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Was tun im Fall einer Katastrophe?

Zwei Sanitäter hocken über einer Person auf einer Trage

DRK-Kreisverband bietet einen Workshop für jedermann an.

Großbrände, Chemieunfälle, Stromausfälle oder Hochwasser: Nahezu täglich erreichen uns Nachrichten von solchen Ereignissen, die die bestehenden Hilfeleistungssysteme vor enorme Herausforderungen stellen. Bund, Länder und Gemeinden arbeiten eng zusammen, um die Bevölkerung in diesen Notsituationen Hilfe zu leisten. Dafür stehen Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz zur Verfügung. Doch jeder Bürger muss sich die Frage stellen: „Bin ich auf solche Notfallsituationen vorbereitet und kann ich mir, meinen angehörigen und meinen Nachbarinnen und Nachbarn helfen, bis organisierte Hilfe eintrifft?“ Diese Frage will der DRK-Kreisverband Wanzleben beantworten. In einer Ausnahmesituation – sei es ein großflächiger Stromausfall, ein schwerer Sturm oder eine andere Krise – kann es vorkommen, dass Hilfe nicht sofort zur Stelle ist. Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Katastrophenschutz tun alles, um Leben zu schützen, doch im Ernstfall kann es in solchen Situationen Stunden oder sogar Tage dauern, bis Unterstützung eintrifft. Genau dann zählt was Familien selbst vorbereitet haben. Zivilschutz bedeutet, Verantwortung für sich selbst und seine Liebsten zu übernehmen, bevor etwas passiert, so der Kreisverband.

Dazu gehört es die Grundversorgung zu sichern, Ruhe zu bewahren und zu wissen, was zu tun ist, wenn gewohnte Strukturen nicht mehr funktionieren. Um möglichst vielen Menschen ein klares „JA“ auf diese Frage zu ermöglichen, bietet der DRK-Kreisverband Wanzleben den Workshop „Medizinische Erstversorgung im Zivilschutz- und Katastrophenfall“ an. Damit sollen möglich viele Menschen in die Lage versetzt werden, im Ernstfall richtig und besonnen zu handeln. Der erste Workshop findet am 18. April von 9 bis 14 Uhr in der Geschäftsstelle des DRK Wanzleben statt. Verbindliche Anmeldungen sind ab sofort telefonisch möglich unter der Rufnummer 039209/6390. Ansprechpartnerin ist Juana Nebauer, so der DRK-Kreisverband.

Volksstimme, 17./ 18.01.2026 (Christian Besecke)