebel.

Herr Fellgiebel, es bleibt bei dem, was Sie in der Vorwoche schon angekündigt haben: Keine Absage der vom DRK-Blutspendedienst und den Ortsvereinen ausgerichteten Blutspenden?
Guido Fellgiebel:
Richtig, Stand jetzt finden alle Blutspenden wie geplant statt, in unserem Verbandsgebiet als nächste also heute die in Wormsdorf und am Montag die in Altenweddingen. Im April dann stehen Termine in vier weiteren Orten auf dem Plan. Wir können auch nicht darauf verzichten, ansonsten haben wir ganz schnell das nächste große Problem vor der Brust.

Sie meinen den befürchteten Versorgungsengpass bei den Blutkonserven?
Genau. Daher ist es gerade jetzt so wichtig, Blut zu spenden. Die Grundaufgabe des zuständigen Blutspendedienstes NSTOB, nämlich die Versorgung der Patienten in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bremen, muss weiterhin sichergestellt werden. Für das NSTOB-Versorgungsgebiet beträgt der tägliche Bedarf bis zu 3000 Blutspenden.

Erklären Sie bitte kurz, wofür so viele Blutreserven benötigt werden!
Viele Erkrankte erhalten ihr Leben lang Präparate, die aus Spenderblut gewonnen werden. Mittelfristig sind insbesondere Menschen mit Tumorerkrankungen, die sich in einer Chemo- oder Strahlentherapie befinden, auf die kontinuierliche Gabe von Blutpräparaten angewiesen, um die Nebenwirkungen dieser Therapien zu überstehen. Und nicht zu vergessen akute Fälle von Operationen oder Unfällen.

Von der Menge mal abgesehen, betont das DRK auch immer wieder, wie wichtig es ist, dass das Blut sozusagen stetig fließt. Warum?
Sollten über einen Zeitraum von mehr als einer Woche nicht genügend Blutspenden eingehen, wäre die Patientenversorgung innerhalb kurzer Zeit nicht mehr abzusichern. Der Grund ist die kurze Haltbarkeit einiger Blutpräparate. Aus einer Blutspende werden drei verschiedene Typen von Blutpräparaten gewonnen: Ein Konzentrat, dass die roten Blutkörperchen enthält, das ist umgangssprachlich die Blutkonserve, und sie kann maximal 49 Tage eingesetzt werden. Die Blutplättchen dagegen sind nur vier Tage einsetzbar. Der dritte Bestandteil, das Blutplasma ist länger lagerfähig, jedoch kann es auch hier schnell zu Engpässen kommen. Denkbare Folgen wären die Verschiebung geplanter Operationen für einen längeren Zeitraum, sowie eine Gefährdung insbesondere von Krebspatienten während einer Chemo- beziehungsweise Strahlentherapie.

Und all dem steht nun plötzlich und heftig das große C, das Coronavirus, im Weg …
Wir beobachten die Lage rund um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus sehr aufmerksam und stehen hierzu im engen Austausch mit den verantwortlichen Behörden. Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen für die Blutspende gewährleisten weiterhin einen hohen Schutz für Blutspender und Empfänger. Die Blutspenden unterliegen generell äußerst strengen und hygienischen Regularien.

Trifft der Blutspendedienst darüber hinaus noch weitere Vorsichtsmaßnahmen?
Ja. Der Hb- und Temperaturmessplatz soll vor den Arzt-raum positioniert werden. Dadurch liegen die Messergebnisse dem Arzt grundsätzlich vor dem Zulassungsgespräch vor, und die Messung der Temperatur erfolgt zum frühstmöglichen Zeitpunkt. Dieses Vorgehen wird zunächst befristet bis zur Beendigung der gegenwärtigen Lage beibehalten. Auf den Terminen weist ein Plakat außerdem auf entsprechende Hygienemaßnahmen hin. Wir bitten alle Blutspender, diese Hinweise zu befolgen und die entsprechenden Hygienestandards, zum Beispiel die Nutzung der Desinfektionsspender im Eingangsbereich, einzuhalten. Wie immer gilt: Menschen mit grippalen Infekten oder Erkältungssymptomen sollen sich erst gar nicht auf den Weg zu einer Blutspendeaktion machen, der Arzt würde sie ohnehin nicht zur Spende zulassen. Das gilt nun natürlich auch für Spendewillige, die vom Coronavirus betroffene Risikogebiete bereist haben sowie für Personen, die in den letzten zwei Wochen mit in Quarantäne befindlichen Personen Kontakt hatten.

Muss ich als Spender Bedenken haben, dass ich vielleicht zwar frei von Symptomen, aber dennoch Virusüberträger bin und somit Blutempfänger gefährde?
An der Präparatesicherheit für Transfusionsempfänger hat sich durch Covid-19 nichts geändert. Für die Übertragbarkeit des Erregers durch Blut und Blutprodukte gibt es keine gesicherten Hinweise. Bluttransfusionen sind sicher und unverzichtbar. Auch hier gilt, dass die Aufsichtsbehörden engmaschig beobachten und analysieren.

Es ist üblich, dass der ausrichtende DRK-Ortsverein ein kaltes Buffet oder auch einen warmen Imbiss anbietet. Wird diese Praxis beibehalten.
Vorerst ja. Auch dies erfolgt natürlich unter größtmöglicher Vorsicht und Sorgfalt. Sabine Tacke als Blutspendebeauftragte im DRK-Kreisverband Wanzleben nimmt zu diesem Zweck zwei, drei Tage vor dem Spendetermin Kontakt zum Verein auf, um die Helfer umfassend zu informieren, um Bedenken zu klären und um Fragen zu beantworten, was erlaubt ist und was nicht. Was wir vermeiden wollen, ist, dass die Spender nachher nur noch mit einer Essenstüte rausgehen, in der ein paar Sachen abgepackt sind. Im Imbissbereich pochen wir selbstverständlich auch auf besondere Regeln, was Hygiene und den Abstand voneinander anbelangt. Ob wir den Imbiss zu den Blutspenden tatsächlich auch in den kommenden Wochen noch aufrecht erhalten können und dürfen, muss man abwarten.

Vielleicht noch ein motivierendes Wort für die Spende heute in Wormsdorf?
Für Wormsdorf, was ja auch mein Heimat-Ortsverein ist, kann ich besten Gewissens sagen, dass sich unsere Vorsitzende Ingrid Siedentopf mit ihren Helfern alle Mühe gibt, um einerseits die Ansteckungsgefahr geringst zu halten und andererseits dennoch einen halbwegs gewohnten Spendenablauf zu gewährleisten. Und ich glaube, sie haben für alle auch wieder eine kleine Aufmerksam am Start.

Volksstimme, 20.03.2020 (Ronny Schoof)

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news-101 Sat, 21 Mar 2020 17:10:00 +0100 Leben und Gesundheit stehen im Mittelpunkt /aktuell/presse-service/meldung/leben-und-gesundheit-stehen-im-mittelpunkt.html Maßnahmen des Deutschen Roten Kreuzes für das Sülzetal, um die Ausbreitung des Corona-Viruses zu verlangsamen Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung durch das Coronavirus wird derzeit vom Robert-Koch-Institut als "hoch" eingestuft. "Da weder eine Impfung noch eine spezielle Therapie zur Verfügung stehen, muss die Verbreitung verlangsamt werden“, sagte der Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Wanzleben, Guido Fellgiebel. Aus diesem Grund habe das Rote Kreuz für die Gemeinde Sülzetal Maßnahmen getroffen.

Für die DRK-Wohngemeinschaft in Osterweddingen begrenzt das DRK die Besuchszeit auf 9 bis 16 Uhr. Fellgiebel: "Wir sensibilisieren alle Bürger dahingehend, auf Besuche möglichst zu verzichten."

Die DRK-Begegnungsstätte in Langenweddingen ist bis Donnerstag, 30. April geschlossen. Alle Angebote der Seniorenarbeit werden ausgesetzt. Auch alle Erste-Hilfe-Kurse entfallen bis Donnerstag, 30. April. Bei dem DRK-Angebot "Service Wohnen" in Osterweddingen empfiehlt das DRK den Angehörigen, möglichst Abstand zu nehmen. DRK-Hausbesuche erfolgen zur Zeit telefonisch. Die DRK-Tagespflegeeinrichtungen bleiben geöffnet. Eine qualitative Versorgung der Gäste habe hier oberste Priorität. Eine Schließung würde zu einer Belastung und Verunsicherung der Angehörigen, aber teilweise auch zu einer Mehrbelastung der ambulanten Pflegedienste führen, heißt es.

Der Menüdienst Osterweddingen wird unter strengen, hygienischen Standards aufrechterhalten. Die DRK-Pflegeteams sind hier besonders sensibilisiert. Sollte es zu Ausgangssperren im Verlauf der Corona-Epidemie kommen, wird das DRK für die Hilfebedürftigen, Alten und Erkrankten einen mobilen Einkaufsdienst anbieten. "Alle Maßnahmen tragen dazu bei, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und soziale Kontakte auf das Notwendigste zu reduzieren", sagt Geschäftsführer Fellgiebel, "das Leben und die Gesundheit der Patienten, Besucher, Blutspender, Helfer und Mitarbeiter stehen im Mittelpunkt unseres Handelns."

Volksstimme, 21.03.2020 (Udo Mechenich)

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news-102 Thu, 19 Mar 2020 17:12:00 +0100 DRK schließt Suppenküche /aktuell/presse-service/meldung/drk-schliesst-suppenkueche.html Wanzleber Tafel läuft weiter Ab sofort ist die Suppenküche im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ des DRK Kreisverbandes Wanzleben wegen der Coronakrise geschlossen, teilte Leiterin Barbara Schürmann mit. Der Betrieb der Wanzleber Tafel würde indes weiterlaufen. Sämtliche Veranstaltungen wie Osterflohmarkt sowie Wochenveranstaltung wie „Nadel und Faden“, Mitropa-Kochclub, Cafe Grenzenlos und das Digitalcafe finden bis zum 30. April nicht statt.

Wie Barbara Schürmann weiter sagt, ist das Betreten der Einrichtung nur noch nach Aufforderung möglich. Besucher sollen die Klingel benutzen. Es werden nur noch je maximal vier Personen in die Tafel gelassen. Ein Aufenthalt in der Einrichtung sei derzeit nicht mehr gestattet. Eine Händedesinfektion vor Betreten Der Einrichtung sei zwingend erforderlich.

„Es handelt sich um reine Vorsichtsmaßnahmen aufgrund der Coronavirus-Pandemie. Sollten Erkrankte Tafelpakete benötigen, bitte vorher unter der Telefonnummer 093209/202739 anrufen“, sagte Barbara Schürmann.

Volksstimme, 18.03,2020 (Matthias Müller)

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news-103 Thu, 19 Mar 2020 17:12:00 +0100 Tolles Programm sorgt für Stimmung /aktuell/presse-service/meldung/tolles-programm-sorgt-fuer-stimmung.html Frauentagsfeier in der DRK Begegnungsstätte Osterweddingen Viele Frauen nahmen die Einladung der Begegnungsstätte Osterweddingen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) an, um gemeinsam den Frauentag zu feiern.Erst Kaffee und Kuchen, dann ein Schlückchen Sekt in Ehren und Spaß waren organisiert. „So begrüßen die Frauen, und einige Männer mal wieder die Seehauser Ulknudel. Das tolle Programm sorgte für richtig tolle Stimmung. Wir sagen Danke“, erklärt DRK-Einrichtungsleiterin Jutta Spurek. Auch die Osterweddinger Bürgermeisterin Birgit Wasserthal hatte an ihre Frauen gedacht. Trotz Krankheit hatte sie für alle ein Präsentvorbereitet, dass die Leiterin der DRK Begegnungsstätte überreichte. Spurek: „Das war mal wieder ein gemütlicher Nachmittag, der viel zu schnell zu Ende ging.

Volksstimme, 18.03.2020 (Udo Mechenich)

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news-104 Tue, 17 Mar 2020 17:13:00 +0100 DRK stoppt Freizeitangebote /aktuell/presse-service/meldung/drk-stoppt-freizeitangebote.html Begegnungsstätten geschlossen Der DRK-Kreisverband Wanzleben setzt aufgrund der akuten Corona-Situation alle Angebote und Veranstaltungen seiner Begegnungsstätten bis 30. April aus.

Das hat Geschäftsführer Guido Fellgiebel am Sonnabend mitgeteilt. Für Gymnastikkurse, Kaffeenachmittage, Nähzirkel und dergleichen sind die Begegnungsstätten demnach ausnahmslos geschlossen. Für die Tagespflegeeinrichtungen sowie auch für die Tafel in Wanzleben werden gesonderte Vorkehrungen getroffen, so Fellgiebel, um deren Betrieb vorerst zu gewährleisten. Blutspenden sollen wie geplant stattfinden. Nähere Informationen dazu sollen in den Nächsten Tagen folgen.

Volksstimme, 16.03.2020 (Ronny Schoof)

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news-115 Mon, 16 Mar 2020 17:36:00 +0100 Leere in Kühlschränken der Tafel /aktuell/presse-service/meldung/leere-in-kuehlschraenken-der-tafel.html Die Corona-Pandemie hat die Stadt Wanzleben-Börde erreicht. In der Wanzleber DRK-Tafel werden indes die Lebensmittel knapp. (...) In der Wanzleber Tafel des DRK-Kreisverbandes im sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ werden indes die Lebensmittel knapp. „Wir bekommen von unseren Partnern, den großen Lebensmittelmärkten, immer weniger Ware“, sagte am Freitag Barbara Schürmann, Leiterin der Einrichtung. Das liege ihrer Einschätzung nach auch daran, dass die Kunden jetzt auch viel mehr preiswertere Waren kaufen würden, um sich daheim wegen der Corona-Krise Vorräte anzulegen. Gerade bei Obst und Gemüse bestehe ein großer Engpass, die Vorräte würden langsam zur Neige gehen. Auch sonst herrscht in den großen Kühlschränken in etlichen Fächern gähnende Leere. Nur haltbare Milch und Fertigkartoffeln seien noch vorhanden. Wegen des Engpasses würden die Lebensmittelpakete, die die Tafel zum Preis von 3,50 Euro an Bedürftige abgibt, zurzeit etwas kleiner ausfallen. Dafür hätten die Kunden jedoch wegen der außergewöhnlichen Situation Verständnis.

„Wir versuchen, unseren Betrieb so lange wie möglich aufrechtzuerhalten“, verdeutlichte Barbara Schürmann. Um ihre Mitarbeiter und die Besucher zu schützen, dürfen Menschen mit Erkältungssymptomen den „Alten Bahnhof“ nicht mehr betreten. Sollten Erkrankte Tafel-Pakete benötigen, sollen sie die Telefonnummer 039209/202739 anrufen. Auch würde das Soziale Zentrum nur noch vier Tafel-Kunden gleichzeitig in die Räume lassen, um eine mögliche Ansteckungsgefahr zu verringern. Gleiches gelte für die Nutzer des Kleiderladens.

