DRK Presseinformationen https://www.drk-wanzleben.de de DRK Sat, 19 Jun 2021 09:48:23 +0200 Sat, 19 Jun 2021 09:48:23 +0200 TYPO3 EXT:news news-144 Wed, 16 Jun 2021 13:46:00 +0200 Endlich wieder Beschäftigung: Jugendclub Eilsleben hat die „Draußen-Freizeit“ bestens genutzt https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/endlich-wieder-beschaeftigung-jugendclub-eilsleben-hat-die-draussen-freizeit-bestens-genutzt.html Noch nicht wieder völlig zwanglos, jedoch unter durchaus brauchbaren Bedingungen hat das Kinder- und Jugendzentrum des DRK-Kreisverbands Wanzleben in Eilsleben seine erste große Bewährungsprobe seit dem Restart gemeistert. Für die Kinder und Betreuer war es von enormer Bedeutung: „Wir können endlich wieder was machen!“ Die Erleichterung darüber war nach den langen Monaten der Zwangsschließung ebenso groß wie der Tatendrang. Kein Wunder: die Ferienfreizeit mit täglichen Angeboten über zwei Wochen kam sozusagen einem späten und somit herbeigesehnten Jahresauftakt gleich.

„Viele neue Gesichter waren zur Freude der Mitarbeiter gekommen“, berichtet Einrichtungsleiterin Simone Brandes. „Wir waren bestens vorbereitet, hatten alles durchgeplant und haben den Kids, denke ich, eine gute Mischung aus Beschäftigung, Spaß und Spiel bieten können.“

Wie im Vorfeld angekündigt, verfolgte man im Kinder- und Jugendzentrum – auch geschuldet der Tatsache, dass sich das Geschehen draußen abspielen musste – das Hauptziel, den Außenbereich zu verschönern. Kreativ konstruktiv sollte es vorangehen. „Ganz wichtig dabei“, betont Brandes, „dass man die Kinder einbezieht, denn dann wissen sie das Geleistete viel mehr zu schätzen und halten es in Ehren.“ Also ließ man die Jungen und Mächen selbst zu Akkuschrauber, Schleifer und Pinsel greifen. „Natur und Umfeld lautete das Motto“, erklärt Simone Brandes. „Wir wollten aus Holzpaletten Sitzmöglichkeiten bauen, Hochbeete anlegen, und auch ein Insektenhotel sollte bei uns einen Platz finden.“

Das Baumaterial beschafften die Betreuer im Vorfeld bei umliegenden Betrieben und Baumärkten. „Danke an alle für die Unterstützung, das hat uns sehr geholfen“, so Brandes. Für das entsprechende Werkzeug konnte die Einrichtung sich aus dem hauseigenen Budget bedienen. Und dann wurde eifrig gewerkelt: „Wir teilten Gruppen für verschiedene Aufgaben ein. Die einen hobelten Paletten unter Anleitung ab, die anderen strichen diese und die nächsten waren schon grob mit dem Aufbau beschäftigt.“

Ehe wenige Tage später Teil zwei des „Natur und Umfeld“-Projekts in Angriff genommen wurde, hatten sich die fleißigen Arbeiter eine Verschnaufpause verdient. Da wurden Traumfänger, Federmasken und Windspiele gebastelt oder sich zum Spielplatz begeben oder den Wasserbüffeln in den Allerwiesen ein Besuch abgestattet. Dort ließ sich auch prima Kräuterkunde mit Kräuterhexe betreiben. Eine weitere Zwischenaufgabe: Mit dem Bollerwagen Blumenerde, Pflanzen und Saatgut bei Eilsleber Betrieben abholen. Schließlich sollten die Hochbeete bald auch befüllt werden.

Einen Zweitanstrich später konnten dann endlich alle Sitzpaletten und Hochbeete vollends zusammengeschraubt und aufgestellt werden. „Da war noch einmal viel zu tun, aber mit gesammelten Kräften haben wir alles bis Tagesende geschafft“, ist Simone Brandes stolz auf ihre Schützlinge.

Gegen Ende der Ferienfreizeit standen noch Walderkundungen auf dem Programm. „Dabei wurden nützliche Dinge für unser Insektenhotel gesammelt“, erklärt Brandes. „Außerdem gibt es im Wald immer interessante Dinge der Natur zu entdecken. So konnten verschiedene Tiere beobachtet werden, und ein Picknick im Grünen rundete den schönen Ausflug ab.“

Zu guter Letzt konnten sich die Kinder und Jugendlichen vor Augen führen, was sie geschafft und geschaffen hatten. Simone Brandes dazu: „Bei einem gemütlichen Zusammensitzen begutachteten alle die gebauten Dinge und wie schön es doch in der Umgebung bei uns jetzt aussieht. Unser Ziel war es, unsere Außenanlagen zu verschönern, eigentlich in allen drei Einrichtungen, also auch in Harbke und Badeleben. Aber beide sind zurzeit Baustellen, sodass uns ein Aufbau noch nicht möglich war.“

Volksstimme, 16.06.2021 (Ronny Schoof)

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news-143 Mon, 07 Jun 2021 12:20:05 +0200 Die Testzentren bleiben weiter in Betrieb https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/die-testzentren-bleiben-weiter-in-betrieb.html Der DRK-Kreisverband Wanzleben bietet weiterhin seine Testzentren in Wanzleben im Alten Bahnhof und in Eilsleben an. Beide Standorte bleiben damit auch geöffnet. Eine vorherigen Anmeldung der Bürger ist erforderlich. Der Inzidenzwert ist im Landkreis Börde weiter auf Talfahrt und die ersten Anbieter von Teststellen fahren deutschlandweit ihre Angebote herunter oder schließen gar. Der DRK-Kreisverband Wanzleben hält aber an seinem Angebot fest. An beiden Stellen wird weiterhin getestet, das bestätigt Geschäftsführer Guido Fellgiebel.

„Schon allein die Beweggründe des DRK, die Testzentren zu eröffnen, setzen voraus, dass die Versorgung weiter gewährleistet wird“, sagt Fellgiebel. Es habe nämlich seinerzeit Anfragen aus der Bevölkerung und von den Mitgliedern gegeben. Nicht zuletzt die Anfrage des Landkreises verpflichte zur Aufrechterhaltung des Angebots.

„Das sehen nicht nur wir, sondern auch die anderen Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsvereine so“, betont der Geschäftsführer. „Wir alle sind für die Bürger und den Landkreis da.“ Wie das Ganze laufen würde, sei schon im Vorfeld nicht eindeutig abzuschätzen gewesen. Als Zwischenfazit gilt für das DRK in Wanzleben ein Plus-minus-null-Geschäft. „Wir haben auf der Ausgabenseite bislang 13 999 und auf der Einnahmenseite 14 035 Euro stehen“, erläutert der Geschäftsführer. Dabei seien die Investitionen für die Vorleistungen aber noch ausgeklammert. „Im April hatten wir an beiden Standorten 287 Tests, im Mai waren es dann schon 560“, sagt er weiter. „Geordert haben wir 2000 Tests, es sind also noch genug da.“ Schließlich gehe es auch immer um den Bevölkerungsschutz.

Das unterscheidet das DRK und die anderen Verbände auch von jenen Geschäftemachern, die zuletzt als „schwarze Schafe“ in der Presse benannt wurden. „Da ging es um Geldmacherei“, sagt Guido Fellgiebel. Er bringt die ungenügenden gesetzlichen Voraussetzung mit einem einfachen Gleichnis zum Ausdruck. „Was hat denn der Gesetzgeber erwartet, wenn er quasi ein Auto mit offener Tür und einem Bündel Geld auf dem Beifahrersitz einfach so hinstellt“, fragt er.

Bei den Verbänden wie dem DRK seien solche illegalen Handlungsweisen gar nicht möglich. „Wir haben im Vorfeld 22 Mitarbeiter eigens für die Aufgaben vom Landesverband schulen lassen“, beschreibt er. Das hat schon allein 1700 Euro gekostet.“ Dazu kamen noch Ausgaben für die jeweilige Ausgestaltung der Stellen, außerdem müsse das entsprechende Personal bereitstehen.

„Daher testen wir auch weiterhin nur mit vorheriger Anmeldung, um gerade hier die Kosten nicht höher als nötig zu haben“, erklärt Fellgiebel. Jeder Bürger könne sich sicher sein, dass beim DRK und den anderen Wohlfahrtsverbänden ganz andere und geprüfte Standards vorhanden sind.

„Unser Wunsch ist in jedem Fall wie der der Bevölkerung, nämlich das Ganze erst einstellen zu können, weil wirklich kein Bedarf mehr dafür da ist“, schließt der Geschäftsführer seine Ausführungen.

Getestet wird in Wanzleben montags, mittwochs und freitags von 14 bis 17 Uhr. Im Rot-Kreuz-Zentrum Eisleben geschieht das montags von 10 bis 12 Uhr, dienstags und donnerstags von 9 bis 12 und 17 bis 19 Uhr sowie freitags von 10 bis 12 Uhr. Sonnabends läuft der Zeitraum von 15 bis 18 Uhr. In jedem Fall ist die telefonische Anmeldung unter der Nummer 039209/63 90 absolut notwendig.

Volksstimme, 04.06.21 (Christian Besecke)

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news-142 Sat, 22 May 2021 09:53:00 +0200 Alter Bahnhof in Wanzleben soll möglichst schon bald wieder zum Ort der Begegnung werden https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/alter-bahnhof-in-wanzleben-soll-moeglichst-schon-bald-wieder-zum-ort-der-begegnung-werden.html In Corona-Zeiten ist in der Einheitsgemeinde Wanzleben der Anteil an mobilen Lieferungen durch die DRK-Tafel im Alten Bahnhof gestiegen. Aber auch hier sind allmähliche Öffnungen vorgesehen und es werden wieder Feste geplant. Die Corona-Pandemie hat auch das soziokulturelle Zentrum Alter Bahnhof in Wanzleben hart getroffen. Gewohnte Veranstaltungen fielen aus, Begegnungen waren praktisch nicht mehr möglich. „Gerade dieser Punkt war für alle ein besonderer Einschnitt“, sagt die Leiterin Barbara Schürmann. „Das Café grenzenlos, der Nähclub, die Veranstaltungen, die Suppenküche - all das war mit einem Mal nicht mehr möglich.“ Seit März 2020 ist die Küche nun geschlossen und das ist für viele Bedürftige hart.

Die Tafel allerdings hatte keinen Tag geschlossen. Es gab keinen Abbruch in der Versorgung der Kunden, wenn auch beim ersten Lockdown 2020 die Ein-Euro-Kräfte mit einem Schlag abgezogen wurden und es für sie kein Geld mehr gab. „Unsere Helfer sind treu geblieben“, sagt Barbara Schürmann. „Sie und die vielen Ehrenamtler kamen weiter, um mit anzupacken und das auch ohne Bezahlung.“ Das bewies einmal mehr den Gemeinschaftsgedanken in dem Team. Immerhin sorgen im Alten Bahnhof 20 Leute dafür, dass 100 Bedarfsgemeinschaften entsprechend bedient werden.

Dafür erhalten diese ein Paket in der Woche im Warenwert von etwa 30 Euro. Das beinhaltet Fleisch, Wurst, Käse, Milch, Brot sowie Obst und Gemüse. Auch etwas Naschwerk für Kinder landet in so einem Paket. Ausgegeben wird das alles derzeit über ein Fenster an die Kunden. „So manches Mal müssen wir aber an Abstände und Maskenpflicht erinnern“, merkt die Leiterin an. Vermehrt ist in dieser Zeit aber die sogenannte mobile Tafel in den Fokus gerückt. Dabei liefern die DRK-Mitarbeiter die Pakete nach Hause. Ein Wunschkonzert ist das allerdings nicht, wenngleich die Termin telefonisch vereinbart werden können. Barbara Schürmann rechnet damit, dass dieser Service auch weiterhin gut in Anspruch genommen wird.

Die Abholzeiten der Ausgabe sind dienstags, donnerstags und freitags jeweils 12.30 bis 13.30 Uhr. Alles geschieht dabei natürlich coronakonform. Für ein Paket werden 3.50 Euro fällig, die Lieferung kostet 5 Euro. Möglich wird dies durch eine ganze Reihe an Unterstützern. Da sind Supermärkte, aber auch viele private Unterstützer, sodass die benötigten Waren auch in einem entsprechenden Umfang zur Verfügung stehen. Außerdem gibt es spezielle Aktionen von Menschen wie auch Institutionen.

Der Altkleidermarkt dagegen ist in der Corona-Krise zusammengebrochen. „Er erholt sich zwar gerade wieder, aber insgesamt hat das zu einem großen Einnahmeverlust geführt“, erklärt die Leiterin. Der Kleiderladen ist inzwischen wieder per Sondergenehmigung geöffnet. Kunden können sich, möglichst per Voranmeldung, dort wieder eindecken. Durch die langen zuvor angeordneten Schließzeiten gab es aber auch hier Mindereinnahmen, wenn auch Bedürftige hier durchaus günstig gewünschte Kleidung erhalten.„Letztendlich fehlen uns in der Tat die Gelder und wir sind natürlich froh über jede Spende, die wir bekommen“, betont Barbara Schürmann.

Da jetzt die ersten Lockerungen der Bundesnotbremse anlaufen, macht auch die Leiterin schon Pläne, wie es in der Zukunft weitergehen soll. „Wir wollen nach Möglichkeit wieder Veranstaltungen anbieten“, erzählt sie. Die lange und auch schmerzlich vermissten Begegnungen sollen wieder möglich sein. „Im zurückliegenden Jahr haben wir am 3. Oktober gerade einmal Glück gehabt und konnten dort eine Veranstaltung organisieren“, sagt sie. Das Familienfest und der Flohmarkt liegen Barbara Schürmann am Herzen. „Ich sehe das für den September und wir haben schon erste Anfragen“, verrät sie. „Aber auch der Kochclub für Kinder und Jugendliche sollte drin sein.“

Volksstimme, 21.05.2021 (Christian Besecke)

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news-136 Thu, 20 May 2021 08:46:32 +0200 Keine Langeweile für Ferienkinder https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/keine-langeweile-fuer-ferienkinder.html In der DRK-Begegnungsstätte Kroppenstedt wird wieder eine Kinder- und Jugendarbeit angeboten Lilli Wetzstein, Mitarbeiterin der DRK-Begegnungsstätte Kroppenstedt, wirft hin und wieder einen Blick in Richtung Himmel. Bleibt es trocken? So lange es nicht regnet, tummeln sich die Mädchen und Jungen auf dem weitläufigen Gelände der Einrichtung. Ella Fischer und Finja Mia Vinzelberg basteln. Jamie Dean Kunze und Luca Schmidt testen die Scooter-Roller. Da lassen sich auch die Mädels nicht lange bitten. Auch nicht Simone Kunze. Sie ist seit dem 1. Februar dieses Jahres in der Begegnungsstätte als Mitarbeiterin der offenen Kinder- und Jugendarbeit eingestellt und für den nördlichen Bereich der Westlichen Börde zuständig. Bis zum 31. Januar 2021 war die Kroppenstedterin 18 Monate in der Einrichtung im Rahmen des Bundes Freiwilligen Dienstes (BFD) beschäftigt und davor schon viele Jahre für das DRK ehrenamtlich tätig.

„Unter Einhaltung des Hygienekonzeptes und der AHA-Regeln durften wir am 10. Mai die Einrichtung wieder für die Kinder und Jugendlichen öffnen. Zweimal wöchentlich werden für die Kinder kostenlos Schnelltests ausgegeben. Den Test selbst führen die Eltern bei ihren Kindern durch. Das Ergebnis dokumentieren die Eltern auf einem Vordruck,“ erklärt Einrichtungsleiterin Yvonne Kirchhoff. Ebenso werden Besucherlisten geführt, um Kontakte nachvollziehen zu können.

Am Tag der Öffnung begannen die Ferien. „Da wir unsere Ferienfreizeit im Harz-Park Güntersberge aufgrund der derzeitigen Verordnung absagen mussten, entschieden wir uns, trotz allem ein buntes Ferienprogramm für die Kinder und Jugendlichen zu organisieren“, so Yvonne Kirchhoff.

Die Einrichtung ist täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Die Eltern können ihr Kind zum Mittagessen anmelden. Von diesem Angebot machten in der zweiten Ferienwoche bereits sieben Kinder Gebrauch. Und was mittags auf den Tisch kommt, können die Mädchen und Jungen mitbestimmen. Am Montag gab es Pizza, am Dienstag Nudelsalat mit Bouletten, Mittwoch Fischstäbchen und Kartoffelbrei, Donnerstag Pommes und Nuggets und zum krönenden Abschluss am Freitag Nudeln mit Tomatensoße. Natürliche fehlt an keinem Tag der Nachtisch, der oft aus frischem Obst besteht.

Langeweile kommt trotz des wenig ferienfreundlichen Wetters nicht auf. Gemeinsam wird gespielt, gemalt und gebastelt. Hin und wieder ist auch das Spielen am Computer erlaubt.

„Durch die Förderung der Bürgerstiftung Ausleben war es uns möglich, fünf Scooter Roller anzuschaffen, welche vorwiegend in der mobil aufsuchenden Jugendarbeit eingesetzt werden. Derzeit sind sie aber das Highlight und in diesen Tagen bei den Kindern und Jugendlichen heiß begehrt. Auch im Namen der Kinder möchten wir uns recht herzlich bei der Bürgerstiftung Ausleben für die Scooter-Roller bedanken“, so Yvonne Kirchhoff.

Volkstimme, 19.05.2021 ( Yvonne Heyer)

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news-45 Tue, 11 May 2021 09:21:56 +0200 Geöffnet: Komplette Ferienfreizeit am Jugendclub in Eilsleben https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/geoeffnet-komplette-ferienfreizeit-am-jugendclub-in-eilsleben.html Kinder- und Jugendeinrichtung in Eilsleben geht mit Ganztagsbetreuung in die nächsten zwei Wochen „Wir sind ab Montag wieder auf“, verkündet Einrichtungsleiterin Simone Brandes sichtlich erleichtert und tatenfreudig. „Wir dürfen zwar nur das Außengelände nutzen und müssen uns auf Aktivitäten im Freien beschränken, aber das stört uns jetzt erst mal wenig. Wir haben ein paar interessante Projekte am Start, die uns da gut in die Karten spielen.“

Nach Monaten der Entbehrung ist das nun mehr als ein Hoffnungsschimmer für die vom DRK-Kreisverband Wanzleben getragenen Einrichtungen der Jugendbetreuung in der Oberen Aller. Denn auch für die Zeit nach den Ferien ist reguläre Kinder- und Jugendarbeit angedacht, wie Stephan Dill, beim DRK zuständig für die Abteilung Kinder, Jugend und Soziales, erklärt: „Ziel ist, dass die Einrichtungen auch nach den Ferien offen bleiben. Unser überarbeitetes Hygienekonzept ist in Absprache mit dem Jugend- und dem Gesundheitsamt bis 25. Mai gültig. Es wird dann entsprechend der Entwicklungen angepasst.“

Grundsätzlich sei die Öffnungsstrategie an die der Schulen gekoppelt. „Das heißt, solange die Sieben-Tage-Inzidenz unter 165 liegt, bieten wir auch unsere offene Kinder- und Jugendarbeit an“, so Dill. Analog dazu werde das DRK alle Einrichtungen geschlossen halten, wenn auch die Schulen in dem Gebiet auf Präsenzunterricht verzichten müssten. „Alles andere wäre auch schwer zu vermitteln und zu verstehen.“ Im Sinne seiner Mitarbeiter, der Schüler und der Eltern ist Dill optimistisch, „dass sich nun Schritt für Schritt wieder Normalität einstellen wird.“

Das sei an der Zeit, ist sich Simone Brandes sicher: „Die Kinder brauchen das – und wir Mitarbeiter auch. Wir haben in den vergangenen Monaten sehr gelitten. Viele Eltern haben den Kontakt zu uns gehalten und Rat gesucht, weil sie mit der Situation teilweise überfordert waren. Da hat man einfach großes Herzeleid.“

Wie sehr auch den Schülern das regelmäßige und abwechslungsreiche Programm im Jugendclub fehlt, habe sich gezeigt, als Brandes die frohe Botschaft von der Ferienfreizeit über die internen Kanäle verbreitet hat: „In zwei Tagen hatten wir schon 14 Anmeldungen. Und ich sag's ganz ehrlich, nicht nur manche Mutti hat vor Freude und Erleichterung geweint.“ Kapazität sei noch ausreichend vorhanden: „Wir planen zunächst mit 45 Kindern, aber wenn es 60 werden, finden wir auch eine Lösung, da wir mehrere Aktivitäten aufbieten, denen gut in getrennten Gruppen nachgegangen werden kann.“

Das Hauptaugenmerk der Ferienfreizeit liege sozusagen auf Garten- und Heimwerkerarbeit. „Konstruktiv und kreativ“, wie Brandes betont. „Wir wollen unsere Außenanlage aufbessern, Palettenbänke zusammenschrauben, Insektenhotels bauen und Hochbeete anlegen. Alles unter Mitwirkung und Mitbestimmung – das ist ganz wichtig für den Erhalt und die Akzeptanz – der Kinder und Jugendlichen.“ Inhaltlich baue diese Gestaltung der Ferien auch schon dem Anschlussprojekt vor, das da lautet „Wir gestalten und pflegen“. „Dabei wollen wir den Kindern mal näherbringen, was man im Garten so alles anstellen kann“, blickt Simone Brandes voraus. Und auf die „Ferienarbeit“ bezogen versichert sie: „Auch Sport und Spiel werden natürlich nicht zu kurz kommen. Da sind wir ja bestens ausgerüstet.“

Grundvoraussetzung für die Teilnahme an der Ferienfreizeit ist ein negativer Selbsttest. „Auch hier richten wir uns eins zu eins an dem aus, was in den Schulen praktiziert wird, mit dem Unterschied, dass wir den Kindern vollwertige Einzeltests mit nach Hause geben“, so Stephan Dill. Von den Eltern ist dann ein Formular der Selbstauskunft auszufüllen. „Da haben jetzt einige zwar schon etwas zurückhaltend reagiert“, räumt Simone Brandes ein, „aber da kommen wir nicht drum rum, und wir merken auch schon, dass die Kinder damit gelassener und verständnisvoller umgehen.“ Ähnlich sieht es Stephan Dill: „Wir bauen auf die Erfahrung des Schulalltags der Kinder und haben daher geringe Sorge, was das angeht.“

Das Ferienangebot des Kinder- und Jugendzentrums erstreckt sich über beide Ferienwochen. Die Einrichtung ist dafür montags bis freitags jeweils von 8 bis 19 Uhr geöffnet. Teilnehmen kann man auch nur tageweise. Der Unkostenbeitrag (Verpflegung) beläuft sich auf fünf Euro pro Tag. Eine Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich.

Notwendig dagegen ist ein Schnelltest (zweimal pro Woche). Die Testkits stellt das DRK zur Verfügung. Sie können zuhause durchgeführt und mit einer entsprechenden Selbstauskunft bestätigt werden.

Volksstimme, 08.05.2021 (Ronny Schoof)

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news-95 Mon, 10 May 2021 16:32:00 +0200 DRK weitet Angebot in Eilsleben aus: Kostenlose Tests nun auch sonnabends https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-weitet-angebot-in-eilsleben-aus-kostenlose-tests-nun-auch-sonnabends.html Der DRK-Kreisverband Wanzleben erweitert sein Corona-Schnelltestangebot in Eilsleben. Die Aufstockung von zwei auf fünf Tage pro Woche resultiert aus dem sprunghaft gestiegenen Bedarf der Bevölkerung. Ab sofort können sich Bürger im Rot-Kreuz-Zentrum „Obere Aller“ an fünf Tagen testen lassen. Bislang war das lediglich dienstags und donnerstags möglich. Die Nachfrage sei im Zuge der bundesverordneten Notbremse enorm gestiegen, heißt es vom DRK. „Auch, weil es unserer Kenntnis nach in Eilsleben und der näheren Umgebung ansonsten keine weiteren Teststellen gibt, werden wir das Angebot ab 10. Mai um drei weitere Tage erweitern“, begründet Carolin Sauer vom DRK-Kreisverband.

Die Testzeiten am Dienstag und Donnerstag bleiben unverändert (jeweils 9 bis 12 Uhr sowie 17 bis 19 Uhr). Zusätzlich werden Kapazitäten montags (10 bis 12 Uhr), freitags (10 bis 12 Uhr) sowie auch sonnabends (15 bis 18 Uhr) geschaffen. „Gerade die Samstage dürften für einen Großteil der arbeitenden Bevölkerung hilfreich sein“, schätzt Sauer ein.

Sandra Bergeest als Leiterin des Rot-Kreuz-Zentrums in Eilsleben und Koordinatorin vo Ort sagt: „Von vornherein schon hatten wir eine ganz gute Resonanz auf das Angebot, aber durch die Notbremse gab es nochmal einen Schub und hat sich das Testaufkommen hier mehr als verdoppelt.“ Die Termine vorige Woche seien komplett ausgebucht gewesen. Bergeest zufolge können die Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer etwa 20 Testungen pro Stunde vornehmen.

Der Ablauf bleibe unverändert, heißt es vom DRK-Kreisverband weiter. „Das heißt, es muss eine telefonische Anmeldung bis spätestens am Vortag der Testung erfolgen“, erklärt Carolin Sauer.

Testzeiten und Terminvergabe

Kostenlose Schnelltests im Rot-Kreuz-Zentrum „Obere Aller“:

• montags 10 bis 12 Uhr

• dienstags 9 bis 12 Uhr sowie 17 bis 19 Uhr

• donnerstags 9 bis 12 Uhr sowie 17 bis 19 Uhr

• freitags 10 bis 12 Uhr

• sonnabends 15 bis 18 Uhr

Anmeldung unter 039209/6390

Volksstimme, 09.05.2021 (Ronny Schoof)

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news-44 Fri, 30 Apr 2021 10:08:00 +0200 Altkleidersammlung in Wanzleben: DRK-Container werden geklaut, aufgebrochen und beschmiert https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/altkleidersammlung-in-wanzleben-drk-container-werden-geklaut-aufgebrochen-und-beschmiert.html Der DRK-Kreisverband Wanzleben beklagt zunehmend Müll und beschädigte sowie falsch verpackte Textilien in den Altkleider-Containern. Oftmals werden Behälter beschmiert, aufgebrochen oder sogar gestohlen. Das ist problematisch, weil der Verband einen Teil seiner Ausgaben über Altkleidersammlungen bestreitet. Einzelne Schuhe, Verpackungsmüll und gerissene Kleidersäcke finden die Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer des DRK-Kreisverbandes Wanzleben neuerdings vermehrt in den Altkleider-Containern des DRK. „In den Behältern liegt mittlerweile etliches, was da eigentlich nicht reingehört“, sagt der Geschäftsführer des Verbandes, Guido Fellgiebel. Oftmals würden durch den Abfall in den Containern auch die Nachbarsäcke mit beschädigt, so dass gute Textilien dadurch ebenso unbrauchbar werden. Barbara Schürmann, die Leiterin des sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“, koordiniert die Altkleidersammlung und bestätigt: „Das betrifft aktuell etwa 80 Prozent der Container, die wir leeren.“ Woran das liegt und ob es mit der Pandemie zu tun hat, sei schwer zu sagen, so Fellgiebel und Schürmann.

„Wir haben sogar schon erlebt, dass ein ganzer Container verschwunden ist, der dann später irgendwo bei Schönebeck an der Elbe wieder aufgetaucht ist“, berichtet die Leiterin des sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“. Die Schlösser an den Containern würden darum mittlerweile so ausgewählt, dass es leichter ist, sie zu knacken als den ganzen Container mitzunehmen.

Helfer und Mitarbeiter des „Alten Bahnhofs“ entleeren die Container regelmäßig und bringen die Kleidung in das soziale Zentrum. Dort wird die Kleidung sortiert. Wenn die Qualität stimmt, werden Schuhe, Hosen, Röcke, Blusen oder Heimtextilien im sozialen Kleiderladen für Bedürftige angeboten. „Natürlich verkaufen wir die Sachen auch weiter, weil wir nicht alles gebrauchen können, was wir in den Containern finden“, sagt Guido Fellgiebel. Was sich nicht für den sozialen Kleiderladen eignet, wird an eine Fremdfirma verkauft, die die Textilien anderweitig einsetzt, beispielsweise zu Putzlappen verwertet. „Wir arbeiten immer mit derselben Vertragsfirma zusammen“, betont der Geschäftsführer. Diese sei zertifiziert und kommuniziere transparent, was sie mit den Kleidern macht.

Auf der Internetseite der Firma Dohmann wirbt das Unternehmen mit möglichst rückstandsloser Verwertung und Ressourcen schonender Verarbeitung. Hauptsächlich arbeite der Betrieb mit namhaften karitativen Verbänden zusammen. „Der Erlös aus den Verkäufen fließt direkt in die Miete sowie Personal- und Sachkosten des Alten Bahnhofs“, sagt Guido Fellgiebel.

Aber was gehört denn eigentlich in einen Altkleider-Container? „Saubere Textilien jeglicher Art nehmen wir gern an“, so die Leiterin des sozialen Zentrums. Dazu gehören auch Schuhe, diese natürlich nur paarweise, sowie Bettwäsche, Handtücher und Bettdecken, auch Kuscheltiere. Alles sollte möglichst gut in Säcken verpackt sein, damit der Inhalt vor Schmutz und Witterung gut geschützt ist, so Schürmann weiter.

Der DRK-Kreisverband Wanzleben ist ständig auf der Suche nach neuen Standorten für seine Altkleider-Container. Allerdings nur dort, wo der Verband keine Miete Zahlen muss, sagt der Geschäftsführer. Die Mietkosten seien Gelder, die an anderer Stelle für soziale Zwecke verloren gingen. Mit der Stadt Wanzleben-Börde habe der DRK-Kreisverband eine besondere Standortvereinbarung getroffen, nach der in der Einheitsgemeinde keine Miete für das Aufstellen der Container verlangt wird. Im gesamten Gebiet des DRK-Kreisverbandes Wanzleben gibt es insgesamt 39 Standorte.

Im Jahr 2019 hatte der DRK Kreisverband Wanzleben etwa 69 Tonnen Altkleider gesammelt, im vergangenen Jahr sogar 70 Tonnen. Wer herausfinden möchte, wo sich in der Nähe ein DRK-Altkleidercontainer befindet, kann den Standort per DRK-App des Bundesverbandes suchen. Einfach unter der entsprechenden Rubrik die Postleitzahl eingeben und Standorte in der Nähe werden angezeigt.

Volksstimme, 30.04.2021 (Josephine Schüer)

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news-47 Wed, 28 Apr 2021 14:27:00 +0200 Wenn die Spendendose leer bleibt https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/wenn-die-spendendose-leer-bleibt.html DRK Wanzleben Geschäftsführer bangt um Veranstaltungen in diesem Jahr Zahlreiche Angebote des DRK-Kreisverbandes Wanzleben sind im vergangenen Jahr wegen der Corona Pandemie ausgefallen. Für dieses Jahr hatten Mitglieder hoffnungsfroh geplant, doch nun steht die Blutspender-Auszeichnung im Juni erneut auf der Kippe. Auch die Jugendrotkreuz-Wettbewerbe sowie das Seniorensportfest müssen wahrscheinlich wieder abgesagt werden.

In den Sternen stehe weiter, ob die jährliche Weihnachtsspenden-Sammlung in diesem Jahr wieder stattfinden kann. „Die Aktion ist im vergangenen Jahr erstmals seit der Wende ausgefallen“, sagt Guido Fellgiebel, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Wanzleben. Im Rahmen der Aktion gehen die ehrenamtlichen Helfer des DRK in der Adventszeit von Tür zu Tür, um Spenden für den Verband zu sammeln. „Normalerweise generieren wir darüber um die 25000 Euro jährlich“, so Fellgiebel. Diese Gelder fehlen in diesem Jahr. Das sei zwar bisher nicht so dramatisch, weil vieles nicht stattfindet, wofür man die Gelder verwendet hätte. „Aber wenn wir wieder vollständig starten dürfen, wird es knapp.“

Darum hofft der Geschäftsführer, dass zumindest die Spendensammlung in diesem Dezember wieder möglich ist. 2020 seien dennoch immerhin etwa 5000 Euro zusammen gekommen. „Das war erstaunlich, viele Menschen sind trotzdem von ganz allein auf uns zugekommen“, sagt Fellgiebel. Die Spendengelder werden normalerweise für Projekte verwendet, für die es keine Kostenträger oder andere finanzielle Unterstützung gibt, letztes Jahr beispielweise für die Hundestaffel. Die Blutspender-Auszeichnung ist eigentlich ein Jahreshöhepunkt und steht ebenfalls auf der Kippe, sagt Fellgiebel. „Viele Blutspender freuen sich darauf.“ Die Veranstaltung musste im vergangenen Jahr wegen der Pandemie ausfallen und sollte dieses Jahr dafür im noch größeren Rahmen stattfinden. Damals seien alle Blutspender auf den Weltblutspendetag am 14. Juni 2021 vertröstet worden. Im Moment hält der Geschäftsführer eine Veranstaltung mit 200 Personen zu diesem Zeitpunkt aber für sehr unwahrscheinlich. Eine endgültige Entscheidung sei noch nicht getroffen.

Auch das große Seniorensportfest im September „haben wir gedanklich schon fast abgehakt“, bedauert Fellgiebel. Begründung ist hierbei, dass die Sportgruppen über ein Jahr lang nicht zusammen trainieren durften. Das Seniorensportfest sei normalerweise der Jahreshöhepunkt für die Mitglieder der DRK-Sportgruppen. Nur fehlen momentan auch die Einnahmen, die blockweise für die Sportangebote von den Teilnehmenden entrichtet werden. Darüber werden normalerweise Veranstaltungen wie das Seniorensportfest bezahlt. Ein weiterer Veranstaltungshöhepunkt seien die Jugendrotkreuz-Wettbewerbe, die meistens kurz vor den Sommerferien stattfinden. Dabei handelt es sich um einen Wettstreit rund um die Themen „Erste Hilfe“, „Verkehrserziehung“ und „Soziales Verhalten“. Die Jugendrotkreuz und die Schulsanitätsdienstgruppen treffen sich dafür und tragen Wettkämpfe in den verschiedenen Altersgruppen aus. Die Sieger dürfen dann normalerweise an den Landeswettbewerben teilnehmen. Nur sei auch hier das Problem, dass die Praxis fehle, da in den Schulen schon seit Monaten kein Schulsanitätsdienst stattgefunden habe. Und auch das Jugendrotkreuz habe ich seit fast einem Jahr nicht getroffen, so Guido Fellgiebel. „Es scheint nicht sinnvoll, einen Wettbewerb auszurichten, auf den sich niemand vorbereitet hat.“ Geschäftsführer Guido Fellgiebel sorgt sich nicht nur um den Wegfall einzelner Veranstaltungshöhepunkte, sondern auch um einige Mitglieder.

Neben pflegerischen Aufgaben engagiert sich das DRK auch stark im gesellschaftlichen Leben. So bieten kleinere Ortsvereine beispielsweise Sportkurse oder Kaffeenachmittage an. Auch Angebote für junge Menschen wie im Kinder- und Jugendzentrum TENNE in Wanzleben stehen normalerweise in der Freizeit zur Verfügung. „Uns erreichen täglich Anfragen von jüngeren und älteren Personen, wann Zusammenkünfte wieder möglich sind – einige treffen die Kontaktbeschränkungen sehr hart“, sagt Fellgiebel.

Schaut man sich die Planungsübersicht des DRK Kreisverbandes Wanzleben für den Regelbetrieb an, zeigt das Bild ein durchgestrichenes Datum nach dem nächsten. Mit jeder neuen Eindämmungsverordnung müssen Veranstaltungen nach hinten verschoben werden. Die Corona-Notbremse des Bundes gebe nun etwas mehr Planungssicherheit, so Fellgiebel. „Wenigstens ist dort einheitlich festgelegt, was ab welchem Inzidenzwert was möglich ist, auch wenn die Inzidenzwerte selbst stark schwanken können und weiter flexibel reagiert werden muss.“

Der Geschäftsführer sagt, dass der DRK Kreisverband Wanzleben plant, die Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Wanzleben, Kroppenstedt und Eilsleben analog zu den Schulen zu betrachten. Das heißt: Wenn die Schulen öffnen dürfen, sollen auch die Jugendklubs wieder aufmachen, sollte die Bundesgesetzgebung dies zulassen. Ein strenges Hygienekonzept sei laut Fellgiebel schon im letzten Jahr installiert worden. Wenn nun wieder geöffnet würde, könnten regelmäßige Testungen der Kinder und Jugendlichen hinzukommen. Zudem sollen die Außenbereiche vorrangig genutzt werden. Wann die Seniorenbegegnungsstätten des DRK wieder öffnen, diese Prognose möchte Guido Fellgiebel lieber nicht abgeben. „Bisher mussten wir immer wieder verschieben. Darum halten wir uns mit Ankündigungen mittlerweile zurück.“ Es werde mit Mitte Mai gerechnet.

Volksstimme, 27.04.2021 (Josephine Schlüer)

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news-43 Fri, 23 Apr 2021 10:10:00 +0200 Fleißige Helfer leisten heute Ihren letzten Einsatz https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/fleissige-helfer-leisten-heute-ihren-letzten-einsatz.html Impfzentrum im Kulturhaus schließt Das Vakzin gegen Covid-19 hat die Gruppe der über 80-Jährigen aus der Stadt Wanzleben-Börde bis heute im Impfzentrum im Wanzleber Kulturhaus erhalten. Es sollten bis jetzt alle impfwilligen und-fähigen Einwohner der Priorisierungsgruppe 1 die zweite Dosis erhalten haben – circa 700 Personen insgesamt. Das Impfzentrum ist seit dem 16. März in Betrieb und öffnet heute zum letzten mal. Danach wird nur noch in den Hausarztpraxen geimpft. Gestern im Einsatz waren Sanitätsdienst, Impfhelfern und aus dem Dokumentationsteam Michael Schmitz, Juana Nebauer, Manja Mannhardt, Birgit Schuchardt, Sabine Stitz sowie das Impfteam DR. Marja Loderstedt und Schwester Sabine Mund.

Volksstimme, 15.04.2021 (Josephine Schüler)

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news-46 Fri, 16 Apr 2021 14:25:00 +0200 Ehrenmedaille ausgezeichnet https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/ehrenmedaille-ausgezeichnet.html Präsident des DRK Landesverbandes Sachsen-Anhalt Roland Halang würdigt Engagement Eva Schönrock ist seit 54 Jahren – länger als ein halbes Jahrhundert – Mitglied beim Deutschen Roten Kreuz. Seit 1986 engagiert sie sich aktiv beim DRK-Ortsverein Eilsleben. Seit 2014 ist sie zudem Mitglied des Vorstands des DRK-Kreisverbands Wanzleben. 2016 übernahm sie den stellvertretenden Vorsitz. Guido Fellgiebel, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands Wanzleben, sagt: „Frau Schönrock ist untrennbar verbunden mit dem Aufbau der ambulanten und stationären Altenhilfe unseres Kreisverbandes.“

Auch Roland Halang hob in seiner Laudatio Schönrocks Engagement für die Senioren in der Region Wanzleben hervor. So organisiert die 71-Jährige zahlreiche Veranstaltungen in der DRK-Begegnungsstätte, unterhält einen Stammtisch für pflegende Angehörige und ist seit 2019 als Internetlotsin tätig. In dieser Funktion vermittelt sie Senioren digitale Kompetenzen und bringt ihnen bei, wie sie mit einem Smartphone oder Tablet umgehen können.

„Es braucht engagierte Menschen wie Sie, liebe Frau Schönrock, die vor allem ältere Mitmenschen an die Hand nehmen und ihnen Pflege – das heißt Aufmerksamkeit, ein offenes Ohr und nicht zuletzt menschliche Wärme – zukommen lassen“, betonte Halang in seiner Rede.

DRK Landesverband Sachsen-Anhalt, 15.04.2021 (Annemarie Söder)

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news-48 Thu, 15 Apr 2021 14:31:00 +0200 Bisher keine positiven Ergebnisse https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/bisher-keine-positiven-ergebnisse.html Schnelltests vorerst nur nach Terminvereinbarung Auf Corona im Schnellverfahren werden Einwohner aus Wanzleben seit Mittwoch vergangener Woche getestet. Durchgeführt werden die Tests im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben in der Bahnhofspromenade in Wanzleben. Im Rahmen der Testverordnung des Bundes, wonach jeder Bürger entsprechend der Kapazitäten Anspruch auf einen Corona-Schnelltest mindestens einmal pro Woche hat, hat der DRK-Kreisverband Wanzleben Teststationen in Wanzleben und in Eilsleben eingerichtet. Einen Unterschied gibt es beispielsweise jedoch zu den Schnelltestzentren in Oschersleben: Wer sich auf Corona testen lassen möchte, der muss vorher einen Termin vereinbaren. Auch weil derzeit noch Helfer für die Teststationen benötigt werden, also das Personal knapp ist, hilft die Terminvergabe bei der zeitlichen Planung. „Wir wollen die ersten Wochen nutzen, um Erfahrungen zu sammeln“, sagt Guido Fellgiebel, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Wanzleben. Nach zwei Wochen soll evaluiert werden, was noch verbessert werden kann. Wenn alle Helfer und Mitarbeiter eingespielt sind, könne man von den Voranmeldungen vielleicht absehen, so Fellgiebel weiter. Im Moment solle durch die Termine verhindert werden, dass sich zu viele Menschen an den Testtagen vor dem „Alten Bahnhof“ versammeln.

In Eisleben wurde das Testangebot besser angenommen als in Wanzleben. Insgesamt haben sich dort in der vergangenen Woche an zwei Terminen 29 Personen einem Corona-Schnelltest unterzogen. In Wanzleben waren es an zwei Terminen nur 13 Testwillige. Die Kapazitäten reichen in den Testzentren für 15 Tests pro Stunde, dementsprechend 45 Schnelltests pro Testtag. Mehr wolle man den Helfern in den Teststationen derzeit nicht zumuten, bis alle die nötige Routine entwickelt haben. „Es kann sein, dass wir nach zwei Wochen die Kapazitäten höher ansetzen, wenn sich alle eingespielt haben“, so Fellgiebel weiter. Eine Infektion mit dem Coronavirus sei bisher nicht nachgewiesen worden. Mit einer größeren Nachfrage nach Corona-Schnelltests rechnet Guido Fellgiebel, wenn damit mehr Freiheiten einhergehen, beispielsweise Kinos oder Außengastronomie mit einem negativen Testergebnis besucht werden dürfen. Im Rahmen der Testkamapagne nimmt Fellgiebel teilweise eine starke Verunsicherung bei den Bürgern wahr. Häufig würden den Verein Anfragen erreichen, beispielweise ob auch Kinder getestet werden dürfen oder ob man den Schnelltests in den Schulen trauen könne. Die Anfragen würden die Telefonzentrale stark beanspruchen, so dass man derzeit über ein Online Beratungsangebot nachdenke. Letztendlich geht es bei dem möglichst flächendeckenden Testangebot darum, symptomfrei Infizierte herausfiltern, um die Pandemie einzudämmen. Wer sich im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ in Wanzleben testen lassen möchte, der kann dies immer montags, mittwochs und freitags jeweils von 13 bis 16 Uhr tun. Um eine Anmeldung bis mindestens einen Tag zuvor wird gebeten unter der Telefonnummer 039209/63 90.

(...)

Volksstimme, 13.04.2021 (Josephine Schlüer)

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news-49 Thu, 08 Apr 2021 14:33:00 +0200 Wattestäbchen statt Bienenstich https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/wattestaebchen-statt-bienenstich.html Bürgertestungen in der Eilsleber DRK-Begegnungsstätte haben gestern begonnen Wattestäbchen und Röhrchen statt Kaffee und Kuchen: Die Begegnungsstätte im Rot-Kreuz-Zentrum „Obere Aller“ ist vom DRK-Kreisverband Wanzleben kurzerhand zur Bürgerteststation umfunktioniert worden. „Zugrunde liegt dem eine entsprechende Anfrage des Landkreises“, erklärt Geschäftsführer Guido Fellgiebel. „Und wir haben uns angesichts der Ost-West-Ausdehnung unseres Verbandsgebiets dafür entschieden, diese Bürgertestungen nicht nur in Wanzleben, sondern zusätzlich auch in Eilsleben anzubieten. Die Gemeinde Eilsleben unterstützt ja auch die Begegnungsstätte finanziell, da ist es für uns selbstverständlich, dass wir auf diese Weise etwas zurückgeben.“

Gestern Vormittag wurden die ersten Abstriche gemacht. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter des DRK haben zu diesem Zweck vorab eine Schulung bekommen und nehmen nun vorerst zweimal pro Woche die Schnelltests vor. „Das Angebot ist für alle kostenfrei“, betont Fellgiebel, „es muss allerdings eine Anmeldung spätestens am Vortag der Testung erfolgen und zum Termin dann der Personalausweis vorgelegt werden.“

Angewendet werden vom Paul-Ehrlich Institut freigegebene Schnelltests (PoC Antigen). „Das Ergebnis liegt nach etwa einer Viertelstunde vor“, sagt Hausleiterin Sandra Bergeest, „und wird auf einem Formblatt mit Stempel vermerkt.“ Zum Auftakt gestern mussten Bergeest und ihr Team noch auf den hauseigenen Schnelltestbestand zurückgreifen: „Auf die, bei denen man das Stäbchen recht tief in die Nase stecken muss. Spätestens ab nächster Woche wird es aber einfacher für uns und angenehmer für die Getesteten, denn dann kommt eine andere Sorte zum Einsatz, bei der es nicht so tief rein geht.“

Zur Schulung des Testpersonals gehört auch das Vorgehen bei einem Positiv-Fall. Unter anderem müsse dann die Schutzkleidung ausgetauscht werden. Wichtige sein jedoch, dass weder Tester noch Testperson in Panik verfallen: „Wir klären im Gespräch darüber auf, und es bekommt jeder auch ein Merkblatt, auf dem steht, was zu tun ist.“ Positive Schnelltests müsse das DRK zudem an den Landkreis melden.

