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Kuscheltiere werden zu den Patienten der Kinder

Mehrere Kindergartenkinder sitzen im Kreis um drei Stoffpuppen.

Seit zehn Jahren arbeiten die Kita in Hohendodeleben und das DRK zusammen

Das DRK-Projekt „Henry und Mischi“ ist seither ein fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit in der Kita „Sonnenschein“ in Hohendodeleben. 

Als eine der ersten Einrichtungen im Kreisverbandsgebiet Wanzleben beteiligt sich die Kita dauerhaft an dem Programm und vermittelt Vorschulkindern wichtige Werte und lebenspraktische Kenntnisse rund um das Deutsche Rote Kreuz. Unter der Leitung von Erzieherin Celine Imhof werden die Inhalte kindgerecht und praxisnah aufbereitet. Dazu gehören unter anderem die Grundlagen der ersten Hilfe, Einblicke in die Blutspende, das Projekt „Körperpolizei“ zur Stärkung des eigenen Körperbewusstseins sowie die Grundsätze des Deutschen Roten Kreuzes. Auch die Geschichte des Roten Kreuzes ist ein wichtiger Bestandteil, durch den die Kinder lernen, wie die Hilfe für andere entstanden ist. „Ergänzt wird das Programm durch spannende Einblicke in den Fahrdienst und Rettungsdienst“, erklärt Juana Nebauer, Assistentin der Abteilungsleitung Soziales des DRK.

Der feierliche Abschluss des Projektes für die angehenden Schulkinder war wieder ein besonderer Höhepunkt. Während einer Gruppenstunde begrüßten die Kinder die DRK-Mitarbeiterin, die die Kita als verlässliche Koorperationspartnerin begleitet – gemeinsam mit ihrem flauschigen Kollegen „Bruno“ dem Bären. Natürlich waren auch „Henry“ und „Mischi“ von der Partie. Gemeinsam wurde das Gelernte noch einmal praktisch angewendet: Bei der „Ersten Hilfe am Kuscheltier“ konnten die Kinder ihr Wissen spielerisch unter Beweis stellen. Außerdem wurde ein DRK-Lied gesungen und die Kinder berichteten stolz, was sie im Laufe des Projektes gelernt haben.

Den krönenden Abschluss bildete die Übergabe von Urkunden an jedes Kind – eine besondere Anerkennung für ihr Engagement und ihren Wissenszuwachs. „Die Entwicklung der Kinder während des Projektes ist beeindruckend“, schätzte Juana Nebauer ein. „Sie nehmen nicht nur Wissen mit, sondern auch wichtige Werte wie Hilfsbereitschaft und Verantwortung“. Mit langjährigem Engagement zeigte die Kita „Sonnenschein“ eindrucksvoll, wie frühkindliche Bildung und soziales Lernen erfolgreich miteinander verknüpft werden können – ganz im Sinne der Idee des Deutschen Roten Kreuzes.

Volksstimme, 30.03.2026 (Christian Besecke)