Verschärfe sich die Lage durch das Corona-Virus weiter, sehe Barbara Schürmann regelmäßige Angebote des Sozialen Zentrums „Alten Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben wie Kochclub und Digital-Café in Gefahr. Gleiches gelte für die etlichen Gymnastikkurse des DRK Wanzleben im Verbandsgebiet.

Volksstimme, 15.03.2020 (Mathias Müller)

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news-105 Mon, 16 Mar 2020 17:14:00 +0100 Clubrat greift Wünsche und Ideen auf /aktuell/presse-service/meldung/clubrat-greift-wuensche-und-ideen-auf.html Der Clubrat in Wulferstedt ist derzeit dabei, die Wünsche der Nutzer in Erfahrung zu bringen Der Wulferstedter Jugendclub wird künftig sonnabends nicht mehr von 15 bis 20 Uhr, sondern von 16 bis 21 Uhr, gegebenenfalls sogar bis 22 Uhr geöffnet sein. Das ist eine erste Änderung, für die sich der jüngst von den Nutzern der Einrichtung gewählte Clubrat eingesetzt und dafür bei der Clubleiterin Carola Klar ein offenes Ohr gefunden hat.

Jener Jugendclub befindet sich im Dorfgemeinschaftshaus „Schwarzer Adler“ und wird an seinen vier wöchentlichen Öffnungstagen jeweils von mehr als einem Dutzend Kindern und Jugendlichen aus Wulferstedt und Umgebung besucht. Während die Räume die Gemeinde Am Großen Bruch zur Verfügung stellt, gehört der Club zudem zum Projekt „Aufsuchende Jugendarbeit“, das vom Landkreis gefördert wird, zu dem die Verbandsgemeinde Westliche Börde jährlich 50 000 Euro zusteuert und das der DRK-Kreisverband Wanzleben mit seinen Mitarbeiterinnen Carola Klaer und Lilli Wetzstein umsetzt. Mit dem Ziel, den Kindern und den Jugendlichen aller Orte der Verbandsgemeinde Angebote für eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu bieten.

Während die DRK-Begegnungsstätte in Kroppenstedt nicht nur Projektsitz, sondern auch für den südlichen Bereich der Verbandsgemeinde der Anlaufpunkt ist, ist das für den nördlichen Teil der Wulferstedter Jugendclub.

Den es aber nicht erst seit Projektbeginn, also seit Oktober 2018 gibt, sondern bereits seit Mitte der 90er Jahre. Zunächst hatte er im Vereinsheim am Sportplatz sein Domizil und seit sechs Jahren im „Schwarzen Adler“. Viele Jahre waren die Gemeinde und die Volkssolidarität die Träger, nun sind es die Gemeinde, die Verbandsgemeinde und das DRK.

Und seit genau zehn Jahren leitet Carola Klaer den Club. Zunächst war es eine ABM-Stelle, dann ein Ein-Euro-Job, später eine weitere geförderte Stelle. Und als es auch damit zu Ende ging, hat sich Carola Klaer gar ehrenamtlich um den Club gekümmert.

Bis schließlich besagtes Projekt „Aufsuchende Jugendarbeit“ gestartet und Carola Klaer dafür vom DRK eingestellt worden ist. So dass sie nun in Sachen Jugendarbeit zum einen reichlich mit dem Jugendmobil in der Westlichen Börde unterwegs ist, aber auch weiterhin den Wulferstedter Jugendclub unter ihren Fittichen hat.

Ein Club, in dem sie alle Nutzer sehr gut kennt. Einige bereits seit zehn Jahren, also seit sie den Club leitet. So dass ihr auch die vier sehr vertraut sind, die jetzt den Clubrat bilden. Denn einen solchen Clubrat haben sich die Nutzer jüngst gewählt.

„Wir möchten die Interessenvertreter für alle und damit nicht zuletzt auch die Ansprechpartner für die jüngeren Nutzer sein“, sagen Gina Hohmann (16), Vanessa Gräger (15), Florian Schmidt (19) und Lucas Gräger (17). Und die vier Clubratsmitglieder haben gleich mit der Arbeit begonnen, haben beispielsweise sofort nach ihrer Wahl eine Wunsch-Box im Club aufgestellt, in dem die Nutzer die Möglichkeit haben, auch anonym per Zettel ihre Wünsche und Ideen für das Clubleben zu äußern.

Bereits mehr als 20 solche Vorschläge hat der Clubrat nun vorgefunden, als er in seiner zweiten Sitzung gemeinsam mit Carola Klaer die Box zum ersten Mal geöffnet hat. Zu diesen Wünschen und Ideen gehören beispielsweise Filmtage, neue Lampen, geregelte Zeiten für die Nutzung der PlayStation, mehr Dekoration, neue Brettspiele oder auch eine andere Regelung für die Raucher. Und nicht zuletzt wünschen sich etliche Nutzer einen frei zugänglichen WLAN-Anschluss.

„Nun werden wir mit allen Beteiligten besprechen und prüfen, was davon umgesetzt werden sollte“, kündigen die vier jungen Leute an. Die aber auch schon fleißig dabei sind, gemeinsam mit der Clubleiterin Projekte vorzubereiten, mit denen sie das Clubleben bereichern wollen. So soll es in diesen Projekten beispielsweise um den Brandschutz oder die Gefahr von Drogen gehen. Auch ist geplant, einen Landwirt zu besuchen und während eines Tages der offenen Tür, allen interessierten Einwohner von Wulferstedt und Umgebung den Club und das Clubleben vorzustellen.

Volksstimme, 06.03.2020 (René Döring)

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news-106 Sat, 14 Mar 2020 17:17:00 +0100 Gelächter schallt bis über die Straße /aktuell/presse-service/meldung/gelaechter-schallt-bis-ueber-die-strasse.html Helga-Hahnemann Hommage bringt Stimmung ins Eilsleber DRK-Zentrum In dieser Zeit, in der die täglichen Nachrichten einen nicht gerade zum Lachen bringen, war am Mittwoch das kabarettistische Programm im Rot-Kreuz-Zentrum „Obere Aller“ eine wohltuende Endspannungsübung. Für den ersten Lacher sorgte allerdings Eva Schönrock vom DRK Ortsverein, als sie bei der Begrüßung Requisiten umwarf, wobei ein Glas zu Bruch ging. Aber Scherben bringen bekanntlich Glück. Dafür dienten dann zwei altgediente Bühnen- und Showgesichter, die fast nach Art des Varietes abwechslungsreiche Unterhaltung aufs Podium brachte.

Da wurde gesungen, gesteppt, gerungen, gewitzelt und Video geschaut, zuerst von einem letzten Helga Hahnemann-Interview 1991. Dagmar Gelbke, die mit Helga Hahnemann als komisches Duo aufgetreten war, und Wolfgang Flieder von den Oder-Hähnen in Frankfurt/Oder präsentierten „Big Helga-eine Hommage an Helga Hahnemann“. Und das nicht einfach so, denn beide hatten mit der beliebten „Henne“ gemeinsam gearbeitet, waren in Fernsehshows aufgetreten. Zur Einstimmung zitierte Wolfang Flieder einige ihre schärfsten Sprüche. Zum Beispiel den: „Ick habe jeden Tag reiten geübt, weil ick in ein Westernfilm mitspielen wollte. <Mein Pferd bekam dann die Rolle.“

Da dauerte es auch nicht lange und der ganze Saal sang den Henne-Hit „Jetzt kommt Die Süße…“. Dagmar Gelbke, die mit der Hahnemann- wie ein Video zeigte-auch schon gesteppt hatte, gab dann einige persönliche Erlebnisse mit dem Berliner Original zum Besten. Etwa, wie der an sie verliehene Nationalpreis der DDR im Grand-Hotel mit Freunden verprasst wurde.

Dann nahmen die Dagmar und ihr „Fuzzi“ wieder die menschlichen Schwächen aufs Korn, über die es sich immer wieder hemmungslos lachen lässt-wegen der eigenen Erfahrung.

So berichtet “Fuzzi“ Wolfgang, dass er eine Bierdiät mache. Ob die was bringe, wisse er nicht, aber er sei sicher, dass er sie durchhalte…..

Ganz klar, dass beide Künstler schon wegen des Erinnerns an die Große der Unterhaltungskunst das auch sprachlich ausdrückten und in den Berliner Dialekt verfielen. Dem Publikum gefiel es. Gut gelaunt stimmte es zum Abschluss lautstark in einen weiteren Hahnemann-Hit ein und drückte damit aus, dass nicht nur die Berliner das Herz auf der Zunge tragen.

Dem DRK-Ortsverein als Veranstalter muss man bestätigen, dass er mit dieser Hahnemann-Hommage wieder einen niveauvollen Höhepunkt in seinem Jahresplan verbuchen kann, der einen großen Anklang fand, ist man doch schon mehrmals mit Auftritten der „Zwickmühle“ verwöhnt wurden. Mit Wolfgang Flieder führte die Spur ebenfalls nach Magdeburg, denn er wirkte einst drei Jahre an den Bühnen der Stadt Magdeburg,

Wo er 1978 mit anderen Kollegen das Kabarett „Die Kugelblitze“ gegründet hat.

Volksstimme, 13.03.2020 (Ronny Schoof)

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news-107 Wed, 11 Mar 2020 17:19:00 +0100 In der Osterwoche wird gebastelt /aktuell/presse-service/meldung/in-der-osterwoche-wird-gebastelt.html DRK-Begegnungsstätte Kroppenstedt hatte zur Frauentagsfeier eingeladen Die DRK-Begegnungsstätte Kroppenstedt hatte zur Frauentagsfeier eingeladen. Die alljährliche Feier für die Frauen ist bereits zu einer Tradition geworden. Nach einer gemütlichen Kaffeerunde sorgte DJ Jens für die musikalische Unterhaltung, die zum Schunkeln und Tanzen einlud. Zum Abendessen wurde selbst gemachter Kartoffelsalat mit Würstchen serviert.

Zum Abschluss der Veranstaltung überreichten Einrichtungsleiterin Yvonne Kirchhoff und die stellvertretende DRK-Ortsvereinsvorsitzende, Simone Kunze, den Gästen Blumen. Wie Yvonne Kirchhoff mitteilt, laufen bereits die Vorbereitungen für den nächsten Höhepunkt in der Kroppenstedter Einrichtung. „Vom 6. Bis 9. April findet unsere Osterwoche mit vielen Bastel- und Kreativangeboten sowie ein Osterbrunch statt. Dazu laden wir schon jetzt alle kleinen und großen Bewohner aus Kroppenstedt und Umgebung ein“, so Yvonne Kirchhoff.

Volksstimme, 10.03.2020 (René Döring)

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news-108 Fri, 06 Mar 2020 17:20:00 +0100 Internet auch für Senioren wichtig /aktuell/presse-service/meldung/internet-auch-fuer-senioren-wichtig.html Mit dem Tablet und dem Smartphone richtig umzugehen, lernen Senioren beim DRK in Wanzleben. „Du musst ins Internet“, sagt Klaus Jacobs zu Ortwin Janßen. Die beiden nehmen jeden Montag am Digital Café teil. Dieses Projekt des DRK-Kreisverbands Wanzleben bietet den Teilnehmern die Möglichkeit sich besser in der digitalen Welt zu bewegen.

An diesem Montagvormittag beschäftigen sich die elf Senioren im Sozial Zentrum Wanzleben mit dem Thema „Wie richte ich ein E-Mail Konto ein“

„Unsere Hausaufgabe war es, sich eine eigene E-Mail-Adresse einzurichten“, sagt Ortwin Janßen. Sorgfältig hat er seine Zugangsdaten in sein Notizbuch geschrieben und logt sich ein. „Mich hat neulich jemand gefragt, ob ich ihm ein Bild per Mail senden kann. Ich wusste gar nicht, wie das geht“, sagt Ortwin Janßen. Um dies zu lernen besucht er das Digital Café. In seinem geöffneten Postfach hat er eine neue Mail von Klaus Jacobs erhalten.

Aufgabe der Teilnehmer ist es, eine Nachricht an ihren Sitznachbarn zu senden. Während sich die Männer und Frauen gegenseitig helfen, geht auch Kursleiter Reinhard Wilke zu jedem einzelnen und hilft wo es klemmt. Beruflich war der Kursleiter Ingeneur für Informationselektronik. „Ich dachte mir, dein Wissen könntest du auch weitergeben“, sagt Wilke. Für ihn sei es wichtig, dass auch der Teilnehmer mit dem geringsten Wissen ans Ziel kommt.

„Sind Sie jetzt alle bei Ihrem Postfach gelandet“, fragt Reinhard Wilke in die Runde. Etwas unzufrieden sitzt Christel Isensee an ihrem Tablet. Mehrmals hat sie versucht, sich in ihrem digitalen Postfach anzumelden. Doch irgendetwas möchte nicht klappen. Über die Zeitung ist die Seniorin auf das Digital Café aufmerksam geworden. „Mein Motiv war, dass wir Zuhause die Technik haben und ich ein Tablet geschenkt bekommen habe“, sagt Christel Isensee. Da sie ungern ihren Mann und ihre Tochter um Hilfe bitten wolle, meldete sie sich für den Kurs an.

Ingrid Deinhard und Margrit Hasse besuchen den Kurs, um an den digitalen Medien teilzunehmen. „Wir wollen mitreden“, sagt Ingrid Deinhard. Außerdem komme man unter Leute. „Herr Wilke erklärt das so gut, dass ich es verstehe“, sagt Margrit Hasse. Auch dass es ein kostenloses Angebot sei, finden die beiden Frauen gut. Das Gelernte könne man dann weitergeben.

„Ich finde das ganz toll. Von mir aus kann das immer sein“, sagt Margrit Hasse. Zwei Plätze links von ihr sitzt Gerda Säger. Ihr macht der Kurs viel Spaß. „Es wird alles sehr gut Seniorengerecht gemacht“, sagt sie. Erfahrung mit dem Internet habe sie noch keine, aber sie sammle noch.

Bis Mitte 2021 werden die Kurse im Wanzleber Sozial Zentrum des Deutschen Roten Kreuzes angeboten.

Volksstimme, 25.02.2020 (Michelle Kosub)

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news-109 Thu, 27 Feb 2020 17:22:00 +0100 Erwartungen ans Jugendmobil /aktuell/presse-service/meldung/erwartungen-ans-jugendmobil.html Wegen fehlender Ressourcen mangelt es dem Kinder- und Jugendmobil aus Wanzleben an zusätzlichen Mitarbeitern Die „Tenne“ ist der zentrale Treffpunkt für Kinder und Jugendliche aus Wanzleben und Umgebung. Um die Kinder aus den umliegenden Orten zu erreichen, planen Jörg Schulz und seine Kollegin Sabine Stitz kleine Projekte in den Orten. „Wir fahren regelmäßig raus und bringen den Jugendlichen unsere Angebote näher“, sagt Jörg Schulz, der Einrichtungsleiter der „Tenne“.