Aus Guido Fellgiebels Sicht „dürfte dies nun die erste Phase der Schnelltestkampagne hin zu baldigen Öffnungsschritten im Sachsen-Anhalt-Plan“ sein. Er meinte: „Die Tests geben mehr persönliche Sicherheit für zum Beispiel Treffen mit Angehörigen. So habe ich es auch von den Menschen erfahren, die heute zum Testen gekommen sind. Sie wollen Bekannte besuchen oder die Mutti im Pflegeheim und sich dafür ein Stück sicherer fühlen.“

Nach dem offiziellen Startschuss kurz vor Ostern sei der Terminplan noch recht übersichtlich gehalten gewesen. „Jetzt wird es aber spürbar mehr“, so Fellgiebel. In Eilsleben will das DRK für zunächst zwei Wochen an den bestehenden Zeiten festhalten „und dann das Konzept gegebenenfalls anpassen.“ Denkbar sei etwa, dass auch an Sonnabenden getestet werden kann.

Volksstimme, 07.04.2021 (Ronny Schoof)

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news-50 Tue, 06 Apr 2021 14:35:00 +0200 Bürgertests sind ab sofort möglich https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/buergertests-sind-ab-sofort-moeglich.html DRK Wanzleben hat Teststellen errichtet Insgesamt 16 Helfer aus Haupt- und Ehrenamt sind durch Arnd Walter vom Bildungswerk des DRK Landesverbandes Sachsen-Anhalt auf die sachgerechte und sichere Durchführung von COVID-19 Schnelltest geschult worden.

Hintergrund ist die vom Landkreis Börde erfolgte Beauftragungdes DRK Wanzleben zur Durchführung der sogenannten Bürgertestungen. Die DRK Teststellen im Sozialen Zentrum "Alter Bahnhof" Wanzleben und im Rot-Kreuz-Zentrum "Obere Aller" Eilsleben sind seit Donnerstag geöffnet.

Bürger, bei denen noch keine Corona-Symptome vorliegen, können mit vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter 039209-6390 das Testangebot kostenfrei in Anspruch nehmen.

Volksstimme, 06.04.2021 (Christian Besecke)

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news-52 Tue, 26 Jan 2021 14:39:00 +0100 Tenne ohne Kinder und Trubel https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/tenne-ohne-kinder-und-trubel.html Die „Tenne“ in Wanzleben ist ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche ihre Freizeit zusammen verbringen können. Seit längerer Zeit ist sie nun schon geschlossen und muss es auch bleiben. Wie sieht die Situation dort aus und wie gehen die Kinder damit um? Wo normalerweise reges Treiben herrscht, Kinder durch die Gänge flitzen oder draußen toben, hört man nun nichts dergleichen. Seit Mitte Dezember ist das Kinder- und Jugendzentrum „Tenne“ in Wanzleben geschlossen. Schuld ist natürlich die Corona-Pandemie.

Aber wer kommt eigentlich alles in die Einrichtung des DRK Kreisverbands Wanzleben? Von der ersten Klasse bis 19 Jahre etwa sei alles dabei, sagte Sabine Stitz, Mitarbeiterin in der Tenne. Für sie ist es schade, dass die Einrichtung geschlossen ist und vorerst auch bleiben muss. Im vergangenen Jahr konnten wenigstens noch einige Veranstaltungen stattfinden, bevor das Jugendzentrum wieder die Türen schließen musste. So konnten die Kinder und Jugendlichen auf drei geplante Ferienfreizeiten fahren, darunter auch eine im Oktober. Eine Woche lang verbrachte die Gruppe am Arendsee. Als es noch möglich war, konnten die Kinder und Jugendlichen auch den Außenbereich nutzen, sagte Stitz. Dort wurden Zelte mit Bänken und Tischen aufgestellt und für die kälteren Tage wurden auch Decken ausgelegt. „Sie konnten Spiele spielen, basteln und Fußball spielen“, sagte sie weiter.

Andere Projekte mussten hingegen abgesagt werden. Unter anderem das Elan-Projekt, bei dem Familien zusammen ein Wochenende unter einem bestimmten Thema verbringen können. Dies sollte eigentlich im November stattfinden, doch musste das aufgrund der verschärften Maßnahmen abgesagt werden, sagte die Mitarbeiterin der Tenne.

Der Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen, die regelmäßig die Tenne besuchen, ist allerdings trotz der Schließung nicht abgebrochen. „Wir halten über Whatsapp und Telefon Kontakt“, sagte sie weiter. Für die Kinder haben sie und Einrichtungsleiter Jörg Schulz immer ein offenes Ohr. Das würden sie auch nutzen. Die Gespräche, die in letzter Zeit geführt worden sind, waren vor allem durch das Thema Corona geprägt gewesen. Gerade die Kleinsten, die im Grundschulalter sind, machen sich besonders große Sorgen, sagte Stitz. Sie sind mit der Gesamtsituation sehr unzufrieden und machen sich natürlich auch Sorgen um die eigenen Großeltern. Dass die Tenne geschlossen werden mussten, finden viele Kinder und Jugendlichen traurig. „Sie meckern zwar, aber das Verständnis ist bei allen da“, sagte Stitz. Allerdings kann es für die Kinder belastend sein, dass sie nicht in die Schule gehen dürfen und dann auch nachmittags niemanden treffen können, so wie es sonst in der Tenne der Fall gewesen ist. „Es sind allgemein viele Freizeitmöglichkeiten für sie weggebrochen“, sagte die Tenne-Mitarbeiterin. Doch viele rufen auch bei ihr an, um zu fragen, ob das Jugendzentrum vielleicht doch wieder geöffnet hat. Einige schleichen auch mal an der Einrichtung vorbei, um zu gucken, ob wieder geöffnet ist, sagte sie weiter.

Für Sabine Stitz ist die Situation und die Ungewissheit die größte Sorge. Die Tenne finanziert sich überwiegend durch Fördermittel. Und die seien zunächst gesichert, sagte Stitz. Aber was machen sie und Jörg Schulz eigentlich, wenn die Tenne keine Besucher mehr hat? Sie stecken in etlichen Planungen. Auch wenn keine Kinder da sind, werden fleißig Projekte und Freizeiten für dieses Jahr geplant. Die kommenden Ferien im Februar haben sie dabei allerdings schon abgehakt, denn da wird und darf auch nichts stattfinden. Doch für die Sommerferien wird auf jeden Fall schon was geplant, informierte Stitz. Ein Reiseziel sei der Löderburger See im Salzlandkreis, an dem die Kinder und Jugendlichen eine Woche verbringen können. Ob diese dann trotz der intensiven und aufwendigen Planung stattfinden können, bleibt allerdings abzuwarten.

Dennoch bleibt Sabine Stitz positiv gestimmt und hofft, dass diese Situation nicht noch monatelang anhält. „Sobald wir wieder die Möglichkeit haben, draußen etwas zu machen, dann werden wir das sofort nutzen“, sagte sie überzeugt. Bis dahin heißt es weiterhin durchhalten.

Volksstimme, 25.01.2021 (Jasmin Teut)

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news-51 Tue, 26 Jan 2021 14:37:00 +0100 DRK freut sich über die große Zahl an Blutspendern https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-freut-sich-ueber-die-grosse-zahl-an-blutspendern.html Gleichzeitige Blutspendeaktion des Deutschen Roten Kreuzes in Osterweddingen und in Altenweddingen Ein absolut gelungener Start gelang dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) mit seinen Blutspendeaktionen für das neue Jahr 2021 in Osterweddingen und Altenweddingen. „Wenn das Rotkreuz-Zentrum in Osterweddingen durch Aushänge und Transparente im Ort zur Blutspende aufruft, dann ist es immer spannend, wie viele Bürger der Einladung folgen werden“, meint die ehrenamtliche DRK-Helferin Margitta Falkenberg.

Nun war es wieder soweit. Das Blutspendeteam und die ehrenamtlichen Helfer hatten alle Vorbereitungen für den ersten Spendetermin 2021 getroffen, und pünktlich startete die Aktion mit einem wahren Ansturm.

„In der ersten halben Stunde konnten wir bereits 24 Spender bei Einhaltung des Abstandes begrüßen“, berichtet Falkenberg. Natürlich seien dabei alle Verordnungen und Hygienebestimmungen der Corona Pandemie eingehalten und akzeptiert worden. Das Ergebnis des ersten Terminslautet: Osterweddingen 42 Spender, Altenweddingen 44 Spender und zwei Erstspender.
Während der Aktion reichte das DRK-Versorgungsteam Getränke und übergab anschließend Lunchpakete zum Mitnehmen. Falkenberg: „Da aktuell keine anderen Veranstaltungen stattfinden können, war es richtig schön, einen so helfenden Termin wahrzunehmen und etwas Gutes zu tun.Wir möchten uns bei allen Blutspendern bedanken und hoffen, dass wir beiden nächsten Terminen wieder viele Spender und Erstspender begrüßen können. Bitte bleiben Sie gesund!“

Volksstimme, 25.01.2020 (Udo Mechenich)

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news-60 Mon, 25 Jan 2021 12:43:00 +0100 DRK freut sich über die große Zahl an Blutspendern https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-freut-sich-ueber-die-grosse-zahl-an-blutspendern-1.html Blutspendeaktion Ein absolut gelungener Start gelang dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) mit seinen Blutspendeaktionen für das neue Jahr 2021 in Osterweddingen und Altenweddingen. „Wenn das Rotkreuz-Zentrum in Osterweddingen durch Aushänge und Transparente im Ort zur Blutspende aufruft, dann ist es immer spannend, wie viele Bürger der Einladung folgen werden“, meint die ehrenamtliche DRK-Helferin Margitta Falkenberg.

Nun war es wieder soweit. Das Blutspendeteam und die ehrenamtlichen Helfer hatten alle Vorbereitungen für den ersten Spendetermin 2021 getroffen, und pünktlich startete die Aktion mit einem wahren Ansturm.

„In der ersten halben Stunde konnten wir bereits 24 Spender bei Einhaltung des Abstandes begrüßen“, berichtet Falkenberg. Natürlich seien dabei alle Verordnungen und Hygienebestimmungen der Corona Pandemie eingehalten und akzeptiert worden. Das Ergebnis des ersten Terminslautet: Osterweddingen 42 Spender, Altenweddingen 44 Spender und zwei Erstspender.
Während der Aktion reichte das DRK-Versorgungsteam Getränke und übergab anschließend Lunchpakete zum Mitnehmen. Falkenberg: „Da aktuell keine anderen Veranstaltungen stattfinden können, war es richtig schön, einen so helfenden Termin wahrzunehmen und etwas Gutes zu tun.Wir möchten uns bei allen Blutspendern bedanken und hoffen, dass wir beiden nächsten Terminen wieder viele Spender und Erstspender begrüßen können. Bitte bleiben Sie gesund!“

Volksstimme, 25.01.2020 (Udo Mechenich)

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news-53 Fri, 22 Jan 2021 14:42:00 +0100 Zahl der Erstspender bleibt gleich https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/zahl-der-erstspender-bleibt-gleich.html Trotz Corona-Pandemie hat der DRK Kreisverband Wanzleben seine Blutspende-Termine im vergangenen Jahr aufrecht erhalten können. Ein kurzes Pieksen und ein wenig Zeit kostet es diejenigen Menschen, die Blut spenden wollen. Blutkonserven können Leben retten und werden am häufigsten bei akutem Blutverlust für Bluttransfusionen eingesetzt, beispielsweise, wenn eine Person einen schweren Unfall erlitten hat. Darum bietet der DRK-Kreisverband Wanzleben in 15 verschiedenen Orten und Einrichtungen regelmäßig Blutspendeaktionen an.

„Trotz der Corona-Pandemie musste die Versorgung von Patienten mit lebenswichtigen Blutkonserven aufrecht erhalten werden“, sagt Sabine Tacke vom DRK-Kreisverband Wanzleben. Aus diesem Grund hätten die Blutspendetermine auch nach Beginn der Corona-Pandemie weiterhin stattgefunden, allerdings unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen. Blutspender, Mitarbeiter und Ehrenamtliche sollten bestmöglich geschützt sein, so Tacke. Dabei habe es insbesondere bei der Spenderversorgung starke Veränderungen gegeben. „Unsere Blutspender sind ein Buffet aus kalten und warmen Speisen gewöhnt“, sagt Sabine Tacke. Das könne momentan nicht mehr angeboten werden, stattdessen würden Lunchpakete ausgegeben. So falle leider auch das gemütliche Beisammensitzen nach der Spende weg, so Tacke.

Weiter bedauert die Zuständige für die Blutspende, dass wegen der Corona-Pandemie die Blutspender-Auszeichnungsveranstaltung abgesagt werden musste. „Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, sagt Tacke. Die Auszeichnung wird nun, wenn es dann möglich ist, auf den 14. Juni verlegt, den Weltblutspendetag. An diesem Datum sollen sowohl die Auszeichnungen für die Spender 2021 als auch die für das Jahr 2020 nachträglich verliehen werden.

Im vergangenen Jahr gaben laut Sabine Tacke 2179 Menschen Blut ab und das zu 53 Blutspendeterminen im Kreisverbandsgebiet. Dazu gehören die Ortschaften Altenweddingen, Domersleben, Eilsleben, Hohendodeleben, Klein Oschersleben, Klein Wanzleben, Kroppenstedt, Langenweddingen, Osterweddingen, Seehausen, Ummendorf, Wanzleben, Wefensleben und Wormsdorf.

Unter den über 2000 Spendern des vergangenen Jahres hätten sich laut Tacke 107 Erstspender befunden. 2019 waren es 78 Frauen und Männer weniger. Es spendeten insgesamt 2101, wovon aber bereits 106 Blutspenden von s Erstspendern stammten, nur einer weniger als im Jahr 2020. „Die Zahlen entsprechen einem Jahresdurchschnitt von 41 Blutspenden pro Termin jeweils in den Jahren 2019 und 2020. Für dieses Jahr stehen die Blutspendetermine für die Einheitsgemeinde Stadt Wanzleben-Börde bereits fest (siehe Infokasten). Sabine Tacke hofft auf eine hohe Spendenbereitschaft, so dass weiter genügend Blutkonserven in den Krankenhäusern zur Verfügung stehen.

Volksstimme, 24.01.2021 (Josephine Schlüer)

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news-54 Thu, 21 Jan 2021 14:43:00 +0100 „Nochmal schwieriger als im Frühling“ https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/nochmal-schwieriger-als-im-fruehling.html Kinder- und Jugendzentrum mit Dankbarkeit und Hoffnung zwischen altem und neuem Corona-Jahr Und wieder ist absolute Stille eingekehrt im DRK-Kinder- und Jugendzentrum an der Eilsleber Thälmannstraße. Wie schon im Corona-Frühling 2020. Mit dem Unterschied, dass man diesmal noch viel weniger weiß, ob, wann und wie es weitergeht. „Bis 31. Januar sind wir komplett zu. Was danach kommt, ist unklar. Wir planen, wenn man das so nennen kann, ins Blaue hinein. Die jetzige Situation ist für uns daher nochmal schwieriger. Der erste Lockdown war einfacher“, sagt denn auch Einrichtungsleiterin Simone Brandes.     

Sie hofft sehr, dass man auch 2020 „wieder die Kurve kriegt, für die Kinder da sein und ihnen etwas bieten kann“. Das sei im vorigen Jahr trotz aller Hindernisse noch gut gelungen: „Das betrifft sowohl die Ferienfreizeit als auch die erstmals angebotenen Projektwochen mit Übernachtung, die wir mit Unterstützung des Kreisjugendamts und des DRK-Kreisverbandes Börde durchführen konnten“, so Brandes. „Wir waren uns einig, dass gerade auch in Zeiten der Pandemie die Kinder und Jugendlichen ein besonders Augenmerk brauchen.“

Die Konzeption sei dementsprechend ausgerichtet und angepasst worden: „Besondere Dinge, wie mit Abstand ein Ziel zu erreichen oder mit Abstand trotzdem gemeinsam zu denken, waren bei der ersten Projektwoche am Löderburger See im Sommer das Ziel. Gekoppelt mit Spaß, Spiel und Sport, haben wir dort eine wundervolle Woche verbracht, und nach diesem Erfolg war die Planung einer zweiten Projektwoche nicht besonders schwer.“ Diese fand in den Herbstferien unter der Devise „Zusammen sind wir stark“ am Arendsee statt.          

„Zusammen“, meint Simone Brandes, „das ist ein großes Wort und im Alter der Kinder und Jugendlichen manchmal schwer umzusetzen. Aber wir waren sehr erstaunt über den Erfolg, denn es fiel den Kindern und Jugendlichen doch gar nicht so schwer, was sie unter anderem bei Erlebnispädagogik im sportlichen Bereich und einer gemeinsamen Kiez-Rallye unter beweis stellten.“

Rückblickend lautete Brandes‘ Fazit für 2020 also: „Ich denke wir haben es unter den gegebenen Umständen noch bestens hinbekommen. Wir möchten uns an dieser Stelle auch bei den Eltern für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken.“

Wunsch ist nun, möglichst noch im ersten Halbjahr 2021 daran anzuknüpfen. Simone Brandes: „Doch leider besteht ja noch nicht einmal Klarheit darüber, ob in den Osterferien etwas stattfinden darf. Unsere Vorbereitungen sind entsprechend vage. Langfristig haben wir jetzt erstmal nur die Ferienfahrten und Projektwochen terminlich geplant. Dafür nehmen wir auch schon Anmeldungen entgegen. Erfahrungsmäßig sind die verfügbaren Plätze immer recht schnell ausgebucht.“

Momentan bleibe den Mitarbeitern nicht viel mehr übrig: Wir frischen Akten auf und sortieren vieles neu. Dinge eben, die im regulären Betrieb sonst nur aufhalten.“ Und einmal pro Woche, mittwochs von 10 bis 15:30 Uhr, ist das Team in der Eilsleber Zentrale auch persönlich anzutreffen. „Für den Fall, dass Fragen oder Probleme auftreten, etwa in Schulangelegenheiten oder auch in häuslichen Angelegenheiten“, so Brandes. „Ansonsten sind wir in unseren Whatsapp-Gruppen kommunikativ für die Kinder, Jugendlichen und Eltern da.“

Volksstimme, 14.01.2021 (Ronny Schoof)

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news-55 Tue, 05 Jan 2021 14:45:00 +0100 Über 40 Privatpersonen spenden 3000 Euro für DRK https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/ueber-40-privatpersonen-spenden-3000-euro-fuer-drk.html Sammelaktion des Kreisverbandes Wanzleben wegen Pandemie abgesagt Die alljährliche Spendensammlung des DRK-Kreisverbandes Wanzleben musste in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Üblicherweise gehen die DRK-Mitarbeiter in der Vorweihnachtszeit von Haustür zu Haustür, um für ihre regionalen Projekte Gelder zu sammeln. "Das hielten wir in diesem Jahr für nicht angemessen", sagt der Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Wanzleben Guido Fellgiebel. Schließlich würde dabei in Kontakt mit der Bevölkerung getreten. Gerade in den Ortsvereinen gehörten viele Mitglieder der Risikogruppe an. "Das konnten wir nicht verantworten", betont Fellgiebel.

Für den 4. bis 13. Dezember war die jährliche Aktion geplant, bei der die DRK-Mitarbeiter für gewöhnlich zwischen 25 000 und 30 000 Euro sammeln. Im vergangenen Jahr waren es 28 000 Euro. "Die fließen normalerweise in soziale Projekte vor Ort", so der Geschäftsführer.

Gerade in den Begegnungsstätten der Ortsvereine werde die Unterstützung gebraucht. Dort fallen Miet- und Personalkosten an, "jedenfalls wenn wir die Qualität unserer Angebote aufrecht erhalten wollen", betont Fellgiebel und fügt hinzu: "Jetzt müssen wir uns was anderes einfallen lassen, wir sind aber zuversichtlich."

Obwohl die Spendensammlung wegen der Pandemie ausfallen musste, geht der DRK-Kreisverband Wanzleben nicht ganz leer aus. Nachdem die Volksstimme die Absage der Aktion für dieses Jahr veröffentlicht hatte, erreichten den Verband zahlreiche Privatspenden.

"Es gab eine Menge Anrufe. So viele Menschen wollten uns unterstützen", zeigt sich der Geschäftsführer gerührt. Letztendlich seien über die Großzügigkeit von mehr als 40 Menschen etwa 3000 Euro an Privatspenden zusammengekommen. "Das ist sehr beachtlich", sagt Guido Fellgiebel dankbar.

Das Spendenkonto und weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des DRK-Kreisverbandes Wanzleben auf www.drk-wanzleben.de

Volksstimme, 04.01.2021 (Josephine Schlüer)

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news-22 Thu, 31 Dec 2020 13:13:00 +0100 "Impfteam ist super eingespielt" https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/impfteam-ist-super-eingespielt.html Das Impfen gegen das Coronavirus hat in Wanzleben begonnen. Die mobilen Teams sind seit Montag im Landkreis Börde unterwegs. Die Bewohner des Alten- und Pflegeheims Klein Wanzleben wurden gestern als erste in der Stadt Wanzleben-Börde gegen Corona geimpft. Seit Montag sind die mobilen Teams im Landkreis Börde im Einsatz. Das Team des DRK Kreisverbandes Wanzleben ist zuständig für den südlichen Teil des Landkreises. Das mobile Impfteam Süd traf gestern Morgen in der Pflegeeinrichtung ein und begann mit den Injektionen.

Insgesamt 165 Menschen leben und arbeiten im Alten- und Pflegeheim Klein Wanzleben. Um alle mit dem Impfstoff des Herstellers Biontech/Pfizer zu versorgen, besuchen die Helfer des DRK-Kreisverbandes Wanzleben die Einrichtungen an zwei Tagen, also gestern und heute. „Bisher hat sich niemand geweigert, sich impfen zu lassen“, weiß Stephan Dill, Abteilungsleiter Hilfsgesellschaft, Kinder, Jugend und Soziales beim DRK-Kreisverband Wanzleben. Er leitet das mobile Impfteam Süd. Einige Pflegerinnen und Bewohner hätten sich aus Skepsis aber lieber am zweiten Tag impfen lassen wollen, weiß er.

Am Montag war das Impfteam Süd bereits in Flechtingen und Dolle im Einsatz. Zuständig ist das mobile Team für die Kommunen Obere Aller, Sülzetal, Oschersleben und Wanzleben. Der Auftakt sei bestens gelungen. „Das Heim in Klein Wanzleben war sehr gut auf unseren Besuch vorbereitet, dafür möchten wir uns herzlich bedanken.“

Eine Besonderheit beim bisher deutschlandweit einzigen zugelassenen Impfstoff von Biontech/Pfizer: „Punktgenau 21 Tage nach der ersten Injektion muss eine zweite erfolgen. Es ist sehr wichtig, dass der Zeitraum eingehalten wird“, betont der DRK-Mitarbeiter. Entsprechend müssen die Impfteams jede Einrichtung zweimal besuchen.

Das Alten- und Pflegeheim Klein Wanzleben sei die größte Pflegeeinrichtung in der Einheitsgemeinde Stadt Wanzleben-Börde. Als zudem kreiseigenes Heim sei es als eines der ersten angefahren worden, so Dill. „Wir sind erleichtert, dass die ersten Anläufe so gut geklappt haben.“

Einen konkreten Plan, welche Stationen in den kommenden Wochen angefahren werden, gebe es laut Dill zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Der Landkreis wolle eine möglichst faire Behandlung gewährleisten, so dass sich die beiden mobilen Impfteams der DRK-Kreisverbände Wanzleben und Börde morgens vor den Einsätzen am Impfzentrum in Haldensleben treffen. „Erst dort erfahren wir, welche Stationen wir am jeweiligen Tag anfahren“, sagt der Abteilungsleiter Hilfsgesellschaft beim DRK.

Das Personal und die Bewohner des Heims in Klein Wanzleben seien die letzten, die in diesem Jahr geimpft werden. „In der nächsten Woche verabreichen wir den Impfstoff Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag“, weiß Stephan Dill. An Feiertagen und Wochenenden werde zunächst nicht geimpft, weil derzeit noch nicht genügend Impfdosen zur Verfügung stehen.

Das Impfteam Süd besteht aus insgesamt drei Helfern. Außerdem steht ihnen vor Ort in den Einrichtungen der ortsansässige Hausarzt, der die Bewohner in der Regel behandelt, und sein Praxisteam zur Seite. In Klein Wanzleben war das Dr. Christian Freese mit seinen Angestellten. Arzthelferin Andrea Voltjes hatte sich ebenso vor Ort impfen lassen.

Bis zum gestrigen späten Nachmittag wurden alle Bewohner des Alten- und Pflegeheims Klein Wanzleben geimpft, heute erhalten die etwa 60 Mitarbeiter der Einrichtung die Injektion mit dem Impfstoff. Geschäftsführer Marcus Waselewski fasst zusammen: „Es hat alles reibungslos geklappt. Das Impfteam ist super eingespielt.“ Auch die Absprache zwischen dem Team von Dr. Freese und dem Impfteam von Stephan Dill hätte super funktioniert. Nebenwirkungen hätten sich laut Waselewski bisher bei keiner der etwa 100 geimpften Personen gezeigt. „Es geht allen gut, und das haben wir auch nicht anders erwartet“, sagt der Geschäftsführer der Pflegeeinrichtung. (Stand: 29. Dezember). Die erste geimpfte Wanzleberin ist übrigens die 80-jährige Ingrid Henne.

Die Impfstrategie des Bundes sieht vor, die Bevölkerung in zwei Phasen zu testen. „In einer ersten Phase sollen den Angaben zufolge zentrale Impfstellen mit mobilen Teams durch die Bundesländer ein­gerichtet werden, die auch deren Anzahl selbst bestimmen“, heißt es im Ärzteblatt. Zunächst sollen gezielt vulne­rable Bevölkerungsgruppen wie ältere Bürger und Menschen mit chronischen Erkrankungen geimpft werden, im Anschluss vulnerable und exponierte Gruppen wie Gesundheits- und Pflegepersonal. Der Impfstoff solle in der ersten Phase durch den Bund finanziert werden, heißt es in dem Artikel weiter. Zubehör wie Kanülen und Spritzen sollen demnach die Länder finanzieren. Die Impfstellen samt Personal sollen laut Papier gemeinschaftlich über die gesetzliche Kran­kenversicherung durch den Bund und die Länder bezahlt werden.

Volksstimme, 30.12.2020 (Josephine Schlüer)

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news-56 Wed, 30 Dec 2020 11:54:00 +0100 Telefonzelle hat es in sich https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/telefonzelle-hat-es-in-sich.html Deutsches Rotes Kreuz bietet in Osterweddingen Tauschbörse für Bücher an Diese Telefonzelle hat es in sich. In diesem Fall mehr als 50 Bücher. „Die Bücherzelle auf dem Gelände des Rot-Kreuz-Zentrums Sülzetal hier in Osterweddingen ist eine ausrangierte Telefonzelle der Telekom. Sie hat noch die klassischen Telekom-Farben: Magenta und Weiß“, sagt Jens Fröhlich, Leiter des Pflegeheims „Rusches Hof“ des Deutschen Roten Kreuz (DRK). Dort, wo früher das Telefon war, sind heute Regalbretter angebracht, auf denen die Bücher stehen.

Das Prinzip der Bücherzelle ist einfach: Man kann Bücher, die man haben will, ausleihen oder behalten und Bücher, die man nicht mehr braucht, hinstellen für andere potenzielle Leser. „Man kann beispielsweise ein Buch mitnehmen und zu Hause durchlesen und wenn es ausgelesen ist, es wieder mitbringen. Es ist auch nicht schlimm, wenn man mal kein Buch zum Tauschen hat“, sagt Fröhlich.

„eigentlich sollte die Bücherzelle ein Treffpunkt sein, wo verschiedene Generationen miteinander ins Gespräch kommen“, berichtet Guido Fellgiebel, der Geschäftsführer im DRK-Kreisverband Wanzleben. „Doch jetzt macht uns Corona einen Strich durch die Rechnung.“ Er dankt den Ehrenamtlichen, die sich um die Bücherzelle kümmern, allen voran Margitta Falkenberg, die selbst an Heilig Abend noch einmal nach dem Rechten sieht.

„Die Leute stellen manchmal Einkaufsbeutel oder Kartons voll mit Büchern dort ab. Wir sortieren das, was zu abgegriffen ist, aus“, berichtet Falkenberg.

Die aussortierten Büche kommen in den Altpapiercontainer der nahegelegenen Kindertagesstätte, die für einen vollen Container noch ein paar Euros erhält. „Meines Wissens nach ist es die einzige Bücherzelle dieser Art in Osterweddingen“, sagt Fröhlich. Die Unterhaltungskosten für die Bücherzelle tendieren gegen null: „Weil sie bei uns auf dem Gelände steht, haben wir so gut wie keine laufenden Kosten durch die Bücherzelle“, sagt Jens Fröhlich. „Ich schaue regelmäßig nach, ob in der Bücherzelle alles im Lot ist – wir hatten auch noch keinen Fall von Vandalismus“. Weibliche Autoren und Autoren aus dem Ausland seien auch gut vertreten: „Hier gibt es alles querfeldein. Viele Romane, Krimis, Ratgeber und Lexika sind dabei“, berichtet Jens Fröhlich. Was für Bücher er sich noch wünscht? „Wir könnten noch mehr Kinder- und Jugendbücher gebrauchen, weil Großeltern oft reinschauen und gucken, ob sie etwas für ihre Enkelkinder finden.“ Wobei es mittlerweile eine Plastikkiste gibt, wo Kinder- und Vorschulbücher drin enthalten sind.

An Sitzmöglichkeiten zum gemütlichen Schmökern mangelt es nicht: Direkt, wenn man aus der Zelle rauskommt, gibt es einige Sitzmöglichkeiten oder man kann in den Park gehen, Auf dem Gelände von „Rusches Hof“ gibt es einen Pavillon, wo man gut sitzen kann. Wie lange wird es das Angebot noch geben? „Da gibt es kein zeitliches Limit. Wir machen das, bis die Telefonzelle auseinanderfällt“, sagt Jens Fröhlich.

Volksstimme, 29.12.2020 (Florian Lim)

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news-23 Sat, 19 Dec 2020 00:00:00 +0100 „Globus“-Wichtel bescheren Senioren-WG https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/globus-wichtel-bescheren-senioren-wg.html Adventsaktion mit vielen Gewinnern/Wohngemeinschaft mit Spende bedacht Die freie Grundschule „Globus“ in Eilsleben hat in der Vorweihnachtszeit gewichtelt. Beschert wurde die Wohngemeinschaft im örtlichen Rot-Kreuz-Zentrum „Obere Aller“.

Exakt 243,51 Euro haben Abc-Schützin Abby und Drittklässler Friedrich dieser Tage an WG-Mitglied Thomas Habekost übergeben. Es war der Erlös einer schulinternen Tombola, die man Anfang Dezember im Globus-Hause verloste.

„Es ging darum, den Kindern vor Weihnachten noch mal was Schönes zu bieten“, erklärt Lehrerin Maria Malorni. „Wir hatten noch reichlich Sachpreise auf Lager, die wir vor einiger Zeit schon bei diversen Sponsoren besorgt hatten.“ Kollegin Susanne Rummel ergänzt: „Also haben wir beschlossen, Lose anzufertigen, haben den Kindern und Eltern Bescheid gesagt – und schon konnte die Adventstombola starten.“ Mit rund 300 Preisen wartete die Gewinnpalette auf – und das Schönste für die Schüler: Es waren keine Nieten im Topf, jedes Los bedeutete einen Gewinn. Das zog: beim Losverkauf in der großen Hofpause bildete sich eine ebenso lange Schlange wie beim Abholen der Preise.

An den Nachbarn gedacht

Was nun mit den Verkaufseinnahmen anstellen? Auf diese Frage fand die Schule schnell eine Antwort. „Wir hatten erfahren, dass die Weihnachtsspendensammlung des DRK in diesem Jahr wegen Corona ausfällt und somit auch einigen Projekte und Einrichtungen des DRK, die sonst davon profitiert haben, Zuschüsse wegfallen“, so Maria Malorni. Im Hause „Globus“ wurde daher entschieden, dass man da ein wenig Unterstützung leisten werde und hat kurzerhand Kontakt zum Rot-Kreuz-Zentrum zwei Straßen weiter aufgenommen. Nachbarschaftshilfe sozusagen.

DRK-Hausleiterin Sandra Bergeest zeigte sich dankbar und hatte auch direkt eine Idee, wer das Geld gut gebrauchen könnte: die elfköpfige Wohngemeinschaft im ersten Stock. Bei dieser WG handelt es sich um Mieter im Alter zwischen 50 und 100 Jahren, die dort eigenständig leben. Jeder hat Raum für sich und gleichzeitig wird die Gemeinschaft gepflegt. „Es gibt auch eine WG-Kasse für gemeinsame Anschaffungen“, so Bergeest. Und darin sei die Weihnachtsspende der Schule gut aufgehoben. WG-Vorstand Thomas Habekost: „Wahrscheinlich verwenden wir das Geld, um einen Windschutz für unseren Balkon zu kaufen. Aber das werden wir in der WG in Ruhe besprechen und gemeinsam entscheiden.“

Über die Feiertage werde sich dafür gewiss eine Gelegenheit ergeben, denn: „Weihnachten verbringen wir als WG in Gemeinschaft.“ Die aktuelle Situation sei auch für die WG-Mieter nicht einfach, sagt Sandra Bergeest. Sie dürfen vorerst nur einmal am Tag zu festen Zeiten von einer Person für maximal eine Stunde Besuch empfangen. „Aber sie haben immerhin auch sich als WG, das hilft.“ Thomas Habekost stimmt zu: „Wir arrangieren uns damit.“

Volksstimme, 18.12.2020 (Ronny Schoof)

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news-24 Tue, 15 Dec 2020 18:31:00 +0100 Hilfe, die ankommt! https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/hilfe-die-ankommt.html Spende für Projekte des Deutschen Roten Kreuzes Erstmals in der Geschichte des DRK-Kreisverbandes Wanzleben e. V. musste die Weihnachtsspendensammlung abgesagt werden. Die Mittel aus den jährlichen Aktionen bilden, neben den Mitgliedsbeiträgen des Vereins, die Grundlage der Finanzierung von regionalen Projekten und Hilfsangeboten, die weder von Kostenträgern noch von staatlichen Stellen finanziert werden.

Trotzdem ist das Spendenaufkommen von Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen groß. So überreichte unter anderen der Mitarbeiter David Stockmann von der Firma „Sorglosmakler Magdeburg“ einen Spendenscheck in Höhe von 800 Euro an den Geschäftsführer des DRK Kreisverbandes Wanzleben, Guido Fellgiebel, und der Vorsitzenden des DRK Ortsvereins Osterweddingen, Margitta Falkenberg. Das Geld fließt in Projekte der Seniorenarbeit vor Ort sowie der Kinder- und Jugendarbeit.

Wenn auch Sie das DRK mit einer Spende unterstützen möchten nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf. Vielen Dank!

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news-25 Fri, 11 Dec 2020 12:46:00 +0100 Lebensmittel für 3000 Euro ermöglichen Festagsschmaus https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/lebensmittel-fuer-3000-euro-ermoeglichen-festagsschmaus.html Soziales Zentrum Alter Bahnhof in Wanzleben erhält Corona-Soforthilfe der Aktion Mensch Fünf Europaletten voller Lebensmittel mit Mehl, Butter, Zucker und mehr Leckereien sind gestern Mittag Im Sozialen Zentrum Alter Bahnhof in Wanzleben eingetroffen. Die Einrichtung des DRK-Kreisverbandes unter Leitung von Barbara Schürmann hatte sich für die Corona-Soforthilfe der Aktion Mensch beworben und erhielt daraus 3000 Euro.

Zum Alten Bahnhof gehört neben Angeboten wie dem Kleiderladen auch die Tafel. „Also haben wir für 3000 Euro Lebensmittel gekauft“, sagt Barbara Schürmann. Diese sollen in der Weihnachtswoche ausgegeben werden, und zwar ab Dienstag, 22. Dezember, jeweils von 12.30 bis 13.30 Uhr, an Heiligabend von 11 bis 12 Uhr. „Wegen Corona sind die Supermarktspenden weniger geworden“, sagt die Leiterin des Alten Bahnhofs. Darum seien die 3000 Euro eine willkommene Hilfe.

Über eine Stunde brauchten sieben DRK-Mitarbeiter, um die Lieferung zu entladen. Der Tafel-Raum sei nun komplett mit Nahrungsmitteln eingedeckt. Dazu gehören Leckereien wie Sauerkraut, Geflügelwürstchen, verschiedene Eintöpfe, Klöße „und etwas besonderes, das es sonst nie gibt: Kaffee“, zeigt sich Schürmann erfreut. Eine weitere Seltenheit: auch Öl konnte neben Butter, Mehl und Zucker in der Weihnachtszeit an Bedürftige ausgegeben werden.

Seit Beginn der Corona-Pandemie erhält das Soziale Zentrum Alter Bahnhof vermehrt private Spenden in Form von Essen, weil es wegen der Hamsterkäufe während des erstens Lockdowns zu Engpässen bei den Supermarktspenden kam. „Dafür sind wir sehr dankbar“, sagt die Einrichtungsleiterin. Jede Hilfe sei Willkommen.

Volksstimme, 10.12.2020 (Josephine Schlüer)

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news-26 Mon, 07 Dec 2020 14:47:00 +0100 Wolfram kesselt noch weiter https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/wolfram-kesselt-noch-weiter.html DRK-Ortsverein Wormsdorf präsentiert bis Weihnachten wöchentlich Videonachschlag Mit einer Mischung aus Bedauern und Optimismus hat sich Wolfram Lippert vorige Woche bei der virtuellen Weihnachtsausgabe von „Ein Kessel Buntes“ präsentiert. Da war der Showmaster endlich einmal pünktlich und unversehrt mit seinem Trabi an der Wormsdorfer Begegnungsstätte aufgeschlagen – und dann war weit und breit nichts zu sehen als Trugbilder vom Weihnachtsmann und seinem Helferengel. Dem Wolfram blieb also nur, in Erinnerungen an die gute alte – und für ihn persönlich teils schmerzhafte – Kesselzeit zu schwelgen und die Bühneneinsamkeit mit einem Schluck Klaren fortzuspülen.

„Wir werden das schon schaukeln und jede Katastrophe hat irgendwann ein Ende“, richtete er schließlich aufmunternd das Wort an seine Fans und alle Kesselfreunde, „und dann wird es Zeit für einen dritten Kessel!“

Wer Wolframs jüngstes Gastspiel in der Börde in Gänze erleben möchte, kann den vom DRK-Ortsverein produzierten Videoclip über die Webseite drk-wormsdorf.de abrufen. Dort wird auch am heutigen und den folgenden zwei Sonnabenden jeweils eine neue Videoüberraschung mit Wolfram und Co. veröffentlicht. „Wir werden noch ein paar Hintergrundgeschichten aufgreifen und ein bisschen rumspinnen, was die Corona-Situation anbelangt“, schickt Regisseur Guido Fellgiebel voraus. Besonderen Dank richtet er dafür an seine Mitstreiter, die den Spaß mitmachen und ihre Freizeit dafür opfern: Andreas Gödecke in deiner Paraderolle als Wolfram Lippert, Mathias Kausch, der kurzerhand den Part des Weihnachtsmanns übernahm sowie „Zahnfee-Engel“ Mike Bergeest.

Terminpläne für den echten „Kessel-Buntes“ und weitere Veranstaltungen in der Begegnungsstätte bestehen erst mal noch nicht. „Wir können uns da derzeit ja nicht festlegen und müssen einfach abwarten“, so Fellgiebel. Für die unterbrochene Dartsaison habe er die vage Hoffnung, dass man Mitte Januar wieder den Spielbetrieb aufnehmen könne. „Wir werden auf jeden Fall alle noch ausstehenden Spieltage sowie natürlich die Finals austragen, notfalls auch erst im Frühling. Bis dahin bleibt uns nur der virtuelle Spaß.“

Volksstimme, 05.12.2020 (Ronny Schoof)

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news-27 Fri, 27 Nov 2020 14:49:00 +0100 Wolfram Lippert lässt es virtuell kesseln https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/wolfram-lippert-laesst-es-virtuell-kesseln.html DRK-Ortsverein Wormsdorf kündigt „Kessel Buntes“-Überraschung für Sonnabend an Kesseln muss es! Und frei nach dieser Devise verfährt der DRK-Ortsverein Wormsdorf auch im Coronakrisenmodus mit seiner vor zwei Jahren ins Leben gerufenen Talenterevue. „Der Kessel Buntes soll zum dritten Mal dampfen“, lässt Organisator Guido Fellgiebel dazu wissen, will sich aber noch nicht allzu tief in die Karten schauen lassen und kündigte am Mittwoch kryptisch an: „Der Showabend sollte ja eigentlich diesen Sonnabend, am 28. November, steigen, was aus bekannten Gründen aber nicht möglich ist. Wir wollen zum Veranstaltungstermin trotzdem ein wenig Unterhaltung in bewährter Kessel-Manier bieten und sind bemüht, kurzfristig noch eine Überraschung zusammenzubasteln.“

Diese soll dann am morgigen Sonnabend Punkt 18 Uhr auf der Homepage des DRK-Ortsvereins präsentiert werden. Guido Fellgiebel: „Bislang kam unser gebuchter Moderator, Wolfram Lippert, ja immer zu spät. Er wird doch wohl nicht ausgerechnet an diesem Abend pünktlich an der Begegnungsstätte erscheinen, weil er von Corona noch nichts mitbekommen hat?“

Dem treuen Kessel-Publikum schwant gewiss schon, worauf Guido Fellgiebel damit anspielt: vermutlich auf ein filmisches Bonmot in der Art, wie es jeweils als Overtüre für die ersten beiden Sowausgaben diente. Zweimal bereits war da der Eilsleber Andreas Gödecke – er ist auch Mitglied des Wormsdorfer Pfarrhoftheaters – in der Rolle des Wolfram Lippert, der Vernehmen nach der kleine Bruder von Ossi-Showmaster Wolfgang Lippert, geschlüpft. Tja, und dem Wolfram, dem geht irgendwie immer alles schief.

Auftritt Nummer eins im Wormsdorfer Anbau hätte er beinahe verdaddelt, wäre nicht Ortsvereinsvorsitzende Ingrid Siedentopf mit dem Wählscheibentelefon gewesen, um den tolpatschigen Entertainer hurtig aufs Moped zu jagen. Im Vorjahr dann nahm Wolframs Verspätung im „Ingridstadtpalast“, wie der Anbau beim „Kessel Buntes“ ehrfurchtsvoll genannt wird, hochdramatische Züge an. Da zeigte Lippert sich zwar ehrlichst bemüht, den Wormsdorfern einen pünktlichen Programmstart zu geben, jedoch war der Ärmste mit argen Zahnschmerzen geplagt. Erst eine angst- und schmerzerfüllte Wurzelbehandlung sowie eine Bestechungsfahrt im Rot-Kreuz-Krankentransportwagen später landete der Ehrengast im blutüberströmten Zwirn an den Allerwiesen an.

Beim Publikum kamen diese äußerst kreativen Prologe bestens an. Man darf also gespannt sein, was sich die Kesselmacher für die dritte, die virtuelle Auflage haben einfallen lassen. Neben dem Wiedersehen mit Wolfram Lippert soll noch etwas Archivmaterial der „Live im Anbau“-Veranstaltungen mit einfließen, so Guido Fellgiebel. Und da die Begegnungsstätte auch während der Adventszeit für derlei Unterhaltungszwecke geschlossen bleiben muss, möchte der Ortsverein daraus eine ganze kleine Internetüberraschungsreihe formen, in der an jedem Adventssonntag ein neuer Teil enthüllt wird. „Also einfach mal reinschauen!“, empfiehlt Fellgiebel.

Volksstimme, 27.11.20 (Ronny Schoof)

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news-28 Tue, 24 Nov 2020 14:50:00 +0100 40 Sterne wollen abgeholt werden https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/40-sterne-wollen-abgeholt-werden.html Im Wanzleber Rathaus startete die Aktion "Wunschbaum". Wer will, kann sich einen Stern abpflücken und einem Kind einen Wunsch erfüllen. Einen Fußball, eine Barbie, Lego, ein Freundschaftsbuch - so lauten die Kinderwünsche, die seit gestern in Form von Weihnachtssternen am geschmückten Tannenbaum vor dem Standesamt im Wanzleber Rathaus hängen. Initiiert wurde die Aktion Wunschbaum von den Mitarbeitern der Stadtverwaltung. Die Aktion soll Kindern eine Weihnachtsüberraschung bescheren, deren Eltern nicht genügend Mittel für üppige Geschenke haben.

„Ich begrüße die Initiative der Kolleginnen aus der Stadtverwaltung und mache selbst gern mit“, sagt Wanzlebens Bürgermeister Thomas Kluge während der Eröffnung des Wunschbaumes. Das sei eine tolle Idee, Kindern ein Geschenk direkt zukommen zu lassen. Damit einen Beitrag zu leisten, dass das Weihnachtsfest der Familien einen weiteren Höhepunkt hat, gebe ein gutes Gefühl, so Kluge.

Damit bedürftige Familien auf diese Möglichkeit aufmerksam werden konnten, kooperiert die Stadtverwaltung mit Barbara Schürmann vom Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ und mit Jörg Schulz vom Kinder- und Jugendzentrum „Tenne,“ zwei Einrichtungen des DRK-Kreisverbandes Wanzleben. Schürmann und Schulz hätten sich sofort begeistert gezeigt und ihre Unterstützung zugesichert, so die Standesbeamtin und Mitinitiatorin des Wunschbaumes, Victoria Genz. Beim Sozialen Zentrum ist unter anderem die Tafel für bedürftige Bürger der Einheitsgemeinde angesiedelt. „Da war es naheliegend, dass dort auch der Kontakt zu bedürftigen Kindern hergestellt werden kann“, so Genz.

Die Dekosterne am Wunschbaum stammen übrigens von den Wanzleber Hortkindern, die auf diese Weise mit ihrer Bastelarbeit ebenfalls einen Beitrag geleistet haben.

