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Sarrezwerge tragen die „Fackel der Menschlichkeit“

Eine brennende Metallfackel mit einem Roten Kreuz

Das DRK und die „Sarrezwerge“ feiern ihre Kooperation mit „Fiaccolata“.

In diesem Jahr beteiligt sich der Kreisverband Wanzleben des Deutschen Roten Kreuzes erstmals an der internationalen „Fiaccolata“, einem Fackellauf, der an die Ursprünge der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung erinnert.

Die Veranstaltung findet am Montag, 16. März, um 12 Uhr gemeinsam mit der Kita „Sarrezwerge“ statt und verbindet Menschen weltweit im Zeichen der Menschlichkeit, Solidarität und Hilfe. Die Fackel wird jährlich einmal quer durch Deutschland geführt, wobei sich die Kreisverbände der jeweiligen Bundesländer mit Aktionen beteiligen können, bis die Fackel dann am 24. Juni den kleinen Ort Solferino in Italien erreicht. Im Zeitraum vom 13. Bis 20. März zieht die Fackel durch Sachsen-Anhalt.

Auch der DRK-Kreisverband Wanzleben ist nun dabei und organisiert einen Fackellauf vor der Kita Sarrezwerge in Wanzleben. Die „Fiaccolata“ geht auf die Ereignisse des Jahres 1859 zurück. Nach der Schlacht um Solferino in Norditalien halfen Einwohner gemeinsam mit dem Schweizer Geschäftsmann Henry Dunant den zahlreichen Verwundeten. Dabei entstand der Leitspruch „Tutti fratelli – Wir sind alle Brüder“. Aus diesem humanitären Engagement entwickelte sich später die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung.

Der Abc-Club der Kita „Sarrezwerge“ beteiligt sich zudem in Kooperation mit dem DRK-Kreisverband seit nunmehr 10 Jahren am Projekt „Henry und Mischi“. Ziel des Projektes ist es, Kindern auf spielerische und altersgerechte Weise die Werte und Grundsätze es Roten Kreuzes näherzubringen. Im Mittelpunkt stehen ebenfalls Themen wie Menschlichkeit, Hilfsbereitschaft, Vielfalt, Freundschaft und gegenseitiger Respekt.

Die beiden Figuren Henry und Mischi begleiten die Kinder durch Geschichten, Spiele und kleine Aktionen. Dabei lernen sie, wie wichtig es ist, anderen zu helfen, Unterschiede zu akzeptieren und gemeinsam Lösungen zu finden. Durch praktische Übungen und Gespräche werden soziale Kompetenzen gestärkt und das Verständnis für ein respektvolles Miteinander gefördert.

„Das zehnjährige Bestehen des Projektes wollen wir gebührend feiern und was wäre wohl passender als die Fackel der Menschlichkeit zu tragen“, erklärt Juana Nebauer, Assistentin der Abteilungsleitung Soziales beim DRK. Interessierte seien herzlich eingeladen, sich die Aktion anzusehen.

Volksstimme, 09.03.2026 (Christian Besecke)