Seit Dezember 2018 steht dafür das Kinder- und Jugendmobil zur Verfügung. In diesem Kleinbus gibt es Sport-, Spiel- und Bastelmaterial. Laut Jörg Schulz müsse er sich mit den Ortsbürgermeistern der Stadt Wanzleben-Börde absprechen, um die Projekte in jedem Ort umsetzen zu können.

Die Bürgermeister haben zu dem Vorhaben der Tenne unterschiedliche Meinungen. Werner Jander, Bürgermeister von Hohendodeleben, hat bisher keine Informationen von der „Tenne“ erhalten. „Das wird langsam Zeit. Wir sind durchaus interessiert“, sagt er. Der Jugendraum in Hohendodeleben könnte eine Örtlichkeit für die Projekte mit den Jugendlichen sein. „Das sollte schon vor einem halben Jahr passieren“, sagt Seehausens Bürgermeister Eckhard Jockisch. Ein Gesprächstermin vor vier Wochen konnte er nicht wahrnehmen, weil er krank war und jetzt warte er auf eine Reaktion der „Tenne“.

„Der Termin mit Herr Jockisch ist für nächste Woche geplant“, sagt Jörg Schulz. In Seehausen haben Kinder und Jugendliche viele Möglichkeiten ihre Freizeit im Ort zu verbringen. „Wir haben unseren Sportverein, wo die Kinder sich beschäftigen können und im Rathaus gibt es die Kindergruppe der DRK-Ortsgruppe“, erzählt Jockisch. Hier könne man auch die Projekte der „Tenne“ realisieren.

Jürgen Wichert, Bürgermeister von Groß Rodensleben steht dem Vorhaben der „Tenne“ offen gegenüber . „Ich finde das gut. Es ist nur sehr schwer, das umzusetzen“, sagt er. Es gebe im Ort Räumlichkeiten, die von der „Tenne“ genutzt werden können. Doch diese zu organisieren, sei schwierig.

„Man muss sich die Frage stellen: Wer richtet die Räumlichkeiten her und wer zahlt die Nebenkosten, die bei der Raumnutzung entstehen?“, sagt Wichert. Er sehe dabei gravierende Probleme. Auch zum Jugendmobil äußert er Zweifel. „Wir haben unseren Kindern beigebracht, nicht mit Fremden zu sprechen und wenn ich mit einem bunten Mobil durch die Orte fahre, ist das schwierig“, so Groß Rodenslebens Bürgermeister. Er wünscht sich von der „Tenne“, dass die Kinder gut betreut werden.

Helge Szameitpreuß findet das Vorhaben interessant. „Die Idee finde ich erstmal ganz gut“, sagt Domerslebens Bürgermeister. Der Jugendclub in Domersleben wäre ein guter Ort, sich über die Pläne der „Tenne“ zu unterhalten. „Wenn das Kinder- und Jugendmobil Angebote macht, dann sollte man sich das anhören. Ich würde es begrüßen“, so ­Szameitpreuß. Auch René Gehre ist mit der Arbeit der „Tenne“ zufrieden. „Das läuft meiner Meinung nach gut“, sagt der Bürgermeister von Bottmersdorf und Klein Germersleben. Das Spielmobil habe bereits in den Orten gehalten. „Ich habe bisher noch nichts gehört, ob es Zustimmung gefunden hat“, sagt Gehre. Die Projekte könnten laut Gehre im Dorfgemeinschaftshaus stattfinden. „Wenn man auf den Dörfern solche Projekte macht, ist das eine schöne Sache“, sagt Gehre. Die Kinder und Jugendlichen nach Wanzleben zu bringen, sehe er allerdings problematisch. „Wie das alles in Wanzleben zentral ablaufen soll, weiß ich nicht“. Er sehe organisatorische Probleme. Die Eltern müssten ihr Einverständnis geben und es müsse an den örtlichen Schautafeln bekannt gegeben werden.

Die Vorstellung der Bürgermeister, dass die Mitarbeiter der „Tenne“ sich intensiv in den Orten mit den Kindern und Jugendlichen beschäftigen, sei laut Jörg Schulz schwierig. „Wir können es zeitlich und personell nicht schaffen“. Wenn sich das Kinder- und Jugendmobil in einem Ort länger aufhalte, müsse der Besuch eines anderen Ortes ausfallen. „Das DRK kann sehr gut die Bürgermeister verstehen, aber es fehlt an der Realität der Umsetzbarkeit“, sagt Stephan Dill, Abteilungsleiter Hilfsgesellschaft Kinder, Jugend und Soziales beim DRK. Gerne würde das DRK mehr Mitarbeiter einstellen, dies sei jedoch durch die Knappheit an Ressourcen nicht möglich. Bei mehreren Ausschüssen der Stadt habe Dill die Möglichkeiten des DRK erläutert.

Die Mitarbeiter der „Tenne“ wollen die Jugend erreichen, damit sie die Einrichtung in Wanzleben besuchen. Mithilfe des Kinder-und Jugendmobils versuchen sie niedrigschwellige Kontakte zu den Kindern und Jugendlichen in Wanzleben und den umliegenden Orten zu knüpfen. Dazu gehöre laut Stephan Dill auch Beziehungsarbeit, um das Vertrauen zwischen Fachkraft und Jugendlichen aufzubauen. In den Orten hält das Mobil an Stellen, an denen sich viele junge Leute aufhalten. In Seehausen ist das die Bushaltestelle, an der Sabine Stitz, Mitarbeiterin der „Tenne“, öfter auf Jugendliche trifft. Diese werden über die Angebote der Kinder- und Jugendeinrichtung informiert. Auch wollen die Mitarbeiter erfahren, was die Jugend in den Orten bewegt. Die aufsuchende Jugendarbeit habe jedoch nichts mit dem Begriff Streetwork zu tun. „Es sind auch schon Kinder auf die Arbeit der ,Tenne‘ aufmerksam geworden“, berichtet Dill.

Von Montag bis Donnerstag ist das Kinder- und Jugendmobil zwischen 16 und 19 Uhr in den umliegenden Orten von Wanzleben unterwegs. Etwa 30 Minuten steht das Mobil in den Ortschaften. „Das Jugendmobil ist ein riesen Zugewinn für die Arbeit, damit überhaupt die Möglichkeit besteht, in die Orte zu fahren“, sagt Dill. Momentan gibt es mit Jörg Schulz und Sabine Stitz zwei geförderte Fachkräfte, die sich um die offene Kinderarbeit in der Tenne und die aufsuchende Jugenarbeit kümmern. „ Unsere Mitarbeiter sind willens und motiviert, offen mit den Ortsbürgermeistern zu sprechen“, sagt Stephan Dill.

Volksstimme, 19.02.2020 (Michelle Kosub)

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news-111 Tue, 18 Feb 2020 17:30:00 +0100 Für einen Euro kochen lernen /aktuell/presse-service/meldung/fuer-einen-euro-kochen-lernen.html Das Soziale Zentrum "Alter Bahnhof" in Wanzleben bietet den Mitropa-Kochclub In der Küche des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben brummt der Herd. Darin steht eine große Pfanne, in der etliche Hähnchenkeulen gold-braun brutzeln. Immer wieder schaut Bärbel Kocaoglu vorbei und kontrolliert, wie weit sie sind. „Fertig, wir können essen“, ruft sie in den Aufenthaltsraum. Flugs machen sich etliche Gäste auf, um sich eine Kostprobe des Gerichts abzuholen. Bei der Zubereitung der Hähnchenkeulen haben ihr Nasrin Hesso und Sehan Ibrahim aus Syrien geholfen.

Immer mittwochs kommt im „Alten Bahnhof“ ab 12.30 Uhr der Mitropa-Kochclub zusammen. Bärbel Kocaoglu ist eine der ehrenamtlichen Helfer und achtet zusammen mit Birgit Kaczenski und Detlef Aberle darauf, dass bei den Zusammenkünften alles seinen geordneten Gang geht. „Wir kochen immer ein anderes Gericht und greifen auch gerne Anregungen unserer Gäste auf“, verdeutlicht Bärbel Kocaoglu. Als Gäste sind alle Wanzleber willkommen, die Spaß am Kochen haben, gute Laune mitbringen und gerne unter Menschen sind.

„Im Grunde genommen sind wir für alles offen“, erklärt Bärbel Kocaoglu. Gerne gehen sie und ihrer Mitstreiter auf Tipps ein, die ihnen Rentner geben. Es sei schon interessant, wie die alten Herrschaften kochen würden und was den jungen Leuten von heute nahezu unbekannt ist. Für Speisewünsche seien die Macher des Kochclubs jederzeit offen. Deutsche und internationale Speisen seien willkommen. Die Zutaten für die Gerichte stammen zum größten Teil aus den Lebensmittelspenden, die die Wanzleber Tafel erhält. Es werde aber auch dazu gekauft. Wie im Fall der Hähnchenkeulen, die nicht als Spende vorrätig waren. Jeder Teilnehmer zahlt einen kleinen Obolus von einem Euro. Bei den nächsten Treffen stehen Speisen wie Waffeln, Königsberger Klopse, Milchreis und Reispfanne auf der mittwöchlichen Speisekarte. Bärbel Kocaoglu wünsche sich, dass noch mehr Wanzleber den Kochclub besuchen würden. Ebenso wie die anderen regelmäßigen Veranstaltungen im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“. Gerne können Mütter auch ihre Kinder mitbringen, die während des Kochens von DRK-Mitarbeiterin Janet Zosel beim Spielen betreut werden.

Der Mitropa-Kochclub geht mittwochs im „Alten Bahnhof“ nahtlos in das Café „Grenzenlos“ über, das von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet ist. Beim jüngsten Kaffeeklatsch besuchten die Gäste die Stadt- und Kreisbibliothek Wanzleben am Raßbachplatz, um die Möglichkeiten der Ausleihe von unterschiedlichen Medien kennenzulernen.

„Ziel des Kochclubs ist es, interessierten Leuten das Kochen und Backen näher- oder beizubringen“, sagt Barbara Schürmann, Leiterin des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben. Dabei sei jeder Einwohner, der daran Interesse habe, herzlich willkommen. Wie die Chefin verdeutlichte, sei die Veranstaltung nicht als Bedürftigkeitskochen zu verstehen. Vielmehr als Hilfe zur Selbsthilfe und eine Möglichkeit, mit anderen Menschen außerhalb der eigenen vier Wände in Kontakt zu treten. Neben dem Kochen und Backen stehen Themen wie Lebensmittelkunde und Küchenhygenie auf dem Plan des Clubs. Alles Themen rund um die Küche.

Treue Besucher des „Alten Bahnhofs“ sind auch Frauen, Männer und Kinder aus Syrien, die in Wanzleben nach der Flucht aus ihrem Land eine neue Heimat gefunden haben. Sie nehmen unter anderem die Angebote des Cafés „Grenzenlos“ gerne wahr, die ihnen und allen anderen Einwohnern der Stadt regelmäßig offeriert werden. Erst vor Kurzem besuchten mehr als 20 Frauen und Männer die Burg Wanzleben und ließen sich von Burgherrin Annette Kühne über die historische Anlage führen. „Auch haben wir unter der Woche bis zu 20 Mittagsgäste“, sagt Barbara Schürmann. Die Gäste lassen sich an der Wanzleber Tafel für 2,50 Euro ein frisch zubereitetes Mittagessen schmecken. Immer mit Salat oder Nachspeise. Auf den Tisch kommen regionale Gerichte, deutsche Hausmannskost eben. „Für das kleine Geld kann man nicht Zuhause für sich selbst ein Mittagessen kochen“, verdeutlich Barbara Schürmann. Der Mittagstisch im „Alten Bahnhof“ ist dienstags bis freitags von 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr geöffnet.

Barbara Schürmann macht bereits jetzt auf eine besondere Veranstaltung im „Alten Bahnhof“ aufmerksam. Der große Osterflohmarkt der sozialen Einrichtung findet am Montag, 23. März, in der Zeit von 10 bis 15 Uhr statt. „Dafür können schon jetzt Stände bei uns angemeldet werden“, sagt die Leiterin. Pro Stand sind zehn Euro zu zahlen. Wobei das Team des „Alten Bahnhofs“ das Aufstellen der Bierzeltgarnituren für die Flohmarktstände auf dem Gelände übernimmt. Der Osterflohmarkt bietet den Besuchern zudem eine Reihe von Verpflegungsmöglichkeiten sowie Auftritte der Sängerin „Pandora“ und von Kindertanzgruppen.

Kontakt zum Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben über Leiterin Barbara Schürmann, Telefon 039209/202739, und E-Mail szw[at]drk-wanzleben[dot]de

Volksstimme, 31.01.2020 (Mathias Müller)

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news-110 Tue, 18 Feb 2020 17:23:00 +0100 Mit Lotsen sicher durchs Internet /aktuell/presse-service/meldung/mit-lotsen-sicher-durchs-internet.html Den Umgang mit Tablet und Smartphone können Senioren jetzt in Wanzleben erlernen Digital-Café nennt sich ein neues Projekt des DRK-Kreisverbands Wanzleben, das in dieser Woche angelaufen ist. Und der Name auch sagt gleich, worum es geht: Die Teilnehmer lernen unter Anleitung, sich in der digitalen Welt zu bewegen. Und damit das alles nicht gar zu trocken vonstatten geht, gibt’s noch Kaffee und Kuchen dazu. Was die Wanzleber Ende vergangenen Jahres aus der Taufe gehoben und in dieser Woche offiziell an den Start gebracht haben, ist ein in Sachsen-Anhalt einmaliges Pilotprojekt, gefördert vom Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz.

Und es kommt an bei denen, die von dem Projekt angesprochen sind. Sechs Gruppen sind im Bereich des DRK Wanzleben eingerichtet worden - zwei in Wanzleben selbst, drei in Eilsleben und eine in Osterweddingen. Geplant wurde ursprünglich mit einer maximalen Teilnehmerzahl von zehn je Gruppe, doch die wurde meist überschritten. Und vor allem: „Die Kurse waren ruckzuck voll“, berichtet Barabra Schürmann, die Leiterin des Wanzleber Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“.

Im Zentrum werden wöchentlich zwei Kurse angeboten, einer vormittags, einer abends. Zum Auftakt waren elf Teilnehmer gekommen, sagt Schürmann. Die Teilnehmer sind schon im etwas reiferen Alter, zwischen 65 und 75 Jahre. Das ist bei den meisten Gruppen so, nur bei den ehrenamtlichen Kursleitern, den Lotsen, gibt es Unterschiede. Einige sind im Rentenalter, aber nicht alle. Und der Jüngste ist ein 14-jähriger Schüler, der in Eilsleben Senioren im Umgang mit Tablet & Co. unterweist. Doch egal, ob die Lehrer jung oder etwas älter sind, zunächst einmal mussten sie selbst die Schulbank drücken, absolvierten einen Einweisungslehrgang und gehen noch einmal zur Weiterbildung, berichtet Barbara Schürmann.