Bis zum 15. Dezember wird der Wunschbaum vor dem Standesamt im Wanzleber Rathaus stehen. In diesem Zeitraum haben alle interessierten Bürger die Gelegenheit, sich einen oder mehrere Wünsche vom Baum zu pflücken und diese zu erfüllen. „Die Präsente können in dieser Zeit im Wanzleber Rathaus abgegeben werden“, informiert Genz. Am 18. Dezember wird Wanzlebens Bürgermeister Thomas Kluge die Pakete dann an das Soziale Zentrum „Alter Bahnhof“ übergeben. Von dort können die Eltern der Kinder, die Wünsche abgegeben haben, die Geschenke abholen und unter den heimischen Weihnachtsbaum legen.

Insgesamt 40 Wünsche hingen gestern Morgen zur Eröffnung des Wunschbaumes an den Ästen. Bis zum Nachmittag wurden bereits etwa die Hälfte der Sterne von hilfsbereiten Wanzlebern abgenommen. Victoria Genz und ihre Kollegen hoffen, dass alle Wünsche erfüllt werden können.

Die Aktion Wunschbaum findet in diesem Jahr zum ersten Mal in Wanzleben statt.

Volksstimme, 24.11.2020 (Josephine Schlüer)

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news-29 Mon, 23 Nov 2020 14:50:00 +0100 Jugendliche nutze im Park den aufgestellten Eimer https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/jugendliche-nutze-im-park-den-aufgestellten-eimer.html DRK-Mitarbeiterin Margitta Falkenberg freut sich über die Verhaltensänderung: „Das Miteinanderleben kommt voran“ „Volksstimme wirkt. Mahnende Worte haben oft ihren Sinn“, freut sich die ehrenamtliche Mitarbeiterin beim Deutschen Roten Kreuz (DRK), in Osterweddingen Margitta Falkenberg.

Kürzlich hatte die Redaktion auf der Sülzetal-Seite über einen Treffpunkt von Jugendlichen an einer Rundbank im Park in Osterweddingen berichtet. Diese Stelle liegt nur 20 Meter entfernt vom Senioren-Wohnheim „Rusches Hof“. Von dort gab es Beschwerden seitens der Heimbewohner. Die Kinder und Jugendlichen aus dem Ort und auch aus der Umgebung seien oft zu laut und würden ihren Müll einfach dort im Park in Osterweddingen herumliegen lassen.

„Seit dem Bericht ist es dort immer sauber“, freut sich DRK-Mitarbeiterin Falkenberg, „hiertreffen nachmittags und auch in den Abendstunden Jung und Alt aufeinander. Eigentlich sollte das ein Miteinander sein. Viele der Bewohner fühlten sich in der Vergangenheit schon öfters in ihrer Ruhe aber gestört. Oft war die Musik zu laut. Keiner der Senioren traute sich jedoch, die Jugendlichen anzusprechen.“ Da seien in der Vergangenheit oft schon dumme Kommentare gefallen. Auch habe es verschiedentlich schon einen „Klingelsturm“ gegeben. Die Senioren hätten sich damit mittlerweile abgefunden.

Falkenberg: „Da hat keiner mehr, gerade abends auch, die Zivilcourage, den Kindern und Jugendlichen die Grenzen aufzuzeigen. Und wenn ich an die Ordnung hier an der Bank denke, kommt mir das Grauen. Das sah hier manchmal aus wie auf dem Schlachtfeld; Popcorn, Kippenreste, leere Dosen und so weiter.“

Vor einiger Zeit hatte Falkenberg daraufhin direkt an der Bank einen Papierkorb aufgestellt. Auf dem Deckel hatte sie mit Edding geschrieben: „unsere Jugend räumt auf. Bitte benutzt den Abfallbehälter und sorgt für Sauberkeit rund um eure Bank“. Das habe dann ab und zu Mal geklappt.

Aber seit einem Großeinsatz zusammen mit ihrem Sohn Marco und dem Artikel in der Zeitung sei das immer einwandfrei. „Die Jugendlichen können ihren Eimer 20 Meter weiter ausleeren in einen Eimer der Gemeinde, der dann auch regelmäßig geleert wird. Als sie hier saßen und keinen Papierkorb vor Ort hatten, ist fast alles immer auf der Erde gelandet.“

Der ursprünglich nur als Notbehelf gedachte Eimer direkt an der Bank funktioniere nun, so Falkenberg. Leider sei der Deckel verschwunden.

„Vor Kurzem erst habe ich mich wieder mit drei von ihnen am Baum im Park unterhalten. Als dann ein Vierter kam, mit etwas lauterer Mucke, haben sie ihn sofort daran erinnert, Rücksicht zu nehmen. ‚Leiser, leiser!‘ haben sie ihm zugerufen. Das Miteinanderleben kommt voran“, hofft Margitta Falkenberg.

Volksstimme, 23.11.2020 (Udo Mechenich)

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news-30 Thu, 19 Nov 2020 14:51:00 +0100 Grab des Vaters in Estland entdeckt https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/grab-des-vaters-in-estland-entdeckt.html Die letzten Stationen im Leben ihres Vaters hat Hannelore Eitel aus Seehausen ermittelt. Dazu wandte sie sich an den Suchdienst des DRK. Erinnern kann sich Hannelore Eitel an ihren Vater nicht. Was sie über ihn weiß, haben ihr die Mutter und die Großeltern erzählt. In einem Ordner bewahrt sie alle Dokumente, wie seinen alten Führerschein, Fotos und Postkarten, auf. Papiere, die über sein Leben und seinen Tod Auskunft geben.

Die Seehäuserin war drei Jahre alt, als die eidesstattliche Erklärung der Mutter zugestellt wurde mit dem Vermerk: „Ihr Angehöriger Walter Buchheister, geboren am 14. Februar 1911 in Seehausen, ist am 9. November 1947 verstorben. Todesort: Kriegsgefangenen-Hospital 4011 Kievöli/Estland. Grablage unbekannt“. Erst knapp ein Jahr nach dem Tod des 26-Jährigen erhielt die Familie Buchheister Bescheid über sein Ableben. Im Brief eines Ehrich Meyer an die Familie heißt es über den Verstorbenen: „... starb... um 6.15 Uhr ohne Besinnung. Ich kann die Uhrzeit deshalb so genau angeben, da ich dort Stubensanitäter war und bei dem Kameraden Buchheister gerade das Fieber messen wollte. Die Leiche wurde dann zur Beerdigung abtransportiert.“ Hannelore Eitel meint sich zu erinnern: „Meine Mutter hatte die Vorhänge zugezogen und geweint.“ Aber vielleicht sei auch nur so viel darüber gesprochen und getrauert worden, dass sie die Erinnerung nachträglich in ihr Gedächtnis eingebaut habe.

„...Inge ist unverändert geblieben, während Hannelore ebenso aussieht wie Gerda, als sie klein war“, beantwortete Walter Buchheister einen Brief mit Familienfoto, den ihm seine Frau in das Gefangenenlager geschickt hatte. Inge und Gerda waren die älteren Schwestern der heute 78-jährigen Hannelore. Auch, ob es in diesem Sommer 1947 eine gute Ernte gab, wollte er wissen. Weiter heißt es in der Postkarte: „Hoffentlich sehen wir uns bald für immer wieder. Herzliche Grüße an Oma und Opa. Seid nochmals herzlich gegrüßt von eurem Papa!“ Diese Zeilen schrieb Walter Buchheister noch am 20. Oktober 1947, knapp drei Wochen vor seinem Tod.

Obwohl klar war, dass der Vater in Kriegsgefangenschaft in Kievöli in Estland auf ehemals russischem Gebiet gestorben war, blieb Hannelore Eitel neugierig. Sie wollte mehr über die letzten Stationen im Leben ihres Vaters erfahren, etwa, ob es irgendwo eine Ruhestätte für ihn gibt. „Man will doch etwas über den eigenen Vater wissen, besonders, wenn man ihn nicht kennenlernen durfte“, sagt sie.

Also wandte sich die Seehäuserin an die Deutsche Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht (WASt). Von dort erhielt sie die Mitteilung, dass die Personalpapiere von Walter Buchheister, wie der Wehrpass, vermutlich durch Kriegseinwirkung verloren gegangen seien. In Erfahrung bringen konnte die Dienststelle noch die Erkennungsmarke (3. Batterie Flak Ersatzabteilung 7) und die letzten Meldungen vom Juni 1941 vom Standort Magdeburg und vom Oktober 1944 aus der 3. Batterie schwere Heeres Flak Artillerie Ersatz- und Ausbildungsabteilung 279, Standort Gotha.

2011 wandte sich die Nichte von Hannelore Eitel für weitere Informationen über ihren Großvater an den Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes. Aus den Recherchen des Suchdienstes geht hervor, dass Walter Ernst Buchheister am 13. März 1945 in russische Kriegsgefangenenschaft genommen wurde, registriert im Lager 289.

Dieses Lager habe sich im heutigen Kothla-Järve in Estland befunden. Zudem konnte das DRK herausfinden, dass der 26-jährige Seehäuser an einer Gehirnembolie verstorben war und auf dem Lagerfriedhof in Kivioli bestattet wurde. „Nach einer vorsorglichen Überprüfung der Gräberlisten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge konnten wir für Herrn Ernst Buchheister einen Eintrag feststellen“, heißt es im Schreiben des DRK. Auch Fotos von der Grabstätte ihres Vaters und Großvaters erreichten so Hannelore Eitel und ihre Nichte. Der Brief des Suchdienstes schließt taktvoll: „Es war uns wichtig, Sie über die letzten Stationen Ihres Angehörigen zu informieren, auch wenn dadurch nochmals alte Wunden aufgerissen wurden.“

Hannelore Eitel möchte auch andere Angehörige ermutigen, sich entweder an den Suchdienst des DRK oder an die WASt, heute im Bundesarchiv verankert, zu wenden und nachzuforschen. Schließlich wüssten viele bis heute so gut wie nichts über Väter und Großväter, die nicht aus dem Zweiten Weltkrieg zurück gekehrt sind, so die 78-Jährige.

Bis heute gehen beim Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes jährlich Tausende Suchanfragen ein, etwa 10 000 allein im vergangenen Jahr. Ehefrauen, Kinder und Enkelkinder möchten weiterhin die Lebenswege vermisster Verwandter aus dem Zweiten Weltkrieg nachvollziehen. Nachdem der Suchdienst des DRK eigentlich im Jahr 2023 eingestellt werden sollte, wurde er nun bis 2025 verlängert. Die bis Ende 2018 als Behörde des Landes Berlin geführte Deutsche Dienststelle (WASt) setzt ihre Tätigkeit als Abteilung Personenbezogene Auskünfte zum Ersten und Zweiten Weltkrieg im Bundesarchiv fort.

Volksstimme, 19.11.2020 (Josephine Schlüer)

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news-31 Tue, 17 Nov 2020 14:52:00 +0100 ESV auf Rang fünf in der Landeswertung https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/esv-auf-rang-fuenf-in-der-landeswertung.html DRK vergibt Preise für die Blutspendemeisterschaft 2020 Frei nach der Devise „Gemeinsam Blut spenden und gewinnen“ hatte der DRK-Blutspendedienst NSTOB im März die Blutspendemeisterschaft angepfiffen. „Dazu aufgerufen waren Amateurfußballmannschaften“, erklärt Gebietsreferentin Anett Sinast. „Sie sollten Freunde, Fans und Unterstützer mobilisieren und im Frühjahr gemeinsam eine Blutspende des DRK aufsuchen. Dafür gab es dann einen Teilnahmecode und dadurch die Möglichkeit für seinen Verein Stimmen zu sammeln.“

Es war bereits das fünfte Mal, dass der NSTOB eine solche Aktion gestartet hatte, um auf die Bedeutung der Blutspenden aufmerksam zu machen. „Gestartet zunächst nur in Niedersachsen, hat die Aktion diesmal auch Unterstützung von den Landesfußballverbänden in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen erfahren“, so Sinast. Das habe die Teilnehmerzahl „natürlich noch einmal gesteigert“, nachdem sich im Vorjahr bereits rund 11 000 Fußballfreunde für die gute, weil lebensrettende Sache begeistern ließen.

Auch die Kicker vom Eilsleber SV haben Engagement und Spendenfreude an den Tag gelegt – und durften dafür anlässlich des jüngsten Blutspendetermins im Eilsleber Rot-Kreuz-Zentrum die verdiente Anerkennung einheimsen. Platz fünf belegte der ESV am Ende in der Sachsen-Anhalt-Tabelle. Das hat knapp nicht für einen der Hauptpreise (Trikotsatz für die Plätze eins bis vier) gelangt. „Aber auch die Trainingsbälle können wir gut gebrauchen“, versicherte ESV-Fußballer Steven Blume. Ohnehin habe man an der Aktion nicht der ausgelobten Preise wegen teilgenommen: „Es ging um den guten Zweck – und deshalb werden wir bestimmt auch im nächsten Jahr wieder mitmachen.“ Das freilich hörte Anett Sinast nur allzu gern und kündigte an, dass der NSTOB die Blutspendemeisterschaft 2021 wiederum ausweiten werde: „Wir möchten dann nicht nur Fußballteams ins Rennen schicken, sondern Sportmannschaften generell.“

Unabhängig davon seien Blutspenden jederzeit ein wertvolles und benötigtes Gut. Die nächsten Termine in der Oberen Aller sind für 24. November in Ummendorf (ab 16.30 Uhr Grundschule) sowie für 18. Dezember in Wormsdorf (16.30 Uhr Begegnungsstätte) und Barneberg (17 Uhr Kulturscheune) angesetzt.

Volksstimme, 17.11.2020 (Ronny Schoof)

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news-32 Fri, 06 Nov 2020 14:53:00 +0100 Keine DRK-Sammlung https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/keine-drk-sammlung.html Weihnachtsspendensammlung 2020 auf Grund Corona abgesagt Der DRK Kreisverband Wanzleben sagt seine Weihnachtsspendensammlung ab. Geplant war sie für den Zeitraum von Freitag, 4. Dezember bis Freitag, 13. Dezember. Landrat Martin Stichnoth hatte sich bereit erklärt, die Schirmherrschaft zu übernehmen

 

"Das Geld aus der jährlichen Aktionen, 2019 waren es 28 384,57 Euro, bildet, neben den Mitgliedsbeiträgen des Vereins, die Grundlage der Finanzierung von regionalen Projekten und Hilfsangeboten, die weder von Kostenträgern noch von staatlichen Stellen finanziert werden", sagt der DRK-Geschäftsführer aus Wanzleben, Guido Fellgiebel. Die Absage sei dem DRK nicht leichtgefallen, da nun Projekte verschoben oder gestrichen werden müssten.

 

Volksstimme, 06.11.2020 (Udo Mechenich)

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news-33 Fri, 06 Nov 2020 12:56:00 +0100 Oft einziger Ort für soziale Kontakte https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/oft-einziger-ort-fuer-soziale-kontakte.html Der "Alte Bahnhof" in Wanzleben muss Angebote stark reduzieren "Masken auf und Abstand halten", ermahnt Barbara Schürmann eine Gruppe, Menschen, die vor dem "Alten Bahnhof" in Wanzleben auf die Öffnung der Tafel warten. Die Leiterin der Einrichtung legt größten Wert auf die Einhaltung der Hygienemaßnahmen. "Wenn sich auch nur einer von uns infiziert, dann müssen wir schließen", sagt sie. Die Bedürftigen sind jedoch auf die Lebensmittel angewiesen.

Etwa 100 Bedarfsgemeinschaften würden die Tafel am "Alten Bahnhof" pro Woche aufsuchen. Nur die Essenausgabe und der Kleiderladen sind im Sozialen Zentrum "Alter Bahnhof" des DRK Kreisverbandes Wanzleben derzeit möglich. Ohne Corona aber ist das Angebot hier vielfältig. Dabei geht es nicht nur ums Sattwerden, sondern auch um Begegnungen, Austausch und Integration.

"Die Teilnehmer am Kreativ- und Klönklub vermissen die wöchentlichen Treffen", weiß Schürmann. Im September sei dieser mit entsprechendem Hygienekonzept endlich wieder angelaufen. "Und nun ist schon wieder Schluss", zeigt sich die Leiterin enttäuscht. Auch dass die Frauen und Männer das Interesse verlieren, befürchtet sie. Neben dem Kreativ- und Klönklub war ein Sportangebot mit Spiel und Spaß für Familien geplant, das wegen der Pandemie nie starten konnte.

Auch gesellige Nachmittage bei Kaffee und Kuchen wie das Cafe International gehörten vor der Pandemie zum gut besuchten Angebot der Einrichtung. Nasrin Hesso, die aus Syrien stammt, fehlen die Begegnungen mit anderen Menschen im "Alten Bahnhof": "Hier kann ich Deutsch sprechen und mich verbessern, außerdem lerne ich viel über die deutsche Küche", sagt die 34-Jährige. Es sei schade, dass das im Moment nicht möglich sei.

Barbara Schürmann bedauert besonders, dass die Suppenküche seit beginn der Coronakrise geschlossen bleiben musste: "Hier bekamen die Besucher für kleines Geld eine warme Mahlzeit zum Mittag inklusive Nachtisch." Sie höre oft, dass die regelmäßigen Besucher der Suppenküche das gemeinsame Essen sehr vermissen. "Da konnte man mal quatschen, anschließend ging es gemeinsam zur Essensausgabe an die Tafel, das war gesellig", beschreibt Schürmann. Im Moment ließen die Maßnahmen das aber nicht zu. Das Raumkonzept erlaube nur 12 Leute gleichzeitig in einem Zimmer. "Wir wissen ja vorher nie, wie viele es sein werden und wollen auch niemanden wegschicken."

Für zahlreiche Bedürftige seien der Klönklub, die Suppenküche oder das Cafe International die wenigen sozialen Anlässe in ihrem Alltag. "Das fehlt mir schon sehr, nicht nur wegen der Mahlzeiten, sondern auch weil man hier Leute trifft", sagt eine Wanzleberin, die ihren Namen nicht nennen möchte. Klar habe sie auch andere Bekannte in Wanzleben, "aber es war immer sehr nett in der Suppenküche". Außerdem spare man Geld und bekomme trotzdem eine vollwertige leckere Mahlzeit. Sie sorgt sich, dass demnächst auch die Tafel schließen könnte. Ohne die gespendeten Lebensmittel würde das Geld noch knapper.

"Diese Angst hatten wir im ersten Lockdown, sagt Schürmann, sie sei jedoch unberechtigt. "Wir haben die Ausgabe nach draußen verlagert", so die Leiterin weiter. Die Lebensmittel werden durch zwei Fenster gereicht, so dass dadurch automatisch genügend Abstand zwischen den Menschen besteht. Entsprechend der jetzigen Verordnungen bestünde nur dann die Gefahr einer Schließung, wenn einer der DRK Mitarbeiter positiv auf Corona getestet würde oder wenn die Bundesregierung doch noch einen totalen Lockdown verordnet, wie es ihn in Frankreich und Spanien gab. An ein solches Szenario glaubt Barbara Schürmann jedoch nicht: "Wir haben in der ersten Lockdown-Phase durchgehalten, als alles noch viel chaotischer war und niemand irgendwas über das Virus wusste." Jetzt sei man zumindest etwas schlauer, daher besser vorbereitet und könne erfahrener mit dieser Situation umgehen.

Volksstimme, 05.11.2020 (Josephine Schlüer)

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news-34 Thu, 05 Nov 2020 13:58:00 +0100 Osterweddingener Sportverein gewinnt 15 Fußbälle https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/osterweddingener-sportverein-gewinnt-15-fussbaelle.html Bei einer Blutspendemeisterschaft belegt der OSV den sechsten Platz / Aktuell ist das Blutspendeverhalten sehr verhalten Mit acht Blutspendern bei einer Blutspendemeisterschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Wanzleben belegte der Osterweddinger Sportverein (OSV) dem sechsten Platz. Im DRK-Zentrum ,,Sülzetal“ in Osterweddingen übergab kürzlich die Gebietsreferentin vom DRK-Blutspendedienst, Anett Sinast, an den OSV-Vorsitzenden, Marco Falkenberg, den Gewinn: 15 Fußbälle.

"Wir hatten unseren OSV bei der DRK-Aktion angemeldet, weil es eine Ehrensache ist, bei der Blutspendemeisterschaft mit dabei zu sein, denn Blutspenden bedeutet Leben retten. Ich, als Vorsitzender, bedanke mich ganz herzlich bei allen Spendern, die mit dabei waren“, sagte Falkenberg bei der Übergabe, ,,unsere Spender kamen aus allen Ortschaften des Sülzetals. Der OSV hatte im Vorfeld des Termins im ganzen Sülzetal Werbung dafür gemacht und natürlich auch vereinsintern die Werbetrommel gerührt. Ich bin stolz darauf, dass so viele Menschen dann den Termin auch wahrgenommen haben. Es ist unverzichtbar, dass immer genügend Blutkonserven vorhanden sind.“ Marco Falkenberg hofft, dass all die Spender auch künftig regelmäßig die DRK-Blutspendetermine wahrnehmen werden. ,,Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie sollte niemand davor zurückschrecken, denn gerade jetzt sind ausreichende Vorräte an Blutkonserven immens wichtig.“

"Solch ein Engagement der Sportvereine ist für das DRK enorm wichtig, denn wir müssen uns immer darum bemühen, auch neue Blutspender zu gewinnen. Nur wenn wir Erstspender überzeugen können, werden wir auch unser Einlagerungspotenzial erhöhen können. Es fallen immer wieder altersbedingt Spender aufgrund der Grenze von 73 Jahren aus unserem Reservoir heraus, da ist ein Nachrücken unverzichtbar", betont DRK-Gebietsreferentin Sinast. In dem Maße wüchsen bisher die jungen Spender nicht nach. "Gerade hier sind solche Aktionstage enorm wichtig, denn da kommen junge Menschen zu uns. Da hoffen wir vom DRK immer, dass sie Wiederholungstäter werden."

Aktuell sei die Blutspendenfreudigkeit sehr verhalten. Sinast: Zu Beginn der Corona-Pandemie kamen die Spender in Strömen. Da waren unsere Termine richtig gut besucht. Zur Zeit aber ist es sehr verhalten, kurz unter Plan.“ Blutspender seien Lebensretter. Neben Unfallopfern und Patienten mit Organtransplantationen bräuchten vor allem auch Krebspatienten immer wieder frische Blutpräparate.

 

Volksstimme, 04.11.2020 (Udo Mechenich)

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news-35 Mon, 02 Nov 2020 18:00:00 +0100 Sechstes Teamdart mit SCM-Prominenz https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/sechstes-teamdart-mit-scm-prominenz.html Siegerpokale gehen nach Barneberg und Ummendorf Nach Position vier im Vorjahr ging es für Heiko Skolik (Barneberg) und Maik Falke (Ummendorf) diesmal direkt hoch auf den Spitzenplatz. Das Team hielt sich über alle seine fünf Partien im klassischen Spielmodus ,,501 double out“ hinweg schadlos. Im Finale hatten die zweimaligen Turniersieger Torsten Müller und Heiko Reese mit 0:2 Sätzen das Nachsehen. Kleiner Trost für die beiden Hordorfer Wurfspezialisten: Die Podestserie hat gehalten, bei allen sechs Teamturnieren wurden Reese und Müller mindestens Dritte.

Apropos Wurfspezialisten: Davon waren diesmal auch zwei der prominenten Sorte mit am Start: Der aus Seehausen stammende Olympiateilnehmer Martin Wierig (Diskus, SC Magdeburg) zusammen mit Kumpel Andreas Rojewski, ehemaliger SCM-Handballer. „Das war uns natürlich eine besondere Freude“, meinte Turnierleiter Guido Fellgiebel vom veranstaltenden DRK-Ortsverein Wormsdorf. Zwar war für die beiden Sportler trotz solider Leistung nach zwei knappen Auftaktniederlagen frühzeitig Turnierfeierabend, ,,aber wir hatten unseren Spaß und kommen gern wieder“, so Wierig. Von Zuhause aus seien sie beide Steeldarter, verriet Rojewski, und hätten daher wenig Erfahrung mit dem sogenannten Softdart auf eine elektronische Scheibe: ,,Wir haben uns eine Woche vorher vom Nachbarn eine E-Dartscheibe geliehen, aber das war ein ziemliches Klappergestell.“

Rang drei sicherte sich am Sonnabend des Wefensleber/ Ummendorfer Duo Torsten Prier und Stephan Lorenz. Namentlich platziert und mit reichlich Sachpreisen prämiert wurde gemäß des gewohnten Turniermodus mit Doppel-K.o.-System bis zum siebenten Platz. Guido Fellgiebel bilanzierte am Donnerstag: „Ein im Nachhinein denkwürdiges Turnier , hat es sich doch nach dem ersten und geradeso noch vor dem zweiten Corona-Lockdown mit strengen Hygieneregeln in den Oktober gequetscht. Umso spannender ging es an diesem Abend zu.“

Ob und wie nun die Ligaserie (Highscore und Cricket) fortgeführt wird, ist laut Fellgiebel noch offen. Voraussichtlich werde man die beiden November-Spieltage in den Dezember verschieben.

Volksstimme, 30.10.2020 (Ronny Schoof)

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news-36 Tue, 27 Oct 2020 13:01:00 +0100 Senioren lassen sich Wurst schmecken https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/senioren-lassen-sich-wurst-schmecken.html Erstmals Schlachteabendbrot in der DRK-Begegnungsstätte Osterweddingen veranstaltet Erstmals hatten die Mitarbeiterinnen der DRK-Begegnungsstätte zum „Schlachteabendbrot“ nach Osterweddingen in das Rote-Kreutz-Zentrum eingeladen. Frische Hausschlachteware, Stichfleisch und Wurstsuppe wurden den Senioren aufgetischt.

„Es hat nach langer Zeit mal wieder so richtig geschmeckt“, berichtet Jutta Spurek, Leiterin der DRK-Begegnungsstätten der Einheitsgemeinde Sülzetal in Osterweddingen und Langenweddingen. Daran habe ein Fleischer aus dem Sülzetal einen großen Anteil. Denn seine hergestellte Rotwurst, Leberwurst oder Bratwurst trafen genau den Geschmack der Teilnehmer. Wer wollte, konnte noch eine Scheibe Brot mit Stichfleisch essen. Gestärkt, satt und zufrieden traten die Gäste ihren Heimweg an.

 In der DRK-Begegnungsstätte Langenweddingen gab es ebenfalls ein Schlachtefrühstück. Am Vormittag wurden die Teilnehmer dort mit Hausschlachtewaren verwöhnt. Wie Jutta Spurek weiter informierte, findet der nächste Kaffeenachmittag in der DRK-Begegnungsstätte Langenweddingen am Donnerstag, 5. November, von 14 Uhr an statt. Dieses Mal dreht sich alles um Volkslieder. Allerdings sind diese verpackt in kleine Geschichten, verdreht oder es gibt sie gar nicht. Das sollten dann die Teilnehmer herausfinden. Wer von den Senioren der Ortschaft daran teilnehmen möchte, meldet sich direkt in der DRK-Begegnungsstätte Langenweddingen, Jubelberg 1, oder unter der Telefonnummer 0171/9364108 an.

Volksstimme, 26.10.2020 (Ronny Schoof)

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news-37 Sat, 17 Oct 2020 18:04:00 +0200 Senioren halten sich fit https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/senioren-halten-sich-fit.html DRK-Übungsleiterin Jutta Spurek bietet wieder Übungsstunden Seit einiger Zeit ist es wieder möglich, dass die Senioren aus Langenweddingen und Osterweddingen beim DRK wieder Sport treiben können. Die Übungsstunden waren wegen der Corona- Pandemie wochenlang nicht möglich. Unter Beachtung der Hygieneregeln und einem endsprechenden Hygienekonzept treffen sich die älteren Herrschaften einmal im der Woche, um für die Gesundheit auch im Alter, vorzubeugen, berichtet Jutta Spurek, die die DRK-Begegnungsstätten in Langenweddingen und Osterweddingen leitet, zudem ausgebildete Sportgruppenübungsleiterin ist und die Senioren anleitet.

Bei der jüngsten Zusammenkunft standen hauptsächlich Dehnübungen auf dem Programm. Unter fachlicher Anleitung von Jutta Spurek wurden die Übungen von den Senioren absolviert. „Trotz aller Anstrengungen bleibt auch Spaß und Zeit für den Austausch von neuen Informationen aus dem Ort“, beschrieb Jutta Spurek einen willkommenen und erwünschten Nebeneffekt der regelmäßigen Übungsstunden.

In der DRK Begegnungsstätte Langenweddingen findet die Seniorengymnastik dienstags von 13.30 Uhr bis 14.30 Uhr statt. Im Rot-Kreuz-Zentrum Osterweddingen treffen sich wegen der höheren Teilnehmerzahl zwei Gruppen. Die erste Gruppe kommt 9 bis 10 Uhr zusammen, die zweite von 10 bis 11 Uhr. Jutta Spurek leitet den Sport an.

Volksstimme, 16.10.2020 (Matthias Müller)

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news-39 Mon, 12 Oct 2020 18:06:00 +0200 Stöbern zum Familienfest https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/stoebern-zum-familienfest.html Flohmarkt beim Sozialen Zentrum "Alter Bahnhof" Zum Familienfest auf dem Gelände des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ in Wanzleben konnten Interessierte an 20 Flohmarktständen nach Büchern, Kleidung, Spielzeug und vielen anderen Dingen stöbern. Insgesamt besuchten 250 Interessierte die Veranstaltung. Clown Woody war für die Musik zuständig und bastelte für die Kinder Figuren aus Luftballons. Die Leiterin des DRK Kreisverbandes Wanzleben, Barbara Schürmann, bedankt sich bei Gästen und Standbetreuern für das gute Gelingen.

Volksstimme, 10.10.2020 (Josephine Schlüer)

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news-38 Mon, 12 Oct 2020 18:05:00 +0200 Baum voller Wünsche im Rathaus https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/baum-voller-wuensche-im-rathaus.html Aktion der Wanzleber Stadtverwaltung und des DRK soll bedürftigen Kindern zu Weihnachten helfen Ein schöneres Weihnachten soll das Projekt Wunschbaum für bedürftige Kinder der Einheitsgemeinde Stadt Wanzleben-Börde bescheren. Standesbeamtin Victoria Genz und andere Kollegen aus der Stadtverwaltung ließen sich von Institutionen in Oschersleben und Magdeburg inspirieren, die das Projekt in den vergangenen Jahren erfolgreich veranstaltet haben. „Wir finden die Idee toll“, sagt Genz. Darum solle in diesem Jahr auch im Wanzleber Rathaus der sogenannte Wunschbaum aufgestellt werden.

Die Stadtverwaltung setzt die Idee gemeinsam mit dem DRK-Kreisverband Wanzleben um. Stephan Dill, Abteilungsleiter „Hilfsgesellschaft Kinder, Jugend und Soziales“ sowie Barbara Schürmann, Leiterin des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ und Jörg Schulz, Leiter des Jugendzentrums „Tenne“ hätten sich sofort begeistert gezeigt und ihre Unterstützung zugesichert.

Beim Sozialen Zentrum ist unter anderem die Tafel für bedürftige Bürger der Einheitsgemeinde angesiedelt. „Da war es naheliegend, dass dort auch der Kontakt zu bedürftigen Kindern hergestellt werden kann“, so Genz. Während des DRK-Familienfestes Anfang Oktober hätten schon einige Mädchen und Jungen Wünsche geäußert, die für den Wunschbaum an die Stadtverwaltung weitergeleitet würden. Auch die Wanzleber Hortkinder würden bei der Aktion mithelfen und Weihnachtsanhänger für den Baum basteln. Darauf sollen die Wünsche der Kinder geschrieben werden.

Vom 23. November bis 15. Dezember wird der Wunschbaum vor dem Einwohnermeldeamt im Wanzleber Rathaus stehen. In diesem Zeitraum haben alle interessierten Bürger die Gelegenheit, sich einen oder mehrere Wünsche vom Baum zu nehmen und zu erfüllen. „Die Präsente können in dieser Zeit im Wanzleber Rathaus abgegeben werden“, informiert Genz.

Am 18. Dezember wird Wanzlebens Bürgermeister Thomas Kluge diese dann an das Soziale Zentrum „Alter Bahnhof“ übergeben. Von dort können die Eltern der Kinder, die Wünsche abgegeben haben, die Geschenke abholen und mit unter den Weihnachtsbaum legen. „Bei dieser Aktion ist es uns besonders wichtig, die Anonymität der betroffenen Kinder zu wahren“, so Genz. Es gehe lediglich darum, ihnen an Weihnachten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, nach dem Motto „Helfen vor der Haustür.“

Volksstimme, 10.10.2020 (Josephine Schlüer)

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news-40 Tue, 29 Sep 2020 18:07:00 +0200 Projekt im DRK-Kinder- und Jugendzentrum Wulferstedt zieht immer mehr Teilnehmer an https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/projekt-im-drk-kinder-und-jugendzentrum-wulferstedt-zieht-immer-mehr-teilnehmer-an.html Im DRK-Kinder- und Jugendzentrum Wulferstedt wird das Projekt "Kochen rund um die Welt" angeboten. Dabei kochen die Teilnehmer Gerichte aus aller Welt und lernen die Länder kennen. Helles Lachen dringt aus dem Gemeinschaftsraum des Kinder- und Jugendzentrums Wulferstedt in der Langen Straße. In der Luft liegt der Duft von Zwiebeln. Kinder und Jugendliche in einem Alter von 9 bis 20 Jahren sitzen um den großen, viereckigen Tisch herum, schnippeln Zwiebeln, schälen Kartoffeln und entblättern grünen Salat. Sie nehmen am Projekt "Kochen rund um die Welt" teil.

"Im Durchschnitt liegt das Alter der Kinder bei neun Jahren", sagt Carola Klaer, Mitarbeiterin des DRK-Kreisverbandes Wanzleben für die Kinder- und Jugendarbeit in der Verbandsgemeinde Westliche Börde. Sie leitet die Nachwuchsköche beim Zubereiten der Gerichte an. Das gemeinsame Kochen gehört zum Projekt "Kochen rund um die Welt", das der DRK-Kreisverband seit Anfang September im Kinder- und Jugendzentrum Kroppenstedt umsetzt. Das Zentrum, das sich im früheren Schwarzen Adler befindet, in dem nunmehr die Gemeinde Wulferstedt ihren Sitz hat, ist eine Außenstelle der DRK-Begegnungsstätte Kroppenstedt in der Westlichen Börde.

Die Kinder und Jugendlichen trafen sich am Freitagnachmittag bereits zum vierten Mal innerhalb des Projektes "Kochen rund um die Welt" in Wulferstedt. "Es ist einfach toll, das Interesse der Kinder und Jugendlichen wächst immer mehr. Heute habe ich bereits elf Teilnehmer, bald müssen wir anbauen", freute sich Carola Klaer über die Resonanz, die das Angebot findet. Die Kinder und Jugendlichen stammen aus Neuwegersleben, Hamersleben, Hornhausen, Beckendorf und natürlich Wulferstedt selbst.

Beim Projekt "Kochen rund um die Welt" reisen die Kinder und Jugendlichen sozusagen rund um die Welt und bereiten Speisen aus verschiedenen Ländern zu. Beim jüngsten Treffen am Freitag stand Australien auf dem Programm. Als typisches Gericht für Down Under hatte Carola Klaer im Internet recherchiert und sich für Shephards Pie entschieden. Shephards Pie ist ein traditionelles Gericht der britischen und irischen Küche und steht ins Deutsche übersetzt für Hirtenkuchen. Es ist ein Auflauf mit Kartoffelbrei, der in Australien mit Lammfleisch zubereitet wird. Das Lammfleisch ersetzten die Hobbyköche in Wulferstedt durch Gehacktes. Zum Nachtisch bereiteten sie einen Wombok Salad zu, der ebenso typisch für die australische Küche ist.

"Sydney, nee Canberra", kommt schnell die Antwort der Kinder auf die Frage von Carola Klaer, wie denn die Hauptstadt von Australien heißt. Neben dem gemeinsamen Kochen und Essen werde bei dem Projekt großen Wert darauf gelegt, dass die Kinder auch einiges an Wissen über das jeweilige Land vermittelt bekommen und mitnehmen.

Nach einer kleinen Pause, in der sich die Kinder auf dem Hof des Wulferstedter Zentrums bei Spiel und Spaß austoben konnten, machten sie sich daran, den Tisch zu dekorieren sowie mit Geschirr, Besteck und Servietten zu decken. Auf dem Herd in der Küche köchelten die Kartoffeln vor sich hin. Bis sie gar waren und von den Kindern zu Kartoffelbrei verarbeitet wurden. Schnell noch das gekochte Gehacktes und einige andere Zutaten zugemischt, fertig war Shephards Pie. Gemeinsam ließen sich die Kinder und Jugendlichen das selbst gekochte Essen schmecken.

Bei nächsten Treffen am Freitag, 2. Oktober, steht im DRK-Kinder- und Jugendzentrum Wulferstedt Indien auf dem Programm. "Ich kenne eine indische Familie, die mir ein leckeres Rezept liefen wird", freute sich Carola Klaer auf das nächste gemeinsame Kochen mit den Kindern.

Volksstimme, 28.09.2020 (Mathias Müller)

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news-41 Wed, 23 Sep 2020 18:08:00 +0200 Kinder lernen und haben Spaß https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/kinder-lernen-und-haben-spass.html Wie in der DRK-Begegnungsstätte Kroppenstedt Schüler bei ihren Hausaufgaben betreut werden Kurz vor 13 Uhr schlängelt sich ein kleiner Trupp von Mädchen und Jungen den Gehweg des Sportplatzes entlang. Fröhliches Gewirr von Kinderstimmen ist zu hören. Die ganz eiligen Jungen laufen voraus, um einen Vorsprung vor den anderen Kindern zu haben. Unter den Unter den wachsamen Augen von Lilli Wetzstein, die die Kinder von der Grundschule abgeholt hat, steuern die Steppkes ihr Ziel an – die DRK-Begegnungsstätte Kroppenstedt. Im hellen Gemeinschaftsraum der Begegnungsstätte werden die Kinder bereits von Carola Klaer und Simone Kunze erwartet. Während Lilli Wetzstein und Carola Klaer als Mitarbeiterinnen des DRK-Kreisverbandes Wanzleben für die Kinder- und Jugendarbeit in der Einheitsgemeinde Westliche Börde die Grundschüler der Klassen eins bis vier immer montags von 13 bis 15 Uhr beim Erledigen ihrer Hausaufgaben unterstützen, kümmert sich Simone Kunze in ihrem Bundesfreiwilligendienst um den reibungslosen Ablauf in der gesamten DRK-Begegnungsstätte. „Unsere Hausaufgabenhilfe wird sehr gut angenommen. Bis zu neun Mädchen und Jungen der Klassen eins bis vier nehmen jeden Montag daran teil. Wir haben hier sehr liebe Kinder, die sehr wissbegierig sind“, schätzt Carola Klaer ein. Sie und Lilli Wetzstein gehen von Kind zu Kind, um sie zu fragen, ob und welche Hilfe sie benötigen würden.

Konzentriert sitzen die Grundschüler über ihren Schulbüchern und Heften und erledigen ihre Hausaufgaben. Ab und an tuscheln sie miteinander, schließlich sind die Kinder ja schon in ihrer Freizeit und nicht mehr in der Schule. Dennoch haben sie fix und zur Zufriedenheit ihrer Betreuerinnen ihre Hausaufgaben erledigt und danach Zeit zum gemeinsamen Spielen. Die Freizeit startet aber erst, wenn alle Kinder mit ihren Aufgaben fertig sind. Da steht in der Begegnungsstätte zum Beispiel ein Kickertisch, der von den Jungen gleich zum ersten Match umlagert ist. An der frischen Luft lädt der nahe gelegene Spielplatz geradezu zum ausgelassenen Toben ein. Zwischendurch können sich die Kinder bei den Mitarbeiterinnen in der Begegnungsstätte zur Stärkung Eis oder Sandwich bestellen und dann schmecken lassen. Die Hausaufgabenhilfe immer montags in der DRK-Begegnungsstätte Kroppenstedt ist nur ein Angebot der Kinder- und Jugendarbeit, das Carola Klaer und Lilli Wetzstein betreuen. An vier Tagen in der Woche sind die beiden Frauen mit dem Kinder- und Jugendmobil in den Ortschaften der Westlichen Börde unterwegs. Das ist ein Kleinbus, der viele Spiele an Bord hat, die von den Frauen in den Dörfern ausgeladen werden, damit sich die Kinder und Jugendlichen damit beschäftigen können. Ziel dieser aufsuchenden Kinder- und Jugendarbeit sei es, so Carola Klaer, mit den Kindern und Jugendlichen in Kontakt zu treten, um ihnen eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu ermöglichen und ihnen die weiteren Angebote des DRK näher zu bringen. Wie die beliebten Ferienfreizeiten, die vom DRK-Kreisverband Wanzleben auch in der Begegnungsstätte Kroppenstedt angeboten werden. Allein im Sommer nahmen insgesamt 65 Kinder an den Ferienfreizeiten teil. Das Interesse daran ist groß, daher ist die Ferienfreizeit im Herbst bereits jetzt ausgebucht.

Immer freitags trifft sich in der DRK-Begegnungsstätte der Kochclub, der Bestandteil des Projektes „Essen um die Welt“ ist, das im Kinder- und Jugendzentrum Wulferstedt umgesetzt wird. „Wir kochen immer ein Gericht aus einem anderen Land“, berichtet Carola Klaer. Beim vergangenen Mal standen eine Minestrone, eine für Italien typische Gemüsesuppe und Tiramisu als Nachspeise auf dem Plan. Die Kinder stehen dabei selbst unter Anleitung der Betreuerinnen am Kochtopf und habenzuvor alle Zutaten vorbereitet. Sie decken gemeinsam den Tisch und lassen sich dann in Gemeinschaft das selbst zubereitete Gericht schmecken. Auch das Abwaschen gehört mit zum Programm. „Zudem legen wir großen Wert darauf, dass die Kinder auch etwas über das Land erfahren“, verdeutlicht Carola Klaer. Nächsten Freitag beschäftigt sich der Kochclub mit Australien. Welchen Gericht dann gekocht auf den Tisch kommt, müsse noch entschieden werden. Wer mitmachen möchte, soll sich bis Mittwoch den 23. September, 18 Uhr, in der DRK-Begegnungsstätte Kroppenstedt oder im Kinder- und Jugendzentrum Wulferstedt anmelden. „Damit wir wissen, für wie viele Personen wir einkaufen müssen“, sagt Carola Klaer und freut sich auf viele Köche.

Volksstimme, 22.09.2020 (Mathias Müller)

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news-42 Fri, 11 Sep 2020 18:09:00 +0200 Entschädigung für die Zeit des Stillstands https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/entschaedigung-fuer-die-zeit-des-stillstands.html Kinder- und Jugendzentrum Eilsleben blickt auf heitere Wochen zurück und den nächsten Höhepunkten entgegen Hinter den sozusagen noch geretteten Sommerferienspielen 2020 steht nun ein Punkt. Nach Ansicht von Einrichtungsleiterin Simone Brandes könnten es auch drei dicke Ausrufezeichen sein, „denn insbesondere der Abschluss hat uns alle nochmal für die Zeit des Stillstands entschädigt. Die Woche im Piratendorf am Löderburger See war einfach toll!“

Abermals zusammen mit den Kollegen und Kameraden der Wanzleber „Tenne“ verbrachte man dort seeräuberische Tage – 62 Kinder, 26 Grad Wassertemperatur und jede Menge Spaß. „Für die Kinder ist das dort eine perfekte Umgebung“, meinte Brandes, „sie können sich in der Anlage, die wie ein kleines Dorf aufgebaut ist, sehr frei bewegen und auch mal Dampf ablassen. Unsere waren gespickt mit Höhepunkten, darunter das Neptunfest und die Diskonacht, bei der wir auch eine halbe Stunde lang die Erlaubnis hatten, die Wasserrutsche im Dunkeln zu nutzen. Das war natürlich eine Riesengaudi.“ Einziges Bedauern bei den Betreuern: „Der Zulauf für die Ferienspiele war so groß, dass wir gar nicht alle Anfragen annehmen konnten und eine Warteliste anlegen mussten.“

Für 2020 ist allerdings nicht aller Tage Abend, in den Herbstferien (19. Bis 23. Oktober) bietet das DRK-Jugendzentrum eine Projektwoche unter dem Motto „Zusammen schaffen wir alles“ in Arendsee an. „Dafür stehen auch wieder rund 60 Plätze zur Verfügung, geplant sind unter anderem eine Seerallye mit Schatzsuche, Porzellanmalerei und eine Kräuterwanderung“, kündigt Simone Brandes an. „Zudem finden noch zwei Module im Rahmen des Elan-Familienprojekts statt – einmal vom 25. Bis 27. September und einmal vom 6. Bis 8. November. Dafür können auch noch Anmeldungen bei uns erfolgen.“

Was Brandes und ihr Team im neuen Schuljahr nun am meisten freut: „Unsere Einrichtung selbst ist wieder regulär offen, und unter Einhaltung der entsprechenden Konzeption können endlich auch die Freizeitnachmittage wieder stattfinden und sich die Projektgruppen treffen, was im Hinblick auf das Winterprogramm sehr wichtig für uns ist.“ Der Eilsleber Kinder- und Jugendclub hat sogar ein neues Angebot am Start: „Ein Trommelprojekt“, wie Betreuer Patrick Hildebrandt anmerkt, „das schon gut angelaufen ist und in dem wir ein bisschen was Neues ausprobieren möchten.“

Volksstimme, 10.09.2020 (Ronny Schoof)

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news-57 Sat, 22 Aug 2020 12:36:00 +0200 Mit Abstand gemeinsam die Stärken finden https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/mit-abstand-gemeinsam-die-staerken-finden.html 62 Kinder haben bei der Ferienfreizeit am Löderburger See viel Spaß / Wanzleber „Tenne“ geht jetzt wieder zum Normalbetrieb über Im Wanzleber DRK-Kinder- und Jugendzentrum „Tenne“ ist der Alltag wieder eingezogen. Wie Einrichtungsleiter Jörg Schulz sagt, ist jeweils montags bis freitags von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Inzwischen können auch alle Innenräume der Einrichtung wieder genutzt werden.