Koordiniert werden die Digital-Cafés von Gunnar Gehrke, der derzeit ein freiwilliges soziales Jahr beim Wanzleber DRK absolviert. Er sorgt dafür, dass alles klappt und vor allem, dass auch die Technik funktioniert. Gearbeitet wird mit Tablets, die vom DRK gestellt werden. Zumindest bis zum Auslaufen der Förderung Mitte 2021 sollen die Kurse kostenlos sein.

Doch was interessiert die Teilnehmer überhaupt? Eigentlich alles, was mit den neuen Medien zu tun hat, meint Barbara Schürmann. Die Fragen reichem vom Einkaufen im Internet über E-Mail und Online-Banking bis zum Skypen mit der Familie und dem runterladen von Videos. Und immer wieder: Wie bewege ich mich sicher im Internet

Im Wanzleber Sozialen Zentrum werden zwei Kurse angeboten: montags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 14.30 bis 16.30 Uhr. Dazu kommen drei weitere in Eilsleben und einer in Osterweddingen. Anmeldungen sind noch möglich. Falls ein Kurs überfüllt ist, gibt es eine Warteliste, sagt Barbara Schürmann.

Anmeldungen unter der Rufnummer 039209/6390.

Volksstimme, 08.02.2020 (Theo Weisenburger)

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news-113 Fri, 14 Feb 2020 17:34:00 +0100 Schüler bringt 99jähriger das Digitale näher /aktuell/presse-service/meldung/schueler-bringt-99jaehriger-das-digitale-naeher.html Neues Angebot des DRK bringt in Eilsleben Senioren das Internet näher Das neue Angebot des DRK „Digitalcafé für Seniorinnen und Senioren“ hatte dieser Tage in Eilsleben Premiere.

Internetlotse Jakob Hoffmann und Projektorganisator Gunnar Gehrke hatten entsprechendes Lehrmaterial und sieben Tablets ausgepackt, um bei Kaffee und Kuchen gemeinsam mit den Senioren digitale Themen in Theorie und Praxis zu behandeln. „Heute ist der Umgang mit E-mails von der Einrichtung eines Kontos bis zur praktischen Anwendung unser Unterrichtsprogramm“, erklärte Jakob Hoffmann. Der 14jährige Sekundarschüler wurde somit zum Lehrer für die betagten 12 Schülerinnen und Schüler. „Klassenälteste“ war an diesem Tag Wilhelmina „Minchen“ Kühne, mit 99 Jahren auch die älteste Bewohnerin im Rot-Kreuz-Zentrum in Eilsleben. „Ich brauche mein Tablet jeden Tag“, berichtet sie, „Vor allem zur Weiterbildung, zum Spielen und das Lexikon. Gerne lese ich auch die Holländische Volkszeitung im Internet“, meint die gebürtige Holländerin, die seit Kriegsende in Eilsleben lebt.

„Unser Digitalcafé findet Montag, Mittwoch und Donnestag jeweils ab 13.30 Uhr statt“, informierte Sandra Bergeest, Einrichtungsleiterin. Einzelne Interessenten könnten sich dazu immer noch melden, sollten aber vorher über die Rufnummer 039409-93460 anfragen.

Volksstimme, 06.02.2020 (Hartmut Beyer)

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news-114 Mon, 27 Jan 2020 17:35:00 +0100 Schrecklicher Stefan ist bester Punktejäger /aktuell/presse-service/meldung/schrecklicher-stefan-ist-bester-punktejaeger.html 24. Highscore-Championat im Dart-Drabe-Cup des DRK-Ortsvereins Wormsdorf Spät in der Nacht reckte er unendlich glücklich Sektflasche, Urkunde und Siegerpokal in die Höhe: Stefan Franke aus Bartensleben hatte sich Minuten zuvor und sozusagen auf den letzten Pfeil das 24. Highscore-Championat im Dart-Drabe-Cup des DRK-Ortsvereins Wormsdorf gesichert – nach zwei zweiten Plätzen in den beiden Vorjahren nun also der lang ersehnte erste Einzeltriumph für den Triple-19-Spezialist.

„Er hat das mit ungeheuerlicher Coolness und absolutem Siegeswillen heruntergespielt – noch dazu vor den Augen seines größten Fans, Vater Ingo. Das war nicht nur für Stefan ein absoluter Gänsehautmoment“, meint Turnierleiter Guido Fellgiebel begeistert. Zweimal hatte Franke im Ausscheidungswerfen der besten Acht die Begegnungsstätte beben lassen, indem er den letzten Dart des Durchgangs ins nötige Dreifachsegment setzte und sich so aus dem schon fast sicheren K. o. befreite. „Das hat ihm an diesem Abend den Beinamen ‚der Schreckliche‘ eingebracht“, so Fellgiebel, „und als die Entscheidung gefallen war, zollten alle Teilnehmer, Fans und Gäste dem neuen Titelträger den verdienten Respekt.“

Auf Anhieb Zweiter wurde bei seiner ersten Finalteilnahme der bei den Zuschauern hochgehandelte Ummendorfer Maik Falke. Platz drei verteidigte Patrick Happe aus Eilsleben. Für dessen Bruder und Rekordchampion Ringo lief es weniger gut. Nur äußerst knapp überstand er die Gruppenphase und schied dann als Achtplatzierter früher als erwartet aus. „Somit hat das Saisonfinale nicht nur einiges an faustdicken Überraschungen geboten, da auch Mitfavoriten wie Ingo Lösche, Torsten Müller oder Torsten Prier teils recht früh die Segel streichen mussten, sondern auch bittere Entscheidungen um wenige Punkte, dramatische Spannung und in den K.o.-Runden auch Dartsport auf hohem Niveau, gekrönt von einem packenden Finale“, bilanziert Guido Fellgiebel.

In zwei Wochen bereits geht es weiter: Am 2. Februar wird die neue, im Zeichen des Silbernen Jubiläums stehende Jagdsaison auf die meisten Punkte gestartet. Die Teilnahme steht allen Interessierten offen. Heute steht zunächst noch das zweite Ligafinale in der Disziplin „Cricket“ an.

Volksstimme, 18.01.2020 (Ronny Schoof)

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news-112 Mon, 27 Jan 2020 17:32:00 +0100 Diskushüne zeigt Muskeln /aktuell/presse-service/meldung/diskushuene-zeigt-muskeln.html Der DRK-Kreisverband Wanzleben hat jüngste Sammlung mit einem Ergebnis von mehr als 28.000 Euro beendet. Mehr als 300 ehrenamtliche Helfer und Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes Wanzleben waren zum Ende 2019 in den Orten des Altkreises unterwegs, um an den Haustüren Geldspenden einzusammeln. Jetzt hat der Kreisverband die Spende ausgewertet und das Ergebnis bekannt gegeben. Es kamen bei der Sammlung genau 28.384,57 Euro zusammen.

„Dies ist das sechst beste Ergebnis der Weihnachtsspendensammlung des DRK-Kreisverbandes Wanzleben“, sagte Guido Fellgiebel, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Wanzleben. Es war die mittlerweile 29. Weihnachtsspendensammlung, die der Verband durchführte. Bei der jüngsten Auflage konnte der Kreisverband den aus Seehausen stammenden Sportler Martin Wierig als Schirmherren gewinnen, der als Diskuswerfer für den SC Magdeburg startet und 2019 Deutscher Meister in seiner Disziplin wurde.

Der DRK-Kreisverband hatte 300 ehrenamtliche Helfer und Mitarbeiter mobilisiert, die die Geldspenden einsammelten. Als beste Sammlerin stelle sich wiederum die Seehäuser DRK-Ortsvereinsvorsitzende Margot Mahlfeld heraus. Sie suchte allein 148 Spender auf und sammelte stolze 1607 Euro ein. Unter den Spendern wurden bei der Bekanntgabe des Ergebnisses die letzten beiden Freikarten für das Internationale Stadionfest der Leichtathletik (ISTAF) am 14. Februar in Berlin verlost. Auch der Seehäuser Diskuswerfer Martin Wierig wird bei dem Sportfest starten und freut sich neben dem Gewinner auf viele Zuschauer aus der Heimat. Wierig steckt zurzeit mitten in der Qualifikation für die Olympischen Spiele im Sommer 2020 in Tokio. Ob der aus Seehausen stammende Diskuswerfer tatsächlich nach Japan fährt, um die deutschen Farben beim Wettkampf zu vertreten, werden seine Leistungen bei den Qualifikationsausscheiden im eigenen Land zeigen. „Vier starke Diskuswerfer bewerben sich um die drei Startplätze, einer fällt raus“, sagte Wierig in Wanzleben. Der sympathische Sportler gehe fest davon aus, dass nicht er es sein werde.

„Unsere Weihnachtsspendensammlung bildet eine wesentliche Grundlage für all jene ausschließlich regionalen Aufgaben und Leistungen, die weder von Kostenträgern noch von staatlichen Stellen ausreichend finanziert werden“, verdeutlichte Fellgiebel. Er kenne keinen Kreisverband des DRK in Sachsen-Anhalt, der über einen so langen Zeitraum eine derartig erfolgreiche Sammelaktion durchführe.

Das Geld, das die Helfer und Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes Wanzleben in der Region einsammelten, kommt ausschließlich Projekten im hiesigen Kreisverband zugute. Der Erlös der Sammelaktion fließt in die Finanzierung des Projektes „Digital Kompass“ im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ in Wanzleben, Ausstattung und Material sowie Ausbildung für ehrenamtliche Übungsleiter Gymnastik zum Ausbau des vielseitigen Bewegungsangebotes für ältere Menschen, Unterstützung des Jugendrotkreuzes und des Schulsanitätsdienstes, die Förderung der Seniorenarbeit im Sülzetal sowie den Erhalt der Begegnungsstätte Langenweddingen. Auch wird mit einem Teil der Spenden das Ehrenamt gefördert. 30 Prozent der Spenden fließen in die DRK-Ortsvereine für satzungsgemäße Aufgaben in den Orten zurück. Damit werden auch die Ortsvereine von der Spendensammlung begünstigt.

Volksstimme, 24.01.2020 (Mathias Müller)

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news-116 Mon, 20 Jan 2020 17:42:00 +0100 Andrang bei der Blutspende /aktuell/presse-service/meldung/andrang-bei-der-blutspende.html Mit einem guten Ergebnis ist das Blutspendejahr in Wanzleben gestartet. 2 Spender allein in der ersten von vier Stunden ließen beim jüngsten Blutspendetermin in Wanzleben früh Hoffnungen auf ungewöhnlich hohe Spenderzahlen aufkommen. Zeitweise kam es auch zu längeren Wartezeiten an der Tür zur ärztlichen Untersuchung, ehe die Spendewilligen die Zustimmung für die Abnahme von einem halben Liter Blut bekamen. Einige mussten pausieren, weil der Hämoglobin-Wert im Blut zu niedrig, die Körpertemperatur oder Blutdruck zu hoch waren.

Sabine Tacke und Birgit Schuchardt, die die Anmeldung bei dem Blutspendetermin sicherstellten, konnten am Ende des Tages 75 Spender, darunter drei Erstspender, in die Statistik eintragen. Also ein gelungener Start in ein neues Blutspendejahr des DRK-Kreisverbandes Wanzleben.

Die Spenderzahl an diesem Tag lag weit über dem Durchschnittswert für die Blutspendetermine in Wanzleben im vergangenen Jahr. Bei jedem der sechs Blutspendetermine, die der DRK-Kreisverband Wanzleben gemeinsam mit dem Blutspendeinstitut aus Dessau im Kinder- und Jugendzentrum „Tenne“ durchgeführt hat, kamen im Durchschnitt 66 Blutspender. „Das sind 11 mehr als im Jahr 2018, da hatten wir im Durchschnitt nur 55 in Wanzleben“, so Sabine Tacke, die beim DRK-Kreisverband für die Blutspende zuständig ist.

Betrachtet sie alle Termine, die im vergangenen Jahr im Kreisverbandsgebiet stattfanden, im Vergleich mit denen im Jahr 2018, spricht sie von gleich bleibenden durchschnittlich 41 Spendern pro Termin. Bei einer Gesamtzahl von genau 2100 Blutspendern in 2019 und 2064 in 2018 ist das damit zu begründen, dass im vergangenen Jahr ein Termin mehr in den Blutspendelokalen in 14 Orten durchgeführt wurde als 2018. Hinzu kommt immer ein Sondertermin im Rahmen einer Gesundheitswoche im DHL-Postzentrum in Osterweddingen.

In Langenweddingen wurde nach einer Pause, weil die Spenderzahl im Jahr 2017 zurückgegangen war, ein Neustart gewagt. Bei den zwei Terminen, die jetzt nicht mehr im Bürgerhaus, sondern in der Gemeinschaftsschule stattfanden, war der Zuspruch gut. Auch 2020 sind hier zwei Blutspendeaktionen angesetzt.

Besonders erfreut zeigte sich Sabine Tacke, dass die Erstspender im vorigen Jahr einen großen Aufschwung erlebten. Waren 2018 noch 87 Erstspender unter den Blutspendern im DRK-Kreisverband, so fanden sich für 2019 106 Erstspender in der Statistik wieder. Richtig erklärbar ist die Steigerung nicht, denn eine Aktion, um speziell Erstspender anzulocken, gab es nicht. „Aber oft sind es Familien, die ihre Kinder schon vor dem 18. Geburtstag zur Blutspende mitbringen, und wenn die Kinder dann 18 sind, entscheiden sie sich selbst zu spenden“, nannte Sabine Tacke einen Grund. Andererseits weiß sie auch, dass mancher Fahrlehrer Führerscheinneulinge auf die Möglichkeit hinweist, mit einer Blutspende Unfallopfern, Verletzten oder Kranken zu helfen.

Bei Zustimmung des Arztes ist Blutspenden bis zum Alter von 72 Jahren erlaubt. Dürfen Männer sechs Mal in 365 Tagen an die Nadel, sind Frauen nur vier Mal zugelassen.

Ob Erst-, Gelegenheits- oder Stammspender: Mehr als eine Stunde dauert es nicht, eine gute Tat zu vollbringen. Nach der Anmeldung muss eine Reihe von Fragen rund um die Gesundheit beantwortet werden. Vor der eigentlichen Spende erfolgt noch ein kleiner Check durch das Labor und den Arzt. So hat jeder auch die eigene Gesundheit im Blick. Ist der halbe Liter Blut geflossen, heißt es Regenerieren. Dazu breiten zumeist die DRK-Ortsvereine einen leckeren Imbiss vor.