Noch vor einer Woche war das anders, da hing ein Zettel mit der Aufschrift „geschlossen“ an der Tür. Der Grund war einfach: Das Kinder- und Jugendzentrum „Tenne“ hatte ebenso wie das Jugendzentrum Obere Aller des DRK-Kreisverbandes seine Aktivitäten an den Löderburger See verlegt. Ferienfreizeit mit 62 Kindern war angesagt. „Die Ferienfreizeit am Löderburger See ist schon zur Tradition geworden und soll auch weiter fortgesetzt werden, weil es von den Kindern und Eltern gewünscht wird“, so Jörg Schulz.

Anders als in den Vorjahren war die Ferienfreizeit diesmal als Bildungsprojekt ausgerichtet. Unter dem Titel „Mit Abstand gemeinsam unsere Stärken finden“ ging es vor allem darum, dass die Kinder, die sich lange Zeit vor allem allein beschäftigen mussten, nun wieder etwas in der Gemeinschaft unternehmen konnten. Dementsprechend hatte trotz der Einhaltung der Abstandsregelungen das Miteinander einen hohen Stellenwert. Neben Badespaß stand auch viel Sport und Spiel auf dem Programm. Die Betreuer hatten sich einiges einfallen lassen. So brachten unter anderem ein Ball-über die-Schnur-Turnier, das sich jeden Abend nach dem Baden anschloss, eine Fotorallye, eine Schatzsuche oder das Werwolfspiel viel Spaß. „Zum Ausklang des Abends gab es altersgerechte Kinovorführungen auf der Großleinwand“, erinnert sich Jörg Schulz an einen weiteren Höhepunkt, der bei den Teilnehmern ins Schwarze traf.

Zeit fand sich, um im Hinblick auf den letzten Abend T-Shirts mit Leuchtfarbe zu gestalten. Sie kamen dann unter UV- und LED-Licht beim Abschlussfest richtig gut zur Geltung und die Kinder hatten viel Spaß, ebenso wie beim anschließenden Nachtrutschen auf der Riesenrutsche am See. Auch das Neptunfest durfte nicht fehlen im Programm.

„In der Auswertungsrunde waren sich die Kinder einig: Es war für alle eine tolle Woche“, resümiert Jörg Schulz und hat schon die nächste Ferienplanung vor Augen. In den Herbstferien geht es für eine Woche in das Kinder- und Erholungszentrum (KIEZ) Arendsee. Anmeldungen dafür können Interessenten ab sofort in der „Tenne“ bei Jörg Schulz oder Sabine Stitz abgeben.

Volksstimme, 22.08.2020 von Constanze Arendt-Nowak

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news-58 Wed, 19 Aug 2020 12:38:00 +0200 Fortführung des Förderprogramms erhofft https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/fortfuehrung-des-foerderprogramms-erhofft.html SPD-Politiker Eberhard Brecht und Silke Schindler besuchen Einrichtung des DRK-Kreisverbandes Wanzleben Ein positives Fazit hat Guido Fellgiebel, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Wanzleben, gezogen, nachdem der Bundestagsabgeordnete Dr. Eberhard Brecht (SPD) und die Wanzleber Landtagsabgeordnete
Silke Schindler (SPD) das Soziale Zentrum „Alter Bahnhof“ in Wanzleben besucht haben.

„Ich finde es gut, wenn die Politiker bei derartigen Terminen an der Basis ins Gespräch kommen“, so Fellgiebel. Silke Schindler sei eine langjährige Partnerin des DRK-Kreisverbandes. Das Gespräch, an dem auchder Vorstandsvorsitzende des DRK-Kreisverbandes, Torsten Winkelmann, und die Einrichtungsleiterin Barbara Schürmann beteiligt waren, galt zwar generell dem Austausch, war aber durchaus von coronabedingten Situationen bestimmt.

„Sorge bereitet uns zum Beispiel, dass das Förderprogramm Mehrgenerationenhäuser der Bundesregierung im kommenden Jahr aufgrund von coronabedingten Ausgaben ausgesetzt werden soll“, erklärte der Geschäftsführer. Wird es denn 2022 fortgeführt, so dass der Kreisverband dann Förderungen für die Begegnungsstätten in Osterweddingen, Eilsleben und den „Alten Bahnhof“ in Wanzleben beantragen und die Finanzierung langfristig sichern kann? Auch in den vergangenen Monaten gehörten die Begegnungsstätten
bereits zu den Sorgenkindern des Verbandes. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten sie wochenlang geschlossen bleiben und mussten so finanzielle Ausfälle verbuchen.

Ebenso wurde unter anderem über die „Tafel“ oder die Kinder- und Jugendarbeit gesprochen. Bei Guido Fellgiebel und seinen Mitstreitern bleibt nach dem Besuch auch die Hoffnung, dass Dr. Eberhard Brecht die Probleme, die den DRK-Kreisverband plagen, an entsprechender Stelle auf Bundesebene anbringt.

Volksstimme, 19.08.2020 (Constanze Arendt-Nowak)

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news-61 Wed, 05 Aug 2020 12:46:00 +0200 Offenes Fitnessstudio für jedermann https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/offenes-fitnessstudio-fuer-jedermann.html DRK-Osterweddingen lädt in den Bewegungsgarten ein / Bei Terminabsprache steht eine fachkundige Anleiterin bereit Wer fit bleiben will und etwas für seine Gesundheit tun möchte auch während der Corona-Pandemie, kann beim Ortsverein Osterweddingen des DRK den Bewegungsgarten besuchen. Das offene Fitnessstudio für jedermann befindet sich in der Mittelstraße 1.

"Unser Bewegungsgarten bietet viele Geräte mit Hinweisen und Anleitung. Unser Ziel ist die Ertüchtigung des Körpers", erklärt DRK-Mitarbeiterin Margitta Falkenberg. Bei Gruppenbesuchen bietet das Rote Kreuz bei vorheriger Terminabsprache auch eine fachkundige Anleiterin an.

Wer will, kann einfach bei einem Spaziergang durch den Osterweddinger Park beim DRK eine Pause machen und im Bewegungsgarten selbst Erfahrung sammeln.

"Es tut dem Körper gut. Es macht Spaß. Es fördert die Gesundheit." betont Rot-Kreuz-Mitarbeiterin Falkenberg gegenüber der Volksstimme, "um kleine Pausen bei den Übungen einzulegen, stehen viele Bänke bereit, die auch als Hilfsmittel bei den Sportübungen dienen können."

Die Frauengruppe des Radsportvereins Osterweddingen war nach einem ersten Kurs unter Anleitung begeistert. Margitta Falkenberg: "Sie hat sich bereits wieder hier eingefunden, um nicht nur ihr Konditionstraining bei uns zu absolvieren."

Volksstimme, 05.08.2020 (Udo Mechenich)

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news-62 Tue, 04 Aug 2020 12:47:00 +0200 Wanzleber Kleiderladen wechselt Kollektion https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/wanzleber-kleiderladen-wechselt-kollektion.html Im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben (Landkreis Börde) ist Sommerschlussverkauf. „Wir haben unter anderem ganz tolle Sommerkleider im Angebot“, sagt Ilona Wackernagel (57), zieht eines der Modelle aus dem Kleiderständer und zeigt es vor. Seit acht Jahren arbeitet sie im Kleiderladen des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben. Zunächst als Ein-Euro-Jobberin, dann im Bundesfreiwilligendienst und jetzt die meiste Zeit davon ehrenamtlich. Zusammen mit Pia Goetze (66) wickelt Ilona Wackernagel den Betrieb im sozialen Kleiderladen ab.

Im Kleiderladen startet am heutigen Dienstag der Sommerschlussverkauf. „Wir wechseln die Kollektion und nehmen nach und nach die Winterbekleidung ins Angebot“, sagt Barbara Schürmann, Leiterin des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben. Beim Sommerschlussverkauf gehen die Oberbekleidungsstücke für Damen, Herren und Kinder zum halben Preis über den Verkaufstresen. Die ohnehin schon niedrigen Kosten verringern sich zum Beispiel bei Sommerjacken auf 1,50 Euro oder T-Shirts auf einen Euro. Zu haben sind weiterhin Blusen, Hemden, Kleider, Röcke, Hosen oder Sommerschuhe. Wer von heute an den Sommerschlussverkauf im Kleiderladen besuchen möchte, wird gebeten, unbedingt einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Auch ist die Anzahl der Personen, die sich gleichzeitig im Laden aufhalten dürfen, auf maximal acht Kunden begrenzt. Die Mitarbeiterinnen tragen ebenso einen Mund-Nase-Schutz. Der Kleiderladen ist dienstags und donnerstags von 10 bis 15 Uhr sowie mittwochs und freitags von 11 bis 14 Uhr geöffnet.

Der Kleiderladen des „Alten Bahnhofs“ hat immer etwa 1000 Bekleidungsstücke im Angebot, schätzt Barbara Schürmann. Die Stücke stammen aus den Kleidersammelcontainern, die im Wanzleber DRK-Kreisgebiet stehen. „Die Container werden von unseren Mitarbeitern regelmäßig geleert“, sagt die Leiterin des Sozialen Zentrums. Die guten Stücke würden ihren Weg zum Verkauf in den Kleiderladen finden. Zuvor werden sie von den Mitarbeiterinnen gewaschen und aufgebügelt. Auch gebe es Einwohner, die ihre noch gut erhaltene Kleidung als Spende direkt persönlich zum „Alten Bahnhof“ bringen. Der Kleiderladen erwirtschaftet nach den Worten der Leiterin des Sozialen Zentrum einen Umsatz von etwa 20 000 Euro pro Jahr. Das Geld fließe in den Haushalt des „Alten Bahnhofs“ und diene neben weiteren Finanzierungen dazu, die anderen Angebote zu bezahlen.

In Rage bringt Barbara Schürmann jedoch, dass es immer häufiger zu gewaltsamen Aufbrüchen von Kleidercontainern komme. Die Täter würden die Container durchwühlen und sich die besten Stücke aneignen. Auch die großen Container auf dem Gelände des „Alten Bahnhofs“ seien bereits von Langfingern aufgebrochen worden. „Beim nächsten Aufbruch werde ich Anzeige bei der Polizei erstatten“, kündigt Barbara Schürmann an. Dann habe ihrer Ansicht nach die Polizei eine Handhabe, gegen die Täter zu ermitteln und schon einmal einen verdächtigen Transporter zu stoppen.

Die durch die Corona-Pandemie verhängten Kontaktbeschränkungen haben auch den sonst üblichen Betrieb im „Alten Bahnhof“ stark beeinträchtigt. Bei weiteren Lockerungen der Kontaktbeschränkungen hofft Barbara Schürmann, die Angebote vom 1. September an wieder nach und nach hochfahren zu können. Dann soll auch womöglich die Suppenküche wieder öffnen. Weiterhin sei es geplant, wieder die Computerkurse für ältere Menschen anzubieten. Neu im Angebot sind der Kreativ- und Klönclub, der Bereich Tagesausflüge und Exkursionen sowie Kurse mit dem Titel „Spiel, Spaß und Sport“. Bei diesem Kurs sei es nach den Worten von Barbara Schürmann das angestrebte Ziel, mehr Bewegung in den Alltag der Menschen zu integrieren und Aktivitäten in den Familien zu fördern.

Bereits jetzt freuen sich Barbara Schürmann und ihre etwa 30 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter auf den 3. Oktober. Am Tag der Deutschen Einheit findet auf dem Außengelände des „Alten Bahnhofs“ von 11 bis 14 Uhr das Familienfest mit Flohmarkt statt. Schon jetzt können sich Standbetreiber ohne Gebühren bei der Leiterin anmelden, das Soziale Zentrum stellt Bierzeltgarnituren zum Präsentieren der Flohmarktartikel zur Verfügung. Für Unterhaltung und Musik sorgt die Sängerin Pandora.

Kontakt zum Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben über Leiterin Barbara Schürmann, Telefon 039209/202739, E-Mail: szw[at]drk-wanzleben[dot]de

Volksstimme, 04.08.2020 (Mathias Müller)

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news-63 Fri, 24 Jul 2020 12:48:00 +0200 Farbenfroh geht die Ferienfreizeit zu Ende https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/farbenfroh-geht-die-ferienfreizeit-zu-ende.html 65 Kinder erleben beim DRK Kroppenstedt eine tolle Zeit Zum großen Finale wird es noch einmal richtig bunt: 65 Mädchen und Jungen feierten zum Abschluss der DRK-Ferienfreizeit ein Holi-Farbenfest. Gelbe, grüne, rote, blaue oder pinkfarbene Farbbeutel werfen die Ferienkinder mit viel Schwung in die Luft. Das Farbpulver färbt die Mädchen und Jungen bunt ein. Und weil es so viel Spaß gemacht hat, gibt es gleich noch eine zweite Runde. So geht also sehr farbenfroh diese Ferienfreizeit zu Ende. Auch unter Corona-Bedingungen hatten 65 Mädchen und Jungen zwischen 6 und 17 Jahren mit viel Abstand und Hygienekonzept viel Spaß. Geschlafen wurde in der Begegnungsstätte und in der Sporthalle des Ortes, der Kroppenstedter Sportverein stellte Zelte zur Verfügung, damit auch im Freien die Mahlzeiten eingenommen werden konnten.

Auch wenn in diesem Jahr die Ausflüge mit dem Bus ausfallen mussten, kam keine Langeweile auf. Dienstag und Mittwoch wurde gebadet, in zwei Gruppen. Die Gruppe, die nicht badete, gestaltete in der DRK-Begegnungsstätte Kroppenstedt T-Shirts in Batik-Optik.

Ehe am Donnerstagabend die Abschlussparty mit Grillen und Holi-Farbfest startete, machten sich die Mädchen und Jungen auf nach Gröningen, um dort auf der Bode eine Paddeltour zu starten.

Yvonne Kirchhoff und ihr Team mit Lilly Wetzstein, Carola Klaer und Simone Kunze waren während der Ferienfreizeit sprichwörtlich Mädchen für alles: Seelentröster und Köchin, denn die Kinder wurden voll verpflegt.

Die Gemeinde Westliche Börde, der Landkreis Börde, die Stadt Kroppenstedt und das DRK Wanzleben trugen neben dem Betreuerteam zum Gelingen auch dieser Ferienfreizeit bei.

Volksstimme, 24.07.2020 (Yvonne Heyer)

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news-64 Thu, 23 Jul 2020 13:12:00 +0200 Bullenrodeo im ausgebuchten Ferienlager https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/bullenrodeo-im-ausgebuchten-ferienlager.html Freizeitwoche im Eilsleber Kinder- und Jugendzentrum folgt dem Motto "Leben wie im Wilden Westen" Neugierig beäugen die Jungen und Mädchen auf dem Hof vor dem Gemeindezentrum, was "Rodeomeister" Piet Letz von der Kreissportjugend da ausbreitet und anschließt: eine große runde Plane, ein paar Gurte und ein Gebläse, wie es auch bei Hüpfburgen zum Einsatz kommt. Was der Piet aber gleich mit Luft füllen wird, ist nicht zum Hüpfen gedacht, sondern hat etwas mit einem wilden Ritt auf einem gehörnten Untier zu tun.

 

Betreuerin Simone Brandes, Leiterin des DRK-Kinder- und Jugendzentrums in Eilsleben, berichtet indes vom gelungenen Start des Ferienlagers, das wieder zusammen mit den Kollegen aus der "Tenne" Wanzleben organisiert worden ist: "Es läuft prima. Wir haben in dieser Woche 60 Kinder im Alter von 6 bis 14 hier und sind damit komplett ausgebucht. Getreu dem Wochenmotto ,Leben wie im Wilden Westen' begeben wir uns in die Welt der Cowboys und Indianer, haben schon Stirnbänder und Traumfänger gebastelt, getrommelt und versucht, Feuer zu machen wie die Indianer. Jetzt folgt der nächste Höhepunkt: das Bullenreiten."

Und schon stand er in voller Größe da, ein luftgefüllter Stier, dessen Zähmung sich der Reihe nach begeistert angeschickt wurde. Der einfacheren Handhabe wegen wurden die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine ging zunächst im Eilsleber Freibad planschen, die andere gab beim Rodeo Gas. Später wurde getauscht.

 

Auf dass der Bulle mit seinem jeweiligen Reiter auch gehörig tanzen möge, war es an den Kindern selber ihn in Wackelbewegung zu versetzen. Dazu wurde nach Kräften an den vier Gurten gezogen, die mit dem Leib des grimmigen Gesellen verbunden waren. Ein Heidenspaß, der zwar immer nur wenige Sekunden andauerte, aber eine ausgiebige Nachmittagsbeschäftigung garantierte.

Heute stehen unter anderem Bogenschießen und indianische Bräuche auf dem Programm.

 

Volksstimme, 23.07.2020 (Ronny Schoof)

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news-65 Wed, 22 Jul 2020 13:13:00 +0200 Überraschende Spende für Soziales Zentrum https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/ueberraschende-spende-fuer-soziales-zentrum.html Hubertus Friepförtner übergab in Wanzleben Lebensmittel für Bedürft ige Mit einer Spende ist vor wenigen Tagen das Soziale Zentrum „Alter Bahnhof“ überrascht worden. Darüber informierte die Einrichtungsleiterin Barbara Schürmann in einer Pressemitteilung. Hubert Friepförtner und seine Ehefrau übergaben dem Sozialen Zentrum Nudeln, Tomatensoße, Mehl, Zucker und Kaffee, die den Bedürftigen zugutekommen soll. Er sei sehr gerne bereit, für einen guten Zweck zu spenden, so Hubertus Friepförtner gegenüber der Einrichtungsleiterin. Vor allem wolle er in seiner Region spenden, wo die Hilfe auch direkt ankommt. Der DRK Kreisverband Wanzleben e.V. bedankte sich bei den Spendern, die beide das Soziale Zentrum auch weiterhin unterstützen wollen.

Der DRK Kreisverband Wanzleben e.V. betreibt im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ die Tafel. Die Kunden der Wanzlebener Tafel können einmal in der Woche Lebensmittelpakete abholen, erklärt der Kreisverband auf der Internetseite. Neben der Tafel gibt es im Sozialen Zentrum auch noch die Suppenküche. Sie ist Treff -punkt und gleichzeitig Beratungsstelle für sozial und wirtschaftlich benachteiligte Menschen. Das Essen wird hier gegen einen geringen Obolus ausgegeben.

Volksstimme, 22.07.2020 (Christian Besecke)

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news-66 Sun, 19 Jul 2020 13:16:00 +0200 Erste Schritte sind gemacht https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/erste-schritte-sind-gemacht.html Die Rettungshundestaffel des DRK Wanzleben versucht, wieder in den normalen Trainingsablauf nach der Corona-Pause zu kommen. Etwa zwei Monate mussten die Hundeführer mit ihren Hunden wegen Corona pausieren. Doch seit Mitte Mai geht es wieder in den Wald und auf den Trainingsplatz, um für den Ernstfall zu üben.

Während der Pause haben sich die Hundefreunde jedoch nicht zurückgelehnt. „Jeder hat für sich trainiert“, sagt Bernd Alpert, Leiter der Rettungshundestaffel. So wurde, wo es möglich war, auf der Wiese oder beim Gassi gehen geübt. Bernd Alpert spannte auch seine Frau mit ein. So wurde hier und da eine kleine Suche eingebaut. „Intensives Training war nicht möglich“, so Alpert. Um trotzdem in Kontakt zu bleiben, haben sich die Hundeführer über das Handy verständigt. So habe es laut Alpert mehr Aktivität in der WhatsApp-Gruppe der Hundestaffel gegeben. Nicht nur bei den Hundeführern, auch bei ihren Hunden machte sich die Pause bemerkbar. „Den Hunden hat man es auch angemerkt, dass das regelmäßige Training fehlt“, sagt Alpert.

Im Mai wurde die Rettungshundestaffel gleich zwei Mal zu Einsätzen in Klein Germersleben und Wackersleben gerufen. Unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen wurde nach vermissten Personen gesucht. Das habe die Arbeit etwas schwieriger gemacht, da der Mund-Nase-Schutz getragen und auf die Abstandsregeln geachtet werden musste.

Im Frühjahr dieses Jahres wären alle Hunde mit der Prüfung dran gewesen. Denn nach der dreijährigen Ausbildung der Vierbeiner und ihrer Hundeführer muss nach zwei Jahren erneut die Prüfung abegenommen werden. Hier machte Corona einen Strich durch die Rechnung. „Wir hoffen, dass im Herbst die Prüfungen nachgeholt werden können“, sagt Alpert. Damit die Rettungshunde trotzdem zu Einsätzen gerufen werden können, gibt es eine Sonderregelung. Hier haben laut Alpert die Hilfsorganisationen, wozu auch das DRK gehört, entschieden, dass bereits geprüfte Hunde ihren Status behalten.

Um für die weiteren Einsätze gewappnet zu sein, versuchen die Hundeführer langsam wieder in den normalen Trainingsablauf zu kommen. Der Ablauf des Trainings habe sich nicht stark verändert. Denn auch vor Corona haben die Männer und Frauen in Einzelgruppen trainiert. „Die Hunde werden eh einzeln bearbeitet, sodass wir soweit normal trainieren“, berichtet Bernd Alpert. Lediglich das gemeinschaftliche Beisammensein nach und während der Trainingseinheiten läuft anders ab. Hier wird auf den Abstand von 1,5 Metern geachtet. Für den Leiter der Rettungshundestaffel ist es wichtig, dass wieder trainiert werden könne. Der persönliche Kontakt zwischen den Mitgliedern der Staffel ist wichtig. „Wir sind eine eingeschworene Gemeinschaft“, so Alpert.

Seit 2012 gehört die Rettungshundestaffel zum DRK-Kreisverband Wanzleben. Über diesen sind die Mitglieder bei Einsätzen versichert. Es kann jedoch keine Lohnfortzahlung für die Zeit des Einsatzes erfolgen, weil bislang die Staffel nicht als offizielles Hilfsmittel des Landkreises Börde anerkannt ist. Um hier eine Lösung zwischen DRK und Landkreis zu finden, plädierte Stephan Dill, Abteilungsleiter beim DRK Wanzleben im Februar dieses Jahres dafür, eine Lösung zu finden.

Auf Nachfrage der Volksstimme nach dem aktuellen Stand konnte Stephan Dill positive Nachrichten verkünden: „Der bestehende Vertrag zur Vorhaltung eines Rettungsdienstes im Rahmen des Katastrophenschutzgesetzes wird überarbeitet.“ So solle hier auch die Arbeit der Rettungshundestaffel berücksichtigt werden. Derzeit laufen Gespräche und Abstimmungen zwischen dem DRK Wanzleben und dem Landkreis Börde. Man wolle, laut Dill, dass die Rettungshundestaffel Einsatzmittel des Landkreises werde. Damit würden die Fragen zu Versicherung, Kosten und Haftungspflicht positiv für die Einheit beantwortet werden. „Das DRK ist sehr zuversichtlich, dass das in diesem Jahr abgeschlossen ist“, so der Abteilungsleiter. Der erste Schritt ist bereits getan. Der DRK Kreisverband bekommt vom Landkreis eine Helferpauschale. Im Jahr seien dies etwas 110 Euro pro Helfer. „Wir freuen uns, dass auch in dieser schweren Zeit die Ohren und Türen beim Landkreis für unsere Rettungshundestaffel offen sind“, sagt Stephan Dill.

Volksstimme, 19.07.2020 (Michelle Kosub)

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news-68 Thu, 16 Jul 2020 13:19:00 +0200 Blutspende: Kein Einbruch in der Corona-Krise https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/blutspende-kein-einbruch-in-der-corona-krise.html In Klein Wanzleben hat der DRK- Kreisverband Wanzleben zu einer Blutspende aufgerufen. Mit Mund-Nase-Schutz stehen die Spender auf der Treppe vor der Eingangstür des Gemeindezentrums der evangelischen Kirche. Bevor es mit dem Blutspenden losgeht, stellt ein Mitarbeiter des DRK-Blutspende-Instituts Fragen bezüglich des Corona-Virus.

Bei diesen Fragen wird geklärt, ob sich der Spender in den vergangenen Wochen im Ausland aufgehalten und ob er Fieber hat. Außerdem wird erfragt, ob er zu einer Person, die am Corona-Virus erkrankt ist, Kontakt hatte. Dies ist eine von mehreren Änderungen, die aufgrund der Schutzmaßnahmen eingeführt wurden.

„Wir haben höhere Hygienestandards. Angepasst an die Schutzmaßnahmen“, sagt Sabine Tacke, Blutspendebeauftragte des DRK-Kreisverbands Wanzleben. Bei der Anmeldung steht ein Gerät zur Händedesinfektion. Wer keinen Mund-Nase-Schutz dabei hat, bekommt vor Ort einen. „Viele bringen ihren ,eigenen Mundschutz mit. Aber für die, die keinen dabei haben, liegen hier einige parat“, so Tacke. 

Karin Thurik hat sich ihre eigene Maske mitgebracht. Es ist das 133. Mal, dass die Klein Wanzleberin ihr Blut spendet. Im Jahr 1980 ging die damals 24-Jährige zum ersten Mal zur Blutspende. „Ich bin mit meiner Freundin mitgegangen. Erstmal zum gucken, wie es so ist“, erinnert sich Karin Thurik. Seitdem geht sie regelmäßig.

Auf die Frage, warum sie ihr Blut spendet, findet sie schnell eine Antwort: „Es ist eine gute Sache und man kann anderen helfen.“ Aus ihrer Familie ist sie die Einzige, die zur Blutspende geht. „Meine Schwester kann kein Blut sehen. Die wird dann ohnmächtig“, sagt Thurik. Trotz der Corona-Pandemie habe sie nicht gezögert, zur Spende zu gehen. „Es ist alles top hier und die Abstände werden eingehalten“, sagt die Klein Wanzleberin.

Nachdem Karin Thurik den Fragebogen in einem separaten Raum ausgefüllt hat, geht es zum Messen des Hämoglobinwertes. Dieses Protein der roten Blutkörperchen ist bei der Blutspende sehr wichtig. Um den Blutverlust nach einer Spende ausgleichen zu können, benötigt der Körper ausreichend Hämoglobin. „Bei den Männern muss der Hämoglobin-Wert bei 11,5 liegen und bei den Frauen bei 12,5“, sagt Sabine Tacke. Ist dieser Wert zu niedrig, darf nicht gespendet werden. Deshalb durften beim Blutspendetermin in Wanzleben etwa zehn Personen ihr Blut nicht spenden. Dies war laut Sabine Tacke sehr auffällig, da die Spenderzahl von sonst 70 auf 40 Personen sank. „Das kann vorkommen, wenn man regelmäßig Spenden geht“, sagt die Blutspendebeauftragte. Dann reiche es manchmal aus, einen Spendentermin zu pausieren.

Nach der Klärung der gesundheitlichen Vorgeschichte durch einen Arzt folgt dann die Blutspende. In Klein Wanzleben stehen fünf Liegen zur Verfügung. Karin Thurik bekommt von Krankenschwester Dagmar Ströber die Nadel gelegt. Und auch hier gibt es wegen der Schutzmaßnahmen eine Änderung. Einen Knetball, den viele Spender üblicherweise nehmen, damit das Blut schneller fließt, gibt es nicht. „Dann müssten wir den andauernd desinfizieren“, sagt Dagmar Ströber. Wer einen solchen Ball benötige, könne ihn von Zuhause mitbringen.

Nach etwa zehn Minuten ist die Blutentnahme fertig. Dann sollten sich die Spender auch etwa zehn Minuten erholen, damit der Kreislauf wieder in Gang kommt. Danach würde es normalerweise einen Imbiss geben, gemeinsam mit den anderen Spendern. Das gibt es wegen der Pandemie jedoch nicht. „Die Versorgung ist eingeschränkt, im Moment gibt es Verpflegungsbeutel“, sagt Sabine Tacke. Diese werden von den ehrenamtlichen Helfern des DRK-Ortsvereins Klein Wanzleben gepackt. In der Küche des Gemeindezentrums verteilen Giana Digulla, Helga Marta Blenk und Sabine Tacke, die auch Mitglied des Ortsvereins ist, die Verpflegungsbeutel. Diese werden vor Beginn der Blutspende zusammengestellt. Mit Joghurt, einem Sandwich, Salat und etwas Süßem gefüllt, können sich die Spender stärken. Im Garten hinter dem Gemeindezentrum steht ein Tisch mit Stühlen, an dem sich kurz ausgeruht und etwas getrunken werden kann. Das übliche Beisammensein sei laut Tacke aber nicht möglich. „Das ist eigentlich wie eine große Familie hier. Ich finde es schade, dass es jetzt nicht so ist“, sagt Karin Thurik. Denn bei der Blutspende treffe sie immer die gleichen Leute, die sie sonst nicht so oft sehen würde.

Trotz der Schutzmaßnahmen habe sich die Corona-Pandemie nicht negativ auf die Blutspende ausgewirkt, sagt Sabine Tacke. Zu Beginn seien es sogar einige Spender mehr gekommen. So kamen Eltern zusammen mit ihren Kindern, die normalerweise in einer anderen Stadt studieren, mit zur Spende. „Man merkt, dass jetzt die Urlaubszeit ist“, sagt die Blutspendebeauftragte. Denn bei den Terminen in Hohendodeleben und Wanzleben kamen weniger Spender. In Klein Wanzleben waren es an diesem Nachmittag 27. Darunter auch ein Erstspender. Karin Thurik ist auch beim nächsten Termin dabei „Eine Blutkonserve kann man irgendwann auch selber mal brauchen. Eigentlich könnte jeder Blut spenden“, sagt sie.

Volksstimme, 16.07.2020 (Michelle Kosub)

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news-69 Wed, 08 Jul 2020 13:21:00 +0200 Mehr Lebensmittel für die Tafeln https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/mehr-lebensmittel-fuer-die-tafeln.html DRK-Kreisverbandsgeschäftsführer Guido Fellgiebel fordert Ende der Vernichtung Guido Fellgiebel, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Wanzleben, tritt für ein Ende der Lebensmittelverschwendung in Deutschland ein. Wie er gegenüber der Volksstimme sagte, sei die Bundesrepublik ein Entwicklungsland was den Umgang mit Lebensmitteln angehe.

Ähnlich wie in Frankreich wünsche sich Fellgiebel in Deutschland ein Verbot, Lebensmittel zu vernichten. Vielmehr müssten wie im Nachbarland Logistikzentren eingerichtet werden, die dann die überschüssigen Lebensmittel an Einrichtungen wie die Tafeln verteilen. Es könne nicht sein, so der DRK-Kreisverbandsgeschäftsführer, dass teuer erzeugte Lebensmittel einfach entsorgt würden. Allein die Industrie vernichte 30 Prozent der von ihr hergestellten Lebensmittel. Lebensmittel, die in den Tafeln dringend benötigt werden. Gerade die Corona-Krise habe gezeigt wie auch die Lebensmittelspenden der großen und regionalen Märkte für die Wanzlebener DRK-Tafel dramatisch zurück gingen, so dass es sogar zu Engpässen bei der Versorgung der etwas 2000 Bedarfsgemeinschaften gekommen sei. Auch stieg die Anzahl der Kunden um etwa 30 an. Es habe sogar Tage gegeben, an denen die Tafel-Mitarbeiter Bedürftige wegschicken mussten, weil die Lebensmittel nicht ausreichten. Spenden aus der Bevölkerung, von Parteien, dem Börde-Gymnasium und Institutionen halfen, diesen Engpass nicht noch größer werden zu lassen. Das Problem der ausreichenden Lebensmittelversorgung der Tafeln sei indes damit nicht gelöst.

Während der weiter andauernden Corona-Pandemie sei ebenso der Anteil der Bedürftigen gestiegen, die von den Wanzleber Tafel-Mitarbeitern mit Lebensmittelpaketen direkt an der Haustür in ihren Wohnorten beliefert wurden. Das betreffe gerade ältere und kranke Menschen, die zur Risikogruppe der besonders von Corona gefährdeten Menschen zählen würden. Durch ein Projekt des Bundesverbandes des Deutschen Roten Kreuzes war es dem Wanzleben Kreisverband möglich, diese Menschen mit Dingen des täglichen Bedarfs zu versorgen. Der Bundesverband unterstützt das Wanzleber DRK dabei mit 16 000 Euro.

Volksstimme 08.07.2020 (Mathias Müller)

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news-71 Mon, 06 Jul 2020 13:23:00 +0200 Tafel rüstet sich für Hochsommer https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/tafel-ruestet-sich-fuer-hochsommer.html Die Wanzlebener Tafel des Roten Kreuzes rüstet sich für den Hochsommer. Ein neues Klimagerät soll Obst und Gemüse frisch halten. Der Hochsommer steht bevor und mit ihm Temperaturen, die nicht nur den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern der Wanzlebener Tafel des DRK-Kreisverbandes im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ zu schaffen machen werden. Auch das Obst und Gemüse, das kistenweise im Vorbereitungsraum der Tafel lagert, wird bei hohen Temperaturen in Mitleidenschaft gezogen und kann schneller verderben. Die anderen Lebensmittel hingegen lagern gut geschützt gegen die Hitze in großen Kühlschränken.

Dem schnellen Verderben von Obst und Gemüse will die Tafel jetzt entgegenwirken. Im Vorbereitungsraum nahm sie ein neues Klimagerät in Betrieb. „Das Obst und Gemüse, das wir als Spenden von den Supermärkten bekommen, ist bereits bei der Ankunft bei uns grenzwertig nahe am Verfallsdatum“, sagte Barbara Schürmann, Leiterin des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben. Da diese Spenden keinen Platz in den großen Kühlschränken finden würden, da diese von anderen Lebensmitteln belegt seien, sei es wichtig, die Temperatur im Vorbereitungsraum herunterzukühlen. Die verderbliche Ware müsse dann schnellstmöglich an die Tafel-Kunden ausgegeben werden, damit sie das Obst und Gemüse noch essen zu können.

Beim Kühlen der Luft im Vorbereitungsraum der Tafel hilft jetzt ein neues Klimagerät. Es konnte Dank einer Spende der städtischen Wanzleber Wohnungsbaugesellschaft Wobau gekauft und installiert werden. „Die Gesamtkosten liegen bei etwa 1000 Euro“, verdeutlichte Wobau-Geschäftsführer Rainer Lippelt bei der Übergabe des Gerätes an Barbara Schürmann und Guido Fellgiebel, den Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes.

Eigentlich wollte die Wobau in diesem Sommer ihr 25-jähriges Bestehen mit einem großen Mieterfest feiern. Wegen der Kontaktbeschränkungen durch die Corona-Pandemie fiel das Fest aus und soll im kommenden Jahr nachgeholt werden. Gratulanten gab es zum 25. Geburtstag der Wobau dennoch. Sie hatte Lippelt gebeten, auf Geschenke zu verzichten und stattdessen Geld für die Anschaffung und Installation des Klimagerätes in der Wanzlebener Tafel zu spenden. Die Wobau stockte die Geldsumme noch etwas auf, so dass das Projekt nunmehr erfolgreich in die Tat umgesetzt werden konnte. „Damit wurden wir als Tafel zum 25. Jubiläum der Wobau beschenkt“, freute sich Fellgiebel im Namen des DRK-Kreisverbandes Wanzleben über die großzügige Unterstützung der Wohnungsbaugesellschaft. Wie der Verbandsgeschäftsführer sagte, sei die Wobau ein Partner der ersten Stunde und habe als Vermieter einen entscheidenden Anteil daran, dass das Soziale Zentrum „Alter Bahnhof“ überhaupt noch existiere. Denn für den Unterhalt und die weiteren Angebote der Einrichtung wie Suppenküche und Kleiderkammer sowie Kurse für die Bevölkerung bekomme der DRK-Kreisverband keinen Cent staatliche Unterstützung und müsse alles aus eigener Tasche, durch Spenden oder Fördermittel finanzieren.

Durch die Corona-Pandemie hat die Wanzlebener Tafel einen Zuwachs von etwa 30 Kunden bekommen, berichtete Barbara Schürmann. Etwa 2000 sogenannte Bedarfsgemeinschaften aus dem Gebiet des DRK-Kreisverbandes Wanzleben, das den Altkreis und die Stadt Kroppenstedt umfasst, seien berechtigt, in der Tafel Lebensmittelpakete entgegenzunehmen. „Die kommen natürlich nicht alle auf einmal“, verdeutlichte die Leiterin, sondern nur bei Bedarf. Zunehmend seien unter den Kunden Senioren, die von Altersarmut bedroht und Menschen, die durch Corona in Kurzarbeit geraten sind. Durch die noch immer steigenden Arbeitslosenzahlen rechne sie auch mit einem weiteren Anstieg der Bedürftigen, die auf die Lebensmittelpakete der Tafel angewiesen seien. „Das ist ein schwieriges Jahr für uns“, bilanzierte Barbara Schürmann. Auch deshalb, weil der „Alte Bahnhof“ die sonst üblichen Kurse und Weiterbildungen der Bevölkerung wegen den Corona-Kontaktbeschränkungen noch nicht wieder voll anbieten dürfe.

Volksstimme, 06.07.2020 (Mathias Müller)

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news-70 Mon, 06 Jul 2020 13:22:00 +0200 Sportparcour beim DRK https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/sportparcour-beim-drk.html Bewegungsgarten kann nun genutzt werden Den Ganzkörpertrainer lernt Jaqueline Focke kennen. Gabriele Bialas, Ehrenamtskoordinatorin beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Wanzleben erklärt ihr die Funktion und Handhabung. Das Gerät ist eines von sieben des neuen Bewegungsgartens auf dem Außengelände der DRK-Begegnungsstätte in Osterweddingen. „Heute weise ich unsere Mitarbeiter ein“, sagt Bialas, „beim Parcours mit dabei ist ein Gleichgewichtstrainer, eine Bewegungsschule und auch eine Schultermobilisierung – wir haben für jeden Körperbereich etwas.“ Künftig können hier Bewohner und Patienten des DRK-Pflegeheims trainieren. Auch den DRK-Seniorengruppen aus dem ganzen Sülzetal stehen die Geräte zur Verfügung. Geplant sind für sie hier Zirkeltraining-Runden. Das DRK lädt alle anderen Sportbegeisterten ein, den Parcours – kostenfrei - zu benutzen. „Wir haben nicht weit weg einen Kindergarten und eine Grundschule. So kann man sich generationsübergreifend zum Sport treffen“, hofft Focke.

Volksstimme, 06.07.2020 (Udo Mechenich)

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news-72 Sun, 28 Jun 2020 13:23:00 +0200 Über den Sommer wird wieder gebaggert https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/ueber-den-sommer-wird-wieder-gebaggert.html Die jährliche Beachvolleyballsaison der DRK-Begegnungsstätte Wormsdorf läuft. Einmal wöchentlich darf im Sand gewühlt werden. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachtet Guido Fellgiebel vom DRK-Ortsverein Wormsdorf die gegenwärtige Situation. „Wir sind schon ganz froh, dass wir den Corona-Sommer nicht völlig ohne die gemeinschaftliche sportliche Betätigung verbringen müssen und uns beim Volleyball im Sand fit halten können“, kommentiert er den positiven Aspekt. „Leider wird es aber voraussichtlich kein Sommerfest und damit auch kein Turnier geben, da Wettbewerbe gemäß staatlicher Bestimmungen bis auf weiteres verboten bleiben.“

Vor diesem Hintergrund hat der DRK-Ortsverein sein für 1. August angedachtes Sommerfest bereits abgesagt. Ein Fünkchen Hoffnung in puncto Turnier bleibt bei Organisator Fellgiebel: „Mal sehen, vielleicht können wir im Rahmen der nächsten Eindämmungsverordnung doch noch etwas auf die Beine stellen.“

Fakt ist: Vorerst wird jeden Mittwoch ab 18 Uhr auf dem Beachfeld an der Begegnungsstätte gebaggert und gepritscht. „Dafür haben wir ein Hygienekonzept erstellt, das sich an den sogenannten Leitplanken des Deutschen Volleyballverbands orientiert und entsprechenden Schutz bieten soll“, so Fellgiebel. Dazu zählt die freiwillige Beschränkung auf maximal vier Akteure pro Team, um während des Spiels Abstand wahren zu können. Auch direkte Ballaktionen am Netz (Angriff-Block) sollen möglichst vermieden werden. Desinfizieren der Hände und Führen einer Anwesenheitsliste sind obligatorisch.

„Eine private Nutzung des Beachvolleyballareals ist noch untersagt“, betont Guido Fellgiebel. Gespielt werden darf nur während der regulären Öffnungszeit der Begegnungsstätte. Eventuell könne auch diese Regelung im Laufe des Sommers noch gelockert werden.

Generell fahre der DRK-Ortsverein seine normalerweise betriebsame Begegnungsstätte „Schritt für Schritt mit begrenzten Angeboten“ wieder hoch. Die Clubräume bleiben aufgrund ihrer engeren Beschaffenheit noch außen vor, sämtliche Aktivitäten finden im geräumigen „Anbau“ statt. Ob man diesen demnächst auch wieder für Feiern vermieten wird, will der Vereinsvorstand in den nächsten Tagen beraten.

Volksstimme, 28.06.2020 (Ronny Schoof)

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news-73 Thu, 25 Jun 2020 13:24:00 +0200 Mehl, Zucker und Nudeln helfen sehr https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/mehl-zucker-und-nudeln-helfen-sehr.html Linkspartei des Landkreises Börde unterstützt Tafeln mit Lebensmittelspenden Der Kreisvorstand der Partei „Die Linke“ hat der Tafel im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Lebensmittel im Wert von 200 Euro gespendet. Zuvor hatte die Partei bei Barbara Schürmann, Leiterin des Sozialen Zentrums, in Erfahrung gebracht, welche Lebensmittel zurzeit am nötigsten benötigt würden.

„Wir erhielten die Auskunft, dass vor allem Mehl, Zucker und Nudeln gebraucht werden. Zum einen, um sie an Bedürftige auszugeben, zum anderen auch, um wieder backen und kochen zu können“, sagte Gudrun Tiedge, stellvertretende Kreisvorsitzende der Linken und Stadträtin in Wanzleben. Zusammen mit Wilfried Futh, Schatzmeister des Kreisvorstandes und ebenfalls Mitglied des Stadtrates in Wanzleben, machte sie sich in einen Einkaufsmarkt auf, um drei Wagen mit Lebensmitteln zu füllen. „Nicht ohne uns natürlich vorher mit den Angestellten zu verständigen, um nicht in den Verdacht zu geraten, wir würden hamstern wollen. Wir wurden sehr nett unterstützt“, berichtete Gudrun Tiedge weiter von der Aktion.

Mit den mit Lebensmitteln gefüllten Einkaufswagen zogen Gudrun Tiedge und Wilfried Futh zum Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“, um die Spende zu übergeben.

Dort freuten sich Chefin Barbara Schürmann und ihre Mitarbeiter riesig über den Nachschub an Mehl, Zucker und Nudeln. „An dieser Stelle möchten wir ausdrücklich Danke sagen bei Barbara Schürmann und ihren haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die eine unschätzbar wichtige Arbeit leisten und auch in diesen schwierigen Zeiten sich nicht haben unterkriegen lassen“, würdigte Gudrun Tiedge die Arbeit der Wanzleber Tafel des DRK. Diese Aktion der Linken wird in anderen Tafeln des Landkreises Börde fortgesetzt.

Vor dem Beginn der Aktion hatten sich die Mitglieder des Kreisvorstandes der Linken ausführlich mit dem Thema der knappen Lebensmitteln in den Tafeln wegen der Corona-Pandemie auseinandergesetzt. Da eine Partei kein Geld spenden dürfe, seien die Kommunalpolitiker zu dem Entschluss gekommen, Lebensmittel zu kaufen und dieses den Tafeln zu spenden.

Volksstimme, 25.06.2020 (Mathias Müller)

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news-74 Fri, 19 Jun 2020 13:27:00 +0200 Tenne: Geschlossen und doch geöffnet https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/tenne-geschlossen-und-doch-geoeffnet.html Kinder- und Jugendzentrum des DRK in Wanzleben organisiert zwei Ferienfreizeiten Eigentlich ist die Kinder- und Jugendeinrichtung Tenne in Wanzleben wegen der Corona-Pandemie noch immer geschlossen. „Aber im Grunde haben wir doch geöffnet“, sagt Sabine Stitz, Mitarbeiterin im Kinder- und Jugendzentrum in Wanzleben. „Der Außenbereich der Tenne ist für die Kinder und Jugendlichen geöffnet. Wir haben eine große Freifläche mit Tischtennisplatte, Volleyballkorb und Fußballfeld.“ Da sein auch jede Menge Platz und Gelegenheit zum Abhängen, erklärt die Mitarbeiterin der Volksstimme. An Sitzgelegenheiten und schattigen Plätzen würde es im Außenbereich der Tenne nicht Mangeln. „Wir können zudem den Besuchern der Tenne alles an Freizeitmöglichkeiten anbieten, was wir auch in den Räumlichkeiten zur Verfügung stellen würden. Egal ob Bastelmaterial oder Gesellschaftsspiele.“ Eine einzige „traurige“ Nachricht hat die Mitarbeiterin der Tenne dennoch für die Besucher: Das wohl am meisten nachgefragte Spielzeug kann leider nicht genutzt werden. „Die bei den Kindern und Jugendlichen sehr beliebte Spielkonsole muss leider verschlossen in den Räumlichkeiten der Tenne bleiben. Für die Nutzung im Freien ist die Technik einfach nicht gemacht.“

In der Wanzleber Freizeiteinrichtung des DRK sind dafür die Vorbereitungen für gleich zwei Ferienfreizeiten fast abgeschlossen. So soll es gleich in der ersten Woche der Sommerferien, also vom 20. Bis zum 24. Juli, in die Jugendeinrichtung nach Eilsleben gehen. Im August soll es mit den jungen Leuten an den Löderburger See gehen. Zwar stünde hinter der August-Reise noch ein kleines Fragezeichen. Doch sollten die Regeln der nächsten Eindämmungsverordnung nicht verschärft werden, gehe sie davon aus, dass „diese Ferienfreizeit stattfindet.“

Auf jeden Fall können sich die jungen Interessenten für diese beiden Sommerferienaktionen ab sofort anmelden. Die Tenne-Mitarbeiterin gibt jedoch zu bedenken, dass angesehen von allen anderen Angeboten der Tenne diese Ferienfreizeiten kostenpflichtig sind. „Die Nutzung der sonstigen Angebote der Tenne bleiben auch weiterhin wie gewohnt kostenfrei“, so Sabin Stitz.

Volksstimme, 19.06.2020 (Hendrik Reppin)

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news-76 Mon, 15 Jun 2020 13:34:00 +0200 Herzinfarkt macht keine Pause https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/herzinfarkt-macht-keine-pause.html Beim DRK-Kreisverband Wanzleben starten wieder die Kurse in Erster Hilfe. Gerade Führerscheinbewerber haben darauf gewartet. Juana Nebauer und Monique Wrüske freuen sich und sind hoch motiviert. Die beiden Ausbilderinnen beim DRK-Kreisverband Wanzleben stehen zusammen mit ihrer Kollegin Liane Reim in den Startlöchern, um ab sofort wieder Kurse in Erster Hilfe leiten zu dürfen. Die Lockerungen in den Kontaktbeschränkungen zwischen den Menschen während der Corona-Pandemie machen es möglich. Die Kurse finden ausschließlich am Sitz des DRK-Kreisverbandes in der Wanzleber Lindenpromenade statt. Unter strengen Hygenieauflagen, die sich der Kreisverband zum Schutz der Teilnehmer und seiner Mitarbeiter selbst auferlegt und mit der sogenannten Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt in Einklang gebracht hat.

„Hier in unserer Geschäftsstelle können wir gewährleisten, dass wir die Hygeniebestimmungen der Eindämmungsverordnung des Landes auch einhalten können“, sagt Stephan Dill, Abteilungsleiter Hilfsgesellschaft Kinder, Jugend und Soziales im DRK-Kreisverband Wanzleben. Nur in dem eigenen Haus an der Lindenpromenade sei es eben möglich, im Schulungsraum den nötigen Sicherheitsabstand zwischen den Teilnehmern zu ermöglichen. Jeder sitze an einem Tisch und habe mindestens zwei Meter Abstand zum nächsten Kursteilnehmer. Hygenie werde dabei ganz groß geschrieben. Die Teilnehmer der Erste-Hilfe-Kurse bekommen vom DRK-Kreisverband frische Mund-Nase-Schutzmasken zur Verfügung gestellt um sicherzustellen, dass die eigenen, eher zu lange genutzten Masken nicht zu sehr verschmutzt seien. „Die Teilnehmer müssen unsere frischen Masken benutzen“, verdeutlicht Dill den hohen Sicherheitsstandart. Dass sei nebenbei auch hilfreich, wenn gerade Schüler, die auf dem Weg zum Führerschein sind und den Kurs in Erster Hilfe beim DRK besuchen, aus der Hektik heraus einmal ihre Maske vergessen sollten.

Die Masken sind der eine wesentliche Schutz für Kursteilnehmer und Ausbilder. Der Schulungsraum werde zudem ständig gelüftet, um die Übertragung möglicher Corona-Viren zu erschweren. Auf den direkten Kontakt zum Ausbilder an der Übungspuppe müssen die Teilnehmer aus Sicherheitsgründen verzichten. Daher treten sie allein an die Puppe heran und üben unter anderem die Herzdruckmassage. Auf das Üben der Mund-zu-Mund-Beatmung werde am Dummy ganz verzichtet. Zu groß sei die Gefahr einer Tröpfcheninfektion und damit die Ansteckung an Corona. Nur wenn einer der Auszubildenden infiziert sein und es nicht wisse. Nachdem ein Kursteilnehmer an der Puppe geübt hat, werde die ganz gründlich desinfiziert. Dann ist der nächste Teilnehmer an der Reihe. Ist ein Kurs beendet, der einen Tag von 8 bis 15 Uhr oder 15 bis 20 Uhr dauert, werden alle Tische und Stühle desinfiziert. Ebenso die Toilette im DRK-Kreisverband.

Als Mitte März die Nachricht kam, dass die Kurse in Erster Hilfe wegen der Corona-Kontaktbeschränkungen nicht mehr möglich sind, traf das die Führerscheinbewerber wie ein Schock. Zudem stellten die Fahrschulen ihren Betrieb ein. Der Weg zum Führerschein rückte in weite Ferne. „Deshalb haben wir Wartelisten, die wir jetzt abarbeiten. Die ersten Kurse sind schon komplett ausgebucht“, macht Ausbilderin Juana Nebauer deutlich. Die Anzahl der Teilnehmer sei unter den besonderen Bedingungen auf sechs pro Kurs begrenzt, in normalen Zeiten seien es 15. Um der Nachfrage gerecht zu werden, hat der DRK-Kreisverband die Angebote von sonst drei Kursen auf sechs Lehrgänge hoch gefahren. „Dadurch ist es möglich, mehr Bürgern die Teilnahme an den Kursen in der Region zu ermöglichen und sie müssen nicht nach Magdeburg ausweichen“, sagt Stephan Dill. Leider bedeute der erhöhte Aufwand an Personal und Mitteln für die Hygenie ebenso eine Steigerung der Kosten. Kostet ein Kurs in Erste Hilfe unter normalen Bedingungen pro Teilnehmer sonst 40 Euro, sind es jetzt in Corona-Zeiten 70 Euro. „Wir wissen, dass ist viel Geld. Es ist aber keine versteckte Preiserhöhung. Wir reiten nicht auf der Corona-Welle. Die höheren Kosten sind einfach dem größeren Aufwand geschuldet. Wir hoffen, die Preise bald wieder runter nehmen zu können und sind überhaupt froh, die Kurse der Bevölkerung wieder anbieten zu können“, sagt Dill.

„Wir müssen die Bevölkerung wieder in Erster Hilfe ausbilden. Schlaganfall und Herzinfarkt machen wegen Corona keine Pause“, verdeutlicht Juana Nebauer. Bei der Ausbildung unter diesen Ausnahmebedingungen werde jedoch nichts sein wie früher. Vielmehr müssten die Teilnehmer die meiste Zeit auf ihrem Platz bleiben und die Übungen mit dem nötigen Abstand verfolgen. Anders gehe es nicht. Das neue Regime stelle auch die Ausbilder vor ganz neue Herausforderungen. Der DRK_Kreisverband ist bereit dafür.

Volksstimme, 15.06.2020

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news-75 Mon, 15 Jun 2020 13:28:00 +0200 Leistungen des DRK https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/leistungen-des-drk.html Fast Regelbetrieb „Die Maßnahmen der Eindämmungsverordnungen des Landes Sachsen-Anhalt zur Bekämpfung des Coronavirus haben durch die Disziplin und Geduld der Bevölkerung zu einem spürbaren Rückgang der Infektionszahlen geführt“, urteilt der Wanzleber Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Guido Fellgiebel.

Nun könnten auch im Sülzetal weitere DRK-Einrichtungen und DRK-Dienste wieder geöffnet werden, kündigt Fellgiebel an. „Wir haben uns entschieden, Schritt für Schritt unsere Einrichtungen und Angebote unter entsprechenden Hygienekonzepten zu öffnen.“

Die Tagespflege in Osterweddingen arbeitet schon wieder mit dem eingeschränkten Regelbetrieb. Erste-Hilfe-Kurse, Beispielweise zum Erwerb des Führerscheines, finden mit reduzierter Teilnehmerzahl wieder regelmäßig statt. Erste-Hilfe-Kurse für Betriebe, beispielsweise Lehrgänge der Berufsgenossenschaft, bietet das DRK voraussichtlich wieder ab Sonntag, 1. September, an.

Den Bewegungsgarten in Osterweddingen öffnet das DRK am Mittwoch, 1. Juli, mit einer Einweisung in die Geräte.

Beim Pflegeheim „Rusches Hof“ Osterweddingen und der Wohngemeinschaft Osterweddingen dürfen die Bewohner einmal am Tag von einer Person für eine Stunde Besuch empfangen. Allerdings nicht von Kindern unter 16 Jahren oder Menschen mit Atemwegsinfektionen. In den Einrichtungen gibt es Besuchszeiten. Das DRK empfiehlt hier eine Anmeldung.

Da ältere Menschen als besonders gefährdet gelten, hält das DRK die ambulante Pflege und die Versorgung durch den Menüdienst Osterweddingen unter strengen hygienischen Standards und Maßnahmen aufrecht. „Unsere Pflegeteams sind hier besonders sensibilisiert“, Versichert Fellgiebel.

Alle Blutspenden-Aktionen finden wie geplant statt. Auch bei dem Angebot „Service Wohnen Osterweddingen“ bittet das DRK die Angehörigen darum, ihre Besuche auf ein Minimum zu beschränken und sich an die entsprechenden Hygiene- und Abstandsregelungen zu halten. Die Begegnungsstätte Osterweddingen bleibt bis Mittwoch, 1. Juli, geschlossen.

Volksstimme, 15.06.2020 (Udo Mechernich)

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news-77 Sun, 14 Jun 2020 13:35:00 +0200 Hoflastig: Jugendclub nur im Freien https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/hoflastig-jugendclub-nur-im-freien.html Das Kinder- und Jugendzentrum in Eilsleben empfängt seit dieser Woche wieder Besuch - unter erheblichen Einschränkungen. Bogenschießen, Basketball, Badminton und noch ein paar andere Outdoor-Aktivitäten sind im Angebot. Die Sport- und Spielgeräte stehen zur Nutzung auf dem Hof am Eilsleber Gemeindezentrum bereit – ebenso Clubleiterin Simone Brandes mit ihren beiden Kollegen Kathrin und Patrick Hildebrandt. Das Betreuer-Trio würde allzu gern wieder Leben in der Bude haben, begeisterungsfähige Clubgänger, lärmende Kinder, aufmüpfige Jugendliche, die sich auch mal mit ihren Sorgen und Nöten an die Erwachsenen wenden – so wie vor Corona. Doch das Kinder- und Jugendzentrum des DRK-Kreisverbands Wanzleben bleibt in dieser Woche noch weitgehend verwaist. Der Haken an der Sache: Der Hof ist vorerst die einzige „Räumlichkeit“, die die Einrichtung nutzen darf.

„Seit Montag haben wir wieder geöffnet“, erklärt Simone Brandes, „aber nur draußen, weil wir im Haus die Einhaltung der Corona-Vorschriften nicht gewährleisten können. Dadurch hält sich der Trubel, den wir eigentlich gewohnt sind, in Grenzen. Es muss sich jetzt wahrscheinlich auch erst mal rumsprechen, dass wir wieder da sind, und dann läuft es hier nach und nach wieder an.“ Fast sehnsüchtig fügt die Einrichtungsleiterin an: „Wir warten. Es ist traurig. Die Kinder fehlen uns einfach.“ Vor der Zwangsschließung waren unter der Woche täglich 15 bis 20 Kinder und Jugendliche vor Ort, haben im Club ihre Hausaufgaben erledigt, Nachhilfe in Anspruch genommen, mit den Freunden gespielt, gezofft und gelacht. „Jetzt hatten wir nur noch Kontakt miteinander in der Whatsapp-Gruppe oder dass die Eltern mal angerufen haben, um sich Rat zu holen“, so Brandes.

Noch bis mindestens Ende Juni sollen die Räume im DRK-Kinder- und Jugendzentrum außen vor bleiben. Auch die Außenstellen in Harbke und Badeleben müssen noch geschlossen gehalten werden. „Wir hoffen, dass wir ab Juli wieder langsam zur Normalität hochfahren vor allem unsere Ferienfreizeit veranstalten können“, blickt Brandes voraus. „Das wäre für uns, für die Kinder und auch die Eltern enorm wichtig, denn was wir so mitbekommen ist, dass inzwischen alle ziemlich auf dem Zahnfleisch kriechen.“

Pläne und Ideen hat das Mitarbeiterteam genug. „Zurzeit dürfen wir nur kaum etwas davon umsetzen, das ist frustrierend“, meint Patrick Hildebrandt. Im Rahmen der so genannten aufsuchenden Tätigkeit, die seit einem Monat bereits wieder läuft, klappert der Jugendsozialarbeiter regelmäßig die Treffpunkte und Spielplätze in seinem Verantwortungsbereich ab. „Aber es ist nichts los, und wir können unter diesen Bedingungen ja auch nicht viel los machen.“ Selbst die Aktivitäten im Freien sind mit einigen Auflagen verbunden, deren Sinn, da sind die Betreuer ehrlich, sich ihnen nicht immer erschließt.

„Wir erfüllen sie trotzdem“, betont Simone Brandes. Doch die Enge an Vorschriften sei für die Kinder- und Jugendarbeit wenig hilfreich, untergrabe ihren Zweck letztlich auch. Noch unverständlicher wird es, wenn man bedenkt, dass der Nachwuchs außerhalb des Jugendclubs, in der Schule oder nachmittags in der Clique oft nur seinen eigenen Verhaltensregeln folgt.„Wie auch immer“, so Brandes, „wir würden uns sehr freuen, wenn uns ab nächster Woche wieder einige Kinder und Jugendliche aufsuchen würden. Immerhin müssen sie hier keinen Mundschutz tragen. Wir sind von 13 bis 18 Uhr da. In dieser Zeit können auch Anmeldungen für die Ferienfreizeit erfolgen.“

Volksstimme, 14.06.2020 (Ronny Schoof)

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news-79 Thu, 11 Jun 2020 13:38:00 +0200 Kostenloser Einkaufsservice https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/kostenloser-einkaufsservice.html DRK Wanzleben verstärkt seine Unterstützung für sozial Hilfsbedürftige und Risikopersonen Auf Grund der „Corona-Notverordnungen“ und den damit verbundenen umfassenden Einschränkungen für das alltägliche Leben aller Menschen, benötigen insbesondere sozial schwache Personen sowie Menschen aus Hochrisikogruppen (z.B. hohes Alter, relevante Vorerkrankungen) zusätzliche, unkomplizierte Unterstützung.

Gefördert aus Mitteln der Aktion Mensch sowie dem bundesweitem DRK-Corona-Nothilfefonds, können der Kranken- und Behindertenfahrdienst als auch das Soziale Zentrum „Alter Bahnhof“ Wanzleben hilfebedürftigen Menschen verstärkt unterstützend zur Seite stehen. Auch die sozialen Dienste des DRK müssen aktuell mit den Corona-Herausforderungen kämpfen um Bedürftigen Hilfe leisten zu können. Unter den hygienisch massiv gesteigerten Anforderungen ist eine Ausgabe von Lebensmitteln durch die Tafel in den bisherigen Räumen nicht möglich.


Viele Hilfebedürftige, insbesondere Personen die zur Risikogruppe gehören, können ihre Häuslichkeit nur begrenzt verlassen und sich somit nicht bei der Tafel vor Ort versorgen. Der öffentliche Personennahverkehr ist nur eingeschränkt für Jeden verfügbar, so dass viele Bedürftige, insbesondere aus den kleineren Ortschaften, keine Möglichkeit haben zur Tafel zu kommen. Aufgrund der privaten Bevorratung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs (Hamsterkäufe), gehen von den Supermärkten, Discounter, etc. nur noch sehr wenige Tafel-Spenden ein. Diese sind bei weitem nicht ausreichend, die aktuellen und zukünftigen Bedarfe zu decken. Um bei diesen Problemen Abhilfe zu schaffen, werden die bewilligten Fördermittel gezielt vom DRK Wanzleben eingesetzt.


Der Kranken- und Behindertenfahrdienst bietet Hilfebedürftigen mit seinem mobilen-sozialen Hilfsdienst einen kostenlosen Einkaufsservice, der zum Beispiel auch die Abholung von Medikamenten oder Pakten von der Post umfasst. Zu dem können Menschen aus den Hochrisikogruppen, wenn Sie über keinen eigenen PKW verfügen, den Fahrdienst nutzen, um das erhöhte Ansteckungsrisiko in Bussen und Bahn zu vermeiden. Die Tafel hat die Auslieferung von Tafelpaketen und sonstigen Gegenständen des täglichen Bedarfs erweitert und versorgt nun fast 50 % mehr Bedürftige mit der mobilen Tafelausgabe.


Das Soziale Zentrum „Alter Bahnhof“ konnte Pavillons und Bierzeltgarnituren beschaffen, mit denen die Tafelausgabe fast bei jedem Wetter auch im Außenbereich möglich ist. Grundnahrungsmittel wie Zucker, Mehl, Nudeln werden vom DRK hinzugekauft um die Basisversorgung der sozial Benachteiligten zu verbessern. Bei allen Angeboten und Leistungen werden die hygienischen Vorgaben beachtet, was einen hohen Kostenaufwand aber auch insbesondere eine zusätzliche Anstrengung für die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter verursacht, bei denen sich das DRK ganz herzlich bedankt.

11.06.2020 (Stephan Dill)

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news-78 Sat, 06 Jun 2020 13:37:00 +0200 Jugendclubs bleiben zu https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/jugendclubs-bleiben-zu.html DRK Kinder- und Jugendzentrum nur im Außenbereich geöffnet Nach einer Telefonkonferenz mit Verantwortlichen des Landkreises Börde zu den erforderlichen Hygienevorschriften in den Jugendclubs teilte Kai Pluntke, Ordnungsamtsleiter der Stadt Wanzleben-Börde, den Ortsbürgermeistern mit, dass „wir die Vorgaben für die durch uns betriebenen Einrichtungen nicht erfüllen und die Öffnung dieser Einrichtungen nicht verantworten können“. Damit bleiben die Jugendeinrichtungen wegen der Corona-Pandemie weiter geschlossen.

Zu den allgemein bekannten Hygiene- und Abstandsvorschriften seien laut Pluntke für die Einrichtung vor allem verantwortliche Personen zu benennen, die die notwendigen Vorgaben umsetzen und die auch rechtlich dafür einstehen müssen. Je Einrichtung sei ein Hygienekonzept zu erstellen. So seien unter anderem wöchentlich Einverständniserklärungen der Eltern abzufordern und tägliche Kontaktlisten zum Gesundheitszustand zu führen.

„Darüber hinaus können wir kaum Hygienestandards, wie beispielsweise das Händewaschen oder Händedesinfizieren vor dem Betreten der Einrichtungen erfüllen. Auch die Einhaltung der Abstandsregelungen halte ich für nicht umsetzbar“, verdeutlichte Pluntke. Ende Juni werde die nächste Eindämmungsverordnung erwartet. Sollte es dahingehend neue Vorgaben geben, werde die Stadt Wanzleben-Börde entsprechende Änderungen veranlassen.

Das DRK wird im Wanzleber Kinder- und Jugendzentrum „Tenne“ ab Montag, 8. Juni, zwar die Angebote wieder aufnehmen, allerdings nur in den Außenbereichen. Die Einhaltung der Vorgaben in den Räumlichkeiten könne selbst mir dem vorhandenen Personal nicht sichergestellt werden. Die aufsuchende Jugendarbeit in den Ortsteilen werde allerdings wieder aufgenommen.

Hingegen sind die Sportplätze und Sporthallen der Stadt Wanzleben-Börde wieder geöffnet. Es gelten für jede Sportstätte Vorschriften, die einzuhalten und vom jeweiligen Sportverein zu bestätigen seien, sagte Pluntke.

Volksstimme, 06.06.2020 (Mathias Müller)

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news-80 Thu, 28 May 2020 13:38:00 +0200 Mit „Maskenball“ dem Virus Stirn zeigen https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/mit-maskenball-dem-virus-stirn-zeigen.html DRK-Ortsverein Wormsdorf sucht den schönsten und kreativsten Mundschutz Einen ganz besonderen Wettbewerb hat der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes in Wormsdorf ins Leben gerufen. Dabei geht es darum, die schönste Mund-Nasen-Maske zu ermitteln. Wer teilnehmen möchte, kann ein Porträtbild mit Maske an den Ortsverein schicken.

Der DRK-Ortsverein Wormsdorf hat zum „Maskenball“ eingeladen. Dahinter verbirgt sich ein Wettbewerb bei dem die Teilnehmer ihren schönsten, kreativsten Mundschutz präsentieren dürfen. „Die Idee kam ganz spontan“, sagt Guido Fellgiebel, Vorstandsmitglied im Ortsverein. Aufgrund der Corona-Pandemie finden beim Verein in Wormsdorf keine Aktivitäten statt. „Bis 7.Juni sind unsere Einrichtungen geschlossen“, sagt Fellgiebel. Telefonisch bleiben die Vorstandsmitglieder in Kontakt und tauschen sich regelmäßig aus. Hierbei ist die Idee des Wettbewerbs gewachsen.

„Zeigt dem Coronavirus die Stirn - Und uns dein schönstes Gesicht!“ heißt es auf der Internetseite des Wormsdorfer Ortsvereins. Der Wettbewerb startet mit Beginn der Maskenpflicht in Sachsen-Anhalt. Er richtet sich an alle, die Lust haben ihren Mundschutz zu zeigen. „Es gab schon ein paar Einsendungen“, erzählt Fellgiebel. Darunter seien einige kreative Masken, bei denen sich laut Fellgiebel viel Mühe gegeben wurde. Geplant ist es am 1.August mit einer Jury die schönste Maske zu küren. „Ursprünglich sollte dies im Rahmen des Sommerfestes stattfinden“, erzählt Fellgiebel. Aufgrund der Corona-Pandemie ist jedoch noch nicht klar, ob das Fest stattfinden wird. Der DRK Ortsverein hofft, dass es durch neue Bestimmungen des Landes bald wieder möglich ist, Veranstaltungen durchzuführen.

„Wir möchten die Treffen wieder hochfahren. Wir warten jetzt ab, was die neuen Bestimmungen bringen“, so Guido Fellgiebel. Für die Gewinner gibt es Überraschungspreise, die zu einem Teil von Sponsoren und zum anderen vom DRK bereit gestellt.

Wer an dem Wettbewerb teilnehmen möchte, sendet ein Porträtbild mit seiner Maske an info[at]drk-wormsdorf[dot]de.

Volksstimme, 28.05.2020 (Michelle Kobub)

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news-81 Wed, 27 May 2020 13:39:00 +0200 Bücherzelle beim DRK https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/buecherzelle-beim-drk.html Kostenloser Lesespaß Auf dem Gelände des Rot-Kreuz-Zentrums „Sülzetal“ in Osterweddingen steht eine Bücherzelle. Die ausrangierte Telefonzelle wurde mit Regal und Beleuchtung ausgestattet und optisch ansprechend gestaltet. Sie ist öffentlich und für jedermann zugänglich.

Sie dient von nun an als Gib- und Nimm-Regal. Wer ein Buch nicht mehr benötigt, kann es hineinstellen und ein anderer Passant darf es mit nach Hause nehmen. Neben einem Outdoorfitnessplatz, einer Elektro-Ladestation und schönen Sitznischen hat das DRK Areal „Rusches Hof“ damit noch ein weiteres Element, das ihn zum beliebten Aufenthaltsort macht.

27.05.2020 (DRK Wanzleben)

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news-82 Fri, 22 May 2020 13:40:00 +0200 Mobile Jugendarbeit ist wieder möglich https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/mobile-jugendarbeit-ist-wieder-moeglich.html Fahrzeug tourt durch die Westliche Börde Die DRK-Begegnungsstätte Kroppenstedt ist wegen der Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie weiterhin bis zum 5. Juni geschlossen. Doch die aufsuchende Jugendarbeit ist bereits wieder möglich und so sind Carola Klaer und Lilli Wetzstein bereits seit dem 18. Mai wieder mit dem Fahrzeug in der Verbandsgemeinde Westliche Börde unterwegs. An welchen Tagen, wo und wann sich die Jugendlichen einfinden können, darüber können sich Interessierte im nebenstehenden Kasten informieren. Unabhängig vom vom Jugendmobil ist die DRK-Begegnungsstätte telefonisch montags bis donnerstags von 11 bis 19 Uhr besetzt, freitags von 11 bis 13.30 Uhr. Dann können Kinder und Jugendliche bei Problemen in der Schule, mit den Eltern, bei schlechten Noten oder Ärger mit Freunden an Carola Klaer oder Lilli Wetzstein wenden.

Volksstimme, 22.05.2020 (Yvonne Heyer)

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news-83 Wed, 20 May 2020 13:41:00 +0200 Über 100 Mal Blut gespendet https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/ueber-100-mal-blut-gespendet.html Andreas Kobel gehört zu den treuen Spendern, die sich kaum einen Blutspendetermin entgehen lassen Schon eine Viertelstunde vor Beginn der Blutspende saßen am Montagnachmittag fünf Freiwillige auf den Bänken vor dem Rot-Kreuz-Zentrum in Osterweddingen. Sie alle warteten darauf, dass es los geht. „Solche Termine bei uns im Rot-Kreuz-Zentrum sind immer wichtig – aber heute ganz besonders, weil wir in dieser kritischen Zeit der weltweiten Pandemie auf keine Spende verzichten können“, versicherte Margitta Falkenberg, Mitarbeiterin beim DRK-Osterweddingen.

Margitta Falkenberg betreute im Ruheraum bei dem Termin im DRK-Zentrum die Freiwilligen vor und nach ihrer Spende. „In Osterweddingen gibt es schon mehr Spender als früher. Gott sei Dank. Gerade auch bei den Erstspendern geht es immer wieder weiter nach oben“, freute sie sich.

Zu den Treuen Spendern gehört auch Andreas Kobel. Er ist schon weit über 100 Mal mit dabei gewesen. „Für mich ist es klar, dass ich regelmäßig hier mitmache. Es kann ja immer mal passieren, dass man selbst auf eine Blutkonserve angewiesen ist und da verlässt man sich darauf, dass die dann auch vorhanden ist. Hier, heute etwas Gutes zu tun, kann nicht schlecht sein. Im Übrigen gibt es auch immer die ärztliche Untersuchung. So ein Gesundheitscheck kann ja nie verkehrt sein“, betonte Kobel.

Die Blutspendebeauftragte Sabine Tacke vom DRK-Kreisverband Wanzleben nahm bei dem Termin in Osterweddingen die Daten der Spender am Eingang auf. „Nur wenn wir für unsere Termine beim DRK genügend Spender überzeugen können, ist auch die Versorgung mit Blut in den Krankenhäusern gesichert. Gerade in der Zeit, wo wieder wärmer wird, ist ein ausreichender Vorrat an Blutkonserven unverzichtbar. Bei der Hitze können immer schnell Unfälle passieren, weil die Fahrer unkonzentriert sind.“

Im Kreisverband Wanzleben des DRK gebe es glücklicherweise sehr viele Dauerspender, die regelmäßig zu den Terminen kommen, berichtete Tacke. Auf diese treuen Spender könne sich das DRK immer wieder verlassen. Manche kämen schon jahrelang zu den Blutspendeterminen in Osterweddingen.

Beim DRK seien immer auch die Mitglieder der jeweiligen Ortsvereine bei der Blutspende mit dabei, erklärte Tacke. Sie würden ehrenamtlich mithelfen und seien bei den Bürgern vor Ort bekannt. Tacke: „Dieser persönliche Bezug schafft Vertrauen in puncto Hygiene und Versorgung.“

Es mache sie schon ein wenig stolz, dass diese Menschen immer wieder freiwillig zum DRK kämen und sich auf die Erfahrung sowie Kompetenz verlassen würden. „Sicherlich ist gerade auch der persönliche, lokale Bezug dabei ein entscheidender Faktor“, meinte Tacke. Sie selbst sei natürlich auch Spenderin, nicht zuletzt auch einfach deswegen, weil es gut für ihren eigenen Körper sein.

Anett Sinast, DRK Gebietsreferentin aus Dessau, organisierte den gesamten Ablauf der Spende im DRK-Zentrum. „Wir bieten pro Jahr allein in Osterweddingen vier Termine an, alle Vierteljahr. Bei unseren Terminen muss immer alles den gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Gerade jetzt ist dabei die Hygiene ein absolut wichtiger Aspekt. Mein persönlicher Anspruch ist es, durch die besonderen hygienischen Standards beim DRK unseren Spendern die nötige Ruhe zu vermitteln.“

Gleich am Eingang gab es beim Blutspendetermin in Osterweddingen eine hygienische Station, an der sich die Besucher die Hände desinfizieren mussten. Hier bekamen sie einen Mundschutz und einen eigenen Kugelschreiber. Es wurde auch gleich überprüft, wo sie sich in der letzten Zeit aufgehalten haben.

„Hier werfen wir gleich ein Auge darauf, ob sie Symptome einer Erkrankung haben“, betonte Sinast. Ihr Kollege, Christoph Baumgart, messe aus diesem Grund schon am Eingang die Körpertemperatur, was bislang erst im Labor geschehen sei. Nur wenn Baumgart das Okay gebe, dürften die Spender reinkommen.

Aus Sülldorf war Nicole Rudolph gekommen. Sie stand als zweite an der Anmeldung. „Wie sieht es aus, wenn ich mal eine Blutübertragung brauche? Diese Frage stellen sich viel zu wenig Menschen. Da kann man nur froh sein, wenn die Vorräte stimmen. Ich jedenfalls will meinen Beitrag leisten.“

Ihren Spenderausweis schon in der Hand kam auch Britta Zabel zur Anmeldung ins DRK-Zentrum. „Für mich ist es ganz wichtig, wenn es hier bei uns in Osterweddingen heißt ‚Blutspendetermin‘, mit dabei zu sein. Das ist für mich eine Selbstverständlichkeit. So zeige ich meine Mitmenschlichkeit. Das ist ein gutes Gefühl nach den Spenden“, betonte die Osterweddingerin.

Sascha Meinecke, ebenfalls aus Osterweddingen, war bei den letzten zwei Terminen krank. Aus diesem Grund konnte er kein Blut spenden. „Ich habe die Blutgruppe Null und die ist immer sehr gefragt. Aus diesem Grund bin ich heute wieder mit dabei. Das mache ich sehr gerne, denn das DRK bietet das hier in der Ortsmitte von Osterweddingen an, und das ist quasi vor der Haustür. Praktischer kann das doch gar nicht sein“, meinte er.

Der nächste Termin für eine Blutspende im DRK-Zentrum ist am Mittwoch, 26. August.

Volksstimme, 20.05.2020 (Udo Mechenich)

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news-67 Sun, 17 May 2020 13:17:00 +0200 Startklar für die großen Ferien https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/startklar-fuer-die-grossen-ferien.html Ferienfreizeit im DRK Kinder- und Jugendzentrum Eilsleben Haus und Hof des Kinder- und Jugendzentrums in Eilsleben sind startklar für die großen Ferien. „Die Ruhezeit in den vergangenen drei Monaten war auch für uns nicht einfach. Jetzt freuen wir uns auf etwas Action mit den Kindern“, ist sich das Betreuerteam (Foto von links nach rechts: Kathrin Hildebrandt, Simone Brandes und Patrick Hildebrandt) einig. Die Einrichtung des DRK-Kreisverbands Wanzleben legt gleich in der ersten Ferienwoche mit einem programmatischen Freizeitangebot los: „Leben wie im Wilden Westen“ lautet das Motto vom 20. Bis 24. Juli. Einer der Höhepunkte dabei soll das für Dienstag geplante Bullenreiten werden. Auch ein Ausflug zum Abenteuerspielplatz Harzer Seeland steht auf der Agenda. Viel wird dann die folgenden Wochen begleiten. Das Kinder- und Jugendzentrum ist montags bis freitags ab 10 Uhr geöffnet. Vom 10. Bis 14. August geht es ins Ferienlager an den Löderburger See. Kontakt und Anmeldung unter 039409/93 43 75

Volksstimme 17.07.2020 (Ronny Schoof)

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news-84 Fri, 15 May 2020 13:44:00 +0200 Öffnungszeiten erweitert https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/oeffnungszeiten-erweitert.html Soziales Zentrum „Alter Bahnhof“ des DRK Durch die Lockerungen der Kontaktbeschränkungen durch die Corona-Pandemie gelten in den Einrichtungen des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben wieder erweiterte Öffnungszeiten.

Wie Barbara Schürmann, Leiterin des „Sozialen Zentrums, informiert, erfolgt die Lebensmittelausgabe durch die Mitarbeiter der Wanzleber Tafel dienstags, donnerstags und freitags in der Zeit von 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr. Der Donnerstag ist dabei den älteren Bedürftigen vorbehalten. Bedürftige haben nach wie vor keinen Zutritt zur Einrichtung, um Tafelpakete abzuholen. „Die mobile Tafelausgabe, das heißt die Belieferung an sozial Bedürftige mit Einschränkungen oder aus Altersgründen, hat in den letzten Wochen zugenommen“, schätzte Barbara Schürmann ein.

Der Kleiderladen ist wieder zu den alten Öffnungszeiten unter Einhaltung der Abstandsregeln und des Tragens eines Mund- und Nasen-Schutzes für die Besucher geöffnet. Es werden maximal zwei Kunden in den Laden gelassen, die dort gut erhaltene Kleidung kaufen können. Der Kleiderladen ist dienstags und donnerstags von 10 bis 15 Uhr sowie mittwochs und freitags von 11 bis 14 Uhr geöffnet.

Die Suppenküche bleibt noch bis einschließlich 5. Juni geschlossen.

Volksstimme, 15.05.2020 (Mathias Müller)

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news-59 Fri, 15 May 2020 12:41:00 +0200 Es ist nur ein Piks https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/es-ist-nur-ein-piks.html Blutspende-Aktion in der Festhalle Altenweddingen „Gerade jetzt sind viele Spender unverzichtbar, weil wir ein Sommerdefizit haben. Wegen der Hitze sind die Menschen generell nicht ganz so spendenfreudig. Solche Termine sind zwar nur mein Beruf, ich bin ausgebildete Krankenschwester, aber die Hilfe am Menschen bezeichne ich als meine Berufung“, sagt Annette Fritsche, Teamleiterin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Dessau.

Zusammen mit fünf Kollegen und einem ärztlichen Leiter betreute sie kürzlich eine Blutspendeaktion in Altenweddingen in der Festhalle. An sechs Plätzen organisierte das Team die Blutabnahme. Alle Spender durchlaufen in der Festhalle sechs Stationen: Anmeldung, Ausfüllen des personalisierten Fragebogens, Messung des Blutfarbstoffs und der Temperatur, ärztlicher Check, vertraulicher Selbstausschluss und die Blutspende. „Ich möchte Gutes tun. Solch eine Blutspende in regelmäßigen Abstände ist für mich eine absolute Selbstverständlichkeit. Da ist es auch kein Problem, die paar Kilometer von Langenweddingen nach Altenweddingen zu fahren“, sagte Stephanie Lang-Peuser aus Langenweddingen. Seinen Blutspendeausweis hat Jan Lang aus Altenweddingen schon in der Hand. „Das ist eine einfache Sache, mit der ich Gutes bewirken kann. Wenn man es mal selber braucht, ist man froh, dass es zuvor Spender gab, die den Bestand beim Roten Kreuz aufgefüllt haben.“

Teamarzt bei der Blutspende ist Thomas Gramm. Er schaut, ob es bei den Freiwilligen Krankheiten gibt, die eine Spende unmöglich machen. „Diese Art des Checks ist zum einen ein Selbstschutz für die Spender. Auf der anderen Seite geht es auch um einen Spenderschutz. Es dürfen keine Krankheiten übertragen werden“, sagt er. Besonders achte er auf Infektionskrankheiten. Außerdem dürfen keine Operationen durchgeführt worden sein und können erst vier Monate später wieder anstehen. Die Fakten rund um die Aktion nennt nach dem Termin Katja Brand, Abteilungssekretärin beim DRK-Blutspendedienst: „Wir hatten 45 Spender, darunter drei Erstspender. So sind 45 Blutkonserven mit jeweils einem halben Liter zusammengekommen. Für uns ist der Termin gut gelaufen. Ich bin glücklich über die Spender und ziehe meinen Hut davor, dass sie bei diesen Temperaturen Blut gespendet haben.“

Volksstimme, 15.05.2020 (Udo Mechenich)

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news-85 Wed, 13 May 2020 14:28:00 +0200 Begegnungsstätten und „Tenne“ weiter geschlossen https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/begegnungsstaetten-und-tenne-weiter-geschlossen.html DRK-Kreisverband Wanzleben verlängert Stillstand wegen Corona bis zum 5. Juni / Blutspenden finden statt Die Begegnungsstätten des DRK-Kreisverbandes in Wanzleben und Seehausen bleiben wegen der Corona-Pandemie vorerst bis zum 5. Juni geschlossen. Das gilt für öffentliche und nicht-öffentliche Veranstaltungen gleichermaßen, heißt es in einer Mitteilung des DRK-Kreisverbandes Wanzleben. Alle Angebote der offenen Seniorenarbeit wie Kaffee- und Spielenachmittage, kulturelle Veranstaltungen, Vorträge, Seniorensport und Gymnastik, werden ausgesetzt.

Betroffen davon ist ebenso das Kinder- und Jugendzentrum „Tenne“ in Wanzleben, das bis zum 5. Juni geschlossen ist. Alle Angebote sowohl der offenen Kinder- und Jugendarbeit wie Treffs, Ferienspiele, Veranstaltungen, aufsuchende Tätigkeit und die Angebote des Jugendrotkreuzes, Schulsanitätsdienstes wie Gruppenstunden und Ausbildungen sind zunächst gestrichen.

Der Kleiderladen sowie die Wanzleber Tafel im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ in der Sarrestadt arbeiten seit gestern wieder zu den üblichen, gewohnten Öffnungszeiten. In der Einrichtung sind von den Besuchern ein entsprechender Mundschutz zu tragen. Hygiene- und Abstandsregeln sind einzuhalten. Die Suppenküche bleibt weiterhin zunächst bis 5. Juni geschlossen.

Der DRK-Kreisverband Wanzleben sagt zudem alle für 2020 geplanten, größeren Veranstaltungen ab. Das betrifft unter anderem das Sommerfest der Demokratie in Wanzleben, das Fest der Gemeinschaften und die Ehrung von Blutspendern. Die Blutspendetermine in den Orten des DRK-Kreisverbandes finden wie geplant statt. Der nächste Termin zur Blutspende ist am heutigen Mittwoch von 16 bis 20 Uhr im DRK-Kinder- und Jugendzentrum „Tenne“ in der Alten Promenade. Dabei gelten wegen Corona besondere Hygieneregeln.

Volksstimme, 13.05.2020 (Mathias Müller)

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news-86 Mon, 11 May 2020 14:29:00 +0200 Beim Deutschen Roten Kreuz gibt es erste Lockerungen https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/beim-deutschen-roten-kreuz-gibt-es-erste-lockerungen.html Besuchsverbot „Rusches Hof“ in Osterweddingen wird ab heute aufgelockert / Alle DRK-Blutspenden finden wie geplant statt Erste Lockerungen der coronabedingten Einschränkungen bei der Pflege und den sozialen Diensten sowie in den festen Einrichtungen gibt es auch beim Deutschen Roten Kreuz im Sülzetal. „Es ist gelungen, die Dynamik der Pandemie zu bremsen. Jedoch gibt es noch keine Entwarnung, bis endlich ein Impfstoff oder ein Medikament gegen das Virus zur Verfügung steht“, sagt die DRK-Einrichtungsleiterin im Sülzetal, Jutta Spurek.

Das Besuchsverbot im DRK-Pflegeheim „Rusches Hof“ in Osterweddingen wird ab dem heutigen Montag, 11. Mai, aufgelockert. Bewohner dürfen einmal am Tag von einer Person für eine Stunde Besuch empfangen, allerdings nicht von Kindern unter 16 Jahren oder Menschen mit Atemwegsinfektionen. In den Einrichtungen gibt es Besuchszeiten. „Wir empfehlen eine Anmeldung“, rät Spurek. Alle Besucher seien verpflichtet, Mund-Nase-Schutz zu tragen. Es gelten Hygiene- und Abstandsregelungen. Es erfolge eine Registrierung.

Ältere Menschen gelten als besonders gefährdet. Für sie wird es jedoch weiterhin die ambulante DRK-Pflege unter strengen hygienischen Maßnahmen geben. Auch der Menüdienst „Essen auf Rädern“ in Osterweddingen wird unter strengen, hygienischen Standards aufrechterhalten. Spurek: „Wir haben unsere Pflegeteams besonders dafür sensibilisiert.“

Derzeit finden beim Deutschen Roten Kreuz alle Blutspenden wie geplant statt. Details dazu gibt es im Internet auf www.blutspende-leben.de. Die Zulassungsbestimmungen für die DRK-Blutspende gewährleisten einen hohen Schutz für Blutspender und Empfänger.

Die DRK-Begegnungsstätten in Langen- und Osterweddingen bleiben weiterhin noch bis Freitag, 5. Juni, geschlossen. Dies gilt für öffentliche und nicht-öffentliche Veranstaltungen gleichermaßen. Alle Angebote der offenen Seniorenarbeit, wie beispielsweise Kaffee- und Spielenachmittage, kulturelle Veranstaltungen, Vorträge, Seniorensport sowie Gymnastik, ruhen.

Ebenso setzte das Deutsche Rote Kreuz seine Erste-Hilfe-Kurse (Aus- und Fortbildungen) bis Sonntag, 31. Mai, aus, informiert Spurek. Gleiches gelte auch für Erste-Hilfe „Schnupperstunden“.

Die Tagespflege in Osterweddingen bleibt bis Mittwoch, 27. Mai, einschließlich geschlossen. Für Personen, die einen täglichen Pflege- und Betreuungsauswand benötigen oder von ihren Angehörigen betreut werden, die in Bereichen der kritischen Infrastruktur beschäftigt sind, können gesonderte Absprachen getroffen werden.

Volksstimme, 11.05.2020 (Udo Mechenich)

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news-87 Mon, 04 May 2020 14:30:00 +0200 Hilfe in Zeiten der Corona-Pandemie https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/hilfe-in-zeiten-der-corona-pandemie.html Energieversorger spendet für Vereine der Stadt Wanzleben-Börde Der Energieversorger Danpower hat der Stadt Wanzleben-Börde eine Spende zur Unterstützung von Vereinen übermittelt. Die Firma kümmert sich um die örtliche Wärmeversorgung und möchte mit dieser Spende Vereinen, die durch die Corona-Pandemie in eine Notlage geraten sind, helfen. So trat sie an Bürgermeister Thomas Kluge heran.

Laut Kluge sei es eine tolle Idee und eine wirklich gute Sache. „Mir ist es in Corona-Zeiten ein Anliegen, den Vereinen zu helfen“, sagt der Bürgermeister. Ein Teil der Spende geht an das Soziale Zentrum „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben. Die Mitarbeiter freuen sich über die Spende. „Für uns ist dies Spende wichtig, um fehlende Einnahmen kompensieren zu können“, erklärt Barbara Schürmann, Leiterin des Sozialen Zentrums. Denn durch die Corona-Krise mussten die Suppenküche und der Kleiderladen schließen. Letzterer hat seit 22. April wieder geöffnet (Volksstimme berichtete).

Durch die Schließung kam es zu finanziellen Einbrüchen. Für die Tafel, die sich ebenfalls im „Alten Bahnhof“ befindet, sei es immer noch schwierig, an Lebensmittel zu kommen. „Einen Teil der Spende wollen wir verwenden, um Lebensmittel für die Bedürftigen zu bekommen“, so Schürmann.

Die fünf Reitvereine der Stadt Wanzleben-Börde erhalten ebenfalls eine Spende. „Ich habe mich riesig gefreut“, sagt Annette Müller. Laut der Vorsitzenden des Reitvereins Wanzleben komme es nicht oft vor, dass sich ein Spender von sich aus melde. „Meistens müssen wir die Sponsoren fragen“, sagt sie. Jeder Betrag sei für den Reitverein wichtig. So wird die Spende für Sportausführung uns Ausbildungen verwendet. So müsse der Richterturm erneuert werden.

Die Kultur steht in Wanzleben, wie auch in allen anderen Städten derzeit still. „Wir wollen uns als Stadt dem Thema Kultur öffnen“, sagt Thomas Kluge. Daher ist ein Konzert der Bigband der Musikschule Kurt Masur für Oktober geplant. Die Stadt wolle das Konzert anbieten, um auch sich am kulturellen Leben zu beteiligen. Die Gelder wurden bereits an die Vereine überwiesen.

Volksstimme, 04.05.2020 (Michelle Kosub)

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news-88 Tue, 28 Apr 2020 14:32:00 +0200 Kleiderladen hat wieder geöffnet https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/kleiderladen-hat-wieder-geoeffnet.html Nach fünf Wochen Zwangspause hat der Kleiderladen im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ in Wanzleben wieder geöffnet. Die Freude bei Einrichtungsleiterin Barbara Schürmann und ihren Mitarbeiterinnen ist groß. Seit vergangenem Mittwoch stehen die Türen des Kleiderladens des DRK Kreisverbands Wanzleben wieder für ihre Kunden offen. Mit der Lockerung der Landesregierung, Sachsen-Anhalts Geschäfte wieder zu öffnen, deren Fläche nicht Größer als 800 Quadratmeter ist, war dies auch für den Kleiderladen eine erfreuliche Botschaft. „Unser Laden hat eine Größe von etwa 500 Quadratmeter“, sagt Barbara Schürmann. Denn die Schließung bedeutete für den DRK Kreisverband Wanzleben finazielle Einbrüche. „Wir haben 2000 Euro eingebüßt, das ist für uns viel Geld“, sagt Schürmann. Hinzu kommt die noch geschlossene Suppenküche.

 

Momentan wird das Sortiment von Winter- auf Sommerware umgestellt. „Die Wintersachen kommen dann erstmal ins Lager“, erklärt die Einrichtungsleiterin. Beliebte Waren sind momentan Kinderkleidung, Sommersachen und Bettwäsche. „Für die Altersklassen von 16 bis 50 Jahre fehlt uns leider Kleidung“, so Schürmann. Oftmals kämen durch Haushaltsauflösungen Sachen zum Kleiderladen. „Wir haben viel Mode für Senioren“, erzählt Pia Goetze. Spenden werden ab jetzt auch wieder angenommen. „Gut erhaltene Ware, die wir im Kleiderladen verkaufen können, nehmen wir an“, sagt Schürmann. Was derzeit nicht angenommen wird, sind nicht verwertbare Waren, wie kaputte Kleidung. „Durch die Corona-Krise können diese Sachen nicht abtransportiert werden“, erklärt die Einrichtungsleiterin. Ein Mal in der Woche werden auch die 50 Altkleidercontainer im DRK Kreisverband Wanzleben geleert. Diese werden dann zum Kleiderladen gebracht und dort von den Mitarbeitern sortiert. Traurig sei laut Barbara Schürmann, dass viele Menschen ihre Gartenabfälle in die Container werfen. „Derzeit werden auch viele Container aufgebrochen und durchwühlt“,sagt Schürmann. Daher kämen die Leute direkt zum sozialen Zentrum, um ihre Sachen im Kleiderladen abzugeben.