Noch ein Blick auf die 2019er-Spenderbilanz in Wanzleben. Insgesamt konnten 398 Blutspender hier bei sechs Aktionen registriert werden. Das entspricht einer Steigerung von 67 Spendern – also der durchschnittlichen Spenderzahl bei einem Termin – gegenüber 2018. 22 Frauen und Männer legten sich hier erstmals auf die Blutspende-Liege.

In diesem Jahr finden in Wanzleben nicht wie in den vergangenen Jahren sechs, sondern nur fünf Blutspendetermine statt.

Volksstimme, 15.01.2020 (Constanze Arendt-Nowak)

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news-117 Wed, 15 Jan 2020 17:43:00 +0100 Heiße und kalte Platten /aktuell/presse-service/meldung/heisse-und-kalte-platten.html Stimmungsvoller Jahresabschluss in der Osterweddinger Begegnungsstätte des Deutschen Roten Kreuzes So kann das Jahr mit Stil zu Ende gehen: Osterweddinger Senioren bekamen in der DRK-Begegnungsstätte ordentlich aufgetischt. Für die Ohren gab es Oldis, für den Magen Kaffee und leckere Pfannkuchen.

Die erste „Heiße Platte“ wurde kürzlich in der Begegnungsstätte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in der Mittelstraße in Osterweddingen zu einer Jahresabschlussveranstaltung aufgelegt. Bei einem gemütlichen Beisammensein trafen sich dabei über 40 Seniorinnen und Senioren aus der Ortschaft, dem Betreuten Wohnen und dem Servicewohnen zu einer entspannten Plauderrunde mit Platten-Oldies bei Kaffee und Pfannkuchen.

„Den Plattenspieler erhielten diese als Geschenk zur Eröffnung der neuen Begegnungsstätte am 8. November. Unsere Senioren sammelten dann alte Schallplatten und schauten erstmal nach: was hat man, was hört man? Im Moment lässt sich das mit dem Tanzen noch schwer an, aber wir haben im Januar noch einen Tanztermin in Aussicht, bei dem man noch einen langsamen Walzer auf das Parkett legen könnte“, meinte DRK-Mitarbeiterin Margitta Falkenberg.

Eröffnet wurde der musikalische Reigen mit dem Hit „Tulpen aus Amsterdam“, gefolgt von Musik aus den 70er Jahren von einer alten Amiga-LP.

„Mandolinen und Mondenschein“ hieß dann die Scheibe aus den 50er Jahren. Begeistert folgen die Gäste auch den klängen von Roger Whittaker, den Phudys, Engelbert und Muck sowie „1001 Stimmungshits“.

Dazu wurde auch so mancher Ramazotti und Baileys ausgeschenkt.

„Einige Senioren waren Weihnachten mit ihren Familien zusammen, aber die Lücke zwischen den Jahren ist einsam“, bemerkte Margitta Falkenberg und freute sich über die gelungene Veranstaltung zum Jahreswechsel am 30. Dezember. Neben den „Heißen Platten“ mit Bauernkäse, Leberwurst, Pottsuse, sauren Gurken und Schnittkäse, die bei den Bewohnern und Gästen des Hauses gut ankamen. „Schön, dass wir die wunderbaren Räumlichkeiten seit kurzem nutzen können. Seitdem haben wir hier eine Singegruppe, Fächertanz und Bingo. In diesem Monat kommt noch ein Spielenachmittag hinzu“, lobte Margitta Falkenberg das Veranstaltungsangebot der DRK-Einrichtung.

Volksstimme, 02.01.2020 (Udo Mechenich)

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news-118 Sat, 28 Dec 2019 17:44:00 +0100 Wo Familie groß geschrieben wird /aktuell/presse-service/meldung/wo-familie-gross-geschrieben-wird.html Im Pflegeheim in Osterweddingen wird das Familiengefühl vorgelebt. Familie – ein Begriff, der besonders im Dezember an Bedeutung gewinnt. Während der Advents- und Weihnachtszeit rückt man mit seinen Liebsten näher zusammen. Doch was machen diejenigen, die keine Verwandten mehr haben, deren Kinder sich nur spärlich melden oder die zu alt geworden sind, um sich daran zu erinnern, das etwas fehlt? Im Pflegeheim „Rusches Hof“ in Osterweddingen kümmert sich eine andere Familie um sie.

„Mir gefällt es hier sehr gut“, betont Theresia Schröder. Die 80-Jährige lebt im Pflegeheim, seitdem vor zwei Jahren ihr Mann verstorben ist, mit dem sie 60 Jahre verheiratet war. Von den Mitarbeitern wird sie liebevoll „Resi“ genannt. Diese fahren mit ihr sogar regelmäßig zu Spielen des 1. FC Magdeburg, von dem „Resi“ ein großer Fan ist und zwar „von Anfang an“, wie sie sagt.

„Wir sind mit Leib und Seele Altenpfleger“, sagt Jens Fröhlich. Der Pflegedienstleiter von „Rusches Hof“ arbeitet seit zwölf Jahren im Pflegeheim in Osterweddingen. „Der Bewohner steht im Vordergrund und das familiäre Leben“, erklärt der 34-Jährige. Mit 64 Mitarbeitern – inklusive Hauswirtschaft und Küchenkräften – gibt es mehr Personal als Bewohner. Insgesamt 60 Plätze für betreutes Wohnen verteilen sich auf drei Wohnbereiche in „Rusches Hof“.

Die hohe Anzahl an Mitarbeitern entsteht durch eine Besonderheit des Pflegeheims. Küche und Hauswirtschaft befinden sich noch im eigenen Haus und werden nicht von externen Unternehmen übernommen. „Das eigene Personal ist dadurch flexibler für persönliche Bedürfnisse“, sagt Fröhlich.

Und das sei nötig, denn besonders im Dezember und rund um Weihnachten benötigen die Bewohner spezielle Zuwendung. „Viele haben ihre Partner verloren und sind in der Weihnachtszeit in sich gekehrt“, erklärt Gudrun Fruth, Leiterin des begleitenden Dienstes im Pflegeheim. Besonders, wenn die übrigen Angehörigen nicht da sind, sei es schwierig für manche Bewohner.

Damit niemand der Melancholie verfällt, gibt es im Dezember ein volles Programm im Pflegeheim. Kinder aus Grundschule und aus dem Kindergarten kommen vorbei und singen zusammen mit den Bewohnern. Ein Weihnachtsmarkt findet am Freitag vor dem ersten Advent statt und auch der Nikolaus schaut vorbei. Das Haus wird gemeinsam geschmückt und an Heiligabend kommt der Weihnachtsmann.

Auf eine gemeinsame Weihnachtsfeier wird allerdings verzichtet – aus logistischen Gründen. Bei 60 Bewohnern, von denen zusätzlich auch die Angehörigen vorbeischauen, gebe es schlicht nicht genug Platz. „Wir haben ausprobiert, es auf den Wohnbereichen zu machen“, sagt Gudrun Fruth. Und mit Erfolg: jeder der drei Wohnbereiche hat seine eigene Weihnachtsfeier und somit auch genug Raum für die Angehörigen der Bewohner.

Also alles Perfekt im Pflegeheim? Nicht ganz, wenn es nach Theresia Schröder geht. „Bloß das Essen war ein wenig kalt“, erwähnt sie den einzigen Kritikpunkt an der letzten Weihnachtsfeier. Der Kartoffelsalat wurde zu spät aus dem Kühlschrank geholt. Nächstes Jahr soll das nicht passieren. Da möchte sich die 80-Jährige mit anderen Bewohnern nämlich um den Kartoffelsalat kümmern und ihn selber machen.

Was stattdessen Jens Fröhlich beunruhigt ist die Zukunft des Pflegeberufes. „Wir haben mit unseren Lehrlingen noch Glück“, sagt der Pflegedienstleiter. Er glaube allerdings, dass die Gesellschaft langsam an Empathie verliere und damit auch die Überzeugung Pflegekraft zu sein zurückgehe. Er selbst kam mit dem Beruf in der neunten Klasse in Kontakt, als er ein Schülerpraktikum absolvieren musste. „Die ersten drei Tage habe ich heulend auf der Treppe gesessen“, erinnert sich Fröhlich. Die Pflege von älteren Menschen habe ihn damals zunächst überfordert. Doch dann kam der „Aha-Effekt“ und er begann sich in dem Beruf wohlzufühlen. Direkt nach der zehnten Klasse begann er die Ausbildung zum Krankenpflegehelfer.

Noch vor sechs Jahren sei es Jens Fröhlich zufolge leichter gewesen, gute Lehrlinge zu finden. Er vermutet, dass sich das Leben Zuhause in modernen Familien verändert habe. Grundtugenden wie Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit verschwinden langsam.

Gudrun Fruth stimmt ihm zu und schlägt vor, dass Solidarität wieder öfters vorgelebt werden müsse. „Wir müssen den jungen Leuten bewusst machen, dass sie auch mal alt werden. Das Mitgefühl bleibt auf der Strecke“, sagt die 57-Jährige.

Im Pflegeheim „Rusches Hof“ in Osterweddingen wird Familie vorgelebt. Die Mitarbeiter sorgen dafür, dass Bewohner wie Theresia Schröder dort ein Zuhause finden und täglich lächeln können, statt der Einsamkeit zu verfallen. Besonders während der Jahreszeit, in der niemand ohne seine Familie sein möchte.

Volksstimme, 28.12.2019 (Mike Kahnert)

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news-119 Tue, 24 Dec 2019 17:45:00 +0100 Weihnachtsmann dankt für 52 Blutbeutel /aktuell/presse-service/meldung/weihnachtsmann-dankt-fuer-52-blutbeutel.html DRK-Ortsverein Wormsdorf richtet kurz vorm Fest letzte Blutspende des Jahres aus Keinen Blutbeutel, sondern ein Säckchen mit Süßem hatte der spezielle Besucher dabei. Torsten Müller ließ sich gerade anzapfen und staunte nicht schlecht, als der Weihnachtsmann plötzlich vor ihm stand und für ihn – wie auch für alle anderen Spender dieser letzten Aderlass-Aktion 2019 – lobende Worte fand. Müller war eigens aus Hordorf gekommen um Blut zu geben – und hatte sogar noch einen kleinen Vers für den gutmütigen Alten auf Lager. Unter Bart und Mantel verbarg sich – wie könnte es anders sein – DRK-Ortsvereinsvorsitzende Ingrid Siedentopf. „Es war ja eine Blutspende in weihnachtlicher Atmosphäre, da sollte der Weihnachtsmann doch nicht fehlen“, meinte sie. Und weiter: „Es war ein toller Abend mit 52 Spendern. Vielen Dank dafür und natürlich auch an die vielen fleißigen Helfer!“ Völlige Ruhe kehre jetzt nicht ein: „Bei uns in der DRK-Begegnungsstätte ist ja auch über die Feiertage was los.“

Volkstimme, 24.12.19 (Ronny Schoof)

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news-120 Mon, 16 Dec 2019 17:46:00 +0100 Überraschungsparty für ein Börde-Original /aktuell/presse-service/meldung/ueberraschungsparty-fuer-ein-boerde-original.html Zahlreiche Gratulanten zum Neunzigsten von Otto Wahrenberg Fester Händedruck, freundliche Augen, klarer Kopf unter weißem Haar – so nahm Otto Wahrenberg von zahlreichen Gästen die Glückwünsche zu seinem 90. Geburtstag entgegen. Dass die Tafel im Eilsleber Rot-Kreuz-Zentrum „Obere Aller“ für ihn so festlich gedeckt worden war, hatte auch noch einen anderen Grund: Das DRK ist für Otto Wahrenberg wie eine Familie. Einst war er sogar der Familienvater, denn rund 40 Jahre sorgte er als Vorsitzender der Ortsgruppe Wormsdorf für das Wohl und Wachsen der Organisation im Allerdorf, die über Jahrzehnte immer und insbesondere durch ihre hervorragend Nachwuchsarbeit auf sich aufmerksam machte.

Noch heute gibt der DRK-Ortsverein in Wormsdorf maßgeblich den Ton an, vor allem auch bei kulturellen und sportlichen Aktivitäten im so genannten „Anbau“. Zuvor hatte der Jubilar mit dem Altbau „Club“ dafür wesentlich die Weichen gestellt. Regelmäßig stand Wahrenberg auch für die Blutspende zur Verfügung, füllte insgesamt 110 Konserven.

Der Seehäuser Otto Wahrenberg war 1954 wegen der Liebe nach Wormsdorf gekommen. Und obwohl in solchen kleinen Dörfern „Zugereiste“ immer argwöhnisch beobachtet wurden, war er bald ein Wormsdorfer. Den besten Kontakt außerhalb seiner DRK-Familie, in der er seit 1949 Mitglied ist, hatte Wahrenberg zu seinen Gartennachbarn. „Einmal in der Woche lud er uns für eine Stunde ein, um beim Bier die neuesten Nachrichten aus dem Dorf mitzuteilen“, erzählte einer seiner Geburtstagsgäste.

Ingrid Siedentopf, heute Ortsvorsitzende des DRK, berichtete, dass Otto Wahrenberg den Jungen Sanitätern den Umgang mit Karte und Kompass vertraut machte: „Bei einem Ausflug mit dem Fahrrad nach Hubertushöhe hatte es ihn dabei einmal schwer getroffen. Als wir nach der Rast aus dem Haus im Wald kamen, hatte man ihm das Vorderrad gestohlen.“

Otto Wahrenberg, beruflich für die Post in Eilsleben, Magdeburg und Wefensleben unterwegs, lebte lange Jahre als Witwer. Schon 1961 sein seine Frau gestorben, erzählte er, Kinder hatten sie nicht. Die Feier im Rot-Kreuz-Zentrum, wo er seit drei Jahren wohnt, hatten seine Nichte Iris und Neffe Günter als Überraschung organisiert. Selbst aus Magdeburg, Berlin oder Eisleben waren Gäste gekommen. Jubilar Otto strahlte erst über die zahlreichen Glückwünsche, ließ dann aber den Tränen der Rührung ihren Lauf.

Volksstimme, 09.12.2019 (Hartmut Beyer)

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news-121 Mon, 16 Dec 2019 17:46:00 +0100 Flötenklänge und verhextes Musical erfreuen die Herzen /aktuell/presse-service/meldung/floetenklaenge-und-verhextes-musical-erfreuen-die-herzen.html Seniorenweihnachtsfeier beim Gasthaus "Zur Eisenbahn" Voll besetzte Tische und heiter-besinnliche Stimmung im Saal – die Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinde Eilsleben war einmal mehr ein Garant für Gemütlichkeit und Geselligkeit gleichermaßen. Ausgerichtet wurde sie vom örtlichen DRK im Gasthof „Zur Eisenbahn“, „bei Könnecke“, wie der Eilsleber sagt.