Neben Mode bietet der Laden des DRK Geschirr, Spiele, Elektrogeräte, Dekoartikel, Kosmetik und Möbel an. „Bei Möbeln versuchen wir, dass wir gleich einen Kunden haben und liefern können“, sagt Barbara Schürmann. Denn im Laden ist kein Platz die Möbel unterzubringen. Durch die Corona-Krise ist die Möbellieferung aktuell nicht möglich. „Wir sehen zum Schutz unserer Mitarbeiter derzeit davon ab“, erklärt Schürmann.

Möchten Kunden den Kleiderladen im sozialen Zentrum besuchen, müssen sie einige Dinge beachten. Draußen vor dem Laden befindet sich eine Wartezone. Hier warten die Besucher mit einem Abstand von 1,5 Metern auf die Aufforderung der Mitarbeiterinnen, dass sie den Laden betreten dürfen. „Es werden lediglich zwei Besucher hineingelassen“, sagt Barbara Schürmann. Außerdem müssen die Besucher im Laden einen Mundschutz tragen. Wer keinen Mundschutz hat, kann auch einen Schal oder ein Tuch nehmen. Auch Ilona Wackernagel und Pia Goetze tragen einen Mundschutz. Vor der Kasse sind grüne Kisten aufgestapelt, damit der Abstand zu den beiden Verkäuferinnen eingehalten wird. Hatte der Laden sonst von Dienstag bis Freitag auf, so ist er jetzt montags und mittwochs von 9 bis 14 Uhr geöffnet. „Wir machen es montags und mittwochs, weil an diesen Tagen keine Tafelausgabe ist, um die Kontaktbeschränkungen auf ein Minimum zu reduzieren“, sagt Schürmann.

Volksstimme, 28.04.2020 (Michelle Kosub)

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news-89 Wed, 22 Apr 2020 15:32:00 +0200 Kleiderladen öffnet wieder https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/kleiderladen-oeffnet-wieder.html Regeln sind einzuhalten Nach fünfwöchiger Zwangspause wegen der Corona-Pandemie öffnet heute um 9 Uhr der Kleiderladen des DRK Kreisverbandes Wanzleben im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ wieder, teilte Leiterin Barbara Schürmann gestern mit. Wer den Laden betreten und dort einkaufen will, muss sich an besondere Regeln halten. Es werden lediglich zwei Besucher nach Aufforderung gleichzeitig hineingelassen. Die Besucher müssen einen Mundschutz tragen. Vor dem Laden draußen in der Wartezone ist von den Gästen ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Der Kleiderladen im Sozialen Zentrum hat montags von 9 bis 14 Uhr und mittwochs von 9 bis 14 Uhr geöffnet. „Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit unseren Kunden“, sagt Barbara Schürmann.

Volksstimme, 22.04.2020 (Matthias Müller)

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news-90 Mon, 20 Apr 2020 15:33:00 +0200 Gymnasium spendet für Tafel https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/gymnasium-spendet-fuer-tafel.html Traditionelle Osterspende einmal anders Das Börde Gymnasium Wanzleben hat der Tafel des DRK-Kreisverbandes im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ 460 Euro gespendet. Die Idee, der Tafel Geld zu spenden, wurde von der Lehrerin Marion Bauer ins Leben gerufen. „Traditionell spenden uns die Schüler zu Erntedank und Ostern Lebensmittel für unsere Bedürftigen des Sozialen Zentrums. Da dies aufgrund der Corona – Pandemie zu Ostern nicht möglich war, hat Frau Bauer kurzerhand über die Internetseite des Börde-Gymnasium zu Spenden aufgerufen“, berichtet Barbara Schürmann, Leiterin des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“, die sich im Namen der Bedürftigen Menschen, die in der Einrichtung versorgt werden, herzlich dafür bedankt.

Ihr Dank gilt auch den anderen Spendern, die das Soziale Zentrum in dieser schwierigen Zeit mit Sach- und Geldspenden unterstützen.

Auch das Soziale Zentrum musste wegen Corona die Angebote fast komplett herunterfahren. Suppenküche und Kleiderladen sind geschlossen, wodurch auch Einnahmen wegbrachen.

Auch die Beratungsangebote sind gestrichen. Lediglich die Wanzleber Tafel gibt weiterhin Lebensmittel an bedürftige Menschen heraus. Die Ausgabe ist nur noch dienstags und freitags in der Zeit von 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr. Allerdings sind die Angebote wegen fehlender Lebensmittelspenden reduziert.

Volksstimme, 20.04.2020 (Mathias Müller)

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news-91 Thu, 16 Apr 2020 15:34:00 +0200 Gutscheine für die Tafeln https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/gutscheine-fuer-die-tafeln.html Landestafelchef überbrachte Gutscheine vom Lebensmittel-Discounter Damit Lebensmittel-Engpasse bei den Tafeln im Landkreis Börde abgefedert werden können, kann nun beim Discounter eingekauft werden. Der Landesvorsitzende der Tafeln in Sachsen-Anhalt Andreas Stepphuhn hat vor wenigen Tagen in Wanzleben Einkaufsgutscheine an Vertreterinnen der Tafeln im Landkreis übergeben. Zur Verfügung gestellt wurden diese von der Discounterkette Aldi-Nord. Alle Tafeln des Landes wurden in den vergangenen Tagen mit Coupons im Gesamtwert von 10.000 Euro versorgt.

„Es war mir eine besondere Freude, Barbara Schürmann und Mandy Oelke vom Deutschen Roten Kreuz diese Lebensmittelgutscheine zu übergeben. Davon werden die Tafelkunden in Wanzleben, Oschersleben, Haldensleben und Wolmirstedt profitieren. Wir sind Aldi-Nord sehr dankbar für diese großzügige Spende. Das ist gelebte Solidarität in für die Tafeln herausfordernden Zeiten.“ So Andreas Stepphuhn. Wie der Landesvorsitzende ergänzt, hätte man bei der Übergabe selbstverständlich auf den vorgeschriebenen Mindestabstand geachtet.

„Hier im Landkreis Börde und im gesamten Bundesland haben sich in den vergangenen Tagen auch sehr viele private Spenderinnen und Spender gefunden, denen ich in diesem Zusammenhang ebenfalls meinen Dank aussprechen möchte. Gemeinsam werden wir diese Krise überstehen!“ Schon vor einigen Tagen, wurde berichtet, dass wegen der sogenannten Hamsterkäufe die Discounter weniger Lebensmittel der Tafel übergeben können.

Volksstimme, 16.04.2020 (Ronny Schoof)

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news-92 Thu, 09 Apr 2020 15:36:00 +0200 Wanzleber Tafel versorgt Bedürftige https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/wanzleber-tafel-versorgt-beduerftige.html Trotz der Corona-Krise läuft der Betrieb der Tafel des DRK-Kreisverbandes Wanzleben im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ weiter. Die Sonne strahlt an diesem Dienstagmittag mit den Helfern des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben um die Wette. „Herzlich willkommen, wir beginnen gleich mit der Ausgabe“, begrüßt Barbara Schürmann, Leiterin der Einrichtung, die etwa ein Dutzend wartenden Frauen und Männer. Sie haben sich wegen der Corona-Krise im gebührenden Abstand von einander vor dem roten Backsteingebäude aufgereiht. Und warten geduldig bis sie an der Reihe sind und von den DRK-Mitarbeitern die Pakete mit Lebensmitteln übergeben bekommen.

Dann besucht Claus Christian Kühne die Tafel. Der Wanzleber Landwirt ist Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Wanzleben-Börde und hat als Geschenk 480 bunt gefärbte Ostereier dabei, die er Barbara Schürmann überreicht. „Sonst stehen wir immer zu Ostern am Sonnabend in Wanzleben auf dem Parkplatz vor der Fleischerei Lutter und verschenken die Ostereier an die Einwohner“, gibt Kühne zu verstehen. Dabei kommen die CDU-Politiker gerne mit den Einwohnern über Gegebenheiten ins Gespräch, die die Menschen im Alltag in Wanzleben und im Land bewegen. Doch ist wegen der Corona-Krise in diesem Jahr alles anders. Da gelte es wegen der Sicherheitsmaßnahmen Abstand zu halten. Deshalb stehen auf einem Tisch die bunten Eier zum Mitnehmen parat. Auf persönlich Gespräche muss leider verzichtet werden.

Derweil stehen die Menschen geduldig in der Schlange vor der Ausgabe der Lebensmittelpakete vor der Wanzleber Tafel an. Mit dem nötigen Abstand reichen ihnen die Mitarbeiter aus dem Fenster des „Alten Bahnhofs“ die Pakete. Unter ihnen Andreas Köhler und Heiko Kunze aus Wefensleben in der Oberen Aller. „Die Lebensmittel von der Wanzleber Tafel sind schon wichtig, um über die Runden zu kommen“, sagt Andreas Köhler, der dankbar für dieses Hilfsangebot ist und es gerne in Anspruch nimmt.

„Wir hatten am Dienstag 50 Kunden, das waren echt viele“, sagte Barbara Schürmann, die zusammen als Leiterin des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben mit ihrer Mitarbeiterin Ilona Wackernagel die Lebensmittelpakete an die bedürftigen Menschen ausgab. Die Tafel habe palettenweise Kekse und Brötchen gespendet bekommen, die nunmehr zusammen mit anderen Produkten an die Bedürftigen ausgegeben worden. „Was fehlt, sind zurzeit Obst und Gemüse“, bedauert Barbara Schürmann. Deshalb sei sie auch dem Schleibnitzer Landwirt Jonas Schulze Niehoff sehr dankbar, der die Tafel bei Bedarf mit gesunden Biokartoffeln versorge. Die Tafel sei noch mehr als in Tagen ohne Corona auf Lebensmittelspenden angewiesen. Erst am Mittwoch habe ein Privatspender etliches an Zucker vorbei gebracht. Ebenso spendeten Wanzleber CDU-Stadtratsmitglieder und Ortschaftsräte der Einheitsgemeinde mehr als 400 Euro aus ihren privaten Geldbörsen für die Tafel.

Die Chefin des „Alten Bahnhofs“ hoffe in Wanzleben, dass sich nach Ostern die Lage wieder stückweise normalisieren und das Soziale Zentrum zum Alltag und den damit verbundenen Angeboten wie Kleiderladen, Suppenküche und täglichen Begegnungsangeboten zurück finde. Die Suppenküche mit dem Mittagessen von montags bis freitags werde jedoch erst wieder öffnen, wenn auch die Gastronomie wieder ihren Betrieb aufnimmt.

Volksstimme, 09.04.2020 (Mathias Müller)

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news-93 Wed, 08 Apr 2020 15:38:00 +0200 Osterhasi will beim Namen genannt werden https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/osterhasi-will-beim-namen-genannt-werden.html DRK-Ortsverein Wormsdorf ermuntert über die Feiertage zum kleinen Club-Quiz „Bleibt zu Hause – bleibt gesund!“, appeliert das weiße Häschen auf der Startseite drk-wormsdorf.de an die Besucher und animiert zugleich dazu, beim Club-Osterhasi-Quiz mitzumachen, „damit euch die Decke nicht auf den Kopf fällt.“ Zur Motivation verspricht das freundliche Langohr: „Ihr könnt tolle Preise gewinnen.“

Die Teilnahme an der Aktion ist denkbar einfach: Zwei nicht allzu schwere Aufgaben stellt das Osterhasi. Sind die gelöst, verschickt man eine Email mit den Antworten, dazu Name, Alter und Telefonnummer zwecks Gewinnbenachrichtigung – und schon ist man im Lostopf dabei.

In Rumpelstilzchen-Manier möchte das Osterhasi, es ist übrigens ein Weibchen, gern beim Namen genannt werde. Den verrät es auch selber, aber man muss sich dafür ein wenig auf den Seiten umschauen, dann springen einem Hasi und Sprechblase schon ins Auge. Kleiner Tipp: Man sollte in der Einrichtung suchen…

Auf den Seiten verstecken sich außerdem vier „Durchhaltesongs“, Verlinkungen zu Youtube-Videos prominenter Künstler. Hasi hat auch dafür jeweils ein paar Worte übrig. Drei der Interpreten sollte man ausfindig machen. Tipp: Quiz-Initiator und Webmaster Guido Fellgiebel hat für eines der Lieder seine hinreichend bekannte Lieblingssängerin auserwählt…

Zur virtuellen Ostersuchaktion – sie läuft bis Montag, 13. April, meint Fellgiebel: „Es soll ein kleiner Ausgleich sein für die vielen Ausfälle, die wir und die Besucher der Begegnungsstätte gerade verkraften müssen.“

Volksstimme, 08.04.2020 (Ronny Schoof)

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news-97 Sat, 28 Mar 2020 17:03:00 +0100 Stopp der Tagespflege https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/stopp-der-tagespflege.html Gesonderte Absprachen möglich Mit dem Ziel die Infektionskurve der Corona Pandemie abzuflachen, setzt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) auch im Sülzetal weitere Einschränkungen um. Das DRK schließt nach einem Erlass des Magdeburger Innenministerium für Arbeit, Soziales und Integration seine Tagespflege in Osterweddingen bis voraussichtlich Sonntag 19. April.

Für Personen, die einen täglichen Pflege- und Betreuungsaufwand benötigen oder von Angehörigen betreut werden, die in Bereichen der kritischen Infrastruktur beschäftigt sind, können gesonderte Absprachen getroffen werden. Darüber hinaus besteht für diese Personen durch die Sozialstationen Eilsleben und Wanzleben die Alternative der ambulanten Versorgung in der Häuslichkeit.

Volksstimme, 28.03.2020 (Udo Mechenich)

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news-96 Sat, 28 Mar 2020 17:00:00 +0100 Lebensmittel gehen zur Neige https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/lebensmittel-gehen-zur-neige.html Die Mitarbeiter der Tafel in Wanzleben stehen vor Problemen. Geschlossene Restaurants und Hamsterkäufe erschweren die Arbeit. Die Regale der Tafel des Deutschen Roten Kreuzes leeren sich allmählich. Die Beschaffung von Lebensmitteln wird seit der Corona-Krise immer schwerer. Das spürt auch Barbara Schürmann, Einrichtungsleiterin des sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“. Die Liste der benötigten Waren ist lang. „Wir brauchen vor allem haltbare Lebensmittel wie Konserven, Mehl, Nudeln, Zucker und vieles mehr“, sagt Barbara Schürmann.

Um den Bedarf der Gäste einigermaßen zu decken, benötige die Tafel von allen Lebensmitteln etwa 60 Stück. In Zeiten von Corona ist das eine Herausforderung. Die Mitarbeiter der Tafel fahren vor allem die Supermärkte an, um von ihnen Lebensmittel zu bekommen. Doch die Hamsterkäufe machen der Tafel einen Strich durch die Rechnung. „Sonst haben wir die Supermärkte fast jeden Tag angefahren. Jetzt nur noch zweimal die Woche“, sagt die Einrichtungsleiterin. Unterstützung bekommen sie auch von dem Großmarkt Metro. Doch Barbara Schürmann vermutet, dass in den nächsten Tagen und Wochen auch dieser nicht mehr genügend für die Tafel übrig hat. Grund dafür ist, dass die Restaurants geschlossen sind und so auch die Metro keine großen Mengen mehr bestellt, von denen etwas bei der Tafel landen könnte, erklärt Schürmann. Was nun noch von der Metro komme, seien die Rückläufer.

Bei der jüngsten Warenausgabe konnte noch Obst und Gemüse verteilt werden, denn „wir haben noch welches von der Tafel in Magdeburg bekommen. Ansonsten hätten wir heute keins hier gehabt“, informiert Schürmann.

Doch während dieser schwierigen Zeit sorgen vor allem private Spenden für freudige Momente. In die Regale der Tafel kamen unter anderem 44 Pakete Nudeln und 10 Pakete Mehl. „Das hilft unseren Bedürftigen ein kleines Stück weiter, haben sie doch nicht die Möglichkeit, sich zu bevorraten“, betont Schürmann. Eine weitere junge Frau brachte während der jüngsten Essenausgabe eine Tüte voller Lebensmittel vorbei. „Natürlich nehmen wir alles gern entgegen, was haltbar ist. Ich bedanke mich ganz herzlich für diese Hilfsbereitschaft“, fügt Schürmann hinzu.

Die Ausgabe der Lebensmittel wurde von dreimal in der Woche auf zweimal, also dienstags und freitags reduziert und auch die Übergabe der Lebensmittel erfolgt mit viel Abstand aus dem Fenster, Handschuhen und der Vermeidung von Körperkontakt. Obwohl einige der Besucher öfter auf die Abstandsregelung hingewiesen werden mussten, hielten sich alle daran und zeigten Verständnis.

Die Mitarbeiter der Tafel lassen sich von all dem Stress und den Engpässen, die momentan herrschen, nichts anmerken.Sie stehen immer wieder aufs Neue mit einem Lächeln im Gesicht hinter dem Tresen oder auch am Ausgabe-Fenster für ihre Kunden bereit.

Volksstimme, 28.03.2020 (Jasmin Teut)

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news-98 Thu, 26 Mar 2020 17:08:00 +0100 Tagespflege für drei Wochen geschlossen https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/tagespflege-fuer-drei-wochen-geschlossen.html Gesonderte Absprachen möglich Mit Bezug auf den erneuerten Erlass des Landes zur Eindämmung des Coronavirus hatder DRK-Kreisverband Wanzleben über weitere Einschränkungen seiner Dienste informiert, die auch die Tagespflege im Eilsleber Rot-Kreuz-Zentrum betreffen. Dazu heißt es von der Geschäftsführung: "Die Tagespflege schließt bis voraussichtlich 19. April. Für Personen, die einen täglichen Pflege- und Betreuungsaufwand benötigen oder von Angehörigen betreut werden, die in Bereichen der kritischen Infrastruktur beschäftigt sind, können gesonderte Absprachen getroffen werden." Darüber hinaus bestehe durch die Sozialstation Eilsleben die Alternative der ambulanten Versorgung in der Häuslichkeit.

Volksstimme, 26.03.2020 (Ronny Schoof)

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news-100 Tue, 24 Mar 2020 17:09:00 +0100 Punktionen über dem Schnitt https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/punktionen-ueber-dem-schnitt.html DRK-Ortsverein Wormsdorf stellt erfreulich hohe Zahl an Blutspenden fest Kurz vor Weihnachten hatte der DRK Blutspendedienst bis dato letztmals seine Gerätschaften in der Begegnungsstätte aufgestellt. Es war kreisweit die letzte Blutspende im Jahr 2019. Nun waren der Wormsdorfer DRK-Orstverein und seine Gäste die ersten, die einen solchen Termin im Corona-Frühling wuppen sollten. Das ist gelungen. „Ich hatte erlich gesagt keine großen Erwartungen“, sagt Vereinsvorsitzende Ingrid Siedentopf, „weil ich davon ausgegangen bin, dass viele aus Angst vor Ansteckung oder weil sie einfach gerade anderes im Kopf haben, zu Hause bleiben. 30 Spender - damit wäre ich in dieser Situation schon zufrieden gewesen.“ Am Ende war es fast das Doppelte und Ingid Siedentopf ganz aus dem Häuschen: „Ich bin überwältigt und total glücklich. 57 Spender, drei noch dazu, die vor Ort nicht die ärztliche Freigabe erhalten haben, denen ich hiermit aber trotzdem für ihr Bemühen danke, das ist sogar leicht über dem Schnitt von rund 50 Spendern, die wir hier sonst immer haben. Ich musste tatsächlich auch nochmal los, um Nachschub an Brötchen und Baguettes zu holen.“

Siedentopf zufolge sei die erfreuliche Zahl der Spender nicht zuletzt auf die „vielen Gäste von außerhalb“ zurückzuführen, die sich etwa aus Völpke, Wefensleben oder Seehausen auf den Weg gemacht hatten.

Die Spende selbst nahm für die Gäste den weitgehend gewohnten Verlauf. Coronabedingte Änderungen waren die Desinfektion der Hände sowie ein erstes messen der Körpertemperatur vor dem Betreten des Spendenlokals. Drinnen wurde in allen Bereichen auf Abstand geachtet. Die eigene Jacke führte jeder mit sich. Auch gab es keine Gemeinschaftsstifte zum Ausfüllen der Fragebögen. „Insgesamt, denke ich, haben wir den Spagat zwischen Vorsichtsmaßnahmen und Wohlgefühl optimal hinbekommen“, so Ingrid Siedentopf. Es habe sich dennoch “anders angefühlt als sonst.“ Blutspenden sind aufgrund ihrer enormen Bedeutung für die medizinische  Versorgung vom Veranstaltungs- und Versammlungsverbot ausgenommen. Im Volksstimme Interview hatte DRK-Kreisgeschäftsführer Guido Fellgiebel unlängst betont: „Wir können angesichts des großen täglichen Bedarfs nicht darauf verzichten.“ Nächste Termine im Kreisverband Wanzleben sind in Seehausen (2.April), Langenweddingen (8.April) und Eilsleben (22.April).

Volksstimme, 25.03.2020 (Ronny Schoof)

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news-99 Tue, 24 Mar 2020 17:08:00 +0100 Blutspende inmitten der Corona-Krise https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/blutspende-inmitten-der-corona-krise.html Der DRK-Kreisverband Wanzleben hält sein Blutspendeangebot trotz Corona-Krise aufrecht. Der DRK-Kreisverband Wanzleben hält sein Blutspendeangebot trotz Corona aufrecht. Wormsdorf ist am Freitag (20. März) die erste Station, nachdem tiefgreifende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus ergriffen worden sind. Lebenssaft spenden inmitten der Krise – Volksstimme-Redakteur Ronny Schoof sprach darüber mit DRK-Kreisgeschäftsführer Guido Fellgiebel.

Herr Fellgiebel, es bleibt bei dem, was Sie in der Vorwoche schon angekündigt haben: Keine Absage der vom DRK-Blutspendedienst und den Ortsvereinen ausgerichteten Blutspenden?
Guido Fellgiebel:
Richtig, Stand jetzt finden alle Blutspenden wie geplant statt, in unserem Verbandsgebiet als nächste also heute die in Wormsdorf und am Montag die in Altenweddingen. Im April dann stehen Termine in vier weiteren Orten auf dem Plan. Wir können auch nicht darauf verzichten, ansonsten haben wir ganz schnell das nächste große Problem vor der Brust.

Sie meinen den befürchteten Versorgungsengpass bei den Blutkonserven?
Genau. Daher ist es gerade jetzt so wichtig, Blut zu spenden. Die Grundaufgabe des zuständigen Blutspendedienstes NSTOB, nämlich die Versorgung der Patienten in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bremen, muss weiterhin sichergestellt werden. Für das NSTOB-Versorgungsgebiet beträgt der tägliche Bedarf bis zu 3000 Blutspenden.

Erklären Sie bitte kurz, wofür so viele Blutreserven benötigt werden!
Viele Erkrankte erhalten ihr Leben lang Präparate, die aus Spenderblut gewonnen werden. Mittelfristig sind insbesondere Menschen mit Tumorerkrankungen, die sich in einer Chemo- oder Strahlentherapie befinden, auf die kontinuierliche Gabe von Blutpräparaten angewiesen, um die Nebenwirkungen dieser Therapien zu überstehen. Und nicht zu vergessen akute Fälle von Operationen oder Unfällen.

Von der Menge mal abgesehen, betont das DRK auch immer wieder, wie wichtig es ist, dass das Blut sozusagen stetig fließt. Warum?
Sollten über einen Zeitraum von mehr als einer Woche nicht genügend Blutspenden eingehen, wäre die Patientenversorgung innerhalb kurzer Zeit nicht mehr abzusichern. Der Grund ist die kurze Haltbarkeit einiger Blutpräparate. Aus einer Blutspende werden drei verschiedene Typen von Blutpräparaten gewonnen: Ein Konzentrat, dass die roten Blutkörperchen enthält, das ist umgangssprachlich die Blutkonserve, und sie kann maximal 49 Tage eingesetzt werden. Die Blutplättchen dagegen sind nur vier Tage einsetzbar. Der dritte Bestandteil, das Blutplasma ist länger lagerfähig, jedoch kann es auch hier schnell zu Engpässen kommen. Denkbare Folgen wären die Verschiebung geplanter Operationen für einen längeren Zeitraum, sowie eine Gefährdung insbesondere von Krebspatienten während einer Chemo- beziehungsweise Strahlentherapie.

Und all dem steht nun plötzlich und heftig das große C, das Coronavirus, im Weg …
Wir beobachten die Lage rund um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus sehr aufmerksam und stehen hierzu im engen Austausch mit den verantwortlichen Behörden. Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen für die Blutspende gewährleisten weiterhin einen hohen Schutz für Blutspender und Empfänger. Die Blutspenden unterliegen generell äußerst strengen und hygienischen Regularien.

Trifft der Blutspendedienst darüber hinaus noch weitere Vorsichtsmaßnahmen?
Ja. Der Hb- und Temperaturmessplatz soll vor den Arzt-raum positioniert werden. Dadurch liegen die Messergebnisse dem Arzt grundsätzlich vor dem Zulassungsgespräch vor, und die Messung der Temperatur erfolgt zum frühstmöglichen Zeitpunkt. Dieses Vorgehen wird zunächst befristet bis zur Beendigung der gegenwärtigen Lage beibehalten. Auf den Terminen weist ein Plakat außerdem auf entsprechende Hygienemaßnahmen hin. Wir bitten alle Blutspender, diese Hinweise zu befolgen und die entsprechenden Hygienestandards, zum Beispiel die Nutzung der Desinfektionsspender im Eingangsbereich, einzuhalten. Wie immer gilt: Menschen mit grippalen Infekten oder Erkältungssymptomen sollen sich erst gar nicht auf den Weg zu einer Blutspendeaktion machen, der Arzt würde sie ohnehin nicht zur Spende zulassen. Das gilt nun natürlich auch für Spendewillige, die vom Coronavirus betroffene Risikogebiete bereist haben sowie für Personen, die in den letzten zwei Wochen mit in Quarantäne befindlichen Personen Kontakt hatten.

Muss ich als Spender Bedenken haben, dass ich vielleicht zwar frei von Symptomen, aber dennoch Virusüberträger bin und somit Blutempfänger gefährde?
An der Präparatesicherheit für Transfusionsempfänger hat sich durch Covid-19 nichts geändert. Für die Übertragbarkeit des Erregers durch Blut und Blutprodukte gibt es keine gesicherten Hinweise. Bluttransfusionen sind sicher und unverzichtbar. Auch hier gilt, dass die Aufsichtsbehörden engmaschig beobachten und analysieren.

Es ist üblich, dass der ausrichtende DRK-Ortsverein ein kaltes Buffet oder auch einen warmen Imbiss anbietet. Wird diese Praxis beibehalten.
Vorerst ja. Auch dies erfolgt natürlich unter größtmöglicher Vorsicht und Sorgfalt. Sabine Tacke als Blutspendebeauftragte im DRK-Kreisverband Wanzleben nimmt zu diesem Zweck zwei, drei Tage vor dem Spendetermin Kontakt zum Verein auf, um die Helfer umfassend zu informieren, um Bedenken zu klären und um Fragen zu beantworten, was erlaubt ist und was nicht. Was wir vermeiden wollen, ist, dass die Spender nachher nur noch mit einer Essenstüte rausgehen, in der ein paar Sachen abgepackt sind. Im Imbissbereich pochen wir selbstverständlich auch auf besondere Regeln, was Hygiene und den Abstand voneinander anbelangt. Ob wir den Imbiss zu den Blutspenden tatsächlich auch in den kommenden Wochen noch aufrecht erhalten können und dürfen, muss man abwarten.

Vielleicht noch ein motivierendes Wort für die Spende heute in Wormsdorf?
Für Wormsdorf, was ja auch mein Heimat-Ortsverein ist, kann ich besten Gewissens sagen, dass sich unsere Vorsitzende Ingrid Siedentopf mit ihren Helfern alle Mühe gibt, um einerseits die Ansteckungsgefahr geringst zu halten und andererseits dennoch einen halbwegs gewohnten Spendenablauf zu gewährleisten. Und ich glaube, sie haben für alle auch wieder eine kleine Aufmerksam am Start.

Volksstimme, 20.03.2020 (Ronny Schoof)

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news-101 Sat, 21 Mar 2020 17:10:00 +0100 Leben und Gesundheit stehen im Mittelpunkt https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/leben-und-gesundheit-stehen-im-mittelpunkt.html Maßnahmen des Deutschen Roten Kreuzes für das Sülzetal, um die Ausbreitung des Corona-Viruses zu verlangsamen Die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung durch das Coronavirus wird derzeit vom Robert-Koch-Institut als "hoch" eingestuft. "Da weder eine Impfung noch eine spezielle Therapie zur Verfügung stehen, muss die Verbreitung verlangsamt werden“, sagte der Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Wanzleben, Guido Fellgiebel. Aus diesem Grund habe das Rote Kreuz für die Gemeinde Sülzetal Maßnahmen getroffen.

Für die DRK-Wohngemeinschaft in Osterweddingen begrenzt das DRK die Besuchszeit auf 9 bis 16 Uhr. Fellgiebel: "Wir sensibilisieren alle Bürger dahingehend, auf Besuche möglichst zu verzichten."

Die DRK-Begegnungsstätte in Langenweddingen ist bis Donnerstag, 30. April geschlossen. Alle Angebote der Seniorenarbeit werden ausgesetzt. Auch alle Erste-Hilfe-Kurse entfallen bis Donnerstag, 30. April. Bei dem DRK-Angebot "Service Wohnen" in Osterweddingen empfiehlt das DRK den Angehörigen, möglichst Abstand zu nehmen. DRK-Hausbesuche erfolgen zur Zeit telefonisch. Die DRK-Tagespflegeeinrichtungen bleiben geöffnet. Eine qualitative Versorgung der Gäste habe hier oberste Priorität. Eine Schließung würde zu einer Belastung und Verunsicherung der Angehörigen, aber teilweise auch zu einer Mehrbelastung der ambulanten Pflegedienste führen, heißt es.

Der Menüdienst Osterweddingen wird unter strengen, hygienischen Standards aufrechterhalten. Die DRK-Pflegeteams sind hier besonders sensibilisiert. Sollte es zu Ausgangssperren im Verlauf der Corona-Epidemie kommen, wird das DRK für die Hilfebedürftigen, Alten und Erkrankten einen mobilen Einkaufsdienst anbieten. "Alle Maßnahmen tragen dazu bei, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und soziale Kontakte auf das Notwendigste zu reduzieren", sagt Geschäftsführer Fellgiebel, "das Leben und die Gesundheit der Patienten, Besucher, Blutspender, Helfer und Mitarbeiter stehen im Mittelpunkt unseres Handelns."

Volksstimme, 21.03.2020 (Udo Mechenich)

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news-102 Thu, 19 Mar 2020 17:12:00 +0100 DRK schließt Suppenküche https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-schliesst-suppenkueche.html Wanzleber Tafel läuft weiter Ab sofort ist die Suppenküche im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ des DRK Kreisverbandes Wanzleben wegen der Coronakrise geschlossen, teilte Leiterin Barbara Schürmann mit. Der Betrieb der Wanzleber Tafel würde indes weiterlaufen. Sämtliche Veranstaltungen wie Osterflohmarkt sowie Wochenveranstaltung wie „Nadel und Faden“, Mitropa-Kochclub, Cafe Grenzenlos und das Digitalcafe finden bis zum 30. April nicht statt.

Wie Barbara Schürmann weiter sagt, ist das Betreten der Einrichtung nur noch nach Aufforderung möglich. Besucher sollen die Klingel benutzen. Es werden nur noch je maximal vier Personen in die Tafel gelassen. Ein Aufenthalt in der Einrichtung sei derzeit nicht mehr gestattet. Eine Händedesinfektion vor Betreten Der Einrichtung sei zwingend erforderlich.

„Es handelt sich um reine Vorsichtsmaßnahmen aufgrund der Coronavirus-Pandemie. Sollten Erkrankte Tafelpakete benötigen, bitte vorher unter der Telefonnummer 093209/202739 anrufen“, sagte Barbara Schürmann.

Volksstimme, 18.03,2020 (Matthias Müller)

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news-103 Thu, 19 Mar 2020 17:12:00 +0100 Tolles Programm sorgt für Stimmung https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/tolles-programm-sorgt-fuer-stimmung.html Frauentagsfeier in der DRK Begegnungsstätte Osterweddingen Viele Frauen nahmen die Einladung der Begegnungsstätte Osterweddingen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) an, um gemeinsam den Frauentag zu feiern.Erst Kaffee und Kuchen, dann ein Schlückchen Sekt in Ehren und Spaß waren organisiert. „So begrüßen die Frauen, und einige Männer mal wieder die Seehauser Ulknudel. Das tolle Programm sorgte für richtig tolle Stimmung. Wir sagen Danke“, erklärt DRK-Einrichtungsleiterin Jutta Spurek. Auch die Osterweddinger Bürgermeisterin Birgit Wasserthal hatte an ihre Frauen gedacht. Trotz Krankheit hatte sie für alle ein Präsentvorbereitet, dass die Leiterin der DRK Begegnungsstätte überreichte. Spurek: „Das war mal wieder ein gemütlicher Nachmittag, der viel zu schnell zu Ende ging.

Volksstimme, 18.03.2020 (Udo Mechenich)

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news-104 Tue, 17 Mar 2020 17:13:00 +0100 DRK stoppt Freizeitangebote https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-stoppt-freizeitangebote.html Begegnungsstätten geschlossen Der DRK-Kreisverband Wanzleben setzt aufgrund der akuten Corona-Situation alle Angebote und Veranstaltungen seiner Begegnungsstätten bis 30. April aus.

Das hat Geschäftsführer Guido Fellgiebel am Sonnabend mitgeteilt. Für Gymnastikkurse, Kaffeenachmittage, Nähzirkel und dergleichen sind die Begegnungsstätten demnach ausnahmslos geschlossen. Für die Tagespflegeeinrichtungen sowie auch für die Tafel in Wanzleben werden gesonderte Vorkehrungen getroffen, so Fellgiebel, um deren Betrieb vorerst zu gewährleisten. Blutspenden sollen wie geplant stattfinden. Nähere Informationen dazu sollen in den Nächsten Tagen folgen.

Volksstimme, 16.03.2020 (Ronny Schoof)

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news-115 Mon, 16 Mar 2020 17:36:00 +0100 Leere in Kühlschränken der Tafel https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/leere-in-kuehlschraenken-der-tafel.html Die Corona-Pandemie hat die Stadt Wanzleben-Börde erreicht. In der Wanzleber DRK-Tafel werden indes die Lebensmittel knapp. (...) In der Wanzleber Tafel des DRK-Kreisverbandes im sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ werden indes die Lebensmittel knapp. „Wir bekommen von unseren Partnern, den großen Lebensmittelmärkten, immer weniger Ware“, sagte am Freitag Barbara Schürmann, Leiterin der Einrichtung. Das liege ihrer Einschätzung nach auch daran, dass die Kunden jetzt auch viel mehr preiswertere Waren kaufen würden, um sich daheim wegen der Corona-Krise Vorräte anzulegen. Gerade bei Obst und Gemüse bestehe ein großer Engpass, die Vorräte würden langsam zur Neige gehen. Auch sonst herrscht in den großen Kühlschränken in etlichen Fächern gähnende Leere. Nur haltbare Milch und Fertigkartoffeln seien noch vorhanden. Wegen des Engpasses würden die Lebensmittelpakete, die die Tafel zum Preis von 3,50 Euro an Bedürftige abgibt, zurzeit etwas kleiner ausfallen. Dafür hätten die Kunden jedoch wegen der außergewöhnlichen Situation Verständnis.

„Wir versuchen, unseren Betrieb so lange wie möglich aufrechtzuerhalten“, verdeutlichte Barbara Schürmann. Um ihre Mitarbeiter und die Besucher zu schützen, dürfen Menschen mit Erkältungssymptomen den „Alten Bahnhof“ nicht mehr betreten. Sollten Erkrankte Tafel-Pakete benötigen, sollen sie die Telefonnummer 039209/202739 anrufen. Auch würde das Soziale Zentrum nur noch vier Tafel-Kunden gleichzeitig in die Räume lassen, um eine mögliche Ansteckungsgefahr zu verringern. Gleiches gelte für die Nutzer des Kleiderladens.

Verschärfe sich die Lage durch das Corona-Virus weiter, sehe Barbara Schürmann regelmäßige Angebote des Sozialen Zentrums „Alten Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben wie Kochclub und Digital-Café in Gefahr. Gleiches gelte für die etlichen Gymnastikkurse des DRK Wanzleben im Verbandsgebiet.

Volksstimme, 15.03.2020 (Mathias Müller)

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news-105 Mon, 16 Mar 2020 17:14:00 +0100 Clubrat greift Wünsche und Ideen auf https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/clubrat-greift-wuensche-und-ideen-auf.html Der Clubrat in Wulferstedt ist derzeit dabei, die Wünsche der Nutzer in Erfahrung zu bringen Der Wulferstedter Jugendclub wird künftig sonnabends nicht mehr von 15 bis 20 Uhr, sondern von 16 bis 21 Uhr, gegebenenfalls sogar bis 22 Uhr geöffnet sein. Das ist eine erste Änderung, für die sich der jüngst von den Nutzern der Einrichtung gewählte Clubrat eingesetzt und dafür bei der Clubleiterin Carola Klar ein offenes Ohr gefunden hat.

Jener Jugendclub befindet sich im Dorfgemeinschaftshaus „Schwarzer Adler“ und wird an seinen vier wöchentlichen Öffnungstagen jeweils von mehr als einem Dutzend Kindern und Jugendlichen aus Wulferstedt und Umgebung besucht. Während die Räume die Gemeinde Am Großen Bruch zur Verfügung stellt, gehört der Club zudem zum Projekt „Aufsuchende Jugendarbeit“, das vom Landkreis gefördert wird, zu dem die Verbandsgemeinde Westliche Börde jährlich 50 000 Euro zusteuert und das der DRK-Kreisverband Wanzleben mit seinen Mitarbeiterinnen Carola Klaer und Lilli Wetzstein umsetzt. Mit dem Ziel, den Kindern und den Jugendlichen aller Orte der Verbandsgemeinde Angebote für eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu bieten.

Während die DRK-Begegnungsstätte in Kroppenstedt nicht nur Projektsitz, sondern auch für den südlichen Bereich der Verbandsgemeinde der Anlaufpunkt ist, ist das für den nördlichen Teil der Wulferstedter Jugendclub.

Den es aber nicht erst seit Projektbeginn, also seit Oktober 2018 gibt, sondern bereits seit Mitte der 90er Jahre. Zunächst hatte er im Vereinsheim am Sportplatz sein Domizil und seit sechs Jahren im „Schwarzen Adler“. Viele Jahre waren die Gemeinde und die Volkssolidarität die Träger, nun sind es die Gemeinde, die Verbandsgemeinde und das DRK.

Und seit genau zehn Jahren leitet Carola Klaer den Club. Zunächst war es eine ABM-Stelle, dann ein Ein-Euro-Job, später eine weitere geförderte Stelle. Und als es auch damit zu Ende ging, hat sich Carola Klaer gar ehrenamtlich um den Club gekümmert.

Bis schließlich besagtes Projekt „Aufsuchende Jugendarbeit“ gestartet und Carola Klaer dafür vom DRK eingestellt worden ist. So dass sie nun in Sachen Jugendarbeit zum einen reichlich mit dem Jugendmobil in der Westlichen Börde unterwegs ist, aber auch weiterhin den Wulferstedter Jugendclub unter ihren Fittichen hat.

Ein Club, in dem sie alle Nutzer sehr gut kennt. Einige bereits seit zehn Jahren, also seit sie den Club leitet. So dass ihr auch die vier sehr vertraut sind, die jetzt den Clubrat bilden. Denn einen solchen Clubrat haben sich die Nutzer jüngst gewählt.

„Wir möchten die Interessenvertreter für alle und damit nicht zuletzt auch die Ansprechpartner für die jüngeren Nutzer sein“, sagen Gina Hohmann (16), Vanessa Gräger (15), Florian Schmidt (19) und Lucas Gräger (17). Und die vier Clubratsmitglieder haben gleich mit der Arbeit begonnen, haben beispielsweise sofort nach ihrer Wahl eine Wunsch-Box im Club aufgestellt, in dem die Nutzer die Möglichkeit haben, auch anonym per Zettel ihre Wünsche und Ideen für das Clubleben zu äußern.

Bereits mehr als 20 solche Vorschläge hat der Clubrat nun vorgefunden, als er in seiner zweiten Sitzung gemeinsam mit Carola Klaer die Box zum ersten Mal geöffnet hat. Zu diesen Wünschen und Ideen gehören beispielsweise Filmtage, neue Lampen, geregelte Zeiten für die Nutzung der PlayStation, mehr Dekoration, neue Brettspiele oder auch eine andere Regelung für die Raucher. Und nicht zuletzt wünschen sich etliche Nutzer einen frei zugänglichen WLAN-Anschluss.

„Nun werden wir mit allen Beteiligten besprechen und prüfen, was davon umgesetzt werden sollte“, kündigen die vier jungen Leute an. Die aber auch schon fleißig dabei sind, gemeinsam mit der Clubleiterin Projekte vorzubereiten, mit denen sie das Clubleben bereichern wollen. So soll es in diesen Projekten beispielsweise um den Brandschutz oder die Gefahr von Drogen gehen. Auch ist geplant, einen Landwirt zu besuchen und während eines Tages der offenen Tür, allen interessierten Einwohner von Wulferstedt und Umgebung den Club und das Clubleben vorzustellen.

Volksstimme, 06.03.2020 (René Döring)

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news-106 Sat, 14 Mar 2020 17:17:00 +0100 Gelächter schallt bis über die Straße https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/gelaechter-schallt-bis-ueber-die-strasse.html Helga-Hahnemann Hommage bringt Stimmung ins Eilsleber DRK-Zentrum In dieser Zeit, in der die täglichen Nachrichten einen nicht gerade zum Lachen bringen, war am Mittwoch das kabarettistische Programm im Rot-Kreuz-Zentrum „Obere Aller“ eine wohltuende Endspannungsübung. Für den ersten Lacher sorgte allerdings Eva Schönrock vom DRK Ortsverein, als sie bei der Begrüßung Requisiten umwarf, wobei ein Glas zu Bruch ging. Aber Scherben bringen bekanntlich Glück. Dafür dienten dann zwei altgediente Bühnen- und Showgesichter, die fast nach Art des Varietes abwechslungsreiche Unterhaltung aufs Podium brachte.

Da wurde gesungen, gesteppt, gerungen, gewitzelt und Video geschaut, zuerst von einem letzten Helga Hahnemann-Interview 1991. Dagmar Gelbke, die mit Helga Hahnemann als komisches Duo aufgetreten war, und Wolfgang Flieder von den Oder-Hähnen in Frankfurt/Oder präsentierten „Big Helga-eine Hommage an Helga Hahnemann“. Und das nicht einfach so, denn beide hatten mit der beliebten „Henne“ gemeinsam gearbeitet, waren in Fernsehshows aufgetreten. Zur Einstimmung zitierte Wolfang Flieder einige ihre schärfsten Sprüche. Zum Beispiel den: „Ick habe jeden Tag reiten geübt, weil ick in ein Westernfilm mitspielen wollte. <Mein Pferd bekam dann die Rolle.“

Da dauerte es auch nicht lange und der ganze Saal sang den Henne-Hit „Jetzt kommt Die Süße…“. Dagmar Gelbke, die mit der Hahnemann- wie ein Video zeigte-auch schon gesteppt hatte, gab dann einige persönliche Erlebnisse mit dem Berliner Original zum Besten. Etwa, wie der an sie verliehene Nationalpreis der DDR im Grand-Hotel mit Freunden verprasst wurde.

Dann nahmen die Dagmar und ihr „Fuzzi“ wieder die menschlichen Schwächen aufs Korn, über die es sich immer wieder hemmungslos lachen lässt-wegen der eigenen Erfahrung.

So berichtet “Fuzzi“ Wolfgang, dass er eine Bierdiät mache. Ob die was bringe, wisse er nicht, aber er sei sicher, dass er sie durchhalte…..

Ganz klar, dass beide Künstler schon wegen des Erinnerns an die Große der Unterhaltungskunst das auch sprachlich ausdrückten und in den Berliner Dialekt verfielen. Dem Publikum gefiel es. Gut gelaunt stimmte es zum Abschluss lautstark in einen weiteren Hahnemann-Hit ein und drückte damit aus, dass nicht nur die Berliner das Herz auf der Zunge tragen.

Dem DRK-Ortsverein als Veranstalter muss man bestätigen, dass er mit dieser Hahnemann-Hommage wieder einen niveauvollen Höhepunkt in seinem Jahresplan verbuchen kann, der einen großen Anklang fand, ist man doch schon mehrmals mit Auftritten der „Zwickmühle“ verwöhnt wurden. Mit Wolfgang Flieder führte die Spur ebenfalls nach Magdeburg, denn er wirkte einst drei Jahre an den Bühnen der Stadt Magdeburg,

Wo er 1978 mit anderen Kollegen das Kabarett „Die Kugelblitze“ gegründet hat.

Volksstimme, 13.03.2020 (Ronny Schoof)

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news-107 Wed, 11 Mar 2020 17:19:00 +0100 In der Osterwoche wird gebastelt https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/in-der-osterwoche-wird-gebastelt.html DRK-Begegnungsstätte Kroppenstedt hatte zur Frauentagsfeier eingeladen Die DRK-Begegnungsstätte Kroppenstedt hatte zur Frauentagsfeier eingeladen. Die alljährliche Feier für die Frauen ist bereits zu einer Tradition geworden. Nach einer gemütlichen Kaffeerunde sorgte DJ Jens für die musikalische Unterhaltung, die zum Schunkeln und Tanzen einlud. Zum Abendessen wurde selbst gemachter Kartoffelsalat mit Würstchen serviert.