Festliches Flair gab dem Nachmittag einen gediegenen Rahmen. „So haben wir bei Kerzenschein und Lichterglanz, selbstgebackenen Kuchen und Kaffee harmonische Stunden Verbracht“, Berichtet Sandra Bergeest, Hausleiterin des DRK-Zentrums „ Obere Aller“. Eine Verwöhneinheit für die Ohren lieferte der Eggenstedter DJ und Flötist Marko Pankrath, indem er seiner Querflöte behagliche Melodien entlockte. Für den etwas flotteren Unterhaltungspart sorgten die Klassen 1b und 1c der Grundschule „Burg Ummendorf“. Unter der Leitung von Liane Helmecke präsentierten sie ihr Weihnachtmusical „Wie verhext“, dass sie auch mit einer gehörigen Portion Tanz und Humor ausstatteten.

 

„Ein Dank für die tollen Darbietungen, aber auch an alle Sponsoren sowie haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter, die diese Veranstaltung unterstützt haben“, so Sandra Bergeest. Auf der Zielgeraden zu Weihnachten hin habe das Rot-Kreuz-Zentrum (RKZ) kommende Woche noch zwei Höhepunkte zu bieten: Am Mittwoch findet in der Einrichtung ein Kaffeenachmittag unter dem Motto „Märchenwelt“ statt (14 Uhr), und am Donnerstag, 19. Dezember, wird noch einmal ein Schlachtefrühstück aufgetafelt (9 Uhr, Kosten:5 Euro). Anmeldungen dafür sind persönlich im RKZ oder telefonisch – bis 17. Dezembererbete.

 

Volksstimme, 14.12.2019 (Ronny Schoof

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news-123 Sun, 15 Dec 2019 17:49:00 +0100 Diskus-Hüne lost Gewinner aus /aktuell/presse-service/meldung/diskus-huene-lost-gewinner-aus.html Der DRK-Kreisverband Wanzleben hat in seinem Zuständigkeitsbereich die Weihnachtsspendensammlung gestartet. Mit dem früheren Seehäuser Martin Wierig (32) hat der DRK-Kreisverband Wanzleben für seine diesjährige Weihnachtsspendensammlung einen wahren Hünen von Schirmherren gewinnen können. Der Deutsche Meister dieses Jahres im Diskuswerfen misst stolze 2,03 Meter, lebt heute in Magdeburg und trainiert beim Sportclub der Landeshauptstadt. Mit seinen sportlichen Erfolgen hat er Seehausen und die Stadt Wanzleben-Börde national und international bekannt gemacht.

„Meiner Heimatstadt Seehausen bin ich noch heute sehr verbunden“, sagte Wierig bei einem Besuch in der Wanzleber Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbandes in der Lindenpromenade. Deshalb sei es für ihn keine Frage gewesen, nach einer Bitte des Kreisverbandsvorsitzenden Torsten Winkelmann, der ebenso in Seehausen wohnt, die Schirmherrschaft für die Weihnachtsspendensammelaktion zu übernehmen. Ebenso liege Wierig die ehrenamtliche Arbeit der DRK-Mitglieder in ihren Ortsvereinen sehr am Herzen und wolle diese durch seine Popularität fördern.

Vom Schwung der ehrenamtlichen Arbeit im DRK-Kreisverband Wanzleben konnte sich Wierig unlängst auf dem Weihnachtsmarkt in Seehausen überzeugen. Dort vollzog der Sportler zusammen mit Torsten Winkelmann den Auftakt der Weihnachtsspendensammlung. Viele Menschen besuchten den Stand des DRK, der von der Seehäuser Ortsvereinsvorsitzenden Margot „Moppel“ Mahlfeld und ihren Helfern betreut wurde. Die Besucher drehten am Glücksrad, um attraktive Preise wie zwei Eintrittskarten für das ISTAF-Leichtathletikfestival Indoor am 14. Februar in Berlin zu gewinnen, die Martin Wierig spendiert. Er selbst wird bei diesem außergewöhnlichen Wettkampf in der Mercedes-Benz Arena starten, um den Diskus weit über die 60-Meter-Marke zu werfen. Wierig steckt zurzeit mitten in der Qualifikation für die Olympischen Spiele im Sommer 2020 in Tokio. Ob der aus Seehausen stammende Diskuswerfer tatsächlich nach Japan fährt, um die deutschen Farben beim Wettkampf zu vertreten, werden seine Leistungen bei den Qualifikationsausscheiden im eigenen Land zeigen. „Vier starke Diskuswerfer bewerben sich um die drei Startplätze, einer fällt raus“, sagte Wierig in Wanzleben. Der sympathische Sportler gehe fest davon aus, dass nicht er es sein werde.

Beim Spendensammelauftakt in Seehausen kamen 314,50 Euro zusammen. „Das Geld kommt dem Ortsverein Seehausen zu Gute“, sagte DRK-Vorsitzender Torsten Winkelmann am Donnerstag bei der Weihnachtsfeier für die Seehäuser Senioren im „Sonnensaal“ unter dem Jubel von Margot Mahlfeld und ihren Ehrenamtlern. Der DRK-Ortsverein hatte die Weihnachtsfeier für die Senioren ausgerichtet.

Martin Wierig war nicht ohne Grund in die DRK-Kreisverbandsgeschäftsstslle nach Wanzleben gekommen. Unter den aufmerksamen Augen von Torsten Winkelmann und DRK-Kreisverbandsgeschäftsführer Guido Fellgiebel loste er unter den etwa 50 Teilnehmerkarten der Seehäuser DRK-Glücksradaktion die Gewinner aus. Den Hauptpreis, die beiden Eintrittskarten für das ISTAF-Leichtathletikfestival Indoor am 14. Februar in Berlin gewann der zehnjährige Pepe Dreyer aus Seehausen. „Pepe wird sich wahnsinnig freuen“, war sich Winkelmann, der den Jungen gut kennt, sicher. Pepe und die Gewinner der weiteren Preise werden vom DRK Wanzleben benachrichtigt.

„Das DRK hofft und benötigt auch in diesem Jahr die finanzielle Unterstützung aus der Bevölkerung. Denn auch das DRK benötigt Hilfe, um Anderen helfen zu können“, sagte Verbandsgeschäftsführer Guido Fellgiebel bei der Präsentation der Eckdaten des mittlerweile 29. Weihnachtsspendensammlung des Deutschen Roten Kreuzes im Großraum Wanzleben. Er kenne keinen Kreisverband des DRK in Sachsen-Anhalt, der über einen so langen Zeitraum eine derartig erfolgreiche Sammelaktion durchführe. Allein im vergangenen Jahr kamen bei der Sammlung unter Schirmherrschaft des Tagesschau-Chefsprechers und DRK-Botschafters Jan Hofer 28 047,48 Euro an Geldspenden zusammen. „Das ist ein großer Vertrauensbeweis der Bevölkerung in unsere Arbeit“, war sich Fellgiebel sicher.

Das Geld, das die etwa 300 ehrenamtlichen Helfer und Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes Wanzleben in der Region jetzt bis zum 15. Dezember sammeln, fließt ausschließlich in Projekte im hiesigen Kreisverband. „Unsere Weihnachtsspendensammlung bildet eine wesentliche Grundlage für all jene ausschließlich regionalen Aufgaben und Leistungen, die weder von Kostenträgern noch von staatlichen Stellen ausreichend finanziert werden“, verdeutlichte Fellgiebel. Der Erlös der diesjährigen Sanmmelaktion fließt in die Finanzierung des Projektes „Digital Kompass“ im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ in Wanzleben, Ausstattung und Material sowie Ausbildung für ehrenamtliche Übungsleiter Gymnastik zum Ausbau des vielseitigen Bewegungsangebotes für ältere Menschen, Unterstützung des Jugendrotkreuzes und des Schulsanitätsdienstes, die Förderung der Seniorenarbeit im Sülzetal sowie den Erhalt der Begegnungsstätte Langenweddingen. Auch wird mit einem Teil der Spenden das Ehrenamt gefördert. 30 Prozent der Spenden fließen in die DRK-Ortsvereine für satzungsgemäße Aufgaben in den Orten zurück.

Damit es gerade in der Vorweihnachtszeit Betrüger schwer haben, die als Trittbrettfahrer womöglich die Spendenfreudigkeit der Bevölkerung ausnutzen wollen, können sich die etwa 300 Sammler des DRK-Kreisverbandes Wanzleben legitimeren. Die Bürger sollen sich auf Rat von Guido Fellgiebel die Spendenlisten zeigen lassen. Die Echtheit der Liste sei am Originalstempel des DRK-Kreisverbandes Wanzleben zu erkennen. „Die Liste gilt gleichzeitig auch als Ausweis. Wir legen bei der Aktion größten Wert auf Kontrolle und Transparenz“, versicherte Fellgiebel. Sollten bei den Spendern dennoch Zweifel aufkommen, können sie den DRK-Kreisverband Wanzleben für Rückfragen unter der Telefonnummer 039209/6390 anrufen.

Volksstimme, 07.12.2019 (Mathias Müller)

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news-122 Sun, 15 Dec 2019 17:48:00 +0100 Zweite Auflage für die Weihnachtssause /aktuell/presse-service/meldung/zweite-auflage-fuer-die-weihnachtssause.html Kinder- und Jugendzentrum sowie Soziales Zentrum „Alter Bahnhof“ veranstalten gemeinsames Fest in der Tenne Der DRK-Kreisverband Wanzleben hatte zu einer gemeinsamen Weihnachtssause des Kinder- und Jugendzentrum „Tenne“ und des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ eingeladen. Etwa 80 Kinder und Jugendliche besuchten zum Teil mit ihren Eltern diese zweite Auflage der Weihnachtsfeier in der „Tenne“ an der Alten Promenade.

„Die Tenne platzte aus allen Nähten“, freuten sich Leiter Jörg Schulz und sein Team über den Zuspruch, den diese Veranstaltung in der Vorweihnachtszeit bei den Besuchern fand. Neben den Gästen aus der Stadt Wanzleben-Börde konnte er Besucher aus den DRK-Kinder- und Jugendeinrichtungen Eilsleben und Kroppenstedt bei der Sause in der Sarrestadt begrüßen. Das Altersspektrum der Besucher reichte vom Säugling bis 18 Jahr.

Vor der Bescherung haben die Gäste die Möglichkeiten der „Tenne“ genutzt. „Es wurde weihnachtliches Basteln angeboten, es konnte gespielt werden und es gab in einem anderen Raum weihnachtliche Filme zu sehen“, berichtete Schulz. Die Mitarbeiter des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ um Chefin Barbara Schürmann hatten die gesamte Versorgung mit Plätzchen, Wiener Würstchen, Kartoffelsalat sowie Kaffee, Tee und kalten Getränken übernommen. Ein Großteil der Lebensmittel waren Spenden eines Magdeburger Großhandels.

Dann startete ein Aufwärmprogramm vor der Bescherung, das vom Team des DRK-Kinder- und Jugendzentrums Obere Aller aus Eilsleben gestaltet wurde. Später besuchte der Weihnachtsmann die „Tenne“ und bescherte die Kinder mit Geschenken, die Schulen und Firmen gestiftet hatten.

Volksstimme, 07.12.2019 (Mathias Müller)

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news-124 Sun, 15 Dec 2019 16:52:00 +0100 Klasse 8a hat ein Herz für Bedürftige /aktuell/presse-service/meldung/klasse-8a-hat-ein-herz-fuer-beduerftige.html Die 8a der Gemeinschaftsschule Eilsleben mit Lebensmittelsammlung zugunsten der Tafel in Wanzleben. Der Gabentisch im Klassenraum war reich gedeckt, als Barbara Schürmann, Leiterin des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbands Wanzleben, der 8a zwecks Abholung einen Besuch abstattete. Koch- und Backzutaten, Konserven, Süßigkeiten, Hygieneartikel, Gesellschaftsspiele und Kleidungsstücke hatten die 20 Jungen und Mädchen zusammengetragen. „Das hat innerhalb von einer Woche bestens geklappt“, lobt Klassenlehrerin Sina Kampe ihre jugendlichen Schützlinge. „alle haben etwas beigesteuert, indem sie von zuhause etwas mitgebracht haben.“

Anlass zur Sammlung für den guten Zweck habe zum einen die Vorweihnachtszeit gegeben, so Kampe. „Es ist ja ein Fest der Freude, und dazu gehört auch, anderen einen Freude zu machen.“ Zum anderen habe man sich im Ethikunterricht jüngst mit Themen wie soziale Gerechtigkeit, Lohnunterschiede, Kinderarmut und fairer Handel beschäftigt. „Auch daraus resultierte letztlich die Idee, für die Tafel zu sammeln, die ja eine wichtige Hilfe für ärmere und bedürftige Menschen ist“, erklärt Kampe. Den Kontakt zum Sozialen Zentrum in Wanzleben habe schließlich der Elternrat hergestellt. „Wir fanden, dass es eine prima Sache ist“, so Elternvertreterin Nicole Jordan.

Dass die Schüler nicht einfach nur einen ihn erteilten Auftrag erledigt haben, merkte DRK-Mitarbeiterin Barbara Schürmann bei der Abholung: „Ich habe noch eine ganze Weile mit den Jugendlichen geplaudert. Sie waren sehr interessiert daran, was genau jetzt mit der gesammelten Ware passiert und welche Aufgaben unser Sozialzentrum hat. Das hat wirklich viel Spaß gemacht. Ein großes Dankeschön dafür an die 8a!“

Derlei Spenden seien der Tafelarbeit generell und nicht nur in der Adventszeit eine wichtige Stütze. „Wir können vor allem Trockenprodukte wie Nudeln, Reis und Mehl sowie Konserven immer gut gebrauchen“, sagt Schürmann, „das verarbeiten wir dann direkt in unserer Suppenküche, die viermal in der Woche geöffnet hat.“ Was nicht für die vor Ort ausgegebenen Mahlzeiten benötigt wird, kommt in die Lebensmittelpakete für Bedürftige. „Wir haben letztlich also Verwendung für alles“, betont Barbara Schürmann, „auch für die Kleidung, die wir in unserem Sozialen Kleiderladen für kleines Geld verkaufen. Dieser Erlös hilft uns, die Einrichtung zu tragen.“

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news-125 Sun, 15 Dec 2019 16:47:00 +0100 Internet-Surfen ist kein Wellenreiten /aktuell/presse-service/meldung/internet-surfen-ist-kein-wellenreiten.html Digitale Medien sollen Senioren in fünf Standorten näher gebracht werden. Ein Blick nach Wanzleben. Wie erreiche ich meine Enkel über das Internet? Was kann so ein Tablet eigentlich alles und wo geht dieses Ding überhaupt an? Fragen, die sich ältere Menschen häufig stellen und denen es vielleicht zu peinlich ist, sie offen auszusprechen. Die „Digital Cafés“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sollen nun Senioren die Möglichkeit bieten im digitalen Zeitalter aufzuholen.