Zum Abschluss der Veranstaltung überreichten Einrichtungsleiterin Yvonne Kirchhoff und die stellvertretende DRK-Ortsvereinsvorsitzende, Simone Kunze, den Gästen Blumen. Wie Yvonne Kirchhoff mitteilt, laufen bereits die Vorbereitungen für den nächsten Höhepunkt in der Kroppenstedter Einrichtung. „Vom 6. Bis 9. April findet unsere Osterwoche mit vielen Bastel- und Kreativangeboten sowie ein Osterbrunch statt. Dazu laden wir schon jetzt alle kleinen und großen Bewohner aus Kroppenstedt und Umgebung ein“, so Yvonne Kirchhoff.

Volksstimme, 10.03.2020 (René Döring)

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news-108 Fri, 06 Mar 2020 17:20:00 +0100 Internet auch für Senioren wichtig https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/internet-auch-fuer-senioren-wichtig.html Mit dem Tablet und dem Smartphone richtig umzugehen, lernen Senioren beim DRK in Wanzleben. „Du musst ins Internet“, sagt Klaus Jacobs zu Ortwin Janßen. Die beiden nehmen jeden Montag am Digital Café teil. Dieses Projekt des DRK-Kreisverbands Wanzleben bietet den Teilnehmern die Möglichkeit sich besser in der digitalen Welt zu bewegen.

An diesem Montagvormittag beschäftigen sich die elf Senioren im Sozial Zentrum Wanzleben mit dem Thema „Wie richte ich ein E-Mail Konto ein“

„Unsere Hausaufgabe war es, sich eine eigene E-Mail-Adresse einzurichten“, sagt Ortwin Janßen. Sorgfältig hat er seine Zugangsdaten in sein Notizbuch geschrieben und logt sich ein. „Mich hat neulich jemand gefragt, ob ich ihm ein Bild per Mail senden kann. Ich wusste gar nicht, wie das geht“, sagt Ortwin Janßen. Um dies zu lernen besucht er das Digital Café. In seinem geöffneten Postfach hat er eine neue Mail von Klaus Jacobs erhalten.

Aufgabe der Teilnehmer ist es, eine Nachricht an ihren Sitznachbarn zu senden. Während sich die Männer und Frauen gegenseitig helfen, geht auch Kursleiter Reinhard Wilke zu jedem einzelnen und hilft wo es klemmt. Beruflich war der Kursleiter Ingeneur für Informationselektronik. „Ich dachte mir, dein Wissen könntest du auch weitergeben“, sagt Wilke. Für ihn sei es wichtig, dass auch der Teilnehmer mit dem geringsten Wissen ans Ziel kommt.

„Sind Sie jetzt alle bei Ihrem Postfach gelandet“, fragt Reinhard Wilke in die Runde. Etwas unzufrieden sitzt Christel Isensee an ihrem Tablet. Mehrmals hat sie versucht, sich in ihrem digitalen Postfach anzumelden. Doch irgendetwas möchte nicht klappen. Über die Zeitung ist die Seniorin auf das Digital Café aufmerksam geworden. „Mein Motiv war, dass wir Zuhause die Technik haben und ich ein Tablet geschenkt bekommen habe“, sagt Christel Isensee. Da sie ungern ihren Mann und ihre Tochter um Hilfe bitten wolle, meldete sie sich für den Kurs an.

Ingrid Deinhard und Margrit Hasse besuchen den Kurs, um an den digitalen Medien teilzunehmen. „Wir wollen mitreden“, sagt Ingrid Deinhard. Außerdem komme man unter Leute. „Herr Wilke erklärt das so gut, dass ich es verstehe“, sagt Margrit Hasse. Auch dass es ein kostenloses Angebot sei, finden die beiden Frauen gut. Das Gelernte könne man dann weitergeben.

„Ich finde das ganz toll. Von mir aus kann das immer sein“, sagt Margrit Hasse. Zwei Plätze links von ihr sitzt Gerda Säger. Ihr macht der Kurs viel Spaß. „Es wird alles sehr gut Seniorengerecht gemacht“, sagt sie. Erfahrung mit dem Internet habe sie noch keine, aber sie sammle noch.

Bis Mitte 2021 werden die Kurse im Wanzleber Sozial Zentrum des Deutschen Roten Kreuzes angeboten.

Volksstimme, 25.02.2020 (Michelle Kosub)

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news-109 Thu, 27 Feb 2020 17:22:00 +0100 Erwartungen ans Jugendmobil https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/erwartungen-ans-jugendmobil.html Wegen fehlender Ressourcen mangelt es dem Kinder- und Jugendmobil aus Wanzleben an zusätzlichen Mitarbeitern Die „Tenne“ ist der zentrale Treffpunkt für Kinder und Jugendliche aus Wanzleben und Umgebung. Um die Kinder aus den umliegenden Orten zu erreichen, planen Jörg Schulz und seine Kollegin Sabine Stitz kleine Projekte in den Orten. „Wir fahren regelmäßig raus und bringen den Jugendlichen unsere Angebote näher“, sagt Jörg Schulz, der Einrichtungsleiter der „Tenne“.

Seit Dezember 2018 steht dafür das Kinder- und Jugendmobil zur Verfügung. In diesem Kleinbus gibt es Sport-, Spiel- und Bastelmaterial. Laut Jörg Schulz müsse er sich mit den Ortsbürgermeistern der Stadt Wanzleben-Börde absprechen, um die Projekte in jedem Ort umsetzen zu können.

Die Bürgermeister haben zu dem Vorhaben der Tenne unterschiedliche Meinungen. Werner Jander, Bürgermeister von Hohendodeleben, hat bisher keine Informationen von der „Tenne“ erhalten. „Das wird langsam Zeit. Wir sind durchaus interessiert“, sagt er. Der Jugendraum in Hohendodeleben könnte eine Örtlichkeit für die Projekte mit den Jugendlichen sein. „Das sollte schon vor einem halben Jahr passieren“, sagt Seehausens Bürgermeister Eckhard Jockisch. Ein Gesprächstermin vor vier Wochen konnte er nicht wahrnehmen, weil er krank war und jetzt warte er auf eine Reaktion der „Tenne“.

„Der Termin mit Herr Jockisch ist für nächste Woche geplant“, sagt Jörg Schulz. In Seehausen haben Kinder und Jugendliche viele Möglichkeiten ihre Freizeit im Ort zu verbringen. „Wir haben unseren Sportverein, wo die Kinder sich beschäftigen können und im Rathaus gibt es die Kindergruppe der DRK-Ortsgruppe“, erzählt Jockisch. Hier könne man auch die Projekte der „Tenne“ realisieren.

Jürgen Wichert, Bürgermeister von Groß Rodensleben steht dem Vorhaben der „Tenne“ offen gegenüber . „Ich finde das gut. Es ist nur sehr schwer, das umzusetzen“, sagt er. Es gebe im Ort Räumlichkeiten, die von der „Tenne“ genutzt werden können. Doch diese zu organisieren, sei schwierig.

„Man muss sich die Frage stellen: Wer richtet die Räumlichkeiten her und wer zahlt die Nebenkosten, die bei der Raumnutzung entstehen?“, sagt Wichert. Er sehe dabei gravierende Probleme. Auch zum Jugendmobil äußert er Zweifel. „Wir haben unseren Kindern beigebracht, nicht mit Fremden zu sprechen und wenn ich mit einem bunten Mobil durch die Orte fahre, ist das schwierig“, so Groß Rodenslebens Bürgermeister. Er wünscht sich von der „Tenne“, dass die Kinder gut betreut werden.

Helge Szameitpreuß findet das Vorhaben interessant. „Die Idee finde ich erstmal ganz gut“, sagt Domerslebens Bürgermeister. Der Jugendclub in Domersleben wäre ein guter Ort, sich über die Pläne der „Tenne“ zu unterhalten. „Wenn das Kinder- und Jugendmobil Angebote macht, dann sollte man sich das anhören. Ich würde es begrüßen“, so ­Szameitpreuß. Auch René Gehre ist mit der Arbeit der „Tenne“ zufrieden. „Das läuft meiner Meinung nach gut“, sagt der Bürgermeister von Bottmersdorf und Klein Germersleben. Das Spielmobil habe bereits in den Orten gehalten. „Ich habe bisher noch nichts gehört, ob es Zustimmung gefunden hat“, sagt Gehre. Die Projekte könnten laut Gehre im Dorfgemeinschaftshaus stattfinden. „Wenn man auf den Dörfern solche Projekte macht, ist das eine schöne Sache“, sagt Gehre. Die Kinder und Jugendlichen nach Wanzleben zu bringen, sehe er allerdings problematisch. „Wie das alles in Wanzleben zentral ablaufen soll, weiß ich nicht“. Er sehe organisatorische Probleme. Die Eltern müssten ihr Einverständnis geben und es müsse an den örtlichen Schautafeln bekannt gegeben werden.

Die Vorstellung der Bürgermeister, dass die Mitarbeiter der „Tenne“ sich intensiv in den Orten mit den Kindern und Jugendlichen beschäftigen, sei laut Jörg Schulz schwierig. „Wir können es zeitlich und personell nicht schaffen“. Wenn sich das Kinder- und Jugendmobil in einem Ort länger aufhalte, müsse der Besuch eines anderen Ortes ausfallen. „Das DRK kann sehr gut die Bürgermeister verstehen, aber es fehlt an der Realität der Umsetzbarkeit“, sagt Stephan Dill, Abteilungsleiter Hilfsgesellschaft Kinder, Jugend und Soziales beim DRK. Gerne würde das DRK mehr Mitarbeiter einstellen, dies sei jedoch durch die Knappheit an Ressourcen nicht möglich. Bei mehreren Ausschüssen der Stadt habe Dill die Möglichkeiten des DRK erläutert.

Die Mitarbeiter der „Tenne“ wollen die Jugend erreichen, damit sie die Einrichtung in Wanzleben besuchen. Mithilfe des Kinder-und Jugendmobils versuchen sie niedrigschwellige Kontakte zu den Kindern und Jugendlichen in Wanzleben und den umliegenden Orten zu knüpfen. Dazu gehöre laut Stephan Dill auch Beziehungsarbeit, um das Vertrauen zwischen Fachkraft und Jugendlichen aufzubauen. In den Orten hält das Mobil an Stellen, an denen sich viele junge Leute aufhalten. In Seehausen ist das die Bushaltestelle, an der Sabine Stitz, Mitarbeiterin der „Tenne“, öfter auf Jugendliche trifft. Diese werden über die Angebote der Kinder- und Jugendeinrichtung informiert. Auch wollen die Mitarbeiter erfahren, was die Jugend in den Orten bewegt. Die aufsuchende Jugendarbeit habe jedoch nichts mit dem Begriff Streetwork zu tun. „Es sind auch schon Kinder auf die Arbeit der ,Tenne‘ aufmerksam geworden“, berichtet Dill.

Von Montag bis Donnerstag ist das Kinder- und Jugendmobil zwischen 16 und 19 Uhr in den umliegenden Orten von Wanzleben unterwegs. Etwa 30 Minuten steht das Mobil in den Ortschaften. „Das Jugendmobil ist ein riesen Zugewinn für die Arbeit, damit überhaupt die Möglichkeit besteht, in die Orte zu fahren“, sagt Dill. Momentan gibt es mit Jörg Schulz und Sabine Stitz zwei geförderte Fachkräfte, die sich um die offene Kinderarbeit in der Tenne und die aufsuchende Jugenarbeit kümmern. „ Unsere Mitarbeiter sind willens und motiviert, offen mit den Ortsbürgermeistern zu sprechen“, sagt Stephan Dill.

Volksstimme, 19.02.2020 (Michelle Kosub)

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news-111 Tue, 18 Feb 2020 17:30:00 +0100 Für einen Euro kochen lernen https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/fuer-einen-euro-kochen-lernen.html Das Soziale Zentrum "Alter Bahnhof" in Wanzleben bietet den Mitropa-Kochclub In der Küche des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben brummt der Herd. Darin steht eine große Pfanne, in der etliche Hähnchenkeulen gold-braun brutzeln. Immer wieder schaut Bärbel Kocaoglu vorbei und kontrolliert, wie weit sie sind. „Fertig, wir können essen“, ruft sie in den Aufenthaltsraum. Flugs machen sich etliche Gäste auf, um sich eine Kostprobe des Gerichts abzuholen. Bei der Zubereitung der Hähnchenkeulen haben ihr Nasrin Hesso und Sehan Ibrahim aus Syrien geholfen.

Immer mittwochs kommt im „Alten Bahnhof“ ab 12.30 Uhr der Mitropa-Kochclub zusammen. Bärbel Kocaoglu ist eine der ehrenamtlichen Helfer und achtet zusammen mit Birgit Kaczenski und Detlef Aberle darauf, dass bei den Zusammenkünften alles seinen geordneten Gang geht. „Wir kochen immer ein anderes Gericht und greifen auch gerne Anregungen unserer Gäste auf“, verdeutlicht Bärbel Kocaoglu. Als Gäste sind alle Wanzleber willkommen, die Spaß am Kochen haben, gute Laune mitbringen und gerne unter Menschen sind.

„Im Grunde genommen sind wir für alles offen“, erklärt Bärbel Kocaoglu. Gerne gehen sie und ihrer Mitstreiter auf Tipps ein, die ihnen Rentner geben. Es sei schon interessant, wie die alten Herrschaften kochen würden und was den jungen Leuten von heute nahezu unbekannt ist. Für Speisewünsche seien die Macher des Kochclubs jederzeit offen. Deutsche und internationale Speisen seien willkommen. Die Zutaten für die Gerichte stammen zum größten Teil aus den Lebensmittelspenden, die die Wanzleber Tafel erhält. Es werde aber auch dazu gekauft. Wie im Fall der Hähnchenkeulen, die nicht als Spende vorrätig waren. Jeder Teilnehmer zahlt einen kleinen Obolus von einem Euro. Bei den nächsten Treffen stehen Speisen wie Waffeln, Königsberger Klopse, Milchreis und Reispfanne auf der mittwöchlichen Speisekarte. Bärbel Kocaoglu wünsche sich, dass noch mehr Wanzleber den Kochclub besuchen würden. Ebenso wie die anderen regelmäßigen Veranstaltungen im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“. Gerne können Mütter auch ihre Kinder mitbringen, die während des Kochens von DRK-Mitarbeiterin Janet Zosel beim Spielen betreut werden.

Der Mitropa-Kochclub geht mittwochs im „Alten Bahnhof“ nahtlos in das Café „Grenzenlos“ über, das von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet ist. Beim jüngsten Kaffeeklatsch besuchten die Gäste die Stadt- und Kreisbibliothek Wanzleben am Raßbachplatz, um die Möglichkeiten der Ausleihe von unterschiedlichen Medien kennenzulernen.

„Ziel des Kochclubs ist es, interessierten Leuten das Kochen und Backen näher- oder beizubringen“, sagt Barbara Schürmann, Leiterin des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben. Dabei sei jeder Einwohner, der daran Interesse habe, herzlich willkommen. Wie die Chefin verdeutlichte, sei die Veranstaltung nicht als Bedürftigkeitskochen zu verstehen. Vielmehr als Hilfe zur Selbsthilfe und eine Möglichkeit, mit anderen Menschen außerhalb der eigenen vier Wände in Kontakt zu treten. Neben dem Kochen und Backen stehen Themen wie Lebensmittelkunde und Küchenhygenie auf dem Plan des Clubs. Alles Themen rund um die Küche.

Treue Besucher des „Alten Bahnhofs“ sind auch Frauen, Männer und Kinder aus Syrien, die in Wanzleben nach der Flucht aus ihrem Land eine neue Heimat gefunden haben. Sie nehmen unter anderem die Angebote des Cafés „Grenzenlos“ gerne wahr, die ihnen und allen anderen Einwohnern der Stadt regelmäßig offeriert werden. Erst vor Kurzem besuchten mehr als 20 Frauen und Männer die Burg Wanzleben und ließen sich von Burgherrin Annette Kühne über die historische Anlage führen. „Auch haben wir unter der Woche bis zu 20 Mittagsgäste“, sagt Barbara Schürmann. Die Gäste lassen sich an der Wanzleber Tafel für 2,50 Euro ein frisch zubereitetes Mittagessen schmecken. Immer mit Salat oder Nachspeise. Auf den Tisch kommen regionale Gerichte, deutsche Hausmannskost eben. „Für das kleine Geld kann man nicht Zuhause für sich selbst ein Mittagessen kochen“, verdeutlich Barbara Schürmann. Der Mittagstisch im „Alten Bahnhof“ ist dienstags bis freitags von 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr geöffnet.

Barbara Schürmann macht bereits jetzt auf eine besondere Veranstaltung im „Alten Bahnhof“ aufmerksam. Der große Osterflohmarkt der sozialen Einrichtung findet am Montag, 23. März, in der Zeit von 10 bis 15 Uhr statt. „Dafür können schon jetzt Stände bei uns angemeldet werden“, sagt die Leiterin. Pro Stand sind zehn Euro zu zahlen. Wobei das Team des „Alten Bahnhofs“ das Aufstellen der Bierzeltgarnituren für die Flohmarktstände auf dem Gelände übernimmt. Der Osterflohmarkt bietet den Besuchern zudem eine Reihe von Verpflegungsmöglichkeiten sowie Auftritte der Sängerin „Pandora“ und von Kindertanzgruppen.

Kontakt zum Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbandes Wanzleben über Leiterin Barbara Schürmann, Telefon 039209/202739, und E-Mail szw[at]drk-wanzleben[dot]de

Volksstimme, 31.01.2020 (Mathias Müller)

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news-110 Tue, 18 Feb 2020 17:23:00 +0100 Mit Lotsen sicher durchs Internet https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/mit-lotsen-sicher-durchs-internet.html Den Umgang mit Tablet und Smartphone können Senioren jetzt in Wanzleben erlernen Digital-Café nennt sich ein neues Projekt des DRK-Kreisverbands Wanzleben, das in dieser Woche angelaufen ist. Und der Name auch sagt gleich, worum es geht: Die Teilnehmer lernen unter Anleitung, sich in der digitalen Welt zu bewegen. Und damit das alles nicht gar zu trocken vonstatten geht, gibt’s noch Kaffee und Kuchen dazu. Was die Wanzleber Ende vergangenen Jahres aus der Taufe gehoben und in dieser Woche offiziell an den Start gebracht haben, ist ein in Sachsen-Anhalt einmaliges Pilotprojekt, gefördert vom Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz.

Und es kommt an bei denen, die von dem Projekt angesprochen sind. Sechs Gruppen sind im Bereich des DRK Wanzleben eingerichtet worden - zwei in Wanzleben selbst, drei in Eilsleben und eine in Osterweddingen. Geplant wurde ursprünglich mit einer maximalen Teilnehmerzahl von zehn je Gruppe, doch die wurde meist überschritten. Und vor allem: „Die Kurse waren ruckzuck voll“, berichtet Barabra Schürmann, die Leiterin des Wanzleber Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“.

Im Zentrum werden wöchentlich zwei Kurse angeboten, einer vormittags, einer abends. Zum Auftakt waren elf Teilnehmer gekommen, sagt Schürmann. Die Teilnehmer sind schon im etwas reiferen Alter, zwischen 65 und 75 Jahre. Das ist bei den meisten Gruppen so, nur bei den ehrenamtlichen Kursleitern, den Lotsen, gibt es Unterschiede. Einige sind im Rentenalter, aber nicht alle. Und der Jüngste ist ein 14-jähriger Schüler, der in Eilsleben Senioren im Umgang mit Tablet & Co. unterweist. Doch egal, ob die Lehrer jung oder etwas älter sind, zunächst einmal mussten sie selbst die Schulbank drücken, absolvierten einen Einweisungslehrgang und gehen noch einmal zur Weiterbildung, berichtet Barbara Schürmann.

Koordiniert werden die Digital-Cafés von Gunnar Gehrke, der derzeit ein freiwilliges soziales Jahr beim Wanzleber DRK absolviert. Er sorgt dafür, dass alles klappt und vor allem, dass auch die Technik funktioniert. Gearbeitet wird mit Tablets, die vom DRK gestellt werden. Zumindest bis zum Auslaufen der Förderung Mitte 2021 sollen die Kurse kostenlos sein.

Doch was interessiert die Teilnehmer überhaupt? Eigentlich alles, was mit den neuen Medien zu tun hat, meint Barbara Schürmann. Die Fragen reichem vom Einkaufen im Internet über E-Mail und Online-Banking bis zum Skypen mit der Familie und dem runterladen von Videos. Und immer wieder: Wie bewege ich mich sicher im Internet

Im Wanzleber Sozialen Zentrum werden zwei Kurse angeboten: montags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 14.30 bis 16.30 Uhr. Dazu kommen drei weitere in Eilsleben und einer in Osterweddingen. Anmeldungen sind noch möglich. Falls ein Kurs überfüllt ist, gibt es eine Warteliste, sagt Barbara Schürmann.

Anmeldungen unter der Rufnummer 039209/6390.

Volksstimme, 08.02.2020 (Theo Weisenburger)

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news-113 Fri, 14 Feb 2020 17:34:00 +0100 Schüler bringt 99jähriger das Digitale näher https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/schueler-bringt-99jaehriger-das-digitale-naeher.html Neues Angebot des DRK bringt in Eilsleben Senioren das Internet näher Das neue Angebot des DRK „Digitalcafé für Seniorinnen und Senioren“ hatte dieser Tage in Eilsleben Premiere.

Internetlotse Jakob Hoffmann und Projektorganisator Gunnar Gehrke hatten entsprechendes Lehrmaterial und sieben Tablets ausgepackt, um bei Kaffee und Kuchen gemeinsam mit den Senioren digitale Themen in Theorie und Praxis zu behandeln. „Heute ist der Umgang mit E-mails von der Einrichtung eines Kontos bis zur praktischen Anwendung unser Unterrichtsprogramm“, erklärte Jakob Hoffmann. Der 14jährige Sekundarschüler wurde somit zum Lehrer für die betagten 12 Schülerinnen und Schüler. „Klassenälteste“ war an diesem Tag Wilhelmina „Minchen“ Kühne, mit 99 Jahren auch die älteste Bewohnerin im Rot-Kreuz-Zentrum in Eilsleben. „Ich brauche mein Tablet jeden Tag“, berichtet sie, „Vor allem zur Weiterbildung, zum Spielen und das Lexikon. Gerne lese ich auch die Holländische Volkszeitung im Internet“, meint die gebürtige Holländerin, die seit Kriegsende in Eilsleben lebt.

„Unser Digitalcafé findet Montag, Mittwoch und Donnestag jeweils ab 13.30 Uhr statt“, informierte Sandra Bergeest, Einrichtungsleiterin. Einzelne Interessenten könnten sich dazu immer noch melden, sollten aber vorher über die Rufnummer 039409-93460 anfragen.

Volksstimme, 06.02.2020 (Hartmut Beyer)

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news-114 Mon, 27 Jan 2020 17:35:00 +0100 Schrecklicher Stefan ist bester Punktejäger https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/schrecklicher-stefan-ist-bester-punktejaeger.html 24. Highscore-Championat im Dart-Drabe-Cup des DRK-Ortsvereins Wormsdorf Spät in der Nacht reckte er unendlich glücklich Sektflasche, Urkunde und Siegerpokal in die Höhe: Stefan Franke aus Bartensleben hatte sich Minuten zuvor und sozusagen auf den letzten Pfeil das 24. Highscore-Championat im Dart-Drabe-Cup des DRK-Ortsvereins Wormsdorf gesichert – nach zwei zweiten Plätzen in den beiden Vorjahren nun also der lang ersehnte erste Einzeltriumph für den Triple-19-Spezialist.

„Er hat das mit ungeheuerlicher Coolness und absolutem Siegeswillen heruntergespielt – noch dazu vor den Augen seines größten Fans, Vater Ingo. Das war nicht nur für Stefan ein absoluter Gänsehautmoment“, meint Turnierleiter Guido Fellgiebel begeistert. Zweimal hatte Franke im Ausscheidungswerfen der besten Acht die Begegnungsstätte beben lassen, indem er den letzten Dart des Durchgangs ins nötige Dreifachsegment setzte und sich so aus dem schon fast sicheren K. o. befreite. „Das hat ihm an diesem Abend den Beinamen ‚der Schreckliche‘ eingebracht“, so Fellgiebel, „und als die Entscheidung gefallen war, zollten alle Teilnehmer, Fans und Gäste dem neuen Titelträger den verdienten Respekt.“

Auf Anhieb Zweiter wurde bei seiner ersten Finalteilnahme der bei den Zuschauern hochgehandelte Ummendorfer Maik Falke. Platz drei verteidigte Patrick Happe aus Eilsleben. Für dessen Bruder und Rekordchampion Ringo lief es weniger gut. Nur äußerst knapp überstand er die Gruppenphase und schied dann als Achtplatzierter früher als erwartet aus. „Somit hat das Saisonfinale nicht nur einiges an faustdicken Überraschungen geboten, da auch Mitfavoriten wie Ingo Lösche, Torsten Müller oder Torsten Prier teils recht früh die Segel streichen mussten, sondern auch bittere Entscheidungen um wenige Punkte, dramatische Spannung und in den K.o.-Runden auch Dartsport auf hohem Niveau, gekrönt von einem packenden Finale“, bilanziert Guido Fellgiebel.

In zwei Wochen bereits geht es weiter: Am 2. Februar wird die neue, im Zeichen des Silbernen Jubiläums stehende Jagdsaison auf die meisten Punkte gestartet. Die Teilnahme steht allen Interessierten offen. Heute steht zunächst noch das zweite Ligafinale in der Disziplin „Cricket“ an.

Volksstimme, 18.01.2020 (Ronny Schoof)

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news-112 Mon, 27 Jan 2020 17:32:00 +0100 Diskushüne zeigt Muskeln https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/diskushuene-zeigt-muskeln.html Der DRK-Kreisverband Wanzleben hat jüngste Sammlung mit einem Ergebnis von mehr als 28.000 Euro beendet. Mehr als 300 ehrenamtliche Helfer und Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes Wanzleben waren zum Ende 2019 in den Orten des Altkreises unterwegs, um an den Haustüren Geldspenden einzusammeln. Jetzt hat der Kreisverband die Spende ausgewertet und das Ergebnis bekannt gegeben. Es kamen bei der Sammlung genau 28.384,57 Euro zusammen.

„Dies ist das sechst beste Ergebnis der Weihnachtsspendensammlung des DRK-Kreisverbandes Wanzleben“, sagte Guido Fellgiebel, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Wanzleben. Es war die mittlerweile 29. Weihnachtsspendensammlung, die der Verband durchführte. Bei der jüngsten Auflage konnte der Kreisverband den aus Seehausen stammenden Sportler Martin Wierig als Schirmherren gewinnen, der als Diskuswerfer für den SC Magdeburg startet und 2019 Deutscher Meister in seiner Disziplin wurde.

Der DRK-Kreisverband hatte 300 ehrenamtliche Helfer und Mitarbeiter mobilisiert, die die Geldspenden einsammelten. Als beste Sammlerin stelle sich wiederum die Seehäuser DRK-Ortsvereinsvorsitzende Margot Mahlfeld heraus. Sie suchte allein 148 Spender auf und sammelte stolze 1607 Euro ein. Unter den Spendern wurden bei der Bekanntgabe des Ergebnisses die letzten beiden Freikarten für das Internationale Stadionfest der Leichtathletik (ISTAF) am 14. Februar in Berlin verlost. Auch der Seehäuser Diskuswerfer Martin Wierig wird bei dem Sportfest starten und freut sich neben dem Gewinner auf viele Zuschauer aus der Heimat. Wierig steckt zurzeit mitten in der Qualifikation für die Olympischen Spiele im Sommer 2020 in Tokio. Ob der aus Seehausen stammende Diskuswerfer tatsächlich nach Japan fährt, um die deutschen Farben beim Wettkampf zu vertreten, werden seine Leistungen bei den Qualifikationsausscheiden im eigenen Land zeigen. „Vier starke Diskuswerfer bewerben sich um die drei Startplätze, einer fällt raus“, sagte Wierig in Wanzleben. Der sympathische Sportler gehe fest davon aus, dass nicht er es sein werde.

„Unsere Weihnachtsspendensammlung bildet eine wesentliche Grundlage für all jene ausschließlich regionalen Aufgaben und Leistungen, die weder von Kostenträgern noch von staatlichen Stellen ausreichend finanziert werden“, verdeutlichte Fellgiebel. Er kenne keinen Kreisverband des DRK in Sachsen-Anhalt, der über einen so langen Zeitraum eine derartig erfolgreiche Sammelaktion durchführe.

Das Geld, das die Helfer und Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes Wanzleben in der Region einsammelten, kommt ausschließlich Projekten im hiesigen Kreisverband zugute. Der Erlös der Sammelaktion fließt in die Finanzierung des Projektes „Digital Kompass“ im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ in Wanzleben, Ausstattung und Material sowie Ausbildung für ehrenamtliche Übungsleiter Gymnastik zum Ausbau des vielseitigen Bewegungsangebotes für ältere Menschen, Unterstützung des Jugendrotkreuzes und des Schulsanitätsdienstes, die Förderung der Seniorenarbeit im Sülzetal sowie den Erhalt der Begegnungsstätte Langenweddingen. Auch wird mit einem Teil der Spenden das Ehrenamt gefördert. 30 Prozent der Spenden fließen in die DRK-Ortsvereine für satzungsgemäße Aufgaben in den Orten zurück. Damit werden auch die Ortsvereine von der Spendensammlung begünstigt.

Volksstimme, 24.01.2020 (Mathias Müller)

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news-116 Mon, 20 Jan 2020 17:42:00 +0100 Andrang bei der Blutspende https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/andrang-bei-der-blutspende.html Mit einem guten Ergebnis ist das Blutspendejahr in Wanzleben gestartet. 2 Spender allein in der ersten von vier Stunden ließen beim jüngsten Blutspendetermin in Wanzleben früh Hoffnungen auf ungewöhnlich hohe Spenderzahlen aufkommen. Zeitweise kam es auch zu längeren Wartezeiten an der Tür zur ärztlichen Untersuchung, ehe die Spendewilligen die Zustimmung für die Abnahme von einem halben Liter Blut bekamen. Einige mussten pausieren, weil der Hämoglobin-Wert im Blut zu niedrig, die Körpertemperatur oder Blutdruck zu hoch waren.

Sabine Tacke und Birgit Schuchardt, die die Anmeldung bei dem Blutspendetermin sicherstellten, konnten am Ende des Tages 75 Spender, darunter drei Erstspender, in die Statistik eintragen. Also ein gelungener Start in ein neues Blutspendejahr des DRK-Kreisverbandes Wanzleben.

Die Spenderzahl an diesem Tag lag weit über dem Durchschnittswert für die Blutspendetermine in Wanzleben im vergangenen Jahr. Bei jedem der sechs Blutspendetermine, die der DRK-Kreisverband Wanzleben gemeinsam mit dem Blutspendeinstitut aus Dessau im Kinder- und Jugendzentrum „Tenne“ durchgeführt hat, kamen im Durchschnitt 66 Blutspender. „Das sind 11 mehr als im Jahr 2018, da hatten wir im Durchschnitt nur 55 in Wanzleben“, so Sabine Tacke, die beim DRK-Kreisverband für die Blutspende zuständig ist.

Betrachtet sie alle Termine, die im vergangenen Jahr im Kreisverbandsgebiet stattfanden, im Vergleich mit denen im Jahr 2018, spricht sie von gleich bleibenden durchschnittlich 41 Spendern pro Termin. Bei einer Gesamtzahl von genau 2100 Blutspendern in 2019 und 2064 in 2018 ist das damit zu begründen, dass im vergangenen Jahr ein Termin mehr in den Blutspendelokalen in 14 Orten durchgeführt wurde als 2018. Hinzu kommt immer ein Sondertermin im Rahmen einer Gesundheitswoche im DHL-Postzentrum in Osterweddingen.

In Langenweddingen wurde nach einer Pause, weil die Spenderzahl im Jahr 2017 zurückgegangen war, ein Neustart gewagt. Bei den zwei Terminen, die jetzt nicht mehr im Bürgerhaus, sondern in der Gemeinschaftsschule stattfanden, war der Zuspruch gut. Auch 2020 sind hier zwei Blutspendeaktionen angesetzt.

Besonders erfreut zeigte sich Sabine Tacke, dass die Erstspender im vorigen Jahr einen großen Aufschwung erlebten. Waren 2018 noch 87 Erstspender unter den Blutspendern im DRK-Kreisverband, so fanden sich für 2019 106 Erstspender in der Statistik wieder. Richtig erklärbar ist die Steigerung nicht, denn eine Aktion, um speziell Erstspender anzulocken, gab es nicht. „Aber oft sind es Familien, die ihre Kinder schon vor dem 18. Geburtstag zur Blutspende mitbringen, und wenn die Kinder dann 18 sind, entscheiden sie sich selbst zu spenden“, nannte Sabine Tacke einen Grund. Andererseits weiß sie auch, dass mancher Fahrlehrer Führerscheinneulinge auf die Möglichkeit hinweist, mit einer Blutspende Unfallopfern, Verletzten oder Kranken zu helfen.

Bei Zustimmung des Arztes ist Blutspenden bis zum Alter von 72 Jahren erlaubt. Dürfen Männer sechs Mal in 365 Tagen an die Nadel, sind Frauen nur vier Mal zugelassen.

Ob Erst-, Gelegenheits- oder Stammspender: Mehr als eine Stunde dauert es nicht, eine gute Tat zu vollbringen. Nach der Anmeldung muss eine Reihe von Fragen rund um die Gesundheit beantwortet werden. Vor der eigentlichen Spende erfolgt noch ein kleiner Check durch das Labor und den Arzt. So hat jeder auch die eigene Gesundheit im Blick. Ist der halbe Liter Blut geflossen, heißt es Regenerieren. Dazu breiten zumeist die DRK-Ortsvereine einen leckeren Imbiss vor.

Noch ein Blick auf die 2019er-Spenderbilanz in Wanzleben. Insgesamt konnten 398 Blutspender hier bei sechs Aktionen registriert werden. Das entspricht einer Steigerung von 67 Spendern – also der durchschnittlichen Spenderzahl bei einem Termin – gegenüber 2018. 22 Frauen und Männer legten sich hier erstmals auf die Blutspende-Liege.

In diesem Jahr finden in Wanzleben nicht wie in den vergangenen Jahren sechs, sondern nur fünf Blutspendetermine statt.

Volksstimme, 15.01.2020 (Constanze Arendt-Nowak)

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news-117 Wed, 15 Jan 2020 17:43:00 +0100 Heiße und kalte Platten https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/heisse-und-kalte-platten.html Stimmungsvoller Jahresabschluss in der Osterweddinger Begegnungsstätte des Deutschen Roten Kreuzes So kann das Jahr mit Stil zu Ende gehen: Osterweddinger Senioren bekamen in der DRK-Begegnungsstätte ordentlich aufgetischt. Für die Ohren gab es Oldis, für den Magen Kaffee und leckere Pfannkuchen.

Die erste „Heiße Platte“ wurde kürzlich in der Begegnungsstätte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in der Mittelstraße in Osterweddingen zu einer Jahresabschlussveranstaltung aufgelegt. Bei einem gemütlichen Beisammensein trafen sich dabei über 40 Seniorinnen und Senioren aus der Ortschaft, dem Betreuten Wohnen und dem Servicewohnen zu einer entspannten Plauderrunde mit Platten-Oldies bei Kaffee und Pfannkuchen.

„Den Plattenspieler erhielten diese als Geschenk zur Eröffnung der neuen Begegnungsstätte am 8. November. Unsere Senioren sammelten dann alte Schallplatten und schauten erstmal nach: was hat man, was hört man? Im Moment lässt sich das mit dem Tanzen noch schwer an, aber wir haben im Januar noch einen Tanztermin in Aussicht, bei dem man noch einen langsamen Walzer auf das Parkett legen könnte“, meinte DRK-Mitarbeiterin Margitta Falkenberg.

Eröffnet wurde der musikalische Reigen mit dem Hit „Tulpen aus Amsterdam“, gefolgt von Musik aus den 70er Jahren von einer alten Amiga-LP.

„Mandolinen und Mondenschein“ hieß dann die Scheibe aus den 50er Jahren. Begeistert folgen die Gäste auch den klängen von Roger Whittaker, den Phudys, Engelbert und Muck sowie „1001 Stimmungshits“.

Dazu wurde auch so mancher Ramazotti und Baileys ausgeschenkt.

„Einige Senioren waren Weihnachten mit ihren Familien zusammen, aber die Lücke zwischen den Jahren ist einsam“, bemerkte Margitta Falkenberg und freute sich über die gelungene Veranstaltung zum Jahreswechsel am 30. Dezember. Neben den „Heißen Platten“ mit Bauernkäse, Leberwurst, Pottsuse, sauren Gurken und Schnittkäse, die bei den Bewohnern und Gästen des Hauses gut ankamen. „Schön, dass wir die wunderbaren Räumlichkeiten seit kurzem nutzen können. Seitdem haben wir hier eine Singegruppe, Fächertanz und Bingo. In diesem Monat kommt noch ein Spielenachmittag hinzu“, lobte Margitta Falkenberg das Veranstaltungsangebot der DRK-Einrichtung.

Volksstimme, 02.01.2020 (Udo Mechenich)

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news-118 Sat, 28 Dec 2019 17:44:00 +0100 Wo Familie groß geschrieben wird https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/wo-familie-gross-geschrieben-wird.html Im Pflegeheim in Osterweddingen wird das Familiengefühl vorgelebt. Familie – ein Begriff, der besonders im Dezember an Bedeutung gewinnt. Während der Advents- und Weihnachtszeit rückt man mit seinen Liebsten näher zusammen. Doch was machen diejenigen, die keine Verwandten mehr haben, deren Kinder sich nur spärlich melden oder die zu alt geworden sind, um sich daran zu erinnern, das etwas fehlt? Im Pflegeheim „Rusches Hof“ in Osterweddingen kümmert sich eine andere Familie um sie.

„Mir gefällt es hier sehr gut“, betont Theresia Schröder. Die 80-Jährige lebt im Pflegeheim, seitdem vor zwei Jahren ihr Mann verstorben ist, mit dem sie 60 Jahre verheiratet war. Von den Mitarbeitern wird sie liebevoll „Resi“ genannt. Diese fahren mit ihr sogar regelmäßig zu Spielen des 1. FC Magdeburg, von dem „Resi“ ein großer Fan ist und zwar „von Anfang an“, wie sie sagt.

„Wir sind mit Leib und Seele Altenpfleger“, sagt Jens Fröhlich. Der Pflegedienstleiter von „Rusches Hof“ arbeitet seit zwölf Jahren im Pflegeheim in Osterweddingen. „Der Bewohner steht im Vordergrund und das familiäre Leben“, erklärt der 34-Jährige. Mit 64 Mitarbeitern – inklusive Hauswirtschaft und Küchenkräften – gibt es mehr Personal als Bewohner. Insgesamt 60 Plätze für betreutes Wohnen verteilen sich auf drei Wohnbereiche in „Rusches Hof“.

Die hohe Anzahl an Mitarbeitern entsteht durch eine Besonderheit des Pflegeheims. Küche und Hauswirtschaft befinden sich noch im eigenen Haus und werden nicht von externen Unternehmen übernommen. „Das eigene Personal ist dadurch flexibler für persönliche Bedürfnisse“, sagt Fröhlich.

Und das sei nötig, denn besonders im Dezember und rund um Weihnachten benötigen die Bewohner spezielle Zuwendung. „Viele haben ihre Partner verloren und sind in der Weihnachtszeit in sich gekehrt“, erklärt Gudrun Fruth, Leiterin des begleitenden Dienstes im Pflegeheim. Besonders, wenn die übrigen Angehörigen nicht da sind, sei es schwierig für manche Bewohner.

Damit niemand der Melancholie verfällt, gibt es im Dezember ein volles Programm im Pflegeheim. Kinder aus Grundschule und aus dem Kindergarten kommen vorbei und singen zusammen mit den Bewohnern. Ein Weihnachtsmarkt findet am Freitag vor dem ersten Advent statt und auch der Nikolaus schaut vorbei. Das Haus wird gemeinsam geschmückt und an Heiligabend kommt der Weihnachtsmann.

Auf eine gemeinsame Weihnachtsfeier wird allerdings verzichtet – aus logistischen Gründen. Bei 60 Bewohnern, von denen zusätzlich auch die Angehörigen vorbeischauen, gebe es schlicht nicht genug Platz. „Wir haben ausprobiert, es auf den Wohnbereichen zu machen“, sagt Gudrun Fruth. Und mit Erfolg: jeder der drei Wohnbereiche hat seine eigene Weihnachtsfeier und somit auch genug Raum für die Angehörigen der Bewohner.

Also alles Perfekt im Pflegeheim? Nicht ganz, wenn es nach Theresia Schröder geht. „Bloß das Essen war ein wenig kalt“, erwähnt sie den einzigen Kritikpunkt an der letzten Weihnachtsfeier. Der Kartoffelsalat wurde zu spät aus dem Kühlschrank geholt. Nächstes Jahr soll das nicht passieren. Da möchte sich die 80-Jährige mit anderen Bewohnern nämlich um den Kartoffelsalat kümmern und ihn selber machen.

Was stattdessen Jens Fröhlich beunruhigt ist die Zukunft des Pflegeberufes. „Wir haben mit unseren Lehrlingen noch Glück“, sagt der Pflegedienstleiter. Er glaube allerdings, dass die Gesellschaft langsam an Empathie verliere und damit auch die Überzeugung Pflegekraft zu sein zurückgehe. Er selbst kam mit dem Beruf in der neunten Klasse in Kontakt, als er ein Schülerpraktikum absolvieren musste. „Die ersten drei Tage habe ich heulend auf der Treppe gesessen“, erinnert sich Fröhlich. Die Pflege von älteren Menschen habe ihn damals zunächst überfordert. Doch dann kam der „Aha-Effekt“ und er begann sich in dem Beruf wohlzufühlen. Direkt nach der zehnten Klasse begann er die Ausbildung zum Krankenpflegehelfer.

Noch vor sechs Jahren sei es Jens Fröhlich zufolge leichter gewesen, gute Lehrlinge zu finden. Er vermutet, dass sich das Leben Zuhause in modernen Familien verändert habe. Grundtugenden wie Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit verschwinden langsam.

Gudrun Fruth stimmt ihm zu und schlägt vor, dass Solidarität wieder öfters vorgelebt werden müsse. „Wir müssen den jungen Leuten bewusst machen, dass sie auch mal alt werden. Das Mitgefühl bleibt auf der Strecke“, sagt die 57-Jährige.

Im Pflegeheim „Rusches Hof“ in Osterweddingen wird Familie vorgelebt. Die Mitarbeiter sorgen dafür, dass Bewohner wie Theresia Schröder dort ein Zuhause finden und täglich lächeln können, statt der Einsamkeit zu verfallen. Besonders während der Jahreszeit, in der niemand ohne seine Familie sein möchte.

Volksstimme, 28.12.2019 (Mike Kahnert)

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news-119 Tue, 24 Dec 2019 17:45:00 +0100 Weihnachtsmann dankt für 52 Blutbeutel https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/weihnachtsmann-dankt-fuer-52-blutbeutel.html DRK-Ortsverein Wormsdorf richtet kurz vorm Fest letzte Blutspende des Jahres aus Keinen Blutbeutel, sondern ein Säckchen mit Süßem hatte der spezielle Besucher dabei. Torsten Müller ließ sich gerade anzapfen und staunte nicht schlecht, als der Weihnachtsmann plötzlich vor ihm stand und für ihn – wie auch für alle anderen Spender dieser letzten Aderlass-Aktion 2019 – lobende Worte fand. Müller war eigens aus Hordorf gekommen um Blut zu geben – und hatte sogar noch einen kleinen Vers für den gutmütigen Alten auf Lager. Unter Bart und Mantel verbarg sich – wie könnte es anders sein – DRK-Ortsvereinsvorsitzende Ingrid Siedentopf. „Es war ja eine Blutspende in weihnachtlicher Atmosphäre, da sollte der Weihnachtsmann doch nicht fehlen“, meinte sie. Und weiter: „Es war ein toller Abend mit 52 Spendern. Vielen Dank dafür und natürlich auch an die vielen fleißigen Helfer!“ Völlige Ruhe kehre jetzt nicht ein: „Bei uns in der DRK-Begegnungsstätte ist ja auch über die Feiertage was los.“

Volkstimme, 24.12.19 (Ronny Schoof)

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news-120 Mon, 16 Dec 2019 17:46:00 +0100 Überraschungsparty für ein Börde-Original https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/ueberraschungsparty-fuer-ein-boerde-original.html Zahlreiche Gratulanten zum Neunzigsten von Otto Wahrenberg Fester Händedruck, freundliche Augen, klarer Kopf unter weißem Haar – so nahm Otto Wahrenberg von zahlreichen Gästen die Glückwünsche zu seinem 90. Geburtstag entgegen. Dass die Tafel im Eilsleber Rot-Kreuz-Zentrum „Obere Aller“ für ihn so festlich gedeckt worden war, hatte auch noch einen anderen Grund: Das DRK ist für Otto Wahrenberg wie eine Familie. Einst war er sogar der Familienvater, denn rund 40 Jahre sorgte er als Vorsitzender der Ortsgruppe Wormsdorf für das Wohl und Wachsen der Organisation im Allerdorf, die über Jahrzehnte immer und insbesondere durch ihre hervorragend Nachwuchsarbeit auf sich aufmerksam machte.

Noch heute gibt der DRK-Ortsverein in Wormsdorf maßgeblich den Ton an, vor allem auch bei kulturellen und sportlichen Aktivitäten im so genannten „Anbau“. Zuvor hatte der Jubilar mit dem Altbau „Club“ dafür wesentlich die Weichen gestellt. Regelmäßig stand Wahrenberg auch für die Blutspende zur Verfügung, füllte insgesamt 110 Konserven.

Der Seehäuser Otto Wahrenberg war 1954 wegen der Liebe nach Wormsdorf gekommen. Und obwohl in solchen kleinen Dörfern „Zugereiste“ immer argwöhnisch beobachtet wurden, war er bald ein Wormsdorfer. Den besten Kontakt außerhalb seiner DRK-Familie, in der er seit 1949 Mitglied ist, hatte Wahrenberg zu seinen Gartennachbarn. „Einmal in der Woche lud er uns für eine Stunde ein, um beim Bier die neuesten Nachrichten aus dem Dorf mitzuteilen“, erzählte einer seiner Geburtstagsgäste.

Ingrid Siedentopf, heute Ortsvorsitzende des DRK, berichtete, dass Otto Wahrenberg den Jungen Sanitätern den Umgang mit Karte und Kompass vertraut machte: „Bei einem Ausflug mit dem Fahrrad nach Hubertushöhe hatte es ihn dabei einmal schwer getroffen. Als wir nach der Rast aus dem Haus im Wald kamen, hatte man ihm das Vorderrad gestohlen.“

Otto Wahrenberg, beruflich für die Post in Eilsleben, Magdeburg und Wefensleben unterwegs, lebte lange Jahre als Witwer. Schon 1961 sein seine Frau gestorben, erzählte er, Kinder hatten sie nicht. Die Feier im Rot-Kreuz-Zentrum, wo er seit drei Jahren wohnt, hatten seine Nichte Iris und Neffe Günter als Überraschung organisiert. Selbst aus Magdeburg, Berlin oder Eisleben waren Gäste gekommen. Jubilar Otto strahlte erst über die zahlreichen Glückwünsche, ließ dann aber den Tränen der Rührung ihren Lauf.

Volksstimme, 09.12.2019 (Hartmut Beyer)

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news-121 Mon, 16 Dec 2019 17:46:00 +0100 Flötenklänge und verhextes Musical erfreuen die Herzen https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/floetenklaenge-und-verhextes-musical-erfreuen-die-herzen.html Seniorenweihnachtsfeier beim Gasthaus "Zur Eisenbahn" Voll besetzte Tische und heiter-besinnliche Stimmung im Saal – die Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinde Eilsleben war einmal mehr ein Garant für Gemütlichkeit und Geselligkeit gleichermaßen. Ausgerichtet wurde sie vom örtlichen DRK im Gasthof „Zur Eisenbahn“, „bei Könnecke“, wie der Eilsleber sagt.

Festliches Flair gab dem Nachmittag einen gediegenen Rahmen. „So haben wir bei Kerzenschein und Lichterglanz, selbstgebackenen Kuchen und Kaffee harmonische Stunden Verbracht“, Berichtet Sandra Bergeest, Hausleiterin des DRK-Zentrums „ Obere Aller“. Eine Verwöhneinheit für die Ohren lieferte der Eggenstedter DJ und Flötist Marko Pankrath, indem er seiner Querflöte behagliche Melodien entlockte. Für den etwas flotteren Unterhaltungspart sorgten die Klassen 1b und 1c der Grundschule „Burg Ummendorf“. Unter der Leitung von Liane Helmecke präsentierten sie ihr Weihnachtmusical „Wie verhext“, dass sie auch mit einer gehörigen Portion Tanz und Humor ausstatteten.

 

„Ein Dank für die tollen Darbietungen, aber auch an alle Sponsoren sowie haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter, die diese Veranstaltung unterstützt haben“, so Sandra Bergeest. Auf der Zielgeraden zu Weihnachten hin habe das Rot-Kreuz-Zentrum (RKZ) kommende Woche noch zwei Höhepunkte zu bieten: Am Mittwoch findet in der Einrichtung ein Kaffeenachmittag unter dem Motto „Märchenwelt“ statt (14 Uhr), und am Donnerstag, 19. Dezember, wird noch einmal ein Schlachtefrühstück aufgetafelt (9 Uhr, Kosten:5 Euro). Anmeldungen dafür sind persönlich im RKZ oder telefonisch – bis 17. Dezembererbete.

 

Volksstimme, 14.12.2019 (Ronny Schoof

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news-123 Sun, 15 Dec 2019 17:49:00 +0100 Diskus-Hüne lost Gewinner aus https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/diskus-huene-lost-gewinner-aus.html Der DRK-Kreisverband Wanzleben hat in seinem Zuständigkeitsbereich die Weihnachtsspendensammlung gestartet. Mit dem früheren Seehäuser Martin Wierig (32) hat der DRK-Kreisverband Wanzleben für seine diesjährige Weihnachtsspendensammlung einen wahren Hünen von Schirmherren gewinnen können. Der Deutsche Meister dieses Jahres im Diskuswerfen misst stolze 2,03 Meter, lebt heute in Magdeburg und trainiert beim Sportclub der Landeshauptstadt. Mit seinen sportlichen Erfolgen hat er Seehausen und die Stadt Wanzleben-Börde national und international bekannt gemacht.

„Meiner Heimatstadt Seehausen bin ich noch heute sehr verbunden“, sagte Wierig bei einem Besuch in der Wanzleber Geschäftsstelle des DRK-Kreisverbandes in der Lindenpromenade. Deshalb sei es für ihn keine Frage gewesen, nach einer Bitte des Kreisverbandsvorsitzenden Torsten Winkelmann, der ebenso in Seehausen wohnt, die Schirmherrschaft für die Weihnachtsspendensammelaktion zu übernehmen. Ebenso liege Wierig die ehrenamtliche Arbeit der DRK-Mitglieder in ihren Ortsvereinen sehr am Herzen und wolle diese durch seine Popularität fördern.

Vom Schwung der ehrenamtlichen Arbeit im DRK-Kreisverband Wanzleben konnte sich Wierig unlängst auf dem Weihnachtsmarkt in Seehausen überzeugen. Dort vollzog der Sportler zusammen mit Torsten Winkelmann den Auftakt der Weihnachtsspendensammlung. Viele Menschen besuchten den Stand des DRK, der von der Seehäuser Ortsvereinsvorsitzenden Margot „Moppel“ Mahlfeld und ihren Helfern betreut wurde. Die Besucher drehten am Glücksrad, um attraktive Preise wie zwei Eintrittskarten für das ISTAF-Leichtathletikfestival Indoor am 14. Februar in Berlin zu gewinnen, die Martin Wierig spendiert. Er selbst wird bei diesem außergewöhnlichen Wettkampf in der Mercedes-Benz Arena starten, um den Diskus weit über die 60-Meter-Marke zu werfen. Wierig steckt zurzeit mitten in der Qualifikation für die Olympischen Spiele im Sommer 2020 in Tokio. Ob der aus Seehausen stammende Diskuswerfer tatsächlich nach Japan fährt, um die deutschen Farben beim Wettkampf zu vertreten, werden seine Leistungen bei den Qualifikationsausscheiden im eigenen Land zeigen. „Vier starke Diskuswerfer bewerben sich um die drei Startplätze, einer fällt raus“, sagte Wierig in Wanzleben. Der sympathische Sportler gehe fest davon aus, dass nicht er es sein werde.

Beim Spendensammelauftakt in Seehausen kamen 314,50 Euro zusammen. „Das Geld kommt dem Ortsverein Seehausen zu Gute“, sagte DRK-Vorsitzender Torsten Winkelmann am Donnerstag bei der Weihnachtsfeier für die Seehäuser Senioren im „Sonnensaal“ unter dem Jubel von Margot Mahlfeld und ihren Ehrenamtlern. Der DRK-Ortsverein hatte die Weihnachtsfeier für die Senioren ausgerichtet.

Martin Wierig war nicht ohne Grund in die DRK-Kreisverbandsgeschäftsstslle nach Wanzleben gekommen. Unter den aufmerksamen Augen von Torsten Winkelmann und DRK-Kreisverbandsgeschäftsführer Guido Fellgiebel loste er unter den etwa 50 Teilnehmerkarten der Seehäuser DRK-Glücksradaktion die Gewinner aus. Den Hauptpreis, die beiden Eintrittskarten für das ISTAF-Leichtathletikfestival Indoor am 14. Februar in Berlin gewann der zehnjährige Pepe Dreyer aus Seehausen. „Pepe wird sich wahnsinnig freuen“, war sich Winkelmann, der den Jungen gut kennt, sicher. Pepe und die Gewinner der weiteren Preise werden vom DRK Wanzleben benachrichtigt.

„Das DRK hofft und benötigt auch in diesem Jahr die finanzielle Unterstützung aus der Bevölkerung. Denn auch das DRK benötigt Hilfe, um Anderen helfen zu können“, sagte Verbandsgeschäftsführer Guido Fellgiebel bei der Präsentation der Eckdaten des mittlerweile 29. Weihnachtsspendensammlung des Deutschen Roten Kreuzes im Großraum Wanzleben. Er kenne keinen Kreisverband des DRK in Sachsen-Anhalt, der über einen so langen Zeitraum eine derartig erfolgreiche Sammelaktion durchführe. Allein im vergangenen Jahr kamen bei der Sammlung unter Schirmherrschaft des Tagesschau-Chefsprechers und DRK-Botschafters Jan Hofer 28 047,48 Euro an Geldspenden zusammen. „Das ist ein großer Vertrauensbeweis der Bevölkerung in unsere Arbeit“, war sich Fellgiebel sicher.

Das Geld, das die etwa 300 ehrenamtlichen Helfer und Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes Wanzleben in der Region jetzt bis zum 15. Dezember sammeln, fließt ausschließlich in Projekte im hiesigen Kreisverband. „Unsere Weihnachtsspendensammlung bildet eine wesentliche Grundlage für all jene ausschließlich regionalen Aufgaben und Leistungen, die weder von Kostenträgern noch von staatlichen Stellen ausreichend finanziert werden“, verdeutlichte Fellgiebel. Der Erlös der diesjährigen Sanmmelaktion fließt in die Finanzierung des Projektes „Digital Kompass“ im Sozialen Zentrum „Alter Bahnhof“ in Wanzleben, Ausstattung und Material sowie Ausbildung für ehrenamtliche Übungsleiter Gymnastik zum Ausbau des vielseitigen Bewegungsangebotes für ältere Menschen, Unterstützung des Jugendrotkreuzes und des Schulsanitätsdienstes, die Förderung der Seniorenarbeit im Sülzetal sowie den Erhalt der Begegnungsstätte Langenweddingen. Auch wird mit einem Teil der Spenden das Ehrenamt gefördert. 30 Prozent der Spenden fließen in die DRK-Ortsvereine für satzungsgemäße Aufgaben in den Orten zurück.

Damit es gerade in der Vorweihnachtszeit Betrüger schwer haben, die als Trittbrettfahrer womöglich die Spendenfreudigkeit der Bevölkerung ausnutzen wollen, können sich die etwa 300 Sammler des DRK-Kreisverbandes Wanzleben legitimeren. Die Bürger sollen sich auf Rat von Guido Fellgiebel die Spendenlisten zeigen lassen. Die Echtheit der Liste sei am Originalstempel des DRK-Kreisverbandes Wanzleben zu erkennen. „Die Liste gilt gleichzeitig auch als Ausweis. Wir legen bei der Aktion größten Wert auf Kontrolle und Transparenz“, versicherte Fellgiebel. Sollten bei den Spendern dennoch Zweifel aufkommen, können sie den DRK-Kreisverband Wanzleben für Rückfragen unter der Telefonnummer 039209/6390 anrufen.

Volksstimme, 07.12.2019 (Mathias Müller)

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news-122 Sun, 15 Dec 2019 17:48:00 +0100 Zweite Auflage für die Weihnachtssause https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/zweite-auflage-fuer-die-weihnachtssause.html Kinder- und Jugendzentrum sowie Soziales Zentrum „Alter Bahnhof“ veranstalten gemeinsames Fest in der Tenne Der DRK-Kreisverband Wanzleben hatte zu einer gemeinsamen Weihnachtssause des Kinder- und Jugendzentrum „Tenne“ und des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ eingeladen. Etwa 80 Kinder und Jugendliche besuchten zum Teil mit ihren Eltern diese zweite Auflage der Weihnachtsfeier in der „Tenne“ an der Alten Promenade.

„Die Tenne platzte aus allen Nähten“, freuten sich Leiter Jörg Schulz und sein Team über den Zuspruch, den diese Veranstaltung in der Vorweihnachtszeit bei den Besuchern fand. Neben den Gästen aus der Stadt Wanzleben-Börde konnte er Besucher aus den DRK-Kinder- und Jugendeinrichtungen Eilsleben und Kroppenstedt bei der Sause in der Sarrestadt begrüßen. Das Altersspektrum der Besucher reichte vom Säugling bis 18 Jahr.

Vor der Bescherung haben die Gäste die Möglichkeiten der „Tenne“ genutzt. „Es wurde weihnachtliches Basteln angeboten, es konnte gespielt werden und es gab in einem anderen Raum weihnachtliche Filme zu sehen“, berichtete Schulz. Die Mitarbeiter des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ um Chefin Barbara Schürmann hatten die gesamte Versorgung mit Plätzchen, Wiener Würstchen, Kartoffelsalat sowie Kaffee, Tee und kalten Getränken übernommen. Ein Großteil der Lebensmittel waren Spenden eines Magdeburger Großhandels.

Dann startete ein Aufwärmprogramm vor der Bescherung, das vom Team des DRK-Kinder- und Jugendzentrums Obere Aller aus Eilsleben gestaltet wurde. Später besuchte der Weihnachtsmann die „Tenne“ und bescherte die Kinder mit Geschenken, die Schulen und Firmen gestiftet hatten.

Volksstimme, 07.12.2019 (Mathias Müller)

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news-124 Sun, 15 Dec 2019 16:52:00 +0100 Klasse 8a hat ein Herz für Bedürftige https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/klasse-8a-hat-ein-herz-fuer-beduerftige.html Die 8a der Gemeinschaftsschule Eilsleben mit Lebensmittelsammlung zugunsten der Tafel in Wanzleben. Der Gabentisch im Klassenraum war reich gedeckt, als Barbara Schürmann, Leiterin des Sozialen Zentrums „Alter Bahnhof“ des DRK-Kreisverbands Wanzleben, der 8a zwecks Abholung einen Besuch abstattete. Koch- und Backzutaten, Konserven, Süßigkeiten, Hygieneartikel, Gesellschaftsspiele und Kleidungsstücke hatten die 20 Jungen und Mädchen zusammengetragen. „Das hat innerhalb von einer Woche bestens geklappt“, lobt Klassenlehrerin Sina Kampe ihre jugendlichen Schützlinge. „alle haben etwas beigesteuert, indem sie von zuhause etwas mitgebracht haben.“

Anlass zur Sammlung für den guten Zweck habe zum einen die Vorweihnachtszeit gegeben, so Kampe. „Es ist ja ein Fest der Freude, und dazu gehört auch, anderen einen Freude zu machen.“ Zum anderen habe man sich im Ethikunterricht jüngst mit Themen wie soziale Gerechtigkeit, Lohnunterschiede, Kinderarmut und fairer Handel beschäftigt. „Auch daraus resultierte letztlich die Idee, für die Tafel zu sammeln, die ja eine wichtige Hilfe für ärmere und bedürftige Menschen ist“, erklärt Kampe. Den Kontakt zum Sozialen Zentrum in Wanzleben habe schließlich der Elternrat hergestellt. „Wir fanden, dass es eine prima Sache ist“, so Elternvertreterin Nicole Jordan.

Dass die Schüler nicht einfach nur einen ihn erteilten Auftrag erledigt haben, merkte DRK-Mitarbeiterin Barbara Schürmann bei der Abholung: „Ich habe noch eine ganze Weile mit den Jugendlichen geplaudert. Sie waren sehr interessiert daran, was genau jetzt mit der gesammelten Ware passiert und welche Aufgaben unser Sozialzentrum hat. Das hat wirklich viel Spaß gemacht. Ein großes Dankeschön dafür an die 8a!“

Derlei Spenden seien der Tafelarbeit generell und nicht nur in der Adventszeit eine wichtige Stütze. „Wir können vor allem Trockenprodukte wie Nudeln, Reis und Mehl sowie Konserven immer gut gebrauchen“, sagt Schürmann, „das verarbeiten wir dann direkt in unserer Suppenküche, die viermal in der Woche geöffnet hat.“ Was nicht für die vor Ort ausgegebenen Mahlzeiten benötigt wird, kommt in die Lebensmittelpakete für Bedürftige. „Wir haben letztlich also Verwendung für alles“, betont Barbara Schürmann, „auch für die Kleidung, die wir in unserem Sozialen Kleiderladen für kleines Geld verkaufen. Dieser Erlös hilft uns, die Einrichtung zu tragen.“

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news-125 Sun, 15 Dec 2019 16:47:00 +0100 Internet-Surfen ist kein Wellenreiten https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/internet-surfen-ist-kein-wellenreiten.html Digitale Medien sollen Senioren in fünf Standorten näher gebracht werden. Ein Blick nach Wanzleben. Wie erreiche ich meine Enkel über das Internet? Was kann so ein Tablet eigentlich alles und wo geht dieses Ding überhaupt an? Fragen, die sich ältere Menschen häufig stellen und denen es vielleicht zu peinlich ist, sie offen auszusprechen. Die „Digital Cafés“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sollen nun Senioren die Möglichkeit bieten im digitalen Zeitalter aufzuholen.

Die „Digital Cafés“ werden an fünf Standorten im Kreis angeboten. In jeder Einrichtung soll ab Januar 2020 einmal die Woche für zwei Stunden ein Kurs stattfinden. Dieser ist auf eine Teilnehmerzahl von zehn Personen begrenzt und für das erste Projektjahr muss kein Teilnehmerbeitrag gezahlt werden. „Auch nicht für Kaffee und Kuchen“, betont Stephan Dill vom DRK. Damit sollen die Einstiegsbarrieren so gering wie möglich gehalten werden.

Fragen rund um Smartphones, Tablets und Computer werden beantwortet. Was ist „Surfen“? Wie richtet man ein E-Mail-Konto ein, wie funktionieren soziale Netzwerke und fragen rund ums Einkaufen im Internet sind nur einige mögliche Themen.

Die ersten fünf Standorte sind das Soziale Zentrum „Alter Bahnhof“ in Wanzleben, die Begegnungsstätte Wanzleben, die Begegnungsstätte Kroppenstedt, das Rote-Kreuz-Zentrum Obere Aller in Eilsleben und das Rote-Kreuz-Zentrum Sülzetal in Osterweddingen. Im Laufe der Zeit sollen drei weitere Standorte hinzukommen.

Das Projekt läuft unter dem Namen „Digital Kompass“. Es wird vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert. Es ist ein gemeinsames Projekt der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren Organisationen, des Vereins Deutschland sicher im Netz sowie der Verbraucher Initiative.

Die DRK-Geschäftsstelle in Wanzleben nimmt alle Anmeldungen entgegen. Ein Anruf unter der Telefonnummer 039209 / 63 90 genügt, um auf die Liste der Interessenten zu kommen. Vor Projektstart wird sich das DRK auch nochmal bei allen potenziellen Teilnehmern melden, ob sie mitmachen möchten.

orsten Winkelmann, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Wanzleben, verspricht, dass niemand auf der Strecke bleibt. Es sollen Wege gefunden werden, dass jeder an den Kursen teilnehmen kann, der Interesse zeigt.

Junge Menschen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren sowie Ehrenamtler. Der Landesverband der DRK will dafür sorgen, dass jeder Leiter eines Cafés mit Weiterbildungen entsprechend qualifiziert wird.

Bis Mitte 2021 wird der Digital Kompass gefördert. Wenn das Interesse da ist, sollen die „Digital Cafés“ auch darüber hinaus bestehen bleiben. Diese sollen vom DRK selbst finanziert werden. Dafür ist das DRK auf Spendenaktionen angewiesen. Eine ist die Weihnachtsspendensammlung, die vom 6. bis 15. Dezember stattfindet und deren Erlöse zum Teil in die Projektumsetzung fließen.

Volksstimmen, 03.12.2019 (Mike Kahnert)

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news-126 Fri, 06 Dec 2019 17:56:00 +0100 Diskuswerfer unterstützt Spendensammlung https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/diskuswerfer-unterstuetzt-spendensammlung.html Martin Wierig hilft mit dem Deutschen Roten Kreuz auf dem Weihnachtsmarkt in seiner Heimat Seehausen Normalerweise beginnt die Weihnachtsspendensammlung des Deutschen Roten Kreuzes immer am 6. Dezember. Dieses Jahr konnte das DRK allerdings einen besonderen Schirmherren für ihre Aktion gewinnen – Martin Wierig, der Deutsche Meister im Diskuswerfen. Wierig ist gebürtiger Seehäuser. Das weiß auch Thorsten Winkelmann, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Wanzleben, der bei Wierigs Eltern anfragte. Wierig hat sich „natürlich sofort bereiterklärt“, sagte der 32 Jährige. Somit stand fest, dass sich der DRK bereits vor dem Start der Spendenaktion auf dem 26.Weihnachtsmarkt in Seehausen präsentieren wird, der am Sonnabend stattfand und am Abend von mehreren hundert Menschen besucht wurde, wie Ortsbürgermeister Eckard Jockisch bestätigt.

Ein besonderer Höhepunkt war das Glücksrad am Stand des DRK, wo man neben kleineren Preisen auch die Chance hatte, Tickets für das Internationale Stadionfest (ISTAF) 2020 in Berlin zu gewinnen, die von Wierig gesponsert wurden. Durch die mittlerweile 29. Weihnachtsspendensammlung, die offiziell zwischen dem 6. Dezember und 15. Dezember stattfindet, sollen zahlreiche Projekte des DRK finanziert werden. Beispielsweise die Förderung der Seniorenarbeit im Sülzetal, der Erhalt der Begegnungsstätte in Langenweddingen oder neue Materiealien sowie Ausbildung für ehrenamtliche Übungsleiter zum Ausbau des Angebotes für ältere Menschen, sollen Unterstützung finden.

Im vorherigen Jahr konnten unter der Schirmherrschaft des Chefsprechers der ARD-Tages-Schau Jan Hofer 28047,48 Euro gesammelt werden. Mit Martin Wierig soll dieses Ziel mindestens wieder erreicht werden.

Auf dem Weihnachtsmarkt in Seehausen standen die Zeichen dafür sehr gut. Viele Gäste erkannten Wierig wieder, der in Seehausen zur Schule ging. Jahre später kommt er immer noch regelmäßig in seine Heimat.

Für die Spendensammlung werden rund 300 Ehrenamtler in der Region unterwegs sein. Um Betrügern aus den Weg zu gehen, sollten die Echtheit der Spendenliste geprüft werden. Diese sei am Originalstempel der DRK zu erkennen.

Volksstimme, 02.12.2019 (Mike Kahnert)

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news-127 Fri, 06 Dec 2019 17:52:00 +0100 Volles Haus und leere Teller https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/volles-haus-und-leere-teller.html Riesige Resonanz aufs DRK-Adventkonzert mit Musikschülern Ist es das Kuchensortiment oder das frohstimmende Programm der Musikschüler, das seit 13 Jahren immer mehr Besucher zum Adventskonzert des Eilslener DRK lockt? Am Mittwoch war es auf jeden fall beides, was rund 100 Besucher anzog.
Unter den Gästen fanden sich natürlich viele Eilslebener und DRK-Hausbewohner, aber auch aus Hakenstedt, Druxberge oder Groppendorf waren sie ins Rot-Kreut-Zentrum „Obere Aller“ gekommen. Die Helfer um Hausleiterin Sandra Bergeest waren darauf vorbereitet, die Tafeln waren sogar im Foyer gedeckt worden. „Heute platzen wir aus alles Nähten“, meinte Bergeest deshalb bei der Bergrüßung. Bevor es musikalisch wurde, griff man freudig zu und leerte die Kuchenteller. Die Lehrerinnen Heidrun Pfeiffer und Katrin Lehmann von der Kreismusikschule „Kurt Masur“ Oschersleben hatten mit elf Schülerinnen und Schülern, hauptsächlich aus Eilsleben und umliegenden Orten, ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Solisten am Klavier, die Timme-Brüder vierhändig, und ein kleines Ensemble spielten auf, Preisträgerin Luise begeisterte auf der Querflöte und Hendrikje und Helene erfreuten mit ihren schönen Stimmen. Es erklangen deutsche und internationale Weihnachtslieder und es durfte mitgesungen werden. „Dieses Konzert zum Beginn der Adventzeit findest nun schon im dreizehnten Jahr statt“, so Sandra Bergeest, „und wir freuen uns, dass die Musikschule immer dabei ist. Dankbar sind wir auch für die Unterstützung in all den Jahren durch die Sparkasse. „Zugleich kündigte sie den nächsten vorweihnachtlichen Höhepunkt an: „Nächsten Mittwoch findet unsere Weihnachtfeier im Saal Könnecke statt.“


Volksstimme, 29.11.2019 (Hartmut Beyer)

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news-128 Mon, 02 Dec 2019 17:59:00 +0100 Hexenhaus zum Projektstart https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/hexenhaus-zum-projektstart.html Kochen, backen, stricken und nähen - mit dem Projekt "Bahnsteig Zukunft" kann der Wanzleber "Alter Bahnhof" mehr Veranstaltungen anbieten. Mit einer Förderung von 19.000 Euro erhält das soziale Zentrum „Alter Bahnhof“ die Möglichkeit bis zum 31. August 2020 ihr Programm auszuweiten. Der „Mitropa-Kochclub“, „Café Grenzenlos“ und „Nadel und Faden – der Club“ werden wöchentlich stattfinden.

„Wir wollen Möglichkeiten der Begegnung schaffen für Leute, die am Rande der Gesellschaft stehen“, beschreibt Barbara Schürmann das Ziel des Projektes „Bahnsteig Zukunft“, das von der Lotterie GlücksSpirale gefördert wird. Das Geld werde auch dringend benötigt. Die Einrichtungsleiterin erklärt, dass die Finanzierung des sozialen Zentrums hauptsächlich über Spenden stattfinden. Das Deutsche Rote Kreuz und die umliegenden Gemeinden geben zwar auch ihre Unterstützung, trotzdem reiche das meist nur zum Überwasserhalten.

Auftakt im Projekt machte der „Mitropa-Kochclub“ am vergangenen Mittwoch. Konditorin Simone Trieb hat gemeinsam mit allen Anwesenden Hexenhäuschen gebastelt. Ob zum selber verspeisen, für die Enkel oder als hübscher Hingucker für das Wohnzimmer, alle Anwesenden haben sich sehr auf ihren Häuserbau konzentriert.

Völlig kostenlos werden die Veranstaltungen nicht sein. Barbara Schürmann versuche aber, die Unkostenbeiträge so niedrig wie möglich zu halten. Beispielsweise kostete das Backen der Hexenhäuschen 7,50 Euro, was gerade so die Kosten für die zahlreichen Zutaten deckte.

Angebote dieser Art richten sich an „Bedürftige“. Also Menschen, die in sozial schwachen Verhältnissen leben, Flüchtlinge oder Langzeitarbeitslose. Barbara Schürmann möchte aber verdeutlichen, „dass jeder kommen kann, nicht nur sozial Bedürftige“. Sie definiert das soziale Zentrum als „einen Ort, wo man auch mal Gehör findet und seine Probleme besprechen kann.“ Dafür setzen sich vier Festangestellte und zehn Ehrenamtler ein. Sie bekomme immer wieder Gänsehaut, wenn sie von Leuten höre, dass sie gerne in den „Alten Bahnhof“ kommen oder sich ehrenamtlich engagieren möchten. „Das ist wie eine Familie für mich“, sagt Schürmann.

Volksstimme, 29.11.2019 (Mike Kahnert)

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news-129 Mon, 02 Dec 2019 17:58:00 +0100 Bruderpaar schnappt sich den Teamtitel https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/bruderpaar-schnappt-sich-den-teamtitel.html Wormsdorfer Dartturnier wird von Patrick und Ringo Happe entschieden Erste Teilnahme – und auf Anhieb die bislang im Wechsel vollzogene Siegesserie der Dauerrivalen Torsten Müller/Heiko Reese sowie Friedbert Schmidt/Stefan Franke ist durchbrochen. Den jeweils zweifachen Turniersiegern blieben bei der fünften Auflage die Plätze zwei und drei, zu dominant und souverän waren Happe und Happe bei ihrer Premierenteilnahme aufgetreten. Äußerst zielsicher erwiesen sich die Brüder auf ihren Lieblingsfeldern, 19 (Patrick) und 20 (Ringo).

Chance zur Revanche – im Einzelwettbewerb – besteht im Januar, wenn das Saisonfinale in der Dartdisziplin Highscore ausgetragen wird. Alle sechs haben sich bereits qualifiziert und können dort zusammen mit zehn weiteren Teilnehmern erneut auf Punkte- und Preisjagd gehen. Das nächste Teamturnier, und somit die Happesche Mission zur Titelverteidigung, werde erst im Oktober 2020 gestartet, teilten die Organisatoren mit.

Volksstimme, 25.11.2019 (Ronny Schoof)

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news-130 Mon, 02 Dec 2019 17:57:00 +0100 Fjarill lassen live und leise von sich hören https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/fjarill-lassen-live-und-leise-von-sich-hoeren.html DRK-Ortsverein Wormsdorf organisiert Konzert Eine „Leise Zeit“ gibt es am Sonnabend, 30. November, abermals „Live im Anbau“ auf die Ohren. Der DRK-Ortsverein Wormsdorf hat für seine Konzert- und Kulturreihe ein weiteres Mal das Hamburger Musikerduo „Fjarill“ für ein Gastspiel an der Aller gewinnen können. „Für uns sind die beiden ja schon liebe gute alte Bekannte“, sagt Guido Fellgiebel vom Vereinsvorstand, „wir freuen uns auf ein hochkarätiges Konzert im Rahmen ihrer ‚Leise-Zeit‘-Tour.“ Fjarill, das sind die Schwedin Aino Löwenmark (Gesang, Flügel) und die Südafrikanerin Hanmari Spiegel (Gesang, Violine). Ihre Wahlheimat wie auch künstlerischer Dreh- und Angelpunkt ist Hamburg. Bislang haben sie dort fünf Alben produziert. Der Konzertabend in Wormsdorf beginnt um 18 Uhr, Tickets unter 0171/366 55 82.

Volksstimme, 25.11.2019 (Ronny Schoof)

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news-131 Mon, 02 Dec 2019 17:52:00 +0100 Sport, Kultur und Miteinander https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/sport-kultur-und-miteinander.html Das neue Zentrum „Sülzetal“ nimmt in Osterweddingen seinen Betrieb auf Die Mitarbeiter des Zentrums „Sülzetal“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Osterweddingen stellten kürzlich ihr Haus der Öffentlichkeit vor. Das Zentrum besteht aus vier Bereichen: der Wohngemeinschaft sowie der Tages- und Vollzeitpflege. Diese drei Angebote sind schon einige Wochen in Betrieb. Beim Tag der offenen Tür eröffnete das DRK nun den vierten Bereich, das Herz der Einrichtung, das Begegnungszentrum.

„Unser Zentrum ist ein offenes Haus für alle Senioren“, zeigte sich der Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Wanzleben, Guido Fellgiebel, in seiner Eröffnungsrede zuversichtlich. Die DRK-Begegnungsstätte solle ein Ort der Kommunikation und der Freizeitgestaltung, der Kultur und des Sports werden.

„Ich bin überwältigt. Wir mussten noch jede Menge Stühle ran schaffen, um allen Gästen Sitzmöglichkeiten anzubieten. Am Tag der offenen Tür will ich gar nicht so sehr nach hinten blicken. Es hat viel Schweiß und Arbeit gekostet – aber das Ergebnis ist es alle mal wert“, so Fellgiebel. Heute werde er das Zentrum an die Leiterin, Daniela Fliegner, und ihr Team übergeben.

Leiterin Fliegner betonte, dass es „schön ist, dass sie nun die Verantwortung für das DRK-Zentrum übernimmt“. Gerade all die Hilfebedürftigen fänden im DRK-Zentrum ihren Ansprechpartner; sei es in der Tages- oder aber auch Kurzzeitpflege. „Auch der DRK-Ortsverein und die Vereine Osterweddingens werden sich über unsere Möglichkeiten freuen und sicherlich ihre Angebote hier organisieren.“

Margitta Falkenberg, vom DRK-Ortsverein, bestätigte Fliegners Blick nach vorn. „Wir haben jetzt hier eine zentrale Anlaufstelle, nicht nur für Senioren, sondern für alle Sülzetaler. Hier können sie sich treffen, um die Freizeit gemeinsam zu gestalten. Ich werde jetzt eine Veranstaltung machen: ‚Was Ihr wollt?‘ So erfahre ich, welche Interessen aber auch Ideen die Menschen haben.“

Natürlich hat Falkenberg auch eigene Vorschläge, aber es ginge ja immer um Bedarf und Nachfrage, meinte sie. „Alle Menschen sollen möglichst lange in ihrer Heimat bleiben können- das ist unser Ziel.“ Dazu gehörten auch einfache Angebote, wie das Bücherregal im Haus oder draußen die Mitarbeit in den Hochbeeten.

Der Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Wanzleben, Torsten Winkelmann, war in Osterweddingen „einfach nur beeindruckt von der Zahl der Besucher, die ins DRK-Zentrum gekommen sind.“

Das DRK sein für die Menschen in der Region da, so Winkelmann weiter. „Service und Ortsnähe – das sind unsere Pluspunkte.“ Gerade die sportlichen Möglichkeiten im Außenbereich seien einmalig im Sülzetal, betonte Winkelmann. „Dieses Haus ist von Menschen für Menschen entstanden.“

„Das ist eine Bereicherung für den Ort Osterweddingen, aber natürlich auch für das Sülzetal“, unterstrich auch die DRK-Einrichtungsleiterin aus Langenweddingen, Jutta Spurek. Das DRK biete „in Osterweddingen sein Komplettprogramm. Hier gelingt uns die Integration älterer und pflegebedürftiger Menschen ins gesellschaftliche Leben“.

Auch für Spureks Kollegin, Kristin Scharkowski, aus der DRK-Abteilungsleitung Pflege ist es entscheidend, dass „das DRK hier den Menschen eine Möglichkeit bietet, sich in die Gemeinschaft zu integrieren. So meistern die Menschen ihr Leben zusammen.

Das DRK leistet so seinen Beitrag für das soziale Leben im Sülzetal, weil nun die Möglichkeit der Betreuung noch professioneller übernommen werden könne und es einen zusätzlichen Ort für Veranstaltungen gebe, so Scharkowski. „Unser Zentrum wird ein kultureller und sozialer Treffpunkt.“

Der Tag der offenen Tür sein aber kein Tag der Reden, sondern der Hausführungen und Erkundungen, meinte sie schmunzelnd in ihrer Begrüßung der Gäste. „Das ist heute meine erste Rede und auch aus diesem Grund will ich mich kurz halten…“

Volksstimme 13.11.2019 (Udo Mechenich)

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news-132 Fri, 22 Nov 2019 18:03:00 +0100 Schiefertafel und Taschenrechner https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/schiefertafel-und-taschenrechner.html Dritte Klassen der Grundschule Osterweddingen lernten viel über damalige Schulzeiten Auch in diesem Jahr wurde in Pflege- und Betreuungszentrum „Rusches Hof“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Osterweddingen, in Kooperation mit der Grundschule, das Schulprojekt unter dem Motto „Schule gestern und heute“ durchgeführt.

„Da unsere Veranstaltung in den letzten Jahren bei den Bewohnern und der Schule für Interesse sorgte, lag der Entschluss nah, dieses Projekt erneut durchzuführen“, erklärt die Leiterin des Begleitenden Dienstes, Gudrun Fruth.

In Kleinarbeit wurde das Projektmaterial von der DRK-Mitarbeiterin Anja Lang vorbereitet, organisiert und geplant.

„Das Projekt fand an zwei Tagen statt. So hatten alle Interessierten die Möglichkeit der Teilnahme“, sagt Fruth.

Als das Klassenzimmer, die DRK-Cafeteria, mit einem Zahlenstrahl bestehend aus Bildern mit Schülern aus damaliger und heutiger Zeit, Unterrichtsmaterialien aus dem Heimatverein und privaten Besitztümern hergerichtet war, konnte die Schulstunde mit den Kindern, den beiden Lehrerinnen Rita Kaczmarek und Marita Röhle, sowie den Senioren und der Initiatorin, Anja Lang, beginnen.

Zur Auflockerung wurde zunächst die damalige Sitzhaltung eingenommen. Anschließend verglichen die Schüler die Einschulungen. „Die heutigen Grundschüler amüsierten sich köstlich über die damals übliche Bekleidung und Ausstattung der Räumlichkeiten, die sie auf Bildmaterial ansehen konnten“, berichtete Fruth. Auch die Zahl der Schüler in einem Klassenraum, in dem verschiedene Klassenstufen unterrichtet wurden, habe sie erstaunt. Als gemeinsam Schul- und Brotasche, Schiefertafel, Griffel, Rechenschieber und vieles mehr begutachtet wurden, sei Jung und Alt zu einer Unterrichtseinheit verschmolzen, so Fruth.

Den Kindern wurden Bücher in Altdeutscher- und Sütterlinschrift zum Lesen angeboten. Jetzt hatten die Senioren ihren Spaß, denn diese Schriftarten werden in der heutigen Zeit nicht mehr vermittelt. „Die Schüler erzählten nun mit Stolz der älteren Generation, was ihr heutiges Schulmaterial ausmacht, und wie ihr Alltag in der Schule aussieht“, sagt DRK-Mitarbeiterin Fruth. Danach wurde noch über damalige und heutige Unterrichtsfächer, Streiche, Eselsbänke und Schulstrafen gesprochen.

„Das waren wohl die interessantesten Themen diese so schnell vergangenen Unterrichtsstunde. Nun war die Berührungsangst auf beiden Seiten völlig verschwunden“, freut sich Leiterin Fruth. Jung und Alt sangen zum Schluss gemeinsam bekannte und neue Lieder. Das Schulprojekt endete in einem beidseitigen, fröhlichen Miteinander.

„Unser Dank gilt allen Beteiligten zu dem Schulprojekt. Unser besonderer Dank geht an den Heimatverein Altenweddingen, der uns anschauliche Materialien zur Verfügung gestellt hat“, fasst Fruth das Projekt zusammen.

Volksstimme, 20.11.2019 (Udo Mechenich)

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news-133 Tue, 12 Nov 2019 18:04:00 +0100 Bei Kaffee und Kuchen ins Internet https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/bei-kaffee-und-kuchen-ins-internet.html DRK kündigt bei Hauptversammlung neues Angebot für Senioren an Ortsvereinsvorsitzende Ines Reinhold freute sich über ein „volles Haus“, als sie den Abend eröffnete. Beim Rückblick auf die geleistete Arbeit der Ehrenamtlichen dämpfte nur eine schlechte Meldung die Freude, denn seit 2006 sei die Mitgliederzahl von 226 auf 151 gesunken. Das sei außer in Wormsdorf in allen Vereinen des Verbandes der Trend, meinte Reinhold, und ließ ihren Bericht über die „vielfältigen Aktivitäten des Ortsvereins“ folgen.

Dazu gehörten im Bereichsjahr zum Beispiel „in guter Zusammenarbeit mit dem Rot-Kreuz-Zentrum die Seniorengymnastik, die Mittwochssportgruppe, der Spendenlauf, bei dem durch Teilnehmer und Spender 15000 Euro zusammenkamen, die Weihnachtsfeiern oder auch die Hilfe bei den Blutspendeterminen.“ Insgesamt 152 Spenden seien dabei geleistet worden. Weiter gab es einen Vortrag über Sandsteinabbau in der Region, eine Fahrt zum Theater auf dem Bierer Berg, die es auch im nächsten Jahr wieder geben soll, ein Skatturnier und einen Kabarettabend mit der Zwickmühle. „Das nächste Gastspiel mit den Zwickmüllern in zwei Wochen ist schon wieder ausverkauft“, informierte Reinhold. „Bei der Weihnachtsspendensammlung waren wir mit 2400 Euro der beste Ortsverein“, berichtete sie weiter.

In Kürze werde das DRK-Angebot noch erweitert. Dazu erläuterte Stephan Dill als Vertreter des Kreisverbands: „Es wird einmal in der Woche ein sogenanntes Digitalcafè stattfinden. Dabei bearbeiten Internetlotsen bei Kaffee und Kuchen gemeinsam mit Senioren digitale Themen in Theorie und Praxis an vorhandenen Tablets. Ziel ist es, Senioren im täglichen sicheren Umgang mit dem Internet und digitalen Angeboten zu unterstützen.“ Lehrmaterial auch ohne englische Begriffe würde dabei helfen. Maximal zehn Personen könnten daran teilnehmen. Der Kreisverband Wanzleben sei für die Aktion „Digitalkompass“ der einzige Standort in Sachsen-Anhalt. Am 29. November erfolge der Start.

Ein positives Fazit zog Simone Brandes, Leiterin des DRK-Kinder- und Jugendzentrums in Eilsleben. Die Einrichtung habe abwechslungsreiche Aktivitäten auf die Beine stellen können, die sehr gut ankämen und vor allem auch für sozial benachteiligte Kinder große Beschäftigungsmöglichkeiten böten. So hätte das Thema Mittelalter in den Sommerferien großen Spaß gemacht. Die Ferienfreizeit sei dermaßen nachgefragt gewesen, dass man 2020 die Kapazität auf 60 Kinder erweitern wolle. Nächster Höhepunkt sei eine Show mit der Schneekönigin am 30. November.

Für das Rot-Kreuz-Zentrum sprach Hausleiterin Sandra Bergeest. Sie verbreitete Vorfreude auf kommende Veranstaltungen, darunter eine „Show der Überraschungen“ am 13. November, ein Adventskonzert mit der Kreismusikschule Oschersleben am 27. November und die traditionelle Weihnachtsfeier auf Könnekes Saal am 4. Dezember.

Volksstimme, 09.11.2019 (Hartmut Beyer)

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news-134 Tue, 12 Nov 2019 18:03:00 +0100 Witzige Lieder beim Dämmerschoppen https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/witzige-lieder-beim-daemmerschoppen.html Unterhaltsame Premiere im neuen Gebäude des Deutschen Roten Kreuzes in Osterweddingen Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hatte kürzlich zum „Dämmerschoppen“ in seine Begegnungsstätte in Osterweddingen eingeladen. Viele ließen sich das nicht nehmen, schließlich ist die Einweihung des neuen Gebäudekomplexes erst wenige Wochen her. Traditionsgemäß gab es zunächst für alle ein warmes Abendessen mit Krustenbraten, Rot- und Sauerkohl sowie Klößen oder Kartoffeln – dazu ein Gläschen Bowle.

Das Kulturprogramm unter dem Motto: „Nach Süden fliegt Herr Adebar mit seiner Reisegruppe“ bestritten Helga Schettge aus Magdeburg und Georg Merbt aus Domersleben. Die Lyrikerin war schon zum zehnten Mal in Osterweddingen beim DRK zu Gast und hatte sich deshalb musikalische Begleitung mitgebracht.

Merbt, viele Jahre auch als Musiklehrer und Chorleiter in Wanzleben tätig, hat im Laufe der Zeit über 40 Gedichte von Schettge vertont. Zwölf davon trug er beim „Dämmerschoppen“ vor. Die Gäste im Saal der DRK-Begegnungsstätte hatten viel Vergnügen. Dabei begleitete er sich selbst auf seinem Keyboard. Er sang über den Herbst, die „grauen Zellen“, übers Märchenland und viele andere Themen.

Besonders gut kam das Lied „Uffjeschnappt“ an, sowie die „Hinweisschilder“. Bei dem Vortrag „Alte Schachtel“ wagte er sogar ein Tänzchen mit der Autorin…

Helga Schettge rezitierte zahlreiche ihrer Herbstgedichte, unternahm mit den Gästen eine Reise in die Dresdner Frauenkirche und zur Rosstrappe, las einen Text über ihre erste Lehrerin, bedachte einen älteren Feldhamster, der einem Auto zum Opfer gefallen war, trug Verse zum Thema „Service-Hotline“ vor und machte sich Gedanken über das Leben jenseits der 70. Die Runde beim DRK hatte viel zu schmunzeln. Nachdenkliche Töne wurden aber auch nicht ausgespart.

Schließlich gab es für beide Akteure, denen der Abend ebenfalls sichtlich Freude gemacht hatte, von Margitta Falkenberg vom DRK und ihren Helferinnen ein kleines Geschenk sowie einen Blumenstrauß. Der Abend klang mit einem dreistimmigen Kanon von allen aus: Dabei brachte Georg Merbt alle sangesfreudigen Stimmen in der Begegnungsstätte unter den einen, musikalischen Hut.

„Den Osterweddingern kann man nur gratulieren. Die neue DRK-Begegnungsstätte in der Mittelstraße ist eine Super-Einrichtung mit allen Schikanen. Besonders gut gefällt mir der geräumige Veranstaltungsraum mit seiner tollen Akustik“, urteilte Helga Schettge abschließend.

Volksstimme, 05.11.2019 (Udo Mechenich)

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news-135 Thu, 07 Nov 2019 18:05:00 +0100 Volles Vertrauen in den Vorstand https://www.drk-wanzleben.de/aktuell/presse-service/meldung/volles-vertrauen-in-den-vorstand.html DRK-Ortsverein Wormsdorf bleibt unter bewährter Führung Mit der Wiederwahl ihres Vorstands haben die Mitglieder des DRK-Ortsvereins Wormsdorf dem Führungsgremium jüngst Bestätigung und Vertrauen ausgesprochen. „Nach vier Jahren wurde im Zuge der Mitgliedsversammlung ein neuer Vorstand gewählt“, erklärt Vorsitzende Ingrid Siedentopf. Im wesentlichen seien alle Funktionsträger in ihren Ämtern bestätigt worden. „Wir freuen uns, dass wir Steffi Wipper als neues Mitglied im Vorstand begrüßen können. Gleichzeitig möchten wir uns bei den Mitgliedern des Ortsvereins für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken“, so Siedentopf weiter. Der Wormsdorfer Ortsverein sei einer der aktivsten im DRK-Kreisverband Wanzleben, der auch eine Fülle an Veranstaltungen und Angeboten auf die Beine stelle. Einer der nächsten Höhepunkte ist das Fjarill-Konzert am 30. November im Anbau.

Volksstimme, 06.11.19 (Ronny Schoof)

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