Die „Digital Cafés“ werden an fünf Standorten im Kreis angeboten. In jeder Einrichtung soll ab Januar 2020 einmal die Woche für zwei Stunden ein Kurs stattfinden. Dieser ist auf eine Teilnehmerzahl von zehn Personen begrenzt und für das erste Projektjahr muss kein Teilnehmerbeitrag gezahlt werden. „Auch nicht für Kaffee und Kuchen“, betont Stephan Dill vom DRK. Damit sollen die Einstiegsbarrieren so gering wie möglich gehalten werden.

Fragen rund um Smartphones, Tablets und Computer werden beantwortet. Was ist „Surfen“? Wie richtet man ein E-Mail-Konto ein, wie funktionieren soziale Netzwerke und fragen rund ums Einkaufen im Internet sind nur einige mögliche Themen.

Die ersten fünf Standorte sind das Soziale Zentrum „Alter Bahnhof“ in Wanzleben, die Begegnungsstätte Wanzleben, die Begegnungsstätte Kroppenstedt, das Rote-Kreuz-Zentrum Obere Aller in Eilsleben und das Rote-Kreuz-Zentrum Sülzetal in Osterweddingen. Im Laufe der Zeit sollen drei weitere Standorte hinzukommen.

Das Projekt läuft unter dem Namen „Digital Kompass“. Es wird vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert. Es ist ein gemeinsames Projekt der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren Organisationen, des Vereins Deutschland sicher im Netz sowie der Verbraucher Initiative.

Die DRK-Geschäftsstelle in Wanzleben nimmt alle Anmeldungen entgegen. Ein Anruf unter der Telefonnummer 039209 / 63 90 genügt, um auf die Liste der Interessenten zu kommen. Vor Projektstart wird sich das DRK auch nochmal bei allen potenziellen Teilnehmern melden, ob sie mitmachen möchten.

orsten Winkelmann, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Wanzleben, verspricht, dass niemand auf der Strecke bleibt. Es sollen Wege gefunden werden, dass jeder an den Kursen teilnehmen kann, der Interesse zeigt.

Junge Menschen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren sowie Ehrenamtler. Der Landesverband der DRK will dafür sorgen, dass jeder Leiter eines Cafés mit Weiterbildungen entsprechend qualifiziert wird.

Bis Mitte 2021 wird der Digital Kompass gefördert. Wenn das Interesse da ist, sollen die „Digital Cafés“ auch darüber hinaus bestehen bleiben. Diese sollen vom DRK selbst finanziert werden. Dafür ist das DRK auf Spendenaktionen angewiesen. Eine ist die Weihnachtsspendensammlung, die vom 6. bis 15. Dezember stattfindet und deren Erlöse zum Teil in die Projektumsetzung fließen.

Volksstimmen, 03.12.2019 (Mike Kahnert)

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news-126 Fri, 06 Dec 2019 17:56:00 +0100 Diskuswerfer unterstützt Spendensammlung /aktuell/presse-service/meldung/diskuswerfer-unterstuetzt-spendensammlung.html Martin Wierig hilft mit dem Deutschen Roten Kreuz auf dem Weihnachtsmarkt in seiner Heimat Seehausen Normalerweise beginnt die Weihnachtsspendensammlung des Deutschen Roten Kreuzes immer am 6. Dezember. Dieses Jahr konnte das DRK allerdings einen besonderen Schirmherren für ihre Aktion gewinnen – Martin Wierig, der Deutsche Meister im Diskuswerfen. Wierig ist gebürtiger Seehäuser. Das weiß auch Thorsten Winkelmann, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Wanzleben, der bei Wierigs Eltern anfragte. Wierig hat sich „natürlich sofort bereiterklärt“, sagte der 32 Jährige. Somit stand fest, dass sich der DRK bereits vor dem Start der Spendenaktion auf dem 26.Weihnachtsmarkt in Seehausen präsentieren wird, der am Sonnabend stattfand und am Abend von mehreren hundert Menschen besucht wurde, wie Ortsbürgermeister Eckard Jockisch bestätigt.

Ein besonderer Höhepunkt war das Glücksrad am Stand des DRK, wo man neben kleineren Preisen auch die Chance hatte, Tickets für das Internationale Stadionfest (ISTAF) 2020 in Berlin zu gewinnen, die von Wierig gesponsert wurden. Durch die mittlerweile 29. Weihnachtsspendensammlung, die offiziell zwischen dem 6. Dezember und 15. Dezember stattfindet, sollen zahlreiche Projekte des DRK finanziert werden. Beispielsweise die Förderung der Seniorenarbeit im Sülzetal, der Erhalt der Begegnungsstätte in Langenweddingen oder neue Materiealien sowie Ausbildung für ehrenamtliche Übungsleiter zum Ausbau des Angebotes für ältere Menschen, sollen Unterstützung finden.

Im vorherigen Jahr konnten unter der Schirmherrschaft des Chefsprechers der ARD-Tages-Schau Jan Hofer 28047,48 Euro gesammelt werden. Mit Martin Wierig soll dieses Ziel mindestens wieder erreicht werden.

Auf dem Weihnachtsmarkt in Seehausen standen die Zeichen dafür sehr gut. Viele Gäste erkannten Wierig wieder, der in Seehausen zur Schule ging. Jahre später kommt er immer noch regelmäßig in seine Heimat.

Für die Spendensammlung werden rund 300 Ehrenamtler in der Region unterwegs sein. Um Betrügern aus den Weg zu gehen, sollten die Echtheit der Spendenliste geprüft werden. Diese sei am Originalstempel der DRK zu erkennen.

Volksstimme, 02.12.2019 (Mike Kahnert)

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news-127 Fri, 06 Dec 2019 17:52:00 +0100 Volles Haus und leere Teller /aktuell/presse-service/meldung/volles-haus-und-leere-teller.html Riesige Resonanz aufs DRK-Adventkonzert mit Musikschülern Ist es das Kuchensortiment oder das frohstimmende Programm der Musikschüler, das seit 13 Jahren immer mehr Besucher zum Adventskonzert des Eilslener DRK lockt? Am Mittwoch war es auf jeden fall beides, was rund 100 Besucher anzog.
Unter den Gästen fanden sich natürlich viele Eilslebener und DRK-Hausbewohner, aber auch aus Hakenstedt, Druxberge oder Groppendorf waren sie ins Rot-Kreut-Zentrum „Obere Aller“ gekommen. Die Helfer um Hausleiterin Sandra Bergeest waren darauf vorbereitet, die Tafeln waren sogar im Foyer gedeckt worden. „Heute platzen wir aus alles Nähten“, meinte Bergeest deshalb bei der Bergrüßung. Bevor es musikalisch wurde, griff man freudig zu und leerte die Kuchenteller. Die Lehrerinnen Heidrun Pfeiffer und Katrin Lehmann von der Kreismusikschule „Kurt Masur“ Oschersleben hatten mit elf Schülerinnen und Schülern, hauptsächlich aus Eilsleben und umliegenden Orten, ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Solisten am Klavier, die Timme-Brüder vierhändig, und ein kleines Ensemble spielten auf, Preisträgerin Luise begeisterte auf der Querflöte und Hendrikje und Helene erfreuten mit ihren schönen Stimmen. Es erklangen deutsche und internationale Weihnachtslieder und es durfte mitgesungen werden. „Dieses Konzert zum Beginn der Adventzeit findest nun schon im dreizehnten Jahr statt“, so Sandra Bergeest, „und wir freuen uns, dass die Musikschule immer dabei ist. Dankbar sind wir auch für die Unterstützung in all den Jahren durch die Sparkasse. „Zugleich kündigte sie den nächsten vorweihnachtlichen Höhepunkt an: „Nächsten Mittwoch findet unsere Weihnachtfeier im Saal Könnecke statt.“


Volksstimme, 29.11.2019 (Hartmut Beyer)

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news-128 Mon, 02 Dec 2019 17:59:00 +0100 Hexenhaus zum Projektstart /aktuell/presse-service/meldung/hexenhaus-zum-projektstart.html Kochen, backen, stricken und nähen - mit dem Projekt "Bahnsteig Zukunft" kann der Wanzleber "Alter Bahnhof" mehr Veranstaltungen anbieten. Mit einer Förderung von 19.000 Euro erhält das soziale Zentrum „Alter Bahnhof“ die Möglichkeit bis zum 31. August 2020 ihr Programm auszuweiten. Der „Mitropa-Kochclub“, „Café Grenzenlos“ und „Nadel und Faden – der Club“ werden wöchentlich stattfinden.

„Wir wollen Möglichkeiten der Begegnung schaffen für Leute, die am Rande der Gesellschaft stehen“, beschreibt Barbara Schürmann das Ziel des Projektes „Bahnsteig Zukunft“, das von der Lotterie GlücksSpirale gefördert wird. Das Geld werde auch dringend benötigt. Die Einrichtungsleiterin erklärt, dass die Finanzierung des sozialen Zentrums hauptsächlich über Spenden stattfinden. Das Deutsche Rote Kreuz und die umliegenden Gemeinden geben zwar auch ihre Unterstützung, trotzdem reiche das meist nur zum Überwasserhalten.

Auftakt im Projekt machte der „Mitropa-Kochclub“ am vergangenen Mittwoch. Konditorin Simone Trieb hat gemeinsam mit allen Anwesenden Hexenhäuschen gebastelt. Ob zum selber verspeisen, für die Enkel oder als hübscher Hingucker für das Wohnzimmer, alle Anwesenden haben sich sehr auf ihren Häuserbau konzentriert.

Völlig kostenlos werden die Veranstaltungen nicht sein. Barbara Schürmann versuche aber, die Unkostenbeiträge so niedrig wie möglich zu halten. Beispielsweise kostete das Backen der Hexenhäuschen 7,50 Euro, was gerade so die Kosten für die zahlreichen Zutaten deckte.

Angebote dieser Art richten sich an „Bedürftige“. Also Menschen, die in sozial schwachen Verhältnissen leben, Flüchtlinge oder Langzeitarbeitslose. Barbara Schürmann möchte aber verdeutlichen, „dass jeder kommen kann, nicht nur sozial Bedürftige“. Sie definiert das soziale Zentrum als „einen Ort, wo man auch mal Gehör findet und seine Probleme besprechen kann.“ Dafür setzen sich vier Festangestellte und zehn Ehrenamtler ein. Sie bekomme immer wieder Gänsehaut, wenn sie von Leuten höre, dass sie gerne in den „Alten Bahnhof“ kommen oder sich ehrenamtlich engagieren möchten. „Das ist wie eine Familie für mich“, sagt Schürmann.

Volksstimme, 29.11.2019 (Mike Kahnert)

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news-129 Mon, 02 Dec 2019 17:58:00 +0100 Bruderpaar schnappt sich den Teamtitel /aktuell/presse-service/meldung/bruderpaar-schnappt-sich-den-teamtitel.html Wormsdorfer Dartturnier wird von Patrick und Ringo Happe entschieden Erste Teilnahme – und auf Anhieb die bislang im Wechsel vollzogene Siegesserie der Dauerrivalen Torsten Müller/Heiko Reese sowie Friedbert Schmidt/Stefan Franke ist durchbrochen. Den jeweils zweifachen Turniersiegern blieben bei der fünften Auflage die Plätze zwei und drei, zu dominant und souverän waren Happe und Happe bei ihrer Premierenteilnahme aufgetreten. Äußerst zielsicher erwiesen sich die Brüder auf ihren Lieblingsfeldern, 19 (Patrick) und 20 (Ringo).

Chance zur Revanche – im Einzelwettbewerb – besteht im Januar, wenn das Saisonfinale in der Dartdisziplin Highscore ausgetragen wird. Alle sechs haben sich bereits qualifiziert und können dort zusammen mit zehn weiteren Teilnehmern erneut auf Punkte- und Preisjagd gehen. Das nächste Teamturnier, und somit die Happesche Mission zur Titelverteidigung, werde erst im Oktober 2020 gestartet, teilten die Organisatoren mit.

Volksstimme, 25.11.2019 (Ronny Schoof)

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news-130 Mon, 02 Dec 2019 17:57:00 +0100 Fjarill lassen live und leise von sich hören /aktuell/presse-service/meldung/fjarill-lassen-live-und-leise-von-sich-hoeren.html DRK-Ortsverein Wormsdorf organisiert Konzert Eine „Leise Zeit“ gibt es am Sonnabend, 30. November, abermals „Live im Anbau“ auf die Ohren. Der DRK-Ortsverein Wormsdorf hat für seine Konzert- und Kulturreihe ein weiteres Mal das Hamburger Musikerduo „Fjarill“ für ein Gastspiel an der Aller gewinnen können. „Für uns sind die beiden ja schon liebe gute alte Bekannte“, sagt Guido Fellgiebel vom Vereinsvorstand, „wir freuen uns auf ein hochkarätiges Konzert im Rahmen ihrer ‚Leise-Zeit‘-Tour.“ Fjarill, das sind die Schwedin Aino Löwenmark (Gesang, Flügel) und die Südafrikanerin Hanmari Spiegel (Gesang, Violine). Ihre Wahlheimat wie auch künstlerischer Dreh- und Angelpunkt ist Hamburg. Bislang haben sie dort fünf Alben produziert. Der Konzertabend in Wormsdorf beginnt um 18 Uhr, Tickets unter 0171/366 55 82.

Volksstimme, 25.11.2019 (Ronny Schoof)

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news-131 Mon, 02 Dec 2019 17:52:00 +0100 Sport, Kultur und Miteinander /aktuell/presse-service/meldung/sport-kultur-und-miteinander.html Das neue Zentrum „Sülzetal“ nimmt in Osterweddingen seinen Betrieb auf Die Mitarbeiter des Zentrums „Sülzetal“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Osterweddingen stellten kürzlich ihr Haus der Öffentlichkeit vor. Das Zentrum besteht aus vier Bereichen: der Wohngemeinschaft sowie der Tages- und Vollzeitpflege. Diese drei Angebote sind schon einige Wochen in Betrieb. Beim Tag der offenen Tür eröffnete das DRK nun den vierten Bereich, das Herz der Einrichtung, das Begegnungszentrum.

„Unser Zentrum ist ein offenes Haus für alle Senioren“, zeigte sich der Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Wanzleben, Guido Fellgiebel, in seiner Eröffnungsrede zuversichtlich. Die DRK-Begegnungsstätte solle ein Ort der Kommunikation und der Freizeitgestaltung, der Kultur und des Sports werden.

„Ich bin überwältigt. Wir mussten noch jede Menge Stühle ran schaffen, um allen Gästen Sitzmöglichkeiten anzubieten. Am Tag der offenen Tür will ich gar nicht so sehr nach hinten blicken. Es hat viel Schweiß und Arbeit gekostet – aber das Ergebnis ist es alle mal wert“, so Fellgiebel. Heute werde er das Zentrum an die Leiterin, Daniela Fliegner, und ihr Team übergeben.

Leiterin Fliegner betonte, dass es „schön ist, dass sie nun die Verantwortung für das DRK-Zentrum übernimmt“. Gerade all die Hilfebedürftigen fänden im DRK-Zentrum ihren Ansprechpartner; sei es in der Tages- oder aber auch Kurzzeitpflege. „Auch der DRK-Ortsverein und die Vereine Osterweddingens werden sich über unsere Möglichkeiten freuen und sicherlich ihre Angebote hier organisieren.“

Margitta Falkenberg, vom DRK-Ortsverein, bestätigte Fliegners Blick nach vorn. „Wir haben jetzt hier eine zentrale Anlaufstelle, nicht nur für Senioren, sondern für alle Sülzetaler. Hier können sie sich treffen, um die Freizeit gemeinsam zu gestalten. Ich werde jetzt eine Veranstaltung machen: ‚Was Ihr wollt?‘ So erfahre ich, welche Interessen aber auch Ideen die Menschen haben.“

Natürlich hat Falkenberg auch eigene Vorschläge, aber es ginge ja immer um Bedarf und Nachfrage, meinte sie. „Alle Menschen sollen möglichst lange in ihrer Heimat bleiben können- das ist unser Ziel.“ Dazu gehörten auch einfache Angebote, wie das Bücherregal im Haus oder draußen die Mitarbeit in den Hochbeeten.

Der Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Wanzleben, Torsten Winkelmann, war in Osterweddingen „einfach nur beeindruckt von der Zahl der Besucher, die ins DRK-Zentrum gekommen sind.“

Das DRK sein für die Menschen in der Region da, so Winkelmann weiter. „Service und Ortsnähe – das sind unsere Pluspunkte.“ Gerade die sportlichen Möglichkeiten im Außenbereich seien einmalig im Sülzetal, betonte Winkelmann. „Dieses Haus ist von Menschen für Menschen entstanden.“

„Das ist eine Bereicherung für den Ort Osterweddingen, aber natürlich auch für das Sülzetal“, unterstrich auch die DRK-Einrichtungsleiterin aus Langenweddingen, Jutta Spurek. Das DRK biete „in Osterweddingen sein Komplettprogramm. Hier gelingt uns die Integration älterer und pflegebedürftiger Menschen ins gesellschaftliche Leben“.

Auch für Spureks Kollegin, Kristin Scharkowski, aus der DRK-Abteilungsleitung Pflege ist es entscheidend, dass „das DRK hier den Menschen eine Möglichkeit bietet, sich in die Gemeinschaft zu integrieren. So meistern die Menschen ihr Leben zusammen.

Das DRK leistet so seinen Beitrag für das soziale Leben im Sülzetal, weil nun die Möglichkeit der Betreuung noch professioneller übernommen werden könne und es einen zusätzlichen Ort für Veranstaltungen gebe, so Scharkowski. „Unser Zentrum wird ein kultureller und sozialer Treffpunkt.“

Der Tag der offenen Tür sein aber kein Tag der Reden, sondern der Hausführungen und Erkundungen, meinte sie schmunzelnd in ihrer Begrüßung der Gäste. „Das ist heute meine erste Rede und auch aus diesem Grund will ich mich kurz halten…“

Volksstimme 13.11.2019 (Udo Mechenich)

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news-132 Fri, 22 Nov 2019 18:03:00 +0100 Schiefertafel und Taschenrechner /aktuell/presse-service/meldung/schiefertafel-und-taschenrechner.html Dritte Klassen der Grundschule Osterweddingen lernten viel über damalige Schulzeiten Auch in diesem Jahr wurde in Pflege- und Betreuungszentrum „Rusches Hof“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Osterweddingen, in Kooperation mit der Grundschule, das Schulprojekt unter dem Motto „Schule gestern und heute“ durchgeführt.

„Da unsere Veranstaltung in den letzten Jahren bei den Bewohnern und der Schule für Interesse sorgte, lag der Entschluss nah, dieses Projekt erneut durchzuführen“, erklärt die Leiterin des Begleitenden Dienstes, Gudrun Fruth.

In Kleinarbeit wurde das Projektmaterial von der DRK-Mitarbeiterin Anja Lang vorbereitet, organisiert und geplant.

„Das Projekt fand an zwei Tagen statt. So hatten alle Interessierten die Möglichkeit der Teilnahme“, sagt Fruth.

Als das Klassenzimmer, die DRK-Cafeteria, mit einem Zahlenstrahl bestehend aus Bildern mit Schülern aus damaliger und heutiger Zeit, Unterrichtsmaterialien aus dem Heimatverein und privaten Besitztümern hergerichtet war, konnte die Schulstunde mit den Kindern, den beiden Lehrerinnen Rita Kaczmarek und Marita Röhle, sowie den Senioren und der Initiatorin, Anja Lang, beginnen.

Zur Auflockerung wurde zunächst die damalige Sitzhaltung eingenommen. Anschließend verglichen die Schüler die Einschulungen. „Die heutigen Grundschüler amüsierten sich köstlich über die damals übliche Bekleidung und Ausstattung der Räumlichkeiten, die sie auf Bildmaterial ansehen konnten“, berichtete Fruth. Auch die Zahl der Schüler in einem Klassenraum, in dem verschiedene Klassenstufen unterrichtet wurden, habe sie erstaunt. Als gemeinsam Schul- und Brotasche, Schiefertafel, Griffel, Rechenschieber und vieles mehr begutachtet wurden, sei Jung und Alt zu einer Unterrichtseinheit verschmolzen, so Fruth.

Den Kindern wurden Bücher in Altdeutscher- und Sütterlinschrift zum Lesen angeboten. Jetzt hatten die Senioren ihren Spaß, denn diese Schriftarten werden in der heutigen Zeit nicht mehr vermittelt. „Die Schüler erzählten nun mit Stolz der älteren Generation, was ihr heutiges Schulmaterial ausmacht, und wie ihr Alltag in der Schule aussieht“, sagt DRK-Mitarbeiterin Fruth. Danach wurde noch über damalige und heutige Unterrichtsfächer, Streiche, Eselsbänke und Schulstrafen gesprochen.

„Das waren wohl die interessantesten Themen diese so schnell vergangenen Unterrichtsstunde. Nun war die Berührungsangst auf beiden Seiten völlig verschwunden“, freut sich Leiterin Fruth. Jung und Alt sangen zum Schluss gemeinsam bekannte und neue Lieder. Das Schulprojekt endete in einem beidseitigen, fröhlichen Miteinander.

„Unser Dank gilt allen Beteiligten zu dem Schulprojekt. Unser besonderer Dank geht an den Heimatverein Altenweddingen, der uns anschauliche Materialien zur Verfügung gestellt hat“, fasst Fruth das Projekt zusammen.

Volksstimme, 20.11.2019 (Udo Mechenich)

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news-133 Tue, 12 Nov 2019 18:04:00 +0100 Bei Kaffee und Kuchen ins Internet /aktuell/presse-service/meldung/bei-kaffee-und-kuchen-ins-internet.html DRK kündigt bei Hauptversammlung neues Angebot für Senioren an Ortsvereinsvorsitzende Ines Reinhold freute sich über ein „volles Haus“, als sie den Abend eröffnete. Beim Rückblick auf die geleistete Arbeit der Ehrenamtlichen dämpfte nur eine schlechte Meldung die Freude, denn seit 2006 sei die Mitgliederzahl von 226 auf 151 gesunken. Das sei außer in Wormsdorf in allen Vereinen des Verbandes der Trend, meinte Reinhold, und ließ ihren Bericht über die „vielfältigen Aktivitäten des Ortsvereins“ folgen.

Dazu gehörten im Bereichsjahr zum Beispiel „in guter Zusammenarbeit mit dem Rot-Kreuz-Zentrum die Seniorengymnastik, die Mittwochssportgruppe, der Spendenlauf, bei dem durch Teilnehmer und Spender 15000 Euro zusammenkamen, die Weihnachtsfeiern oder auch die Hilfe bei den Blutspendeterminen.“ Insgesamt 152 Spenden seien dabei geleistet worden. Weiter gab es einen Vortrag über Sandsteinabbau in der Region, eine Fahrt zum Theater auf dem Bierer Berg, die es auch im nächsten Jahr wieder geben soll, ein Skatturnier und einen Kabarettabend mit der Zwickmühle. „Das nächste Gastspiel mit den Zwickmüllern in zwei Wochen ist schon wieder ausverkauft“, informierte Reinhold. „Bei der Weihnachtsspendensammlung waren wir mit 2400 Euro der beste Ortsverein“, berichtete sie weiter.

In Kürze werde das DRK-Angebot noch erweitert. Dazu erläuterte Stephan Dill als Vertreter des Kreisverbands: „Es wird einmal in der Woche ein sogenanntes Digitalcafè stattfinden. Dabei bearbeiten Internetlotsen bei Kaffee und Kuchen gemeinsam mit Senioren digitale Themen in Theorie und Praxis an vorhandenen Tablets. Ziel ist es, Senioren im täglichen sicheren Umgang mit dem Internet und digitalen Angeboten zu unterstützen.“ Lehrmaterial auch ohne englische Begriffe würde dabei helfen. Maximal zehn Personen könnten daran teilnehmen. Der Kreisverband Wanzleben sei für die Aktion „Digitalkompass“ der einzige Standort in Sachsen-Anhalt. Am 29. November erfolge der Start.

Ein positives Fazit zog Simone Brandes, Leiterin des DRK-Kinder- und Jugendzentrums in Eilsleben. Die Einrichtung habe abwechslungsreiche Aktivitäten auf die Beine stellen können, die sehr gut ankämen und vor allem auch für sozial benachteiligte Kinder große Beschäftigungsmöglichkeiten böten. So hätte das Thema Mittelalter in den Sommerferien großen Spaß gemacht. Die Ferienfreizeit sei dermaßen nachgefragt gewesen, dass man 2020 die Kapazität auf 60 Kinder erweitern wolle. Nächster Höhepunkt sei eine Show mit der Schneekönigin am 30. November.

Für das Rot-Kreuz-Zentrum sprach Hausleiterin Sandra Bergeest. Sie verbreitete Vorfreude auf kommende Veranstaltungen, darunter eine „Show der Überraschungen“ am 13. November, ein Adventskonzert mit der Kreismusikschule Oschersleben am 27. November und die traditionelle Weihnachtsfeier auf Könnekes Saal am 4. Dezember.

Volksstimme, 09.11.2019 (Hartmut Beyer)

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news-134 Tue, 12 Nov 2019 18:03:00 +0100 Witzige Lieder beim Dämmerschoppen /aktuell/presse-service/meldung/witzige-lieder-beim-daemmerschoppen.html Unterhaltsame Premiere im neuen Gebäude des Deutschen Roten Kreuzes in Osterweddingen Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hatte kürzlich zum „Dämmerschoppen“ in seine Begegnungsstätte in Osterweddingen eingeladen. Viele ließen sich das nicht nehmen, schließlich ist die Einweihung des neuen Gebäudekomplexes erst wenige Wochen her. Traditionsgemäß gab es zunächst für alle ein warmes Abendessen mit Krustenbraten, Rot- und Sauerkohl sowie Klößen oder Kartoffeln – dazu ein Gläschen Bowle.

Das Kulturprogramm unter dem Motto: „Nach Süden fliegt Herr Adebar mit seiner Reisegruppe“ bestritten Helga Schettge aus Magdeburg und Georg Merbt aus Domersleben. Die Lyrikerin war schon zum zehnten Mal in Osterweddingen beim DRK zu Gast und hatte sich deshalb musikalische Begleitung mitgebracht.

Merbt, viele Jahre auch als Musiklehrer und Chorleiter in Wanzleben tätig, hat im Laufe der Zeit über 40 Gedichte von Schettge vertont. Zwölf davon trug er beim „Dämmerschoppen“ vor. Die Gäste im Saal der DRK-Begegnungsstätte hatten viel Vergnügen. Dabei begleitete er sich selbst auf seinem Keyboard. Er sang über den Herbst, die „grauen Zellen“, übers Märchenland und viele andere Themen.

Besonders gut kam das Lied „Uffjeschnappt“ an, sowie die „Hinweisschilder“. Bei dem Vortrag „Alte Schachtel“ wagte er sogar ein Tänzchen mit der Autorin…

Helga Schettge rezitierte zahlreiche ihrer Herbstgedichte, unternahm mit den Gästen eine Reise in die Dresdner Frauenkirche und zur Rosstrappe, las einen Text über ihre erste Lehrerin, bedachte einen älteren Feldhamster, der einem Auto zum Opfer gefallen war, trug Verse zum Thema „Service-Hotline“ vor und machte sich Gedanken über das Leben jenseits der 70. Die Runde beim DRK hatte viel zu schmunzeln. Nachdenkliche Töne wurden aber auch nicht ausgespart.

Schließlich gab es für beide Akteure, denen der Abend ebenfalls sichtlich Freude gemacht hatte, von Margitta Falkenberg vom DRK und ihren Helferinnen ein kleines Geschenk sowie einen Blumenstrauß. Der Abend klang mit einem dreistimmigen Kanon von allen aus: Dabei brachte Georg Merbt alle sangesfreudigen Stimmen in der Begegnungsstätte unter den einen, musikalischen Hut.

„Den Osterweddingern kann man nur gratulieren. Die neue DRK-Begegnungsstätte in der Mittelstraße ist eine Super-Einrichtung mit allen Schikanen. Besonders gut gefällt mir der geräumige Veranstaltungsraum mit seiner tollen Akustik“, urteilte Helga Schettge abschließend.

Volksstimme, 05.11.2019 (Udo Mechenich)

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news-135 Thu, 07 Nov 2019 18:05:00 +0100 Volles Vertrauen in den Vorstand /aktuell/presse-service/meldung/volles-vertrauen-in-den-vorstand.html DRK-Ortsverein Wormsdorf bleibt unter bewährter Führung Mit der Wiederwahl ihres Vorstands haben die Mitglieder des DRK-Ortsvereins Wormsdorf dem Führungsgremium jüngst Bestätigung und Vertrauen ausgesprochen. „Nach vier Jahren wurde im Zuge der Mitgliedsversammlung ein neuer Vorstand gewählt“, erklärt Vorsitzende Ingrid Siedentopf. Im wesentlichen seien alle Funktionsträger in ihren Ämtern bestätigt worden. „Wir freuen uns, dass wir Steffi Wipper als neues Mitglied im Vorstand begrüßen können. Gleichzeitig möchten wir uns bei den Mitgliedern des Ortsvereins für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken“, so Siedentopf weiter. Der Wormsdorfer Ortsverein sei einer der aktivsten im DRK-Kreisverband Wanzleben, der auch eine Fülle an Veranstaltungen und Angeboten auf die Beine stelle. Einer der nächsten Höhepunkte ist das Fjarill-Konzert am 30. November im Anbau.

Volksstimme, 06.11.19 (Ronny Schoof)

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